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von Dragenreyter
14.08.2019 12:56
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Sind Pferde nutzlos?
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Sind Pferde nutzlos?

Es muss halt ganz klar gesagt werden, daß Pferde gerade für Reiseabenteuer, bei denen oft das Gelände bzw. Transportmittel gewechselt werden muss (z.B. Phileasson), eher problematisch und nur streckenweise wirklich winnvoll sind. Vor allem, wenn man auf dieser Reise keinen zentralen Ort hat, an den man immer mal wieder zurück kommt.

Bei eher regionalen oder lokal begrenzten Szenarien ist das weitaus weniger ein Problem.

Ein Problem ist es, wenn z.B. die Pferde außerhalb einer Höhle gelassen werden, die Erkundung der Höhle aber plötzlich Tage dauert und die Helden dann auf der anderen Seite des Gebirges wieder rauskommen. Besonders schmerzhaft, wenn ein Großteil des eigenen Besitzes oder wertvolle Güter auf den Pferden gelagert wurden.

Eine etwas ungewöhnliche, aber durchaus möglich Lösung wäre hier z.B. ein magisches Artefakt mit Salander Mutander oder ähnlichem Verwandlungszauber, mit dem man das Pferd bei Bedarf einfach in etwas deutlich Kleineres und Handlicheres verwandeln kann.
Müsste dann aber ein entsprechend mächtiges und wertvolles semipermanentes Artefakt sein, um dauerhaft von Nutzen zu sein.
Artefakte mit Taschenglobulen, in die man die Pferde (oder Massen an Gütern udn Ausrüstung) bei Bedarf einfach verstauen kann, gibt es zwar in D&D als Standardware, aber in DSA praktisch nicht. Wobei der Meister das natürlich durchaus ermöglichen kann, einfach der Bequemlichkeit halber.

Oder das Reittier ist halt ein Hippogriff, der kommt so oder so praktisch überall hin und kann auch mal längere Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden.

Der Elf ruft sich sein Reittier halt bei Bedarf mit Magie.

Am Ende ist es letztlich nur eine Frage, was der Meister alles erlaubt bzw. möglich macht.
von Dragenreyter
14.08.2019 00:34
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Sind Pferde nutzlos?
Antworten: 53
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Sind Pferde nutzlos?

Das Hauptproblem bei Pferden ist, daß sie je nach situation sowohl enorm hilfreich als auch hinderlich sein können, in jedem Fall aber eine erhebliche Investition und Verpflichtung darstellen. Es sei denn, man hat sie irgendwo gefunden oder geklaut.

Ausgebildete Reitpferde sind mehr Wert, als der durchschnittliche, nichtadelige Alrik sein lebtag verdient.
Richtige Kriegspferde sind ein kleines Vermögen selbst für wohlbetuchtere Leute aus der Oberschicht wert.

Wer längere Strecken über Land reisen muss, für den sind Reittiere fast schon ein Muss. Außer wenn es gilt, ein Gebirge zu überqueren.
Und wer dann öfters auf Schiffe umsteigen muss, kann Pferde nicht immer darauf mitnehmen. Was besonders für Pferde als Tierbegleiter oder Vertrautentiere enorm problematisch ist.

Es sei denn natürlich der Meister drückt dabei ein Auge zu und macht es irgendwie möglich.

Daher ist es eigentlich ratsam, Reittiere generell als temporäre Leihtransportmittel zu sehen, zu denen keine tiefere Bindung aufgebaut werden sollte. Auch Reittiere als Vertrautentiere sind besonders einschränkend, wenn sie dem Helden nicht wirklich überall hin folgen können.

Für Reiterkampf SEs gilt ebenso: ihre Nützlichkeit und Wert sind, genauso wie viele Handwerkstalente, sehr stark szenario- und situationsabhängig.
Ein Ritter ohne entsprechende Reitfertigkeiten ist natürlich ein wenig untypisch und unglaubwürdig.

Und generell ist Reiterkampf in DSA nicht am besten gelöst, gelinde gesagt. Aber wenigstens hat man die Möglichkeit, einen Reitfokussierten Charakter zu bauen. Das gibts z.B. in D&D nicht.