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von Hesindian Fuxfell
23.05.2019 08:51
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Aufgabenbereich eines Hofzauberers
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Aufgabenbereich eines Hofzauberers

Na'rat hat geschrieben:
22.05.2019 14:42
Aber ich sehe schon Hofmagier gibt es bei dir praktisch keine.
Lustig. Wenn du besonders diesen Thread wirklich gelesen hättest, wüsstest du, dass ich sogar einen spiel(t)e. In einer Region, in der Hofmagier tatsächlich bestenfalls Randerscheinung sind (Albernia). Und gerade in Albernia, wo an allen Ecken magische Phänomene lauern, war ich so ziemlich allein als Hofmagier. Und das Tolle: es hat funktioniert. Der Adel lebt auch da ganz gut, hat eher weltliche Probleme gehabt.
Was macht der Hofmagier gegen die fliegende Festung, gegen den Alagrimm? Nichts oder Hilfe holen. Kann beides auch der Graf selbst.
Und jetzt nennt mir mal die so viel beschworenen Machtübernahmen über Beherrschung. Das letzte große Beispiel, das mir spontan einfällt war: Nahema als Hofmagierin in Havena. Hups, ist ja auch eher ein Grund gegen einen Hofmagier!
von Hesindian Fuxfell
22.05.2019 13:53
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Na'rat hat geschrieben:
22.05.2019 13:42
Lass mich raten, weil ein zünftiger Handwerker in einer Zunft oder Gilde ist? Gildenmagier hingegen in einer Magiergilde sind...
Nein. Weil der Schreiner keine AsP verbraucht und regenerieren muss für seine letzte und nächste Tätigkeit... :rolleyes:
von Hesindian Fuxfell
22.05.2019 12:15
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Andwari hat geschrieben:
21.05.2019 20:07
Ich finde es nicht wünschenswert, die Möglichkeiten der Gildenmagie unter Mächtigen (Grafen) als relativ unbekannten Fakt zu behandeln oder es jedem einzelnen Mächtigen zu überlassen, erst mal persönlich schlechte Erfahrungen gemacht haben zu müssen, bevor man sich für Magie interessiert.
Man muss nicht gleich ins andere extrem umschlagen, bloss weil ich die Kenntnis der (OT-)Magieregeln bei Grafen verneine.
Und es ist nicht "jeder einzelne" Graf, der eigene Erfahrungen machen muss, aber das es welche gibt, die in ihrer Arroganz und fehlenden schlechten Erfahrungen in der eigenen Familie diesen Fehler machen, halte ich nicht für ungewöhnlich. Und genau das war der Ausgangspunkt dieses Teils der Diskussion: Es gibt einzelne Grafen/Barone, die keinen Hofmagier haben, weil...
Andwari hat geschrieben:
21.05.2019 20:07
- Freizeit hat man vmtl. genauso wenig wie jeder andere gehobene Gefolgsmann - für die findet der Boss immer was zu erledigen.
Mit dem Vorteil des einzigen Experten im Fachgebiet vor Ort, dass er den Aufwand für Aufgaben schlecht prüfbar selbst abschätzen kann/muss und sich damit Freizeit verschaffen kann.
Außerdem kann er gut zusätzliche Erholungszeiten ansetzen, damit er mit praktischer, magischer Unterstützung aufwarten kann, da hat der Handwerker größere Probleme.
von Hesindian Fuxfell
21.05.2019 14:21
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Jadoran hat geschrieben:
21.05.2019 13:49
Wenn der Graf keine Ahnung von Magie hat, und auch niemand Vertrauenswürdigen bei sich hat, der von Magie eine Ahnung hat, dann wurmt sich ein Banbaladin-Kenner mühelos in wenigen Wochen an Schaltstellen der Wirtschaft. Eine Katzenhexe kann ihn mühelos zu ihrem Spielzeug machen, sofern sie es vermeidet, allzu krass aufzutreten. Misstrauische Muggel werden vom Graf fortgeschickt, werden in Fallen gelockt und bezichtigen sich dann selbst, oder erleiden gar Unfälle. Eine leichte Übung für die durchschnittliche Spieler-Katzenhexe mit 3k AP und gutem Aussehen. Die ganzen Soldaten des Grafen tun nämlich nur das, was er ihnen aufgibt.
Sehe ich nicht so (und ich habe es auch oben nicht kampforientiert gesehen). Bannbaladin wirkt zeitlich begrenzt und recht unzuverlässig im Ergebnis. Und man muss damit rechnen, bei der Anzahl der Leue an einem Grafenhof, dass über kurz oder lang jemand misstrauisch wird, weil sich Leute anders verhalten als üblich. Das gleiche gilt auch für die Katzenhexe.
Dazu noch die gute Möglichkeit, dass Ganze mal komplett zu vermasseln und man fliegt auf. Es reicht ja auch, wenn der örtliche Geweihte mit gerüttelt Maß an Menschenkenntnis im falschen Moment auftaucht und die Verhaltensauffälligkeit feststellt. Das Risiko ist einfach zu groß, als dass es großartig zu solchem Vorgehen kommt.
Wenn es aber nicht dazu kommt, gibt es auch keinen Grund, sich explizit davor zu schützen. Es ist eine der menschlichen Schwächen, dass man oft erst aus Schaden klug wird, besonders da aventurische Grafen nur die historischen Ereignisse und Ergebnisse magischer Intervention kennen, nicht jedoch die regeltechnischen Möglichkeiten, egal wie hoch ihre Magiekunde ist. Also wird es auch nicht jeder machen, je nach allgemeinen Vertrauen in die und bisherigen Kontakt mit der Magie und ihrer Anwender.
von Hesindian Fuxfell
21.05.2019 13:14
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Und der Graf kann nicht etwa seinen Soldaten befehlen, diese halbseidene Gruppe unbekannter Magiebegabter festzunehmen und zu verhören, wenn er den Verdacht schon hegt? Wäre mMn der einfachere Weg. Der hat auch genug Soldaten, dass selbst so ne Gruppe ins schwitzen kommen dürfte. Im Zweifelsfall in unvorbereiteter Situation mit vorgehaltener Armbrust, mit nem Bolzen im Bauch zaubert sich's verflucht schlecht.
Dann genug Metall an die Leute gehängt und man braucht keinen Magier um sich vor den Schergen zu schützen.
Und die Frage, warum eine Gruppe dies überhaupt wagen sollte sich mit nem Grafen anzulegen haben wir auch noch nicht geklärt. Sowas ist bei uns extrem selten, wenn überhaupt schon mal vorgekommen.

Zudem wie schon oben gesagt: Wenn es ums verhexen geht ist der Hofmagier im Zweifelsfall das größere Problem, wenn man schon so paranoid ist.

Und der Herr Graf kann natürlich ein (seiner Meinung nach?) Praios-geweihtes Medaillon haben, welches ihn vor solch schädlicher Magie schützt.
von Hesindian Fuxfell
21.05.2019 12:10
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Jadoran hat geschrieben:
20.05.2019 19:22
Aber einen Grafen des Mittelreiches zu setzen, der wegen seiner Arkanophobie einer Heldengruppe mit ihrem Elfen, den beiden Magiern, dem Hexer und dem Tierkrieger rein gar nichts entgegensetzen kann, ist lächerlich.
Ich finde es eher lächerlich, dass eine dahergelaufene Heldengruppe meint, einen Grafen angreifen und damit davonkommen zu können. Das ist schon mal ne gewichtige Schutzstufe. An der Stelle sehe ich kein Problem, dass ein Graf einen Magier unbedingt bräuchte. Wenn man mit seiner Paranoia so weit geht, bringt einem der Hofmagier auch nichts, weil der den Grafen auch beherrschen und anleiten könnte, wenn er will. Der hat ja sogar ganz offiziell die Zeit und Möglichkeiten sein Opfer so gut zu studieren, dass seine Manipulationen maximal unauffällig sind. Was dann?
von Hesindian Fuxfell
16.05.2019 14:06
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Jadoran hat geschrieben:
16.05.2019 10:38
Die einzige gangbare Methode dazu ist, Magie deutlich seltener zu machen, als sie im kanonischen und erst recht den meisten mit bekannten bespielten Aventurien ist.
Braucht man nicht. Setz nur den Preis richtig an, dann kann sich nur Adel und ein paar reiche Bürger wirklich eine ständig verfügbare, magische Behandlung leisten. Von den 3 Magiern in jeder Stadt steht auch nur ein Bruchteil für regelmäßige Heilungen zur Verfügung und auch die wollen ihre AsP mal anderweitig verwenden.
Bsp: Wenn 1AsP 1D kostet, dann kostet die Heilung einer Wunde auf magischen Weg schon mal 7D (von den Sparoptionen braucht man ja nix erwähnen...). Der profane Heiler (mit profunder Ausbildung (TaW15) und Ausrüstung) schafft das für einen Bruchteil der Kosten mit dem einzigen Manko: man muss uU eine Ruhephase hinter sich bringen, ehe die Wunde verheilt ist, aber oftmals braucht man nicht mal das. Die fehlenden LeP, die man erst in der nächsten Reg-Phase zurückerhält wirken sich ja nicht so sehr aus...
von Hesindian Fuxfell
15.05.2019 15:31
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Also mal in Kurzzusammenfassung aus der "Praxis" (im Albernia Adelsbriefspiel):

Hauptsächliche Aufgaben waren magische und wissenschaftliche Beratung, Analyse, Schutz, "Verteidigung gegen die dunklen Künste". In Orbatal kam dann noch die Idee dazu, ihn als frühzeitigen Lehrmeister der magisch begabten Kinder der Baronin einzusetzen, da hatte ich dann aber leider nicht mehr die Zeit und weiß nicht genau, was daraus geworden ist.
Als Puniner des Beschwörungsweges, elementar spezialisiert, war er dafür recht gut ausgebildet.

Im Großen und Ganzen hatte er recht viel Zeit für sich, da seine Dienste ja nicht täglich gebraucht wurden. Mit Anfang der Ausbildung der Kinder hätte sich das zwar etwas geändert, aber ich denke, es wäre trotzdem auch recht viel Freizeit geblieben.