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von Salix Lowanger
11.03.2016 12:28
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Thema: Übergriffe in Köln und anderen Städten
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

Thargunitoth hat geschrieben:Ein interessanter Bericht über den Rassismusvorwurf an Höcke von einer Biologin:

http://wissenskueche.de/2015/12/hat-hoe ... n-denkens/

Es ist soweit der einzige Beitrag, den ich als wissenschaftlich interessant betrachten würde. Alle anderen gehen wirklich eher in die Richtung: Oh er hat Biologie erwähnt, dann muss es Rassismus sein!!
Kurz nach Bekanntwerden der ganzen Geschichte habe ich über Twitter noch eine andere deutsche Biologin gelesen, die Höckes Aussage wissenschaftlich zerpflückt (und ihm dabei attestiert, dass Petry und Höcke aufgrund ihrer Nachkommenzahl, nämlich jeweils 4 Kinder, nach Höckes Logik selbst zu den r-Typen gezählt werden müssten). Allerdings blieb sie etwa bei der Hälfte des verlinkten Artikels stehen, soll heißen, weiter als K/r-Strategie beim Menschen ist Unsinn, weil der Mensch ein K-Typ ist (gut und ausführlich begründet) kam sie nicht.
von Salix Lowanger
18.02.2016 10:07
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Thema: Übergriffe in Köln und anderen Städten
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

Nur ein Punkt, bei dem ich denke, dass du über das Ziel hinaus schießt:
Ryshad hat geschrieben:4.) Unterschriftssammlungen für das Verbot einer Einreise für Donald Trump auf Grund seiner politischen Meinung. Ja, es ist nicht umgesetzt, aber dennoch ein massiver Eingriff / eine Art Mobbing-Attacke die ganz klar politisch motiviert ist.
...
Hier übersiehst (oder erwähnst es schlicht nicht), dass das eine Reaktion(!) auf seine öffentliche Äußerung im Rahmen des Präsidentschaftswahlkampfes(!) war, ein Einreiseverbot für Moslems verhängen zu wollen. Das ist sehr eine viel massivere Äußerung in Inhalt und Kontext als diese Initiative. Da wurde ihm einfach mit gleicher Münze geantwortet. So, wie ich Trump einschätze, wird er darüber herzlich gelacht haben.
von Salix Lowanger
09.02.2016 01:14
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Thema: Übergriffe in Köln und anderen Städten
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

Ist Euch eigentlich mal aufgefallen, dass diese Diskussion eigentlich schon wieder in den Flüchtlingsthread gehört? :censored:
von Salix Lowanger
08.02.2016 12:46
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Thema: Übergriffe in Köln und anderen Städten
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

Thargunitoth hat geschrieben:Oder wie populistisch ist "Wir schaffen das" und "Es gibt keine Obergrenzen"?
"Es gibt keine Obergrenze" ist prinzipiell nicht populistisch sondern Folge des Grundgesetzes -- jeder Verfolgte hat Anrecht auf Asyl.
von Salix Lowanger
14.01.2016 10:41
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Thema: Übergriffe in Köln und anderen Städten
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

Jadoran hat geschrieben:Wenn ein Mann eine Frau unerwünscht begrapscht, und sich dafür Zeugen oder materielle Beweise finden, dann ist er auch heute nach gängigem Recht immer dran.
Nein, ist er nicht. Das ist ja der Kernpunkt. Es ist NICHT strafbar. Es ist keine Beleidigung, und wenn er keine Gewalt oder Drohungen dafür anwendet, gibt es keinerlei rechtliche Handhabe (unfreiwilliger Wortwitz), dagegen vorzugehen.
von Salix Lowanger
13.01.2016 11:09
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Thema: Übergriffe in Köln und anderen Städten
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

Jadoran hat geschrieben:
Ja, man würde es so erwarten wie du das beschreibst, das scheint allerdings nicht momentare Rechtslage zu sein.
Das stimmt (zumindest, glaube ich es dir) - das ist nur die Praxis, nicht die Rechtslage. Ich glaube nicht, dass eine Frau für eine (1) strafende Ohrfeige belangt wird.
Ob sie belangt wird ist die Praxis (das glaube ich auch nicht so ganz), theoretisch kann sie aber wegen Körperverletzung dafür belangt werden. Siehe auch hier.
von Salix Lowanger
13.01.2016 08:13
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Thema: Übergriffe in Köln und anderen Städten
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

sagista hat geschrieben:
Der Wanderer hat geschrieben:Absolut. Anscheinend gibt es da seit Langem Initiativen, die eine Gesetzesänderung fordern (vor allem aus den ungeliebten feministischen Kreisen), die aber bislang ungehört verhallten. Ich muss ja gestehen, dass ich auch nicht wusste, dass das nicht strafbar ist. Und das ist schlicht skandalös. (Auch wenn natürlich die Beweisbarkeit tatsächlich ein Problem darstellt; aber deswegen kann es ja nicht nicht verboten und strafbewehrt sein!)
Es wird ja immer wieder von "den Lehren aus Köln" geredet. Die Einführung des Straftatbestands einer tätlichen sexuellen Belästigung muss eine solche sein und ist längst überfällig. Schlimm genung, dass man die meisten eh nie gefasst bekommt oder gar individuell überführt wird, aber den Frauen zu sagen, "naja, eigentlich ist es nicht mal strafbar, wenn dir jemand an die Brust grabscht" ist der blanke Hohn.
Es geht noch besser: Bei einer Vergewaltigung muss das Opfer nachweisen(!), dass es massiven Widerstand geleistet hat. Im anderen Fall wird dem Opfer bisher eine Mitschuld zugeschrieben (nach dem Motto hat es ja auch gewollt).
von Salix Lowanger
08.01.2016 00:15
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Thema: Übergriffe in Köln und anderen Städten
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

Jadoran hat geschrieben:Das ist von 2009 und sicher nicht mehr aktuell. Und es ist nur ein juristischer Aufsatz einer Assesorin.
Dann noch mal aktueller:
In Deutschland ist eine sexuelle Handlung gegen den ausdrücklichen Willen einer Person nicht strafbar. Weint eine Person oder sagt sie "Nein" reicht das nicht aus. Es muss ein weiteres Nötigungsmittel vorliegen. Der Paragraph 177 im Strafgesetzbuch, der Vergewaltigung und sexuelle Nötigung regelt, stellt drei Bedingungen: Der Täter muss entweder Gewalt angewendet oder damit gedroht haben oder eine schutzlose Lage, aus der das Opfer sich nicht selbst befreien konnte, ausgenutzt haben. Eine Bedingung muss erfüllt sein, damit die Vergewaltigung oder sexuelle Nötigung strafbar ist.
"Es hängt von der Reaktion des Opfers ab, ob die Tat strafbar ist oder nicht", kritisiert Katja Grieger vom Bundesverband der Frauenberatungsstellen (bff). Das Problem: Die Polizei riet in der Vergangenheit, sich nicht zu wehren. Hinterher kann die fehlende Gegenwehr dem Opfer vorgeworfen werden.
Ziel des Entwurfs ist es laut Justizministerium, Frauen, aber auch Männer zukünftig strafrechtlich besser zu schützen. In dem Entwurf, der tagesschau.de vorliegt, wird die derzeitige Rechtslage als "unzureichend" beschrieben: "Es gibt Situationen, in denen die Voraussetzungen von Paragraf 177 StGB nicht vorliegen, die aber dennoch in strafwürdiger Weise für sexuelle Handlungen ausgenutzt werden, etwa, wenn das Opfer aufgrund der überraschenden Handlungen des Täters keinen Widerstand leisten kann oder wenn das Opfer nur aus Furcht von Widerstand absieht."
Der Artikel auf Tagesschau.de ist von heute (bzw. gestern).
von Salix Lowanger
06.01.2016 16:15
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Re: Übergriffe in Köln und anderen Städten

Diese genannte Armlänge ist eine lächerliche Forderung, ganz besonders in Situationen wie einer Silvesterfeier oder dem bevorstehenden Karneval. Denn erstens ist Gewalt von Tätern niemals dem Opfer zuzuschreiben und zweitens ist eine Armlänge Abstand in Massenveranstaltungen gar nicht realistisch einzuhalten.

Weiterhin muss der Gesetzgeber endlich mal nachbessern, da Grabschen nicht strafbar ist.