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von Timonidas
18.02.2021 11:33
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Mikal Isleifson hat geschrieben:
18.02.2021 11:09
Stimmt, die ist momentan momentan so langsam, dass es einer Sau graust. Und wenn man nicht wortwörtlich weiß, was man sucht, kann man lange suchen.
Das wäre das nächste Manko, die Regelwiki ist (bzw. war/wäre) super solange man bestimme Dinge nachschlagen will, als Übersicht über die verfügbaren Zauber/Liturgien/Kampf SF usw. eignet sie sich nur sehr schlecht, da ist zum Beispiel Optolith um einiges besser geeignet. Und dabei wäre es so einfach dass zu lösen, dann wäre der Regelwust über den viele sich hier beklagen für die meisten Spieler garkein Thema mehr.
von Timonidas
18.02.2021 11:06
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
18.02.2021 10:52
Heilig gesprochen gehört, wer die Regelwiki für uns arme Leutz, die sich nicht über 10 Regelbände leisten können, genehmigt hat und heilig gesprochen, wer sie verwaltet.
Ich sags mal ganz ehrlich, ohne Regelwiki würde ich bei diesem Regelwirrwarr kein DSA spielen, da würde ich niemanden heilig sprechen, schon garnicht solange sie kaum nutzbar ist wie in den letzten Wochen.
von Timonidas
13.02.2021 00:18
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Skalde hat geschrieben:
12.02.2021 18:42
Ich glaube, du verstehst das falsch. Viele DSA4-Spieler haben die neue Edition gespannt erwartet und wären gerne auf ein schlankeres, übersichtlicheres Regelwerk umgestiegen. Stattdessen haben sie DSA5 bekommen, in dem man immer noch nicht alle Professionen spielen kann und mit all seinen weiteren Problemen. Ein gewisses Gefühl der Enttäuschung kann sich da schon breit machen, denn so hat man echt keinen Grund, mit dem neuen System anzufangen. Wozu denn, wenn es noch nicht einmal vollständig ist?
Naja vielleicht weil es endliche eine faire und freie Charaktererschaffung gibt und weil die Regeln leichter sind. Ich verstehe natürlich die Kritik dass es gewisse Sachen noch nicht gibt, nur das Argument dass die Bestiarien und Herbarien schlechter sein sollen als das Zoo-Bot weil man das Zoo-Bot noch verwenden kann verstehe ich nicht.
Skalde hat geschrieben:
12.02.2021 18:42
Ich halte die Zoo-Botanica tatsächlich für eines der gelungensten DSA-Regelwerke. Da steht alles drin, was man braucht, um eine sehr lebendige Natur mit Pflanzen und Tieren gestallfelt nach Klimazonen abzubilden, Kämpfe gegen Tiere auszufechten, Tiere zu jedem erdenklichen Zweck abzurichten und auf einem Pferd in die Schlacht zu reiten (okay, der Teil ist mit einiger Berechtigung Gegenstand von Diskussionen). Das sind alles Dinge, die ich mit Freuden gegen bunte Bildchen eintausche; ich hab noch genug Fantasie, um mir grauen Lotos oder einen Meckerdrachen ohne Bild vorzustellen.
1. Kann man das mit Herbarien und Bestiarien auch.

2. Hab ich auch genug Fantasie lebendige Natur mit Tieren und Pflanzen nach verschiedenen Klimazonen abzubilden, ich brauche keine Beschreibungen für Getreide, Wiesenkraut und Gartenblumen in einem DSA Produkt.
Skalde hat geschrieben:
12.02.2021 18:42
Nebenbei: wenn ich das hier ( affinno @ Schulden bei der Charaktererstellung ) richtig lese, fehlen in "Aventurische Tiergefährten" die Regeln für einen der wichtigsten Tiergefährten überhaupt: Das Schlachtross. Kommt das irgendwann in der Weiden-Spielhilfe oder wird da einfach nicht mehr unterschieden zwischen Reitpferd und Schlachtross?
Ist ein Schlachtross eine eigene Rasse in Aventurien? Ich dachte das ist einfach ein für den Kampf ausgebildetes Tier.
von Timonidas
12.02.2021 17:30
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

AngeliAter hat geschrieben:
12.02.2021 17:04
Timonidas hat geschrieben:
12.02.2021 15:02
Weil da nicht genug Platz gewesen wäre um das mit der gewünschten Qualität umzusetzen. Außerdem verstehe ich nicht ganz die Motivitation. Ulisses Spiele sollen ihre Publikationspolitik so ausrichten dass DSA 4 Spieler möglichst schnell ihre alten Bücher nicht mehr gebrauchen können? Wieso? Was hat den der DSA 4 Speierl dadurch gewonnen dass er das selbe nochmal bekommt und "endlich" seine alten Bücher wegwerfen darf?
Einfach, damit der DSA4-Spieler dann auch seine 4. Edition ins Lager räumen kann und nicht wieder auspacken muss. Er hätte es damit abschließen können. Wenn er aber jetzt ständig in der 4. Edition nachwühlen muss, dann gibt es eben kaum einen Grund, um die 4. überhaupt aufzugeben.
Man muss sowieso garnichts "auspacken", oder steht bei dir Alex Spohr vor der Tür und bedroht dich dass du ja nicht mit DSA 4 aufhörst? Ich sehe nicht was daran schlecht sein soll dass man die alten Produkte noch nutzen kann, ich fände es nur dann schlecht wenn sie nicht mehr verfügbar wären. Ich hab auch einige DSA 4 Produkte zur Ausarbeitung und ich wünsche mir ehrlich gesagt nicht dass Ulisses alles stehen und liegen lässt nur damit meine DSA 4 Produkte endlich nutzlos werden, und ich kann auch nicht nachvollziehen warum man das wollen würde. Ich bin ganz zufrieden damit dass Ulisses sich auf Regionen fokussiert hat die in der letzten Generation zu kurz gekommen sind, denn die hatten es meiner Meinung nach am nötigsten, wenn noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit auf Regionen gelegt würde für die es keine Spielhilfen mehr zu kaufen gibt wäre ich vollends zufrieden (6 Jahre nach der TR Kampagne!!!).
von Timonidas
12.02.2021 15:02
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Mikal Isleifson hat geschrieben:
12.02.2021 10:59
Was hätte denn dagegen gesprochen, erst alle Pflanzen der ZooBot in das Herbarium 1 zu packen
Weil da nicht genug Platz gewesen wäre um das mit der gewünschten Qualität umzusetzen. Außerdem verstehe ich nicht ganz die Motivitation. Ulisses Spiele sollen ihre Publikationspolitik so ausrichten dass DSA 4 Spieler möglichst schnell ihre alten Bücher nicht mehr gebrauchen können? Wieso? Was hat den der DSA 4 Speierl dadurch gewonnen dass er das selbe nochmal bekommt und "endlich" seine alten Bücher wegwerfen darf?
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
12.02.2021 11:04
Nuuuun... sagen wir "semi-überrascht". Ich bin jetzt nicht unbedingt davon ausgegangen, dass sie da aktiv werden (und vor allem so schnell), aber war jetzt auch nicht unbedingt schockiert, als sie es dann doch taten.
Wobei sie mir tatsächlich auch von sich aus vorgeschlagen hatten, das ganze doch über das Skriptorium zu veröffentlichen, nur habe ich mich nie dazu aufgerafft, das zu tun.
Naja, schade um die Arbeit. Aber es sollte natürlich eigentlich klar sein dass man nicht einfach ungefragt das geistige Eigentum anderer Leute verbreiten darf.
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
12.02.2021 11:04
Zumal ich die regeltechnischen Änderungen bei den regionalen Waffen oft genug nicht mal Sinn ergeben - Beispiel Streitaxt/Streitkolben der streitenden Königreiche, die beide bei bei einem AT-Patzer noch 1 Stufe Betäubung geben. Wie darf ich mir das vorstellen? Stößt man sich jedes Mal selbst den Kopf nach einem ungeschickten Angriff?
Das benutzen einer schlecht ausbalancierten Waffe kann schnell ermüden.
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
12.02.2021 11:04
Als ich die Regelwiki zu einer Waffenliste verwurstete, wurde es jedenfalls mehr als einmal schmerzhaft offensichtlich, dass hier auf Teufel komm raus Content generiert werden sollte.
In der Regelwiki steht aber auch nicht der Fluff Text zu den Waffen.
von Timonidas
12.02.2021 05:11
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 21:07
Dem wage ich zu widersprechen, denn was glaubst Du denn ist die Arbeit wert, diese Regelwerke erst einmal zu schreiben? Wie viel Tausend Euros nimmt man denn da in die Hand? Wer geht denn bei einem Projekt dieser Größenordnung das Risiko ein, erst mal alles zu finanzieren, dann zu verschenken und zu hoffen, dass die Spieler dann was weiterführendes kaufen? Erschließt sich mir nicht, wie sich das rechnen und tragen soll.
Das ist ein weit verbreitetes und teilweise sehr erfolgreiches Geschäftsmodell. Vor allem wird eben nicht alles verschenkt, sondern nur die Regeltexte.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 21:07
Ich gehe zumindest mit Dir mit, dass es Anfängerfreundlich sein muss und daher darf es NICHT 300€ kosten für alle relevanten Regelwerke. Gut, wenn man bei Almanach und Basiswerk bleibt, sind wir da ja schon. Aber reicht uns das wirklich?
Für eine Tischgruppe, ja, vielleicht. Aber wir leben halt im 21. Jahrhundert, wenn ich eine online Gruppe auf dem DSA Discord organisiere dann will ich nicht unbedingt jedes mal genau abstimmen welche Fähigkeiten wer schon gekauft hat oder nicht, der Gedanke allein ist schon absurd für mich, ich würde sowas niemals spielen.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 21:07
Daher kratze ich mich z.B. immer noch am Kopf, 2x Bestiarium und 2x Herbarium und Aventurische Tiergefährten für ca. 160€ anzubieten, wo vorher ein Band für max. 50€ stand.
Ja aber das 50€ Buch kommt halt qualitativ an kein einziges von den 4 ran, das einzige was die alten Werke vielleicht für sich sprechen lassen können ist die Anzahl der vorgestellten Tiere und Pflanzen, aber da hört es auch auf, in jeder anderen Hinsicht sind die 4 Bücher besser genug um den höheren Preis zu rechtfertigen. Das gilt insbesondere für die Herbarien.
Wolfio hat geschrieben:
11.02.2021 23:32
Die Idee war dabei wohl eher, dass man sich weniger Gedanken um etwaige Chimären in DSA machen muss. Ich frag mich ja immer, warum in so wenigen Abenteuer entflohene Chimären oder Chimären als Diener etwaiger Schwarzmagier oder Hexen vorkommen
Vor allem ist das kein Retcon sondern eine Regelanpassung, da wird es bestimmt ne SF geben und fertig, wieder "zurückgeretconned".
von Timonidas
11.02.2021 20:24
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 20:05
Da bin ich absolut bei Dir. Habe ja auch angemerkt, dass ich Dinge lieber in den Händen halte. ABER: es ändert nicht an der Tatsache, dass die Existenz einer kostenfreien Quelle dafür die Nützlichkeit/Sinnhaftigkeit erheblich senkt und einfach der Kaufanreiz zu schwach ist. Schau doch mal auf Amazon, was diese Teile für Rezensionen bekommen und mit welchen Argumenten man da schießt.
Nein, das siehst du vollkommen falsch. Die kostenfreie Quelle macht das Spiel viel Anfängerfreundlicher und ermöglicht vielen Spielern das spielen ohne dass sie 300€ in die Hand nehmen müssen um alle relevanten Regelwerke zu kaufen. Wenn von den Spielern nur ein zehntel für den Bonus der Karten bezahlt dann ist das schon mehr Gewinn wie wenn garniemand mit DSA 5 anfängt weil er keine Lust hat dass er dreiviertel der Regeln garnicht benutzen darf. Es gibt sogar P&P Systeme die nur auf Spenden setzten (siehe Degenesis z.B.) und ALLES kostenlos verfügbar machen, wer würde denn DSA Spielen wenn sie alles hinter einenr Paywall verstecken?
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 20:05
Es ändert auch nichts mehr daran, dass einer unserr SLs - oder eigentlich immer da, wo wir spielen, einer ein Tablet/Smartphone mit bei hat und im Zweifel in der wiki nachschlägt weil schneller. Man macht sich mit eigenen Erzeugnissen Konkurrenz und das finde ich seltsam. Es geht nicht um die Nützlichkeit der Karten oder der Wiki, sondern dass die Wiki den Karten Konkurrenz für lau macht - und aus dem gleichen Hause stammt.
Wie gesagt ich halte das für Blödsinn, stell dir vor es gäbe die Regeln nur exklusiv für die Karten... Dann wäre DSA 5 eine Totgeburt. Wenn man Spielern die Möglichkeit gibt für Zusatzdinge zu bezahlen die man aber nicht zum spielen braucht dann macht man sich doch nicht selbst Konkurrenz?! Man gibt Menschen die sowieso bereit sind mehr Geld zu bezahlen Möglichkeiten das System zu unterstützen und dabei etwas zu bekommen dass für sie persönlich nützlich ist, und die die es nicht sind brauchen es auch nicht, es ist eine win-win-win Situation.
von Timonidas
11.02.2021 19:56
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Argilac hat geschrieben:
11.02.2021 18:31
Dein Beispiel widerspricht Deiner Aussage: Bei 100% Aufschlag können wir nicht mehr von einem angemessenem Preis reden.
1. Finde ich das angemessen für ein Buch das seit Jahren nicht mehr gedruckt wird und das im guten Zustand ist und 2. Hab ich das auch nicht behauptet. Ich sagte BEZAHLBAR. Wenn ich unbedingt lieber das Zoo Bot als das Bestiarium hätte dann würde ich die 70€ berappen, die 350€ die für LdsB hingegen verlangt werden kann ich nicht bezahlen obwohl ich das Buch wirklich sehr sehr gerne hätte.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 18:42
Siehst Du und genau DA bin ich der Meinung, wenn der Kontext gut strukturiert genug ist, dann erübrigt sich die Wiki
Das stimmt nicht weil dann müsste ich ja trotzdem zu jedem Spielabend mit 20 Büchern erscheinen. Genau das will ich aber nicht. Ich will nicht mal alles in Buchform, bei vielem reicht mir die PDF. Aber ich hätte halt gern alles gesammelt zum Nachschlagen während dem Spiel, und selbst im aktuellen Zustand ist da die Regelwiki 150 mal besser als die Bücher, es ist nur leider (noch) nicht gut.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 18:42
Da bin ich bei Dir. Vielleicht sollten auch wir Fans anfangen umzudenken. Ich weiß noch, was ich damals auf STEAM geflucht habe. Im Endeffekt, weil mir das Bezahlmodell (damals!) zu umständlich war (ich brauchte eine Kreditkarte und damit ein zweites Girokonto mit allem Umstand, der damit kam). Heute kann ich Guthabenkarten in jedem größeren Supermarkt/Kiosk/Tankstelle erwerben. Eigentlich besitze ich lieber etwas haptisches, als nur eine diffuse "Erlaubnis", weil ich so das Gefühl habe, es gehört mir. Heute bin ich froh, dass ich in meinem Zimmer nicht stapelweise DVD-Boxen von Computerspielen habe und ich die Updates/Patches nicht aus der Computerzeitschrift holen muss. Und ich denke, bei Büchern und Zeitschriften stehen wir vor exakt dem gleichen Schritt.
Ich persönlich halte auch lieber Bücher in den Händen, aber es ist einfach nicht mehr realistisch darauf zu setzen als Verlag. Viele Spieler und dazu gehöre auch ich spielen online und greifen auch manchmal lieber zur PDF und nutzen auch lieber das Regelwiki und Virtuelle Tabletops. Und das ist ein Markt der auch viel Geld kommt und bei dem die Gewinnspanne wesentlich größer ist da die Produktion und der Import aus Polen übersprungen wird.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
11.02.2021 18:50
Ich denke, dass die Beschreibung der Pflanzen und Tiere in der ZooBot in etwa so sind wie in im Arsenal? Dann würde ich DSA 5 wählen wenn ich die freie Wahl hätte.
Meiner Erinnerung nach waren es meistens 2-4 recht lange Sätze pro Pflanze und der Statblock, manchmal auch mehr und manchmal auch in Ingame Text, Bilder gibt es im Pflanzeteil nur ein paar (schätze mal so 5). Ich hab mir die PDF damals geholt weil ich oft ältere Abenteuer spiele und da oft Monster sind die es für DSA 5 nicht gibt oder noch nicht gibt, die Regeln habe ich dann etwas abgeändert übetragen. Der Tierteil ist auch garnicht so schlecht, auch wenn die einzelnen Einträge nicht mit den Bestiarien mithalten können (was ja logisch ist) aber ist eine spielbare Alternative, den Pflanzenteil aber finde ich in der ZooBotanica zeimlich grottig und uninspiriert, also dagegen ist das Herbarium echt ein Meisterwerk meiner Meinung nach.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 19:01
Damit kann man aber mittel- bis langfristig kein Projekt finanzieren, wenn es wegen der wiki hypothetisch Spieler gibt, die wegen der kostenlosen Verfügbarkeit auf den Kauf von Produkten verzichtet - denn für diese müssen Gelder vorgeschossen werden und es muss sich lohnen, denn rote Zahlen, die ein geflopptes Prdukt verursacht, sorgen für einen Rotstift beim nächsten Projekt.
Glaub mir es wäre viel viel viel viel unklüger wirtschaftlich auf das Regelwiki zu verzichten, ich glaube die Hälfte meiner Mitspieler hätten keinen Bock auf DSA wenn es das Regelwiki nicht gäbe, und ich selbst hätte das auch nicht, dafür sind mir meine Zeit, mein Geld, und meine Nerven zu schade.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 19:01
Ich frage hier z.B. nach der Wirtschaftlichkeit der Kartensätze mit Regeln drauf. Rein theoretisch obsolet, oder? Es gibt ja die wiki und da steht im Prinzip das gleiche. Jetzt doppelt man auch noch Regeln und packt die in alle möglichen Publikationen und senkt somit die Nützlichkeit/Notwendigkeit der eigenen Produkte.
Ja für Menschen mit Smartphone/Tablet oder solche die Online spielen ist es obsolet. Aber es gibt Leute die gerne was in der Hand halten und da sind die Karten eine sinnvolle Alternative zum mitschleppen von 20 Büchern, man nimmt einfach die Karten mit den Zauber/Fertigkeiten drauf die der eigene Charakter hat.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 19:01
Beides aus betriebswirtschaftlicher Sicht bestimmt nicht sinnvoll.
Also wir hatten es ja vorher schon über das 21. Jahrhundert. Es ist nunmal so das in der heutigen Zeit Modelle die auf exklusivität setzen nicht mehr so gut funktionieren. Das liegt zum einen an der freien Verfügbarkeit von Alternativen und zum anderen an der Mentalität des modernen Konsumer. Was wirtschaftlich klug ist hängt von vielen Faktoren ab, aber das zukunftsffähigste Modell ist es meiner Meinung nach nicht Spieler mit exklusiven Regeln zu verscheuchen, sondern alle Regeln kostenlos anzubieten damit auch jeder mit allen Regeln speielen kann, und dann in den gedruckten Publikationen einen Mehrwert zu liefern der einen Kauf rechtfertigt. Ich persönlich würde definitiv nicht DSA 5 spielen wenn es keine Regelwiki gäbe, da würde ich einfach zu einem System wechseln das soetwas hat, und ich denke das gilt für einen großen Teil der Spieler die mit DSA 5 angefangen haben.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 19:19
Ja, aber wir sollten zumindest so erwachsen sein, dass wir verstehen, dass unser Hobby nur dann Bestand haben kann, wenn wir tatsächlich die Produkte kaufen, sonst sind wir wieder bei DSA 0, also ein Paar Leuten, die sich die Regeln für ihren Tisch komplett selber ausdenken. Aber lebendes Aventurien wäre tot in meinen Augen.
Allen Idealismus beiseite, da gibt es Leute, die für uns eine Dienstleistung erbringen, nämlich unser Hobby ermöglichen. Die kosten auch. Und wenn sich deren Arbeit nicht lohnt machen die nichts oder nichts gescheites.
Da stimme ich zu, aber das Geld kommt nicht nur aus Büchern, es gibt haufen alternative bessere Wege ein Spiel zu finanzieren als auf Buchverkäufe zu setzen. Das was Ulisses gerade mit VTT macht ist ein sehr gutes Beispiel, alle Grundregelmechaniken umsonst und dann kann man extra bezahlen damit alle Regeln eingepflegt werden und man sich Zeit und Arbeit damit erspart. Niemand wird ausgegrenzt und Ulisses verdient am Ende trotzdem was daran, und zwar von denen die bereit sind dafür zu bezahlen, wer genug Geld hat wird das sowieso tun, das sehe ich in jeder Runde dass da ein zwei Spieler sind die sich immer wieder Produkte kaufen und ein zwei die nichts oder kaum etwas kaufen, und trotzdem können wir alle gemeinsam spielen, so sollte es auch sein.
von Timonidas
11.02.2021 18:08
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Lafayette hat geschrieben:
11.02.2021 17:19
Den Sekundär-Markt zähle ich nicht dazu, damit kann man ja jede Diskussion zur Verfügbarkeit im Keim ersticken.
Nein finde ich nicht, wenn Produkte noch zu bezahlbaren Preisen zu erwerben gibt wie die Zoo-Botanica dann lässt sich halt nicht behaupten dass es anders wäre. Ganz anders sieht es da bei Produkten wie dem Land des Schwarzen Bären aus das nur noch für dreistellige Beträge erhältlich ist und für die es keine PDF gibt.

Und das selbe gilt für die PDF, man kann ja wohl kaum ernsthaftlich erwarten dass der Verlag 16 Jahre alte Publikationen auf Abruf bereit hält, die Zielgruppe die den Zoo Botanica hinterher trauert und ihn noch nicht oder nicht mehr hat ist sicher auch nicht groß genug um das zu rechtfertigen.
Wolfio hat geschrieben:
11.02.2021 17:30
Faustregel: Ein Regelwiki ist so lange der Verbündete, wie man trotzdem noch die Bücher braucht. Wenn man alle Regeln und Werte aus dem Wiki kostenlos bekommt, schießt man sich als Verlag selbst ins Knie... mit ner Balliste.
Man bekommt jetzt schon alle Regel und Werte kostenlos im Regel Wiki, es ist nur furchtbar umständlich. Die Bücher kauft sich glaube ich auch kaum jemand wegen den Regeln allein.
Wolfio hat geschrieben:
11.02.2021 17:30
Und selbst das ZooBot bekommt es hin, zwischen Wertekästen und Illustrationen zu wechseln. Auch 90% der anderen Regelwerke, sei es DnD 5e, Midgard 5 oder Splittermond bekommen es hin. Die Frage is da ja auch, ob man wirklich zu jedem Vieh oder Ding zwingend ein Bild dazu braucht. Und wenn, wie groß man dieses Bild ansetzt.
Gegenfrage, braucht man für jedes Vieh oder jedem Ding einen Stat Block? Ich persönliche brauche das nicht. Ich finde die Auswahl der Monster und Tiere in den Bestiariuen nicht unbedingt überragend, aber grundsätzlich hab ich lieber ein paar Tiere mit Illustration, Beschreibung, Abenteueraufhänger und Stat Block die ich in ein Abenteuer einbauen kann als 5 mal soviele Statblöcke und eine Tabelle wo welche Statblöcke vorkommen. Es ist halt Geschmackssache und über Geschmack lässt sich nicht diskutieren.
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
11.02.2021 17:44
Als ich es dann ins Forum stellte, wurde es aber auf Veranlassung von Ulisses trotzdem ganz schnell wieder runtergenommen
Naja das sollte dich jetzt aber nicht überraschen. Nur weil etwas kostenlos verfügbar ist ist es noch lange nicht erlaubt das einfach zu verbreiten. Hast du es auch versucht in Scriptorium zu stellen? Da sollte das glaube ich möglich sein.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 17:48
Richtig, wenn die Wiki erst einmal das Regelwerk so vernünftig ersetzt, dass man dieses nicht braucht, ist Schicht im Schacht. Wer kauft denn dann, wenn nicht pejorativ gesprochen: "Wale oder Fanbois". Allein dass es ein Wiki gibt, finde ich bei einem PnP-System eher bedenklich, weil das Fortbestehen des Systems lebt momentan vom Verkauf der Bücher.
Die Regelwiki soll auch nicht die Bücher ersetzen.... Die Bücher setzen die Regeln in einen Kontext, die Regelwiki soll ein Nachschlagwerk sein, ich muss nicht jedes mal die Beschreibung des Ignifaxius lesen um zu wissen wie genau der funktioniert und aussieht, meistens will ich nur sehen was für regeltechnische Effekte der hat.

Der reine Verkauf von Büchern ist kein nachhaltiges Wirtschaftsmodell mehr, das sollte langsam mal bei Ulisses ankommen, vor allem nachdem sie sich dass "man braucht nicht jedes Buch" Modell auf die Fahne geschrieben haben.
von Timonidas
11.02.2021 17:16
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Mikal Isleifson hat geschrieben:
11.02.2021 17:05
Chimären kommen ja auch demnächst, wenn ich richtig informiert bin. Ich bin nur am suchen und blättern. Genau wie 3 Magiewerke, wo von allem ein wenig drin ist, aber gefühlt nichts richtig. Teilweise ist einen Gildenmagier spielen richtig ätzend, weil man bisweilen nicht weiß, in welchem Band die eigenen Regeln drin stehen. eiß jemand aus dem Stehgreif, wo ich für Vragiewurzel nachsehen muss? Wo ich eine Höhlenspinne finde? Ein bestimmter Zaubertrick - sagen wir mal "heilsame Berührung" - ist in welchem Magieband? Dafür steht dann aber in jedem der drei Bände eine dicke Liste mit allen Zaubern etc. bis dato mit dem Hinweis, wo man die in welchem Vorgängerband findet, also tote Seiten letztendlich. Sowas reicht im letzten Band, aber da die nicht zeitgleich erschienen, sehe ich, das man hier vor einem Problem stand. Sowas sollte aber nicht unbedingt passieren!
Also die Höhlenspinne befindet sich seit 2015 nur an einem Ort, und das ist der Aventurische Almanach. Aber ich finde auch dass was du hier ansprichst ist ebenfalls mein größter Kritikpunkt an DSA 5. Nur meine bevorzugte Lösung wäre nicht ein Sammelband von Stat Blöcken sondern eine funktionierende Regel Wiki bei der man auch die Zauber/Tiere/Pflanzen anständig sortieren kann, das würde für mich eigentlich die meisten Probleme von DSA 5 entschärfen.
Lafayette hat geschrieben:
11.02.2021 17:13
Timonidas hat geschrieben:
11.02.2021 17:02
und für alle anderen gibt es ja noch das Zoo-Botanica.
Nein gibt es nicht? Weder wird die verkauft noch nachproduziert.
https://www.ulisses-ebooks.de/product/9 ... anguage=de

https://www.amazon.de/-/en/Chris-Gosse/dp/3890642888
von Timonidas
11.02.2021 17:02
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WeZwanzig hat geschrieben:
11.02.2021 16:01
Naja, Herbarium 1 hat ja eben genau eine Sache nicht gemacht: Alle Pflanzen aus der ZooBot auf DSA5 zu updaten. Das bedeutet entweder, dass man a) schon von vornherein geplant hat das Herbarium auf mehrere Bände aufzuteielen oder b) sich entschlossen hat aventurische Vielfalt einzustampfen und die Pflanzen aus Herbarium 2 unter den Teppich kehren wollte und sie nur wegen der guten Verkaufszahlen von Band 1 wieder herausgekramt hat.
Beide Optionen hinterlassen bei mir ein unschönes Bauchgefühl.
Es würde anders aussehen, wenn nach Herbarium 1 beriets alle bisher publizierten Pflanzen enthalten hätte und Herbarium 2 dann eine Ergänzung mit rein neuen Inhalten gewesen wäre. Dann könnte man wirklich davon sprechen, dass Herbarium 2 nur durch Herbarium 1 möglich gemacht wurde.
Es war von Anfang an geplant zwei Herbarien zu veröffentlichen.
Wolfio hat geschrieben:
11.02.2021 16:46
Bestiarium und Herbarium sind tatsächlich die Dinge, die mich bei DSA5 am meisten stören. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, Pflanzen und Tiere zu trennen, aber dann bitte auch die entsprechenden Bände ordentlich nutzen. Das wir trotz Bestiarium und Herbarium in mehreren Bänden noch nicht einmal ansatzweise so eine Vielfalt haben, wie das ZooBot es alleine geliefert hat, halte ich für eine der größten Schwachen bei DSA5.

Zumal hier ja das Material wirklich bereits vorlag und vor allem neue Illustrationen der Punkt waren...
Böse formuliert: ZooBot und das geniale Fanbprojekt des DSA-Forums liefern vermutlich das 10-fache an Material, was in Bestiarium und Herbarium 1-5 erscheinen wird. Und das ist schon echt schade.
Das Thema wurde hier auch schon tausend mal durchgekaut. Es ist einfach Geschmacksache. Ich persönlich finde die Herbarien und Bestiarien um Längen besser als das Zoo Botanica, selbst wenn sie nur ein 100stel der darin enthaltenden Pflanzen und Tiere abdecken würden. Es ist halt eine Geschmacksfrage, die einen bevorzugen die großtmögliche Anzahl an Statblöcken und die anderen mögen lieber detailliert beschriebene und illustrierte Tiere und Pflanzen. Da gibt es kein besser oder schlechter, ich bin froh das die Redax sich entschiedenen hat mit DSA 5 eher meinen Geschmack zu bedienen, und für alle anderen gibt es ja noch das Zoo-Botanica.
Wolfio hat geschrieben:
11.02.2021 16:46
Und ja... da frag ich mich, ob man hier nicht auf Kosten der farbigen Bilder auf Inhalt verzichten musste, da das Buch sonst zu teuer geworden wäre...
Jede einzelne Pflanze die im Herbarium ist ist besser und detaillierter beschrieben als sie es im Zopo-Botantica war, und die Illustrationen alleine waren wahrscheinlich teurer als die kompletten Produktionskosten der Zoo-Botanica. Wenn es Ulisses darum gegangen wäre Kosten zu sparen dann hätten sie sich sicher nicht dazu entschieden die Pflanzen teuer zu illustrieren und detailliert zu beschreiben sondern hätten einfach hunderte Stat Blocks reingeklatscht wie die Zoo Botanica, dass kann ja wirklich jeder.

Edit: Ich möchte nicht die Zoo Botanica hier schlecht reden, zu der damaligen Zeit war sie sicher sehr aufwändig zu schreiben, aber die Zoo-Bot auf DSA 5 upzudaten und dafür mehr als 10 Euro zu verlangen, das würde ich als abzocke empfinden.
von Timonidas
27.11.2020 11:41
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WeZwanzig hat geschrieben:
26.11.2020 21:12
Wenn ich raten müsste vermute ich folgende Aufteilung der 5er-RSH:
  • In den Dschungeln Meridianas -> Meridianische Stadtstaaten + Waldmenschen/Utulus
  • Unter dem Westwind -> Thorwal/Gjalskerland + Nostria/Andergast
  • Raschtuls Atem -> Novadi + Achaz
  • Angroschs Kinder -> typische Zwerge (Erz- und Ambosszwerge) + untypische Zwerge (Brilliant-, Hügelzwerge und Brobim)
  • Land der Ersten Sonne -> Aranien + Tulamidische Stadtstaaten
  • Am Großen Fluss -> Albernia/Windhag + Kosch/Nodmarken
  • Aus Licht und Traum -> keine Ahnung wie man das sinnvoll trennen will. Vielleicht Waldelfen (ursprüngliche Elfen) + Au-/Firn-/Steppenelfen (Hochelfennahfahren). Oder Au-/Siedlungselfen (Menschennahe Elfen) + Firn-/Steppen-/Waldelfen (Menschenferne Elfen). Oder Aventurische Elfen + Insel im Nebel-Elfen
  • Herz des Reiches -> Garetien + Almada
  • Schild des Reiches - Weiden/Greifenfurt + Perricum/Tobiren/Rabenmark
  • Land des schwarzen Bären - Bornland + Goblins + Norbarden
  • Reich des Roten Mondes - Orkland + Svelltland
  • Reich des Horas - Nördliches Horasreich + Zyklopeninseln/Wilder Süden
  • Im Bann des Nordlichts - Nivesen/Fjarninger + Siedlerstäde des Norden
  • Schattenlande - Schattenlande + Maraskan
Man muss nicht wirklich alles in genau in 2 aufteilen, in manchen Fällen (Bornland, Elfen, Zwerge) würde es einfach keinen echten Sinn machen.
von Timonidas
26.11.2020 16:49
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
26.11.2020 16:16
Nachdem es für die SKRs mehrere verschiedene Bücher gab, überrascht mich nichts mehr.
SKRs?
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
26.11.2020 16:16
Gab es eigentlich wirklich ein "Grolmengate" (vergleichbar mit dem Shitstorm um WdV) oder war es nur ein einzelner Gedankenpolizist mit ein paar leicht beeinflussbaren Mitläufern in seinem Fahrwasser, der hier Terz gemacht hat?
Der Grund warum der "Aufrschei" wegen den Grolmen eher ein Furz im Wind war als ein echtes Problem für Ulisses, war vor allem der dass er ein paar Jahrzehnte zu spät kam. Und dass eine kleine aber laute Minderheit reicht um Ulisses zu beeinflussen hat ja die Sache mit Gronkh gezeigt. Eine neue Publikation ist halt viel leichter angreifbar als die jahrzehnte alten Publikationen in denen es um Grolme geht. Das größte Problem, und das hat man im Fall Grolme und im Fall Gronkh sehen können, ist dass es keinen echten Grund braucht. Und genau da liegt auch der Grund weshalb es mutig wäre wenn sie sich da ran trauen, ohne jemanden zu triggern wird es nämlich nicht möglich sein.
von Timonidas
26.11.2020 14:49
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WeZwanzig hat geschrieben:
26.11.2020 13:01
Als nächstes angekündigt ist Zyklopeninsel + südliches Horasreich ("Wilder Süden"). Schon früh angekündigt und dann auf unbestimmte Zeit verschoben waren Khôm, Bornland und Südmeer.

Falls sie damit weitermachen, dass jede 4er Regionalbeschreibung in zwei Büchern fortgesetzt wird vermute ich, dass das Bornlandbuch entweder in ein Bornländer- und ein Norbaden-Buch aufgeteilt wird oder ein Menschen des Bornlands und ein Goblin-Buch
Also ich glaube nicht dass sie das Borland aufteilen würden, ausser dass man vielleicht Uhdenberg rauslässt und in eine eventuelle Svelttal/grüne Ebene Spielhilfe packt. Ein eigenes Norbarden Buch fände ich aber Hammer. Wobei man sich das vielleicht garnicht mehr trauen würde, in Zeiten des Sensitivity Reading und der Twitter shitstorms ist eine Spielhilfe für "Fantasy Juden" vllt. keine gute Idee mehr.
von Timonidas
06.11.2020 12:18
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Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
06.11.2020 09:59
Eine Invasion gegen die Kemi, ist irgendwo mal komuniziert worden warun oder steht das alles in den Zähnen des Kaiman ?
Jap Zähne des Kaimans ist der erste Teil der Rabenkrieg Kampagne.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
06.11.2020 09:59
Sagt das Dschungelbuch was über die Kemi oder werden die in einer kommenden Al'Anfa Beschreibung mit verwurstet?

Da stehen drei Seiten zum Kemi Reich, weiss nicht was man da verwursten kann, erschien mir nie besonders gut ausgearbeitet zu sein.

Edit: Das Dschungelbuch war bei mir immernoch die Dschungel Meridianas. Mein Fehler.
von Timonidas
28.10.2020 08:52
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Grinder hat geschrieben:
28.10.2020 08:38
Das ist korrekt. Mittlerweile ist die durch (und hat die Anzahl der Festangestellten massiv verringert). Ob die Insolvenz ursächlich mit dem Verkaufszahlen und Kosten von Splittermond zusammenhängt, ist außerhalb der Firma aber nicht bekannt und nicht kommuniziert worden.
Ja aber besser als DSA läuft es dann ja sicherlich nicht.
von Timonidas
28.10.2020 08:26
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Satinavian hat geschrieben:
28.10.2020 07:42
Splittermond läuft doch nicht suboptimal. Das läuft besser als DSA.
Hab ich was verpasst? Hat Uhrwerk nicht letztes Jahr Insolvenz angemeldet?
von Timonidas
23.10.2020 18:12
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
23.10.2020 18:10
Shirwan hat geschrieben:
23.10.2020 17:02
neues Flair
Heißt das etwa, Dornenreich ist eine RHS, die (mal wieder) mit vielen RETCONS 'glänzt' ? :( Q_Q
Nein das heisst dass man der Region deutlich mehr Eigenheiten gegeben hat und sie von den restlichen Tulamidenlanden differenziert hat, anstatt sie als "Tulamidenlande mit Extras" zu beschreiben.
von Timonidas
21.10.2020 16:48
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
21.10.2020 16:39
Ich (re)konstruiere derzeit mit großer Mühe das MR zu Zeit Retos, 'als die Welt noch in Ordnung war' (tm), und wenn ich versuchen will, alle Abenteuer und Kampagnen im Horasreich/LF in IT-chronologischer Reihenfolge zu spielen, bin ich weitestgehend auf wenigstens FHI angewiesen.
Ja aber damit repräsentierst du nichtmal einen Bruchteil der Spielerschaft, wer in Retos Zeit spielen will der muss halt mit älteren Editionen vorlieb nehmen, DSA 5 spielt in Rohajas Zeit, würden die RSHs vollgestopft mit Infos aus der Zeit Retos würde das wohl mehr Spieler abschrecken als begeistern.
von Timonidas
21.10.2020 16:25
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
21.10.2020 12:19
Wenn da nicht die Kacke mit Arivor wäre, könnte man sagen, dass RdH auch zu DSA5 Zeiten (1040BF?) immer noch (uneingeschränkt) aktuell ist, sodass es noch keine neue RHS bräuchte.
Ich glaub Tage der Leuin spielt auch noch ne wichtige Rolle politisch.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
21.10.2020 16:05
Wenn jeder aktuelle Regionalband immet dicker wär als die vorherigen, weil keine Infos verloren gehen und wenn man sauber so arbeiten würde, dass es keine Retcons gibt sondern nur Plotenteicklungen, dann wärs ja kein Problem.
Doch das Problem wäre das neue Spieler sprichwörtlich erschlagen würden mit Inhalten die für sie keine Relevanz mehr haben.
von Timonidas
20.10.2020 21:29
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Macchiato hat geschrieben:
20.10.2020 19:19
Geht man also davon aus, dass jede alte RSH nun in mind. 2 Teile gespalten wird, kann man mit ca. 20 bis 25 RSH rechnen. Beim bisherigen Tempo von ca. 1 RSH pro Jahr seit Erscheinen von DSA5 dauert das Ganze dann bis...2035? Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir dann immer noch bei DSA5 sind. Aber ich lasse mich gerne überraschen, vielleicht steigt die Schlagzahl bei den RSH-Veröffentlichungen an.
Ok also weder dass DSA 5 bis 2035 dauert noch dass die Geschwindigkeit der RSH Veröffentlichung sich verändern kann epfinde ich als wirklich unglaubwürdig oder unwahrscheinlich. Es klang jetzt in deinem Post irgendwie nach mehr als Glaskugel. :D
Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
20.10.2020 21:08
DSA 4 hat ja auch über zehn Jahre gehalten. Im Moment bereitet mir die Thorwal-RSH aber einiges an Sorgen. Hoffentlich wird das zukünftig nicht auch so ablaufen.
15 Jahre eigentlich, und die veröffentlichung der RSHs war tatsächlich nicht in konstanter Geschwindigkeit.
von Timonidas
20.10.2020 19:04
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Macchiato hat geschrieben:
20.10.2020 14:12
Alle geplanten RSHs werden wohl während der DSA5-Ägide tatsächlich nicht mehr erscheinen.
Wie kommst du da drauf? Hast du irgendwelche Insider Infos?
von Timonidas
20.08.2020 14:41
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Wolfio hat geschrieben:
20.08.2020 13:49
Timonidas hat geschrieben:
20.08.2020 13:27
Wolfio hat geschrieben:
20.08.2020 12:13
Grundregel für die Mehrzahl von DSA-Abenteuer:

Wo Helden sind, agieren keine mächtigen NSC.
Wo mächtige NSCs sind, agieren keine Helden.
Die Grundregel der Mehrzahl von DSA Abenteuern ist, wenn mächtige NSCs da sind, agiert niemand?
Aventurien besteht aus mehr Leuten als deiner Heldengruppe.
Das heisst nur "unmächtige" NSCs dürfen dann agieren? Bin mir nicht sicher ob das tatsächlich eine Grundregel der DSA Abenteuer ist.
von Timonidas
20.08.2020 13:27
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Wolfio hat geschrieben:
20.08.2020 12:13
Grundregel für die Mehrzahl von DSA-Abenteuer:

Wo Helden sind, agieren keine mächtigen NSC.
Wo mächtige NSCs sind, agieren keine Helden.
Die Grundregel der Mehrzahl von DSA Abenteuern ist, wenn mächtige NSCs da sind, agiert niemand?
von Timonidas
13.08.2020 18:35
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Der Geier hat geschrieben:
13.08.2020 17:31
Dumme Frage: Hats in diesen 34 Seiten auch Vorschläge gegeben, was die Ulisses Leute anders machen müßten, um auch die 62% Unzufriedenen wieder abzuholen? Ich hab mir jetzt nicht angetan, das alles durchzulesen, aber vielleicht hat da der ein oder andere eine Stelle, wo ich hinkucken könnte?
Da gab es einiges, das meiste war von der Sorte "macht es doch wie früher, da war alles besser."
Der Geier hat geschrieben:
13.08.2020 17:31
An meinen eigenen Vorschlägen überleg ich grade noch. 26% Begeisterung für eine Entität, die über Wohl und Wehe eines meiner liebsten Hobbies bestimmt, ist irgendwie ... ungut.
Naja, mach dir da mal keinen Kopf, das hier ist quasi ein DSA 4 Forum, große Begeisterung für die Neue Version brauchst du hier nicht erwarten. Wenn du das sehen willst geh zu Ulisses offiziellen Kanälen oder dem Orkenspalter.
von Timonidas
09.08.2020 18:56
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
09.08.2020 11:39
Das ist falsch, gerade bei Internetbestellungen hast du das am weit gehendste Rückgaberecht.
Naja die hat man dann trotzdem nicht immer, und auch gerade bei digitalen Produkten muss man oft auf ein allgemeines Rückgaberecht verzichten. Der Punkt ist doch dass eine Online Bestellung oder ein Digitales Produkt dadurch kein "unnormaler" Kauf wird. Der Markt entwickelt sich halt mit der Zeit und mit der Technik, altmodische Vertriebswege sind nicht "normaler" oder "besser" als andere. CF ist eben ein vergleichweise junges Marketing Tool und es scheint ziemlich gut zu funktionieren, die einzigen Gegenstimmen beziehen sich halt darauf dass es ihrer Meinung nach nicht so sein sollte oder dass es ein "nicht normaler" und deshalb schlechter Vertriebsweg ist.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
09.08.2020 11:39
CF ist aber keine klassische Vorbestellung.
Wie du schon erwähntest ist bei der Vorbestellung schon alles definiert und in der Regel auch schon der Produktionsprozess angelaufen.
Bei einer CF fängt theoretisch die Produktion erst an, nachdem die Menge X an Geld eingenommen wurde.
Das ist ganz Individuell, die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen CF Finanzierung steigt natürlich mit der Vorleistung des Entwicklers/Produzenten. Ich meine auch nur dass es eher einer Vorbestellung entspricht als einem Kredit, ein Kredit ist etwas ganz anderes. Zwar ist das CF eine Form der Finanzierung, aber das Projekt wird explizit von den Kunden finanziert und nicht von Investoren oder Gläubigern. Die Gegenleistung ist also einfach das Produkt dass sie gekauft haben.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
09.08.2020 11:39
Der "klassischen" CF gestehe ich das auch zu. Kleiner Hersteller, Bastler hat eine Idee muss aber erst Geld einsammeln.
Ulisses als Schwergewicht kann durchaus den Weg der normalen Vorbestellung gehen und die CF nicht als Werbekanal missbrauchen.
Naja du setzt hier Umstände voraus die nicht unbedingt etwas mit CF zu tun haben. Die Logik entzieht sich mir ein bisschen, missbraucht etwa Amazon den Online Markt weil sie es sich ja auch leisten könnten einen Laden zu eröffnen? Irgendwie ergibt das für mich wenig Sinn bestimmte Vertriebswege an die größe des Unternehmens zu koppeln, es wiederspricht auch dem Grundgedanken der Marktwirtschaft. Die Firmen sollen ihre Produkte verkaufen wie es für sie am besten funktioniert, CF ist dabei ein sehr effektives Werkzeug, auch wenn der Gedanke hinter CF ursprünglich war für Kleinunternehmer an Kapital zu kommen kannst du Firmen nicht verbieten die selbe Strategie zu versuchen weil sie "schwergewichte" sind. Ich bin mir nichtmal sicher womit Ulisses diesen Titel verdient, selbst wenn man sehr großen Firmen das CF verbieten sollte, würde Ulisses vermutlich unters Radar fallen.
von Timonidas
09.08.2020 01:15
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Dreifach20 hat geschrieben:
08.08.2020 12:47
Meiner Ansicht nach sind CFler keine einfachen Käufer. Ein normaler Käufer kann die Ware begutachten und danach entscheiden, ob er sie haben will und er hat ein Rückgaberecht. Der CFler muss nach Umsetzung des Produkts nehmen, was der Verlag liefert, er hat zu diesem Zeitpunkt keine Möglichkeit sein Geld zurückzufordern, das Produkt zu bemängeln oder den "Kauf" in irgendeiner Form rückgängig zu machen.
Damit verzichtet jeder CFler auf einen Teil der Rechte, die für normale Käufer selbstverständlich sind.
Das klingt ja fast so als ob das Internet Neuland für dich wäre, also online Bestellungen und auch Produkte ohne Rückgaberecht sind im digitalen Zeitalter definitiv keine Besonderheit mehr.
Dreifach20 hat geschrieben:
08.08.2020 12:47
Alles was in einem Crowdfunding eingezahlt wird, ist doch praktisch ein Kredit. Man gibt Geld und erwartet irgendwann in der Zukunft eine Gegenleistung. Im normalen geschäftlichen Umfeld definiert ein Kreditgeber was er an Rückzahlung (materiell oder finanziell) erwartet. Ein CF-Kreditgeber verzichtet auf diese Möglichkeit.
Also nein, das stimmt einfach nicht. Am ehesten entspricht das CF einer Vorbestellung und keinem Kredit. Jemandem Geld geben und eine Gegenleistung in der Zukunft erwarten ist nicht die Definition eines Kredits sondern die einer Bestellung per Vorkasse bzw. die einer Vorbestellung, also etwas zu bestellen dass es noch nicht gibt. Tatsächlich ist aber auch deine Definition eines "normalen geschäftlichen Kredits" nicht korrekt den da bestimmt der Kreditgeber nur bedingt zu welchen Konditionen er sein Geld zurück bekommt, tatsächlich bestimmt in erster Linie der Leitzins, dh. die Zentralbank, zu welchen Konditionen Kredite vergeben werden. Die Kreditgeber haben da oft einen gewissen Spielraum, wobei auch der gesetzlich beschränkt ist da er sich sonst im Bereich des Wuchers bewegt was nicht legal ist. Um aber zur eigentlich Äquivalenz zu kommen, bei einer Vorbestellung ist schon vorab definiert was der Kunde für sein Geld bekommt, er bekommt es halt zu einem späteren Zeitpunkt. Das Crowdfunding ist hier sogar Kunenfreundlicher als die klassische Vorbestellung denn wenn genug Kunden vorbestellen können dadurch Zusatzprodukte freigeschaltet werden die nichtmal Teil der ursprünglichen Bestellung waren.
von Timonidas
01.08.2020 18:02
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hina hat geschrieben:
01.08.2020 17:35
Die 4er waren bei weitem detaillierter, einheitlicher strukturiert und haben hoechstens Teile der alten Texte aufgenommen (bis zu dem Punkt, dass ich mich erinnern kann gewisse Dinge vermisst zu haben).
Ich will hier garkeine Aussage machen inwiefern Texte kopiert oder nicht wahren, aber mir ist bei den wenigen die ich gelesen häufiger aufgefallen dass ganze Textstellen teilweise übernommen wurden, das muss ja nichtmal heissen dass es schlecht ist, aber halt definitiv weniger Arbeit.
Hina hat geschrieben:
01.08.2020 17:35
"Grobe s/w Zeichnungen" ist so ungefaehr auf dem Niveau von "knallbunter Kinderkram", drueckt also wie letzteres meines gegenueber den DSA5-Produkten Dein persoenliches Empfinden gegenueber den DSA4-Produkten gut aus, wird aber den handwerklich brillanten Zeichnungen der DSA4-Regionalspielhilfen (Caryad, Mia Steingraeber v.a.) nicht gerecht.
Stimmt, manche Illustrationen waren sehr gut. Mit grob beziehe ich mich aber z.B. auf die Charakter Portraits der NSCs, die teilweise sehr stilisiert und grob waren (sowohl in RSHs als auch in Abenteuern). Wenn ich meinen Spielern ein Bild von einem NSC zeigen möchte für die es (noch) keine DSA 5 Illustrationen gibt suche ich meistens lieber eine ganz andere als auf die älteren Darstellungen zu greifen, es ist halt nicht mehr zeitgemäß (gerade beim online spielen) den Spielern entfernt menschlich aussehende Skizzen zu präsentieren (überspitzt formuliert). Und eben der Stil der Zeichnungen konnte zu DSA 4 Zeiten schon massiv schwanken innerhalb einer Publikation, das hat man heute zumindest weniger. Ich streite auch garnicht ab dass es seinerzeit hervorragend angekommen ist, es ging mir bei dem Argument explizit darum dass man das HEUTE so nicht mehr verkaufen könnte.
von Timonidas
01.08.2020 17:26
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Harteschale hat geschrieben:
30.07.2020 17:18
notfalls weiteres Personal anzuwerben um zeitnah das Projekt abzuschließen.
Ja richtig, lass einen Leiharbetier die Regionalbeschreibung fertig stellen :D
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
31.07.2020 11:24
Wenn dann der 08/15 Kunde auf einmal in der Schlange vorbeiläuft und seine Sache deutlichst früher bekommt fühle ich mich verarscht, zumal Dschungel ohne große Kampagne , CF und sonstiges fertig wurde.
Der "08/15 Kunde" steht in deiner Analogie aber an einer ganz anderen Schlange und wartet auf dass CF Produkt genausolange wie jeder andere. Ich weiss garnicht mit welcher Logik du dir da eine Art Klassenkampf zwischen Dschungel und Thorwal RSH Kunden herleitest, aber auf mich wirkt das reichlich absurd, ich freue mich auf beide Produkte. Ein CF finanziert man eigentlich weil man an den Zusatzmaterialien aus den Stretchgoals interessiert ist, und nicht weil man dadurch einer angeblich "höhergestellten" Kundenklasse angehört.
Harteschale hat geschrieben:
31.07.2020 14:09
Nun kann es sein, dass Ulisses kalkuliert, dass es über 50.000 Euro oder 100.000 oder 200.000 erst sich lohnt und Risiko eingegangen ist, aber das glaube ich persönlich nicht.
Dir ist aber schon bewusst dass man die CF Produkte auch nachträglich erwerben kann? Sie werden also auf jeden Fall mehr einnehmen als bei CF finanziert wurde. Es wäre also garkein Risiko damit zu rechnen.
Mikal Isleifson hat geschrieben:
31.07.2020 14:16
Also das, was früher ca. 30€ waren, sind heute schon über 70€.
Nein eben nicht. Natürlich kann man darüber streiten ob die DSA 4 RSHs (die zu einem großen Teil Nachdrucke der DSA3 RSHs waren) besser sind als die neuen, aber man kann nicht darüber streiten dass man mehr und hochwertigere Produkte bekommt. Mit den Schwarz-Weiss Reprints der DSA 3 RSHs, ein paar groben Schwarz Weiss Zeichnungen und skizzenhaften Stadtplänen holt man heutzutage halt keine Spieler mehr ab. Das würde man doch bestenfalls noch aus Nostalgie kaufen.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
31.07.2020 14:55
In meinen Augen ist CF ein wunderbares Instrument um am normalen Markt vorbei zu agieren. Also erst mal eine Produktidee zu haben und dann bei Banken, Investoren usw. vorzusprechen um Geld zu bekommen.
Stattdessen geht man direkt zu den Endkunden und stellt etwas in Aussicht.
Dieser Weg sollte nur Nerds, Amateuren und sonstigen Spinnern offen stehen die ganz bestimmt nicht das Kapital haben um ihre nerdige Idee zu verwirklichen. Ein Profiunternehmen hat da nix zu suchen, von denen erwarte ich durchaus eine ordentliche Kalkulation und Aquise der Mittel.
Es gibt aber in der realität keinen "normalen" Markt. Ein etabliertes Unternehmen mit Kundenstamm und regelmäßigen Einnahmen muss auch nicht "bei einer Bank vorsprechen" um seine Produkte zu finanzieren, das kann das Unternehmen mit seinen Einnahmen machen. "Nerds, Amateure und sonstige Spinner" sind meistens auch diejenigen die nach einem finanzierten Projekt nichts zu stande bringen und an die man sein Geld verliert. Bei einem professionellen Unternehmen weiss man wenigstens dass man sein finanziertes Produkt auch bekommt, das wäre mir lieber als irgendeinem "Nerd, Spinner oder Amateur" mein Geld zu geben damit der bemerkt dass es garnicht so leicht ist ein Produkt fertig zu stellen.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
31.07.2020 14:55
Sollte also jetzt einer daher kommen und ein CF aufmachen, um sich Maschinen zur Herstellung von Steelbooks zukaufen um diese dann indviduell für jeden Kunden anzupassen würde ich sofort was dazu geben.
Warte ich erstell kurz ein CF, wieviel wärst du bereit dafür zu geben? Ich bin 100% sowohl Nerd, Amateur als auch Spinner, wäre also genau dein Mann für so ein Projekt.

Nein also die Kritik am CF an sich kann ich nicht nachvollziehen. Man kann einem Unternehmen finde ich nicht vorwerfen gewinnorientiert zu arbeiten, tatsächlich ist es sogar eine rechtliche Vorraussetzung. Ich würde jetzt Ulisses Spiele nicht mit einem Mediengiganten wie Universal vergleichen, aber doch professionell genug um sicher zu sein dass sie ihre CFs auch ausliefern werden, was für mich Vorraussetzung ist dass ich da überhaupt mitmache. Ulisses als Firma muss aber eben auch abwegen was sich lohnt, dass sich für Thorwal mehr Zusatzprodukte lohnen als für die Dschungel RSH war von Anfang an klar, aber mit dem CF konnte man dass halt genau bestimmen. Daher finde ich es prinzipiell nicht schlecht dass Produkte von denen man weiss dass sie sich verkaufen werden Crowdfunded weil damit eben haufenweise Zusatzprodukte kommen die man andernfalls aus wirtschaftlichen Bedenken vielleicht nicht angeboten hätte.
von Timonidas
30.07.2020 16:54
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Harteschale hat geschrieben:
30.07.2020 16:24
Das kann man ja trotzdem kritisieren - gerade weil die Finanzierung mit Kickstarter obwohl Branchenplatzhirsch ohnehin schon kritisch betrachtet wird von einigen Leuten.
Naja kann man, ist aber bisschen deplatziert. Da ist auch der Hinweis richtig dass das nichts mit der "Publikationspolitik" zu tun hat, sondern dass da einfach zwei unterschiedlich schnell arbeitende Teams dahinter standen, und das eines gerade wegen dem extrem erfolgreichen Kickstarter einfach viel mehr zu tun hat.