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von DnD-Flüchtling
15.05.2019 17:18
Forum: Novizen & Eleven
Thema: Was und wie war euer erstes Abenteuer
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Zugriffe: 3705

Was und wie war euer erstes Abenteuer

Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 16:58
Nein, ich rede von Witcher 1, für 3 brauche ich erstmal nen besseren Rechner.
Du hast gerade mein aufrichtiges Mitgefühl, Witcher 3 lohnt sich ja alleine schon aufgrund der umwerfenden Bilder.
Interessanterweise ist W3 ein CRPG, das fast komplett ohne Dungeons auskommt, aber umso mehr "Events" hat, in denen das Spielprinzip aufgelockert und durch ein anderes ersetzt wird. zB eine wunderbare Szene, wo Geralt mit seinen Witcherkollegen einen Trinkspiel macht, sich alle hoffnungslos besaufen und dann buchstäblich betrunkene Anrufe starten.
Also alles in allem sollte man Anfänger vielleicht wirklich mit etwas Neuem "überraschen" oder halt ne Steigerung von dem vorher Bekannten.
Absolut. Hier ist halt die Frage, wie schnell du dich voran bewegen willst - ein normaler Dungeon Crawler unterscheidet sich ja nur dahingehend von Hero's Quest, dass das Spielsystem eines "echten" PnP komplizierter ist und dass die Struktur eine andere ist: Du bewegst dich nicht über das Brett, sondern bekommst die Umgebung geschildert, du haust nicht nur Monster, sondern kannst sie auch überraschen etc. Ich kann da durchaus nachvollziehen, wenn man sich unter diesen Umständen den Schritt dann gleich schenkt.
Ich meine man kann DSA sicher mit weniger Interaktion spielen als ein Witcher, aber das wäre halt gar nichts für mich. (Ich glaub aus dem Grund werbe ich grad eine Freundin so halb von DnD zu DSA ab, wobei das halt einfach stark an den verschiedenen Gruppen liegen wird. Anscheinend gibt es in ihrer DnD Runde kaum plotunrelevante Interaktionen unter den SCs)
Ich sage es mal so: In DnD ist der Powercreep und allgemein das Powergaming ein deutlich stärkeres Element als in DSA, du wirst da fürs Minmaxing deutlich stärker belohnt als fürs Charakterspiel, und so etwas wie Fluff-Skills gibt es nicht (ein Beispiel: Statt Tanzen, Singen und Musizieren gibt es nur das Talent "Perform", und die einzige Klasse, die es richtig steigern kann, ist der Barde, bei dem daran seine diversen spieltechnisch relevanten Klassenfertigkeiten hängen). Zudem sind die verschiedenen Settings deutlich weniger ausgefeilt und die Abenteuer sind halt das, was der Meister draus macht.
von DnD-Flüchtling
15.05.2019 16:43
Forum: Novizen & Eleven
Thema: Was und wie war euer erstes Abenteuer
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Overator hat geschrieben:
15.05.2019 08:59
Grundsätzliche stimme ich dir da zu, ich bin auch nicht per se ein Gegner von Dungeon Crawlern, wobei der Schwarze Keiler im speziellen storymäßig schon Lücken hat, die man mEn durchaus im Vorfeld beseitigen kann und sollte.
Weshalb sich für mich der klassische Dungeon Crawler "verbietet" ist folgendes, die Meisten die ich an DSA bislanh herangeführt habe, kannten unter Rollenspiel v.a. Diablo und Co, D1 - 3 ist bekanntlich Hack'n'slay, ergo Rollenspiel tendenziell = Hack'n'slay, diese "Meinung" befürchtete ich aber zu zementieren, würde ich als erstes einen Dungeon Crawler spielen und besonders der Keiler bestätigt das Bild auch noch etwas. Weil alle Bewaffneten im Grunde Gegner, also Schwertfutter, sind.
Ich mag da jetzt vllt auch zu pessimistisch sein aber deshalb wäre ein Dungeon Crawler bei mir eher mal als 3., 4. AB oder so drin und nicht als Einstieg. Klar im Alchemysten kann man auch Schnetzelmann und Söhne spielen aber der Einstieg ist tendenziell dialoglastiger, kann aber, wenn die Spieler sich damit schwer tun, auch gekürzt werden. Danach kommt dann von allem etwas.
Kurzum: Dungeon Crawler gehören für mich ebenfalls zum P'n'P aber könnten ein falsches Bild über die "Mechanik" vermitteln.

Das ist jetzt Ansichtssache - hier hängt es aber wie erwähnt auch davon ab, wie und wo man anfängt.

Als mein Bruder (der übrigens interessanterweise im Gegensatz zu mir relativ schnell wieder vom PnP-Hobby wegkam) damals theatralisch nach "Silvanas Beifreiung" davon vorschwärmte, wie sein Charakter eine Orkfamilie umgemoscht hatte, war ich erst mal etwas irritiert, aus zwei Gründen: 1. was ist an der Erfahrung so überwältigend, dass es extra erwähnenswert wäre? und 2. woher wusste er, dass es eine Familie war? - meine Referenzgröße dafür waren damals Computerspiele, wo die Mobs halt direkt kaputt waren und auch keine Familienverhältnisse untereinander pflegten, ob es sich um Roboter, Räuber oder kleine grüne Männchen handelte.
Und als er mir dann mit damals 9 Jahren oder so an mein erstes Abenteuer meisterte (wie erwähnt Nedime), war ich erst mal von dem Konzept als solches überwältigt: Für mich gab es nur symmetrische Brettspiele mit gleichgestellten Teilnehmern, wie Mensch ärgere dich nicht oder Das verrückte Labyrinth oder Kniffel. Und bei solchen Spielen visualisierte ich auch nicht die Welt, sondern nahm das Setting halt als Spielbrett wahr.
Aber dass es auch ein Spielprinzip gibt, wo nur ein Teil der Mitspieler "spielt" und einer dann die Welt beschreibt und die dort vorkommenen Figuren führt, und dass man selber Handlungsfreiheit hat wie im echten Leben und die eigenen Entscheidungen zählen, weil besagter SL am laufenden Band fragt "was macht ihr?", und dass die Mitspieler nicht alle Klone mit identischen Fähigkeiten sind (wie bei Mensch ärgere dich nicht oder Das verrückte Labyrinth oder Kniffel), sondern unterschiedliche Rollen spielen - das war faszinierend. Und diese Erfahrung machte ich wie gesagt auch in einem doch sehr schlichten Abenteuer wie Nedime.

Insofern sehe ich eine grundlegende Einführung per Dungeoncrawler jetzt nicht unbedingt als negativ an, aber wie erwähnt auch vor allem als Einführung, wenn jemand gar keine Erfahrung hat. Wenn jemand allerdings schon Hero's Quest kannte (das wie gesagt die meisten Eigenschaften eines "bare bones"-RPGs erfüllte), oder schon mit Roguelikes und Diabloklonen vertraut ist, ist die Ausgangssituation natürlich eine etwas andere. Und eine ganz andere, wenn er "echte" CRPGs wie Mass Effect oder Baldur's Gate gespielt hat, wo dein Charakter eine von dir bestimmte Persönlichkeit hat und die Welt auch nicht nur aus Loot-Pinatas und XP-Lieferanten besteht. Einem solchen "Neuling" kann man dann auch deutlich eingängiger das Spielprinzip klarmachen, indem man einfach sagt "so ähnlich wie Baldur's Gate, nur dass du anstatt mit NSCs zusammen mit anderen Leuten in einer Gruppe bist, keiner von euch ein Bhaalskind spielt, ich die Welt übernehme und ihr nicht durch die Grenzen eines Computerspiels limitiert werdet."

Zumal Dungeoncrawler ja auch relativ schnell langweilig werden - hier möchte ich auf meine jüngsten persönlichen Erfahrungen verweisen (siehe Signatur), als ich die ganzen DSA-Klassiker auf ihre "Ausschlachtbarkeit" für DSA heute abgeklopft hatte, und dabei zu meinem Kummer feststellen musste, dass ich von den ersten 20 Abenteuern der B-Reihe nur 2 oder 3 halbwegs empfehlen würde.

Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 10:29
und in Witcher hing an deinen Taten schon recht früh ob eine gewisse Hexe tot ist oder lebt (würde mich da echt mal interessieren wie die Story weitergeht wenn sie stirbt. Die taucht ja später wieder auf, wenn sie das überlebt)
Keira Metz? (also falls du von Witcher 3 redest.)
Assaltaro hat geschrieben:
15.05.2019 11:54
Denn in eine fremde Rolle schlüpfen hat jeder als Kind schon gemacht, wir hatten da viel Harry Potter gespielt und so hatte ich mir auch pnp direkt vorgestellt, nur eben diesmal mit Regeln und so und nicht das freeplay im Kinderzimmer.
Ich halte es schon für einen massiven Unterschied, deine Rolle selbst zu schreiben oder einfach nur eine vorgegebene Figur der Popkultur zu verkörpern.
Overator hat geschrieben:
15.05.2019 14:11
Nicht jede Vorlage lohnt zu überarbeiten, habe auch ein paar ABs die im Prinzip nur Ideensteinbrüche sind, aus den alten Havena-Anthologien bspw.
Die Havena-Anthologie sehe ich eigentlich als eines der besten Abenteuer der A-Reihe an, weil man hier das erste Mal das Gefühl hatte, nicht in einer etwas blutleeren, beliebigen Welt zu spielen, sondern es so etwas wie ein festes, verlässliches Setting mit einer Vielzahl an NSCs und eigenen Sozialstrukturen gab.
von DnD-Flüchtling
14.05.2019 20:23
Forum: Novizen & Eleven
Thema: Was und wie war euer erstes Abenteuer
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Overator hat geschrieben:
14.05.2019 12:55
Aye, allerdings sind DSA1-ABs da schon sehr überarbeitungsbedürftig. Die Verschwörung von Gareth ginge grds., ist aber für einen Neuling zu Umfangreich. Schwarzer Keiler hingegen ist zu dungeon-crawalig, habe es mit meiner Ogerzuggruppe vor geraumer Zeit gespielt, allerdings stark überarbeitet. Einem Neuling würde es jedoch kein akurates BIld mehr zeichnen, wie DSA aktuell ist.
Hängt davon ab, auf welchem Erfahrungsniveau deine Gruppe ist, was PnP allgemein angeht. Wenn du es mit absoluten Anfängern zu tun hast, ist es evtl. gar nicht mal so dumm, sie darauf einzustellen, dass sie es mit einem interaktiven, nichtlinearen, charaktergetriebenen und fortlaufenden Spiel mit Entscheidungsfreiheit zu tun haben (also etwas ganz anderes als so ziemlich jedes sonstige Tabletop-Spiel).

Das erinnert mich an eine Einführung im Player Handbook von ADnD2 zum Thema Rollenspiel, wo man als Neuling vom Genre "normale Brettspiele" zum Genre "Rollenspiele" geführt wird ("stellen Sie sich vor, sie würden ein Leiterspiel spielen... und jetzt stellen Sie sich vor, es wäre eine Krypta... und jetzt stellen Sie sich vor, die Krypta wäre voller Monster und Sie wären bewaffnet... und jetzt stellen Sie sich vor, Sie könnten sich nach belieben vor und zurück bewegen und müssten nicht nur in eine Richtung laufen" etc.).

Und selbst supersimple Dungeoncrawler können das Konzept ja durchaus adäquat demonstrieren:

1. als Grundvoraussetzung brauchst du einen Charakter, damit es überhaupt losgehen kann.
2. du kannst dich frei über die Karte bewegen.
3. du hast deinen Charakter beim nächsten Mal immer noch, nur mächtiger.
4. das Spiel lässt dir alle (plausiblen) Handlungsoptionen.

Die allermeisten Brettspiele checken kaum irgendwelche Boxen hier, selbst Hero's Quest (das einem Rollenspiel am nächsten kommt) erfüllt nur 1-3: Du kannst dort nicht sagen: "ich gehe zu dem Bücherregal und schaue nach, ob da ein interessantes Buch drin ist" oder "ich klaue die Waffen des toten Orks" oder "ich lausche an der Tür" weil das nicht vorgesehen ist - in einem Rollenspiel geht das sehr wohl.
Das Konzept "stell dir vor, du wärest ein [Charakter X] und könntest alles machen" ist ja auch erst mal gewöhnungsbedürftig, wenn man es noch nie vorher erlebt hat. Weitere Aspekte des Rollenspiels - wie interagieren die Charaktere untereinander und mit NSCs, die nicht nur reines XP-Futter sind; wie interagieren sie mit dem Setting etc. - kann man immer noch später ausführlicher bedienen.

Insofern würde ich jetzt "Das Wirtshaus zum Schwarzen Keiler" gar nicht groß umarbeiten wollen. Klar, es ist langweilig für jemanden, der mehr vom Rollenspiel erwartet, aber diese minimalistischen Zielsetzungen erfüllt es ja - und das, ohne dass es einen vollkommen falschen Eindruck von Aventurien erweckt (im Gegensatz zu, sagen wir, Die sieben magischen Kelche). Die Frage ist natürlich, inwieweit man simple Dungeoncrawler wirklich braucht, anstatt sie einfach selber zu schreiben.

Aber "Die Verschwörung von Gareth" - ist schon ein Abenteuer, das verstärkt auf Charakterspiel, Erforschung und Kontakt mit dem Setting setzt und ist als solches eines, das ich eher Spielern mit zumindest etwas Erfahrung zumuten würde.
von DnD-Flüchtling
26.03.2019 17:18
Forum: Novizen & Eleven
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

[
Der löbliche Pilger hat geschrieben:
26.03.2019 16:13
Mein erstes Abenteuer überhaupt war vor knapp 30 Jahren in der Tat Sylvanas Befreiung, das wurde ich heutzutage aber keinem mehr antun wollen.

Och, Silvanas Befreiung ist als Einführungsabenteuer für das Rollenspiel an sich in Ordnung; und auch wenn es nicht so viel Sinn macht (der unmotivierte Dungeon ohne Sinn dahinter), so ist es immer noch weniger schlimm als, sagen wir, Verschollen in Al'Anfa.

Aber ja, ein echtes Stück Aventurien hat man damit auch nicht.


Ach ja:
Sylvanas
Warcraft-Alarm!! :ijw:
von DnD-Flüchtling
24.03.2019 13:11
Forum: Novizen & Eleven
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Amaryllion hat geschrieben:
23.03.2019 23:59
Daher wäre mein Rat für ein Einführungs-Abenteuer mit Rollenspiel-Neulingen immer: reduzieren aufs Wesentliche. Und das ist erstmal die Tatsache, dass man weitestgehend selbst über die Handlungen seiner Spielfigur bestimmen kann, ohne von unsichtbaren Wänden eingeschränkt zu sein.
Stimmt, das vergisst man gerne (ich hatte daran jedenfalls gar nicht mehr gedacht).

Wenn es darum geht, absolute Neulinge an das Spiel heranzuführen, braucht man eigentlich gar keinen besonderen Plot, es geht ja erst mal darum, ihnen mehr den Unterschied zwischen einem PnP und anderen Spielsorten klarzumachen - die Unterschiede gehen ja weit über Regeln hinaus.
von DnD-Flüchtling
20.03.2019 16:39
Forum: Novizen & Eleven
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Tiyadan hat geschrieben:
20.03.2019 15:15
Du, Nedime oder das Abenteuer? :???:
Das Abenteuer. Ich war aber nicht sooo viel älter :wink:
Assaltaro hat geschrieben:
20.03.2019 14:42
Richtige Rollenspielanfängerin ist nur eine, eine hat vor ner Zeit mit dnd angefangen und was die dritte vor Jahren mal gespielt hat, weiß ich jetzt nicht. Aber die dnd Spielerin meinte halt eben das letzte von mir geleitete DSA Abenteuer war ne schöne Abwechslung zu dnd, ich vermute dass sie dort eher dungeoncrawls machen sowie das oft klingt von ihren Erzählungen.
Ich meinte mehr, dass du sie nicht mit Details das Setting betreffend überforderst. Die alten Abenteuer - also die, die was taugen - sind da gar nicht schlecht für Einsteiger; einfach deswegen, weil die Autoren mangels Reife des Settings selber gar nicht so viel über darüber wussten.

Abenteuer wie zB Hexennacht oder Tödlicher Wein bieten ein nettes, wenig kampflastiges Spiel mit aventurischer Atmosphäre (die auch nicht durch spätere Setzungen ausgehebelt wird), ohne die Spieler mit Infodumps zu erschlagen.
von DnD-Flüchtling
20.03.2019 14:23
Forum: Novizen & Eleven
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Was und wie war euer erstes Abenteuer

Ich hatte mit Nedime (damals bereits 6 Jahre alt) in der Gruppenfassung angefangen, noch ohne eigens erstellten Helden, und furchtbare Angst vor jeder Tür.

Das erste richtige (Kauf-)Abenteuer, das auch einigermaßen funktionierte wie von der Autorin geplant, war Hexennacht.
Assaltaro hat geschrieben:
17.03.2019 22:13
Ja ich glaube mit Silvanas Befreiung und Wirtshaus zum schwarzen Keiler zeige ich ein sehr falsches Bild vom aktuellen DSA.
Zudem hat eine Spielerin jetzt bei mir schon Offenbarung des Himmels gespielt und fand es eine angenehme Abwechslung zu ihrer dnd Runde die wohl sehr dungeoncrawling ist, da will ich ihr in Dsa wirklich was anderes bieten.

Der weiße Berg gefiel mir auch gut, lässt sich nur schwer nach hinten verschieben weil Wendelmir noch Prinz war.
DSA lebt definitiv von der Welt - das ist seine Stärke für Langzeitspieler, aber eine Schwäche für Anfänger. Wenn du es nicht nur mit DSA- sondern auch mit Rollenspielanfängern zu tun hast, würde ich tatsächlich erstmal mit banalen Abenteuern anfangen, die sie an das PnP-Hobby heranführen; und die Welt mit ihrer Vertrautheit zum Hobby "wachsen" lassen.


chizuranjida hat geschrieben:
18.03.2019 01:50
Es fing an mit "Da ist so ein Eingang, und ihr geht da halt rein." Ich erinnere mich, dass ich und andere Neulinge uns fragten, warum wir da rein sollten, und was uns da erwarten würde.
Das erinnert mich sooooo an den Beginn von "Eye of the Beholder 1" :ijw:
Ansonsten ist mir besonders im Gedächtnis geblieben, dass man auf Türen aufgemalte bunte Symbole nur dann bemerkt, wenn man ausdrücklich fragt: "Ich untersuche die Türen. Fällt mir da irgendwas Ungewöhnliches auf?" Ich glaube, wir haben mit dem Problem mehr als einen Abend verbracht.
Mein erster SL (mein Bruder) war da ähnlich. Im GRW von DSA 2 gab es leichtsinnigerweise den blöden Satz "in DSA gilt 'gesagt, getan - nicht gesagt, nicht getan'", womit man dem SL wohl die Handhabe geben wollte, bei Streitigkeiten ein Machtwort zu sprechen.
Mein Bruder verstand das dummerweise als Aufforderung, komplettes Micromanagement zu verlangen und amüsierte sich köstlich, wenn wir immer wieder gegen geschlossene Türen rannten oder im Nachthemd die Herberge verließen, weil wir nicht ausdrücklich gesagt hatten, dass wir die Türen geöffnet oder uns nach dem Aufstehen angezogen hatten.