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von Shirwan
20.10.2020 00:58
Forum: Zauberkundige & Magie
Thema: Golemiden-Grunderschwernis
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Golemiden-Grunderschwernis

Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
19.10.2020 23:19
Aber was wäre jetzt beispielsweise einen +6 Zuschlag würdig, wenn bereits innerhalb der einzelnen elementaren Affinitäten (vergleiche Sand und Gorsand, beide sind dem Element Erz zugeordnet) eine Unterscheidung nach Wertigkeit erfolgt?
Würde ich diesen Schritt weiterverfolgen, müsste sich der Reinheitsgrad und die Wertigkeit gleichzeitig verändern. Und dann wären wir auch wieder bei der Frage, warum "Sand" bei gleichem Reinheitsgehalt schlechter als Gorsand ist.
Ich bin mir nicht sicher, ob ich dich richtig verstanden habe, von daher verzeih, falls ich an der Frage "vorbei antworte".
Man darf trotz der anderen elementaren Golemiden eines nicht vergessen: Der Zauber weist das Merkmal Erz auf. Auch aus den Beispielen aus EG ist immer eine Erzkomponente vorhanden.* Nun müssen die Materialen, also neben ihrer stofflichen Erzkomponente, auch andere zusätzliche elementare Komponenten (bzw. Aufladungen siehe unten) aufweisen (und das gilt auch für Erz). Im Falle des Khomsands und seinem Bezug zur Luft, erkläre ich es mir damit, dass das besonders feiner Sand ist und die Wüste ständig einem Luftzug ausgesetzt ist, der diesen feinen Sand aufwirbelt und damit mit "Luft auflädt" (so ähnlich funktioniert ja auch die Alchemie...). Der Gadang ist ein Sinnbild für das Wachstum in der Region, Gadanga war nicht umsonst eine Fruchtbarkeitsgöttin der Urtulamiden, da macht es Sinn, dass der Schlamm der dort ist, mit der geistigen Eigenschaft von Humus, namentlich Wachstum und Leben aufgeladen ist usw.
Neben dieser Aufladung mit dem anderen Element, scheint eine zusätzliche Aufladung mit Magie auch förderlich zu sein (vielleicht geben sie aber auch nur Extrafeatures, wie die fehlende Verwundbarkeit gegen Schnittwunden beim Gorsand).
Der Grad der "Aufladung" kann aber natürlich variieren. Elementar potente Orte erzeugen elementar potente Materialien, so wie sie auch Elementarbeschwörungen ja vereinfachen. Ein für Wasser elementar aufgeladener Sand kann aber nicht "erzmäßig aufgeladen" sein. Bspw. der Strandsand. Der hat wahrscheinlich einige Muschelsplitter drin, war sehr lange im Wasser und weist damit eine leichte "Wasseraufladung" auf. Würde jemand den für einen Wassergolemiden verwenden, wäre die Erschwernis bspw. +4 (in meinem Beispiel). Würde er den für einen Erzgolemiden verwenden, wäre die Wasseraufladung hier eher hinderlich, es ist gar nicht mehr so richtig erzig, sondern im wahrsten Sinne des Wortes wurde es "verwässert". Der Zusammenhang wäre nicht vorhanden, also +6. Würde man einen Bonus für Erz haben wollen, muss er also neben der Tatsache, dass der Sand aus Erz besteht, was ja wie gesagt für alle gilt, zusätzlich mit "Erz" aufgeladen werden, also bspw. aus einem Bergtal sein (Berg = Erzaufladung). Natürlich ist es dann einfacher für Erz, da Sand natürlich gerne an erzaffinen Orten ist.

*: Gäbe es eine elementare Variante des Zaubers, sagen wir mal Humus, dann müssten die Golemiden wahrscheinlich aus Humus bestehen, sagen wir mal aus Holz und zusätzlich eine elementare Aufladung aufweisen (bspw. Holz eines Baums aus dem Gebirge für Erz).
von Shirwan
19.10.2020 22:42
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Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
18.10.2020 05:54
Gegenfrage: Was ist normaler Sand? Immerhin wird selbst Khômstaub gesondert aufgeführt. Und das ist nichts anderes als feiner Sand?
Normaler Sand, wäre für mich bspw. Sand vom Strand von Malqis oder so. Warum Khômsand jetzt besonders (und luftaffin) ist kann man natürlich diskutieren. Die Wüsten Aventuriens (kenne aber mit Dragenfeld jetzt aber auch nur die 3, vielleicht noch was in der Warunkei?...) sind ja alle durch spektakuläre Ereignisse / Magie entstanden, deswegen finde ich den Gedanken jetzt nicht grundsätzlich verkehrt, dass die magische Auffälligkeiten aufzeigen.
ChaoGirDja hat geschrieben:
18.10.2020 17:20
Ich fürchte das die Besonderheit von Gor-Sand nicht in seiner Reinheit liegt, sondern daran das es Gor-Sand ist.
Finde das was Chaos schreibt hier tatsächlich zielführend, würde mich als Konsequenz eigentlich von der Idee trennen, dass die elementare Reinheit ausschließlich ausschlaggebend ist, sondern eher die "Besonderheit" des Materials/Sands.

Hab mal einen anderen, älteren Diskussionsfaden gefunden, den ich sehr gut fand und der einen ähnlichen Ansatz verfolgte:

Reinheitsgrad von Sand - unedler Unsinn?

Was haltet ihr von dem Vorschlag (macht gerne Gegenvorschläge)?

+6: Völlig zusammenhangsloses, "erzenes" Material
+4: Profanes Material hat einen schwachen, elementaren Zusammenhang, bspw. Sand vom Strand für einen wasseraffinen Golemiden
+2: Wie oben, nur der elementare Zusammenhang ist stärker oder der Ort elementar potenter. Bspw. Material von einem Vulkan, für einen feueraffinen Golemiden
0: Wie oben, nur der Ort von dem das Material stammt ist aus der elementaren Perspektive sehr potent: bspw. Material vom Schlund für einen feueraffinen Golemiden
-2: Ort weist elementaren Zusammenhang und zusätzlich eine starke magische Affinität auf, bspw. Gor
-4: Für Vorschläge offen: Wie oben, zusätzlich enthält das Material magische Metalle (bspw. potentiell Mindoritstaub im Falle des Gorsands)
-6: Für Vorschläge offen: Entstammte dem Herzen oben genannter Orte?
von Shirwan
17.10.2020 18:13
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Älteres Thema / Ähnliche Frage

Weder in WdZ noch EG stehen die Grunderschwernisse für das Material Sand (ich meine nicht die Gesamterschwernis, sondern nur die aus den Material). Leider sind die Erschwernisse der Golemiden aus EG zusammengewürfelt, so dass ich es mir nicht ableiten kann. Wie hoch würdet ihr die Erschwernisse ansetzen?
Meine Einschätzung wäre so 10.

Anbei ein paar Beispiele aus WdZ
Holz+0
Lehm+7
Rauch+21

Und da man seit EG Golemiden auch aus normalen Sand formen kann: Wie würdet ihr die Reinheit gorischen Sands einstufen? Wenn analog zu normalen Sand: Habt ihr kreative Vorschläge wie man die Reinheit dann erhöhen könnte?

Danke und Gruß
Shirwan