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von Tjorse
13.08.2019 17:00
Forum: Projekte & Entwürfe
Thema: Fragebogen zu Spielvorlieben und -interessen
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Fragebogen zu Spielvorlieben und -interessen

Aphelia hat geschrieben:
13.08.2019 16:52
Die messen (zusammen mit anderen Fragen) die Persönlichkeitseigenschaften "Offenheit für Erfahrungen":
Hmmm.. da muss ich dann nochmal einhaken. Die eine Kunstfrage war ja allgemein auf jegliche Form von Kunst gemünzt, eine andere bezog sich ausdrücklich auf eine Kunstgalerie, darunter vertehe ich dann Kunst in Form von Gemälden, Installationen oder Bildhauerei. Nun stehe ich persönlich auf absolutem Kriegsfuss mit moderner Malerei und mit Kunst-"Installationen", während ich klassische Kunst, Musik und darstellende Kunst (Theater, Musicals, Oper) eher mag. Inwiefern ist dann die Einschränkung auf Kunstgalerie repräsentativ für die "Offenheit für Erfahrungen" und würde in dieses Thema nicht auch sowas gehören wie die Bereitschaft zum Reisen in ferne Länder oder der Sprung aus einem funktionierenden Flugzeug?
Aphelia hat geschrieben:
13.08.2019 16:50
ist es dir -- im Vergleich zur Normstichprobe -- weniger wichtig, dass du beim Rollenspielen Zeit mit Freunden verbringst. Du bist eher jemand, der, wenn er sich zum Rollenspielen verabredet, wirklich rollenspielen will, und nicht jemand,...
Aber würde das nicht bedeuten, das für mich ein Single-Player-Computerrollenspiel ideal wäre, weil ich das jederzeit machen kann, ohne Einschränkung durch die Zeit anderer Menschen? (das wäre nämlich nicht der Fall, Computerspiele sind zwar auch eins meiner Hobbies, allerdings nicht die Rollenspiel-Sektion). Ich will tatsächlich rollenspielen und nicht nur "abhängen", wenn wir uns zum DSA-Abend treffen (wie heute abend), aber ich will das unbedingt mit anderen Menschen tun. So ganz glücklich bin ich also mit diesem "Ergebnis" weiterhin nicht.
von Tjorse
13.08.2019 12:56
Forum: Projekte & Entwürfe
Thema: Fragebogen zu Spielvorlieben und -interessen
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Fragebogen zu Spielvorlieben und -interessen

pmd hat geschrieben:
13.08.2019 12:20
Das Ergebnis ist relativ zu der Stichprobe von 700 Leuten, auf die es normiert wurde
Genau, auf diese NORMstichprobe wird das ganze skaliert. D.h. entweder kommt dabei eine Aussage raus, die repräsentativ ist, oder die Befragung ist an sich schon wissenschaftlich unbrauchbar.

Wie jede Umfrage, an der ich mich beteilige, habe ich eben nicht nur oberflächlich alles überflogen, sondern den ganzen Text gelesen, auch jede einzelne Fragezeile. Mir ist dabei auch durchaus aufgefallen, das es in der Fragenauswahl Kontrollfragen gibt, die inhaltlich exakt geensätzlich zu einer anderen sind, während es andere Fragen nicht gab, von denen ich erwartet hätte, das sie vorkommen. Letztlich sind 700 Personen als "Normstichprobe" genannt und zu denen wurde mein Ergebnis in Relation gesetzt... und da bin ich eben grade im Beisammensein bei "eher wenig Freude"... hier kommt dann die Feinheit der deutschen Sprache zur Geltung. Da steht "eher wenig Freude" nicht "eher weniger Freude" wie es für eine relative Aussage eigentlich logisch wäre. Und genau das sehe ich eben nicht so, denn die Aussage, das ich "eher wenig Freude" beim Rollenspiel mit Freunden habe, ist schlichtweg ein falsches Ergebnis, somit stelle ich die wissenschaftlichen Mittel, mit denen ein Computer zu dieser Aussage kommt, in Frage.
von Tjorse
13.08.2019 10:50
Forum: Projekte & Entwürfe
Thema: Fragebogen zu Spielvorlieben und -interessen
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Fragebogen zu Spielvorlieben und -interessen

Vielleicht werde ich langsam zu alt für sowas, aber ich persönlich kann Fragebogen nicht leiden, in denen Buzzwords vorkommen.
Beispiel: "Das Pacing einer Spielrunde sollte nicht zu schnell sein" - Ja und vom Feeling her hatte ich ein gutes Gefühl dabei.

auf Seite drei dann:
"Ich tendiere zu einer alternativen politischen Einstellung. " - was ist denn eine alternative politische Einstellung? Früher waren das mal "die Grünen", heute gibt es eine Partei mit dem Wort "Alternative" im Namen. Überschneidungen haben die beiden nur wenig.

Insgesamt bin ich von dem Fragebogen nicht überzeugt, denn das Ergebnis lautet, das mir Rollenspielen eigentlich gar keinen Spaß macht, was vollumfänglich Unsinn ist. Ich betreibe dieses Hobby seit nunmal über 30 Jahren, gebe im Jahr durchschnittlich über 200€ für Reisen zu Rollenspielen aus und verbringe den Großteil meiner Freizeit damit. Dennoch sagt mir diese Umfrage, das ich 4x durchschnittlich viel Freude habe und 2x eher wenig Freude. Völlig daneben liegt die Umfrage im Bereich "Beisammensein", die mit "eher wenig" bewertet ist und den schlechtesten Marker auf der Skala der sechs Werte erreicht. Ich vermute das dies auf meinen Antworten zu "finde schnell Freunde" und "bin gerne unter vielen Menschen" zu tun hat, was das Ergebnis aber drastisch verfälscht. Ich bin sehr gerne unter Freunden, insbesondere unter langjährigen Freunden, ich finde nur nicht schnell welche. Ich hasse Parties und bin der Typ bei dem es keinem auffält, ob ich überhaupt da war, das heisst aber nicht, das ich im Rollenspiel nicht gerne mit der kleinen Runde zusammen spiele.

Unter Strich muss ich sagen, das nach meiner bescheidenen Meinung das Beste an dieser Umfrage dein Nachname ist und das sage ich nur, weil ich denselben Nachnamen habe :)