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von Ares
12.10.2019 13:05
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Cross-gender im Rollenspiel
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Cross-gender im Rollenspiel

chizuranjida hat geschrieben:
12.10.2019 00:18
Ares hat geschrieben:
11.10.2019 16:10
Aber leider haben einige Spieler, die sagen sie wollen Cross-Gender spielen nun mal den Hang genau solche eindimensionalen Fetischfantasien zu bauen.
Wer als SL solche Charas zu erleiden hatte, ist danach verständlicherweise deutlich zurückhaltender weitere Cross-Gender-Charas zuzulassen: Einer hats allen versaut...
Das ist zwar verständlich, aber dann kann man möglicherweise mit gleicher Wahrscheinlichkeit Elfen verbieten, und mit etwas Pech Zwerge, Schwarzmagier, Weißmager, Hexen und diverse Geweihte gleich noch mit.

Man könnte eine Umfrage machen: Was ist schlimmer, Cross-Gender oder Schelme? :grübeln:
Wer sagt, dass das nicht der Fall ist?
Cross-Gender-Ablehnung von SLs oder Mitspieler ist meistens nur ein Symptom dessen, dass der betreffende Spieler nicht in der Lage ist seinen Spielstil der Gruppe anzupassen.
Das ist das Gleiche mit dem Dieb der die Gruppe bestielt und sich dann beschwert, weil die Mitspieler ihn nicht seinen Charakter ausleben lassen.

Edit: Definitiv Schelme
von Ares
11.10.2019 16:10
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Cross-gender im Rollenspiel

@Tjorse

Exakt.
Aber leider haben einige Spieler, die sagen sie wollen Cross-Gender spielen nun mal den Hang genau solche eindimensionalen Fetischfantasien zu bauen.
Wer als SL solche Charas zu erleiden hatte, ist danach verständlicherweise deutlich zurückhaltender weitere Cross-Gender-Charas zuzulassen: Einer hats allen versaut...
von Ares
11.10.2019 15:52
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Cross-gender im Rollenspiel

@LordShadowGizar

Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Das klingt tatsächlich so, als ob du und deine Mitspieler unterschiedliche Vorstellungen von gutem Rollenspiel haben.

Special Snowflakes, die nicht auf die dargestellte Welt eingehen wollen, sondern ihr Ding durchziehen, machen üblicherweise nur einer Person Spaß - und das ist bei einem Gemeinschaftsprojekt eben selten ein Rezept für gutes gemeinsames Erlebnis.
Dem Spielleiter abzuverlangen, dass er seine Planung rund um die Befindlichkeiten eines einzelnen Spielers gestaltet halte ich auch für etwas vermessen.
In einer Welt, in der es wahrscheinlicher ist, dass man einer dämonischen Chimäre begegnet als einem Güldenländer, ist die natürliche Reaktion in der ungebildeten Bevölkerung nunmal eher der verängstigte/wütende Mob.
Wenn die Gruppe in der Mehrheit DSA spielen will, dann sollte der Leonirspieler sich dem anpassen, oder eine Myranorrunde organisieren, statt zu verlangen, dass alle anderen sich verbiegen um das Exotenkonzept zu ermöglichen.

Und auch deine Frage: "Wie soll ichs lernen, wenn ich es nicht machen darf, weil ich es noch nicht unterhaltsam drauf habe?"
lässt sich relativ einfach beantworten: "Kompromissbereit sein und dem Spielspaß der Gruppe mehr Gewicht einräumen als dem eigenen."

Um auf das ursprüngliche Thema zurückzukommen:
Es macht einen riesen Unterschied, ob Jemand eine etwas stillere, dafür hoch kompetente, erwachsene Magierin spielt, die die Gruppe in ihren Zielen unterstützt und voranbringt, oder eine minderjährige Lolita, deren einziges Talent Überreden(Verführen) ist und deren einzige beiden Charakterzüge Geilheit und Oberweite sind.
von Ares
11.10.2019 14:34
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Cross-gender im Rollenspiel

@chizuranjida und @LordShadowGizar
"Spielen, was man gut spielen kann" heißt nicht, dass man nichts ausprobieren soll (deswegen auch bitte mein Zitat nicht auseinanderpflücken: Erster und zweiter Satz gehören zusammen). Im Gegenteil, mit Rollen zu experimentieren macht ja den Reiz am Rollenspiel aus.
ABER: Rollenspiel ist ein Gemeinschaftserlebnis und die eigene Freiheit endet dort, wo sie die Freiheit des Mitmenschen beschneidet. Jemand, der darauf besteht eine Mannstolle Amazone zu spielen, die außer einem Exhibitionisten- und Humiliationfetisch keine weitere Persönlichkeit hat, sollte vorzugsweise eine andere Art von Rollenspiel betreiben, als die Mitspieler, die eigentlich auf Drachenjagd gehen wollen.

Gutes Rollenspiel beinhaltet imho auch den Willen seinen Charakter so zu spielen, dass er in die Welt passt. DSA macht das in Bezug auf Gender sehr leicht, nachdem dort in weiten Teilen bereits Gleichberechtigung herrscht. Manchmal geht ein Charakterkonzept, das im Kopf und auf Papier gut aussah, im echten Spiel nicht auf. Dann sollte man/frau sich das auch eingestehen und den Chara der Welt und den Mitspielern anpassen, als auf Namenloser komm raus zu versuchen seinen pan-sexuellen Stutzer alles was bei Drei nicht auf den Bäumen ist bespringen zu lassen, obwohl die Gruppe eigentlich gerade Alptraum ohne Ende spielt...
von Ares
10.10.2019 23:53
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Cross-gender im Rollenspiel

Ist doch eigentlich ganz einfach: Spiel das, was du auch darstellen kannst.
Und wenn du es nicht gut darstellen kannst, dann spiel es wenigstens so, dass es unterhaltsam ist, ohne den anderen auf die Nerven zu gehen.
Geschlecht sollte in Aventurien eigentlich nur in zweiter Linie von Bedeutung sein (Spielmechanisch ist es das nämlich praktisch nicht).
Meister, die zu ihrer persönlichen Unterhaltung Vergewaltigungen einbauen haben imho noch ganz andere Probleme, die am besten durch einen Spielgruppenwechsel zu lösen sind.