Die Suche ergab 2 Treffer

von Phexian Vulpo
10.09.2019 16:15
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)

Also kann ich durch z.B. gezieltes Ausweichen Treffer ins Leere laufen lassen, habe aber keine Möglichkeit, misslungene Treffer aufzufangen? Das ist schon schade. Ich finde, dafür sollte es eine geregelte Möglichkeit geben. Eine misslungene Attacke ist schließlich ein Versagen des Angreifers und sollte kein Nachteil für den Verteidiger sein.
von Phexian Vulpo
10.09.2019 15:35
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Kämpfer & Gefechte DSA1-4)

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Hesinde zum Gruße!

Die Tiefen der Kampfregeln musste ich (zum Glück!) noch nie ausloten. Aber hier und da sind Teile dennoch auch mal im Detail interessant.
Mir geht es heute um die Frage, ob ein nicht-gelungenes Angriffsmanöver vom Verteidiger dennoch für ein Gegenmanöver genutzt werden kann, evtl. sogar erleichtert.
Der Angreifer möchte eine verwundbare Stelle (also den Körper allgemein, nicht im Sinne von einer Lücke in der Rüstung) treffen. Als Reaktion bringt der Verteidiger seine Waffe in eine Position, sodass sie den Treffer abfängt. Wenn nun die Attacke misslingt, muss der Verteidiger die Position seiner Waffe vielleicht gar nicht ändern, um den Treffer abzufangen.
Eine misslungene Attacke ist ja in den seltensten Fällen ein Vorbeischlagen. Stehen sich zwei Laien mit Stöcken gegenüber, treffen sich häufig die Stöcke, aber nur wenige Schläge gehen (ohne entsprechende Reaktion) ins Leere.
"Treffer" verursachen TP, wenn sie nicht pariert werden. Trifft der Angreifer die verteidigende Waffe, wäre das i.d.S. kein "Treffer". Eine derart misslungene Attacke könnte aber doch sehr wohl für ein Manöver wie Meisterparade oder Binden genutzt werden, oder? (Eigentlich erleichtert, da das Treffen der Waffen schon vom Angreifer erreicht wird.) Sicherlich wird nicht jede misslungene Attacke deshalb misslungen sein, weil sie statt den Körper die verteidigende Waffe trifft, aber ein gewisser Prozentsatz wird es schon sein. Auch komplett fehlgeschlagene Attacken, also solche, die eigentlich ins Leere gehen, könnten durch ein Mitgehen/Entgegenkommen (dann Erschwernis) für solche Manöver nutzbar gemacht werden. Warum auch nicht?

Kurz und knapp: Muss der Verteidiger wirklich auf gelungene (also gefährliche) Treffer des Angreifers warten, um Gegenmanöver (Meisterparade, Binden) einsetzen zu können, oder geht das auch bei misslungenen Angriffsversuchen? Wie könnte man das sinnvoll regeln?