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von Shirwan
12.10.2020 21:47
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Eid eines feqzgläubigen Lohnmagiers
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Eid eines feqzgläubigen Lohnmagiers

Mein Vorschlag würde so in die Richtung gehen:

Be nameh Feqz-o, Djan-o, Kharat!
Im Namen Feqzens, der reinen Seele und des Verstands, schwöre ich unter dem ewigen Schutz des nächtliche Himmelszelt, beim bewahrenden Sternenwall und der lautern-silbernen Tochter, mein Ashtarra, meine reine Sternenkraft; gepriesen sei Feqz; meinem Herren dem Ritter … zur Verfügung zu stellen, auf dass meine helle Kraft sein gutes Werk erstrahlen lasse.
Meine Kräfte gebieten über die Gedanken und den Willen von Mensch, Zwerg, Elf und Tier und rechtschaffen ist meine Kraft, denn ich setze sie zum Wohle der Schöpfung ein, so wie es meine Meister und die Meister vor ihnen es schon zu tun pflegten.
Als Maßstab meines Handelns, dessen Achtung ich vor Feqz und den anderen Al’Veranim beschwöre, dient Ad‘Daftarnameh Albyricus, das unter dem besonderen Segen Rohals ibn Nandus ibn Feqzens steht.

Insbesondere gelobe ich keine Shaitanim zu beschwören, denn sie sind der Schöpfung Feind
Ich gelobe keinen Fluch zu wirken, denn dies Hexenwerk ist meiner Zunft unwürdig Verhalten
Ich gelobe, die Ruhe der Toten zu achten, denn Marbos stille Gnade, lässt uns Menschen die Endlichkeit unseres Lebens umso mehr achten.

Möge meinem Dienstherr …. sein rechtschaffen Werk neunfach im Guten vergolten werden, denn es ist seine Rechtschaffenheit, die dem Throne (Zweimühlens?) Anstand und Würde verleiht.
Und möge ich unter seiner Herrschaft Dienst vor folgenden Taten bewahrt werden, denn sie sind dem Rechtschaffenen zuwider. Und dieses schändlich Wirken, was mein Dienstherr niemals fordern wird:

Ist die Handlung, wider die Gesetze des Feqz, denn allein seiner Gnade Gunst verdanke ich meine Kraft.
Ist die Handlung die Gabe des Lebens einem anderen zu rauben, denn dies kor- und rondaragefällige Handwerk ist nicht Ziel meiner ehrwürdigen Kunst.

Weiß nicht, ob ich das betonen würde… das macht dich eher auffällig…
Ist die Handlung den Geist des anderen so lang zu formen, dass er bricht und der Staub seines Geistes, dem meinen Sklave ist.
Ist die Handlung einen anderen zu zwingen eine Schuld einzugestehen, die er nicht begangen, ….

Dies ist mein Schwur im Zeichen der Nacht unter diesem irdisch Himmelszelt und so es die Götter wollen werde ich mich ein Jahr und einen Tag halten, sofern der edle Herr … mir die Ehre erweist, meinen Dienst anzunehmen.


Herr des Handels
Herr der Nacht
Herr der Schläue
Herr der Kraft
hoch in den Sternen
blick herab
sei Hüter!
sei Zeuge!


Edit: Mhm ich hätte deinen Beitrag zum Eid evtl. vorher lesen sollen :rolleyes: . Wenn man so klare Vorstellungen hat, warum musst du dann den Eid formulieren? Die sollen dir ganz klar den Inhalt des Eides sagen und du stimmst entweder zu oder nicht...
Aber gerade wenn ein Praiosgeweihter dabei ist, sollte er sich eigentlich mit dem CA auskennen und dem RG unentwegt Standpauken halten bzgl. des GP halten... Sehr komische Situation.
von Shirwan
08.10.2020 15:15
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Eid eines feqzgläubigen Lohnmagiers
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Eid eines feqzgläubigen Lohnmagiers

chizuranjida hat geschrieben:
08.10.2020 14:48
Wieso, hält sich die Akademie Donnerbach nicht an den Codex?
Nein, tun sie nicht. Sie sind auch nicht Teil einer Magiergilde (außer das wurde letztens geändert).
smarrthrinn hat geschrieben:
08.10.2020 14:48
Shirwan hat geschrieben:
08.10.2020 13:50
hier gilt per se erst einmal überhaupt kein Gesetz, dass man nicht selber umsetzt und dementsprechend muss man da auch mehr ins Detail gehen.
Das sehe ich anders. Für den Magier des TE gilt der Codex, egal wo er sich aufhält. Das wird ihm jederzeit bewußt, wenn er sich das Akademiesiegel in seiner Handfläche ansieht. Und genau deshalb kann er sich darauf berufen. Auch der Donnerbacher Ronnie wird, wenn er klug ist (und wenn er jemals von der Kaiserin anerkannt werden will), soviel Rechtssicherheit in seiner Baronie umsetzen, wie er durchsetzen kann.
Dem widerspreche ich nicht, das habe ich aber auch nicht angezweifelt. Ich spreche explizit vom Raum der Wildermark, da gilt in der Praxis erst einmal kein Gesetz, außer einer setzt es durch. Es kann gut sein, dass der RG den Codex Albyricus umgesetzt hat (das GP dagegen weniger), wenn er es denn so explizit kennt (hört sich für mich nicht so an; ehrlich gesagt liest sich das auch so als würde die Gruppe den Inhalt des CAs nicht kennen). Evtl. sagt der RG dann, "also das was du hier schreibst ist ja eh Teil des CA, siehe §666 Absatz 3 Halbsatz 5", dann ist ja alles gut. Aber wenn der andere Magier schon ankommt und sagt das und das muss rein, dann würde ich wenn ich als Magier in so eine Gegend und Situation käme, erst einmal davon ausgehen, dass ich alles explizit erläutern muss. Dazu kommt wie gesagt dann noch der Individualitätsgedanke des Feqz.

Die Idee von Ranjida finde ich aber auch nicht schlecht. Da bezieht der Magier sich auf den CA und listet die Punkte einzeln auf. Das wäre sauber und strahlt Kompetenz aus (die der andere aber wahrscheinlich nicht erkennt...)
von Shirwan
08.10.2020 13:50
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Eid eines feqzgläubigen Lohnmagiers
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Eid eines feqzgläubigen Lohnmagiers

Hi @Alnus,

so grundsätzlich fände ich die Formulierung in Ordnung, wenn du die Parameter Feqz und Tulamide nicht eingebracht hättest.
Was den Inhalt betrifft, da muss ich mich leider den anderen anschließen, dass du dich da selbst ein wenig klein redest.

bzgl. Inhalt: Ich denke gerade Feqz- und Phexgläubige mögen lieber ihre Individualität in einen Vertrag einbringen und diesen möglichst individuell gestalten. In diesem Fall würde ich mich also nicht auf irgendwelche mittelreichischen Regularien stützen, sondern tatsächlich die Punkte einzeln aufführen, die ich im Besonderen beachten möchte (im Übrigen hält sich der Rondrageweihte aus dem Dominium Donnerbach ja auch nicht ans Garether Pamphlet, den Codex Albyricus wird er höchstwahrscheinlich nicht beachten und Praios und Donnerbacher sind .... nicht gerade die besten Freunde). Hier teile ich außerdem deine Meinung, die Wildermark ist ein weitgehend rechtsfreier Raum. Hier sind Nekromanten "Magierfürsten" und Herrscher von eigenen Gnaden (und in dem speziellen Fall wahrscheinlich sogar der Vorgänger des Rondrageweihten...), hier gilt per se erst einmal überhaupt kein Gesetz, dass man nicht selber umsetzt und dementsprechend muss man da auch mehr ins Detail gehen.

Ich würde, wenn es nicht in einen separaten Vertrag kommt, auch auf deine Entlohnung eingehen. Dazu gehört natürlich eine angemessene Unterkunft, 1-2 Bedienstete, Kleidung (1) und im Falle deines Ablebens oder Verstümmelungen und Ähnliches eine Entschädigung, entweder an dich, deine Familie oder, wenn dein Held Schulden hat, an die Heimatakademie. Wenn du Zugriff auf das Kor Vademecum hast, schau da mal am besten rein, da ist ein exemplarischer Vertrag enthalten (witzigerweise auch für Zweimühlen), der war meiner Erinnerung nach ganz brauchbar.
(1): Da kann man einen Blick in die Lebensstiltabelle werfen. Welche Stellung nimmt dein Magier denn da ein, wenn da schon ein anderer Magier da ist? In der Spielhilfe Ritterburgen & Spelunken stand glaube ich auch, was so ein Hofmagus an Bequemlichkeiten üblicherweise zu erwarten hat.

Formulierungen: Ich würde so Formulierungen, wie Finger abfaulen oder ich räche mich wenn du mich nicht bezahlst komplett streichen. Ich dachte dir geht es darum Vertrauen zu gewinnen? Eine Drohung in einem Vertrag und irgendwelche Verfaulungen finde zumindest ich nicht vertrauenserweckend. Ich würde allgemein alle Strafen die mich betreffen streichen, das kann die Gegenseite einbringen wenn sie möchte, damit würde ich nicht im Vorfeld ankommen.

Ich würde, wenn möglich, die Aufwände des Dienstherren möglichst klein reden oder im besten Fall sogar als Leistung meinerseits verkaufen: Ich verpflichte mich die Kleidung, die mein Dienstherr mir zur Verfügung stellt, mit Stolz zu tragen, um vom Ruhme meines Herren unter diesem irdisch Himmelszelt zu verkünden, so sie meinem Dienst an ihm nicht im Wege steht und seiner Herrschaft Würde angemessen ist.... so in diesem Sinne, kannst ja dann richtig formulieren. Bei der Unterkunft könnte man argumentieren, dass man in der Nähe sein will, wenn was passiert usw.

Allgemein sind deine Formulierungen natürlich recht "nüchtern", plastisch, mittelreichisch. Das kann ja passen gerade wenn er aus Neersand kommt. Ansonsten würde ich deutlich mehr Adjektive benutzen und "blumiger" unter extensiven Einsatz von Metaphern und mit Nebensätzen, die lediglich dazu dienen seine Bildung zu illustrieren, arbeiten. Ist allerdings die Frage, ob du dafür diesen Aufwand betreiben willst.

Bzgl. Vokabular benutzt du zwar Mantren und die Lobpreisung Feqzu Akbar / Feqz ist groß, aber der überwiegende Rest ist dann wieder mittelreichisch. Auch hier kann das mit der Herkunft aus Neersand zwar passen, aber das ginge halt auch anders. Dann spricht man nicht von Dämonen, sondern von Shaitans, Ifriits, Deavas/Divs oder welchen Begriff auch immer die DSA Redaktion aus irgendeiner orientalischen Sprache geklaut hat. Eine weitere Begrifflichkeit wäre Ashtarra, die (reine) "gute" Sternenkraft, gerade um die Rechtschaffenheit deiner Magie zu betonen, RG aus Donnerbach sind im Übrigen häufig Traditionalisten und kennen sich deswegen häufig mit der (ur-)tulamidischen Sprache aus (z.B. explizit für deren Oberhaupt Aldare betont).

Auch den Bezug zu Feqz als Former des Sternenwalls, der ja zum Schutz vor dem Eintritt der Dämonen dient, könntest du einbringen, dazu auch seine Tochter Mada oder gerade wegen den Untoten auch Marhibo/Umm Ghulschach/Marbo etc.

Viele Grüße
Shirwan