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von Nathan Fürstenberg
14.02.2018 14:58
Forum: Neuigkeiten & Berichtenswertes
Thema: [DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Wunderbar! Ein Fragenkatalog. Den bekomme ich in der Mittagspause noch hin. Herr Jadoran, ich widme mich später wieder dem Thema Rohrstock. Zu den übrigen Fragen und Anmerkungen komme ich ebenfalls erst heute Nacht.
1) Gibt es Tabellen zur Modifikation des Körpergewichts in Relation zur ausgewürfelten Größe der Geschlechtsteile? Ich meine, die wiegen ja mehr oder weniger was und haben Einfluss auf das gesamte Heldengewicht.
Davon mussten wir absehen, da auch die Grundregeln nicht das Gewicht von Haaren berücksichtgen. Da sind wir konsequent geblieben.
2) Gibt es eine Auflistung der verschiedenen Qualitätsstufen des Orgasmus? Am Besten noch unterteilt nach Männern und Frauen. Bei Männern gibt´s nur den einen, den BUMM-Orgasmus, ohne Abstufungen. Bei Frauen ist das vielschichtiger. Ich könnte mir gut vorstellen, das man die Unterschiede zwischen Orgasmus QS 1 und Orgasmus QS 5 deutlich bemerkt. Sowohl Frau selbst als auch die Umstehenden.
Freilich. Es gibt zum einen den gewöhnlichen Beischlaf, der regelt alles über eine einzige Probe und die QS. Die bessere Version ist das Liebesspiel. Da wird die Qualität des Orgasmus in Relation zur Länge des Liebesspiels gesetzt. Je länger das Liebesspiel geht, desto besser der Orgasmus. Wenn es wirklich gut war, dann ist es nicht nur ein Orgasmus, sondern ein ekstatischer Höhepunkt. was das genau bedeutet, kann man im Buch nachlesen.
3) Kann man den Orgasmus hinauszögern? Mit Selbstbeherschungsproben erschwert um die Anzahl der Erregungsstufen vielleicht? Bringt das am Ende eine andere Qualitätsstufe des Orgasmus?
Das wird über die Liebesspielregeln simuliert. Es ist dort besonders erstrebenswert, gemeinsam mit dem Partner den Orgasmus lange hinauszuzögern. Die Erregungsstufen spielen da mit hinein.
4) Wird es einen neuen "Ausdauerwert" für die Männer geben?
Auch hier muss ich auf die Liebesspielregeln verweisen. Es gibt aber Regeln dazu, die das abbilden, inklusive Vorteilen wie Standhaftigkeit. Gleichwohl gilt dies auch für Personen mit Vagina. Auch diese können erschöpfen, obwohl dies nicht jedem (leider) bekannt ist. Im Sinne der aventurischen Gleichberechtigung haben wir das gleichwertig behandelt.
5) Kriegt man gute Regeln für die Ruhephasen zwischen zwei Akten mitgeliefert?
Der gewöhnliche Beischlaf ist öfters durchführbar, das Liebesspiel nur einmal am Tag. Das Liebesspiel bringt gewissen Vorteile mit sich. Aus diesem Grund haben wir es zeitlich begrenzt.
6) Wird es ein "verbotenes Kapitel" geben, unlautere Praktiken oder Stellungen, die vielleicht gar nur von bestimmten Rassen oder Kulturen möglich sind? Ich stelle mir zweistimmiges Fellatio der Elfen vor...
Es wird einen Abschnitt über Selemie geben, aber da bin ich leider nicht der Fachmann.

Weibliche Ejakulation: Selbstredend findet die in WdV Erwähnung, hängt aber nicht von den QS ab.
von Nathan Fürstenberg
14.02.2018 00:58
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Farmelon hat geschrieben:
14.02.2018 00:45
Danke, keine Antwort ist auch eine Antwort.
Haben Sie Geduld, warten Sie ab. Morgen startet das Crowdfunding, da können Sie sicher auch Fragen stellen und die Verlagsmitarbeiter helfen Ihnen weiter.
von Nathan Fürstenberg
14.02.2018 00:43
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Thema: [DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Farmelon hat geschrieben:
14.02.2018 00:31
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
14.02.2018 00:09
Absolut ja. Es hängt nicht von der Rasse ab. Vielmehr spielt die Region, in der man lebt, eine Rolle. Es gibt verschiedene Faktoren, die die Größe von Geschlechtsmerkmalen beeinflussen können. Einer der wichtigsten Faktoren ist die Durchschnittstemperatur des Lebensraums.
Widerspricht der Regel in dem Video früher, wo Thorwaler Bonusgröße bekommen beim Auswürfeln des Phallus. Aber ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer dich wirklich ernst zu nehmen, was zum Teil auch an deiner Ausdrucksweise liegt. Kannst du irgendwie beweisen das du an der Erschaffung des Band beteiligst warst oder bist, wie auch immer du das nun bezeichnest? :)
Falsch. Sie missachten, dass Thorwaler sich nicht auf die Menschenspezies, sondern die Kultur Thorwaler bezieht. Einzig die Waldmenschen (nicht die Utulus) haben einen etwas längeren Penis, der durch die Spezies bestimmt ist. Da haben wir dem phantastischen Realismus den Vorzug gegeben.

Wenn Sie mich nicht ernst nehmen, ist eine Diskussion unnötig. Sie sollten nicht mit Menschen diskutieren, die Sie nicht ernst nehmen. Wobei ich Sie verstehen kann. Es gibt einige Menschen in Foren, bei denen es mir genauso geht.
Schauen Sie einfach ins Impressum von Wege der Vereinigungen. Mir ist bewusst, dass Sie das noch nicht können, aber haben Sie ein wenig Geduld.
von Nathan Fürstenberg
14.02.2018 00:09
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Jadoran hat geschrieben:
13.02.2018 23:40
Dass die Schadenswirkung von Waffen bei DSA generell runtergeregelt ist, damit Kämpfe nicht so tödlich verlaufen und Helden cinematisch kämpfen konnen, anstatt nach dem ersten Bauchtreffer qualvoll und unrettbar innerlich zu verbluten, ist dem Mitverfasser des Werkes bekannt?

Aber da ein Mitverfasser schreibt: Was haben Ernstkampfregeln eigentlich in einem "Wege der Vereinigung" zu suchen?
Das ist DSA-Allgemeinwissen. Aber schauen Sie sich die aktuellen Vergleichswerte an:
Laut den aktuellen Regeln macht ein unbewaffneter Angriff 1W6 TP, ein Messer/Dolch 1W6+1 TP und ein Knüppel/Kurzschwert 1W6+2 TP. Ich würde den Rohrstock bei 1W6+1 oder 1W6+2 einordnen, Sie nicht? Er sollte mehr TP verursachen als ein einfacher Faustschlag.
Ich glaube, Sie haben das in ihrer Aussage nur angemerkt, weil Sie das Video oder Buch nicht mögen. Legitim, aber ich sehe keine echten Grund, warum die TP nicht korrekt sein können.
Eine bessere Kritik wäre, die zu kleinen Abstände zwischen Waffen des unteren Spektrums zu kritisieren, selbst wenn es nicht zu tödlich sein soll. Zwischen 0 und 2 ist eben kein großer Unterschied.

Im Rotlichtmilieu kann es zu ernsten Auseinandersetzungen kommen, auch in Aventurien. Eine improvisierte Waffe kann da entscheidend sein. Ein guter Grund, solche Gegenstände mit Werten zu versehen. Mit einer Lustpeitsche kann man auch jemanden verletzen. Selbstredend ist sie nicht so lang und gefährlich wie eine echte Peitsche. Schauen Sie mal in Namenlose Nacht rein, da war selbst eine Praiosblume als Waffe vorstellbar.
Bin nochmal auf Seite 1 des Threads zurückgegangen und zu Video 1 (und habe mich durch das irgendwie verschämte Gelächter von Markus Plötz gequält). Hat die Redaktion da wirklich "recherchiert" welche "Menschenrasse" größere Brüste hat? Also Norbardinnen haben "genetisch" die größten Brüste? Bzw. Thorwaler haben die größten Penisse? Wie kommt man denn zu solchen Ergebnissen?
Absolut ja. Es hängt nicht von der Rasse ab. Vielmehr spielt die Region, in der man lebt, eine Rolle. Es gibt verschiedene Faktoren, die die Größe von Geschlechtsmerkmalen beeinflussen können. Einer der wichtigsten Faktoren ist die Durchschnittstemperatur des Lebensraums.

Bei Elfen haben wir uns aber an die aventurischen Quellen gehalten. Diese Spezies hat im Durchschnitt kleinere Brüste.
von Nathan Fürstenberg
13.02.2018 23:19
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Jadoran hat geschrieben:
13.02.2018 23:01
@Nathan Fürstenberg: Echte Rohrstöcke sind nicht aus Bambus, sondern aus Rattan. Ein Rohrstock aus Bambus splittert, das fällt nicht unter "safe, sane & consensual". Rohrstöcke sind als Waffe ausgesprochen ungeeignet, im Gegensatz zu einem Kampfstab, einem Knüppel, einer richtigen Keule oder selbst einem Spazierstock, die eine ganz andere Masse und daher Wucht bringen. Ein Rohrstock ist auch kein Tötungswerkzeug, ausser vielleicht in der Phantasie mancher Leute. Da braucht es gar keine Schweinehälften.
Ich muss widersprechen. Ein Rohrstock kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Rattan ist möglich, ebenso Schilf oder Bambus. Je nach Region, je nach Vorliebe. Das Brabaker Rohr ist Bambus. Hätten wir Rattan genommen, wäre es unkorrekt und man würde uns vorwerfen, nicht richtig recherchiert zu haben.

Bambus-Rohrstöcke splittern auch nur dann, wenn sie falsch hergestellt werden. Über ein Trocknungsverfahren kann man Bambus-Rohrstücke herstellen, die defacto nicht brechen oder splittern.

Für den Kampf sind Rohrstöcke nicht gut geeignet, korrekt. Sie dürften in der finalen Fassung improvisierte Waffen sein. Schläge gegen den Kopf sind aber schmerzhaft und bisweilen tödlich, so wie jedes Schlagwerkzeug, vorausgesetzt, es wird richtig eingesetzt, tödlich sein kann.

Die Schweinehälfte war für das Kurzschwert gedacht. Ich halte 1W6+2 für eine fatale Fehleinschätzung. Es fehlt eine 5 nach der 2.
von Nathan Fürstenberg
13.02.2018 22:43
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Herr Jadoran, ein echter Rohrstock aus Bambus ist ähnlich intensiv bei Schlägen wie ein Knüppel oder eine Keule. Ich würde stattdessen den Dolch und das Kurzschwert als unterbewertet betrachten. Aber wir sollten die unterschiedlichen Tötungswerkzeuge einfach ausprobieren - an einer Schweinehälfte, versteht sich -, um ein abschließendes Urteil bilden zu können.

WeZwanzig, hast du noch Platz für ein Wege der Vereinigungen?
von Nathan Fürstenberg
10.02.2018 09:24
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Sumaro hat geschrieben:
10.02.2018 08:34
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
10.02.2018 00:21
Sie dürfen nicht vergessen, dass das sie DSA schon viele Jahre kennen. Für Sie mag es erstmal nicht so ungewöhnlich sein, aber für einen neuen Leser ist das nicht unbedingt selbstverständlich, in einer toleranten Welt zu spielen. Und das muss diesem erst klar gemacht werden.
Ah. Womit wir doch beim eigentlichen Problem angekommen sind. Der Inhalt, der hier teilweise angesprochen wird, gehört eben nicht in ein Sonderwerk, denn woher "kenne" ich denn Aventurien?
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
10.02.2018 00:21
Die Andergaster haben ein deutlich mittelalterliches Weltbild und Rahja war dort lange eine Gottheit mit sehr geringem bis keinem Einfluss. Gibt es vielleicht ein paar Ausnahmen, weil man einer Adligen Familie angehört:
Wäre das nicht ein Text gewesen, der eher für die Regionalspielhilfe in genau diesem Spielbereich interessant gewesen wäre? Sprich der wertvolle Input, den man doch jedem neuen Spieler mitgeben will, geht da vollkommen ab? Ich soll also was über die zwergische EInstellung zum Sex kennen lernen, aber über die Zwerge kann ich nicht mal 10 Seiten zur Kultur, Lebensweise etc. nachschauen? Ich soll etwas über die Akzeptanz von vorehelichem Sex bei den Tulamiden erfahren, wenn ich außer einer Handvoll Seiten zu allen möglichen Themen noch nichts über diese Kulturen weiß?

Mir kann doch keiner sagen, dass sich "Wege der Vereinigung" an die Anfänger richtet. Geschweige denn, dass der Inhalt wirklich sinnvoll dort platziert ist, wo er platziert wird. Wollte man eine tolerante Welt mit offenem Umgang mit Sexualität etc. gestalten, dann wäre der Almanach genau der richtige Ort gewesen, um dort ein Kapitel einzuweben, um genau das zu thematisieren (und übrigens hätte man mit der generischen Heldengruppe, die sonst fast immer nur überflüssige und flache Kommentare zum Besten gibt, sogar mal eine Möglichkeit gehabt, diesen Helden den Standpunkt ihrer Kultur in den Mund zu legen). Hat man aber nicht. Und klar wäre Platz dafür gewesen, es war also nicht wichtig.

Wenn mir noch 90% von Aventurien fehlt, an Beschreibung, dann sind die Wege der vereinigung für den neuen Spieler komplett nutzlos, denn alles was ich da erzähle über Kultur und Sexualität, das hätte ich schon a) lange platzieren können (Almanach) und b) könnte ich noch in den ganzen austehenden Spielhilfen unterbringen, die sich ja weitestgehend aus dem bestehenden Bild speisen.

Sprich, wer sich also auf die Fahnen schreibt, damit ein besseres Aventurien zu erschaffen, der nutzt die bestehenden Gelegenheiten schlicht nicht und hat sich offenbar selbst getäuscht. Den Inhalt des Bandes was die regelseitigen Dinge betrifft, hätte man vermutlich, ähnlich wie die Regeln zur Kneipenschlägerei, auch in einem eigenen Meisterschirm unterbringen können. Eine Penis-Tabelle zum auswürfeln ist nun wahrlich keine Sache, die viel Platz braucht (und die gibt es zu DSA auch schon von anderen Spielhilfen).

Es mag sicherlich ein wirtschaftlicher Erfolg werden können und manche werden auch lustig finden, was die Redaktion da in den Raum wirft als Unterhaltungsvideo, ich jedoch denke, dass man seine Strukturen gerade in der Veröffentlichung einfach deutlich verbessern könnte und bei mir - was unbedeutend ist, da kein Kunde - ist der Respekt für die kreative Arbeit deutlich gesunken. Selbst wenn man interessante Themen anspricht, sehe ich, dass diese, bei aufrichtigem Interesse daran einen toleranten Kontinent einzuführen, woanders besser und universaler untergebracht werden müssten und es hier in erster Linie darum geht, noch einmal mit einem Nischenprodukt das Spenden-Potential der Community abzugreifen und "schnelles und einfaches" Geld zu machen. Das ist legitim, sorgt bei mir allerdings für Abneigung.
Es ist Wochenende, Herr Sumaro, gehen Sie raus in die Welt und verbringen Sie kostbare Zeit nicht in Foren.

Das Thema ist so wichtig, dass es nicht verstreut auf x-Publikationen gehört. Gewiss, man hätte das Thema auch in den Aventurischen Almanach unterbringen können, aber kreiden Sie dies nicht WdV an. Das kann nichts dafür, dass der Almanach schon gedruckt war. Allerdings wäre dort vermutlich weniger Platz gewesen, sodass ein Quellenband mindestens die zweitbeste Lösung darstellt. Stellen Sie sich vor, es gebe diesen Band gar nicht. Ein schwerwiegender Verlust!

Für einen Nichtkunden verfügen Sie über ziemlich viele inhaltliche Detailkenntnisse. Für einen Nichtkunden sind Sie auch sehr diskussionsfreudig an einem Werk, dass sie gar nicht wollen. Nutzen Sie Ihre Zeit besser. Spielen Sie zum Beipsiel mehr DSA.

Ich werde jetzt meinen eigene Rat befolgen.
von Nathan Fürstenberg
10.02.2018 00:21
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Sumaro hat geschrieben:
10.02.2018 00:03
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
09.02.2018 23:35
Die Zwölfgöttergläubigen werden nur von den Maraskanern überflügelt, die eine absolute Akzeptanz in ihrer Gesellschaft aufweisen. Zudem haben wir usn auch mit anderen Geschlechtern und wie die Aventurier darüber denken beschäftigt. Was ist beispielsweise mit Menschen, die zwei primäre Geschlechtsorgane aufweisen? Oder dauerhaft ihr körperliches Geschlecht wechseln wollen (von der Tsakirche sicherlich toleriert). Auch hier hatten wir den Leitsatz, dass wir uns nicht an irdischen Ungerechtigkeiten orientieren, sondern Aventurien ein Hort der Toleranz ist, unserer Welt deutlich voraus.
Ich würde ja sagen, dann wurde eindeutig vergessen, wie tolerant Elfen damit sind was Liebe betrifft und wie sie dies als natürlich hinnehmen und fluide gestalten.

Nun ist allerdings die Frage, was daran der Mehrwert ist. Toleranz ist großartig, aber in Aventurien schon so ultimativ verbreitet, dass man selbst Nachtalben und Dämonenpaktierer in die Gesellschaft integriert. Das man sich nicht daran stört ob Alrik Balrik oder Alrike lieb hat, wenn irgendwo anders Orks ins Reich einfallen (oder integriert werden, je nachdem, man ist ja tolerant) oder Sterne auf einen drauf fallen können, weil was großes passiert, ist verständlich, aber kaum der Erwähnung außerhalb eines kurzen Absatzes wert. Das gibt es bei Shadowrun dann auch schon, beschrieben auf einer halben Seite.

Für Toleranz brauche ich ja nicht viel Platz. Wenn es weitestgehend überall akzeptiert ist, reicht dafür eine halbe Seite, worin ich auch noch erwähnen kann, dass es zwei bis drei Kulturen oder Umfelder gibt, in denen es anders ist. Aber so füllt man ja kein Buch. Und angeblich soll es ja mit großen EInsichten über Aventurien gefüllt sein. Denn Sex ist ja nun mal universal.

Wo wird es denn neue Anspielstationen im Hintergrund geben? Was sind die drängenden Fragen, die sich so aufgeworfen haben? Wird es Konfliktpotential geben, dass man ausschlachten kann? Aktuell gibt es im Hintergrund nämlich sehr viele Dinge, die große Reibung erzeugen, gerade in Sachen "Vereinigung" und "freie Liebe". Da sind doch bestimmt ein paar Brennpunkte im Blick aus dem aktuellen Hintergrund, oder?
Sie dürfen nicht vergessen, dass das sie DSA schon viele Jahre kennen. Für Sie mag es erstmal nicht so ungewöhnlich sein, aber für einen neuen Leser ist das nicht unbedingt selbstverständlich, in einer toleranten Welt zu spielen. Und das muss diesem erst klar gemacht werden.
Es gibt dennoch Unterschiede in der Behandlung und immer auch Ausnahmen, auf die man eingeht. Die Andergaster haben ein deutlich mittelalterliches Weltbild und Rahja war dort lange eine Gottheit mit sehr geringem bis keinem Einfluss. Gibt es vielleicht ein paar Ausnahmen, weil man einer Adligen Familie angehört: Wie stehen Zwerge zur Homosexualität? Da gibt es schon einen Fundus an Fragen. Wir haben keine 80 Seiten damit gefüllt, aber den notwendigen Platz eingeräumt, den das Thema auch verdient.
Reibungspunkte haben wir auch berücksichtigt. Die Novadis und die Andergaster waren dankbare Anspielstationen, aber auch die Frage von Pflicht, Nachkommen zu zeugen vs. Liebe ist berücksichtigt.

Ich bin auf jeden Fall stolz darauf, welches Bild wir insgesamt damit vermitteln können. Man muss sich ja nicht immer am Schlechtesten der Wirklichkeit orientieren.
Ich würde ja sagen, dann wurde eindeutig vergessen, wie tolerant Elfen damit sind was Liebe betrifft und wie sie dies als natürlich hinnehmen und fluide gestalten.
Ich vergaß: Ja, auch die Elfen sind tolerant im Hinblick auf Geschlechter, aber recht elitär, was die Spezies angeht.
von Nathan Fürstenberg
09.02.2018 23:35
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Sumaro hat geschrieben:
09.02.2018 23:13
Wie steht es denn um die Akzeptanz von Homosexualität in Aventurien?
Gut, das Sie fragen.

Alex und ich haben uns da sehr genau überlegt, wie Aventurien gestaltet ist. Wir haben da eine immens große Toleranz in den Ländern der Zwölfgöttergläubigen abgebildet und uns sehr bemüht, dass auch die Traviakirche nicht unsympathisch-intolerant rüberkommt (es gibt Ausnahmen, aber die Kirche soll nicht so wirken, als ob sie etwas gegen Homosexuelle hätte). Die Zwölfgöttergläubigen werden nur von den Maraskanern überflügelt, die eine absolute Akzeptanz in ihrer Gesellschaft aufweisen. Zudem haben wir usn auch mit anderen Geschlechtern und wie die Aventurier darüber denken beschäftigt. Was ist beispielsweise mit Menschen, die zwei primäre Geschlechtsorgane aufweisen? Oder dauerhaft ihr körperliches Geschlecht wechseln wollen (von der Tsakirche sicherlich toleriert). Auch hier hatten wir den Leitsatz, dass wir uns nicht an irdischen Ungerechtigkeiten orientieren, sondern Aventurien ein Hort der Toleranz ist, unserer Welt deutlich voraus.
Beim Bildmaterial haben wir deshalb auch einige homoerotische Szenen von Männern und Frauen sowie bisexuelle Szenen gewünscht. Eines meiner Lieblingsbilder ist ein Männerpaar, in einer recht harmlosen Szene, welches aber gute Laune und Normalität vermittelt.
Leider gingen genau solche Aspekte des Buches in der bisherigen Vermarktung stark unter, beziehungsweise wurden gar nicht erwähnt. Das Buch hat immer noch den Stempel "April-Scherz" und als solches sollte es versuchen die Leute zu überzeugen, das es deutlich mehr ist. Das neuste Video auf YouTube ist gefühlt jedoch eine reine Sammlung von pubertär Peniswitzen. Sollte das Buch so sein, wie du es hier beschreibst, so kam das bisher bei mir aber ganz anders an.
Wir sind aktuell ja dabei, alles vorzustellen. Ich werde nicht verschweigen, dass es auch ein paar ordinäre, pupertäre, geile Witze geben wird, aber das ist etwas, was ich persönlich auch von dem Buch erwarte. Alex wird aber in den nächsten Tagen auch einige Beiträge abseits von den Witzen präsentieren. Wenn mich nicht alles täuscht, beispielsweise etwas zu Rahjalieb und einem gleichberechtigen Verhütungsmittel für Männer. Oder auch ein paar Einsichten in eine neue karmale Profession.
von Nathan Fürstenberg
09.02.2018 23:01
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

WeZwanzig hat geschrieben:
09.02.2018 22:24
Das ich solche Regeln nicht nutzen muss, da hast du vollkommen recht. Wobei ich dann aber zu folgendem Problem komme: Ich kann das Buch nicht regellos erwerben. Sprich, wenn ich es mir kaufe, dann habe ich effektiv für einen Haufen Seiten gezahlt, die a) für mich keinen nutzen haben, und b) mir Platz in meinen Schränken wegnehmen. In meiner Situation als Student mit begrenzten finanziellen Mitteln und gefühlt stets zu wenig Platz natürlich durchaus problematisch. Dazu kommt, dass ich bei der aktuellen Veröffentlichungspolitik von Ulisses die Regeln nicht nur einmal im Regal stehen haben werde, sondern auch noch in jedem Abenteuer, in dem sie relevant seien könnten. Zugegeben, das ist ein allgemeines Problem der DSA5-Regelaufteilung, aber es stört mich jedes mal aufs neue. Wie oft ich schon die Schwarmregeln im Schrank stehen habe... Daher bin ich einfach kein Freund von solch detaillierten Fokusregeln. Wenn die breite Masse damit Spielen will, dann gut, hätte ich halt das Nachsehen, aber bei dem Buch beschleicht mich das gleiche Gefühl, das ich schon bei den Fokusregeln im Trefferzonen-Set hatte: Nur ein sehr, sehr kleiner Bruchteil der Spieler wird sie je in ihrem Spiel nutzen.

Um deine Aussage zu meinem zweiten Punkt besser einschätzen zu können, würde mich interessieren, wie du das Regel-fluff-Verhältnis von "Aventurisches Götterwirken" einschätzt. Für meinen Geschmack enthielt der Band viel zu wenig Hintergrund und viel zu viele Regeln, die dadurch nur leer im Raum standen. Während ich die Vademecuums in DSA4 noch als optional für Geweihtenspieler ansah, kann ich mir nicht vorstellen in DSA5 einen Geweihten ohne zu spielen, da ich sonst einfach keinen Hintergurnd habe, mit dem ich arbeiten könnte. Würdest du sagen WdV hat eine ähnliche Verteilung von Regeln und Fluff, oder überwiegt hier eher der Fluff.

Zum dritten Punkt: Ich habe schon Leute mit Vorurteilen überzeugen können. "Das ist ja gar nicht so blöd, wie es in 'Two and a Half man' immer klang." Die wenigsten die sich wirklich darauf eingelassen haben, hatten am Ende nicht wenigstens ein Verständnis dafür entwickelt, wenn nicht gar selber Lust gehabt weiter zu machen. Doch fürchte ich, das mir eine Buch wie WdV dabei die Aufgabe nicht vereinfach wird. Dann wird die Ausgangslage bald nicht mehr sein "DSA, ist das nicht das, was diese Nerds in Big Bang Theory immer spielen?" sein, sondern "DSA, ist das nicht dieses Spiel, wo es gleich zwei Bücher nur ums Fi*en gibt?". Und ja, das empfinde ich als problematisch. Nur durch Erhalt und Wachstum des Kundenpools kann mein liebstes Hobby erhalten bleiben und sich weiter entwickeln. Und da fürchte ich wird das Buch mehr Schaden anrichten, als das es helfen wird.
Ich wende mich den einzelnen Abschnitten zu:

Sehe ich das richtig: Du spielst nicht mit DSA5-Regeln, deshalb ist nur der Hintergrundteil für dich wichtig? PDFs sind keine Alternative?

Ich hatte mich längere Zeit mit Alex und einem Teil der Autoren über die Aufteilung unterhalten. Die Bände, die über die Regelerweiterungsschiene fahren, sollen primär Regeln und Crunch enthalten, weniger Hintergründe. Diese sind aber nicht einfach weg, sondern sollen getrennt kommen. WdV ist aber kein Regelerweiterungsband, sondern ein Quellenbuch (mit diesen blauen Schuppen am Rand). So eine Art Mischband. Dort gibt es einen deutlich höheren Anteil an Hintergrund. Das Verhältnis ist ein anderes und auch so gewollt.
Es ist schon deutlich fluffiger. Viele einleitende Zitate, aber auch mal direktes Spielmaterial wie das Bordell zum Auswürfeln, Hintergründe zu Toleranz und Akzeptanz von Homosexualität und andere Themen, die schon immer Fragen aufgeworfen haben.

Ich konnte allein durch die Recherche zu diesem Band neue Spieler und sehr viele Spielerinnen gewinnen. Sogar neue Autorinnen. Zwei Bücher machen noch kein DSA. Und wir reden hier nicht von schmuddeligen Sexfilmchen, sondern von ästhetischer Erotik in Buchform. Mit positiven, sexuellen Kulturbild. Es ist freilich ein Kuriosum.
von Nathan Fürstenberg
09.02.2018 21:48
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WeZwanzig hat geschrieben:
09.02.2018 21:06
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
09.02.2018 20:12
Geehrter Herr WeZwazig,

finden Sie das wirklich so schlimm? Herr Plötz, Herr Spohr und Frau Stritter scheinen Spaß daran zu haben. Mehr sollte ein Spiel doch nicht können. Spaß machen. Lachen. Und noch mehr Lachen. Ein Erotikband, wo man nicht die Größe von Geschlechtsmerkmalen auswürfeln kann, wäre aus meiner Sicht am Thema vorbei. Sowas erwarte ich als Standard. Ein Erotikband ohne Humot wäre traurig. Ich will Ihnen aber freilich nicht vorschreiben, was sie zu meinen haben. Leute, die anderen soetwas vorschreiben wollen, auch unterschwellig, sind widerlich.
Zu aller erst; sie dürfen mich gerne dutzen. Ich finde hier im Forum sind wir eh alle, weil wir DSA mögen, damit sehe ich uns als eine große, freundschaftlich verbundene Gemeinschaft, bei der solche Formalitäten eher stören.

Nun zu ihrer Frage. Ja ich finde das bisher Gesehen wirklich schlimm, und das aus mehreren Gründen:

Zum einen finde ich die derart präsentierten Regeln als viel zu kleinteilig und zu sehr ins Detail gehend. Ich empfinde sie als unpraktisch, immersionsstörend und den Spielfluss behindernd. Ich habe nichts gegen das Ausspielen von sexuellen Szenen, solange alle am Tisch daran Spaß haben. Aber nichts würde in meinen Augen die Stimmung so sehr zerstören, wie wenn plötzlich Sätze fallen würden, wie etwa "Hey Meister, kannst du kurz nachschauen, welchen Modifikator ich mit meinem Dödel bei ihrer Vagina habe. Was? Eine 1er Erschwerniss? Aber in Po ist erleichtert? Na dann machen wir das doch mal!". Für mich wäre in dem Moment jegliche Stimmung der Szene weg.

Zum zweiten entspricht ein derart großer Regelteil nicht meinen Erwartungen an das Buch. Ich hätte mir eher eine Verteilung wie bei Aventurische Namen gewünscht, bei der es nur einen kurzen Regelanhang am Schluss gab. Wäre es ein (fast) reiner fluff-Band, der zum Worldbuilding von DSA beiträgt würde ich mich viel mehr auf das Buch freuen. Würde der Fokus darauf liegen Fragen, die das Rahjasutra unbeantwortet ließ, wie etwa elfische Sexualität/Mentalität beantwoten fände ich ihn viel brauchbarer als diese Tabellen- und Kleinstregeln-Auflistung, die ich hier erahnen.

Zuletzt stört mich die bloße Existenz eines solchen Bandes noch aus einem viel wichtigeren Grund. Rollenspiel ist immer noch ein reines Nischenhobby, mit sehr kleinem fandome. Ich versuche stets Leute dazu zu bringen, es sich einmal anzuschauen und es mal zu probieren, neue Leute für das Hobby zu begeistern. Dabei fällt mir aber oft auf, wie stark stigmatisiert das Hobby eigentlich ist. Wenn es den Leuten wirklich bekannt ist, dann durch die Darstellung von D'n'D in verschiedenen US-Serien und dort immer auf die gleiche Art: Als Hobby der Versager, Looser, Ausgestoßenen und ewigen Jungfrauen. Es ist oft reichlich an Arbeit nötig, diese Stigmen zu zerschlagen und zu brechen. Leider denke ich jedoch, das ei solcher Band diese Vorurteile eher bekräftigen und bestätigen wird, als sie zu zerstreuen.
Gerne Herr WeZwanzig, dann Dutzen wir uns. Sie scheinen nett zu sein.
Zum ersten Punkt: Aber das ist doch kein Problem! Das sind Fokusregeln. Du kannst sie weglassen, wenn sie dir zu kleinteilig sind. Ich benutze auch nur wenige Fokusregeln. Für meinen Krieger allerdings alle Regeln aus WdV, um die Boni zu bekommen, die Rahja verspricht.

Der Anteil der Regeln ist hoch. Man sollte aber den Anteil weniger gewichten als die pure Seitenzahl. Das Buch ist dick geworden. Es gibt zu verschiedenen Kulturen und Spezies Hintergrundmaterial. Das Material ist immens umfangreich und Alex und Axel haben den Umfang von Beginn des Projektes mehrfach nach oben korrigiert (und Herrn Plötz in den Wahnsinn getrieben), damit wir ein gutes Quellenbuch zusammenbekommen. Der Regelteil umfasst nicht nur Regeln. Er beinhaltet auch neue Professionen und alles, was dazugehört. Einige "Regeln" würde ich persönlich eher als Mischung aus Regeln und Hintergrund betrachten. Ein Abschnitt über Schwangerschaften beinhaltet gewiss Tabellen zur prozentualen Chance für Zeugung und Empfängnis, aber ebenso Informationen zur Kompatibilität von Spezies. Entsprechend würde ich die 1/3 zu 2/3 Aufteilung also nur als grobe Richtlinie sehen. Ich teile aber das Bedürfnis nach einem großen Hintergrundteil.

Dem letzten Punkt kann ich nicht zustimmen. Zumindest kann ich ihm nicht generell zustimmen. Es mag Menschen geben, die Physikern vorwerfen weltfremd und sheltonesk zu sein, oder dass Theaterschauspieler Tyrannen sind. Sicherlich gibt es solche Leute, aber Vorurteile sind nicht das Problem der Physiker oder Theatermenschen. Es ist das Problem desjenigen, der dieses Vorurteil hegt. Was ich damit sagen will: Nicht das Buch sorgt für das Problem, es sind die Leute, die die Vorurteile über dich haben. Von solchen Menschen sollte man sich die Freude nicht verderben lassen. Aufstehen und dagegen vorgehen. Und wenn es nicht funktioniert ... wer braucht solche Leute?
von Nathan Fürstenberg
09.02.2018 20:12
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Losan hat geschrieben:
08.02.2018 23:03
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
08.02.2018 21:19
Als Autor würde ich mich nicht bezeichnen, eher als Macher und Investor. Das trifft es am ehesten.
Meine Neugier ist geweckt. Ich möchte gerne mehr erfahren was ich mir darunter vorstellen kann. :)
Schöne Anmerkungen und Fragen, ich versuche sie nacheinander zu beantworten.

Guten Abend Herr Losan, guten Abend Herr Masberg,

da kann ich weiterhelfen.

Als Autor will ich mich nur rühmen, wenn ich echte Zeilen zu einem Buch beigetragen habe. Im Fall von Wege der Vereinigungen wäre das aber reichlich übertrieben. Ich habe vielmehr, damit die Redaktion ihre Arbeitskraft auf andere Projekte ausdehnen kann, mich um eine Betreuung verschiedener Bereiche des Bandes gekümmert. Dazu gehörte u. a. eine längere, kostenintensive Recherche. Bei einem solchen Band sollte man nicht jemanden beauftragen, der nicht bereit ist, dafür auch (Länder-)Grenzen zu überschreiten.

Sehr geehrter Herr Lokwai,

Sie sind schon recht nahe dran, aber ich habe keine Gewinnbeteilungsabsicht. Im Gegenteil. Mein Anliegen war "für" dieses Projekt zu investieren, damit es stattfindet. Ich würde nie Geld für meine DSA-Dienste verlangen. Entweder mache ich das aus Freude an der Sache oder gar nicht. Geld ist an dieser Stelle völlig unteressant für mich.
Allerdings bin ich am hadern, ob ich mir beim Crowdfunding das höchste Pledge-Level zulegem soll oder nicht. Anfangs hatte ich sogar überlegt, es mir mehrfach zu holen, aber dass wäre unfein gegenüber anderen Interessenten.

Geehrter Herr WeZwazig,

finden Sie das wirklich so schlimm? Herr Plötz, Herr Spohr und Frau Stritter scheinen Spaß daran zu haben. Mehr sollte ein Spiel doch nicht können. Spaß machen. Lachen. Und noch mehr Lachen. Ein Erotikband, wo man nicht die Größe von Geschlechtsmerkmalen auswürfeln kann, wäre aus meiner Sicht am Thema vorbei. Sowas erwarte ich als Standard. Ein Erotikband ohne Humot wäre traurig. Ich will Ihnen aber freilich nicht vorschreiben, was sie zu meinen haben. Leute, die anderen soetwas vorschreiben wollen, auch unterschwellig, sind widerlich.
von Nathan Fürstenberg
08.02.2018 21:19
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Zohltan hat geschrieben:
08.02.2018 16:22
"Alex Spohr Sagt Freitag 2. Februar 2018 - 22:46" hat geschrieben: Lass dich bei den Autoren einfach mal überraschen. Redaktionell haben Axel und Nathan sehr viel beigetragen.

Quelle: https://dsanews.de/wege-der-vereinigung ... wdfunding/
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
07.02.2018 23:55
Ich verweigere im Übrigen mit jemanden über die Pupertät zu streiten, der Spiele spielt, in denen er Magier, Hexen und Geweihte spielt und seine Zeit in Foren verbringt, über so was zu diskutieren. 8-)
Bevor wir uns gerne anfangen können zu streiten... Könnte es sein, dass du @Nathan Fürstenberg ein Author der Spielhilfe bist, die den Band redaktionell maßgeblich, siehe Alex Post oben, mitgestaltet hast? Sollte das der Fall sein, sind deine folgenden beiden Kommentare zu mindestens verzerrend:
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
07.02.2018 23:55
[...] soweit ich informiert bin, wurde die Erstellung des Bandes über einen langen Zeitraum geplant und verwirklicht. [...]
Nathan Fürstenberg hat geschrieben:
07.02.2018 23:55
[...] Ich kann mich sogar sehr gut daran erinnern, dass einige Passagen mit viel Schweiß und Tränen in der Freizeit der Beteiligten entstanden, weil sie einfach Spaß daran hatten. Diese Beteiligten hatten kein Interesse daran, eine Regionalspielhilfe oder ein anderes Quellenbuch zu schreiben. Dieses Buch wollten sie machen. [...]
Ich streite mich gerne, aber können wir dieses Missverständnis erst lösen? Den es macht einen richtig starken Unterschied, ob man als Dritter mit Dritten über einen Band diskutiert oder aber als Dritter mit einem Autor. Vielen Dank für dein Verständnis.
Zunächst möchte ich kurz klarstellen, da mich die Moderation auf den Verhaltenskodex hingewiesen hat, dass mein Beitrag, der das Wort "lächerlich" beinhaltet hat, sich freilich nicht gegen mir unbekannte Forenbenutzer gerichtet hat. Das "lächerlich" bezog sich auf die Vorstellung, dass das Buch inhaltlich mit nur 128 Seiten auskommen könnte. Das ist selbstredend eine lächerliche Vorstellung. Das Thema ist so umfangreich und ergiebig, 128 Seiten würden niemals aussreichen, um dem gerecht zu werden.

Nun zu Herrn Zolthan.Ich weiß nicht, warum Sie sich streiten wollen. Ich streite mich mit niemanden über ein Buch über Erotik in einer Fantasywelt. Das ist wie über Politik oder Tierbabys streiten. Völlig sinnlos. Lassen wir das einfach. ich stehe Ihnen aber gerne für inhaltsbezogene Fragen offen, solange sie gefallen.
Dennoch sehe ich keine Verzerrung meiner Aussagen. Es ist so, wie ich geschrieben habe. Langer Zeitraum der Planung und liebevolle Bearbeitung von Autoren, die an dem Thema Interesse hatten, aber die keine Lust darauf haben, eine Regionalspielhilfe zu schreiben. Ich würde sowas nie schreiben, macht mir keinen Spaß und am Ende kommen wieder Leute an und wollen streiten. Nee, das juckt mich nicht.

Als Autor würde ich mich nicht bezeichnen, eher als Macher und Investor. Das trifft es am ehesten.
von Nathan Fürstenberg
07.02.2018 23:55
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Zohltan hat geschrieben:
07.02.2018 19:16
Lokwai hat geschrieben:
07.02.2018 17:44
Es spricht ja nichts gegen Fremdfinanzierung, nur sollten keine Entscheiderkapazitäten abgezogen werden, denn da bin ich ganz bei den Vorredner, erstmal das Wichtige veröffentlichen.
Wenn du dir mal die Mitarbeiter von Ulisses anuckst wirst du feststellen, dass es gar nichts anders geht, als das sich Prozesse verlangsamen... Statt drei Regionalspielhilfen pro Jahr oder mal die vollständigen DSA5 Regeln wird fleißig an Kaiser Retro rumgewerkelt oder aber an so einem (sorry) Unsinn. Vor lauter Hundeblumen, Unterhosen und Vereinigungen weis ich gar nicht mehr was DSA ist. Soll das jetzt die Verweigerung des Erwachsensein darstellen mit der Regression zur ewigen Pubertät in den 90zigern?
Herr Zohltan, soweit ich informiert bin, wurde die Erstellung des Bandes über einen langen Zeitraum geplant und verwirklicht. Ich kann mich sogar sehr gut daran erinnern, dass einige Passagen mit viel Schweiß und Tränen in der Freizeit der Beteiligten entstanden, weil sie einfach Spaß daran hatten. Diese Beteiligten hatten kein Interesse daran, eine Regionalspielhilfe oder ein anderes Quellenbuch zu schreiben. Dieses Buch wollten sie machen. Wie Sie schon Herrn Masbergs Beitrag - völlig zu Recht - entnehmen können, war der Aufwand für z.B. die Kaiser Retro-Werke vergleichsweise gering. Texte liegen vor und welche Ressourcen von der Redaktion oder den Illustratoren müssen da rein fließen. Ich schätze, nur sehr wenige. Diese scheinen zudem gerechtfertigt, immerhin war das Crowdfunding ein großer Erfolg.
Ich verweigere im Übrigen mit jemanden über die Pupertät zu streiten, der Spiele spielt, in denen er Magier, Hexen und Geweihte spielt und seine Zeit in Foren verbringt, über so was zu diskutieren. 8-)
Sumaro hat geschrieben:
07.02.2018 19:21
DSA-Spieler sind eine vermögende Gruppe mit viel Freigiebigkeit für ihr Hobby. Auch wenn ich der Redaktion nach dem Rahjasutra in Sachen Sex kein höheres Niveau als "Hihi, er hat Penis gesagt" zutraue, bin ich zuversichtlich, dass man 128 Seiten mit sinnlosem Geschwurbel und 2/3 davon mit gesäuselt-anzüglichen Teilprobenerleichterungen auf IN in der Betören (Liebesspiel)-Probei beim Einsatz der al'anfanischen Liebesschaukel oder auf CH, wenn man die Fasarer Perlen der rahjanischen Pfortenfüllung nutzt, vollbekommen kann. Das die Redaktion keine Scheu hat Sex zu etwas pubertär-verschämt und lustig-kindischem zu machen, hat man doch jetzt wahrlich schon bewiesen.

Und genau das wird auch den Humor der Spielerschaft treffen. Die freuen sich doch wie bolle auf die Unterhose im Ausrüstungsband und feiern die "Ulkigkeit". Oh DSA, wann hast du mich nur abgehängt? Ich alte Spaßbremse bin einfach nicht mehr kindlich genug im Geiste geblieben, um mich an deinen zensierten Brüsten einer widerborstig, aber letztlich doch willigen Weiblichkeit, die ihre Surabh feucht für den Sayif (hihi, ein anderes Wort für Penis!) hält und mich kokett über eine abgetragene Unterhose und eine bellende Hundeblume hinweg anlächelt, zu erfreuen.

Aber zweifellos glaube ich an das große finanzielle Potential der Community und dem Lechzen nach Sex, wie er aus den Augen der Redaktion beschrieben wird, kann man so sicherlich auch Genüge tun. Ich bin nicht gespannt, aber zuversichtlich, das Geld kommt rein. Und das ist doch letztlich das wichtigste.
Wie kommen Sie auf 128 Seiten? Das ist doch völlig lächerlich.
von Nathan Fürstenberg
06.02.2018 22:05
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WeZwanzig hat geschrieben:
06.02.2018 22:00
Farmelon hat geschrieben:
06.02.2018 21:56
Immerhin gibt es dann mal offizielle Regeln zu Sex und Empfängnis, eventuell auch zur Schangerschaftsverhütung wenn wir Glück haben.
Davon gehe ich doch mals tark aus. Immerhin sollen 2/3 des Buchs Regeln sein :lol: :lol: :lol:
In Wege-Bänden stehen eben Regeln. Das weiß man als DSA-Spieler.
von Nathan Fürstenberg
06.02.2018 22:01
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[DSAnews.de] Wege der Vereinigung kommt als Crowdfunding [Update]

Freilich. So ein Geburtenratgeber für DSA wäre eine feine Sache. Das habe ich Alex auch schon gesagt. Ich hatte sogar schon eine Sammlung von NSCs und SFs entwickelt. Außerdem wäre eine ausführliche Anleitung für verschiedene Geburtarten (natürlich, Kaiserinnenschnitt, magische und liturgie Möglichkeiten) genauso interessant wie eine ausführliche Bebilderung des Geburtsvorgangs. Die neue Petition für Aventurische Mode sollte aber Vorrang haben.