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von Timonidas
13.08.2020 18:35
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Der Geier hat geschrieben:
13.08.2020 17:31
Dumme Frage: Hats in diesen 34 Seiten auch Vorschläge gegeben, was die Ulisses Leute anders machen müßten, um auch die 62% Unzufriedenen wieder abzuholen? Ich hab mir jetzt nicht angetan, das alles durchzulesen, aber vielleicht hat da der ein oder andere eine Stelle, wo ich hinkucken könnte?
Da gab es einiges, das meiste war von der Sorte "macht es doch wie früher, da war alles besser."
Der Geier hat geschrieben:
13.08.2020 17:31
An meinen eigenen Vorschlägen überleg ich grade noch. 26% Begeisterung für eine Entität, die über Wohl und Wehe eines meiner liebsten Hobbies bestimmt, ist irgendwie ... ungut.
Naja, mach dir da mal keinen Kopf, das hier ist quasi ein DSA 4 Forum, große Begeisterung für die Neue Version brauchst du hier nicht erwarten. Wenn du das sehen willst geh zu Ulisses offiziellen Kanälen oder dem Orkenspalter.
von Timonidas
09.08.2020 18:56
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
09.08.2020 11:39
Das ist falsch, gerade bei Internetbestellungen hast du das am weit gehendste Rückgaberecht.
Naja die hat man dann trotzdem nicht immer, und auch gerade bei digitalen Produkten muss man oft auf ein allgemeines Rückgaberecht verzichten. Der Punkt ist doch dass eine Online Bestellung oder ein Digitales Produkt dadurch kein "unnormaler" Kauf wird. Der Markt entwickelt sich halt mit der Zeit und mit der Technik, altmodische Vertriebswege sind nicht "normaler" oder "besser" als andere. CF ist eben ein vergleichweise junges Marketing Tool und es scheint ziemlich gut zu funktionieren, die einzigen Gegenstimmen beziehen sich halt darauf dass es ihrer Meinung nach nicht so sein sollte oder dass es ein "nicht normaler" und deshalb schlechter Vertriebsweg ist.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
09.08.2020 11:39
CF ist aber keine klassische Vorbestellung.
Wie du schon erwähntest ist bei der Vorbestellung schon alles definiert und in der Regel auch schon der Produktionsprozess angelaufen.
Bei einer CF fängt theoretisch die Produktion erst an, nachdem die Menge X an Geld eingenommen wurde.
Das ist ganz Individuell, die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen CF Finanzierung steigt natürlich mit der Vorleistung des Entwicklers/Produzenten. Ich meine auch nur dass es eher einer Vorbestellung entspricht als einem Kredit, ein Kredit ist etwas ganz anderes. Zwar ist das CF eine Form der Finanzierung, aber das Projekt wird explizit von den Kunden finanziert und nicht von Investoren oder Gläubigern. Die Gegenleistung ist also einfach das Produkt dass sie gekauft haben.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
09.08.2020 11:39
Der "klassischen" CF gestehe ich das auch zu. Kleiner Hersteller, Bastler hat eine Idee muss aber erst Geld einsammeln.
Ulisses als Schwergewicht kann durchaus den Weg der normalen Vorbestellung gehen und die CF nicht als Werbekanal missbrauchen.
Naja du setzt hier Umstände voraus die nicht unbedingt etwas mit CF zu tun haben. Die Logik entzieht sich mir ein bisschen, missbraucht etwa Amazon den Online Markt weil sie es sich ja auch leisten könnten einen Laden zu eröffnen? Irgendwie ergibt das für mich wenig Sinn bestimmte Vertriebswege an die größe des Unternehmens zu koppeln, es wiederspricht auch dem Grundgedanken der Marktwirtschaft. Die Firmen sollen ihre Produkte verkaufen wie es für sie am besten funktioniert, CF ist dabei ein sehr effektives Werkzeug, auch wenn der Gedanke hinter CF ursprünglich war für Kleinunternehmer an Kapital zu kommen kannst du Firmen nicht verbieten die selbe Strategie zu versuchen weil sie "schwergewichte" sind. Ich bin mir nichtmal sicher womit Ulisses diesen Titel verdient, selbst wenn man sehr großen Firmen das CF verbieten sollte, würde Ulisses vermutlich unters Radar fallen.
von Timonidas
09.08.2020 01:15
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Dreifach20 hat geschrieben:
08.08.2020 12:47
Meiner Ansicht nach sind CFler keine einfachen Käufer. Ein normaler Käufer kann die Ware begutachten und danach entscheiden, ob er sie haben will und er hat ein Rückgaberecht. Der CFler muss nach Umsetzung des Produkts nehmen, was der Verlag liefert, er hat zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit sein Geld zurückzufordern, das Produkt zu bemängeln oder den "Kauf" in irgendeiner Form rückgängig zu machen.
Damit verzichtet jeder CFler auf einen Teil der Rechte, die für normale Käufer selbstverständlich sind.
Das klingt ja fast so als ob das Internet Neuland für dich wäre, also online Bestellungen und auch Produkte ohne Rückgaberecht sind im digitalen Zeitalter definitiv keine Besonderheit mehr.
Dreifach20 hat geschrieben:
08.08.2020 12:47
Alles was in einem Crowdfunding eingezahlt wird, ist doch praktisch ein Kredit. Man gibt Geld und erwartet irgendwann in der Zukunft eine Gegenleistung. Im normalen geschäftlichen Umfeld definiert ein Kreditgeber was er an Rückzahlung (materiell oder finanziell) erwartet. Ein CF-Kreditgeber verzichtet auf diese Möglichkeit.
Also nein, das stimmt einfach nicht. Am ehesten entspricht das CF einer Vorbestellung und keinem Kredit. Jemandem Geld geben und eine Gegenleistung in der Zukunft erwarten ist nicht die Definition eines Kredits sondern die einer Bestellung per Vorkasse bzw. die einer Vorbestellung, also etwas zu bestellen dass es noch nicht gibt. Tatsächlich ist aber auch deine Definition eines "normalen geschäftlichen Kredits" nicht korrekt den da bestimmt der Kreditgeber nur bedingt zu welchen Konditionen er sein Geld zurück bekommt, tatsächlich bestimmt in erster Linie der Leitzins, dh. die Zentralbank, zu welchen Konditionen Kredite vergeben werden. Die Kreditgeber haben da oft einen gewissen Spielraum, wobei auch der gesetzlich beschränkt ist da er sich sonst im Bereich des Wuchers bewegt was nicht legal ist. Um aber zur eigentlich Äquivalenz zu kommen, bei einer Vorbestellung ist schon vorab definiert was der Kunde für sein Geld bekommt, er bekommt es halt zu einem späteren Zeitpunkt. Das Crowdfunding ist hier sogar Kunenfreundlicher als die klassische Vorbestellung denn wenn genug Kunden vorbestellen können dadurch Zusatzprodukte freigeschaltet werden die nichtmal Teil der ursprünglichen Bestellung waren.
von Timonidas
01.08.2020 18:02
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hina hat geschrieben:
01.08.2020 17:35
Die 4er waren bei weitem detaillierter, einheitlicher strukturiert und haben hoechstens Teile der alten Texte aufgenommen (bis zu dem Punkt, dass ich mich erinnern kann gewisse Dinge vermisst zu haben).
Ich will hier garkeine Aussage machen inwiefern Texte kopiert oder nicht wahren, aber mir ist bei den wenigen die ich gelesen häufiger aufgefallen dass ganze Textstellen teilweise übernommen wurden, das muss ja nichtmal heissen dass es schlecht ist, aber halt definitiv weniger Arbeit.
Hina hat geschrieben:
01.08.2020 17:35
"Grobe s/w Zeichnungen" ist so ungefaehr auf dem Niveau von "knallbunter Kinderkram", drueckt also wie letzteres meines gegenueber den DSA5-Produkten Dein persoenliches Empfinden gegenueber den DSA4-Produkten gut aus, wird aber den handwerklich brillanten Zeichnungen der DSA4-Regionalspielhilfen (Caryad, Mia Steingraeber v.a.) nicht gerecht.
Stimmt, manche Illustrationen waren sehr gut. Mit grob beziehe ich mich aber z.B. auf die Charakter Portraits der NSCs, die teilweise sehr stilisiert und grob waren (sowohl in RSHs als auch in Abenteuern). Wenn ich meinen Spielern ein Bild von einem NSC zeigen möchte für die es (noch) keine DSA 5 Illustrationen gibt suche ich meistens lieber eine ganz andere als auf die älteren Darstellungen zu greifen, es ist halt nicht mehr zeitgemäß (gerade beim online spielen) den Spielern entfernt menschlich aussehende Skizzen zu präsentieren (überspitzt formuliert). Und eben der Stil der Zeichnungen konnte zu DSA 4 Zeiten schon massiv schwanken innerhalb einer Publikation, das hat man heute zumindest weniger. Ich streite auch garnicht ab dass es seinerzeit hervorragend angekommen ist, es ging mir bei dem Argument explizit darum dass man das HEUTE so nicht mehr verkaufen könnte.
von Timonidas
01.08.2020 17:26
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Harteschale hat geschrieben:
30.07.2020 17:18
notfalls weiteres Personal anzuwerben um zeitnah das Projekt abzuschließen.
Ja richtig, lass einen Leiharbetier die Regionalbeschreibung fertig stellen :D
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
31.07.2020 11:24
Wenn dann der 08/15 Kunde auf einmal in der Schlange vorbeiläuft und seine Sache deutlichst früher bekommt fühle ich mich verarscht, zumal Dschungel ohne große Kampagne , CF und sonstiges fertig wurde.
Der "08/15 Kunde" steht in deiner Analogie aber an einer ganz anderen Schlange und wartet auf dass CF Produkt genausolange wie jeder andere. Ich weiss garnicht mit welcher Logik du dir da eine Art Klassenkampf zwischen Dschungel und Thorwal RSH Kunden herleitest, aber auf mich wirkt das reichlich absurd, ich freue mich auf beide Produkte. Ein CF finanziert man eigentlich weil man an den Zusatzmaterialien aus den Stretchgoals interessiert ist, und nicht weil man dadurch einer angeblich "höhergestellten" Kundenklasse angehört.
Harteschale hat geschrieben:
31.07.2020 14:09
Nun kann es sein, dass Ulisses kalkuliert, dass es über 50.000 Euro oder 100.000 oder 200.000 erst sich lohnt und Risiko eingegangen ist, aber das glaube ich persönlich nicht.
Dir ist aber schon bewusst dass man die CF Produkte auch nachträglich erwerben kann? Sie werden also auf jeden Fall mehr einnehmen als bei CF finanziert wurde. Es wäre also garkein Risiko damit zu rechnen.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
31.07.2020 14:16
Also das, was früher ca. 30€ waren, sind heute schon über 70€.
Nein eben nicht. Natürlich kann man darüber streiten ob die DSA 4 RSHs (die zu einem großen Teil Nachdrucke der DSA3 RSHs waren) besser sind als die neuen, aber man kann nicht darüber streiten dass man mehr und hochwertigere Produkte bekommt. Mit den Schwarz-Weiss Reprints der DSA 3 RSHs, ein paar groben Schwarz Weiss Zeichnungen und skizzenhaften Stadtplänen holt man heutzutage halt keine Spieler mehr ab. Das würde man doch bestenfalls noch aus Nostalgie kaufen.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
31.07.2020 14:55
In meinen Augen ist CF ein wunderbares Instrument um am normalen Markt vorbei zu agieren. Also erst mal eine Produktidee zu haben und dann bei Banken, Investoren usw. vorzusprechen um Geld zu bekommen.
Stattdessen geht man direkt zu den Endkunden und stellt etwas in Aussicht.
Dieser Weg sollte nur Nerds, Amateuren und sonstigen Spinnern offen stehen die ganz bestimmt nicht das Kapital haben um ihre nerdige Idee zu verwirklichen. Ein Profiunternehmen hat da nix zu suchen, von denen erwarte ich durchaus eine ordentliche Kalkulation und Aquise der Mittel.
Es gibt aber in der realität keinen "normalen" Markt. Ein etabliertes Unternehmen mit Kundenstamm und regelmäßigen Einnahmen muss auch nicht "bei einer Bank vorsprechen" um seine Produkte zu finanzieren, das kann das Unternehmen mit seinen Einnahmen machen. "Nerds, Amateure und sonstige Spinner" sind meistens auch diejenigen die nach einem finanzierten Projekt nichts zu stande bringen und an die man sein Geld verliert. Bei einem professionellen Unternehmen weiss man wenigstens dass man sein finanziertes Produkt auch bekommt, das wäre mir lieber als irgendeinem "Nerd, Spinner oder Amateur" mein Geld zu geben damit der bemerkt dass es garnicht so leicht ist ein Produkt fertig zu stellen.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
31.07.2020 14:55
Sollte also jetzt einer daher kommen und ein CF aufmachen, um sich Maschinen zur Herstellung von Steelbooks zukaufen um diese dann indviduell für jeden Kunden anzupassen würde ich sofort was dazu geben.
Warte ich erstell kurz ein CF, wieviel wärst du bereit dafür zu geben? Ich bin 100% sowohl Nerd, Amateur als auch Spinner, wäre also genau dein Mann für so ein Projekt.

Nein also die Kritik am CF an sich kann ich nicht nachvollziehen. Man kann einem Unternehmen finde ich nicht vorwerfen gewinnorientiert zu arbeiten, tatsächlich ist es sogar eine rechtliche Vorraussetzung. Ich würde jetzt Ulisses Spiele nicht mit einem Mediengiganten wie Universal vergleichen, aber doch professionell genug um sicher zu sein dass sie ihre CFs auch ausliefern werden, was für mich Vorraussetzung ist dass ich da überhaupt mitmache. Ulisses als Firma muss aber eben auch abwegen was sich lohnt, dass sich für Thorwal mehr Zusatzprodukte lohnen als für die Dschungel RSH war von Anfang an klar, aber mit dem CF konnte man dass halt genau bestimmen. Daher finde ich es prinzipiell nicht schlecht dass Produkte von denen man weiss dass sie sich verkaufen werden Crowdfunded weil damit eben haufenweise Zusatzprodukte kommen die man andernfalls aus wirtschaftlichen Bedenken vielleicht nicht angeboten hätte.
von Timonidas
30.07.2020 16:54
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Harteschale hat geschrieben:
30.07.2020 16:24
Das kann man ja trotzdem kritisieren - gerade weil die Finanzierung mit Kickstarter obwohl Branchenplatzhirsch ohnehin schon kritisch betrachtet wird von einigen Leuten.
Naja kann man, ist aber bisschen deplatziert. Da ist auch der Hinweis richtig dass das nichts mit der "Publikationspolitik" zu tun hat, sondern dass da einfach zwei unterschiedlich schnell arbeitende Teams dahinter standen, und das eines gerade wegen dem extrem erfolgreichen Kickstarter einfach viel mehr zu tun hat.
von Timonidas
16.06.2020 16:19
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Kendor hat geschrieben:
16.06.2020 14:57
Naja, das Horasreich hat ja zusätzlich zum wesentlich moderneren politschen System auch moderene Technologien. Die Seefahrt ist hier der allergrößte Ausreißer. Aber auch das Manufrakturwesen ist hervorzuheben.

Interessanterweise hat die mit weitem Abstand modernste aventurische Institution - Der Aventurische Bote - seinen Sitz allerdings in Gareth.
Nein auch da sind die horasischen Zeitungen weit voraus.
von Timonidas
29.04.2020 23:45
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
29.04.2020 22:30
Ferne ist relativ und zumindest ich finde es nicht unbedingt logisch, dass der erste Auftrag direkt nach Weiden führt, ohne dass der Magier aus Weiden kommt.
Ich finde weder der Name, noch das Aussehen, noch der beschriebene Hintergrund lassen irgendwie vermuten dass der Mann aus Weiden stammt.
von Timonidas
29.04.2020 22:22
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Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
29.04.2020 22:03
Timonidas hat geschrieben:
29.04.2020 21:34
Wolfio hat geschrieben:
29.04.2020 16:47
Ich verweise auch einmal auf den Magier, der definitiv von Aussehen und Beschreibung eher ins Horasreich oder auf die Zyklopeninseln passt. Und angeblich kommt der aus der Gegend von Heldentrutz.
Nein kommt er nicht. :rolleyes:
Das Geheimnis des Drachenritters hat geschrieben:Hesindian Schlangentreu wurde in einem Magierturm von einem persönlichen Lehrmeister zum Magier ausgebildet. Neben dem Erlernen der magischen Künste und der Alchimie, beinhaltete diese Ausbildung aber auch die Unterstützung seines Lehrmeisters bei dessen Forschungen und die unliebsame Erfüllung eher lästiger Pflichten im Haushalt. Körperliche Ertüchtigungen gehörten abgesehen von ein paar Unterrichtsstunden im Stockfechten mit dem Magierstab eher nicht dazu. Schon immer neugierig auf die Welt außerhalb des Turmes, hielt es Hesindian nach dem Ende seiner Ausbildungszeit nicht lange bei seinem Lehrmeister aus. Doch junge Magier haben es gar nicht so einfach in der Welt. So musste Hesindian erst lernen, dass Wein ihm nur in Maßen besser bekommt, und dass auf seinen Magierstab mancherorts eher mit Furcht als mit Respekt reagiert wird. Zwar wurde er für seinen ersten Auftrag gleich wieder in einen Turm geschickt, aber die Hauptfrau der gräflichen Garde, Erlgard Hohenwald, scheint dennoch eine würdige Aufgabe für Hesindian zu haben. So wie es sich für einen richtigen Magier gehört, macht er sich auf die Suche nach einem mysteriösen Folianten.
Klingt für mich im Kontext der Box danach, als stünde der Magierturm in Weiden.
Ja und wenn du mal genau lesen würdest anstatt nur zu versuchen dir Sachen rauszupicken über die du meckern kannst würde dir auffallen dass da von zwei verschiedenen Türmen die Rede ist.
Soloabenteuer: Schattenturm Seite 1 hat geschrieben:Jetzt bist du ein ausgebildeter Magier, und noch hast du deine Entscheidung nicht bereut, deinem Lehrmeister nicht weiter bei seinen Studien zu helfen, sondern in die Ferne zu ziehen, um Erfahrungen zu sammeln und so viel zu lernen, wie es dir nur möglich ist.
Also wenn mit die Ferne nicht gerade das Nachbardorf gemeint ist kommt er wohl nicht aus Weiden.
von Timonidas
29.04.2020 21:34
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Wolfio hat geschrieben:
29.04.2020 16:47
Ich verweise auch einmal auf den Magier, der definitiv von Aussehen und Beschreibung eher ins Horasreich oder auf die Zyklopeninseln passt. Und angeblich kommt der aus der Gegend von Heldentrutz.
Nein kommt er nicht. :rolleyes:
von Timonidas
29.04.2020 15:59
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Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
29.04.2020 15:44
Timonidas hat geschrieben:
29.04.2020 15:40
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
29.04.2020 11:56
Timonidas hat geschrieben:
29.04.2020 04:01
Naja damit soll halt ausgedrückt werden dass es eine sehr wald/baumreiche Gegend ist, ich denke auf einem Waldboden wäre die Zeichnung weniger ästhetisch gewesen, wirklich logisch ist das was da passiert aber natürlich trotzdem nicht.
Also zwei Kämpfer in einem dichten Wald auf dem Boden stimmig darzustellen sollte nicht so schwer sein (für einen Künstler der damit sein Brot verdient).
Anstatt ein Bild zu fabrizieren das äußerst lächerlich ist. Hat man in Nostria/Andergast als Krieger automatisch Klettern 10 und Standfest/Balance ?
Nein sonst hätten vermutlich Brauntöne wohl die Überhand genommen was einfach kacke aussieht.
Ich glaube ein Künstler kann einen dichten Wald auch grün malen.

https://silvaris.tumblr.com/image/183320475914
Sollte es aber auch nicht, auf dem Cover ist ein Ritter in Grün vor einem weissen Hintergrund. Das hätte man sicher auch auf dem Boden irgendwie hinbekommen, aber so wenig Sinn die Szene ergibt ergibt, das Bild ist schön geworden.
von Timonidas
29.04.2020 15:40
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Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
29.04.2020 11:56
Timonidas hat geschrieben:
29.04.2020 04:01
Naja damit soll halt ausgedrückt werden dass es eine sehr wald/baumreiche Gegend ist, ich denke auf einem Waldboden wäre die Zeichnung weniger ästhetisch gewesen, wirklich logisch ist das was da passiert aber natürlich trotzdem nicht.
Also zwei Kämpfer in einem dichten Wald auf dem Boden stimmig darzustellen sollte nicht so schwer sein (für einen Künstler der damit sein Brot verdient).
Anstatt ein Bild zu fabrizieren das äußerst lächerlich ist. Hat man in Nostria/Andergast als Krieger automatisch Klettern 10 und Standfest/Balance ?
Nein sonst hätten vermutlich Brauntöne wohl die Überhand genommen was einfach kacke aussieht.
von Timonidas
29.04.2020 04:01
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Aryador hat geschrieben:
28.04.2020 15:41
warum bei Götterwirken das auffälligste Element ein Mantikor ist
Ich glaube das ist ein Grakvaloth, ein Diener des Namenlosen.
Aryador hat geschrieben:
28.04.2020 15:41
bei den Streitenden Königreichen kämpft ein bepanzerter Ritter in einer Astgabel (WTF?)
Naja damit soll halt ausgedrückt werden dass es eine sehr wald/baumreiche Gegend ist, ich denke auf einem Waldboden wäre die Zeichnung weniger ästhetisch gewesen, wirklich logisch ist das was da passiert aber natürlich trotzdem nicht.
Aryador hat geschrieben:
28.04.2020 15:53
Es könnte natürlich auch sein, dass der Riemen um den Oberkörper auch auf dem Rücken einen Köcher hat, und man ihn nur nicht sieht. Keine Ahnung, ob ein Zeichner sich so viele Gedanken macht.
Also wenn sie einen Köcher auf dem Rücken tragen würde hätte er sich sicher keine Gedanken gemacht, aber so wie es dargestellt ist finde ich es absolut nicht ungewöhnlich oder unpraktisch, sie sitzt grad auf einem steigendem Pferd, dass da ein Köcher etwas nach hinten rutschen kann ist doch nichts außergewönliches... Den kann man einfach kurz wieder nach vorne ziehen wenn man wieder stabil ist und dann ist er wieder am richtigen Platz.
von Timonidas
13.03.2020 08:33
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
13.03.2020 03:03
Hat irgendeiner eigentlich einer eine Ahnung warum DSA 5 gekommen ist ?
Weil es einen Boom in der Branche gab und DSA davon profitieren wollte. Das heisst man wollte neue Spieler abgreifen, und eher nicht alte daran hindern zu Splittermond abzuwandern, so eine große Bedrohung war Splittermond für DSA eher nicht.
von Timonidas
12.03.2020 20:02
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Gorbalad hat geschrieben:
12.03.2020 19:25
Korwarin hat geschrieben:
12.03.2020 16:29
dass nachdem die Regeln einigermaßen vollständig sind
Das wird schon allein angesichts der Rüstkammern zu jedem Regionalband bis zur letzten Region dauern. Bislang wurden alle DSA4-Bände auf je 2 aufgeteilt. Bei DSA4 gabs 14 Bände, also werden es jetzt wohl 28. Erschienen sind bislang 4.
Man wird es da machen wo es Sinn ergibt. Bei Herz des Reiches macht eine Aufteilung in Garetien und Almada Sinn. Auch bei Schild des Reiches macht eine Aufteilung in Weide/Greifenfurt und Perricum/Rabenmark ect. Sinn. Die Schattenlande in Tobrien und Maraskan aufzuteilen wäre auch sinnvoll. Überhaupt keinen Sinn machen würde es bei einer Elfen, Zwergen, Bornland, Horasreich und Orkland RSH, die werden daher wahrscheinlich nach wie vor einzelnd erscheinen. Unsicher bin ich mir bei der RSH für den Hohen Norden und Meridiana, könnte mir vorstellen dass sie das tiefer ins Detail gehen, aber mit dem was wir bisher haben ist das einfach zu dünn eine aufteilen rechtzufertigen.

Daher ist eine realistischere Annahme wohl so 20 - 23 Bände.
von Timonidas
10.03.2020 14:28
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Jadoran hat geschrieben:
10.03.2020 12:24
Es gibt schon gesetzte Religiöse Konflikte, aber die werden überregional ignoriert. Wie das Verbot des Praioskultes in Mengbilla. Müsste eigentlich ein Riesending sein, mit mindestens Handelssanktionen und noch mehr. Geht eigentlich gar nicht. Aber: Still ruht der See.
Naja Riesending ist vielleicht etwas hoch gegriffen. Ich glaub du überschätzt hier die Macht der Praioskirche. Die mag zwar groß sein im MR und HR aber groß ist auch der Einfluss der Handelshäuser. Am Ende sind es nicht die Kirchen die solche politischen Entscheidungen treffen, dass tun eher weltliche Machthaber, und dass die Praios Kirche vor allem stützen damit diese ihren gottgegebenen Herrschaftsanspruch bestätigen und nicht unbedingt immer tun was sie will, vor allem wenn es um goldene Münzen geht, finde ich nicht unglaubwürdig.
Jadoran hat geschrieben:
10.03.2020 12:24
Auch das Magieverbot in Havena. Das müsste eigentlich mit einem reziproken Totalboykott der magischen Gesellschaft für Havena - auch und gerade für die Heilmagie - einhergehen. Schiffsmagier dürften sich weigern, in Havena einzulaufen, weil sie sonst Sanktionen ihrer Gilden zu befürchten hätten. Havener Kapitäne könnten keine Schiffsmagier anheuern. (Keine Wettermeisterschaft für havenische Schiffe...) Und Havena müsste massiv darunter leiden, denn Magie ist ein ganz erheblicher Wirtschaftsfaktor. Aber: Still ruht der See.
Wäre das nicht etwas erbärmlich? Wer würde den diesen Handelskrieg führen? Die weisse Gilde wohl sicher nicht die akzeptiert die Gesetze, und wo Zauberverbot gilt wird halt nicht gezaubert, fertig. Die Schwarze Gilde? Genauso unwahrscheinlich, die juckt doch nicht die Politik in einer Stadt wo sie keine Mitglieder haben. Bleibt noch die graue Gilde, das wird sicher Havena in die Knie zwingen wenn die Graue Gilde ihren Mitgliedern sagt dass sie Havena boykottieren sollen. Magier gibts ja wie Sand am Meer, haben wir ja besprochen. Außerdem ist es in Efferds Wogen auch gesetzt dass Schiffe aus Havena keine Schiffsmagier benutzen. Schiffsmagier findet man ohnehin nur auf etwa 5 - 10% aller Schiffe, sind also allgemein eine Seltenheit womit ihr fehlen auf Havener Schiffen kaum auffallen dürfte, dazu werden sie selber noch von den restlichen Gildenmagier als weltlich und pragmatisch verpönt, würde mich also nicht wundern wenn die einen ******* auf den Handelskrieg der grauen Gilde geben. Achso und selbst unter den Schiffsmagiern ist die Wettermeisterschaft eine Seltenheit, ich glaube du hast ein etwas zu fantastisches Bild von der aventurischen Seefahrt. Das selbe gilt übrigens für Bordgeweihte, und da dürften die Havener ihren Mangel an Zauberer locker wieder ausgleichen.
Jadoran hat geschrieben:
10.03.2020 12:24
Die mal angeschriebene almadanische Reconquista um Omlad herum ist abgeblasen, ein Konflikt, der seit Jahrzehnten nur auf dem Papier existiert.
Die Novadi sind halt keine kleine Sekte die man konsequenzlos unterdrücken und verfolgen kann (wie der Numinoru Kult in Havena), das wäre ein richtiger Krieg, und im Augenblick ist das Mittelreich noch nichtmal mit den Schwarzen Landen fertig. Dass die da nicht direkt den nächsten großen Krieg anfangen finde ich da jetzt auch nicht so unlogisch.
von Timonidas
10.03.2020 10:37
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
10.03.2020 10:23
Das würde ich tatsächlich gerne bei einigen machen, dafür bin ich aber zu höflich.
Es wäre doch nicht unhöflich andere auf ihre Fehler freundlich hinzuweisen, vor allem wenn man schlüssig begründen kann warum sie es falsch gemacht haben. Du könntest es dir natürlich auch leicht machen und einfach nur behaupten du weisst alles besser als die DSA Autoren ohne es begründen oder beweisen zu können, wobei ich mir nicht sicher bin ob da snicht unhöflicher wäre.
von Timonidas
10.03.2020 02:21
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Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
10.03.2020 00:50
Assaltaro hat geschrieben:
09.03.2020 21:52
Was Religionskonflikte betrifft, ist da in 5 schon was angelegt. Z.b. die neuen Numinoru-Geweihten in Havena, die aber natürlich bei den Efferdgläubigen als Ketzer gelten und sich verstecken.
Wobei sie sich einfach nicht zu verstecken bräuchten.
Schreib das doch mal den Autoren warum die dann so blöd sind und festlegen das Numinoru Anhänger als Ketzer verfolgt werden? Wenn du dich mit dem Efferdglaube und ihrem Einfluss in Havena besser auskennst als die Autoren solltest du sie zumindest mal auf ihre Fehler hinweisen.

Versunkene Geheimnisse S. 43 hat geschrieben:Rianod Regenherz (*982 BF, blond, klare blaue Augen,verhärmt, ‚Kupferne‘), Efferdschwester und Akoluthin,wurde wegen Ketzerei verurteilt. Sie hatte gelehrt, dass Efferd nur ein Meeresgott unter mehreren sei und die Havener auch dessen „Bruder“ Numinoru achten müssten. Ihre Haft soll so lange dauern, bis sie ihre Thesen widerruft.
von Timonidas
10.03.2020 00:26
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Jadoran hat geschrieben:
09.03.2020 20:56
Das mit dem Junker, der ein hübsches Bauernmädchen heiraten will und die statttdessen mit ihrer Freundin ausrücken will, um ihr Glück zu machen stammt aus dem neueren Heldenwerk Abenteuer "Firunja Fällt".
Also erstens gibt es diese Heldenwerk meines Wissens nach nicht. Aber selbst wenn Standesgesellschaft heisst nicht dass man automatisch alle die über einem stehen innigst verehren und lieben muss, wenn der Junker ein hässliches Arschloch ist (ich kenne die genauen Umstände des Abenteuers nicht) dann will vermutlich auch die Bauernstochter ihn nicht heiraten. Familienglück und persönliches Glück stehen sich in einer Standesgesellschaft halt oft im Weg. Und es ist ein üblicher Trope der Mittelalter Fantasy Literatur diesen Konflikt zu thematisieren. DSA 5 Abenteuer sind aber eigentlich was die Motivation der Helden angeht eher offen gestaltet (im Vergleich zu alten Abenteuern) weshalb es mich wundern würde wenn tatsächlich davon ausgegangen wird das die Helden sie unterstützen wollen.

Gut das wurde ja geklärt, hab ich zu spät gesehen.
Jadoran hat geschrieben:
09.03.2020 20:56
Bei DSA-3 waren die Novadis noch cool (und durften immer mal wieder siegen) und die Andergaster unerschrockene Pioniere. Ein Relikt ist noch das "Meister der Improvisation" bei der Kultur in DSA 4. (Und Aranien und die Amazonen waren auch cool. Das ist ja auch so geblieben...)
DSA 3 kenne ich nicht aber in DSA 4 waren nach allem was ich gesehen und gespielt haben weder Andergaster noch Novadis "cool". Novadis wurden bei einer Runde eher wie ein Plage behandelt und wenn man ihnen in der Khom begegnet ist waren sie einfach nur Ärsche (kann auch am SL liegen) und für Andergast wird bei der RSH Unter dem Westwind bereits als technologisch und kutlurell rückständig beschrieben.
Jadoran hat geschrieben:
09.03.2020 20:56
Bezüglich der Religion nehme ich das anders wahr: Welche Abenteuer meinst Du, wo religiöse Intoleranz als etwas Normales, gar Richtiges ("Ihr glaubt nicht an die Zwölfe, sondern an Kamaluq, Tapams und Nipakau? Ihr seid Heiden!") und nicht als zu überwindende religiöse Intoleranz gezeichnet wird?
Dort wo Kamaluq, Tapams und Nipaku verehrt werden schert sich auch kein Mensch um den 12 G Glauben. Diese Situation ist völlig konstruiert und kommt höchstens bei einer sehr exotischen Heldengruppe vor. Die Religion der 12 G wird hauptsächlich nur im Mittel- und Horasreich wirklich praktiziert. Alle anderen Regionen haben bestenfalls die 12 Götterreligion halbherzig angenommen, verehren aber nicht wirklich alle. Das Problem hier ist aber auch älter als DSA 5. Die Autoren fanden es halt damals cool sowohl die polytheistische Tradition der römischen Religion inklusive Interpreatio Romana zu adaptieren und gleichzeitig mit dem Praios Kult eine abrahamitisch monotheistische Religion inklusive Abolutheitsanspruch mit dem römischen Polytheismus zu kombinieren. Das beißt sich einfach und man muss sich entscheiden wie man das umsetzt. Bei mir gibt es diesen Absolutheitsanspruch nicht und wenn dann nur in sehr Praiosgläubigen Gegenden (wo Andersgläubige freilich auch sanktioniert werden), aber dort spiele ich nicht. Das heisst aber noch lange nicht dass es den Leuten egal ist was man glaubt. Wenn jemand die in der betreffenden Region vorherrschende Glaubensvorstellung (meistens eine Variation der 12 G) vor der falschen Person in Frage stellt ist das Ketzerei und kann je nach Situation und Rechtslage bestraft werden. Es kann aber auch sein dass man einfach als Spinner abgestempelt wird. Kulte die die dominante Religion in Frage stellen müssen sich nach wie vor verborgen halten oder werden offen bekämpft (Shinxir, Ras'Ragh, Nomunoru, Kor ect.).
von Timonidas
09.03.2020 20:40
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Jadoran hat geschrieben:
09.03.2020 15:26
Bauernmädchen, dass keinen Junker heiraten will, sondern lieber mit ihrer Freundin in der nächsten Stadt "ihr Glück" suchen will. Was die Helden natürlich unterstützen sollen.
Um welches Abenteuer handelt es sich da?
Jadoran hat geschrieben:
09.03.2020 15:26
Kulturen, die ein Patriarchat gleich welcher Ausprägung aufweisen werden als "rückständig" dargestellt. Gilt umgekehrt nicht für Matriarchate.
War das nicht schon immer so bei DSA?
Jadoran hat geschrieben:
09.03.2020 15:26
Glauben wird als Privatsache gesetzt, und ausser den 'Bösen' (meist müssen dafür die Praioten/Bannstrahler herhalten) läßt es den braven Aventurier kalt, an was sein Nachbar glaubt oder nicht glaubt, solange er keine Dämonen oder den NL anbetet.
Das ist schlicht falsch und es gibt in DSA 5 mehrere Abenteuer die das thematisieren.
Alrik aus Beilunk hat geschrieben:
09.03.2020 20:21
Magister & Eleven der Magierakedemie die den historischen Triumphzug der Stadtgarde blockieren weil die Thorwaler Piraten die vor 100 Jahren die Stadt in Geiselhaft hielten zu schlecht dabei wegkommen...
Da hättest du dir die Spoiler Funktion sparen können den im Abenteuer steht nichts derartiges.
Die Thorwalertrommel hat geschrieben:Im Nordosten der Altstadt blockiert ein Protestumzug aus dem Hesindendorf die Straße. Künstler, Alchimisten und Freigeister tragen Spruchbänder: „Bürgerrecht ist Goblinrecht“, „Ihr seid nicht besser als Atmaskot“ oder „Trommelt auf Menschenhaut und ihr trommelt für Dämonen“.
Alrik aus Beilunk hat geschrieben:
09.03.2020 20:21
Habs dann so abgeändert das es vor allem darum geht das die Trommel wegen der Menschenhaut boronslästerlich ist und die Eleven wegen möglichen erzdämonischen Einflüssen besorgt sind, und die Blockade dazu dient das die Trommel dem Boronstempel übergeben werden soll.
Zumindest mit den (befürchteten) erzdämonischen Einflüssen lagst du garnicht so weit daneben. Das "Hauptproblem" war einfach dass der Umzug die Minderheiten der Stadt provozieren sollte (was man auch aus der Beschreibung des Umzugs herauslesen kann).
von Timonidas
07.03.2020 19:55
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Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
07.03.2020 11:57
Scheint aber wieder mal ne Totgeburt zu sein, sehr schade.
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
07.03.2020 12:07
Ist nicht die ganze Shakagra-Sache da oben für Aventurier da unten :censored: eine Totgeburt? Bisher hab ich nichts weiteres gehört.
Ich bin bisher davon ausgegangen dass die Sternenträger Kampagne das fortsetzen wird, aber vielleicht irre ich mich.
von Timonidas
06.03.2020 16:55
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@Assaltaro @affinno Diese Meinung repräsentiert weder die aller Rondra noch die aller Kor Geweihten. Die von der 12 G Kirche propagandierte (und damit auch von der Rondra Kirche) Beziehung ist die von Kor als Rondras Scharfrichter. Die Interpretationen reichen dabei von der wilden gefesselten Bestie die Rondra nur unwillig aus dem Keller lässt wenn sie muss bis hin zum treuen Diener den sie auf Feinde hetzt die mit Ehre nicht bekämpft werden müssen/können. Diese Interpretation gibt es bei der Kor Kirche sicher auch wobei es höchstwahrscheinlich eher ein Selbstschutz ist um sich nicht mit den 12 G anlegen zu müssen. Die Meinung dass Rondra und Kor eine freundschaftliche ebenbürtige Allianz verbindet wird in der Rondra Kirche sicher keine Merheit finden. Daher finde ich diesen Konflikt nicht schwachsinnig, schließlich geht es hier um eine Religion die ihren Gott aus der Rolle des Sklaven/Diener erheben wollen, während die andere Kriche dem naürlich massiv widersprechen muss.
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
06.03.2020 16:45
Versuch Du lieber zu beweisen, dass Ketzerei illegal sei. Niemand wird im Mittelreich (Horasreich etc.) aufgrund des falschen Glaubens verfolgt, bestraft usw.
Das ist eine absichtlich Setzung, um Hexen Druiden und dergleichen spielbar zu machen. Hexe sein ist nicht illegal!
Trotzdem verheimlichen Hexen und Druiden meistens ihre Identität. Inwieweit die beiden Kulte die 12 G verleugnen bin ich mir auch nicht sicher.
von Timonidas
06.03.2020 16:41
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Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
06.03.2020 16:09
Timonidas hat geschrieben:
06.03.2020 16:05
Ich persönlich finde das viel spannender.
Was genau jetzt? Ist doch bisher nichts passiert?

Alles was Du aufgezählt hast gab es mit 4.1 schon und da wurde nicht auf religiöse Konflikte eingegangen, jetzt sehe ich genau nichts was darauf hindeutet, dass die Autoren das mehr forcieren werden - denn dann müsste man über religiöse Konflikte schreiben.
Zahlreiche Abenteuer und Heldenwerke die das thematiesieren, mehr soll da auch nicht passieren. Wer will denn das Aventurien nach jedem Abenteuer umgekrempelt wird? Dann kann man sich das Spiel im offiziellen Aventurien sparen wenn kein Mensch die Zeit aufwenden kann auf dem neusten Stand zu bleiben. Veränderungen der Welt sollten sich auf Kampagnen und Schlüsselabenteuer beschränken. Es passiert für meinen Geschmack genug.
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
06.03.2020 16:28
Ein kleiner Geheimkult, der ganz streng genommen nur eine richtige Geweihte umfasst, als "religiöset Konflikt" zu bezeichnen halte ich für gewagt.
Wenn jemand seinen untermieter rauschmeißt weil er zum falschen Gott betet ist das schon ein religiöser Konflikt. Nicht jeder Konflikt besteht nur aus epischen Schlachten. Ein religiöser Kult der sich verstecken muss und verfolgt wird? Jap das ist ein religiöser Konflikt.
Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
06.03.2020 16:28
Genauso wie die herbeigeschriebene Heimlichkeit von Numinoru- und Shinxir-Kulten. Wozu denn bitte? Unglaube und Apostasie sind vollkommen legal, als Nicht-Zwölfgöttergläubiger schafft man es sogar zum Grafen im MR.
Da wären Quellen angebracht, wäre mir neu das Ketzerei in Aventurien legal ist. Vor allem im praiotischen MR oder Horas Reich.
von Timonidas
06.03.2020 16:05
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Jadoran hat geschrieben:
06.03.2020 14:50
Die Thorwalertrommel ist allerdings in meinen Augen ein ziemliches Ausnahmeabeteuer. (Ich hab irgendwo hier auch eine Rezension dazu geschrieben: edit: hier) Die meisten sind sehr mainstreamig, und man kann als Spieler die Bösen schnell daran erkennen, dass sie Vorurteile gegen andere Rassen haben oder gegen die Gleichberechtigung sind.
Der weisse See: Timpski ist ein stolzer und heimatverbundener Festumer, er verachtet Norbarden weil sie als Heiamtlose mit diesen Idealen im Widerspruch liegen. (Differenzierte und realistische Darstellung von Rassimus) Er hat wenig Liebe für Goblins aber er ist pflichtbewusst genug um den gefangenen Goblin ihr Bürgerrecht zuzugestehen. Er hätte keine moralischen Bedenken den Konflikt mit den Norbarden mit Gewalt zu lösen (schließlich ist er im Recht) im Gegensatz zu den Bronnjaren und Jaruslav sieht er jedoch keinen Vorteil darin gegenüber einer friedlichen Lösung. Damit kann er zum Verbündeten der Helden gegen die Bronnjaren agieren die einfach ein paar Norbarden verkloppen wollen.

Der rote Chor: Völlig differenzierte und objektive Darstellung eines Konflikt zwischen Kor Kult und Rondra Kirche bei denen offen ist auf welcher Seite die Helden stehen. Es gibt keinen bösen hier und keinen guten, beide Seiten haben Dreck am Stecken und beide Seiten stehen für ihre Werte und ihren Glauben ein. Also ein differenzierter realistischer religiöser Konflikt.

An vielen Stellen wird ein realistischer Rassismus gegen Norbarden und Goblins dargestellt ohne dass es absurd überzogen wird. Dabei wird das gesamte Spektrum von amüsierter Überraschung (ordentlich gekleidete und zahlende Goblins die Rondramir von jekdisit Geschichten zum besten geben... wtf?!) bis hin zu Hetzjagden und grausamer Folter (sind doch nur Tiere) bedient. Auch Norbarden bekommen müssen mit Anfeindungen und Diskriminieurng zurecht kommen, dabei werden sie keineswegs als Unschuldslämmer und hilflose Opfer dargestellt, sondern teilweise auch als eigenbrötllerisch, verschlagen und sexisitsch.

WENN DSA 5 tatsächlich moralisitscher geworden ist als DSA 4 war (was ich wie gesagt nicht so sehe), dann weil man sich mehr um realistische und differenzierte Darstellung bemüht.
Jadoran hat geschrieben:
06.03.2020 14:50
Religiöse Konflikte waren in DSA 4 durchaus massiv angelegt, aber tatsächlich war es lange unerwünscht, sie ernsthaft zu thematisieren. Disskussionen darüber gibt es zuhauf, ich glaube, im "Machtlose Kirchenthread" geht es zumindest teilweise immer noch oder wieder darum.
Dann ist doch schön das wir das endlich haben. Anstatt immer nur die heiligen Jungs gegen die pösen Dämonenbündler haben wir jetzt Kor vs Rondra (Rote Chor), Ras'ragh vs 12 G in Almada (Unbezwingbare Wut), Shinxir vs Rondra wurde im letzten Boten geteasert, an der Al'Anfa Kampagne wird gearbeitet und ich bin mir 99% sicher dass wir hier wieder einen differenzierten Konflikt zwischen den Boron Kirchen sehen werden, in Havena haben wir auch religiöse Widersacher gesehen die über böse menschenverachtende Paktierer hinaus gehen. Ich persönlich finde das viel spannender.
von Timonidas
06.03.2020 14:32
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Jadoran hat geschrieben:
06.03.2020 13:51
Gute Aventurier sind gegen religiöse, sexuelle oder gar rassistische Diskrimininierung. Böse Aventurier erkennt man sofort daran, dass sie das sind.
Also ich bin ja wirklich kein Freund der politischen Korrektheit und mir geht es auch oft auf den Senkel, aber das liegt ganz einfach daran dass gute Menschen gegen religiöse, sexuelle oder rassistische Diskriminierung sind. Und Aventurier müssen sich sowieso mit unserer modernen liberalen Moral messen weil es ein fantasy rollenspiel ist an dem jeder teilhaben können soll, und nicht nur Historiker die eine Mittelalter Simulation spielen wollen, was ja aufgrund der Geschlechtergleichstellung ohnehin nicht möglich war. Trotzdem stimmt es nicht dass DSA 5 hier eine schwarz weisse Welt zeichnen würde, um mal die TR Kampagne heranzuziehen da gibt es gesellschaftliche Konflikte (Thorwalertrommel) in denen man relativ differenziert die verschiedenenen Seiten präsentiert bekommt, das Abenteuer lässt dabei völlig offen auf welcher Seite die Helden dabei am Ende stehen. NPCs die durch ihren antiautoritären Idealismus und antirassmus zu desillusionierten Schurken werden (Olko) und solche die sich trotz rassistischer oder tyrannisch autoritärer Grundeinstellung als Verbündete heraustellen (Timpski&Alderich). Das es nicht mehr so viele eindemensionale undifferenziert rassistische Figuren gibt (von denen es angeblich in DSA 4 nur so gewimmelt hat) finde ich garnicht schlecht weil solche Charaktere auch langweilig sind, wobei ich diese Menschen auch in DSA 4 Publikationen eigentlich fast nie zu sehen bekommen habe. Von religiösen Konflikten habe ich in DSA 4 Büchern bisher auch nicht ao viel gelesen. Was gabs den da? 12 G vs Dämonenbündler? Das ist schwarz weiss. In der TRK gibt es einen Konflikt zwischen Rondra und Kor Kirche, ohne offensichtlichen Guten/Bösen und mal wieder steht es den Helden offen auf welcher Seite sie stehen. Und es zeichnet sich im Boten auch ein Konflikt zwischen Puniner und Al'Anfaner Ritus der Boron Kirche ab. Vielleicht bilde ich es mir ja nur ein weil ich nicht genug kenne, aber der Eindruck DSA würde mit der 5. Edition irgendwie ein schwarz weisses Aventurien ohne rassistische oder religiöse Konflikte darstellen, hat sich für mich in keinster Weise bestätigt.
von Timonidas
06.03.2020 13:23
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Skalde hat geschrieben:
06.03.2020 11:35
Generische, bemüht bunte Standard-Fantasy, in der sich alle Aventurier eigentlich ganz doll lieb haben, keine religiösen Konflikte mehr auftauchen und es nur vereinzelte böse Leute gibt. Bäh.
Den Vorwurf hört man irgendwie öfter, mit der Realität hat es aber trotzdem nichts zu tun. Die Welt ist so grausam wie man sie darstellt. Der Hintergrund gibt genug für friede freude Eierkuchen RPG und grausame Welt, und ich habe da keinen Unterschied zu alten DSA 4 Publikationen bemerkt. Doch, der einzige auffällige Unterschied ist das in alten Publikationen "graue" Charaktere keine Option sind. Von 10 alten Abenteuern die ich in die Hände bekommen habe wurde in mindestens 9 davon ausgegangen dass die SCs strahlende Helden sein müssen die ohne zu hinterfragen das Richtige tun. Das ist der einzige wirkliche Unterschied der mir aufgefallen ist wenn es um moralische Grauzonen geht, DSA 5 Abenteuer sind (zumindest die die ich gespielt habe) offener für eine Gruppe mit flexibler Moral.
Assaltaro hat geschrieben:
06.03.2020 12:02
Und auch in den 4.1 RSH (die ich gelesen habe) konnte ich eine düstere Welt nur in Schattenlande erkennen. Herz des Reiches und Schild des Reiches war dagegen schon eher "gut" und "friedlich" Von Reich des Horas hab ich nur den Part zu Zyklopeninseln gelesen.
Kann ich für das Bornland bestätigen, die RSH LdSB stellt eine Welt dar die kein bisschen dunkler oder heller ist als man sie in der TR Kampagne präsentiert bekommt.
von Timonidas
12.11.2019 19:06
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Zanzibari hat geschrieben:
12.11.2019 18:49
Eine "Ingame Zeichnung Illustration" und das aufsplitten einer Publikation (ZooBot) auf 4+ Publikationen (Bestiarium I, II , Herbarium I ; II ), findest du tausendmal besser ?
Ich finde das aufsplitten nicht besser, sagte ich aber auch. Dafür finde ich dass was inhaltlich geboten wird besser. Ja mir persönlich gefällt es besser wenn ein Band weniger Monster/Pflanzen enthält die dafür aber umfangreicher und detailierter beschrieben sind. Das liegt daran dass es mich einfach nicht juckt wenn Pflanzen oder Tiere fehlen die es früher bei DSA 4 gab. Ich brauche die vollstöndige Tabelle nicht die mir sagt was in diesem und jenem Wald genau wächst, lieber habe ich eine kleine Anzahl Pflanzen die dafür gut beschrieben sind und die ich dann da einbringen kann wo sie meiner Meinung nach (oder der Beschreibung nach) passend sind. Deshalb ja, das Herbarium wie vorgestellt spricht mich "tausend mal" mehr an als die Zoo-Botanica, wo zwar alles drin war aber der "vollständigkeitsanspruch" (was bei einer Welt die von der Fantasie der Spieler lebt ein merwürdiges Konzept ist) dazu führt das alles komprimiert in möglichst kurzen Beschreibungstexten, Regelblöcken und meistens ohne Zeichnung auskommen muss. Aber das ist wie gesagt meine persönlcihe Präferenz und ich hab vollstes Verständnis wenn jemand lieber die vollständige Variante hat.
Zanzibari hat geschrieben:
12.11.2019 18:49
Ich finde gut, dass die Zahl beschriebener Pflanzen wohl steigt. Im Orkenspalterthread ist aber auch ein twitch verlinkt in dem die Autorin wohl sagt, dass viele Pflanzen nur 5 Zeiler bekommen. Vor dem Hintergrund wird der Mehrwert zur ZooBot wohl klein sein nur für die Pflanzen. Jetzt noch davorreflektiert dass viele Pflanzen aus bisher publizierten RSH mit Sicherheit reingepackt werden, und dass wohl alchimistische Rezepte(!) dazukommen, und ich glaube irgendwie nicht, dass das Buch überhaupt viel neuen content haben wird.
Ich muss mir das Video mal anschauen, aber vom Grundprinzip hat es mir schonmal gefallen, wie es am Ende aussieht sehen wir ja dann.
von Timonidas
12.11.2019 18:43
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Zanzibari hat geschrieben:
12.11.2019 18:33
Mal mich selber zitierend, hier im orkenspalterforum: https://www.orkenspalter.de/index.php?t ... herbarium/
scheint die antwort zu lauten: 11. August 2019 Band 1 kommt dieses Jahr, Band 2 "zeitnah danach".

Also werden nicht alle Blumen in einer Spielhilfe erscheinen.
Also für mich klang das richtig gut. Klar es werden 2 Bände was bisschen nervig ist. Aber dafür bekommen wir jetzt anstatt den lieblosen 5 Zeilern zu einzelnen Pflanzen wie bei den Monstern detaillierte Beschreibungen, Illustrationen, 70 Rezepte, Fokusregeln für Alchemie usw., und das ganze soll so aufbereitet werden wie echte irdische Herbarien mit Ingame Zeichnungen. Ganz ehrlich ich finde das klingt schonmal tausend mal geiler als was man im Zoo-Botanica bekommt, auch wenns natürlich Geschmackssache ist.

Vor allem ist hier auch wieder der Alchemisten/Kräutersammler Bedarf gebündelt, dass heisst Spieler die das nicht interessiert bleiben verschont.
von Timonidas
12.11.2019 18:30
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Eadee hat geschrieben:
12.11.2019 18:10
Wenn für Illustrationen Geld/Arbeitszeit investiert wird welches dann bei Übersicht und Regelqualität fehlt ist das definitiv negativ, bunte Bildchen zu allem sind nicht die Basis der Rollenspieler-Bedürfnispyramide sondern der Comicleser-Bedürfnispyramide. ;).

Das ist wieder sehr subjektiv. Eine Tabelle die vorgeben will wo genau jetzt welche Wildtiere welches Unkraut grasen ist für mich keine Bereicherung im Vergleich zu einer einzigen Kreatur die mit 2 Seiten Text beschrieben wurde und ein "buntes Bildchen" zur Veranschaulichung anbietet. Die Basis sind die Grundregeln, und die gibt es bereits.
von Timonidas
12.11.2019 16:14
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Eadee hat geschrieben:
12.11.2019 15:41
Ich bezweifle ehrlich ob in DSA5.0 jemals eine Übersicht gegeben sein wird wie DSA 4.0 sie hatte, ich hoffe aber für alle die sich auf DSA5 eingelassen haben, dass es irgendwann ein 5.1 geben wird, in dem Ordnung ins Chaos gebracht wird.
Womöglich nicht. Aber wenn Ulisses den Kurs hält werden die Regionen und die Fauna Aventuriens zumindest dichter und umfangreicher beschrieben und illustriert sein als zu DSA 4 Zeiten, ob das besser oder schlechter ist kann jeder für sich entscheiden.