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von Strippenzieher
26.02.2020 16:05
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Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)


color=#BF80FF

Zur Erschaffung von temporären Artefakten (WdA 96): kann der Prozess einfach folgenlos abgebrochen werden, wenn einem die bislang erzielten ZfP* nicht reichen? Wenn man unter der kritischen Marke bleibt Kosten temporäre Speicher ja keine pAsP. Und auch eine Beseeltheit dürfte mangels pAsP nicht zu befürchten sein (abgesehen davon, dass ein solcherart misslungenen Artefakt sich irgendwann durch Zeitablauf selbst zerstört).

Zur Veranschaulichung: ich möchte ein temporäres einmal Artefakt erschaffen. Beim Arcanovi brauche ich 3 ZfP* übrig. Incl der Kosten des zu bindende Spruches darf ich dafür max. 2 Arcanovi benötigen, sonst steigen die Gesamtkosten soweit, dass ich 1 pAsP aufwenden muss. Nun gelingen die ersten 2 Arcanovi jeweils maximal knapp (ich habe nun 20 Asp aufgewendet und nur 2 ZfP* übrig behalten) - kann ich dann einfach alles abbrechen in dem Wissen, dass mich das temporäre Artefakt sonst definitiv pAsP kostet?


von Strippenzieher
18.02.2020 14:36
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)


Ich muss gestehen, dass ich das auch immer so gesehen habe wie meine Vor-Poster. Aber nachdem ich mir die Regeln dazu mal angeguckt habe bin ich mir da nicht mehr so sicher:

1) "Ein Zauberer kann nur dann Spontane Modifikationen an einem Spruch vornehmen, wenn er ihn in einer ihm vertrauten Repräsentation spricht" (WdZ 19).
2) "Varianten zählen ebenfalls als Modifikationen eines Zaubers, jedoch keine spontaner Art" (WdZ 19)

= Varianten sind zwar Modifikationen eines Spruchs, sind aber keine "spontanen Modifikationen". Das stimmt auch mit LC 9 überein, wo die SpoMos aufgelistet werden - Varianten gehören nicht dazu.

= im LC angeführte Varianten eines Spruchs sind keine SpoMos und unterliegen damit nicht dem Verbot bei Fremdrepräsentation. Das wäre auch stimmig gerade für die Zauber, die einer Repräsentation nur in fremder Repräsentation zur Verfügung stehen.

Zum Flim Flam: ein Srl kann den in Mag vorliegenden Flim Flam daher der Farbe nach ändern oder als Irrlicht sprechen (Varianten) , nicht aber die Zauberdauer verkürzen oder die Zauberdauer verlängern (SpoMos)
von Strippenzieher
17.02.2020 20:38
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Na was meinst du? Wirkt die Grundvariante auf ein Kleidungsstück gesprochen genauso wie die ZfW 14 Variante? :rolleyes: :P
Kurze Antwort auf die kurze Frage: Nein.

Man nimmt die Person weiterhin ganz normal war, ist nur von unbewusster Abscheu vor deren Keidung gepackt (alle Gesellschaftsproben +ZfW*, würde ich vorschlagen :lol:)
von Strippenzieher
17.02.2020 19:22
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Ein Nephazz ist ein Dämon, der durch den Gardianum aufgehalten wird. Der von ihm belebte Körper kann also in den Gardianum rein rennen, der Dämon bleibt dann aber draußen (wird quasi aus dem Körper gerissen) und der Leichnam fällt im Inneren leblos zu Boden. War der Leichnam aber bereits vorher per Skelettarius oder ähnlich erhoben und der Nephaz hat "nur" dessen Werte verbessert, bleibt der Dämon zwar draußen, aber der Untote Körper kann weiter innerhalb des Gardianums wüten - nur ohne Unterstützung des Nephazz.

So würde ich das bei allen Dämonen handhaben, die etwas beleben - gleich warum (per Pakt, Magnum Opus, Beschwörung) oder was (Untoter /Golem) die beleben.
von Strippenzieher
17.02.2020 19:10
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Nein. Das gibt die Beschreibung im LC nicht her. Entsprechend ist das auch keine SpoMo (da sind nur Zauberdauer, Kosten und Wirkungsdauer erlaubt), sondern eher was für die (große) Zauberwerkstatt.

Zum Unitatio: meiner Lesart nach geht auch das nicht. Der Spruch wird nur von einer Person gesprochen und nicht von allen zusammen. Man kann überlegen das anders zu sehen, wenn die anderen im Kreis dem Widerwille ebenfalls beherrschen und so ZfP* zum Zauber beisteuern. Aber nur durch das Bereitstellen von AsP würde ich sagen: Der Zauber wirkt auch gegen Mitglieder des Unitatio.

von Strippenzieher
15.02.2020 14:52
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color=#FF0000

WdA 96: Bei temporären Artefakten wird nach Ablauf der festgelegten Dauer mit W6 gewürfelt: bei 1-3 bleibt es anwendbar. Bei 4 verliert es seine Kraft. Bei 5 wirkt es bei der Anwendung wie ein Zauberpatzer. Bei 6 elentlädt sich schlagartig seine Kraft.

Meine Frage ist, wie man erkennen kann, welcher Fall eingetreten ist. Nr 6 dürfte (je nachdem, ob man es beobachtet und welcher Zauber eingebunden ist) ziemlich offensichtlich sein, ein einfacher Odem würde auch Nr 4 offenbaren.

Aber kann man durch Analys erkennen, ob ein Zauberpatzer droht? Die Matrix müsste sich ja deutlich verändert haben. Aber welche Erschwernisse würdet ihr anwenden und wieviel ZfP* verlangen?

Wir gehen davon aus, dass es der Erschaffer ist, der das kontrollieren will. Die Thesis ist also bekannt.
von Strippenzieher
09.02.2020 07:22
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Richtig. Meine Frage war nur, ob es eine Möglichkeit gibt, den Zauber trotzdem vorher zu beenden. Etwa durch ein im Arcanovi festgelegtes Wort/Geste oder so. Halt analog zum Auslöser ein Beenden -Befehl.

von Strippenzieher
08.02.2020 21:16
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color=#BF00FF

Ein (A)-Zauber kann ja jederzeit vom Zaubernden nach Wunsch beendet werden ohne die SF Zauberkontrolle. Wie sieht das bei Artefakten aus? Gibt es die Möglichkeit, ein aus einem Artefakt ausgelösten (A)-Zauber zu beenden oder gibt es eine Möglichkeit, quasi als Gegenstück zum "Auslöser", einen "Beendiger" bei der Artefakterschaffung festzulegen?

von Strippenzieher
06.02.2020 16:41
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Laske Hjalkason hat geschrieben:
06.02.2020 14:38
Wie sieht es denn da beim Elementarbann aus?
Das müßte doch gleich funktionieren.

Nein. Der Elementarbann wirkt ausdrücklich
ganz gleich, um welche elementare Spezialisierung es sich dabei handelt.

Auch das spricht mE dafür es beim Dämonenbann anders zu handhaben und als Merkmal "Dämonisch (bestimmte Domäne)" anzunehmen.

Bei den anderen von dir genannten Sprüchen gibt es halt diesen Mechanismus, dass man sich eine Domäne aussucht und alle anderen nur erschwert funktionieren, nicht.

von Strippenzieher
06.02.2020 09:41
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Ja - Zauber mit einem bestimmten dämonischen Merkmal gibt es. Aber nicht einen Zauber, der - wie der Dämonenbann - für eine bestimmte, aber nicht genau fest gelegte Domäne gelernt wird. Weil das eine absolute Ausnahme ist vermutete ich, dass der Klammerzusatz schlicht vergessen wurde

von Strippenzieher
06.02.2020 07:28
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Das ist vermutlich beim Layout vergessen worden. Es gibt keinen Zauber, der das Merkmal "Dämonisch (jew. Domäne)" hat - von daher hat man das vermutlich einfach übersehen. Aber tatsächlich dürfte das gemeint sein. Will sagen: Wer die Merkmalskenntnis"Dämonisch (Thargunitoth)" hat und den Dämonenbann für diese Domäne lernt, kann ihn auch erleichtert steigern. Ich als SL hätte da jedenfalls kein Problem mit und fände es Im Gegenteil sinnig

von Strippenzieher
05.02.2020 21:55
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Aber wirkt sich das auch auf die Intensität des Blitzes aus?
Ein Beispiel: Alrik mit ZfW Flim Flam 13 zaubert die Blitz Variante (+7) und behält alle 6 ZfP* übrig. Kostet 4 AsP und blendet die Gegner so, dass sie AT/PA je - 3 bekommen.

Wenn jetzt Alrik die Helligkeit um 6 Punkte steigert, indem er 6 AsP mehr ausgibt (so wie es die Kosten Regel der Grundvariante besagt): leiden die Gegner dann unter Abzügen von - 6/-6? Denn da steht nicht: Helligkeit +1 pro AsP, sondern "Helligkeit um eine Stufe (entsprechend 1 ZfP*) erhöht". Das liest sich, als würden durch die AsP eine Wirkung erzielt, als würde man ausdrücklich mehr ZfP* haben, die wiederum bei der Blitz-Variante regeltechnisch relevant sind.
von Strippenzieher
05.02.2020 14:41
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color=#FF8080

Zum Flim Flam in der Lichtblitz-Variante:

Nach der Kostenbeschreibung im LC kostet der Flim Flam in der Grundvariante 1 AsP/SR.
Pro zusätzlichem AsP pro SR kann die Helligkeit um eine Stufe (entsprechend 1 ZfP*) erhöht werden

Gilt das auch für die Variante Lichtblitz, dessen Auslösung "einmalig 4 AsP" kostet? Kann ich also einen Flim-Blitz mit 8 AsP sprechen, der dann heller ist (entsprechend 4 ZfP*)?


von Strippenzieher
05.02.2020 11:36
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Also: Kochen (Tränke) kann man für alle alchemischen Tätigkeiten nutzen, für die nur eine Hexenküche erforderlich ist. Das ist also das Brauen, Rezeptmodifikationen, Analyse, Verdünnen etc pp. (steht auch in WdA 18).

Elixiere der Kategorie Alchimistenlabor können ausschließlich mit dem Talent Alchimie gebraut werden. Für das Brauen solcher Tränke (und nur dafür!) muss ich dann also ableiten und kann dann mit Kochen (Tränke) +10 auch Elixiere der Stufe Alchemistenlabor brauen.

Nutzt man mit Kochen ein Alchemistenlabor, reduziert sich dessen Stufe übrigens auf Hexenküche, dh ich bekomme auch bei Tränken der Kategorie "archaisches Labor" keine Erleichterung von - 3 wegen eines 2 Stufen besseren Labors (es ist ja für mich mit kochen nur 1 Stufe besser)

Edit: was die Analyse angeht scheint der Text nicht zwischen verschiedenen Alchemika zu unterscheiden. Da würde ich also auch bei Tränken der Kategorie Alchemistenlabor eine Analyse mittels Kochen (Tränke) zulassen. Dafür spricht auch, dass man zur Analyse nur ein archaisches Labor braucht (oder nen Analysekoffer), das ganze also mit Geräten machbar ist, mit denen sich ein kochender Held auskennt

von Strippenzieher
05.02.2020 10:41
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Danke für die Antwort. Ich habe mal versucht das für mein Beispiel durchzurechnen:

1) als einzelnes Artefakt
Arcanovi Probe + 14 (+5 weil wiederaufladbar und 3x +3 wegen drei Auslöser Wort /Wort /Geste) und es werden 9 ZfP* benötigt, weil es 3 Sprüche sind und 2 Sprüche mit Komplexität D/E

Kosten im günstigsten Fall: 30 Asp, 2 pAsP

2) als Teil-Artefakte:
a) Aeolitus-Teil: Probe + 8 (Wiederaufladbar und Auslöser), 6 ZfP* nötig (weil erster Teil eines mehrteiligen Artefakts). Kosten: 14 Asp, 1 pAsP
b) Fortifex-Teil: Probe +8 (s.o.), 2 ZfP* nötig, Kosten 21 AsP, 1 pAsP
c) Nihilogravo-Teil: Probe +8 (s.o.), 2 ZfP* nötig, Kosten 15 Asp, 1 pAsP

Korrekt?

von Strippenzieher
05.02.2020 08:20
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color=#008000

Eine Frage zur Artefakterschaffung: Nach WdA 97 darf ein Artefakt mit verschiedenen Ladungen unterschiedliche Auslöser besitzen, die jeweils andere Zauber bewirken. Solche Artefakte werden
vorzugsweise als Teilartefakte
konstruiert


1) "vorzugsweise" impliziert, dass es auch anders geht. Weiß jemand wie?

2) ich verstehe die Regeln zu Teil-Artefakten nicht wirklich: man braucht doppelt so viele ZfP* beim ersten Teil, wie es insgesamt Teile werden sollen. Also 4 ZfP* bei einem zweiteiligen Artefakt. Erstellt man jetzt jedes Teil-Artefakt separat und zahlt auch jeweils pAsP für jedes Teil? Oder wird später alles verrechnet?

3) konkretes Beispiel: ich möchte einen Ring erstellen, der auf ein Wort hin einen Aeolitus Var. Sturm auslöst, auf ein anderes Wort hin einen Fortifex und beim Drehen einen Nihilogravo. Muss ich jetzt (obwohl es 1 Artefakt ist) Teil-Artefakt Regeln anwenden? Und 3x den Arcanovi zaubern? Oder geht das in einer Erschaffung? Falls ja mit welchen Aufschlägen?

Ich bin verwirrt :???:


von Strippenzieher
05.01.2020 14:28
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Ich kenne auch keine Zeitangabe. Wenn sich aus dem Rezept nichts andres ergibt würde ich als Zeitaufwand (= aktiv sein) Brauschwierigkeit in Stunden nehmen. Bei Hylailer Feuer also 6h.


von Strippenzieher
02.01.2020 09:14
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Ergänzung:
Nach nochmaligem Nachdenken kann es auch durchaus sein, dass der Magier gar nichts sieht :grübeln:

Das kommt darauf an, wie diese Zeit-Wellen zustande kommen. Sind sie magischen Ursprungs? Dann wird man vermutlich was sehen (dann ggf. auch das Merkmal temporal/dämonisch deutlicher). Wenn es nur eine "Zerrüttung" der Zeit ist - also ein unmittelbar temporales und gar kein magisches Phänomen, dann hat der Occulus nichts, was er anzeigen kann. Der Occulus ist ja kein Zauber, mit dem sich der Fluss der Zeit erkennen lässt.

Das gleiche gilt für die "Immunität" der Helden gegen diese Zeit-Phänomene. Ist die magisch bedingt? Oder hält Satinav selbst seine schützende Hand über die Helden, weil er hofft, sie stellen die Ordnung der Zeit wieder her? Im letzten Fall sollte der Occulus nichts insoweit Auffälliges zeigen, weil - wie gesagt - unmittelbar temporale Phänomene nicht vom Zauber erfasst werden.

Sagen wir mal es handelt sich um temporale Phänomene, dann kannst du dem Magier aber wenigstens so etwas zugestehen, wie dass er erkennt, dass sein eigener Astralkörper (in der Vergangenheit) nicht so wie gewohnt in das astrale Netz um ihn herum eingewoben ist. Sein Astralkörper erscheint merkwürdig... phasenverschoben (um zu verdeutlichen, dass sein Körper - auch Astralkörper - eigentlich Fremdkörper in dieser Zeit sind). Das dürfte auch hinreichend rätselhaft sein, damit die Helden weiter ins Grübeln kommen und nicht direkt sagen: Ah! Klar! Ein Zeitfrevel! :ijw:

von Strippenzieher
01.01.2020 23:03
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Aber hier wird ja kein Zauber analysiert, sondern eine Anomalie der Zeit selbst. Ich denke klassische "Merkmale" dürften hier nicht - oder wenn dann nur sehr verfremdet - zu erkennen sein. Je nach ZfP*, Magiekunde und eigene Kenntnis im Temporal Magie.

Außerdem: wenn ich es richtig verstanden habe werden die Helden "in die Vergangenheit gespült". Dann ist der Zeitpunkt des Occulus entscheidend: vor der Veränderung kann man vielleicht wirklich eine temporale Welle auf sich zurollen sehen durch das astrale Gefüge. Wenn man dann aber dort ist, sieht man die nicht mehr. Etwa wie beim Surfen: die weiße Schaumkrone sieht man nur vor der Welle, nicht wenn die über einen hinweg ist.

Dann sieht man aber andere Dinge: die Umgebung scheint ja die richtige Zeit zu haben, aber die Helden sind da falsch. Also. Sollten temporale Anomalien am ehesten an ihren Körpern (vor allem um den Kopf herum) zu erkennen sein.

von Strippenzieher
21.11.2019 09:05
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Ja - das ist einigermaßen kontrovers. Hier meine Gedanken dazu:

Zunächst: die Beschreibung im LC ab ZfW14 dehnt nur das Ziel auf Lebewesen aus, ändert aber meiner Lesart nach nicht den grundsätzlichen Wirkmechanismus. Der muss also bei Objekten und Personen gleich sein.

Der Zauber bewirkt einen unbewussten Widerwillen sich mit dem Ziel zu befassen. Man hält sich fern, man fasst es nicht an, man interagiert nicht damit. Das Bewusstsein (und der SL laut LC) löst das so, dass das Ziel unterbewusst ignoriert (und vom SL nicht beschrieben) wird, so es irgendwie geht.

Will oder muss man dennoch mit dem Ziel interagieren, steht in der Grundvariante, dass eine MU Probe + ZfP* nötig ist.

Zu den Beispielen: Bauer Alrik will nicht ins Bett. Lieber nach den Kühen sehen und die Stube fegen. Wenn aber nichts mehr zu tun und die Müdigkeit zu groß ist, wird er sich hinlegen wollen und dabei natürlich auch den (sehr unheimlichen) Magier wahrnehmen.

Im Laden: die Händlern wird den Magier so gut es geht ignorieren und sich um andere Dinge kümmern. Stößt er Dinge um, spricht mit ihr etc wird sie ihn aber natürlich deutlich wahrnehmen. Beim Diebstahl würde ich die ZfP* als Zuschlag für eine Sinnesschärfe Probe der Händlern handhaben, um den Diebstahl zu beobachten. Die Probe kann natürlich durch weitere Modifikationen (sehr erleichtert, wenn etwas von der Theke genommen wird, leicht erschwert, wenn hinter einem Regal stehend was gemopst wird).

Ich denke das vereinbart Zauberwirkung und LC Beschreibung einigermaßen miteinander

von Strippenzieher
08.11.2019 22:34
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Um meinem SL da etwas bei zu springen: die Tür war irrelevant (wussten wir ja nicht) - es ging eher um künftige Anwendungen.

Und die Nachteile mit dem kleinen Stein zur Blockade sind klar. Aber ein 1kg Stein hält so eine Tür, an der man von innen ziehen muss, schon gut zu und kostet in meiner Variante nur 2 AsP insgesamt. Das Vorgehen hat also schon Vorteile je nach Situation.

Und Zielobjekt kann wohl auch ein magischer Gegenstand sein (anders als zB beim "Brenne!) deshalb fand ich das 2x wirken auch okay.


von Strippenzieher
08.11.2019 21:01
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color=#808080

Mein Objektmagier wollte neulich eine nach innen öffnende Tür von außen verschließen, indem er einen faustgroßen Stein mit Objectofixo (Bilderhaken Variante) an der Tür und sodann nochmal mit Objectofixo am Boden fixieren wollte. Der SL meinte das sei ein Exploit und beim zweiten Objectofixo käme das Gewicht von Stein+Tür (sind ja verbunden) zusammen.

Ich halte das für nicht richtig. a) die Masse des Gegenstandes ändert sich doch nicht dadurch, dass er in eine magische Matrix mit einem anderen Gegenstand eingebunden ist und b) ist das doch ein vielleicht kreativer Einsatz des Zaubers, aber kein exploit, oder?

von Strippenzieher
28.10.2019 18:36
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Wenn ich mir das hier ansehe stecken in der Ausgangsfrage offenbar zwei unterschiedliche Fragen drin:

1) was passiert mit "Dingen" (Schnee, Luft, Hagel aber auch andere Gegenstände), wenn sie von außen in eine Zone kommen?

2) Was passiert mit einer Zone bei einer äußeren Temperaturveränderung?

Zu 1) habe ich oben was geschrieben.

Zu 2): das war mir als Ausgangsfrage gar nicht so klar, denn ein Sturm geht ja (soweit ich weiß) nicht notwendig mit einer starken Temperaturveränddrung einher (mal abgesehen von der gefühlten Temperatur, aber die dürfte dem Caldofrigo ja egal sein). Aber da würde ich es wie ChaoGirDja machen, sich aber darüber im klaren sein, dass diese Betrachtung als Differenz zur Umgebungstemperatur im LC nicht angelegt ist (die aber absolut Sinn macht)
von Strippenzieher
28.10.2019 15:50
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Die Beschreibung vom Caldofrigo ist zwar furchtbar schlecht und lückenhaft, aber das wenige, was wir daraus ziehen können, interpretiere ich so:
1) in die Zone eindringende elementare Gewalten werden dadurch nicht beeinflusst (ein Ignifaxius wird also nicht abgeschwächt)
2) solange der Zauber wirkt, beeinflusst er aktiv die Temperatur des Gegenstandes/der Zone (denn die Beschreibung sagt, dass erst nach Ablauf der Wirkungsdauer sich die Temperatur an die Umgebung angleicht)

Deshalb würde ich das so lösen: sobald ein Objekt (auch Luftpartikel / Schnee) in die noch aktive Zone eindringen, werden sie durch Zufuhr von Energie auf die Zieltemperatur erwärmt. Das geht nicht sofort, aber doch recht schnell. Der Wind wäre also zuerst bzw. am Rand der Zone durchaus merklich kühler, aber nicht so eiskalt, wie er außerhalb weht. Und auch der Schnee dringt als Schnee ein, schmilz dann aber zügig zu Wasser. Im Zentrum kommt dann nur noch warmer Regen an.

Rein elementare Gewalten wie ein eiskalter Frigifaxius o.ä. werden hierdurch aber nicht beeinflusst, weil es da an einem "Objekt" mangelt, das beeinflusst werden kann.

von Strippenzieher
23.10.2019 11:32
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Zu 1:
Das ist nicht genau geregelt. Nicht unmittelbar anwendbar sind die Regeln zu Zauberzeichen aus WdA 136 ff, weil beim Applicatus die Magie nicht aus dem Zeichen kommt, sondern dieses den Zauber nur stabilisiert. Trotzdem kann man sich daran orientieren:
a)
Ich würde eine einfache Talent-Probe auf Zeichnen verlangen, ohne die Zauberdauer zu verändern. Der Magier murmelt und zeichnet quasi gleichzeitig.
Bei einem Patzer wird aber ein verdorbenes Artefakt geschaffen, dh der Zauber kann sich zB direkt nach Abschluss des Zauberns lösen oder so

b) das würde ich nicht zulassen, denn meinem Verständnis nach muss das Zeichen den konkreten Spruch und seine Matrix stabilisieren, dh beides muss zusammen und mit Bezug aufeinander gewirkt werden.

c)
Hier würde ich mich persönlich an WdA 138 orientieren:
Um ihre Wirkung zu entfalten, müssen Zauberzeichen
eine bestimmte Größe besitzen. Als Richtlinie gilt ein Durchmesser von 2 Fingern pro Punkt Komplexität des Gesamtzeichens.

Und auf den Applicatus übertragen: je mächtiger der zu bindende Spruch, desto größer (Vorschlag: 2cm pro 5 Asp zu bindender Spruch). Dadurch erledigt sich dann auch weitgehend die hoch strittige Frage, ob die Variante Tragbare Falle und Hauswächter kombinierbar sind, denn ein lang haltbarer Caldofrigo Bolzen würde dann schon daran scheitern, dass das Zeichen da nicht drauf passt.

2.
Der Zauber entlädt sich am Ende genau so, wie er eingespeichert wurde, also mit der damals festgelegten Reichweite (bei Zonen) bzw auf das nächste gültige Ziel. Ist keiner vorhanden, weil bei Zeitablauf niemand da war, der als Ziel taugt, verpufft der Spruch. Deshalb ist das auch nur gefährlich, wenn man wirklich zum absolut falschen Zeitpunkt vor Ort ist. Ein Magier sollte sich aber merken können, wann die Zeit abläuft und dann halt nicht noch kurz den Geheimgang fegen...

Ist das gefährlich? Nur bei Zonen-Zaubern in bewohnter Umgebung. Aber das ist ja auch dann blöd, wenn ein Dieb die Falle wie geplant ausgelöst hat und daraufhin das Viertel mit einem Caldofrigo eingeäschert wird...
von Strippenzieher
03.10.2019 20:36
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Kurze Antwort: nein

Lange Antwort: es kommt auf die Variante an. In der Grundform verleihen die Leib aus xxx nur Immunität gegen die negativen Effekte der Elemente. Mehr nicht. Erst ab
ZfW 14 kann man die Variante "Durch Eis und Schnee" bzw "Mit dem Wind" Sprechen . Also das, was bei DSA3 noch so schön die "... Ich wie über Erde geh" Sprüche waren. Damkt kann man sich durch das Element bewegen. Im Falle des Eises also durch die Eiswand (durchaus auch nach oben) und mit dem Luft auch durch bzw mit der Luft in die Höhe.

Für die Bewegung in die Höhe durch ein Element gilt aber: "Es ist möglich, pro zurückgelegtem Spann Entfernung auch einen Höhenunterschied von bis zu einem Spann zu überwinden"

Man kann also in der Eiswand nicht "Aufzug" fahren. Für ordentliche Höhenunterschiede müsste sie schon verdammt breit (bzw lang) sein.

von Strippenzieher
23.09.2019 13:14
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Gut und günstig : Zauberzeichen der elementaren Attraktion Feuer (WdA 145) . Hebt die Temperaturstufe um 1, kann auf dem Mantel angebracht werden und hat mit Satinavs Sigel eine angenehm lange Wirkungsdauer.

von Strippenzieher
12.09.2019 22:22
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Ich habe ja nicht gesagt, dass es improvisierte oder schlechte Waffen sind. Ich hab nur versucht zu erklären, warum die - obwohl CA Konform - nicht als Beispiel in WdZ aufgeführt sind. Und da sind Knüppel und Keule vielleicht einfach nicht als so "richtige" Waffe im Blick gewesen.

Der Brabaker soll mit der Neunschwänzigen nix tun - der soll damit nur pöse aussehen :Maske:
von Strippenzieher
12.09.2019 21:33
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)


Metallbeschläge oder Nägel sind keine blanke Klinge. Ich denke mal, dass Keule und Knüppel weniger "echte" Waffen als eher improvisierte Waffen sind, die ja auch nicht aufgelistet werden.

Und so ne Neunschwänzige kann für einen standesbewussten Brabaker schon stilecht sein :devil:

von Strippenzieher
12.09.2019 14:32
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Zauberkunst & Magie DSA1-4)

barret hat geschrieben:
10.09.2019 17:51
Kann mir jemand erklären, warum im WdZ (S. 296) steht, dass der Rabenschnabel nicht vom Codex Albyricus ausgeschlossen ist? [...]

Edit: Wo wir beim Thema sind, es heißt der Rabenschnabel sei fast überall für Magier separat verboten, aber ich habe nirgendwo finden können, wo er nun verboten und wo er erlaubt ist. Wisst ihr da was?


Der CA formuliert (so, wie er in WdZ 296 zitiert wird) keine Verbote, sondern spricht ausdrücklich von erlaubten Waffen: "Gemäß [...] Codex Albrycus [...] sind lizensierten Gildenmagiern üblicherweise nur [1. blanke Waffen bis zu 3 Spann (Ehrendegen bis 4 Spann), 2. Hiebwaffen bis zu einem Gewicht von 2,5 Stein (= 100 Unzen) und 3. Schusswaffen mit einer Bogenlänge unter 2,5 Spann] erlaubt."

Das bedeutet an Nahkampfwaffen sind nur erlaubt:
1. blanke Waffen (also solche mit einer metallenen Klinge oder Spitze) bis max. 3 Spann
2. nicht blanke Hiebwaffen bis max. 2,5 Stein (=100 Unzen)

Die Prüfung ist also:
1. hat meine Waffe irgendwo eine blanke Klinge?
ja: dann gilt das Längen-Verbot (weshalb die Zwergen-Skraja noch OK ist, weil sie die Länge einhält; die Skraja aber nicht)
nein: dann weiter mit 2.:
2. ist meine Waffe eine (nicht blanke) Hiebwaffe im weiteren Sinne (also auch Stäbe, ZH-Hiebwaffen etc.)?
ja: dann darf sie nicht schwerer als 100 Unzen sein (z.B. Magierstab ist OK, Rabenschnabel auch; Brabakbengel oder Morgenstern nicht)
nein: dann darfst Du sie nicht führen (ist dann nämlich nach CA nicht erlaubt)


Auch in Ordnung gehen danach tatsächlich der Knüppel oder die Keule, wobei das wohl kaum eine Waffe für einen CA-konformen Magier ist. Nicht wegen CA, sondern wegen des Standes. Interessanterweise wäre ein Sonnenszepter allerdings CA-konform :lol:
Ich bin allerdings der Meinung, dass der auch in WdZ 296 als erlaubt zitierte Holzspeer nach CA nicht geht. Er hat zwar (anders als der Stoßspeer) keine blanke Klinge, ist aber auch keine Hiebwaffe (egal wie weit man diesen Begriff ausdehnt) und gehört damit nicht zu den ausdrücklich erlaubten Waffen. Und alles, was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist nach CA nunmal verboten :P

Zu Deiner Frage: weil der Rabenschnabel keine blanke Klinge hat, gilt für ihn nur das Gewichts-Limit. Die Länge ist egal. Und weil das Gewicht unter 100 Unzen liegt ist der CA-konform.

Wo der Rabenschnabel extra verboten ist, weiß ich auch nicht. Ich würde aber mal vermuten: überall dort, wo man sich überhaupt um den CA schert, geht auch diese Reiterwaffe nicht in Ordnung.