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von Timonidas
03.07.2019 10:46
Forum: Smalltalk
Thema: Bezahltes Meistern?
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Bezahltes Meistern?

margolos hat geschrieben:
03.07.2019 10:23
Die Grenze für Freundschaftsdienste liegt bei 256 Euro im Jahr. Erhältst du mehr (entweder bar oder in Sachbezügen diesen Wertes), musst du diese Freundschaftsdienste versteuern.
Hast du dafür eine Quelle? Ich rieche da nämlich Bullshit.
margolos hat geschrieben:
03.07.2019 10:23
Zudem muss es ein nicht regelmäßiger wiederkehrender Dienst sein, ansonsten wird dir ein Arbeitsverhältnis oder ein Gewerbe unterstellt (Gewinnerzielung ist da Nebensache)
Das wäre ja sonst auch par Definition kein Freundschaftsdienst mehr.
margolos hat geschrieben:
03.07.2019 10:23
Also jede Woche mit dem Hund von Nachbars Oma raus gehen, wäre Meldepflichtig, ebenso wie einmal die Woche Rasen mähen oder 10 mal im Jahr bei Umzügen helfen und dafür Geld zu kassieren.
Falsch. Denn diese Tätigkeiten fallen alle unter Nachbarschafts- bzw. Freundschaftsdiensten und sind nicht steuerpflichtig.
von Timonidas
03.07.2019 10:18
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Thema: Bezahltes Meistern?
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Bezahltes Meistern?

Jadoran hat geschrieben:
03.07.2019 10:12
Ich spiele schon eine ganze Weile DSA und SR, und ausser auf Cons ist mir eklatanter Spielleitermangel noch nicht untergekommen. Und auch da gibt ausser einem Dankeschön von der Orga nichts. Ich habe noch an keinem Schwarzen Brett nen Zettel gesehen: "Klaus, Gabi und Kalle suchen dringend SL für DSA 4.1., bieten 5 Euro, eine halbe Tüte Chips und einen feuchten Kuss von Klaus als Bezahlung."

Auch wenn ich hier im Forum bei der Mitspielersuche schaue, wird da vornehmlich nach Mitspielern gesucht, und das Angebot, einen Meister mit materiellen Anreizen zu gewinnen, ist mir dabei noch nicht untergekommen. Von daher... wenn ich mal von einem Meister-Headhunter angesprochen werden sollte, werde ich es posten, bis dahin halte ich die Diskussion hier für eher akademisch :)
Naja ganz bestätigen kann ich das nicht. Mir fiel es jedenfalls signifikant leichter als Meister Mitspieler zu finden wie als Spieler. Also Meistermangel ist definitiv ein Ding, ich wurde auch schon mehrmals von vollständigen Gruppen angesprochen ob ich Interesse hätte zu leiten.
von Timonidas
03.07.2019 10:03
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Bezahltes Meistern?

margolos hat geschrieben:
03.07.2019 09:35
Naja Ansichtssache. Allein was man sieht, was alles über angeblich "Freundschaftsdienste" abgewickelt wird und ja Steuerhinterziehung fängt auch im ganz kleinen schon an (alles über Grundfreibetrag)
Also das ist nicht ganz richtig. Es gibt nämlich keinen Grenzbetrag für Geld das man mit Freundschaftsdiensten oder ähnlichem verdienen darf. Der Gesetzgeber hat einfach festgelegt dass keine nachhaltige Gewinnerzielungsabsicht dahinter stehen darf. Aber du hast insofern recht dass der Staat am liebsten sogar nasse Fürze versteuern würde weil sie die Luft abnutzen, nur sieht das in der Lebenswirklichkeit (zum Glück!) anders aus und zwar so dass man auch mal für seinen Nachbar die Kehrwoche übernehmen und sich mit Kuchen bezahlen lassen darf (ich bin mir sicher das würde der Staat auch gern versteuern), ohne das man das Finanztamt vor der Tür hat. Weil es einfach nicht realistisch ist für den Staat jede Gefälligkeit unter Privatpersonen zu überwachen, deshalb gibt es auch keinen festen Betrag den man für Freundschafts-, Nachbarschafts- oder Verwandschaftsdienste ausgeben/verdienen darf sondern nur eine Klausel die besagt dass man sowas nicht gewerblich machen darf. Und gewerblich ist etwas nur wenn man es regelmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht macht.
von Timonidas
03.07.2019 08:59
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Bezahltes Meistern?

margolos hat geschrieben:
03.07.2019 07:54
Wie viele hier schreiben, was die sich schon alles dafür haben Geben lassen. Da würden die Finanzbehörden doch gerne mal Mäuschen spielen.
Glaub mir die haben besseres zu tun als deinem Taschengeld hinterher zu rennen.
margolos hat geschrieben:
03.07.2019 07:54
In jedem steckt irgendwie ein kleiner Steuerhinterziehen (wissentlich oder unwissentlich, doch Unwissenheit schützt bekanntlich nicht vor Strafe)
Das wäre ein vernichtendes Urteil über die Rechtslage in unserem Staat, so schlimm ist es aber zum Glück doch nicht.
von Timonidas
01.07.2019 15:30
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Bezahltes Meistern?

Darwosch hat geschrieben:
01.07.2019 15:14
Moralische bedenken hab ich da keine. Spielerisch höchstens, dass sich der bezahlte Meister nicht traut bei einigen unpassenden Konzepten "Nein" zu sagen. Das müßte dann aber die Gruppe selbst regeln
Nach meiner Erfahrung kann man als Meister unpassende Charakterkonzepte einem Spieler mit guten Argumenten sehr schnell ausreden. Ich überlass die Entscheidung aber immer der Gruppe, wenn einer sagt er will nen Auftragsmörder spielen (die sind leider sehr beliebt) dann weise ich den Spieler darauf hin dass es mich nicht stört wenn er einen bösen Charakter spielen will aber dass er dadurch die Integrität der Gruppe gefährdet. Der Magier/Krieger gefährdet seinen Stand und seine Privilegien wenn er zum Beispiel zum Mitwisser wird und nichts dagegen unternimmt, der Geweihte wäre einfach schlecht gespielt. In zwei von drei Fällen hat der Spieler von alleine seine Meinung geändert.
von Timonidas
01.07.2019 14:33
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Bezahltes Meistern?

margolos hat geschrieben:
01.07.2019 12:05
Was trotzdem illegal bleibt. Nur weil Finanzämter diese Einnahmequellen nicht herausfinden können (weil Barzahlung), macht es diese Art von Verdienst ja nicht legal, wenn man den nicht in der Steuer angibt, bzw. als Gewerbe ausübt
Also wen man mit dem Meistern über 26000€ im Jahr verdient hast du recht, aber ich wage mal zu bezweifeln dass irgendwo jemand damit so viel verdient.

Grundsätzlich falls jemand auf mich zukommen würde, würde ich es machen. Ich hab mir für meine Tischgruppe immer sehr viel Mühe gegeben, Handouts erstellt, Figuren gebastelt, und Szenarios und NPCs ausgearbeitet, leider war meine Tischgruppe nie sehr RP fokussiert und viele der "Nebenaufgaben" und NPCs die ich vorbereitet habe wurden nie angefasst. Online war es genau anders herum, die Spieler waren viel mehr im RP involviert aber ich hab mich nie so gut vorbereitet, irgendwie fehlt mir da bisschen die Motivation mir genauso viel Mühe zu geben wie bei einer Live Runde. Also wenn jemand mir anbieten würde gegen Bezahlung zu leiten würde ich's machen, und würde dann natürlich auch mehr Zeit und Muße investieren.
von Timonidas
01.07.2019 11:36
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Bezahltes Meistern?

margolos hat geschrieben:
01.07.2019 08:27
Vor allem ohne Gewerbeanmeldung ja auch illegal und ich bezweifel, dass man so viel damit verdient, dass sich ein Gewerbe anmelden, Buchführung, GuV-Rechnung usw. sich lohnt.
Womit es wiederum kein Gewerbe ist :D (bzw. kein Handelsgewerbe denn nur das muss auch ins HR eingetragen werden)