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von Mallkalai
11.08.2020 21:44
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA5)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA5)

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
11.08.2020 21:31
FRAGE:
Alle 1/4 LeP Verlust führt zu einer Stufe Schmerz, oder?

Wenn ich davon ausgehe, dass der durchschnittliche Bandit, Goblin oder Ritter ne KO 14 (=31LeP), dann bekommt der alle 8 S!P eine Stufe Schmerz, oder?

Nicht ganz, mit KO 14 haben Menschen 14+14+5=33 LeP und du bekommst außerdem eine 4. Stufe bei 5 LeP. Damit gibt es Schmerz+1 bei 25, 17, 8 und 5 LeP.
Zusätzlich werden meisten ausgebildeten Kämpfer (Orks sogar standardmäßig) wohl in "Zäher Hund" investiert haben.
von Mallkalai
20.07.2020 22:30
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA5)

Gorilla94 hat geschrieben:
20.07.2020 15:43
Danke für die Erläuterung! Wenn ich noch eine Folgefrage stellen darf: Mein Zwerg ist damit geschlagen, nicht schmieden zu können mit FF 8. Er ist dafür in der Gruppe der King mit seinem Felsspalter und beim Raufen. Lohnt sich eine Armbrust dann überhaupt? In ein paar Situationen wäre Fernkampf schon ziemlich nützlich gewesen sei es als Erstschlagwaffe oder von Mauerzinnen runter. Deshalb bin ich aktuell am überlegen, ob er sich vielleicht eine zulegen soll gerade als Drachenkämpfer, der mit ein bisschen mehr Geld und Ansehen gut an eine Eisenwalder kommen müsste

Nein, dass lohnt sich in den allermeisten Fällen nicht. Wenn du FF 8 hast, darfst du Armbrüste höchstens auf 10 steigern und du erhältst keinen Bonus durch hohe FF, womit dein Fernkampfwert dann auch genau 10 ist. Da viele Fernkampangriffe auch noch erschwert sind, sinkt die Trefferchance auf unter 50% und das bei hohen Ladezeiten, denn die SF Schnellladen - die Pflicht ist für jeden Fernkämpfer - kannst du dir mit FF 8 auch nicht holen.
Selbst in Situationen, in denen ein schlechter Armbrustschuss alle drei Runden (oder halt am Anfang des Kampfes) deine aktuell einzige Handlungsmöglichkeit wäre, wärst du wohl besser bedient z.B. Einschüchtern zu steigern und zu versuchen, die Gegner zu demoralisieren, vielleicht den Anführer zu provozieren oder mit Kriegskunst deine Leute zu ordnen.
von Mallkalai
20.07.2020 01:03
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Gorilla94 hat geschrieben:
20.07.2020 00:30
Tut mir Leid für die dämliche Einsteigerfrage, aber ich kapier es einfach nicht: Welchen Zweck hat die Leiteigenschaft bei einer Waffenart? Den Fertigkeitswert steigere ich ja via APs und wenn ich z.B. die Armbrust abfeuere, würfel ich ja nicht auf FF, sondern den Fertigkeitswert Armbrust.

Bei Nahkampfwaffen steigt der Paradewert pro 3 Punkte der Leiteigenschaft (LE) über 8 um einen Punkt, bei Fernkampfwaffen gilt das gleiche mit FF und dem Fernkampfwert. Außerdem gibt eine hohe LE einen Schadensbonus (ganz unten auf der Seite) bei Nahkampfwaffen, dieser ist abhängig von der Schadensschwelle der einzelnen Waffen. Zu guter Letzt wird auch das Steigerungsmaximum durch die LE bestimmt, eine Kampftechnik kann ohne den Vorteil "Herausragende Kampftechnik" nie über LE+2 hinaus gesteigert werden.
von Mallkalai
15.06.2020 17:33
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Glücklicherweise gibt es im Regelwerk (nicht Wiki) einen Beispielstext: "Somit erleidet Layariel Erschwernisse von 1, bis ihre LE wieder auf 22 oder mehr LeP gestiegen ist." Ist also eine ganz klare Sache, der Schmerz bleibt, bis der Held die Schwelle wieder überschreitet. Die 4 Stunden gelten immer, wenn es keine andere Aussage dazu gibt, wie lange es bleibt.
von Mallkalai
13.03.2020 12:58
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Bruce87 hat geschrieben:
13.03.2020 12:22
Welche Bedingungen muss man erfüllen, um im Kampf eine vorteilhafte Position (+2AT/+2PA) zu erreichen?

Bisher ist mir nur die Aufwendung einer Aktion sowie ggf. Probe auf Körperbeherrschung bekannt.


Welchen Vorteil bieten geweihte Waffen im Kampf?

Prinzipiell gibt es zwei Möglichkeiten in vorteilhafte Positionen zu kommen:
1. Irgendeine Regel sagt es dirket: So können zum Beispiel Dämonen nach dem ausweichen in den Limbus in einer vorteilhaften Position wieder auftauchen, die SF "vorbeiziehen" erlaubt es dir und ein Reiter ist in einer vorteilhaften Postion gegenüber einem Krieger zu Fuß.

2. Dein Meister erlaubt es dir auf irgendeine Art und Weise. Oft helfen Fragen (Bin ich jetzt in einer vorteilhaften Position? Wie kann ich eine erreichen?) oder clevere Ideen. Die Richtlinie ist, dass es mindestens 1 Aktion und eine Probe benötigen soll. Oft ist Körperbeherrschung gefragt - wenn man sich zum Beispiel auf einen nahen Tisch stellen willst, aber der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Du könntest auch versuchen, dich mit einer Taschendiebstahl (Ablenkungen) Probe in eine Vorteilhafte Postion zu bringen oder durch eine Kriegskunstprobe sogar deine Gefährten in Vorteilhafte Positionen zu bringen. Das ist deinem Meister überlassen. Seid kreativ!


Zu 2: In normalen Kampf keine, allerdings sind manche Wesen (insbesondere Dämonen!) mit "normalen" Waffen kaum oder überhaupt nicht zu verletzen, während geweihte Waffen normalen oder sogar doppelten Schaden machen. Wenn es speziell um Zerimonialgegenstände geht (z.B. Rondrakamm) sind diese noch unzerbrechlich. Das trifft natürlich nicht auf alle geweihten Dinge zu.
von Mallkalai
21.01.2020 10:50
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Erstmal, die Fragen hier sollen in Farbe geschrieben werden, ich hab jetzt mal #8040BF gewählt, wäre nett wenn du deinen Beitrag entsprechend editieren könntest.

Zum Thema Ogerschelle:
Emhotep hat geschrieben:
21.01.2020 09:57
Soweit ich es richtig verstanden habe, benötigt man wenn man Schaden macht eine vergleichende Kraftakt-Probe um zu sehen ob der Ogerfänger im Körper stecken bleibt oder man ihn raus ziehen kann bei einer normalen Attacke.

Nein, man braucht eine vergleichende Kraftakt-Probe, um den Ogerfänger nicht aus der eigenen Hand gerissen zu bekommen. Wenn sie also misslingt, hat der Gegner immer noch einen Ogerfänger in sich stecken, dieser macht pro 5 Minuten einen Schaden, wenn man ihn unangetastet lässt. Wenn sie gelingt, steckt der Ogerfänger auch weiterhin im Gegner, allerdings hat man ihn jetzt auch noch in der Hand.

Emhotep hat geschrieben:
21.01.2020 09:57
Macht dieses "in der Hand behalten" bzw sofort wieder heraus ziehen keinen zusätzlichen Schaden?
Soweit ich es verstanden habe kommt erst erneuter Schaden wenn man in der Folgerunde den Ogerfänger wieder greifen kann und raus zieht. Doch bin ich mir da gerade nicht sicher, da in beiden Fällen die Widerhaken laut Regeltext ausgeklappt sind und somit widerstand beim raus ziehen leisten sollten.

Und somit gibt es dieses Problem gar nicht, da er eben nicht direkt rausgezogen wird. In der nächsten Kampfrunde kannst du dann versuchen die Waffe herauszuziehen, mit Raufen-2 und Kraftaktprobe und machst entsprechend mehr Schaden.
von Mallkalai
13.01.2020 20:42
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Alles was nicht menschenähnlich ist (Elfen, Zwerge, Orks...), hat eine beliebige Anzahl an Paraden. Also auch Wölfe, Tatzelwürmer, Katzen und Fledermäuse.
Beispiele, was die Bezeichnung "Wesen" meint, findet sich auch im Grundregelwerk auf Seite 255; im Kasten Typus(Beispiele).
von Mallkalai
12.08.2019 22:04
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Dann nochmal in langsam:
Zur einhändigen Führung von Zweihandhiebwaffen und Zweihandschwertern gibt es eine sehr ähnliche Regel, die lautet:
"Die Waffenreichweite sinkt von lang auf mittel (falls sie lang beträgt)"
Das bedeutet, dass bei Zweihandhiebwaffen und Zweihandschwertern die Reichweite nur sinkt, wenn die Reichweite lang beträgt. Wenn sie schon mittel ist, passiert nichts, sie bleibt einfach mittel.

Nun gibt es diesen Teilsatz bei der Regel zur einhändigen Führung von Stangenwaffen nicht. Ich mutmaße nun, dass dies der Fall ist, weil es keine Stangenwaffen mit mittlerer Reichweite gibt und die Waffennachteile übersehen wurden - also der Klammersatz in diesem Fall auch bei der einhändigen Führung von Stangenwaffen gestanden hätte.

In deinem Fall würdest du also die Saufeder im Nahkampf führen -> Reichweite mittel.
Dann führst du die Saufeder auch nur noch einhändig, also tritt die obige Regel in Kraft. Da die Reichweite allerdings nur verringert wird, wenn sie lang beträgt - und sie das hier nicht tut - bleibt sie auf mittel.
Das ganze macht dann auch noch simulationistisch Sinn, weil du mit der Saufeder im Nahkampf auch einhändig wohl noch eine mittlere Reichweite haben wirst.



g
von Mallkalai
12.08.2019 16:43
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Bei der einhändigen Führung von Zweihandwaffen steht "Die Waffenreichweite sinkt von lang auf mittel (falls sie lang beträgt)", der Teilsatz in Klammern wurde mMn bei Stangenwaffen weggelassen, weil es keine mittleren gibt, wobei der Waffennachteil noch nicht existiert hat - oder man ihn übersehen hat. Daher würde ich das mit Stangenwaffen genau so behandeln, ergo die Stangenwaffe wird einhändig mit Reichweite mittel geführt. Es ergibt auch Sinn, dass man selbst mit einer einhändigen Stangenwaffe mehr RW hat, als mit einem Dolch o.Ä.