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von Hummelpilot
07.10.2020 11:38
Forum: Novizen & Eleven
Thema: Heiltranküberdosis
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Geschlecht:

Heiltranküberdosis

Djembo hat geschrieben:
07.10.2020 11:06
Warum? Nur weil meine Eidechsen 3 Schwänze im Jahr liefern, ist es noch lange keine schlechtere Allegorie für Regeneration, eher noch eine bessere. Es geht in der Alchemie nicht um Tsa vs. Asfaloth oder gar Gut gegen Böse, nur um Symphatien. Man sollte sowas nicht moralisieren.
Es kommt darauf an, wie die zusätzliche Menge erschaffen wird. Ich habe gerade nicht im Kopf ob es bei aventurischen Eidechsen ebenso ist, aber irdische Eidechsen können ihren Schwanz nur ein mal im Leben abwerfen, da zwar Knorpel und Muskelgewebe nachwächst, die Knochen aber nicht. Man braucht also eine Eidechse pro jemals gebrautem Heiltrank (solang der Eidechsenschwanz nicht substituiert wird).
Allgemein wäre die Materialbeschaffung der Hebel an dem ich ansetzen würde. Denn auch wenn Eidechsenschwänze und Morgentau grundsätzlich günstig sind, so gibt es doch auch keinen unbegrenzten Vorrat. Zu den Eidechsen habe ich ja schon was geschrieben (es sei denn, die Regenerationsfähigkeit aventurischer Eidechsen ist unbegrenzt). Auch Morgentau ist keine unendliche Ressource die beliebig zur Verfügung steht. Setzt man ähnliche physikalische Prinzipien an wie auf der Erde die zu Morgentau führen so findet man diesen im wesentlichen im Spätsommer und Herbst. Pro m² fällt ca. 0,1l Tau aus, über die komplette Nacht hinweg. Teile davon sind am Morgen also wieder verschwunden (versickert). Man braucht also 4-5m² Fläche pro Heiltrank wenn man es schafft, den kompletten Tau der am Morgen noch da ist zu sammeln was ich für ausgeschlossen halte. Schätzungsweise kann man bequem die doppelte Fläche ansetzen, vermutlich noch mehr. Für Taubildung braucht man große Temperaturdifferenzen zwischen Tag und Nacht. Bei bewölktem Wetter tritt also kein Tau auf. Auch starker Wind wirkt sich negativ auf die Taubildung aus. Auch bei sehr trockenen Wetterlagen kann der Temperaturabfall noch so groß sein und es bildet sich kein bzw. nur extrem wenig Tau.

Die Prämisse mit der hier viele herangehen, dass die günstigen Materialien quasi unbeschränkt zur Verfügung stehen ist bei einer halbwegs realistischen Herangehensweise also völlig falsch.