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von Hesindian Fuxfell
10.03.2020 14:27
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Jadoran hat geschrieben:
10.03.2020 14:00
Das Briefspiel, auch wenn es eine Tendenz zu Snowflakes hatte, weil gefühlt keiner einen "ganz normalen" Adligen spielen wollte und es daher praktisch keinen "normalen Adligen" gab sondern nur Halbelfen, verkappte Hexen, etc., hat dennoch damals der Spielerschaft das Gefühl gegeben, das die DSA-Welt sich tatsächlich dreht.
Hier möchte ich (mal wieder) Einspruch erheben, zumindest für den mir bekannten Teil des Adelsbriefspiel. Mir sind in Albernia nur die Fenwasian mit einigen Absonderlichkeiten durch ihre Nähe zu Farindel bekannt, aber das ist auch passend so. Der Rest der Adligen ist sehr weltlich und menschlich (höchsten noch der eine Crumold, wo es aber wieder der Albernia-typische Feenkontakt ist. Bleibt aber selten).
Auch rühren wohl einige Diskrepanzen aus einer eben nicht einheitlichen Übernahme des Adelsbriefspiels ins lebende Aventurien. Im Endeffekt wurde nur übernommen, was der Redaktion (oder einem großen Teil davon) gefiel und in ihre Vorstellungen passte. Da kann es aber natürlich auch immer mal zu Missverständnissen oder unterschiedlichen Sichtweisen gekommen sein.
von Hesindian Fuxfell
13.11.2019 09:01
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Ich glaube, er meint eher: welche Pflanze gibt es im Regenwald mit der gleichen Wirkung von vierblättriger Einbeere. Oder das Finage-Äquivalent im Svelttal.
Hier finde ich es aber gut, dass es das nicht gibt. MMn sollten diese ganz besonderen Pflanzen auch so bleiben und was es in bestimmten Regionen nicht gibt, gibts da auch nicht.
Wirselkraut z.B. gibts in ganz Aventurien.

Zu Kairan: die Regel nur Neunaugensee ist seit der ZooBot Geschichte. Alle magisch durchdrungenen Gewässer können Fundort sein. Sowas gibt es denke ich aventurienweit...
von Hesindian Fuxfell
08.11.2019 10:20
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Timonidas hat geschrieben:
07.11.2019 12:09
Es ist laut WdS auch in DSA 4 möglich Vorteile nach Heldenerschaffung zu erwerben, das Problem ist also nicht DSA 5 sondern die Vorteile an sich.
Du willst nicht wirklich die klare Regel: Keine Vorteile nachträglich kaufbar!, mit dem extra abgegrenzten Kasten in dem auch nochmal gesagt wird: Ist so nicht geplant, ABER wenn man das in der Gruppe als Hausregel machen will haben wir einen spezifischen Vorschlag, wie das aussehen sollte/könnte.
Mit dem schwammigen: Gibt es nicht außer ein paar - nicht wirklich definierte - Ausnahmen.

Vom Regeldesign her sehe ich klare Unterschiede. Und nicht zugunsten DSA5.
Timonidas hat geschrieben:
07.11.2019 12:09
Dann dürfte aber auch niemand irgendwas steigern, schließlich ist ja die Anzahl der AP die man für ein Abenteuer bekommt absolute Meisterwillkühr.
Du meinst also, dass es dem Diskurs förderlich wäre, alles ins Lächerliche zu ziehen? Nicht mein Weg, den kannst du gern alleine gehen...
von Hesindian Fuxfell
07.11.2019 11:13
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Timonidas hat geschrieben:
06.11.2019 21:46
aber wenn die Archetypen tatsächlich die Obergrenze für Vorteile bei der Charaktererschaffung überschritten haben dann ist es definitiv nicht so verwerflich wie du es hier darstellst. Ich hab da schon viel schlimmere Fehler gesehen.
Ich sehe es als einen der sträflichsten Fehler, die man machen kann. Besonders da man ihn vergleichsweise einfach verhindern kann. Rechtschreibfehler sind in der Fülle des Textes viel schwerer in den Griff zu bekommen. Außerdem sorgt gerade so ein Fehler bei Neulingen verstärkt für Verwirrung, wenn sie gerade gedacht haben die Regel verstanden zu haben, der Archetyp aber diesem Verständnis widerspricht.
Timonidas hat geschrieben:
06.11.2019 21:46
Jap ich lasse das einfach so stehen, aber da die Ausnahmefälle regeltechnisch abgedeckt sind ist es damit auch keine Hausregel.
Ich sähe bei der Formulierung nur die Ausnahmen als regel-gedeckt an, bei denen dies explizit im Regelbuch dabeisteht. Alle anderen sind Hausregeln, weil sie schon in der nächsten Runde so nicht mehr zugelassen sein könnten (und ja: es gibt viele Spieler die über Cons, Foren-AB, größeren RPG-Freundeskreis, mehrere Meister, ... Charaktere in mehr als einer Runde unter mehr als einem Meister spielen). Alles in allem ist es aber schlechtes Regeldesign. Man hat die grundlegende Einteilung aus DSA4 übernommen (Vorteile nur in der Erstellung, SF auch im Spiel erwerbbar) und sie dann gebrochen. Unter dem Gesichtspunkt hätte man einfach ehrlicherweise einfach alle Ausnahmen den SF zuteilen müssen oder eine neue Aufteilung erschaffen.
von Hesindian Fuxfell
20.10.2016 10:40
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Rhanaya hat geschrieben: Ich will auch nicht abstreiten, dass da viel Herzblut reingegangen ist aber das ein kleiner Kreis Elitespieler die Geschichte von Aventurien bestimmt finde ich etwas befremdlich.
Ich glaube, da muss ich mal nen Zahn ziehen. Oder ne Lanze brechen. Oder was auch immer.

Das Gerücht vom kleinen Kreis von Elitespielern ist etwas weit hergeholt. Ich kann selbst nicht genau sagen, wie die Verteilung ursprünglich von statten ging, weil ich da noch nicht mit dabei war, aber im großen und ganzen waren es viele sehr interessierte Spieler die an sich schon immer einen guten Kontakt mit der Redax gesucht hatten.
Wer, wie ich auch, in der Zeit eher Spieler war, der das Zeug gekauft und gespielt hat, der hat davon eben wirklich nichts mitbekommen. Der hatte aber anscheinend auch nicht das ausreichende Interesse sich so weit mit einzubringen.

Zum anderen ist der Einfluss auf die Geschichte jetzt auch nicht überzubewerten. Wenn die Redax etwas wollte, wurde es auch gesetzt, auch wenn der einzelne Baronsspieler nicht so begeistert davon war. Wenn die Redax offen war und die Idee aus der Briefspielszene gut ankam, wurde sie übernommen. Bestimmend war der Einfluss also nicht. Er hat aber vieles noch lebendiger werden lassen, da gerade ins Detail rein eine größere Anzahl an Ideengebern vorteilhaft sind, wenn die Ideen so gut gefiltert werden.

Auf alle Fälle kann jeder mit Interesse Kontakt zu den jeweiligen Länderorgas aufnehmen, meiner Erfahrung nach sind die allgemein eher begeistert, wenn mehr Spieler das Ganze auch weiter beleben. Man wird jetzt ziemlich sicher nicht gleich irgendwo Baron, aber zumindest Charaktere aus adligen Familien und deren Umfeld bis hin zu Junkern/Rittern mit Gut sind immer mal offen. Bin mit meinem Magier da Anfang der 2000er auch sehr leicht reingekommen und habe im Verlauf noch einen Charakter der Familie Niamad erstellt/übernommen, der zum Junker in der Baronie Otterntal aufgestiegen ist. Hab nur leider in den letzten Jahren keine Zeit mehr dafür gehabt... :cry:
von Hesindian Fuxfell
19.10.2016 11:55
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Zohltan hat geschrieben: Was mich halt nur wundert ist, dass das Briefspiel in einem anderen Kosmos stattfindet. Darüber wird ja eigentlich nicht berichtet was ich Schade finde. Gut ich kann auf den Regionalseiten in den Wiki's lesen, aber das kann ich auch bei anderen Spielberichten. Ich finde nur die Diskrepanz zwischen "DSA hat ein Briefspiel, wo viele Sachen gesetzt werden" und "auf keiner News-Seite steht überhaupt mal was dazu" schon immer - besonders als Außenstehender - ziemlich verwirrend.
Das stimmt ja nur zum Teil, es ist schon der gleiche Kosmos. Die Frage nach Berichten ist bedingt berechtigt, es gibt sie ja auf den Regionalseiten und gab (und gibt noch?) den Übertrag auf offizielle Hintergründe. Richtig dabei ist, dass es im offiziellen nicht kommuniziert wird, aus welcher Quelle bestimmte Infos stammen.
Ich denke aber mal, da wurde bewusst entschieden nicht zwischen Briefspielhintergründen und Autorenideen zu unterscheiden sondern einfach zu sagen: Das alles ist Hintergrund, egal woher es kommt.
von Hesindian Fuxfell
19.10.2016 11:03
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Zohltan hat geschrieben:Jo, ich weis ehrlich gesagt nicht mal was die Briefspieler eigentlich "machen". Ich habe Briefspieler immer als elitäre Gruppe im Hintergrund wahrgenommen, ohne das Briefspieler das sein müssen. Jedenfalls gibt es ja keine aktuellen Informationen dazu (jap, man kann auf die Wiki gehen und dann auf die einzelnen Seiten... habe ich jetzt auch gesehen ;) ). Aber weder liest man was aktuelles auf Nandurion oder den Ulisses Seiten noch taucht was im RSP-blogs Feed auf. Keine Ahnung was die Briefspieler genau machen und welchen Einfluss das hat. Daher würde ich auf diese Gruppe keine Rücksicht nehmen, denn wenn Briefspieler so bedeutend wären, dann Frage ich mich wo ich das als Spieler merke...
Als Spieler könntest du es teilweise an der Detaillfülle der Regionalspielhilfen merken. Da wandert(e) einiges aus den Briefspielrunden rein. Wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich das Verhältnis zur aktuellen Redax in der Richtung nicht so recht kenne, das also nicht für die DSA5-Spielhilfen gelten muss.

Dann gibt es Storyfäden, die aus den Briefspielrunden kommen:
Sadrak Wassois Gefangennahme und Transport zum All-Aventurischen Adelskonvent, sein Auftreten dort, die Flucht und das Abentuer darum basiert z.B. grundlegend auf Geschehen eines albernischen Briefspielcons.

Aber du hast recht. Die meiste Zeit spielt man kleine Geschichten, von denen andere Spieler nur etwas mitbekommen, wenn sie die Wiki-Seite der Briefspielgruppe verfolgen...
von Hesindian Fuxfell
19.10.2016 10:27
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Re: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

BenjaminK hat geschrieben: Der 100-Jahre-Sprung wäre schon eine witzige Begebenheit. Es wäre dann aber wohl eher zu einer Spaltung gekommen, die auch optisch hervor gehoben wäre.
Es ist ein interessanter Gedanke, aber nicht auf der Basis "100 Jahre Friede, Freude, Eierkuchen", eben wegen des Karmakorthäon.
Vielmehr hätte man eine sehr dichte Hintergrundbeschreibung liefern müssen, wie sich ein besseres Gleichgewicht der Anwärter auf das nächste Äon herstellt (Aikar-Orks vs. Menschen vs. ?), so dass man auch in der Zeit spielen könnte (vgl. Dunkle Zeiten).
Und DSA5 beginnt im neuen Setting, in dem auch Veränderungen wie bei der Magie besser erklärbar sein können.