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von chizuranjida
12.03.2020 02:36
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ocz hat geschrieben:
12.03.2020 01:18

Die Überlegung war, dass sich die Truppe selbst einen Überblick über die Verheerungen macht, bevor sie sich entscheidet die Wegstrecke dauerhaft oder ein paar Jahre später wieder aufzunehmen. Vor der Invasion hat sich das für sie halt gelohnt da lang zu fahren. (Sag ich jetzt einfach so.) Und es ist ihre alte Heimatregion, in die sie nach 20 Jahren zurück wollen.

Verständlich, aber dann gleich mit dem ganzen Wagenzug loszufahren, mit Familie und allem, was man hat, ist maximales Risiko. Das wäre doch eigentlich eine prima Mission für ein paar ausgewählte Helden, mit einem ollen kleinen Karren, einem Maultier und ein paar entbehrlichen Requisiten, die mal schauen, ob man da schon wieder umherziehen kann.
von chizuranjida
11.03.2020 22:58
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ocz hat geschrieben:
11.03.2020 18:04
Eine ehemalige torbische Zirkusgruppe, die ihrerzeit ins Bornland geflüchtet ist, möchte gerne ihre Wegstrecke auf ihre alte Größe ausweiten.

Das heißt aber dann, sie wollen da nicht nur einmal durch, um von A nach B zu kommen, sondern suchen als fahrende Gaukler eigentlich überall unterwegs in "ihrem Revier" zahlende Kundschaft. Dörfer, die ein bisschen Geld für Gaukler und Musikanten übrig haben, oder zumindest Essen umsonst. Wo man ein bisschen Krams verkaufen und für Geld Scheren nachschleifen oder eine angebliche Wundersalbe gegen lahmen Huf verscherbeln kann. Wovon Fahrende so leben. Dafür ist eine kriegsgebeutelte, ziemlich entvölkerte und ausgelutschte Region nicht so besonders geeignet, und wenn's dann obendrein direkt gefährlich ist ...
Es sei denn, sie würden ohne weiteres auch mit irgendwelchem dämonisch verseuchtem/heptarchischen Zeug handeln wollen, falls es da irgendwas geben sollte, das Gewinn verspricht.
von chizuranjida
11.03.2020 03:01
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ocz hat geschrieben:
11.03.2020 01:20
Speziell würde es sich um eine zahorische Schaustellertruppe handeln,

Wie sicher die Wegstrecke ist kann ich nicht beurteilen. (Pi mal Daumen: Völlig ungefährlich kann sie nicht sein, das würde die Schattenlande lächerlich machen.)
Dass Zahori weit nördlich von Gareth herumziehen und sogar ins Bornland finde ich befremdlich. Die gehören sonst ziemlich fest nach Almada, mit gelegentlichen Ausflügen ins Liebliche Feld, nach Garetien und Mhanadistan.
von chizuranjida
26.02.2020 01:55
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Am ehesten sollte in der Geographia Aventurica dazu was stehen, aber die habe ich nicht. Stand Land der Ersten Sonne hatte das Tulamidenland inclusive Aranien, wenn ich mich recht erinnere, etwa ein Viertel der aventurischen Gesamtbevölkerung (von etwa 4 Millionen, soweit ich mich erinnere) und das Mittelreich etwa die Hälfte. Ich glaube nicht, dass es Zahlen zu Verlusten an Zivilisten durch die Borbaradkrise gibt oder dass sich da überhaupt jemals jemand näher mit befasst hat. In "Schattenlande" und "Von eigenen Gnaden" scheint das zurückzuerobernde Land ja noch allerhand Einwohner zu haben.
von chizuranjida
21.02.2020 23:30
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Nikodemus von Hohenstein hat geschrieben:
21.02.2020 09:12

Wäre es rechtens (oder von den örtlichen Autoritäten so empfunden) Räuber die einen angreifen zu versklaven (also ohne Richter etc. an den nächsten Sklavenhändler verkaufen oder selbst als Sklaven "führen")?


Das wird nach Gegend unterschiedlich sein.
Im Mittelreich dürfen Menschen sowieso nicht versklavt werden und Zwerge nur von anderen Zwergen. Mit Orks oder Goblins könnte man das aber wahrscheinlich machen.
In Aranien ist das ziemlich sicher illegal. Da müsste man die Räuber vor eine/n Kadi bringen. Falls sie dort zu einem Schmerzensgeld verurteilt werden, das sie nicht zahlen können, dann könnten sie auf Anweisung des Gerichts versklavt werden.
Im Kalifat ist es formalrechtlich vermutlich ähnlich, aber der Staat hat viel weniger Macht, das durchzusetzen. In der Praxis wird es mehr darauf ankommen, ob die Räuber irgendwen kennen oder sich als gute Rechtgläubige und die Angegriffenen als ungläubige Fremde darstellen können.
Im eigentlichen Tulamidenland ist das Recht von Stadt zu Stadt verschieden und sieht immer genau so aus, wie der örtliche Stadtstaatenherrscher oder sonstige Warlord gerade beschließt. Also tendenziell: ja, geht.
Al'Anfa ist formal auch ein Rechtsstaat mit Gesetzen und Gerichten für sowas, aber wo kein Kläger da kein Richter, also: Wenn die versklavten Räuber keine Beziehungen haben, keinen Fürsprecher, niemanden der bezeugt dass sie Bürger sind und diese Fremden böse, und keinen Anwalt, dann wird man wahrscheinlich damit durchkommen. Wenn sie sich erfolgreich als Sklavenwiedereinfänger oder Söldnerrekruteure aufspielen können, die diese verdächtigen Fremden ins Visier nehmen durften - dann nicht.
von chizuranjida
14.02.2020 22:30
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Zum südaventurischen Adel, da ist mir noch mehr eingefallen:
Falls das Horasreich immer noch einige Waldinselkolonien beansprucht - die haben ja nun klar Titularadel. Also, ein Horasier könnte Cavalliere di Taka-Tuka vom Admiral-Sanin-Archipel sein. Oder Comto der Jaguarinseln, oder was auch immer einem für ein Inselname einfällt, den nur mal irgendwer in Grangor gehört und notiert haben muss, um schonmal Anspruch drauf zu erheben.
Vom Selbstverständnis her haben die Miniwatu auch Adel. Man könnte also auch einen Prinzen, eine Prinzessin, einen Fürstensohn oder eine Fürstentochter der Miniwatu spielen. Ob so jemand in Nord- oder Mittelaventurien als adlig anerkannt wird, ist eine andere Frage. Wenn sich damit für eine Kolonialmacht ein Anspruch auf eine Insel begründen ließe, vielleicht.
von chizuranjida
10.02.2020 14:49
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Prinz/Prinzessin von Mirham, Brabak oder Kemi, bzw Großsultanssohn von Selem oder Mengbilla (oder wie da der Obermotz heißt) müsste eigentlich gehen. Wenn's nicht der/die Erstgeborene oder aus anderen Gründen Erbe der Krone ist, kann so jemand ohne wichtige Aufgaben sein, oder auch zum eigenen Schutz oder als sowas wie Botschafter/in in ferne Länder geschickt werden. Aber Prinz(essin) ist doch eher ein anerkannter Titel.
von chizuranjida
08.02.2020 23:36
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
05.02.2020 09:45
Welche (bekannten/verbreiteten) Amts- und/oder Titularadel gibt es in Al'Anfa bzw. Südaventurien?

Ich wüsste keinen. Jedenfalls keinen offiziell genannten Titel, und schon gar keine Liste mit mehreren verschieden hochrangigen Titeln wie im Horasreich. Es gibt irgendwo eine Aussage, dass Al'anfa zahlreiche klangvolle Titel für Armee- und Flottenoffiziere und vielleicht auch andere Amtsträger hat. Aber keine Liste davon. Außerdem ist das ja kein Adel, wenn es Offiziersränge sind.

Man sollte vielleicht auch bedenken, dass der Adel in Südaventurien eine viel geringere Rolle spielt als im Mittelreich, Andergast oder Bornland. Formal gesehen (für die Adligen-Reiche) gehört Al'Anfa zum Königreich Mirham. Faktisch hat der König von Mirham nix zu sagen. Also, man kann sich sonstwas für einen Titel ausdenken, den einem der König von Mirham oder Brabak oder die Kemi-Königin verliehen haben soll, aber den kennt dann keiner, und es leitet sich kein Ansehen und keine Autorität draus ab. Ungefähr wie erster Hofmarschall zu Engasal.
von chizuranjida
29.01.2020 22:41
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Tulamidische Namen für die Monate kenne ich auch nicht. Ich würde mich dabei auch erstmal fragen, was für Monate sie denn hatten. Ob sie vielleicht den aktuellen mit zwölf Monaten erst nach der Eroberung durch die Bosparaner aufgedrückt gekriegt haben, und vorher einen Mondkalender verwendet haben könnten wie die Ferkinas heute noch. Ob dazu etwas in DDZ steht, was die Tulamiden damals für einen Kalender hatten, das weiß ich nicht. (An sich könnten ja auch die Bosparaner vor Silem-Horas ebenfalls noch ein anderes System gehabt haben.
von chizuranjida
10.10.2019 01:20
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
26.09.2019 13:05

Wie sieht das bei Goblins eigentlich aus mit der Hierarchie?


Hierarchie normalerweise bei Goblins: Oma > Mama > Junggoblin

Normale Goblins in Festum wissen nichts von einer Kunga Suula. Sie wissen allenfalls, dass Mantka Riiba alt und daher eine Respektsperson ist. Wenn Mami, ältere Tante, oder Oma sagt, die ist noch älter als sie selber und sehr wichtig, dann um so mehr.

Der Tempelvorsteher des Firuntempels in Festum ist ja bekanntlich ein Goblin.
- Aber fühlt er sich in erster Linie Firun (und seinen Tempelvorsteheraufgaben) verpflichtet, oder seiner Sippenmama (oder wie die das nennen), in Festum: Der Mankta Riba?


Das ist ein Kind mit ADHS.
Er hat keine andere Loyalität als andere Firungeweihte, und Firun hat ihn offenbar angenommen, wenn er geweiht ist. Aber das ist ein Kind mit ADHS.
(Goblins haben eine Aufmerksamkeitsstörung und Lernbehinderung, angeboren.)
Falls es anders sein sollte, müsste das bei seiner Beschreibung stehen, aber ich höre hier zum ersten Mal von dem Kerl.

Hat ein Firungeweihter Goblin die gleiche Ernsthaftigkeit, Emotionalität, Inbrunst... wie menschliche oder zwegische Geweihte?
- Und wie sieht das mit seinem Pantheon aus? Wird die Mutter Sau da einfach in das 12G-Pantheon integriert,


Kann ich nicht sagen, weil ich das Abenteuer und die Beschreibung dieses Typen nicht kenne. Wenn er geweiht ist, hat Firun ihn angenommen, also muss es halbwegs passen.
Das Gegenstück in der Goblinreligion zu Firun ist Orvai Kurim.
von chizuranjida
02.09.2019 01:30
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Seppelsche hat geschrieben:
01.09.2019 21:58

Ich hoffe im korrekten unterforum zu sein...


Kommt drauf an, wie viele und lange Antworten und Erklärungen du erwartest. Im Zweifel würde ich eher einen neuen Thread (nicht unter "kurze Fragen kurze Antworten") im Forum für Generierung und Charaktererstellung empfehlen Generierung & Charakterentwicklung, wenn du neben einer geeigneten Stadt noch weitere Tipps zu Herkunft, Vorteilen, Kampftechnik oder sowas suchst.

Donnerbach gehört nicht zum Mittelreich. Je nach Lesart ist es entweder ein von Elfen und Menschen gemeinsam gegründeter Stadtstaat, oder Eigentum der Rondrakirche und von dieser regiert.

Wenn der Held Mittelreicher sein soll, würde ich Punin empfehlen. Das ist eine andere Stadt mit elfischem Bevölkerungsanteil. Gehört zur Mittelreichsprovinz Almada. Dort gibt es auch verstreut Elfendörfer mit mehr oder weniger Kontakt zu Menschen, und Elfen sind insgesamt eher beliebt und angesehen.
Wenn er nicht unbedingt Mittelreicher sein soll, wäre auch Lowangen eine gute Wahl, oder Uhdenberg.

Wer im Mittelreich längere Klingenwaffen tragen darf kann eingeschränkt sein. Wenn dein Elf mit Dolchen kämpfen will betrifft ihn das aber nicht. Ein Bogen ist einem Elf erlaubt. Viel Vergnügen!
von chizuranjida
01.09.2019 16:23
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Besonderer Besitz: Pferd erscheint mir noch sinnvoll, falls bei der Profession nicht fest eingebaut. Grafenspross zu Fuß auf der Landstraße wirkt nicht so besonders respekteinflößend.
Hohes CH wäre vielleicht auch noch hilfreich, wenn man so spielt, dass man mit einer CH-Probe Leute beeindruckt.
Aber vielleicht wäre ein eigener Thread im Generierungsforum besser, um diverse Entwürfe zu vergleichen.
von chizuranjida
14.03.2019 23:17
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Tjorse hat geschrieben:
14.03.2019 08:41
Die Exotik ist das wichtigste. Der NPC soll möglichst unbekannt wirken, dabei aber nicht wie ein Wilder, sondern eher als Angehöriger einer fremden Hochkultur.


Die Herrscherfamilie aus H'Rabaal (Charazzar?) beruft sich wohl stark auf die archaische echsische Kultur, so mit Bewahrer des alten Wissens etc; wenn man darauf ein bisschen abhebt, vielleicht passt dir das.

Exotische Hochkultur wären natürlich auch Hochelfen, oder Auelfen, die versuchen daran anzuknüpfen, aber wenig Kontakt zu Menschen haben. Oder auch die Wüstenelfen - so man denn beschließt, davon noch einige in seinem Aventurien zu haben.

Ansonsten fallen mir als exotisch und nicht klassische Wilde noch die Miniwatu ein, ein an Polynesier angelehntes Waldmenschenvolk. Die übernehmen so gut man sie lässt Technik, Waffen, Handel und Regierungsform der Kolonialmächte, haben eine Königsfamilie, ein Lehenssystem und Sklaven. Miniwatu-Prinz oder -Prinzessin in diplomatischer Mission auf Reisen? Kein Problem. Und da die Inseln da für ausländische Investoren interessant sind, würde man ihn/sie wohl auch empfangen. (Port Stoerrebrandt liegt im Miniwatu-Königreich. Der Gründer Vicco Stoerrebrandt ist möglicherweise der Vater oder Großvater - wie es zeitlich hinkommt - der aktuellen Königin.)
Achaz oder vielleicht sogar Maru als Leibwächter ist vorstellbar, oder auch ein Utulu.
von chizuranjida
14.03.2019 02:54
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Tjorse hat geschrieben:
13.03.2019 22:31

In einer Stadt Deres sollten möglichst nicht mehr als eine Handvoll dieser Kultur leben, wenn überhaupt.


Damit fällt Maraskan schonmal raus. Die haben ja ganze Exilantenviertel.
Welcher Aspekt der chinesischen, japanischen bzw aztekischen Kultur wäre denn besonders wichtig? Japanische Waffen haben die Maraskaner, Esskultur dagegen zB nicht. Oder geht es hauptsächlich um die Exotik, das Seltene?

Was Azteken angeht würde ich zuerst an Achaz denken. Die Kemi sind mehr an Ägypten angelehnt soweit ich weiß. Also Selem, Brabak, H'Rabaal, wenn es ein Mensch sein soll.

Wie wär's denn mit zwei Leuten aus Uthuria? Dort ist Platz für eine an China oder Japan angelehnte Kultur, die in Aventurien noch unbekannt ist, und die bereits beschriebenen von dort nehmen reichlich Anleihen bei den alten Völkern aus Mittel- und Südamerika.
Eingewandert über Al'anfa und des Garethischen/Brabaci mächtig, und sonst wie's halt passt?

Thalusien hat ein bisschen von Indochina, aber das ist auch nicht direkt China oder Japan, und die Nähe zum Aztekischen/Echsischen fehlt völlig.
von chizuranjida
16.12.2018 23:27
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
16.12.2018 22:17

Adoptivsohn der Herzogin Walpurga von Löwenhaupt (DSA4.1 Gegenwart) spielen darf.
"Kinder von Provinzherren nennt man Prinzen. Ihnen gebührt die Anrede “Euer Prinzliche Majestät / Hoheit / Durchlaucht”.

Die Frage ist nur:
Welche Anrede für meinen Helden (der by the way an die Balihoher Kriegerakademie geschickt wurde und im Verlauf seines bisherigen Lebens zusätzlih zum Ritter ehrenhalber geschlagen wurde) ist denn nun die richtige?


Majestät = König/in, Hoheit = Herzog/in, Durchlaucht = Fürst/in, also sollte für deinen Char "prinzliche Hoheit" passen, weil Mami Herzogin ist.
Ritter nennt man "Euer Wohlgeboren", aber wer sich auskennt und weiß, dass dem Char auch ein höherrangiger Titel zusteht, wird den verwenden.
von chizuranjida
27.11.2018 01:03
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Jadoran hat geschrieben:
26.11.2018 14:25
In A'Anfa gibt es zwar kein Waffenrecht, aber Es gibt auch keine Verpflichtung, (übermässig) Bewaffnete in seine Läden oder Häuser zu lassen.


Kleine Einschränkung: Bewaffnete dürfen keine Tavernen betreten. (Ich könnte mir vorstellen, dass viele Lokale deswegen ein paar Tische draußen stehen haben, oder eine Durchreiche zur Straße.)

Positiv gedacht: vielleicht kauft er sich ja demnächst für teuer AP Rüstungsgewöhnung und/oder Klimagewöhnung oder wie das heißt. Oderin du Metuant trägt schließlich auch immer schwere Rüstung, auch im Büro oder wenn er sich Arenaspiele anschaut.
Oder vielleicht investiert der Held zumindest einige Dublonen in Bäder, Seife und Parfum.

Jemand, der schon eigene schwere Rüstung mitbringt und das durchhält, damit rumzulaufen, könnte den Rekruteuren diverser Söldnertrupps als guter Kandidat erscheinen.
von chizuranjida
30.09.2018 00:42
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Falandrion hat geschrieben:
29.09.2018 17:40
Naja, die Stellung als Erhabener ist ja ohnehin eher vage. Es ist ja nicht so, als gäbe es eine festgeschriebene Anzahl oder bestimmte Voraussetzungen für diesen "Titel"


Doch, eigentlich schon: Zugang zum Brückennetz, das ja ausdrücklich den Erhabenen vorbehalten ist, weshalb die auch so heißen.

Falandrion hat geschrieben:
29.09.2018 17:40
Nicht jeder mit Zugang ist ein Erhabener (vgl. etwa die diversen Tempel


Nur weil vielleicht eine Brücke zum Tempel führt, heißt das nicht, dass die Geweihten aus dem Tempel da drauf dürfen. Was es dann aber doch wieder teurer und aufwendiger für die Brückenbenutzer machen würde, alle diese Zugänge zu bewachen. Und sie müssten sich irgendwie darauf einigen, wer Zutritt hat und wer nicht, anstatt sich massiv untereinander anzufeinden.

Falandrion hat geschrieben:
29.09.2018 17:40
nd nicht jeder Erhabener hat Zugang


Dann ergibt das Ganze aber immer weniger Sinn.
von chizuranjida
29.09.2018 17:29
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Jadoran hat geschrieben:
29.09.2018 17:02

Der Kernpunkt meiner Frage war der "wirtschaftliche/militärische Sinn" der Strassen.


Ich wüsste keinen. Sieht halt cool aus. Eventuell hat die Roman/Kurzgeschichtenvorlage Freistatt oder Freistadt auch welche; ob die dort dann einen Nutzen haben - keine Ahnung.

- um sich gegenseitig zu militärisch zu unterstützen, wenn unten der Mob/Ferkina tobt liesse ich nur eingeschränkt gelten. Erstens sind alle Erhabenen Konkurrenten, zweitens wären da Mauerringe a la "tulamidische Sippenfestung" besser.


Sehe ich auch so. Im täglichen Leben ist es unglaublich unpraktisch, wenn die Sklaven vom Einkauf mit dem Bündel Brennholz und dem Obstkorb jedesmal eine steile Leiter hochturnen müssen, und Beschützer brauchen die ja auch, wenn sie auf den normalen Straßen zum Basar gehen. Und dann die Stallungen außerhalb der Türme, mit oder ohne unterirdische Anbindung.

Ich habe für meine Runde mal frei nach Terry Pratchett einen urtulamidischen und inzwischen vergötterten Baumeister erfunden, den Absolut Bekloppten Jikhbar. Dem kann man das dann gut zuschreiben. (Nicht vergessen, der Unsichtbaren Uni ... Unauffindbaren Akade... äh, Bannakademie, dann auch den Dozenten für Salander Mutander zuzuteilen, seit einem Zauberpatzer in Gestalt eines Riesenaffen.) :)

Wenn es also VIP-Strassen sind, dann müssen sie auch an andere Stellen führen als zu den anderen Burjis.


Das ist aber mW nirgendwo angedeutet, sondern im Gegenteil, dass die Erhabenen eben gerade nicht auf den Basar oder an ähnliche Orte gehen. Rahjatempel müsste aber angebunden sein, weil die Obergeweihte in LdES ja Erhabene ist.

Ich habe mal vor Urzeiten versucht, eine Fasar-Stadtbeschreibung zu erstellen (mein Magier wohnt da), und konnte absolut keinen Sinn für diese Brücken finden.

Teuer im Unterhalt müssen sie nicht sein, denke ich, wenn sie mal sehr robust von Dschinnenhand gebaut wurden und eben gerade keine ebenerdigen Zugänge haben, die man bewachen müsste.

Edit: Es stellt sich ja auch die Frage, was passiert, wenn einer aus dem Kreis der etablierten Erhabenen absteigt oder boronbedingt ausscheidet, und/oder jemand anders steigt zu entsprechender Macht auf. Muss der neue sich einen Turm bauen, oder einen Etablierten aus dessen Turm rauswerfen? Bleibt einer anerkannter Erhabener, auch wenn praktisch pleite und machtlos, wenn er nur seinen Turm halten kann? Für mich ergibt das Ganze keinen Sinn.
von chizuranjida
29.09.2018 16:51
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Jadoran hat geschrieben:
28.09.2018 10:32
Auf die Gefahr hin, dass die Antwort lautet: weil es cool aussieht...

Sind es VIP-Strassen zu guten Basaren, Badehäusern oder Tempeln?


Ja, weil es cool aussieht. Und ja, sind VIP-Straßen, nur Erhabene dürfen drauf. (Oder, bestenfalls: Nur mit ausdrücklicher Erlaubnis eines Erhabenen darf man drauf.) Indem man drauf darf, zeigt man, dass man ein Erhabener ist.

Das heißt nicht unbedingt, dass alle, die nicht drauf dürfen, Bettler sind und sich den ganzen Tag gegenseitig für ein paar Heller abstechen. Wie in jeder anderen Großstadt auch gibt es da Handwerker vom armen Flickschneider bis wohlhabenden Juwelier, Krämer und Kaufleute unterhalb Erhabenen-Niveau, und bringen Bauern oder Händler täglich frisches Obst und Gemüse, Kleinvieh und Eier auf den Markt oder die Märkte, ohne von Hungerleidern abgestochen zu werden. Sonst würde die Stadt nicht funktionieren. Man zahlt halt sein Schutzgeld an einen Erhabenen, dessen Söldner/Klienten oder sonst irgendeine Bande, statt Steuern an die Kaiserin und Marktzoll an den Vogt. Auch die meisten Tempel-Leiter und andere durchaus mächtige und wichtige Leute, von Söldnerführer bis Magister der Bannakademie, stehen unter Erhabenen-Niveau, wohnen demzufolge ebenerdig und benutzen die normalen Straßen.
von chizuranjida
23.09.2018 15:40
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color darkorchid
Gibt es in Myranor U-Boote? Falls ja, gibt es Zeichnungen/Grundrisse davon? Wenn ja, in welcher SH? Wenn es welche gibt, laufen die voll Wasser und nur die maritimen Rassen fahren damit, oder gibt es auch welche für Luft-Atmer?
von chizuranjida
22.09.2018 22:47
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CearD hat geschrieben:
22.09.2018 20:40

Nun frage ich mich, was diese exklusive Loge für eine Mitgliedschaft voraussetzt?


Gerade bei sehr exclusiven Logen, wo man vor allem "unter sich" bleiben will, reicht im Zweifel vielleicht, dass der Onkel oder die Tante Mitglied ist und fett Geld auf den Tisch legt.
von chizuranjida
28.08.2018 13:46
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Janko hat geschrieben:
28.08.2018 08:13

Es gab mal eine inoffizielle Spielhilfe, in der sich jemand mit den Sprachen Aventuriens beschäftigt hatte. Quasi elfische Vokabeln, aber für verschiedenste Völkchen.
Aktuell geht es mir um die goblinische Sprache. :)


Es gab mal ein Lexikon aventurischer Sprachen (später erweitert um myranische) von Andreas Kovermann, aber die homepage ist down. Da war Goblinisch aber nicht dabei. Meines Wissens gab es vor der kleinen Wörterliste in LdSB fast keine goblinischen Wörter. Die wenigen, die es gab, sind aus dem offiziellen Lexikon DSA und aus einem Abenteuer mit Goblins, das von Festum aus ins Eherne Schwert führt. Wenn es irgendwo mehr geben sollte, müsste das seitdem hinzugekommen sein. Sonst gibt es das nicht, was du suchst.

Für was suchst du denn Wörter?
von chizuranjida
04.08.2018 03:54
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Ich wüsste spontan keine Quelle, dass Agaven irgendwo in Aventurien angebaut würden, weder für Fasern noch um Zuckersirup bzw Schnaps zu gewinnen. Es wäre denkbar, aber spontan wüsste ich nichts davon. Falls doch, gäbe es vermutlich wie auf der Erde verschiedene Arten/Sorten, für Fasern bzw Schnaps (wie Sisal- und blaue Agave).
Mir fällt kein publizierter Agavenschnaps in Aventurien ein, und es erscheint mir eher unwahrscheinlich, weil der tulamidische Kulturraum, wo die Agave angesiedelt ist, Wein bevorzugt und nicht so viel Schnaps hat. Die Chirakahs, die am ehesten Mexiko mit seinem Mezcal und Tequila entsprechen, werden überhaupt nicht mit Schnaps in Verbindung gebracht soweit ich weiß.
Von daher würde ich sagen nein, bisher brennt niemand Schnaps aus Agaven. Sollte ein Held das erfinden, wäre es neu.
Das mag ein bisschen unlogisch sein, aber ich würde den Hintergrund so auslegen.
Salud!
von chizuranjida
13.07.2018 22:01
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Jadoran hat geschrieben:
13.07.2018 14:51
#800000
Wem welches Grundstück gehört, ist (gerade in Städten) eine extrem wichtige Frage, zumal damit ein Haufen Rechte und Pflichten verbunden sind.

Dass das hier im Mittelalter so war weiß ich auch. Wie es in Aventurien in Aranien ist, das ist aber mW nicht im Detail festgeschrieben.
Im Übrigen hat Griechenland erst in den vergangenen paar Jahren ein Katasteramt eingeführt. Ging vorher offenbar irgendwie anders, die letzten paar tausend Jahre.
Zorgan hat mangels Stadtrat vermutlich kein Rathaus wie du sagst. Stand LDES:
Die Stadt wird regiert durch eine Palastwesirin (derzeit Ashina saba Meriban) im Auftrag der Zorganer Sultana und Fürstenmutter Sybia al-Nabab. Die einzelnen Stadtteile wiederum unterstehen jeweils einer Kadi, die unter anderem für die Durchsetzung der Gesetze und für die Wahrung von Ruhe und Ordnung zuständig ist. Ihr obliegt der Befehl über eine Abteilung der Stadtwache, über die sie nach eigenem Gutdünken verfügen kann. Strittige Rechtsfragen werden von der Palastwesirin oder der Sultana entschieden, ebenso wie viertelübergreifende Maßnahmen

Weiter heißt es, dass die Altstadt seit der tualmidischen Frühzeit planlos gewachsen ist, sich die Stadtgarde in das Gassengewirr eher nicht reintraut, und die Einwohner mit Außenstehenden eher nicht über ihre Angelegenheiten reden. Die Häuser am Totenhafen dienten, wenn ich das richtig verstanden habe, während der Zorganpocken als Not-Friedhof, wurden von ihren Besitzern aufgegeben und später von Bettlern und Verbrechern wild übernommen.
von chizuranjida
13.07.2018 14:06
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Jadoran hat geschrieben:
10.07.2018 09:05
#800000
Danke - ich hatte Aranien da rechtsmässig näher am MR vermutet,

Ich weiß darüber nicht mehr als du. Nur dass in Aranien, anders als im Mittelreich, Sippen eine Rolle spielen können, da bin ich mir ziemlich sicher. Ich glaube nicht, dass irgendwo festgeschrieben ist, welche Städte Aventuriens ein ordentliches Grundbuch führen und welche nicht. (Ausnahme: Al'anfa hat keins.)
von chizuranjida
09.07.2018 23:05
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Jadoran hat geschrieben:
09.07.2018 14:48
#800000
Wie findet man in einer aranischen Großstadt, z.B. Zorgan, heraus, wem welches Grundstück gehört? Ich schätze mal, über die Steuerlisten oder (moderner) Grundbücher - wobei Grundstücke, die keine Steuer zahlen, recht schnell zugunsten der Krone eingezogen werden dürften.


Kommt drauf an, was Zorgan überhaupt für ein Stadtrecht hat. In freien Städten oder Reichsstädten könnte sowas in jeder anders geregelt sein, je nach Stadtratsbeschluss. In der einen könnten überhaupt nur Bürger dieser Stadt dort Grundstücke besitzen, und das wird genau nachgehalten; in einer anderen wird vielleicht nach Trauflänge zur Straße hin besteuert und wenn irgendein Typ am Stichtag das Geld im Rathaus bar abgibt, geht der Rest den Rat nix an.
In Aranien gibt es, meine ich, auch noch sowas wie Sippenrecht und Dörfer oder Stadtviertel, die bestimmten Sippen gehören oder zugeordnet sind. Da reicht dann ggf. vielleicht, wenn das Sippenoberhaupt sagt "Jaja, das gehört wem von uns, alles in Ornung", und garantiert dass die Steuern fließen (so denn eine Grundsteuer oder sowas fällig ist - muss ja auch nicht jeder haben, vielleicht hat Zorgan nur Gewerbesteuer und Zoll, oder Kopfsteuer).

Ich würd's erstmal weiter in der erweiterten Nachbarschaft versuchen. Aventurische Ort sind klein. Wenn man da ne alte Oma findet, oder einen alten Teestubenwirt&Geschichtenerzähler, oder Krämer an der Ecke, da müsste eigentlich jemand wissen, dass das vor 50 Jahren noch Alriksens gehört hat, aber als die jüngste Tochter nach Khunchom geheiratet hat, hat sie's einer Kauffrau aus Barbrück verkauft, die wollte da eigentlich eine Mietskaserne draus machen, da hat aber die Nachbarschaft Beschwerde gegen eingelegt, aber eine sehr gepflegte Dame, sie war immer zu Gast bei XY wenn sie hier war ..." - irgendwas. Aber das bindet man vielleicht auch nicht gleich jedem Fremden auf die Nase.
von chizuranjida
07.07.2018 13:24
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Miete hat geschrieben:
04.07.2018 09:08
Ein paar kurze Fragen zu Festumer Goblins
Color=darkslategray
1.)Ab welchen alter bekommt eine Goblinfrau im schnitt Kinder?

2.)Wie viele hat sie wehrend ihren Lebens? (und Pro Jahr)

3.)Inwieweit würden sich diese Werte bei einer Travia Akolutin ohne Traviabund verschieben?


Laut AH aus "Schwerter und Helden" werden Goblins mit 8 Jahren geschlechtsreif. Die Schwangerschaft dauert 7-8 Monate, und Zwillings- und Mehrlingsgeburten sind häufig.

Festumer Bürger und Bürgerinnen werden mit 14 formell erwachsen und steuerpflichtig. In diesem Alter haben manche schon halbwüchsige Kinder. (Steht in LdSB.)

Auch wenn gebildetere festumer Goblinfrauen wissen können, dass Sex und Empfängnis zusammenhängen, ist die allgemeine Kultur immer noch so, dass Sex zum Spaß da ist und frau sich mit einem netten Kerl vergnügt, wenn sie Lust dazu hat. Sie wachsen halt so auf, dass das üblich und normal ist und alle das so machen. Dass die Goblins dort sich nicht explosionsartig vermehren hängt mit ihrer Anfälligkeit gegenüber Kinderkrankheiten wie Karmesin zusammen. Sie haben eine höhere Kindersterblichkeit als Menschen, gerade bei dem engen Kontakt in der Stadt. Dass sie langfristig mehr werden ist aber denkbar.

Wenn die Akoluthin auf Sex verzichtet weil unverheiratet, wird sie so lange keine Kinder haben, oder soll da ein Wunder passieren? :)
von chizuranjida
23.06.2018 23:13
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karli hat geschrieben:
23.06.2018 09:14
Wer auf Maraskan lebt und sich einbildet, noch zusätzlich Sport treiben zu müssen, macht sowieso etwas falsch. Rur hat es in seiner Weisheit eingerichtet, dass der alltägliche Überlebenskampf völlig ausreicht.


Naja, das Immanspiel haben offensichtlich Rückkehrer/innen aus Neu-Jergan mitgebracht. Dort im Bornland ist es schon angebracht, sich durch eifrige Bewegung aufzuwärmen. Das müssen sie sich dann halt langsam wieder abgewöhnen.

Und überhaupt, es gibt ja auch Denksport, Garadan zum Beispiel. Das wird doch gehen? Oder andere Sportarten, die eher im Sitzen in geschlossenen Räumen praktiziert werden. Ich denke da an den HSV (Hallen-Schlittschuh-Verein) Sinoda, ebenfalls eine Vereinigung von Zurückgekehrten. Natürlich laufen sie in Sinoda nicht Schlittschuh wie im Bornland, dazu sind Eisdschinnenbeschwörer zu teuer. Aber dasitzen und bei Tee und Dünnbier übers Schlittschuhlaufen reden wird man doch wohl dürfen? Gerüchteweise heißt es allerdings, sie sparten bereits auf einen richtig glatten Parkettboden.

Weitere Anmerkungen zum Sport auf Maraskan gegebenenfalls bitte im Smalltalk-Forum im Thread zum Kaiser-Reto-Pokal, oder einem neuen, danke!
von chizuranjida
23.06.2018 03:32
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karli hat geschrieben:
23.06.2018 02:34
chizuranjida hat geschrieben:
23.06.2018 00:04
Das legt aber doch nahe, dass Rur gewollt hat, dass es auf Maraskan Immanbälle geben soll. Sonst wär's ja keine Tarnung. Und anfassen muss man das Viech ja nicht, das haut man mit dem Schläger. :P

Das ist eigentlich nicht nur ein Vieh, sondern eine ganze Kolonie, die ähnlich zusammenhängen wie Feuerameisen, wenn sie ein Floß bilden. Schlägt man auf die "Kugel", so schwärmen sie aus wie Wespen und fressen den Spieler auf. Die können sich übrigens auch als Tischtennisschläger tarnen.

Weia, das wird ja immer schlimmer. Dann sollte man ja auch noch Tischtennis spielen, was man erstmal erfinden müsste. Andererseits wäre es gesünder, auf Maraskan überhaupt keinen Sport zu betreiben, so wie das aussieht. Das ist dann auch wieder eine schöne Dualität. ... wenn man woanders wohnt und das Problem nicht hat.