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von chizuranjida
08.06.2018 00:35
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Eindringen in Lager/Burg mit arkaner Hilfe und profane Gegenmittel dazu
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Eindringen in Lager/Burg mit arkaner Hilfe und profane Gegenmittel dazu

Jadoran hat geschrieben:
07.06.2018 15:35
Ein Hangelseil zur Baumplattform ist auch ganz gut. (Wer will, kann auch noch Glöcken dran hängen)
Ich vermute mal, diese Räuber erbeuten nur selten schwere oder sperrige Beutestücke. :ijw:
In Palästen wäre das der japansche Nachtigallenboden, der quietscht und knarrt.
Man lernt doch nie aus. Was es nicht alles gibt. Danke dafür! :6F:
von chizuranjida
25.05.2018 23:39
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Thema: Eindringen in Lager/Burg mit arkaner Hilfe und profane Gegenmittel dazu
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Eindringen in Lager/Burg mit arkaner Hilfe und profane Gegenmittel dazu

Wizkatz hat geschrieben:
25.05.2018 22:48
Ganz pragmatisch und auch schon nervig genug für viele Spielereien: Das zu schützende Objekt ist in einem Raum mit drei Wachen, die sich alle gegenseitig sehen können und auch das Objekt im Blick haben. Neben allen Wachen ist eine Kordel für eine große Alarmglocke. Keine der Wachen ist befugt, sich dem Objekt zu nähern (bevor jemand Hitman-mäßig sich 'ne Verkleidung besorgt) und alle haben die Befugnis, Wachen, die sich dem Objekt nähern, festzusetzen oder gar mit Gewalt anzugehen. Die Wachen kennen sich untereinander, es gibt subtile Erkennungscodes. Das Objekt ist umgeben von einem kleinen Wassergraben wo man Durchplanschen muss, einem knirschenden Kiesabschnitt und befindet sich in einer Truhe mit Schlössern, die soweit voneinander entfernt sind, dass keine Person beide Schlüssel gleichzeitig drehen kann, was Voraussetzung zum Öffnen ist.

Das kostet nicht die Welt, braucht auch nicht massives Supersondertraining des Personals und macht viele heimliche Herangehensweisen schon ziemlich knackig schwer bis da mal ein Plan entsteht, der sicher alle Risiken berücksichtigt.
Die Drei Wachen (oder vielmehr 9, in drei Schichten pro Tag, plus Ersatzpersonal im Krankheitsfall) sind aber auch nur Menschen. Nach einigen Monaten derart angestrengten Wachdienstes geht vermutlich Wachmann Alrik auch mal in der Schicht aufs Klo, während Kollegen Alrico und Alrike Schiffe versenken spielen, statt sich zu konzentrieren.
Selbst falls das nicht so sein sollte wird da ab und zu jemand kündigen, weil das auf die Dauer nicht auszuhalten ist, und nach einigen Dutzend gekündigten Wachen weiß dann wirklich jeder, der Bannbaladin kann, wie es in der Schatzkammer aussieht.
von chizuranjida
25.05.2018 22:00
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Für Druiden wäre noch Blick durch fremde Augen. Wenn der Druide irgendwie an Haare des Barons oder einer Wache kommt, kann er durch deren Augen sehen, wo die in der Burg so rumlaufen.
Das ist aber so exotisch und selten, da wird kaum wer mit rechnen.

Mögliche Gegenmaßnahme: Nachtwind, Odem-Artefakt, oder eigener Zauberer der auf Verzauberungen untersucht. Und nicht zum Friseur gehen.
von chizuranjida
25.05.2018 13:16
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Andwari, wie gesagt, du hast völlig recht. Ich habe mich über diese Widersprüche auch lange geärgert. Inzwischen tendiere ich dazu, das gepflegt zu ignorieren, oder sage mir im Zweifelsfall, dass die Anzahl der Zauberer und insbesondere der Vollzauberer zu hoch angesetzt ist. Dann haben bei mir die Akademien eben nicht 2-5 Abgänger im Jahr, sondern 0-2.

Am ehesten sehe ich das Problem an Herrscherhöfen und bei wirklich reichen Kaufleuten, die ein starkes Interesse daran haben, sich magisch abzusichern, und eindeutig auch das Geld dazu. Beim kleinen Baron kann ich dadrüber hinwegsehen.
von chizuranjida
25.05.2018 00:59
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Andwari, das ist zwar alles logisch, aber so sieht Aventurien bisher nicht aus, zumindest in Abenteuern und Spielhilfen die ich kenne. Es ist auch dann sehr schwierig, Abenteuer zu planen, wenn alle Möglichkeiten bedacht werden müssen. Außerdem wird eine magielose Heldengruppe kein Land mehr sehen.

Ich nehme mal an, man sollte eher davon ausgehen, dass es in Aventurien genau eine Heldengruppe gibt, nämlich die der eigenen Runde. Die sind halt speziell und ganz was Besonderes, und keiner ist auf sowas vorbereitet. :wink:

Falls das so nicht hinhaut und dem guten Baron ohne Hofmagier und Spionageabwehr doch wer magisch ans Leder will, tut halt Rondra oder Praios ein Wunder. Vielleicht findet er ein Reiterflügelpaar im Keller, oder sein Burgberg erwacht.
von chizuranjida
24.05.2018 23:09
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"Leib des ..." sind seltene und kaum bekannte Zauber, die eher unter Nichtmagiern wie Elfen, Druiden und Geoden verbreitet sind, und von denen viele Magier vielleicht nichtmal wissen, dass es sowas gibt. Gegen sowas sichert vielleicht ein Kaiserhaus die Schatzkammer, aber nicht ein normaler Baron seine Burg.
... außer ganz zufällig: holzvertäfelte Innenräume sind halt gemütlicher als nackte Steinmauer, und ins Fenster hat er gerade die Fensterläden einhängen (oder Scheiben einsetzen, Schweinsblase spannen) lassen, weil's so zog.

Ich persönlich sehe Hofmagier bei Baronen nicht als Standard. Da spricht allein schon der verbreitete Praios- und Rondraglaube dagegen.
Wenn einer einen hat, wird es oft ein Verwandter sein, den man halt durchfüttert, der aber nicht unbedingt ein Spionageabwehrfachmann sein muss. Oder, wenn man nach Nützlichkeit geht, vermutlich oft ein Heiler.
Es sei denn, man sitzt irgendwo, wo man oft Magie braucht, weil zB die Dämonen aus der Wildermark reinwuchern. Aber selbst dann ist die Burg selbst wahrscheinlich noch zu einer Zeit gebaut worden, wo man an die praiosgefällig Ordnung geglaubt und nicht so mit streunenden magischen Einbrechern gerechnet hat.
Andersrum kann man sich hier und da auch gleich mehrere Hofzauberer vorstellen. Sagen wir mal, ein almadanischer Baron mit Scharlatan für Haare schön, Sharisad, Rabenhexe weil Don Alrique täglich ein Horoskop braucht, und Alchimist zum Weinpanschen. :wink:

Ob Räuber in der Regel Hunde dabei haben? Wenn sie sehr sesshaft sind vielleicht. Wenn sie viel herumziehen nicht unbedingt. Wenn man gerade im Gebüsch auf der Lauer liegt um wen zu überfallen, oder unbemerkt in bewohntem Land das Lager wechseln will, sind so ein paar bellende Köter ziemlich hinderlich.

(@Lokwai: Wäre Khablasutra besser gewesen?) :)
von chizuranjida
24.05.2018 01:03
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Zweite Frage: Ist es zentral, dass der Magier/Zauberer selbst in der Burg sein muss, oder geht es um Spionageabwehr allgemein?
Man kann ja auch per Gotongi-Dämon spionieren. Brauchst du dagegen auch Gegenmaßnahmen?

Gerade fällt mir auch noch eine etwas exotische Methode ein, zu spionieren:
Transversalis in der Variante Lastenteleport auf einen Gegenstand legen, der voraussichtlich durch viele Hände gehen wird. (Rhajasutra?) Dieser teleportiert nach einer Weile automatisch raus. Befragung per Objectovoco. :grübeln:
von chizuranjida
24.05.2018 00:44
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UgaAga hat geschrieben:
23.05.2018 15:14
Hallo,
Maßnahme: Visibili Vanitar ermöglicht die Unsichtbarkeit für den Körper, aber nicht die Ausrüstung
Gegenmaßnahme: Hunde (Geruch), verteilen von größeren Mengen Mehl oder Wasser (laut Beschreibung des Zaubers)
Visibili scheidet überall aus, wo die Fußabdrücke des Unsichtbaren zu sehen wären, oder auch seine Schritte zu hören (zB auf Kies). Außerdem überall, wo man barfuß nicht langwatscheln will. Khomkrieg, Lager ausspionieren, in der Mittagshitze auf heißem Sand? Geht gar nicht.
Scharfkantige Steine oder Glasscherben sind ebenfalls uncool, und knirschen außerdem, selbst wenn man mit Armatrutz da drüber marschieren wollte.
In Nordaventurien ist es im Winter zu kalt, und man sieht dann auch den Atem.

Das mit den Hunden (das auch bei Impersona Maskenbild ein Problem ist) kann man im Prinzip aushebeln. Wer sich in ein Tier mit entsprechendem Geruchssinn verwandeln kann (Wolf, Bär, Katze zB), sollte den Körpergeruch eines Zutrittsberechtigten nachmachen können, falls er Gelegenheit hat, mal zu schnüffeln: mit Auris oder Weihrauchwolke. Das ist aber dann schon sehr speziell und wohl sehr selten.

Noch eins zu Hunden:
Angenommen, am Burgtor wird mit Hunden kontrolliert. Unsichtbar da durch ist also nicht direkt möglich, mit Harmlose Gestalt auch eher nicht.
Da müssen aber in einer normalen Burg doch ab und zu mal neue Leute rein. Bauer Alrik von zwei Dörfer weiter bringt den Zehnt von der Rübenernte; Dorfschulzin Alrike hat eine Räuberbande zu melden; ein Bote, Wanderprediger, Barde oder Kesselflicker will rein.
Wenn der Hund nun gerade den anbellt (und sei es, dass der Spion dem Ablenkenden ein Stück Speck in die Tasche steckt), kann man sich vielleicht in der Zeit vorbei schleichen.
Cerberus vor Schatzkammer? Sanftmut?

Dann schon lieber Ignorantia, aber auch der Widerwille Ungemach hat eine entsprechende Wirkung, wenn jemand mit hoher ZF ihn auf den Spion spricht, den dann unbewusst alle meiden.
Diese beiden Möglichkeiten sind, denke ich, so selten, dass in normalen Burgen und Lagern wohl nicht dagegen geplant wird. Nur in absoluten Hochsicherheitstrakten mit entsprechendem Budget für Antimagier und ungewöhnlich viele Wachen.
Bei Ignorantia könnte es helfen, wenn es eine Tür gibt, die nur von zwei Personen gemeinsam geöffnet werden kann, wo also der eine Wachling nicht übersehen kann, dass da noch wer sein muss, und wo der Platz zu eng ist, dass ein Unbeachteter Dritter sich dazustellen könnte. Für die Schatzkammer denkbar, für eine Burg insgesamt kaum, finde ich.

Suchst du nur nach Möglichkeiten für Magier, oder für alle magischen Klassen? Schelmenmaske gibt's ja auch noch, zum Beispiel.

Wenn der Magier schonmal drin war, könnte er sich hinein teleportieren. Vorzugsweise mit Ignorantia oder Visibili an, oder in eine dunkle Ecke, wo niemand merken wird, dass er da materialisiert.

In Tiergestalt, zumal als Vogel (geht auch per Verwandlungselisier oder Elfengewand), käme man auch gut rein, jedenfalls in ein Lager oder einen Burghof. Der Spatz auf der Fensterbank vom Besprechungsraum (zumal mit Widerwille) wird aber auch kaum auffallen.
Es sei denn per Nachtwind, oder für kleine Vögel: umfangreiche Falknerei mit täglichen Übungen (sowie Eulen gegen nächtlichen Besuch).
Ob ein Odem-Artefakt an wichtigen Punkten den Nachtwind ersetzen könnte, das einen Alarm auslöst?
Falls es in der Burg Rattenllöcher gibt, kommt eine Ratte so ziemlich überall hin (geht mW auch per Verwandlungselixier), aber auch kleine Marder, die in Rattenlöcher passen, also zB Vertraute von Goblinschamaninnen.

Mit Herr über das Tierreich kann ein Druide auch direkt ein Tier zum Spionieren schicken. Die Frage ist dann eher, wie man sich von dem nachher Bericht erstatten lässt, oder wie intelligent das Viech ist und was es sich merken konnte.
Gespräche belauschen oder Schatzkarten merken - klar nein. Aber in welchem Stockwerk dieser Typ, den ich dir gerade gezeigt habe schläft, das wäre wohl drin, wenn das Tier dorthin kommt.
Tiergedanken scheint bei hohen ZFW auch direkt so eine Befehlskomponente zu beinhalten, dass das Tier was für seinen Befrager macht.

Da wäre natürlich noch der ganz andere Ansatz mit Beherrschung oder Beeinflussung:
"Bannbaladin, ach lieber Wächter, lasse mich armen Bauern doch vor, meine Bitte vorzutragen. Bannbaladin, wo wir nun schonmal in der Burg sind, führe mich doch bitte erst zur Waschküche, dass ich nicht so vor die gute Frau Baronin treten muss. Somnigravis, da bleibste."
Oder brachial: "Imperavi, schleuse mich unbemerkt ein!"
Rasputin hat geschrieben:
23.05.2018 15:52
Lokwai hat geschrieben:
23.05.2018 15:48
Es sei denn man kommt z.B. durch einen langen Tunnel oder Gang (oder eine Zugbrücke u.a.), der mit Wache gespickt ist, in die Burg. Dann wirds echt schwierig.
Das wäre genau falsch. Wenn der gang voller Wachen ist, steht denen ja nicht mal ne Probe zu sondern nur wenn sie allein mit dem Magier sind. Man braucht also Wachen mit viel Sinnenschärfe, die alle 30 Minuten ihren Posten wechseln und möglichst immer allein im Raum.
Und ich weiß nicht wie viele Wachen mit herausragendem Sinn so ne Burg hat.
Alle halbe Stunde Wachwechsel birgt das andere Problem, dass dann die Wache immer allein ist und vielleicht auch mal wegpennt oder den Av.Boten liest, statt sich zu konzentrieren. Und man braucht mehr teures Personal. Plus das Getrappel und Türenschlagen rund um die Uhr. :) Für eine normale Burg erscheint mir das extravagant. Das macht man vielleicht ein paar Tage lang, wenn man erwartet, dass wer einbricht, aber eher nicht auf Dauer.
Und wenn man das umgehen will, indem in unregelmäßigen Abständen ein Vorgesetzter reinschaut, könnte der Magier eben diesen Moment abwarten, wenn dann doch wieder zweie in dem Raum sind.