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von Mikal Isleifson
19.02.2021 12:51
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Stimmt, habe es noch mal nachgesehen. Die Endung resultiert aus dem der Zusammenziehung von Vade mecum, also "geh mit mir". Und "cum" ist kein Nomen, dass man deklinieren kann in casus, genus und numerus. Steht auch nicht im Stohwasser, ist also kein primär lateinisches Wort, sondern ein Kunstwort, was lateinisch aussieht bzw. aus lateinischen Worten gebildet wurde. Insofern deutsche Pluralbildung mit "s" korrekt.

Mea culpa & wieder zurück zum Topic ;)
von Mikal Isleifson
19.02.2021 11:11
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ich gehe davon aus, das machen die so oder so. Und die Mehreinnahmen, die man auf dieser Seite generiert, kann man nutzen, auch die weniger "relevanten" Bücher zu "subventionieren" bzw. deren Preis vergleichbar zu halten, weil man bei vergleichbarer Seitenzahl aus o.g. Gründen weniger Einheiten absetzen wird. Wenn man dies nicht will, sondern den Rahm einfach abschöpfen will, dann kann man auch den Weg gehen, den @DnD-Flüchtling angemerkt hat. Jede Veröffentlichung wird "relevant" gehalten, weil in ihr Zeug steht, dass evtl. wichtig ist, aber thematisch eigentlich in andere Werke gehört, um künstlich einen Kaufanreiz zu schaffen. Nur wenn der Neukunde das spitzkriegt, dass er noch hunderte von Euros hinblättern muss, bis er ein VOLLSTÄNDIGES, aktuelles Regelwerk hat und dies auch noch über zig Bände zersplittert ist, springt der wieder ab und kommt nie wieder. DA sehe ich die Gefahr, dass die Spielerschaft durch dieses Geschäftsgebahren von unten her ausblutet.

P.S.: Ich glaube, es ist vademeca im Plural. ;)
von Mikal Isleifson
19.02.2021 10:23
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
19.02.2021 10:19
Ich unterstelle, dass Ulisses die verschiedenen Regelelemente auf möglichst viele verschiedene Bände verteilt, um so die eigentlich unnötige Aufsplitterung des Contents auf mehrere Bücher besser rechtfertigen zu können
Und genau da bin ich geneigt, Dir zuzustimmen. Sonst machen diese Aktionen keinen Sinn. Ich sehe hier aber wirklich die Gefahr, die Käufer mehr und mehr zu verärgern damit. Und Neukunden schreckt man eh ab..ich meine, wie viel € kostet denn momentan alles, was da ist?
von Mikal Isleifson
19.02.2021 08:49
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DnD-Flüchtling hat geschrieben:
19.02.2021 00:31
Die an sich recht einleuchtende Idee, einfach einen Paperback-Fluffband auf den Markt zu werfen, der in sich abgeschlossen ist, und einen elektronischen Crunch-Band, der immer wieder geupdatet wird, würde sich wahrscheinlich relativ schnell nach hinten losgehen, denn warum sollten die Kunden jedesmal für ein Update 10€ hinlegen, damit sie hier zwei Professionen und da drei neue Pflanzen und Tiere bekommen?
Da habe ich mich wahrscheinlich nicht richtig ausgedrückt. Das, was Du beschreibst, will ich so nicht. Entweder, man bleibt bei Papier und hat reine Crunch und reine Fluff-Bände ODER man macht so weiter wie bislang, aber dann 100% digital. Und wenn 100% digital, dann keine Wiki mehr, denn wie will man ernsthaft ein digitales Produkt vermarkten, wenn es dieses quasi kostenlos im Netz gibt. Quasi "there is no such thing as free lunch money"
Letztendlich arbeitet wer auf der anderen Seite stundenlang und will bezahlt werden bzw. am Ende des Monats pünklich sein Gehalt haben. Das vergisst man ganz schnell, dass Leute nicht für lau oder für Peanuts arbeiten wollen.

Und das finanzielle Risiko für einen Fluff-Band ist selbstverständlich höher. Regeln braucht jeder. Eine RSH brauchen Spieler, die sich für die Region interessieren - das sind nur eine Schnittmenge ersterer Gruppe. Es ist leider nicht so, dass alle DSA spielen und den Anspruch haben, die Werke komplett besitzen zu wollen. Sonst wäre das Splitten in Fluff und Crunch kein Problem.

Zu Deiner Frage: Warum sollte man..." - naja, wie wollen die denn sonst Geld verdienen? Und da scheiden sich ja auch die Geister:
Der eine sagt "Ich will NUR nen Premer Akademiekrieger spielen!" und will nach möglichkeit nur den kaufen. Der freut sich über eine Klasse für 0,50€ Mikrotransaktion. Schon ploppt die andere Fraktion aus der Versenkung, die lieber umfangreiche Expansion-Kits will und schreit "Buuuh! Rip-off!"

Aber wenn ich Werke veröffentliche, die andere bestehende Werke mit einer Fußnote und - wie Du es sagtest - ein, zwei Pflanzen, einer Klasse und einer Zusatzregel - ergänzen, dann ist der digitale Veröffentlichungsweg der korrekte, weil alles logisch eingepflegt wird.

Das mit der Veröffentlichungspolitik - diese Argumente kann man so stehen lassen. Ich kaufe z.B. RSHs weil ich die per se gut finde und gerne was zum lesen habe, auch wenn wir in der Region nicht spielen. Ebenso gibt es Leute, die sagen - brauchen wir nicht. Wenn man jetzt den Wert des Werkes künstlich erhöht, indem man Information/Regeln fragmentiert, um einen konstruierten Kaufanreiz für letztere Gruppe zu generieren, dann verärgert man beide Gruppen. Gruppe 1 findet das unübersichtlich, Gruppe 2 versteht nicht, warum sie 39€ für ein Paar Regeln latzen soll. Gut, das Problem haben wir auch, wenn bei Digitaler Fasssung die Preise der Module gleich bleiben sollen, denn die Leute zahlen noch weniger gern für "keine physische Ware"
von Mikal Isleifson
18.02.2021 23:45
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

@Ortak der Graue Ich bin vollends bei Dir - Ich mag Bücher auch lieber, wenn ich sie in den Händen halte, jedoch finde ich einfach, dass das, was zurzeit mit DSA5 passiert, eher zur Entwicklung eines Computerspiels passt, während Bücher - nun ja endgültig sind, so sie einmal gedruckt sind. Und irgendwann kommt vielleicht auch der Punkt, wo man selber merkt, dass es zu viele Bücher im Regal hat.
Ich schätze meine Bücher auch sehr, daher ist ein Weg in mein Buchregal eine Einbahnstrasse. Ich sortiere zwar obsolete Werke in Kartons, aber - ich weiß das klingt vielleicht ein wenig bescheuert - ich würde mich grämen, sie zu verramschen oder gar wegzuschmeissen. Das bedeutet zwangsläufig, dass die Zahl der Bücher in meinem Besitz steigt. Und ich bin mittlerweile soweit, DSA5-Werke als Buchschwemme zu sehen. Und dann noch Dopplungen von Regeln, Fragmentierungen...ich sehe da eine sinnlose Verschwendung von Seiten - daher der Wunsch nach Digitalisierung. Ja, den Bedarf für Sammlereditionen den gibt es und der sollte auch bedient werden. Aber primär zum "arbeiten" mit dem Werk sehe ich in der digitalen Fassung mittlerweile mehr Vor- als Nachteile, so wie der Verlag mit dem Produkt umgeht.
von Mikal Isleifson
18.02.2021 11:45
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Ich frage mich allen Ernstes, ob ein Vermarktungsweg als digitales Produkt nicht langsam besser und zeitgemäßer wäre bei einem Projekt dieses Ausmaßes. Also man stelle sich vor, das Basiswerk ist eine Datei auf nem Kindle oder was auch immer - als Buch"ersatz" und wenn man sich Bücher a.k.a. Module dazukauft, dann wird alles an die richtige Stelle einsortiert, interne Suchfunktion ersetzt das Wiki, automatisch werden Rechtschreibfehler und Errata durch Updates beseitigt und ich brauche nicht massig Platz im Regal und Kiloweise Bücher auf den Spielsitzungen. Muss natürlich DRM drauf, sonst sind die pleite. Und wichtig: die Datei gehört auf das Lesegerät und nicht in eine Cloud, weil es gibt Orte, da ist Internet ja noch Neuland (*Merkelraute*). Statt etwas auf Papier halt etwas auf digitalem Lesegerät.

Dann würde ich z.B. das Thorwal-Set und das Herbar ganz geschmeidig und gelassen sehen. Die Professionen wären bei den anderen Professionen (evtl. gefiltert nach Kultur), die Traditionsartefaktregeln stünden bei den anderen Traditionsartefakten, die Kreaturen da wo sie hingehören, im Bestiarium, am besten miteinander verlinkt wie bei Paarungen wie Sumpfrantze/Morgendornstrauch. Runen würden sich nahtlos in das Magieset einpflegen und doppelte Regeln braucht auch keiner. Pflanzen und Kreaturen wären Alphabetisch sortiert und besser: stell Dir mal vor, da gäbe es auch die Abenteuer und Sonderregeln würden benötigt. Dann würde der Kauf des Abenteuers dazu führen, dass diese Regelsektion freigeschaltet wird oder alternativ meldet das Ding zurück: "Du hast nicht DLC XY, daher nutze folgende Basisregel dafür: "..." "
Stellt Euch vor, der Metaplot schreitet voran und die RSH werden mitaktualisiert, wenn es sich nur um Kleinigkeiten handelt.
Stellt Euch vor, der Aventurische Bote wäre automatisch alsAbo mit dabei ob für kleines Geld oder frei Haus - Man hätte ein automatisch wachsendes Aventurisches Archiv wie damals.

NIEMAND würde sich beschweren. Ich sage nicht, das System ist schlecht, sondern die Vermarktung, Expansionspolitik und was man redaktionell macht, taugt eher für ein Computerspiel, denn für ein Buch (das mit Erscheinen ABGESCHLOSSEN ist). Im Gegenteil, ich würde sogar sagen und behaupten, DSA würde dadurch lebendiger werden und bleiben UND ein Alleinstellungsmerkmal haben.
von Mikal Isleifson
18.02.2021 11:09
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Stimmt, die ist momentan momentan so langsam, dass es einer Sau graust. Und wenn man nicht wortwörtlich weiß, was man sucht, kann man lange suchen.
von Mikal Isleifson
17.02.2021 23:20
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@DnD-Flüchtling Richtig, aber in dem 400 Mio Märkt gibt es bereits nen Platzhirsch, der sogar dort erfunden wurde. Und ist Zentraleuropa dagegen Fliegendreck? Und das jetzt momentan Zensur in diversen Bereichen stattfindet, um das dort weniger angreifbar zu machen, spricht ebenfalls Bände. DSA Cthulhu, um dort was zu servieren, was man da schon kennt, nämlich Lovecraft-Setting - das ist schon für den, der es mag aber schlecht, der dort gebundene Resourcen sieht. Wie gesagt, hier kann man sich trefflich streiten, was richtig ist oder nicht. Mein besagter Kumpel ist mein Co-SL und BWLer und der kann da auch einiges nicht nachvollziehen.
Aber ich glaube, eine in-deep-Diskussion geht hier wahrscheinlich zu weit OT. Das kann man gerne in einem anderen Fred gesondert besprechen.
von Mikal Isleifson
17.02.2021 22:57
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Ich verstehe auch bei aller Liebe nicht, wieso man sich auf den amerikanischen Markt seitens des Verlages konzentrieren/auf diesen expandieren will. In Frankreich leben 65 Mio Menschen, von denen bestimmt auch welche PnP spielen. Und die sind uns in vielen Belangen recht ähnlich. Warum will man in ein Land expandieren, wo man das Produkt zensieren muss, damit man Menschen, die evtl. eine andere Werteauffassung haben als wir hofiert, statt mal bei unseren Nachbarn zu fragen?! Packt Holland dazu - weitere 20 Mio und die lachen vielleicht sogar über Ilmenblatt, statt beim Anblick sekundärer Geschlechtsmerkmale zu klagen oder Bücherverbrennungen anzetteln, wenn die spitz bekommen, dass man da Dämonen beschwören kann. Und wenn man diese beiden Lokalisierungen hat, nehmt Belgien gleich mit, das sind noch mal 11 Mio. Ist das kein Markt? Nur mit dem Vorteil, dass sich diese Leute dort evtl. im Spiel wiederfinden (Frankreich -> Horasreich, Holland -> Grangor), während die Amerikaner mit AD&D dort schon einen Platzhirsch unter einer mächtigen Firma Hasbro/WotC haben. Warum nicht Europas #1 sein, statt in USA mitspielen wollen? Das mal nebenbei. Und dann solch einen Murks abliefern.

Da geht im Verlag aus diversen Blickwinkeln einiges schief. Einiges verstehe ich aus logischen Gründen nicht, anderes aus betriebswirtschaftlichen nicht :grübeln:
von Mikal Isleifson
17.02.2021 22:14
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Kurze Frage - hatte gerade mit meinem Kumpel telefoniert und der sagte, der Olporter und die Langmähne stehen bereits in Aventurische Tiergefährten drin - kann das jemand auf die Schnelle bestätigen?

Denn falls ja, sind das weitere unnötige Regeldopplungen.
von Mikal Isleifson
17.02.2021 20:09
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Ja, denke ich genau so. Statt Thorwalsches Arsenal mit Dingen drin, die auch zur Hälfte woanders hingehört hätten wäre das die Gelegenheit gewesen, typische Waffen, Charaktere und Regeln fü kulturelle Eigenarten unterzubringen, die sich in Regeln ausdrücken. Ein Band Fluff, ein Band Crunch. Und wenn schon Regeln, die andere Werke wie Magie und Götterwirken tangieren, dann bitte in passende Werke oder Folgebände dieser schaffen.
von Mikal Isleifson
17.02.2021 19:35
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Wieso schreibt man überhaupt Regeln in eine RSH??
Da gehören mMn rein:
- Land & Leute
- Kultur und Sprache
- Beschreibung wichtiger Siedlungen
- Aktuelle Politik (Metaplot der Region)
- Meisterpersonen der Region
- Handel & Wandel in der Region
- ne Karte der Region
- Mysteria & Arcana der Region (Meisterinfo)

aber nicht:
- Tiere, die in Aventurische Tiergefährten gehört hätten
- Dinge, die ins Magiewerk gehört hätten (samt Professionen)
- Dinge, die in das Kompendium gehört hätten
- Dinge, die ins Herbarium gehört hätten

Kurzfassung: 100% Fluff, 0% Crunch und Buch ist Standalone
von Mikal Isleifson
17.02.2021 17:10
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Das klingt...ernüchternd. Dabei hatte ich mich auf die Thorwal RSH gefreut - spiele ja selber einen (mittlerweile Halb-)Thorwaler (Papi war aber noch 100%). Also so wie ich das bereits oben geschrieben habe? Alles durcheinander, kleine updates zu anderen Bänden eingestreut und dann auch noch Zensur im Ami-Stil??? Ich glaube, es sollte eher ein Crowdfunding geben, um DSA vom Verlag loszukaufen... :rolleyes:
von Mikal Isleifson
16.02.2021 09:52
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Zumindest hielt sich die Fragmentierung in DSA4.1 in Grenzen. Der Band Wege der Alchemie ersetzte z.B. den Band Stäbe, Ringe Dschinnenlampen komplett. D.h. dieser war irgendwann obsolet und die in WdA beschriebenen Regeln ersetzten auch alles bislang in WdM geschriebene Relevante für Artefaktzauberei und Alchemie. Man könnte sich darauf verlassen, dass der Inhalt zu dem passt, an das man gerade denkt. Beim Herbar stören mich z.B. die Pflanzenchimären. Was sollen die da? Es ist doch ein Chimärenband in Arbeit, oder? Kommen die dann doppelt vor oder braucht man für ein Thema wieder 2-3 Bücher statt eines?

Oder wenn ich eine Sumpfrantze oder einen Waldschrat suche, dann denke ich doch eher an das Bestiarium, oder? Sind doch Kreaturen?! Ich wäre definitiv bei der Sumpfrantze nicht versucht, im Herbar nachzuschlagen, weil die Sumpfrantze keine Pflanze ist. Die Pflanze, die Sumpfrantzen schafft, der Morgendornstrauch allerdings, der findet sich im Herbar - gut, den hätte ich dort auch erwartet. Aber versetzt Euch doch mal in die Lage, irgendwer sucht die Sumpfrantze im Bücherregal.
Der guckt erst in den Almanach, dann in Bestiarium 1, dann 2 und kratzt sich dann am Kopf. Was, wenn dem nicht einfällt, dass zur Sumpfrantze der Morgendornstrauch gehört oder erinnert sich nicht an diesen Namen? Der ist aufgeschmissen oder fragt Tante Wiki - aber wozu dann ein Buch, wenn es eh wieder auf wiki hinausläuft?!

Ich wiederhole es noch einmal: es kommt mir vor, als würde man versuchen, DSA5 kontinuierlich zu "patchen", also mit jeder höheren Nummer Inhalte einzupflegen. Das Problem ist, bei einem Buch rücken die Buchstaben nicht magisch beiseite, um Platz zu machen für Inhalte, die dort logisch hinpassen würden, z.B. die vierblättrige Einbeere zwischen Ulmenwürger und Vragieswurzel, wenn Ihr versteht, wie ich das meine. Im Anhang von Herbar 2 sind 2 Kreaturen (!), die Sumpfranze (--> Bestiarium) und der Astralgeist (--> eintweder Bestiarium oder Magiewerk) . Da stehen Regeln zu Traditionsartefakten drin (--> Aventurische Magie 3), Regeln für Nahrungsbeschaffung (-->Kompendium). Versteht ihr? Da stehen neben dem, was reingehört, also Pflanzen und ihre zugehörigen Rezepte auch noch Schnipsel von Dingen drin, die eigentlich in andere Regelwerke gehören.

Um das ganze mal auf die Spitze zu treiben: das ganze liest sich ie ein DLC für DSA5 - ich übersetze mal:

Herbarium 2 DLC

Neuer Inhalt

- 68 neue Pflanzen incl. Regeln und Rezepte
- 6 pflanzenaffine Orte
- neuer Mechanismus zur Nahrungsbeschaffung in der Wildnis (nur nutzbar mit dem Kompendium-DLC)

Verbesserungen/Bugfixes

- dem Bestiarium werden 3 neue Kreaturen zugefügt
- dem Magiewerk werden detaillierte Regeln zur Erschaffung der Traditionsartefakte zugefügt
- Pflanzenchimären (nur nutzbar mit dem Chimären-DLC)
- Liste der aventurischen Landschaften wurde um neue Pflanzen ergänzt (wurde sie nicht wirklich, hier ist eine zweite, identische Liste mit den neuen Pflanzen statt einer Gesamtversion, aber mit Wiederholung der Regeln zu Häufigkeit)

Und bei einem Computerspiel klappt das auch, da alle Änderungen da eingetragen werden, wo sie hingehören. Wenn ich in die Magiesektion klicke, sind da die neuen Einträge an der richtigen Stelle, die UI ist entsprechend frisiert für die neuen Inhalte, aber das hier sind BÜCHER. Einmal geschrieben, bleibt ihr Inhalt an Ort und Stelle und wenn ich dann in jedem neuen Band Ergänzungsschnipsel und Errata für existierende Werke zufüge, dann findet man irgendwann gar nichts mehr.
von Mikal Isleifson
13.02.2021 19:37
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Nö, aber ich habe noch anderes Zeug als DSA und kann mir den Raum nicht mit Billys zustellen. 2 Billyfächer für meine Regelwerke sollten reichen.
von Mikal Isleifson
13.02.2021 00:40
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Timonidas hat geschrieben:
13.02.2021 00:18
Naja vielleicht weil es endliche eine faire und freie Charaktererschaffung gibt und weil die Regeln leichter sind. Ich verstehe natürlich die Kritik dass es gewisse Sachen noch nicht gibt, nur das Argument dass die Bestiarien und Herbarien schlechter sein sollen als das Zoo-Bot weil man das Zoo-Bot noch verwenden kann verstehe ich nicht.
Ich spreche jetzt mal nur für mich:
Ich habe zwei Regalfächer in meinem Zimmer, die nutze ich nahezu exklusiv für dieses Hobby, welches ich seit DSA2 spiele. Kommt ein neues Produkt, wandert das ersetzte ins Archiv, also auf den Speicher. Ich kann es mir z.B. nicht leisten, von DSA2 bis 5 alle Bücher im Regal zu halten. Jetzt ist unsere Gruppe auf DSA5 umgestiegen, also Wechsel mit der Zeit. Alte Publikationen sind sowieso schwerer zu erwerben und ich zahle keine Mondpreise dafür. Es war allerdings nicht möglich Platz im Regal zu schaffen, weil einige DSA4 Bände immer noch gebraucht werden. Zumindest für Dinge, die noch nicht mit neuen Werken abgedeckt sind, so zum Beispiel die Wege der Alchemie als Ersatz für das in DSA5 verkorkste Artefaktsystem. Die ZooBot steht auch noch im Regal, weil bis vor kurzem zwar 4 neue Bücher erschienen sind, die das gleiche Thema abdecken, aber dieses noch nicht komplett war. JETZT kann ich die ZooBot entfernen, damit ich Platz für aktuelle Werke habe. Aber 4 neue Werke, ohne dass das alte nun obsolet wird, ist doof. Ist irgendwie genauso wie mit meinen Regionalspielhilfen und den Bänden der blauen Reihe. Einige der grünen Bände haben eine Aktualisierung erhalten, andere nicht. Blau Bände oder Bücher wie Wege des Meisters/Entdeckers weiß ich eh noch nicht wie und ob die überhaupt ersetzt/aktualisiert werden. Momentan ist in meinem DSA-Regal ein Mischmasch aus DSA4 und 5-Werken - das ist unbefriedigend. Man modernisiert auf DSA5, aber es geht schleppend und dann kommt durch die Fragmentierung und Dopplung von Regeltexten in diversen Werken auch noch eine - teils unnötige - Bücherflut hinzu, die alte Werke nicht zureichend ersetzt.

Es geht nicht um die Qualität der Herbarien - die musst Du auch nicht hier mit Zähnen und Krallen verteidigen. Farbe sieht nett aus, ist aber nicht alles. Dinge gehören sauber sortiert, damit diese Werke ihre Rolle als Nachschlagewerk - und das sind sie zum großen Teil oder wie nennt man noch eine Auflistung von Dingen, die im Spiel vorkommen können plus einen Appendix mit Regeln - nachkommen können. Und da versagen sie einfach. Da war "Ein Band, ein Inhaltsverzeichnis" besser. Ich habe jetzt für Kreaturen also mittlerweile 4 verschiedene Bände, wo ich sie finden kann, wenn ich die Havena-Exklusiven Viecher mal weglasse. Bald kommt der Chimärenband, aber da kann man erwarten, was drinsteht - halt warte, kann man nicht, denn Pflanzenchimären stehen im Herbar 2. Stehen da alle? Kommen noch mehr? Gibt es welche im Almanach? Dieses Chaos finde ich zum Erbrechen! Bei Pflanzen sind es mittlerweile 3 Bände, wo man suchen kann. Wenn man ob der mangelhaften Benutzerfreundlichkeit dieser Bände immer noch nicht begreift, warum die schlechter sind, dann hat man eine komplett andere Wahrnehmung als ich sie habe. Für mich sind das hübsche, teure Bilderbücher, die dem Vorgänger nicht das Wasser reichen können, ich aber wegen der aktualisierten Regeln benötige. Ich bin es gewohnt, Bücher mit mehr Text als Bildern zu lesen, daher brauche ich nicht die Masse an Visualisierung, die momentan betrieben wird. Ich brauche Info - logisch sortiert und zuverlässig. Und das ist hier in diesem Vergleich, aber auch im Magiewerk nicht gegeben, wo man ja mittlerweile 4 Bände braucht, um einen Gildenmagier ausschöpfend zu spielen. (Basis + 3 Magiewerke und dann fehlen IMMER noch Dinge oder sind verkorkst). Mit dem Götterwirken geht das ja munter weiter. Das hat man mal in einem Softcover (Die Götter des schwarzen Auges) hinbekommen und WdG war gut in sich und wurde Flufftechnisch gut durch die Vademeca ergänzt. Jetzt haben wir schon 2 Bände und die 12e immer noch nicht richtig beschrieben. Ich brauche also immer noch WdG in der Hinterhand. Jetzt klar, von wo ich komme?
von Mikal Isleifson
12.02.2021 10:59
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Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
11.02.2021 18:50
Wie viele Pflanzen sind in ZooBot drin? Herbarium I hat 63, Herbarium II 67.
Zumindest kann ich soviel sagen: In beiden Herbarien sind neue Pflenzen drin - ohne Zweifel. Aber weil von denen, die bislang bekannt und benutzt waren eben NICHT alle im Herbarium 1 stehen, ist das für denjenigen, der die ZooBot hat ärgerlich. Dann heißt es wieder nachschlagen und das alte Regelwerk kann man dennoch nicht einmotten. Erst mit Herbarium 2 ist diese Lücke geschlossen worden und ich kann die Zoo-Bot wegpacken. Darum geht es mir. Wer von 4 auf 5 wechselt, hat hier das Problem, dass das, was vorher war, nicht sofort konvertiert wurde, sondern die DSA4-Bände sind immer noch nicht obsolet, da ihr Inhalt immer noch "vollständiger" ist als das, was neu erscheint. Neuerungen mal beiseite. Ich habe z.B. geflucht, weil die vierblättrige Einbeere nicht im Herbar 1 war. Die kommt häufig genug vor, ist aber nicht dabei. Dann lese ich, sie kommt in einem Abenteuer vor, dass ich nicht habe. Was war dann das Ergebnis? 35€ ausgegeben für ein neues Buch, aber ich mus TROTZDEM noch in mein altes gucken. Es wäre hier besser gewesen, wenn man so publiziert hätte, dass die Werke eins zu eins ersetzt worden wären und nicht scheibchenweise. Was hätte denn dagegen gesprochen, erst alle Pflanzen der ZooBot in das Herbarium 1 zu packen - damit brauche ich das für DSA in dem Kontext nicht mehr - und jetzt im Herbar 2 tolle, neue Pflanzen und anderes zu packen. So kauft man halt was, was kein adequater Ersatz ist und ärgert sich letztendlich, das Geld gelassen zu haben, weil man ja trotzdem noch mit den Altbänden arbeitet. UND es steht nun alles in 5 Büchern, statt in einem und noch nichtmal Alphabetisch oder nach Gattungen gegliedert. Das meine ich mit schlecht umgesetzt. Mache aus einem Band fünf Bände und habe da keine nachvollziehbare Ordnung drin. Und lass Dir Zeit damit, bis alle fünf Bände da sind. DAS ist schlechte Vertriebsarbeit/Redaktionelle Arbeit. Ein Werk MUSS seinen Vorgänger in allen Belangen ersetzen können. Gib den Kunden nur einen Grund, warum er sein altes Werk immer noch nutzen sollte/muss und Du stellst Deinen Nachfolger in Frage.
von Mikal Isleifson
11.02.2021 23:49
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Wolfio hat geschrieben:
11.02.2021 23:32
Das ZooBot sagt explizit, dass es nur eine Auswahl darstellt und noch deutlich andere Pflanzen und Wesen in Aventurien gibt, die nicht im Buch erwähnt werden.
Das ist korrekt. Allerdings hatte die ZooBot - auch aufgrund ihrer relativen Einzigartigkeit in der Regelbuchreihe - irgendwie den Nimbus "Steht es nicht hier, dann war es auch nicht wichtig" - was dazu führt, das DSA4.1 Veteranen dieses Buch als essentiell betrachten, ihren Inhalt als relevant und dann bei der Neuauflage den Inhalt zeitlich stark versetzt in Fragmenten erhalten - und sich drüber ärgern. Ich glaube, einem DSA5-Neuling ist das Wumpe, denn der kennt die Vorgänger evtl. nicht. Der bereits existierende Bestandskunde allerdings schon und der vergleicht sehr wohl, was neu ist, mit dem, was er evtl. sogar schon hat. Dass dies meist nicht gut für den Verleger/Erzeuger ausgeht, ist fast schon vorprogrammiert.

Ein gutes Beispiel dafür wäre aktuell in der Kategorie Kinderspielzeug (fällt mir wegen meinen eigenen Kindern grade ein): LEGO bringt alle vier Jahre bei City im Prinzip die gleichen Thematiken wieder. Zeug rotiert raus und wieder rein. Wer gerade neu ist, weil seine Kinder in das relevante Alter kommen, der sieht hier kein Problem, weil er nur aktuelle Modelle sieht. Er kauft was da ist und weiß nix von Alternativen oder Vorgängern.

Wer jetzt aber länger dabei ist, weil er vielleicht mehr als ein Kind hat und damit LEGO eine höhere Halbwertszeit als 4 Jahre, die eine Rotation dauert, im Kinderzimmer hat, der sieht das neue Modell und hat das alte aber noch vor Augen. Und meist zeichnet sich aktuell ab, dass die neuen Modelle genauso teuer oder teurer sind, aber im Vergleich zum 'vorher' schlechter, weil weniger Teile, Spieltiefe etc.

Ist der Käufer sogar ein AWOL, also ein Erwachsener, der selber noch spielt, weil er das seit Jahren gerne macht und auf dem Speicher seine Modellstadt baut, der weiß erst Recht, was das mal gekostet hat und konnte. Und diese Kundschaft ist am Schwierigsten zufriedenzustellen, denn sie hat meist Ahnung und kennt die Vorgänger. So kann man also nicht kaschieren, dass man evtl. im Design was falsch gemacht hat. Das Problem ist: diese Personengruppe entscheidet dann aber über Kauf der Kinderspielzeuge, da von ihr das Geld kommt.

Das ist jetzt ein Exkurs in ein anderes Gebiet, aber lange Rede, kurzer Sinn - bei allen Designentscheidungen sind Neuanfänger die bequemste Kundschaft, weil die
a) noch nix besitzen, also viel neues kaufen werden (hoffentlich) und
b) nicht die Designentscheidung gegen Vorgängermodelle abgleichen (können).
Wenn man sich auf diese Gruppe fokussiert, dann verärgert man fast zwangsläufig automatisch die andere Gruppe, die Bestandskunden.

Teil des Urteils über die redaktionelle Arbeit kann also durchaus resultieren aus der Zugehörigkeit des Kunden zu einer bestimmten Gruppe. Die werden Dinge anders gegeneinander abwägen. Daher finde ich dieses Topic interessant, aber schwer zu einem globalen Konsens zu kommen.

Trotzdem würde ich hier mal ein "Danke!" lassen, für all jene, die hier Zeit reingesteckt haben und friedlich-sachlich geblieben sind :)
von Mikal Isleifson
11.02.2021 21:07
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Timonidas hat geschrieben:
11.02.2021 20:24
Nein, das siehst du vollkommen falsch. Die kostenfreie Quelle macht das Spiel viel Anfängerfreundlicher und ermöglicht vielen Spielern das spielen ohne dass sie 300€ in die Hand nehmen müssen um alle relevanten Regelwerke zu kaufen.
Dem wage ich zu widersprechen, denn was glaubst Du denn ist die Arbeit wert, diese Regelwerke erst einmal zu schreiben? Wie viel Tausend Euros nimmt man denn da in die Hand? Wer geht denn bei einem Projekt dieser Größenordnung das Risiko ein, erst mal alles zu finanzieren, dann zu verschenken und zu hoffen, dass die Spieler dann was weiterführendes kaufen? Erschließt sich mir nicht, wie sich das rechnen und tragen soll.

Ich gehe zumindest mit Dir mit, dass es Anfängerfreundlich sein muss und daher darf es NICHT 300€ kosten für alle relevanten Regelwerke. Gut, wenn man bei Almanach und Basiswerk bleibt, sind wir da ja schon. Aber reicht uns das wirklich? Was sind denn die relevanten Regeln, ohne die es nicht geht? Das ist sehr subjektiv und dass später einsteigen immer teuer und unattraktiv ist, darüber werden wir uns wohl einig sein. DSA entwickelt sich weiter und die Zahl der Publikationen wird wachsen und wird damit per se immer Anfängerunfreundlicher oder schreckt ob der Kosten ab. Probleme sehe ich da, wenn es Dinge der Kategorie "mussu haben!" in homöopathischen Mengen in jeder Publikation gibt. Daher vertrete ich z.B. auch die Meinung, dass Regionalhilfen absolut nur Fluff sein müssen. Da dürfen z.B. keine harten Regeln rein - die gehören in die möglichst wenigen oder zumindest sinnvoll gegliederten Regelwerke. Und Fluff muss aus den Regelwerken raus. Ein Beispiel wäre z.B. eine Akademiebeschreibung - die gehört in ihren eigenen Band, dafür die Magieregeln kompakt und vollständig in ein eigenes Werk, am besten in einem, maximal zwei Bänden. Dann wäre da ein Kaufgrund für eine Rüstkammer beispielsweise, wenn die das "lokale" Spiel unterstützt und da alle regionalspezifische Helden, Regeln und Waffen drinstehen. Quasi als "Extrawürze" für z.B. die Dampfenden Dschungel. Aber nicht einige Regeln hier, einige da und man ist geneigt, sich genötigt zu fühlen, dann doch alles zu kaufen und blättert hinterher endlos. Man kann entweder ohne oder wenn man mit will, sollte es preiswerter als die RSH + Rüstkammer + wasweißichnochmal sein.

Fragmentierung, Chaos und Dopplung sind mein persönlicher Feind bei DSA5.

Daher kratze ich mich z.B. immer noch am Kopf, 2x Bestiarium und 2x Herbarium und Aventurische Tiergefährten für ca. 160€ anzubieten, wo vorher ein Band für max. 50€ stand. Das ist auch nicht einsteigerfreundlich - und für Leute, die seit Jahren dabei sind übrigens auch nicht. Und am Ende steht die Höhlenspinne dann doch im Almanach, nachdem ich bereits alle Bestiarien gewälzt habe ;)
von Mikal Isleifson
11.02.2021 20:05
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Timonidas hat geschrieben:
11.02.2021 19:56
Ja für Menschen mit Smartphone/Tablet oder solche die Online spielen ist es obsolet. Aber es gibt Leute die gerne was in der Hand halten und da sind die Karten eine sinnvolle Alternative zum mitschleppen von 20 Büchern, man nimmt einfach die Karten mit den Zauber/Fertigkeiten drauf die der eigene Charakter hat.
Da bin ich absolut bei Dir. Habe ja auch angemerkt, dass ich Dinge lieber in den Händen halte. ABER: es ändert nicht an der Tatsache, dass die Existenz einer kostenfreien Quelle dafür die Nützlichkeit/Sinnhaftigkeit erheblich senkt und einfach der Kaufanreiz zu schwach ist. Schau doch mal auf Amazon, was diese Teile für Rezensionen bekommen und mit welchen Argumenten man da schießt.

Es ändert auch nichts mehr daran, dass einer unserr SLs - oder eigentlich immer da, wo wir spielen, einer ein Tablet/Smartphone mit bei hat und im Zweifel in der wiki nachschlägt weil schneller. Man macht sich mit eigenen Erzeugnissen Konkurrenz und das finde ich seltsam. Es geht nicht um die Nützlichkeit der Karten oder der Wiki, sondern dass die Wiki den Karten Konkurrenz für lau macht - und aus dem gleichen Hause stammt.

@Eloquent Erlenfold : Genau so etwas hatte ich auch eher vor Augen. So wird das wohl hoffentlich eher die Regel sein, aber die Extreme, die ich schilderte, sollten die Richtung der Gedankengänge möglichst leicht erkennbar wirken lassen.
von Mikal Isleifson
11.02.2021 19:19
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Ja, aber wir sollten zumindest so erwachsen sein, dass wir verstehen, dass unser Hobby nur dann Bestand haben kann, wenn wir tatsächlich die Produkte kaufen, sonst sind wir wieder bei DSA 0, also ein Paar Leuten, die sich die Regeln für ihren Tisch komplett selber ausdenken. Aber lebendes Aventurien wäre tot in meinen Augen.
Allen Idealismus beiseite, da gibt es Leute, die für uns eine Dienstleistung erbringen, nämlich unser Hobby ermöglichen. Die kosten auch. Und wenn sich deren Arbeit nicht lohnt machen die nichts oder nichts gescheites.

@Eloquent Erlenfold mir ist klar, dass das mehrere so handhaben. Aber Spieler, die gar keine Produkte erwerben, weil es wer anders tut, sind auch keine Kunden in meinem Buch.
Wenn ich schon mal meine misanthropen 5 Minuten habe: Warum sollte ich kiloweise Euros ausgeben und die Bücher kaufen, damit ein "Trittbrettfahrer" - mir fällt hier kein passenderes Wort ein - im Prinzip durch mich finanziert - kostenlos seinen Spaß hat?! Im Prinzip schade ich damit dem Verlag, denn dem entgehen so Einnahmen. Einige Hobbies kosten nun mal Geld.

Der mehr empathische Teil von mir kann mit Sicherheit nachvollziehen, warum das dennoch gemacht wird, weil vielleicht der Kumpel grad keinen Job hat und sich die Bände nicht leisten kann. Da bin ich der letzte, der was sagt. Aber wenn man es macht, weil man damit einfach nur Geld spart, ist es daneben, weil entweder sägt man kurzsichtig am Fortbestand des eigenen Hobbies das damit steht und fällt, dass der Verlag nicht pleite geht oder nutzt einfach nur wen anderes aus. Ist eine ziemlich unbarmherzige und unpopuläre Lesart, daher nicht für 100% bare Münze nehmen, aber Teil des Problemes ist unser Verhalten als Verbraucher doch auch, oder? Wir wollen haben, aber nix geben. Ist auch ein Teil des Problems.

In meiner Gruppe - sofern ich davon reden mag, hat selbst der finanziell schwächste das Grundregelwerk und seine relevanten Regeln als Softcover - mit dem Rest hilft man sich gegenseitig aus.
von Mikal Isleifson
11.02.2021 19:01
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Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
11.02.2021 18:50
Nachdem in den Büchern so viel Fluff neben den Werten drin ist, wird wohl niemand wirklich nur mit der Regelwiki zurecht kommen, sie ist aber gut wenn man nur für Waffe X sich Rüstkammer Y kaufen müsste. Ich glaube tatsächlich, dass sich da nix kanibalisiert.
Ich glaube, das kommt ganz auf den Spieler an.

SL wird wahrscheinlich viele Bände ihr eigen nennen wollen aber reine Spieler? Am Ende noch gamistisch veranlagte? Die kaufen im schlimmsten Fall das Grundwerk und filtern sich ihre Extraregeln aus der wiki für lau. Damit kann man aber mittel- bis langfristig kein Projekt finanzieren, wenn es wegen der wiki hypothetisch Spieler gibt, die wegen der kostenlosen Verfügbarkeit auf den Kauf von Produkten verzichtet - denn für diese müssen Gelder vorgeschossen werden und es muss sich lohnen, denn rote Zahlen, die ein geflopptes Prdukt verursacht, sorgen für einen Rotstift beim nächsten Projekt. Ich frage hier z.B. nach der Wirtschaftlichkeit der Kartensätze mit Regeln drauf. Rein theoretisch obsolet, oder? Es gibt ja die wiki und da steht im Prinzip das gleiche.
Jetzt doppelt man auch noch Regeln und packt die in alle möglichen Publikationen und senkt somit die Nützlichkeit/Notwendigkeit der eigenen Produkte. Der eine Kunde hat die Regeln und flucht über tote Seiten mitbezahlen, der andere Extremfall kauft nur Almanach, Basisregelwerk und Abenteuer. Beides ist schlecht für einen Verlag, denn ersterer ist ein angefressener Kunde, der zweite ist ein Kunde, der die breite Produktpalette nicht kauft, schlicht, weil man ihm das Wesentliche kostenlos nachwirft.
Beides aus betriebswirtschaftlicher Sicht bestimmt nicht sinnvoll.
von Mikal Isleifson
11.02.2021 18:42
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Timonidas hat geschrieben:
11.02.2021 18:08
Die Bücher setzen die Regeln in einen Kontext, die Regelwiki soll ein Nachschlagwerk sein
Siehst Du und genau DA bin ich der Meinung, wenn der Kontext gut strukturiert genug ist, dann erübrigt sich die Wiki
Timonidas hat geschrieben:
11.02.2021 18:08
Der reine Verkauf von Büchern ist kein nachhaltiges Wirtschaftsmodell mehr, das sollte langsam mal bei Ulisses ankommen,
Da bin ich bei Dir. Vielleicht sollten auch wir Fans anfangen umzudenken. Ich weiß noch, was ich damals auf STEAM geflucht habe. Im Endeffekt, weil mir das Bezahlmodell (damals!) zu umständlich war (ich brauchte eine Kreditkarte und damit ein zweites Girokonto mit allem Umstand, der damit kam). Heute kann ich Guthabenkarten in jedem größeren Supermarkt/Kiosk/Tankstelle erwerben. Eigentlich besitze ich lieber etwas haptisches, als nur eine diffuse "Erlaubnis", weil ich so das Gefühl habe, es gehört mir. Heute bin ich froh, dass ich in meinem Zimmer nicht stapelweise DVD-Boxen von Computerspielen habe und ich die Updates/Patches nicht aus der Computerzeitschrift holen muss. Und ich denke, bei Büchern und Zeitschriften stehen wir vor exakt dem gleichen Schritt.
von Mikal Isleifson
11.02.2021 17:58
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Timonidas hat geschrieben:
11.02.2021 17:16
Also die Höhlenspinne befindet sich seit 2015 nur an einem Ort, und das ist der Aventurische Almanach.
Das macht meine Aussage nicht besser, sondern zeigt, dass bei der Flut an Tier- und Pflanzenbänden es noch einen weiteren Ort gibt, an dem man suchen muss. ;)
P.S.: einige Meerestiere finden sich z.B. nur im Supplement zum Havena-Band und die Geweihten des Numinor sind hier auch hinter einer extra Paywall verschwunden, obwohl die im Götterwirkenband besser aufgehoben wären.
von Mikal Isleifson
11.02.2021 17:48
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Richtig, wenn die Wiki erst einmal das Regelwerk so vernünftig ersetzt, dass man dieses nicht braucht, ist Schicht im Schacht. Wer kauft denn dann, wenn nicht pejorativ gesprochen: "Wale oder Fanbois"? Allein dass es ein kostenlose Wiki gibt, finde ich bei einem PnP-System eher bedenklich, weil das Fortbestehen des Systems lebt momentan vom Verkauf der Bücher.

WENN man den Vertriebsweg ändern würde, also DSA5 nur noch als e-Book und alle Werke sinnvoll - auch von der Systematik her einpflegt - und eine Suchfunktion einbaut - dann sind Errata kein Problem mehr, Massige Anzahlen von Regelbände sind es auch nicht und die wiki kann man sich auch sparen, weil das Regelwerk das ja macht. Dann wäre man auch in den 2020ern angekommen. Multi-Plattform müsste es aber geben. Oder: man stelle sich vor, DSA produziert ein eigenes Lesegerät.

Wenn man aber Bücher verkauft, muss man meiner Meinug nach anders vorgehen.

Am besten: kauf das Buch und erhalte die digitale Fassung gratis dabei oder zahle für diese weniger, dafür haste kein haptisches Buch für den Schrank. Ehrlich, die Menge an Büchern - so sehr ich diese schätze - ich liebe Bücher! - erschlägt einen Platzmäßig schon ein wenig. Das DSA4-Zeug will ich ja auch nicht wegwerfen, weil es DSA5 gibt. Aber ich brauche bald nen neuen Schrank!
von Mikal Isleifson
11.02.2021 17:05
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Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Zoo-Botanika das bessere Buch war und die redaktionelle Entscheidung, sie in 4-5 Bände zu splitten, bei mir einen ganz faden Beigeschmack hat.
Also ich rede hier von
- Bestiarium 1+2
- Herbarium 1+2
- Aventurische Tiergefährten
Während ich noch verstehe, dass sich Nutztiere im letzten genannten Band befinden, stehe ich vor einem Rätsel, wenn es um alle anderen Wesen geht. Chimären kommen ja auch demnächst, wenn ich richtig informiert bin. Ich bin nur am suchen und blättern. Genau wie 3 Magiewerke, wo von allem ein wenig drin ist, aber gefühlt nichts richtig. Teilweise ist einen Gildenmagier spielen richtig ätzend, weil man bisweilen nicht weiß, in welchem Band die eigenen Regeln drin stehen. eiß jemand aus dem Stehgreif, wo ich für Vragiewurzel nachsehen muss? Wo ich eine Höhlenspinne finde? Ein bestimmter Zaubertrick - sagen wir mal "heilsame Berührung" - ist in welchem Magieband? Dafür steht dann aber in jedem der drei Bände eine dicke Liste mit allen Zaubern etc. bis dato mit dem Hinweis, wo man die in welchem Vorgängerband findet, also tote Seiten letztendlich. Sowas reicht im letzten Band, aber da die nicht zeitgleich erschienen, sehe ich, das man hier vor einem Problem stand. Sowas sollte aber nicht unbedingt passieren!

Dazu kommt noch Dopplung in jeder erdenklichen Publikation, gerade was Regeln für Schwärme, Untote und ähnliches betrifft. Das kombinieren wir noch mit teureren Hardcoverbänden, da die dicken Farbseiten zwar schön aussehen, aber auch teurer in der Herstellung sind (Druck, Illustration).
Ich habe nichts dagegen, dass es Publikationen gibt, aber wenn, dann möchte ich da ein System hinter erkennen, damit ich mir intuitiv den richtigen Band aus dem Regal ziehe. Wenn ich nämlich erst die Wiki fragen muss, dann erübrigt sich irgendwo auch der Griff zum Buch.

Inhaltlich sind die Sachen o.k. - aber die Systematik ist teilweise zum Abgewöhnen und entbehrt bisweilem jeglichem System. Ich jedenfalls finde DSA5 und die redaktionellen Änderungen der letzten Zeit nicht unbedingt benutzerfreundlicher als bei DSA4. Das "davor" war ob der viel geringeren Materialmenge "benutzerfreundlicher" und ausser Konkurrenz und war auch von der Tiefe nie vergleichbar.

Ich glaube, das Problem ist, dass man DSA4 nur scheibchenweise zu DSA5 konvertieren konnte. Vieles wirkt ein wenig...wie soll ich sagen? Wie ein schlechter Patch? Schaut mal, wenn bei einem Computerprogramm ein Patch eine Bibliothek mit Daten aktualisiert, werden Dinge sofort an der richtigen Stelle eingetragen. Das geht bei Büchern nun mal nicht und daher muss man vorher peinlich genau nachdenken, welche Struktur das ganze haben soll. Man hat langsam das Gefühl, es wird irgedwie analog einer Webpage oder einem Programm angepasst, aber das Büchermedium, das, was verkauft wird, ist nicht 100% kompatibel mit dieser Vorgehensweise. Das, was ich mir am ähnlichsten vorstellen kann, ist wie bei einer Gesetzesblattsammlung einen dicken Ordner haben und Neuheiten werden richtig eingepflegt. Dann gibt es zwar keine Seitenzahl mehr, sondern Abschnitte und Paragraphen, aber es wäre als Nachschlagewerk viel geeigneter - sofern man für den Regelteil sprechen möchte. Was die Regionalbände zu den Regionalbänden a.k.a. Rüstkammern sollen, erschließt sich mir überhaupt nicht. Bei der Havena-Spielhilfe trat dies am besten zum Vorschein. Von 32 Seiten vielleicht mal 4 nutzbar - der Rest hätte bequem in andere Bände gehört und da mehr Sinn ergeben. Klar, der lokale Kolorit ist gut und ich kaufe die Rüstkammern aus diesem Band gerne, aber frage mich dennoch, warum ist das in den Regionalhilfen nicht automatisch drin oder gerade im Falle von Waffen, warum gibt es dann nicht einen Sammelband dafür?

Wie gesagt...meine Meinung dazu. Bin froh, dass DSA weiter lebt, aber nicht ganz zufrieden damit, wie das umgesetzt wird.
von Mikal Isleifson
06.02.2021 01:31
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Wenn man diese Daten liest, fühlt man sich irgendwie alt...*auf DSDSA-Box schau*
von Mikal Isleifson
24.08.2020 15:34
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Wolfio hat geschrieben:
23.08.2020 15:00
Und dann stünde dem Insektenbieh eine Allianz aus Druiden, Gildenmagiern und potentiell den Hexen gegenüber, angeführt von Abrogast dem Alten, der seit Jahrzehnten für Frieden Kämpft.
Du hast Garf I. vergessen... ;)
von Mikal Isleifson
15.08.2020 18:07
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Ich hätte im Gegenteil die Talente erweitert. Somit muss man seine AP mit Bedacht ausgeben und man kann nicht alles erlernen. Im Prinzip verbergen sich einige Dinge hinter den Berufsgeheimnissen, aber das ist mir nicht zufriedenstellend genug gelöst. Ich hätte auch gerne für alle 5 in-game Jahre soetwas wie eine detaillierte Chronik, welche die Artikel aus den ABs aber auch die aktuelle Entwicklung des Metaplots aufgreift.

Im Nachinein betrachtet war die Vereinfachung des Systems (Ihr braucht nur das Regelwerk, sonst nix) zwar nett gedacht, aber dennoch ein Schuss in den Ofen. Das führte dazu, dass sich die Regeln dauernd in Abenteuern und Quellenbänden wiederholen, was Platz in den Büchern kostet, der mitbezahlt werden will. Lieber 5-6 "Basisbände, die Magie, Profane, eine vernünftige Zoo-Botanika für Kreaturen sowie Fokuslevel I-Regeln abdecken und dann das Fokus II Zeug optional zum Aufrüsten. Wie in 4.1 - man kann z.B. ohne Wege der Alchemie auskommen, aber mit ist schöner.

Und den Quatsch mit den Rüstkammern dazukaufen direkt wieder einmotten - das gehört in die Quellenbände!
von Mikal Isleifson
12.08.2020 22:42
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Desgleichen für Musiker, Authoren, Programmierern oder generell Leute mit guten Ideen...ich glaube, Sinn und Unsinn vom UHR ist zu philosophisch. Aber wie sagte meine Oma noch: nichts ist umsonst - alles kostet was.