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von Shanna
21.08.2019 00:14
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Thema: Der Fluch des Flussvaters
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Der Fluch des Flussvaters

Efferd – Tempel

Man kann ihrer Hochwürden Gilia ansehen, was sie bei der Erzählung von Cosmas und Joaquin denkt und nur der Umstand, dass es schon spät ist hat keinen gewaltigen Ausbruch zur Folge. „Ihr müsst unbedingt mit Ihrer Hochwürden Graustein sprechen!“ Die sturmumwölckten Augen fixieren euch, doch dann nickt sie und meint: „Ihr seid euch sicher? Ja, natürlich seid ihr das, sonst würdet ihr hier nicht vorsprechen. Die Anderen … eure Leute sind gut und können die ‚VERBRECHER‘ verfolgen?“ Nun, da man euch nicht sehr lange kennt ist ein wenig Zweifel angebracht. – Doch ihr könnt bestätigen, dass man sich auf eure Mitstreiter verlassen kann und so müsst ihr jetzt gerade hier im Tempel ausharren oder schauen, wo eure Gefährten sind ……

Lagerhaus

Garulf versucht, als ‚Zweimeterschrank‘ hinter einer Zaunlatte zu verstecken und Fiana ‚versteckt‘ sich hinter einer Kiste, die dort aber nicht steht. Piara dagegen schüttelt innerlich nur den Kopf über so viel – nun, wie will man das ausdrücken? Ungeschick – nach dem sie geschickt hinter einem Holzstapel verschwunden ist. Aneirin, der Zwilling schaut sich um und wieder um und bemerkt zumindest ‚Leute‘, die um das Lagerhaus herumstehen? – das klopfen wird ein wenig dringlicher und schnell ist er verschwunden. – Ist es gut, ihm zu folgen?
von Shanna
17.08.2019 15:07
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Der Fluch des Flussvaters

Verfolgung

Fiana, Piara und Garulf verfolgen den durch die dunklen Straßen laufenden zweiten ‚Zwilling‘, wie sich im Laufe der Zeit herausstellt. So führt der Weg weg vom Anlegesteg über die Brücke durch Unterfluren durch bis hinein nach Nalleshof, den Stadtteil von Havena mit den großen Speichern und Kontoren. Von Mittags bis tief in die Nacht herrscht hier buntes Treiben in Schenken, Garküchen und Spielsalons. Hier, in eine der dunkleren Seitenstraßen begibt sich der ‚Verfolgte‘ und bleibt vor einem der schmaleren Speicher stehen und schaut sich nach allen Seiten um …

Efferd-Tempel

Joaquin und Cosmas begeben sich direkt zum Alten Efferd-Tempel um dort das Erfahrene oder Vermutete Ihrer Ehrwürden Gilia zu berichten. Zu dieser nachtschlafenden Zeit, ist im Tempel nichts mehr los und so müssen sie einen Augenblick warten, bis ihnen von einem Novizen geöffnet wird. „Ja bitte?“ fragt ein verschlafener Kopf in der Tür und als ihr euer Begehr vortragt, kann man sehen, dass es ihm nicht gefällt, Gilia um diese Zeit stören zu müssen. Nach einem Moment werdet ihr dann in das euch bekannte Zimmer der Geweihten geführt und augenscheinlich hat sie noch nicht geschlafen, denn auf dem Arbeitstisch, hinter dem sie sitzt, stapeln sich Papiere. Mit einer hochgezogenen Augenbraue blickt sie euch dann an ….
von Shanna
01.08.2019 22:07
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Der Fluch des Flussvaters

Rethis

Fiana und Cosmas flanken elegant über Stühle und weichen den Tischen aus, ohne sie auch nur zu touchieren. Piara schaut amüsiert zu und läuft grazil hinterher – kann man ja mal machen und schauen, was dabei herauskommt. Draußen dagegen versuchen Garulf und Joaquin, der Flüchtenden den Weg abzuschneiden und schneller zu sein, was bei den Leuten an Bord gar nicht so einfach ist. So treffen dann alle draußen im dortigen Sitzbereich zusammen. Sylna, geschickt und flink – nun ja, sie kennt sich hier auch aus – umrundet alle Hindernisse und mit einem hörbaren Schrei: „Für Charyptoroth!“ stürzt sie in Richtung Reling und hinüber ins Hafenbecken.
von Shanna
29.07.2019 00:15
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Der Fluch des Flussvaters

Kurz etwas zurück für ein paar Minuten:

Ein eigentlich entspannter Abend denkt sich Piara, etwas Spiel und gute Speisen, eventuell auch gute Gesellschaft, so ist sie an Bord der Rethis gegangen. Das Publikum gemischt, wie immer in Havena, doch dann brach die ‚Hölle‘ los … neue Gäste, unbekannte Gäste … und schon war eine Verfolgungsjagd im Gange. Eine der Croupiers machte sich von dannen, als Cosmas und Fiana sich ihr nähern … neugierige Gesichter, Getuschel und verständnislose Blicke sind die Folge. – Was ist hier los? Mag Piara denken. - Und dann geht die Jagd an ihr vorbei .....
von Shanna
20.07.2019 00:21
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Der Fluch des Flussvaters

Spielsalon

So treffen dann im Spielsalon alle wieder zusammen - bis auf Kheidarion, der sich für unbestimmt Zeit unpässlich zurück zog. An einem der Rouletttische seht ihr die gesuchte Person, die ganz in ihrer Aufgabe aufzugehen scheint - bis... ja bis sie euch alle herein kommen sieht. Dann allerdings übergibt sie ihren Spieltisch recht schnell und begibt sich Richtung Hinterausgang nach draußen ....
von Shanna
16.07.2019 20:16
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Der Fluch des Flussvaters

Mit einem kleinen feinen Lächeln nickt die Bedienung in Richtung der hinein vom Deck aus.... (05 ist der Spielsalon ... ihr seid 04)

Anhang per PN - deshalb hier nicht mehr
von Shanna
16.07.2019 19:15
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Der Fluch des Flussvaters

Cosmas bekommt in der Bar die gleiche Antwort, wie Fiana, Garulf und Joaquin draußen auf dem Deck: Sylna, die rassige Schwarzhaarige mit den runden Kurven ist gar nicht zu verfehlen und arbeitet heute im Spielsalon. Mit einem süffisanten Lächeln wird aber hier wie da darauf hin gewiesen, man solle sie nicht mit ihrem Zwillingsbruder verwechseln – unterscheiden könne man sie aber nur von vorne.
von Shanna
05.07.2019 01:22
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Der Fluch des Flussvaters

Cosmas (und Kheidarion)

"Nein durchaus nicht." meint die Bedienung und lächelt zurück. "Sylan arbeitet hier an Bord im Spielsalon, an einem der Tische. Da hat man Euch richtig informiert. Sie müßte sogar heute Abend Dienst haben." und fast ein wenig bedauernd kommt dann noch, "Schade, dass ich sonst nichts für euch tun kann." - Ja Angebote gibt es auf diesem Schiff an jeder Ecke.

Fiana, Garulf und Joaquin

Die Bedienung nimmt die Bestellung mit einem Lächeln auf - irgendwie scheinen hier alle immer zu lächeln - sowohl das Bier, als auch der Met sind hier zu haben. "Darf es sonst noch was sein?"
von Shanna
30.06.2019 03:59
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Der Fluch des Flussvaters

Fiana, Garulf und Joaquin

Die Bedienung, die Garulf anspricht lächelt breit und schwingt ein wenig mit ihren Hüften. „Aber natürlich haben wir hier auch Premer Feuer.“ Und wie von Zauberhand hat sie das gewünschte nach kurzer Zeit da. „Wollt ihr dann noch etwas haben?“ Dabei schaut sie auch Fiana und Joaquin an. Joaquin lässt seinen Blick über das Deck schweifen und registriert gemischte Gruppen an den verschiedenen Tischen auf dem Deck, niemand, der ihm besonders auffallen würde.

Cosmas (und Kheidarion)

Die Antwort geht der Bedienung so leicht von den Lippen, als hätte sie es schon mehre hundertmal erzählt, doch ist sie dabei geschult freundlich und zuvorkommend. „Dieser Stein ist eine Leihgabe der Efferdkirche an die Besitzerin dieses Schiffes. Beeindruckend, nicht wahr. Aber wie kann ich Euch sonst zu Diensten sein?“ und ein breites Lächeln trifft die beiden Männer.
von Shanna
06.06.2019 15:48
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Der Fluch des Flussvaters

Cosmas und Kheidarion

Der Spielsalon (6) stellt in Wandbildern und Dekor den legendären Hof des Flussvaters nach. Hier läßt sich ungeniert Boltan oder eine Zinnfigurenschlacht spielen. Die Theke der Bar fasziniert nicht nur durch die große Auswahl an Wein und Schnaps, sondern vor allem durch den darüber hängenden ‚Blauen Zyklop', einen in aufwändige Holzverzierungen eingefassten, großen Gwen Petryl – eine Leihgabe der Efferdkirche. Die drei Tische im Spielsalon sind gut besucht und auch an der Bar sitzen einige Gäste.

Fiana, Garulf und Joaquin

Bei dem recht schönen Wetter stehen auf dem Hauptdeck (2) draußen auch Tische und Stühle und laden zum Verweilen ein. Eine Bedienung, in der Tracht der Rethismädchen, tänzelt mit einem Tablett mit Getränken zu den Tischen.
von Shanna
03.06.2019 23:36
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Der Fluch des Flussvaters

Die Rethis

Das entsprechende Auftreten und die Selbstverständlichkeit, mit der Kheidarion und Cosmas sich bewegen, führt zwar zu Stirnrunzeln ob der anderen Begleiter, doch mit einem Lächeln heißt man euch dann auf der Rethis willkommen. Die anderen Besucher, das kann der Kenner leicht sehn, sind gut gekleidet und nach der neuesten Mode. Vom horasischen Spitzentaschentuch vor der Nase, über die enge Korsage und die Pluderhosen einer Aranierin bis hin zu mehr als gutgenährten Mittelländern ist fast alles vertreten. Entsprechend ist die Stimmung und das Personal ist sehr gut geschult darin, den Gästen fast jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

Ausgesuchte Personen empfängt sie Eignerin des Schiffes, Asa Anjuhal, persönlich in ihrem Salon. Trotz ihrer fast 51 Götterläufe ist die 1,85 Schritt große Frau mit dem wallenden roten Haaren noch immer eine wirkliche Schönheit. Geschichten erzählen, sie erbte das Schiff von ihrer Vorgängerin.

Es ist schon einiges los und so ihr nicht irgendwo besonders hinwollt, könnt ihr euch ungestört auf dem Hauptdeck (2 auf der Karte) umsehen.
von Shanna
28.05.2019 17:39
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Der Fluch des Flussvaters

Also auf zum Vergnügungsschiff:

Wenn das seetüchtige Schiff nicht an der Küste unterwegs ist, findet man es an seinem festen Liegeplatz nahe der Prinzessin-Emer-Brücke in der Feldmark. Die Rethis ist ein beliebter Treffpunkt der Adeligen und Reichen, die Zerstreuung suchen. Speiselokal und Spielsalon haben von Mittag bis spät in die Nacht geöffnet und die attraktiven Bedienungen bieten unter Deck, auch rahjagefällige Dienste an.

Die Anlegestelle der Rethis ist mit Lampions und bunten Wimpeln geschmückt. Das Schiff ist rot-schwarz gestrichen, der Name ist in vergoldeten Buchstaben zu lesen und die Gallionsfigur ist ein aufreizendes Mädchen.

An der Laufplanke stehen zwei Wächter, ein alter Tulamide und eine kaltäugige Nordmärkerin, die die Besucher an Bord lassen, wenn sie zum Klientel passen …..
von Shanna
22.05.2019 15:43
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Der Fluch des Flussvaters

Natürlich hat Hochwürden Gilia Zeit, als man ihr erklärt, worum es geht, Begeisterung sieht allerdings anders aus. Sie wird seine weitere Behandlung veranlassen und nach dem das jetzt endlich geklärt ist, wird man Hochwürden Graustein adäquat behandeln können. Borin wird unter Aufsicht erst einmal beim Efferdtempel verbleiben. Eine Bitte hat sie allerdings, oder besser zwei: „Wenn ihr bitte über die Hintergründe der Krankheit seiner Hochwürden Graustein Stillschweigen bewahren mögt und zum anderen in Erfahrung bringt, warum diese Person ihn umzubringen gedachte.“ Das ‚Person‘ spuckt sie geradezu aus und aus ihren Augen scheinen Blitze zu kommen dabei. Ja, da braut sich ein Unwetter zusammen, doch nicht gegen euch. - Nun dann wäre ein Besuch auf dem Vergnügungsschiff vielleicht ganz angeraten.
von Shanna
05.05.2019 18:02
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Der Fluch des Flussvaters

Die Jägerin scheint Borin zum Teil zumindest Angst einzuflößen, so wie sie gerade auftritt und so kommt die Antwort etwas zittrig: „Sylna arbeitet mit ihrem Zwillingsbruder auf der Rethis im Spielsalon.“
von Shanna
05.05.2019 00:12
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Der Fluch des Flussvaters

Völlig perplex schaut wahrscheinlich nicht nur Borin bei Joaquins Tat – dann kommt so langsam und stückchenweise die ganze Geschichte ans Tageslicht (wobei ihr euch schon während der Erzählung denkt, dass das besser nicht in die Öffentlichkeit gerät, ob der Verwandtschaft des Geweihten) – Borin, ein Vetter der ehemaligen Königin Invher ni Bennain, der nie über die jetzigen Machtverhältnisse hinweg gekommen ist und dem Boronwein verfiel, wurde von der skrupellosen Sylna, über die er sein Rauschmittel bezog erpresst, Graustein langsam zu vergiften. Was er aber so nicht durchgeführt hat (ja ein Gewissen hat er noch), sonst wäre Graustein schon längst zu Efferd gegangen…..
von Shanna
01.05.2019 00:55
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Der Fluch des Flussvaters

Nachdem soviel Aufmerksamkeit auf einem so kleinen Geweihten liegt, kommt dann unter ‚Zähneklappern‘ heraus, dass der Gute an der Flasche hängt – speziell am Boronwein, wie er unter Tränen gesteht. Und nachdem er erst einmal zu reden angefangen hat, erfahrt ihr seine ganze traurige Familiengeschichte, die ihr eigentlich gar nicht habt hören wollen, doch wer hört ihm, dem armen alleingelassenen sonst schon zu? Nur hilft die Geschichte recht wenig im Moment. – „Naja, und da war dann diese Frau ….“ – ja immer ist es eine Frau – „… die das mit dem Wein herausfand und mich dann erpresste ….“ Da erstarb dann der Redefluss und ging in leises Schluchzen über.
von Shanna
28.04.2019 19:14
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Der Fluch des Flussvaters

So direkt von Kheidarion angesprochen, bemerkt wohl jeder jetzt, wie fahrig Borin wirkt. Kleine Schweißperlen stehen auf seiner Stirn und eine deutliche Röte schießt in sein Gesicht. „Genommen? Was sollte ich denn nehmen?“ – Lahm klingt das geradezu und Kheidarion weiß, dass die Symptome wohl eher daher rühren, dass er nichts genommen hat. – „Ich bin nur etwas müde wegen der Pflege Seiner Hochwürden.“, dabei versucht er irgendwie das Zittern der Hände zu verbergen.
von Shanna
23.04.2019 18:24
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Der Fluch des Flussvaters

Es ist noch immer nicht mehr Platz als vorher in der Kammer, so dass ihr euch ein wenig ‚quetschen‘ müßtet, doch das Angebot von Garulf und Joaquin, fürs Erste bei Seiner Hochwürden zu bleiben, läßt Borin zustimmend nicken und den anderen nach draußen vor die Tür zu folgen. Irgendwie sieht er nicht nur eingeschüchtert aus, sondern, wie Kheidarion findet, krank, was den anderen nicht so unbedingt auffällt. Zu Cosmas gewandt antwortet er dann: „Ja, seit es Seiner Hochwürden nicht gut geht, kümmere ich mich um ihn. Auch ist er ja schon älter, so dass ihm nicht mehr alles so leichtfällt. Aber das ist doch nichts Schlimmes.“ – Als wenn ihr das gesagt hättet. -
von Shanna
22.04.2019 01:58
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Der Fluch des Flussvaters

Kammer des Hochgeweihten

Der Weg zur Kammer des Hochgeweihten Graustein ist nicht weit und euch auch schon bekannt. Als ihr wieder mit so ‚geballter‘ Macht in der Kammer auftaucht, ist Borin dann doch sichtlich irgendwie eingeschüchtert. „Stört doch seinen Schlaf nicht …“ kommt es recht leise in eure Richtung.
von Shanna
28.03.2019 19:47
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Der Fluch des Flussvaters

So gefragt, runzelt die Hochgeweihte die Stirn und ihr fragt euch schon, ob jetzt gleich wieder einer ihrer berühmten Ausbrüche kommt - doch nichts dergleichen geschieht. "Nun, wenn ihr einer solchen Meinung seid, dann bitte befragt Borin doch. Vielleicht steckt ja etwas dahinter, vielleicht auch nicht." - Ja, launisch wie Efferd. Aber gut, solltet ihr noch fragen haben, wird sie die beantworten.
von Shanna
24.03.2019 18:23
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Der Fluch des Flussvaters

So schnell, wie Efferdswogen sich beruhigen, so schnell ist die Hochgeweihte wieder freundlich. Sie nickt Joaquin zu, sich zu erheben und wendet sich dann an alle. „Wir sollten nicht weiter hier diskutieren. Folgt mir bitte, damit der verehrte Graustein seine Ruhe haben kann.“ Kurz winkt sie, den euch schon bekannten, jungen Geweihten Borin wieder herein und heißt ihn, sich um Graustein zu kümmern. Dann führt sie euch einen kurzen Weg durch den Tempel nach hinten in eine Art Büro, welches prachtvolle Intarsienarbeiten aus Muscheln an den Wänden hat. Sie bittet euch, euch zu setzen und nimmt selbst hinter dem Schreibtisch Platz. Ein weiterer Geweihter betritt den Raum und wird mit einer Nachricht zum Perainetempel geschickt.

"Ja, Rudraighe …“ kommt es gemurmelt. „… gut, Hilfe können wir hier im Moment, in dieser Angelegenheit, schon gebrauchen.“ Versonnen schaut sie in die Runde, doch … „Dieser Zettel ist schon seltsam … ein Vergnügungsschiff … hm …“ Irgendetwas scheint die Hochgeweihte zu beschäftigen. „… das ist eine Sache, um die ihr euch kümmern solltet. Wir hier müssen uns um die immer häufiger auftretenden Daimoniden kümmern, was eigentlich Grausteins und Latas Aufgabe ist.“
- Nun, ein Vergnüungsschiff ist wohl nicht so ihr Fall.
von Shanna
11.03.2019 23:10
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Der Fluch des Flussvaters

Der Novize scheint ein wenig überfordert von Joaquins Ansinnen, " Seine Hochwürden liegt krank danieder." - Wieso erzähle ich das eigentlich jedem? - " Aber ich kann Euch ja Ihrer Hochwürden Gilia melden?" - Angenehm ist ihm dass wohl nicht. - "Folgt mir bitte.", kommt es dann eher gequetscht und der Novize führt Joaquin schliesslich in das Gebäude, in dem die Geweihten wohnen. An einer der Türen bleibt er stehen, klopft zaghaft an und .... von drinnen erfolgt ein aufbrausendes 'Was denn jetzt?', denn die Unterhaltung im Raum dauert wohl noch an. Trotz allem betritt der Novize den Raum, indem gerade Kheidarion, Cosmas, Fiana und Garulf stehen und erklärt der Hochgeweihten die Lage. Selbige bedenkt den Novizen mit einem finsteren Blick, bevor sie euch entschuldigend anschaut. "Na dann wollen wir mal." und damit lässt sie Joaquin eintreten. "Ich hörte, Ihr wolltet mich sprechen? Ich vertrete Seine Hochwürden Graustein während seiner Krankheit. Womit kann ich helfen?"
von Shanna
11.03.2019 21:30
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Der Fluch des Flussvaters

Im Tempel herrscht ein untergründiges Murmeln von den dort anwesenden Menschen und dem hinter dem Vorhang wohl befindlichen Wassers. Hier in diesen Hallen fällt Joaquin durchaus auf und so tritt ein Novize auf ihn zu. „Efferd zum Gruße, Euer Gnaden?...“ etwas unsicher ob der Anrede ist der Junge schon. „… kann ich euch helfen.“
von Shanna
10.03.2019 15:29
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Der Fluch des Flussvaters

Joaquin

„Nun, Knappe. Erhebe er sich und folge mir.“ Sie führt Joaquin in ein spartanisch eingerichtetes Zimmer, mit einem Tisch, 2 Stühlen, die nicht bequem aussehen, und mehreren Regalen und heißt ihn, sich zu setzen. „Es gibt tatsächlich etwas Delikates. Etwas, was im Moment eigenständiges Denken und Köpfchen erfordert. Hat er das?“ – eigentlich war das wohl keine Frage, denn sie redet gleich weiter. – „Ich weiß nicht, wieviel über die Unterstadt ihm bekannt ist. Seit einiger Zeit häufen sich Geschichten über Umtriebe, eventuell dämonischer Art. So hat Ihre Hochwohlgeboren, die Kronverweserin ni Bennain, eine Gruppe achtbarer Leute geschickt, dies zu untersuchen und uns gebeten, jemand zu ihrer Unterstützung, zu entsenden.“ - Gut jetzt schwant Joaquin schon, worauf das hinauslaufen wird. – „Soweit ich gehört habe …“ – anscheinend hört sie eine ganze Menge – „… befinden sich diese Leute gerade im Alten Efferdtempel, denn dort findet sich ein guter Kenner der Unterstadt, Seine Hochwürden Graustein, der dortige Tempelvorsteher.“ Rudraighe steht auf und geht unruhig im Zimmer umher. „Leider liegt Seine Hochwürden seit einiger Zeit krank danieder und nichts scheint ihm zu helfen. Es ist also Eile geboten.“ – Da wird das Bett für Joaquin wohl noch etwas warten müssen. – Rudraighe sezt ein kurzes Schreiben auf, dass Joaquin als sozusagen beauftragt von der Kronverweserin ausweist und erklärt ihm noch kurz, wie er den Alten Efferdtempel findet. Dann verabschiedet sie ihn und Joaquin macht sich in Richtung Altem Effertempel auf den Weg.

Efferdtempel

Die Hochgeweihte nickt zu Garulfs Worten, „Ja, dafür sollten wir sorgen. Ich werde zum Perainetempel schicken und da wir jetzt wissen, um was es sich handelt, dürfte es wohl keine Probleme mehr geben.“ – Nun ihr Wort in Erfferds Ohr. – Dann öffnet die die Kammertür und ruft Borin wieder herein. Wenn sonst noch Fragen sind, könnt ihr die gerne stellen, solange hätte sie dann schon Zeit.

Währenddessen trifft Joaquin im Alten Efferdtempel ein …..
von Shanna
08.03.2019 18:17
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Der Fluch des Flussvaters

Joaquin

Die Fahrt war eher langweilig zu nennen und die Ankunft im Hafen wie immer dieselbe Prozedur mit Anmeldung in der Hafenmeisterei. Der Weg danach in die Neustadt von Havena und in den Rondratempel, glich schon fast einem Ritual und war in Fleisch und Blut übergegangen. Am Halplatzt nimmt der festungsähnliche Bau die gesamte Südseite des Platzes ein. Das Haus ist stets gut besucht, doch die Zahl der Geweihten ist hingegen sehr klein für den ausgedehnten Bau. Der Innenhof mit einer großen Statue der Göttin dient der Andacht unter freiem Himmel. Hier in diesem Tempel residiert auch die rondrianische Meisterin des Bundes der Westsenne, Rudraighe Goathan ni Direach. So fühlt sich Joaquin fast ein wenig unwohl? oder überfordert? in diesem Geschichte atmenden Bau. „Knappe, ein neues Gesicht hier im Tempel. Was führt Dich hierher?“ Die Frau, die Joaquin von der Seite anspricht, hat einen rotbraunen Zopf, der mit grauen Strähnen durchsetzt ist, hält sich kerzengerade und ihre grünen Augen scheinen bis in den letzten Winkel Joaquins Seele schauen zu können.

Efferdtempel

Bei den leise gesagten Worten zuckt die Hochgeweihte Gilia merklich zusammen. „Was habt ihr da gesagt? Rethis?“ So wie sie das Wort betont, könnte man meinen, sie spucke es aus. „Das ist hier im Hafen ein ‚Vergnügungsschiff‘. Was sollte das mit Seiner … wer hat euch das gegeben?“ Fast hat man das Gefühl, ihr Temperament würde gleich mit ihr durchgehen und einen Sturm verursachen. „Borin? Dieser Nichtsnutz von einem Bennain?“ Aber sie beherrscht sich sichtlich mühsam, um dann auf Kheidarions Fragen zu antworten. „Nein, aufgefallen ist hier nichts, denn Hochwürden Graustein lebt sehr zurück gezogen und überläßt die meisten Tagesgeschäfte Anderen. (wahrscheinlich meint sie sich damit) Er ist lieber unten in der Grotte bei Lata oder erforscht die Unterstadt.“
von Shanna
23.02.2019 23:59
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Der Fluch des Flussvaters

Kheidarion (und auch alle anderen, die so etwas hatten) bemerkt irgendwie schon, dass die lästigen Etikettelektionen in seiner Jugend vielleicht doch auch Sinn gemacht haben, als der junge Geweihte seinen Namen nennt – ui Bennain – da war doch was – wer hatte euch doch angeheuert?

Doch schon ist er aus dem Zimmer die Vertreterin des erkrankten Tempelvorstehers zu holen. Garulfs Blick aus dem Fenster bringt eine weitere Phiole, die im Wasser schwimmt zum Vorschein und die, welche Fiana fand, entpuppt sich als, ehemals mit Gift gefüllt, was Kheidarion heraus findet und Cosmas vervollständigt die Aussage zu, dies Gift stamme von einem Lebewesen und ja, Bleichmuränen sind sehr giftig, weshalb Cosmas sich schaudernd von dem Fenster abwendet, doch kann man dem Hochgeweihten damit doch wohl adäquat helfen.
So in die Überlegungen und Diskussionen versunken fliegt die Tür zu der Kammer plötzlich auf und eine temperamentvolle Mitdreißigerin betritt den Raum – wilde , in alle Richtungen abstehende Haare umrahmen ein, doch ansehnliches Gesicht – Efferd als Frau könnte man fast denken – „Nun ….“ Ja auch die Stimme ist weder weiblich noch männlich … „… was habt ihr herausgefunden?“ ihre meerblauen Augen mustern euch alle. Nein man muss sich nicht vorstellen.
Währenddessen zupft Borin – niemand hat ihn kommen gehört – Fiana vorsichtig am Ärmel. „Dies habe ich vorhin vor der Tür gefunden.“ Meint er leise und drückt ihr einen gefalteten Zettel in die Hand, bevor er sich mit einem Blick auf die Hochgeweihte lieber wieder davon macht.
von Shanna
10.02.2019 16:51
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Der Fluch des Flussvaters

Der junge Geweihte, der sich als Borin ui Bennain vorstellt, blickt unsicher, als Kheidarion äußert, Graustein wäre vergiftet worden. „Das Essen und Trinken kommt alles aus der Tempelküche und wer sollte auch so etwas tun?“ Gut viel kann der Hochgeweihte in seinem Zustand ja nicht mehr zu sich nehmen. Zu Graulfs Frage meint Borin, „Nein, natürlich nicht. Warum sollten wir so etwas Dämonisches züchten?“ Jetzt ist Borin ehrlich entsetzt. „Aber vielleicht besprecht ihr das besser mit Ihrer Ehrwürden Gilia, die die Aufgaben Seiner Ehrwürden seit seiner Krankheit übernommen hat.“ Dann zuckt er fragend mit den Schultern und würde sich auf den Weg machen, die Geweihte zu holen, wenn nichts dagegen spricht.
von Shanna
03.02.2019 23:19
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Der Fluch des Flussvaters

Der so angesprochene Geweihte zuckt kurz zusammen, schaut euch neugierig an und meint dann wie zu sich selber, „Hm, mag sein … vielleicht gar nicht schlecht …. So folgt mir dann beim Unergründlichen.“ Der kurze Weg geht in eines der Nebengebäude, wo anscheinend die Wohn- und Schlafräume der Geweihtenschaft sind. Schweigsam wie das Meer ist von dem Geweihten weiter kein Wort zu hören, bis ihr die Kammer des Hochgeweihten erreicht. Er öffnet vorsichtig die Tür, „Die ist seine Kammer.“ Nickt er euch zu und verläßt euch dann. Die Luft in der Kammer schmeckt schwer und klamm. Ein Mann liegt zuckend auf einer kargen Steinbank. Seine Rippen stechen wie Fischgräten unter der fahlen Haut hervor. Das Gesicht ist schweißbedeckt, blauen Lippen entfahren sinnlose Silben, und unter den geschlossenen Lidern seht ihr seine Augen sich bewegen.
Ein junger Geweihter kniet neben der Bettstatt und gibt aus einer hohlen Muschel geweihtes Wasser über den kranken Körper um ihm Linderung zu verschaffen. Als ihr hereinkommt, fährt der junge Geweihte erschrocken hoch. In seiner Stimme mischen sich Hoffnung und Angst, als er fragt: „Könnt ihr herausfinden, was ihm fehlt?“
von Shanna
01.02.2019 18:20
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Der Fluch des Flussvaters

Es herrscht einigermaßen ‚Betrieb‘ in dem Betsaal – Novizen und einfache Geweihte verrichten ihre Aufgaben. Fischer und einfaches Volk betet, spendet und unterhält sich – auch der ein oder andere Seefahrer oder Kapitän ist zu sehen. Eure Gebete und Geben sind gut gesprochen und werden angenommen. Zwischendrin finden immer wieder Gespräche der Geweihten mit einzelnen Gläubigen statt, was ja etwas ganz Normales ist – oder vielleicht auch nicht. Fiana – und vielleicht auch die anderen? – bemerken ein ungewöhnlich hartnäckiges Getuschel unter den Gläubigen ….
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Der Hochgeweihte Graustein liegt schwerkrank danieder und keiner weiß Rat.
von Shanna
20.01.2019 17:13
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Der Fluch des Flussvaters

Nachdem sich alle einig sind, begebt ihr euch auf die schon fast vertrauten Pfade in Richtung der Unterstadt, denn dort am Rande, als Wacht gegen vielerlei steht der ‚Alte Efferdtempel‘, ein Säulentempel im antiken Stil direkt am Efferdplatz. Und er ist beeindruckend – schon auf dem Pflaster des Efferdplatzes stehend spürt man das erhabene Alter des Tempels mit seinen dicken Wänden und archaischen Reliefs.
Der Tempel ist das mit Abstand älteste Gebäude der Stadt und wurde vor etwa 1.700 Götterläufen auf einem noch älteren Tempelbau aus der Gründerzeit der Stadt errichtet. Und bei der Großen Flut von 702 BF, die sogar Nahemas Turm zerstörte, endete die Kraft der Wellen direkt am Tempel. Hier atmet alles Geschichte und diese erzählt: solange der Tempel besteht, wird Havena nicht untergehen. Deshalb wird der Tempel von den ‚einfachen‘ Leuten, Fischern, Seeleuten, Hafnern und den Bewohnern der alten Stadtteile verehrt. Während der prächtige ‚neue Tempel' – ‚Das Haus der göttlichen Woge‘ - in der Oberstadt zu einem ‚Handelstempel‘ verkommt.

Den ‚Alten Tempel‘ betritt man durch das stets offene, vom Relief zweier Delphine geschmückte Portal. Die Marmorstufen der breiten Treppe sind über die Jahrhunderte von vielen Füssen geschliffen worden. Den Betsaal umgeben neun große Säulen, dreimal Efferds heilige Drei. Er ist allgemein zugänglich und die Wände und Decke sind mit Friesen, Mosaiken und Reliefs bedeckt, die Efferd und sein Gefolge zeigen. Echte Perlen, Muscheln und Korallen sind in diesen Schmuck eingearbeitet – Dutzende von Gwen-Petryl-Steinen tauchen den Saal in ein blaues Licht. Die Statue eines jugendlich, milden Efferd mit Fischschwanz und wasserspeiender Muschel begrüßt den Gläubigen – während das Allerheiligste durch einen schweren blaugrünen Vorhang abgetrennt ist.