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von chizuranjida
12.05.2019 17:10
Forum: Feedback & Ankündigungen
Thema: Beiträge zum Bardenwettstreit 2019
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Beiträge zum Bardenwettstreit 2019

Hier mein Beitrag - das Lied ist auch wieder von meiner alten Homepage, nicht neu getextet. Ich hoffe, das ist wie beim Adventsdichten okay. Hier auf dieser Seite hatte ich es noch nicht gepostet, soweit ich mich erinnere.

Priesterkaiserzeit-Elegie

(auf Hans Harz, "Die weißen Tauben sind müde", https://www.youtube.com/watch?v=WtbDVf4 ... rt_radio=1)

Komm her, Alrik, ein letztes Mal
bereiten wir der Hexe Qual.
Von morgen hört man schlimme Kunde.
Komm her und heiz das Feuer ein,
so viel wird morgen anders sein.
Alrik, die Welt geht vor die Hunde.

Der Daumenschrauben zu müde
schreckt die Inquisition nicht mehr.
Es herrscht der gemäßigte Flügel.
Die Folterkeller sind längst leer.
Jedoch die Ketzer lästern weiter,
sie sind so stark wie nie vorher;
verbreiten ihre Lügen weiter,
und täglich kommen immer mehr.
Die Daumenschrauben ziehen nicht mehr.

Bleib noch, Alrik; noch ein Gebet
bevor man Praios ganz aufhebt.
Morgen erheben sich die Massen.
Heiz mit Büchern das Feuer ein;
fromm wie heut wird man nie mehr sein.
Alrik, die Welt, sie wird uns hassen.

Der Daumenschrauben zu müde...

Sieh dort, Alrik, die Heiligkeit,
der Tempel aus der großen Zeit;
ab morgen gibt's nur Schutt und Scherben.
Zünd nun den Scheiterhaufen an,
der ein letztes Mal brennen kann.
Alrik, die Welt, sie liegt im Sterben.

Der Daumenschrauben zu müde
schreckt die Inquisition nicht mehr.
Die Weltlichkeit stutz ihre Flügel.
Und Frömmigkeit zählt jetzt nicht mehr.
Sieh doch, die Hexen zaubern weiter,
sie sind so dreist wie nie vorher.
Das Heer des Bösen marschiert weiter
und täglich werden's immer mehr.
Man achtet Praios' Kirche nicht mehr.

Außer Konkurrenz noch ein paar weitere Lieder, die ich bei der November-Aktion schon irgendwo in den Kommentaren gepostet hatte:

Tief im Tunnel
ein Zwergenlied von Himgi Grölemeister
(auf Grönemeier, "Bochum")
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Tief im Tunnel / wo die Sonne nicht scheint / ist es besser / viel besser als man meint / tief im Tunne-he-heeel //
Du bist eine Schönheit / von Granit ganz grau / mit spiegelnd schwarzen Böden /wie Ruß auf der Haut /
seit Jahrtausenden ausgebaut / gerade das macht dich aus //
du hast 'nen Pulsschlag aus Stahl / man hört ihn laut Tag und Nacht / bist nicht mit Worten zu beschreiben /
dein Zwergengold / wird aus den Tiefen hochgeholt / du Quell von Zwergenbier //
Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //
Du unsere Vaterstadt / in deiner Königshalle / finden Hochkönigswahl'n statt / hier, wo das Alte noch zählt /
nicht nur die Außenwelt / wer wohnt schon in Gareth //
Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //
du bist die erste Binge unter allen / reich an Eisen, Gold und Koks / birgst Angroschs heilige Hallen / hier brennt das ewige Feuer /
gibt keine Elfen, Menschen, Abenteuer / du und dein Erzzwergenvolk //
Xorlosch ich komm aus dir / Xorlosch ich häng an dir / Glück auf / Xorlosch //
Die blauen Zwerge (auf: Von den blauen Bergen kommen wir)
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(Dies ist kein Zwergenlied. Es ist ein Lied über Zwerge. Zwerge, die das hören, könnten sauer werden...)

Ja, die blauen Zwerge, das sind wir;
und wir trinken eimerweise Bier.
Aus den Humpen und den Krügen
saufen wir in vollen Zügen.
Ja, die blauen Zwerge, das sind wir.
Brummen Boro-Boroborinoi, brummen Boro-Boroborinoi, brummen Boro-Boroboroboro, Boroboroboro, Boroborinoi!

Hab' drei Brüder auch noch hier bei mir.
Nach dem Golde treibt uns uns're Gier.
Und wir leeren eure Fässer,
denn das Bier schmeckt täglich besser.
Ja, ...
Brummen...

Hörnerhelm und Axt und Kettenhemd,
dazwischen ein Gesicht wie eingeklemmt.
Und wir saufen wie bekloppt,
daß es aus dem Barte tropft.
Ja, ...
Brummen...

Wenn sich jemand in den Weg uns stellt
werden Knie und Kopf ihm eingedellt.
Danach geht's die Kehle ölen
wobei wir dann auch noch grölen.
Ja, ...
Brummen...

Drum, ihr Wirte, nehmt euch fein in acht!
Faß und Kasse immer zugemacht!
Denn sonst kommen blaue Zwerge,
schleppen's Gold weg in die Berge.
Ja, die Zwerge sind nicht weit von hier.

Gjalskerland-Barbar (auf: Whiskey in the Jar)
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Ich komme aus dem Hochland, aus den gjalskerländer Bergen,
wandre durch Aventurien zu den Elfen und den Zwergen.
Zuerst ging ich nach Thorwal um 'ne Streitaxt zu erbeuten,
erschlug dabei gleich mehrere von den dortigen Leuten.
Denn ich bin, ja ich bin, ja ich bin -
Wofür hältst du mich wohl?
Wofür hältst du mich wohl?
- ein Gjalskerland-Barbar.

Danach ging ich nach Nostria und kämpfte viel und ehrlich.
Doch in dem Lande blieb ich nicht, die Beute war zu spärlich.
Ich zog ins Mittelreich, um mich dort mal umzuschauen,
nach Schätzen, Waffen, Ruhm, Schnaps und auch nach hübschen Frauen.
Denn...

Und eines Morgens traf ich dort ein wunderhübsches Mädel.
Ich nahm die große Keule und schlug sie ihr auf den Schädel;
ergriff sie bei den Haaren und ich schleifte sie vondannen.
Abschleppen ist 'ne Stärke von uns gjalskerländer Mannen.
Denn...

Doch kaum lass ich sie los ist die Kleine schon verschwunden.
Man jagte mich drei Tage mit Bewaffneten und Hunden.
Dabei bin ich groß und stattlich, trage Schmuck aus Bärenkrallen,
'nen Lendenschurz aus Fellen und weiß sonst wohl zu gefallen.
Denn...

Nun, manche haben Spaß im Winter bei dem Eisorkschießen.
Andre freu'n sich erst wenn sie frisches Blut vergießen.
Ich mag für mein Teil beides, außerdem den Saft der Gerste;
bin wo es was zu Saufen gibt jedesmal der Erste.
Denn...

Und wenn mir einer krumm kommt werde ich mich furchtbar rächen:
Bauch aufschlitzen, Rübe ab und alle Knochen brechen.
Denn ich bin leicht beleidigt und ich kämpfe furchtbar gerne
wofür ich auch berüchtigt bin, daheim und in der Ferne.
Denn...