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von Timonidas
18.04.2020 02:42
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Thema: Cross-gender im Rollenspiel
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Cross-gender im Rollenspiel

Advocatus Diaboli hat geschrieben:
17.04.2020 20:29
Ich hab mal fett markiert, was mir (darüber möchte ich nicht streiten) irdisch betrachtet "typisch" weiblich bzw. männlich zu sein scheint und kursiv, was nicht zum Geschlechterklischee passt. Es geht bei allen drei viel um animalische Wildheit, Emotionen und Geschlechtsverkehr ist damit auch immer irgendwie mit drin. Dadurch hat Levthan auch eine emotionale Unbeherrschtheit, die irdisch eher Frauen nachgesagt wird. Vielleicht ist Emotionalität an sich in Aventurien keine typisch weibliche Sache. Efferd ist männlich, Hesinde weiblich. Aber vielleicht haben einzelne Emotionen eher eine Geschlechterzuschreibung... oder nur die Art (nicht Intensität) wie sie ausgelebt werden.
Herrschaft, Jagd, Körper und Impulsivität hätte man auch typisch Männlich nennen können, und bei Satuaria ist Jugend auch etwas dass mit dem irdischen Aspekt der Weiblichkeit im Zusammenhang steht. Emotionale Unbeherrschtheit würde ich nicht unbedingt Frauen zuordnen, Frauen neigen zwar psychologisch eher zu Neurotizismus als Männer, aber den Stereotyp den man damit verbindet ist eher die Frau die nah am Wasser gebaut ist oder wegen kleinigkeiten rumzickt usw. Männer sind aber andererseits impulsiver und weniger "verträglich", also irgendwie auch "emotional unbeherrscht" aber auf eine ganz andere Art und weise.

Aber grundsätzlich sehe ich es genauso, in meinem Aventurien™ herrscht zwar weitestgehend gleichberechtigung, aber Frauen sind immer noch weiblich und Männer sind immer noch männlich, die aventurische Gleichberechtigung zeigt sich vor allem daran dass es sozial völlig akzeptiert ist wenn man als Frau Soldatin wird oder als Mann am Herfeuer steht und den Haushalt schmeißt. Und genau deshalb finde ich CG auch so schwierig, würde ich eine Frau spielen wäre es letzten Endes doch auch nur ein Mann mit Titten, etwas salopp gesagt. Ich finde es unfassbar schwer sich in ein anderes Geschlecht zu denken weshalb ich zumindest für mich persönlich das CG Rollenspiel grundsätzlich ablehne. Und ich merke das ja auch selber beim Spiel dass ich eine Frau die von einer Frau gespielt wird anders wahrnehme als eine Frau die von einem Mann gespielt wird, das passiert nichtmal bewusst und man merkt es zum Beispiel daran dass man immer mal wieder versehentlich er/ihm sagt. Andererseits habe ich auch CG Spieler gesehen die das so gut gespielt haben dass es mir extrem leicht fiel mich daran zu gewöhnen und bei denen kam es auch nie vor dass ich veresehentlich die falschen pronomen verwendet habe, was vielleicht aber nur daran lag dass die Spieler eine passendere Stimme hatten und sich bei der Darstellung mehr an Klischees gehalten haben.
von Timonidas
16.02.2020 19:05
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Cross-gender im Rollenspiel

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
16.02.2020 18:09
Das ist ein Mensch, der sehr emotional, extrovertiert und "oberflächlich" ist - das sind allgemein Attribute, die man in unserer Gesellschaft eher Frauen zuschreibt (vor allem emotional und oberflächlich), die aber nach meiner Beobachtung bei Männern in genau demselben Maße auftreten können.
Also Archetypen sind keine Menschen in der Realität (in Literatur schon recht häufig) sondern "Aspekte" einer Persönlichkeit die theoretisch jeder Mensch unterbewusst hat. Ich geh auf die Theorie jetzt nicht ein, aber Archetypen sind prinzipiell positive Charaktere, also defintiv nicht oberflächlich und mit extra/introvertiertheit hat das auch nicht so viel zu tun.

Der Lover Archetyp ist sogar im Gegenteil explizit nicht oberflächlich, sondern legt Wert auf zwischenmenschliche Verbindungen und Gefühle. Oberflächlichkeit würde man vielleicht eher beim "addicted Lover", also der negativen Variante, verorten. Was man dann wiederum in eine langfristige Charakterentwicklung einbauen könnte, von der emfpindlichen und wechselhaften Heulsuse die nur oberflächliche Beziehungen führt und sehr selbstfokussiert ist zum "reifen" Archetypen der tiefe emotionale Verbindungen (zu den anderen Spielern der Heldengruppe?) entwickelt und seine Gefühle in den Griff bekommt und positiv kanalisieren kann ohne sie zu unterdrücken.
von Timonidas
16.02.2020 00:18
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Cross-gender im Rollenspiel

Rosencrantz hat geschrieben:
15.02.2020 22:26
Mit Verlaub, aber ich halte das für große Pseudopsychologie. Ich kenne das was man gerne als 'Archetypen' bezeichnet nur als 'Prototypen' - der Prototyp ist der charakteristischste Vertreter einer (Denk)Kategorie - beispielsweise das Rotkehlchen für die Kategorie 'Vögel'. Er speist sich aus Vorerfahrungen mit der Kategorie des Kategorisierenden und wird auch geprägt durch kulturelle Vorstellungen und Wunschbilder. Die Idee, dass es - jenseits des Individuums - einen oder mehrere Archetypen gibt, die in irgendeiner Weise mit dem Individuum wechselwirken ist sehr veraltet und würde von mir in die frühen Geburtsstunden der Psychoanalytik verortet - hört sich für mich alles sehr C. G. Jung-mäßig an.

Ich kann mit diesen Diagrammen mit Postulaten über kulturelle, ödipale Konflikte nichts anfangen und würde jedem raten, sein Wissen über Persönlichkeitstypen und Psychologie nicht mit diesen Annahmen zu füttern - und erst recht nicht, sie heranzuziehen, um glaubwürdig einen Charakter zu erstellen, von dem man denkt, man müsse ihn sonderlich kategorisieren, weil man mit seiner Darstellung bisher keine große Erfahrung gemacht hat.
Mit Verlaub, es ist vollkommen unerhebliche ob du die Archetypenlehre von Jung für Pseudopsychologie hälst oder nicht, Archetypen werden in der Dramaturgie aus gutem Grund gerne verwendet. Und das hier ist ein DSA Forum und hier geht es um CG Rollenspiel und nicht um deine Expertise in der Psychologie, von der ich sicher bin dass sie die aller Jungschen Vertreter der Psychoanalytik in den Schatten stellt.
AngeliAter hat geschrieben:
15.02.2020 22:55
Schubladen sind gut um eine schnelle aber grobe Sortierung durchzuführen aber damit kann man keine echten Persönlichkeiten abbilden. Einen Soldaten (Archetyp Kämpfer) beschreibe ich ja nicht nur damit das er mit seiner Waffe gut umgehen kann sondern durch die ganzen Kleinigkeiten wie, ob er gerne grillt, weshalb er nicht so auf diese Monsterkarren steht (der Sohn ist durch sowas mal fast umgekommen) und sowas.
Nach meiner Erfahrung kann man zwischen einer Frau und einem Mann kaum einen Unterschied bei diesen ganzen Kleinkrams machen, halt eine ganz große Portion "Generischer Mensch" und ein paar Körner "Frau" oder "Mann" dazu mischen. Aber nicht übertreiben, sowas sieht dann nur gekünstelt aus und man überspitzt dabei eine Eigenschaft.
Ich will jetzt keine Debatte zu dem Thema Archetypen in der Psychologie lostreten oder darauf eingehen, aber ob jemand gerne grillt oder auf Monsterkarren steht hat damit wenig bis nichts zu tun. Natürlich gehören Hobbies und persönliche Vorlieben/Abneigungen zu gutem Rollenspiel. Ist aber wie du sagst vollkommen geschlechtsunabhängig.
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
15.02.2020 23:03
Der Artikel ist sehr interessant. Der Lover ist tatsächlich exakt das, wie ich mir den SC vorgestellt habe: ein Idealist, der das Leben liebt und in vollen Zügen genießt, voller Euphorie die Welt verbessern möchten, ein Pseudorevolutionär, der das Leben der Armen verbessern möchte, wenn er nicht gerade zu abgelenkt davon ist, sich mit Papas Geld selbst ein schönes Leben zu machen. Also... ja... vermutlich tendiert er schon mehr zum Addicted Lover und sollte sich zum maskulinen Lover entwickeln im Laufe der Spielzeit.
Nur sehe ich in dem, was ich bisher gelesen habe über diesen maskulinen Archetypen, gar nicht recht, was daran maskulin ist. Ich kann mir auch gut eine Frau vorstellen, die so ist. Also... irgendwie unterscheiden sich Mann und Frau da schon in meinem Kopf. Aber ich kann noch keine Worte dafür finden, worin sie sich unterscheiden.
Ich habe mich auch nicht mit dem femininen Pendant beschäftigt, deshalb bin ich mir nicht sicher worin die Unterschiede liegen. Ohne mich jetzt damit näher beschäftigt zu haben würde ich sagen dass die Hauptunterschiede in der Interaktion mit dem anderen Geschlecht liegen. Frauen haben nach meiner Erfahrung stärker das Bedürfnis als schön wahrgenommen zu werden als Männer, der feminine Aspekt des Archetyps ist daher vermutlich stärker auf das schön sein als das Schönheit wahrnehmen fokusiert. Und auch ganz allgemein legen Frauen in der Regel stärkeren Wert darauf wie sie wahrgenommen werden als Männer, bei der künstlerischen Expression könnte die feminine Variante daher mehr Wert darauf legen wie die Kunst aufgenommen wird während beim Mann die Expression selbst stärker im Fokus liegt. Also eher etwas selbstfokussierter.. Aber das ist jetzt nur so von mir daher spekuliert, es gibt auch mehrere Modelle mit weiblichen Archetypen, müsstest du dich aber selbst umsehen wenn du das vergleichen willst.
von Timonidas
15.02.2020 19:13
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Cross-gender im Rollenspiel

Advocatus Diaboli hat geschrieben:
15.02.2020 03:26
das natürlich nicht aus lapidaren Gründen dann
Ja aber da steckt der Unterschied zur Heulsuse.
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
15.02.2020 03:26
Mich interessiert die Art und Weise, wie Männer weinen, wenn sie es tun.
Alleine im Keller :D Aber wie gesagt, wenn er schon ein Heulsuse sein soll dann tut er es ja nicht wie man es von ihm erwarten würde sondern ständig.
LordShadowGizar hat geschrieben:
15.02.2020 11:21
Auf der einen seite gibt es in manchen teilen Aventuriens schlicht solche typischen verhaltensweise für Frau/Mann nicht, so das man sie nicht als typisch für diese zuordnen könnte... auf der anderen Seite haben wir Satuaria und Levthan als götter für Weiblich-/Männlichkeit die mit entsprechenden klisches als ihre Hauptaspekte aufwarten.
Also ich persönlich habe die Gleichstellung in Aventurien immer als erhobenen Zeigefinger an die Spielerschaft verstanden dass weibliche und männliche Charaktere nicht unterschiedlich behandelt oder erstellt (keine Bonus KK/KO für Männer und keine Bonus CH/IN für Frauen usw.) werden sollen, in meiner Vorstellung war Aventurien jetzt nie so dass überall breitschultrige kräftige Frauen rumlaufen und die harte Arbeit übernehmen während ihre Männer beim Wäsche waschen Tratsch verbreiten (überspitzt dargestellt). Sprich in meinem Aventurien sehen Frauen aus wie Frauen und Männer wie Männer und es gibt nach wie vor "typisches Frauen und Männerzeug", der Unterschied zur realen Welt ist nur dass Männer/Frauen für abweichendes Verhalten nicht so stark stigmatisiert werden.
Natan hat geschrieben:
15.02.2020 11:37
So hab ich (m) eine Kor-Geweihte, die auf totale Gleichberechtigung setzt und deswegen dafür ist, dass sie auch Geweihter genannt wird.
Das ist nicht Gleichberechtigung sondern einfach nur albern :D
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
15.02.2020 13:01
Mich interessiert jetzt wirklich nicht, wie das aufgenommen wird, sondern wie ich das gut ausspiele.
Ich hab dir ja schon einen Buchtipp gegeben, dazu habe ich noch ein schönes Video gefunden.



Und einen Artikel der auch auf die "Schattenseiten" des Archetyps eingeht.

https://www.artofmanliness.com/articles ... the-lover/

Vielleicht kannst du daraus auch Inspirationen für eine Charakterentwicklung ziehen, vom "addicted Lover"/"Mothers Boy" (lässt sich sicher auch mit dem Nachteil Heulsuse verbinden) der im Laufe des Abenteuerlebens reift und am Ende den maskulinen Archetyp des Lovers repräsentiert. Natürlich geht die ganze auf Jung basierende Theorie von Moore von irdischen Geschlechtsunterschieden in der menschlichen Psyche aus. Passt also nicht ins Aventurien jeder Spielgruppe.
von Timonidas
14.02.2020 22:11
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Cross-gender im Rollenspiel

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
14.02.2020 14:38
ledaeth hat geschrieben:
14.02.2020 13:12
XDDD
Zufällig drüber gestolpert, ist zu gut, um es nicht zu teilen:
Das Erbgut eines männlichen Menschen ist dem eines Menschenaffen ähnlicher als dem eines weiblichen Menschen.

https://rp-online.de/panorama/wissen/fo ... d-14244865
Ich habe irgendwo mal gelesen, dass Menschen mehr DNA mit Geschlechtsgenossen vollkommen anderer Ethnien gemeinsam haben als mit Verwandten ersten Grades des entgegengesetzten Geschlechts, aber das toppt das nochmal.

Timonidas hat geschrieben:
14.02.2020 13:46
Ist doch klar, der Mann stammt vom Affen ab und die Frau wurde aus seiner Rippe geformt.
Ist das deine Kompromiss-Theorie zwischen Kreationisten und Nicht-Kreationisten? :ijw:
Ist doch der perfekte Beweis, Evolution und Bibel, beide haben Recht.
Rosencrantz hat geschrieben:
14.02.2020 15:25
Okay, ich will kein Spielverderber sein und poste normalerweise bei sowas nicht off Topic, aber ich mache hier mal eine Ausnahme:

Was ist das denn für ein Schrott-Artikel?

Das ist schon mal das erste Zeichen, was meinen Bullshit-Alarm klingeln lässt; ernstzunehmende Journalisten in wissenschaftlicher Branche geben nämlich immer die Quelle an.
Ich glaube nicht dass dieser 3 zeilige Artikel von sich selbst, oder von sonst wem, als ernstzunehmenden wissenschaftlichen journalismus wahrgenommen wird.
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
14.02.2020 19:26
Kann es sein, dass Männer öfter Magierinnen spielen als Kriegerinnen?
Meine Erfahrung mit Männern die Frauen gespielt haben: Stammeskriegerin, Rondra Geweihte, Scharlatanin, profane Heilerin, Magierin, Kriegerin, profane Gelehrte.

Also habe das nicht so erlebt wie du bisher. Wobei ich sagen muss dass die Stammeskriegerin und die Rondrianerin am ehesten dem negativen Beispiel eines CG Spieler entsprachen, während die die weniger kämpferische Professionen gespielt haben sich scheinbar mehr Mühe bei der Darstellung gegeben haben. Das kann aber auch einfach daran liegen dass nicht kämpferische Klassen generell eher "schauspielerischen" Spielern liegen.
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
14.02.2020 19:26
Ich habe mir vorne Socken in die Hose gesteckt, um wie ein Mann zu sitzen und zu laufen. Ich habe in einem Buch davon gelesen, dass Frauen das taten, die sich als Männer ins Militär eingeschlichen hatten. Weiß nicht,ob das viel gebracht hat.
Für das Rollenspiel sicher nicht, aber dafür sioch "eher wie ein Mann" zu Verhalten und bewegen hilft es natürlich. Es fällt natürlich auf wenn ein Mann die Beine überkreuzt aufeinander legt und sich ständig in den Haaren fummelt.
Advocatus Diaboli hat geschrieben:
14.02.2020 19:26
Erstmal konzentriere ich mich darauf, männlich Emotionalität (Nachteil Heulsuse) und Schöngeistigkeit (liebt Musik, singt gerne) darzustellen. Falls mir hier jemand Tipps dazu geben mag, wäre ich dafür dankbar.
Nur das männliche Emotionalität und Heulsuse nicht zusammenhängend sind und auch nicht wirklich passen. Der Nachteil Heulsuse ist wirklich ein Nachteil, ein Mann der viel weint (eigentlich jeder Mensch aber vor allem ein Mann), besonders wenn die Person oft aus lapidaren Gründen anfängt zu weinen, wird im allgemeinen von seinem Umfeld nicht ernst genommen. Man würde, wahrscheinlich zu Recht, seine emotionale Reife und psychische Stabilität in Frage stellen. Männliche Emotionalität gibt es und ist auch wichtig, aber ständig zu heulen ist schlicht nicht männlich und wird auch dementsprechend stigmatisiert und abgelehnt. Was "Schöngeistigkeit" speziell für Männer angeht (und auch positive maskuline Emotionalität) könnte die Beschäftigung mit dem Lover Archetype aus dem Buch "King, Warrior, Magician, Lover: Rediscovering the Archetypes of the Mature Masculine" von Robert Moore vielleicht helfen.
von Timonidas
14.02.2020 13:46
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Cross-gender im Rollenspiel

ledaeth hat geschrieben:
14.02.2020 13:12
XDDD
Zufällig drüber gestolpert, ist zu gut, um es nicht zu teilen:
Das Erbgut eines männlichen Menschen ist dem eines Menschenaffen ähnlicher als dem eines weiblichen Menschen.

https://rp-online.de/panorama/wissen/fo ... d-14244865
Ist doch klar, der Mann stammt vom Affen ab und die Frau wurde aus seiner Rippe geformt.
von Timonidas
10.11.2019 16:13
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Cross-gender im Rollenspiel

knppel hat geschrieben:
10.11.2019 15:41
Ich wollte eben sagen, das ist doch wieder nur so ein dummes falsches Klischee, Frauen und Eitel und immer besser gepflegt.
Jein. Wenn du mit dumm und falsch, nicht allgemeingültig meinst, dann ja aber generell sind Frauen doch eitler und gepflegter. Zumindest in meinem Umfeld.
knppel hat geschrieben:
10.11.2019 15:41
Langer Rede kurzer Sinn, der Spieler hat sich nicht nur mehr betrunken als man das am Spieltisch sollte, er hat sich auch so dermaßen in der Rolle seines Frauenverachtenden Ferkinas ergeben, dass selbst meine eher verbal schlagfertige und im Zweifel fluchfreudige Spielfigur schlicht sprachlos war von der ganzen Performance, während die (echten) Damen mit hochgezogenen Augenbrauen um den Tisch saßen und warten dass er aufhört, oder so.
Zu einem Stammtisch kommt man auf dem Niveau gewiss nicht, egal wie ungut die Gegend, um mal den rethorischen pun umzudrehen.
Wir waren zu verdattert um ihn rauszuschmeißen, oder am Tisch zu grillen wie es angemessen gewesen wäre, aber unser SL hat den Kerl nicht wieder eingeladen.
Also ich will dich ja nicht persönlich angreifen oder so aber wie willst du den das Patriarchat überwinden wenn du es nichtmal schaffst jemanden der sich so dermaßen daneben benimmt darauf hinzuweisen dass sein Verhalten inakzeptabel ist? Du musst schon die Übeltäter direkt konvertieren und nicht nur online über sie meckern.

Achso und Kannibalismus ist pfui.
von Timonidas
10.11.2019 15:08
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Cross-gender im Rollenspiel

Avessandrina hat geschrieben:
10.11.2019 13:40
irgendwelche hohlen Stammtischtypen
Avessandrina hat geschrieben:
10.11.2019 13:40
zum angeblich überall verbreiteten Dumpf-Sexismus unter Rollenspielern (gerade die sind doch selbst oft "anders" und daher nicht das klassische Stammtischklientel?).
Würdest du bitte aufhören gegen "Stammtischklientel" zu hetzen?
Madalena hat geschrieben:
10.11.2019 14:15
Könnte in einer gleichberechtigten Welt natürlich auch der geschminkte Aranier sein.
In Aranien gibt es aber keine gleichberechtigung. Ich weiss jetzt nicht wie geschlechterspezifisch das Schminken in Aranien bewertet wird, aber vielleicht wird man dort auf geschminkte Männer ähnlich reagieren wie man in Andergast auf eine Frau mit Rüstung reagiert.