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von chizuranjida
13.02.2019 19:29
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Thema: Wege der Vereinigungen
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Wege der Vereinigungen

Regentänzer hat geschrieben:
13.02.2019 13:29
Zeilen die den Tod bedeuten" war für mich bis jetzt das beste Abenteuer gefolgt vom "Bordell der geheimen Lüste
Wird in zugehörigen Abenteuern auf einige der Neuerungen eingegangen, die mit WdV eingeführt wurden? Wenn ich richtig gelesen habe, gibt's jetzt ja Levthangeweihte mit Karma, d.h. man müsste eigentlich die Primärliturgie irgendwie irgendwo (wieder-?)entdeckt haben. Sei es ein abgelegener Ferkinastamm, die Ruinen eines urtulamidischen Tempels, oder bei den Levschije in den Walbergen. Gibt's dazu ein Abenteuer, wo eben gerade die Helden an dieser Wiederentdeckung beteiligt sein können? Oder richten sie zumindest irgendwo einen der ersten der nun fälligen neuen Levthantempel ein?

Auch die Tsa-Liturgie zur Geschlechtsumwandlung, von der ich gehört habe, könnte ja eine Heldengruppe bei den Achaz bergen, damit ein Abenteuer draus wird, dass Transgender-Aventurier jetzt den Körper anpassen lassen können. (Wenn das so stimmt.)
von chizuranjida
12.02.2019 22:14
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Cherrie hat geschrieben:
12.02.2019 21:05
hahaha... die DSA-Redaktion hat den Schwanz eingezogen! :lol:
Und das nunmehr ohne Längenangabe desselben.
von chizuranjida
07.07.2018 02:06
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Sumaro hat geschrieben:
05.07.2018 23:29
Eunuchen sind bei den Tulamiden (nicht nur den Novadi) im Einsatz, weil sie dort als asexuell gelten. Was natürlich zeigt, dass Aventurien eben nicht tolerant ist,
Hat wer behauptet, Aventurien sei durch die Bank und allem gegenüber tolarant? Ich fände das langweilig, und verschenktes Konfliktpotential.

Was Eunuchen angeht habe ich zu Haremswächtern oben schon was gesagt. Wenn man sich die irdische Geschichte anschaut, mag man außerdem an wegen ihrer wunderbaren Singstimmen kastrierte Chorknaben denken (Farinelli). (Wenn man albern veranlagt ist wie ich, auch an gewisse Piratenfilme.)
Zumindest in historischen Romanen kommen auch kastrierte Sexsklaven vor.

Wie hätte denn ausgerechnet die tulamidische Kultur für dich in diesem Fall tolerant sein sollen?
Zudem hat man sich keinerlei Gedanken gemacht, wie man Weiblichkeit gleichberechtigen könnte. Stattdessen hat man gleichgemacht. Frauen sind Männer mit Brüsten und ohne Schwänze. Sie verhalten sich wie Männer (der Beitrag zum Slutshaming macht das absolut deutlich) und werden nicht als Frauen, mit eben anderen Verhaltensweisen, Instinkten und gleichberechtigten und ebenso schätzenswerten Eigenschaften aufgenommen sondern eben maskulinisiert.
Da sind wir wieder in dem vieldiskutierten Bereich, in welchem Maß ein "weibliches Verhalten" angeboren ist und das so sehr und unbestreitbar, dass es auch in eine Rollenspielwelt übernommen werden MUSS, woran sich auch SoziologInnen hauptberuflich abarbeiten könnten, wenn sie jemand dafür bezahlen würde.
Der gesamte tulamidische Bereich ist dabei natürlich extrem rückständig (z.B. wird in einem der Fließtexte eine Streunerin hingerichtet, die sich in einen Harem gestohlen hat). Und zwar nicht bei den Novadi, sondern irgendwo in Mhanadistan.


Was ist daran schlimm?

Und wie definierst du überhaupt rückständig? Du setzt offenbar voraus, dass es in Aventurien über die Zeit hinweg eine gesellschaftliche Veränderung gegeben hat. Womöglich von unterdrückter zu gleichberechtigter Frau? Aber ist das so? Oder waren Bosparanerinnen immer schon gleichberechtigt, Tulamidinnen aber nicht? Thorwalerinnen waren es immer, da bin ich ziemlich sicher. Achaz, glaube ich, auch.
von chizuranjida
05.07.2018 23:25
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Halbblut hat geschrieben:
05.07.2018 22:51
chizuranjida hat geschrieben:
05.07.2018 21:52
Man mag da an Haremswächter denken, was aber eigentlich nicht nötig sein sollte, weil es in Aventurien ja kämpfende Frauen gibt, die man zu dem Zweck einstellen könnte.
Im Kulturraum der Novadi sind Harems als auch Eunuchen als Haremswächter vorhanden. Bei den Novadi ist abseits der Blutrache eine kämpferische Profession bei Frauen eher unüblich. Da macht die Kombination aus Eunuch und Haremswächter halt sinn.
Ja, ich weiß. Novadische Achmad'sunni sind sehr selten, und die werden dann nicht gerade eine Anstellung als Haremswächter suchen. Aber eine im Khomkrieg versklavte al'anfanische Söldnerin, oder eine in Almada angeworbene Ebensolche, das würde gehen und ist nicht unbedingt so selten wie die Achmadsunni. Von daher sehe ich den novadischen Bedarf an Eunuchen sehr klein, es sei denn, es muss unbedingt ein Rechtgläubiger sein, der auf das Weibsvolk aufpasst. (Dieses Problem hat der viel kopfstärkere und wegen mehr reicher Städter wohl mit mehr Harems ausgestattete tulamidische Kulturkreis aber nicht.)

Naja ist ja egal, ich wollte ja nur wissen, ob das berücksichtigt ist - ist es.
von chizuranjida
05.07.2018 21:52
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Noch eine ganz andere Frage: Der Thread zum Super-Hausdiener ( Aventurien Sucht den Super Hausdiener ) brachte mich auf das Thema Eunuchen. In welchen Kulturen/Gegenden und zu welchem Zweck werden wohl Leute kastriert, und wenn, dann eher als Knaben oder ausgewachsen? (Dass es passiert ist gesetzt: Mautaban.) Man mag da an Haremswächter denken, was aber eigentlich nicht nötig sein sollte, weil es in Aventurien ja kämpfende Frauen gibt, die man zu dem Zweck einstellen könnte.

Ich wüsste sonst keine Quellen dazu und habe mir vorher auch nie groß Gedanken darüber gemacht, aber wo es nun so ein Werk gibt bin ich neugierig: Steht in WdV was dazu?
von chizuranjida
03.07.2018 23:23
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Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
03.07.2018 20:13
Anderes Thema: Wir hatten uns noch weitere Levthans-Strömungen überlegt, auch für das Bornland. Allerdings hatten wir nur 240 Seiten zur Verfügung und da bislang alle Strömungen der Halbgottgeweihten nur eben zwei umfassen, haben wir die anderen erst mal aufgespart.
Erstmal? Wo wäre denn mit weiteren Varianten zu rechnen? Bornland-SH, Abenteuer? Oder noch offen?
von chizuranjida
03.07.2018 02:05
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Danke. Abgesehen von der Fruchtbarkeit/Tierzucht sehe ich jetzt nicht so den Unterschied zur Rahjakirche.
Man hätte sich ja sonstwas vorstellen können, mit Sklavenausbildung, tulamidischem Patriarchat (Frau hat in Ehe nix zu sagen und soll gehorchen) und so.
Ein speziell bornischer Weg (siehe "LEvthansweibchen"-Hexen) wäre auch noch denkbar gewesen.
Das klingt jetzt erstmal nach nicht so ganz ausgeschöpft.
von chizuranjida
02.07.2018 02:17
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Der letzte inhaltliche Punkt, der mich stört, ist (beispielhaft) das unvermittelte Auftauchen von Levthangeweihten inklusive Karmaenergie und Liturgien
Holla! Ja, nachdem es lange zB keine Marbo-Geweihten geben durfte, weil keine Primärliturgie, und zB die Ferkinas mit ihrem Rascha-Kult auch keine karmalen Priester/innen haben durften, obwohl die Radscha-Pirmärliturgie schon nebenan in Aranien zu haben gewesen wäre ... Das ist schon eine 180°-Drehung.

(Darf ich fragen, was in etwa so ein Levthan-Geweihter kann/macht/soll, zumal falls auch als Spielerheld möglich?)
Wurde das Thema Transgender, im weitesten Sinne - wenn auch vermutlich nicht unter diesem Begriff - eingeführt? Das war ja im bisherigen Aventurien bestenfalls sehr am Rande (eine novadische Eigenheit und eine nicht weiter fluff-unterfütterte Tsaliturgie) präsent?
Die novadischen Achmad'sunni haben mit Transgender im Sinne von "jemand fühlt sich im Körper des falschen/entgegengesetzten Geschlechts" nichts zu tun, soweit ich weiß. Okay, wenn man Transgender im weiteren Sinn als abweichend von der festgelegten Geschlechterrolle nimmt, dann passt es. Oder auch wieder nicht, denn es ist ja nur die Frau, die nach novadischem Recht zum Mann werden kann. Das Umgekehrte für einen männlichen Novadi, der gern Frau wäre, oder auch nur gern wie eine Frau leben würde, ist nicht vorgesehen.

(Wäre vielleicht mal ein Abenteueranlass für Wagemutige, im Auftrag eines solchen Novadis zu versuchen, sowas einzuführen.)