Die Suche ergab 4 Treffer

von Tjorse
13.02.2019 16:11
Forum: Spielhilfenbewertungen
Thema: Wege der Vereinigungen
Antworten: 89
Zugriffe: 10474
Geschlecht:

Wege der Vereinigungen

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
13.02.2019 13:41
Mindestens einer hat das in einem der vielen Threads zu diesem Werk hier im Forum nach meiner Erinnerung fast wörtlich so geschrieben...
...also ich bin mir sicher, das ICH das schonmal fast wörtlich so geschrieben habe, aber mit derselben Prämisse von "ich glaube nicht, das jemand sagt..." :)
von Tjorse
13.02.2019 12:47
Forum: Spielhilfenbewertungen
Thema: Wege der Vereinigungen
Antworten: 89
Zugriffe: 10474
Geschlecht:

Wege der Vereinigungen

Regentänzer hat geschrieben:
13.02.2019 12:31
Nunja ich hab ne Gruppe mit welcher ich die Regeln aktiv verwende und ich muss sagen das dadurch schon manch witzige Situation entstanden ist über welche sich die Leute sehr amüsiert haben, du hast ja genauso eine Patzertabelle auf welche gewürfelt wird wie z.B. bei einem Zauberpatzer.
Das es Leute gibt, die die Regeln, jettz wo es sie gibt, auch verwenden, glaube ich sofort. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, das ich sie benutzen möchte und das obwohl meine Hexe mit einem anderen Gruppenmitglied eine Beziehung pflegt, die regelmäßig intim wird. Es bringt uns für den Spielspaß nunmal absolut nichts, einen "Kampf" auszuwürfeln, an dessen Ende nichts rauskommt ausser "ihr hattet verletzungsfrei Sex, gratuliere".

Ich behaupte aber einfach mal frech, das auch alle Spieler, die die vorhandenen Regeln jetzt benutzen, die Regeln nicht wirklich gebraucht haben und ich würde eine mittlere Summe wetten, das noch nie ein Spieler überzeugt gesagt hat "Super, das es diese Regeln zum Beischlaf jetzt endlich gibt, ich wusste nie, wie ich das im Rollenspiel richtig abbilden sollte, das allein ist mir das Geld für WdV wert."
von Tjorse
13.02.2019 09:52
Forum: Spielhilfenbewertungen
Thema: Wege der Vereinigungen
Antworten: 89
Zugriffe: 10474
Geschlecht:

Wege der Vereinigungen

Nachdem ich inzwischen die Chance hatte, das Werk querzulesen (nein, ich hab es mir nicht gekauft, aber im Freundeskreis gibt es verrückte Sammler, die alles kaufen, wo DSA draufsteht :P), wurde mein Ersteindruck deutlich bestätigt (1 Stern).

Kurzfassung: Wenn man jegliche Regeln aus dem Buch weggelassen hätte (ersatzlos!), dann wäre ein halbwegs brauchbares Quellenbuch rausgekommen. Hätte man die Regeln durch Ausarbeitungen der verschiedenen Sexualthemen in den Kulturen ersetzt (also die vorhandenen Ausarbeitungen deutlich vertieft), wäre es vielleicht sogar ein sinnvolles Buch geworden.

Ob jetzt die +2 für Thorwaler durch einen salomonischen Gummiparagraphen ersetzt wurden oder nicht, spielt keine Rolle. Regeln zum "Beischlaf in 12 Runden" braucht niemand.
von Tjorse
06.07.2018 17:29
Forum: Spielhilfenbewertungen
Thema: Wege der Vereinigungen
Antworten: 89
Zugriffe: 10474
Geschlecht:

Wege der Vereinigungen

@Nathan Fürstenberg
Eine mögliche Beschreibung von Perfektion lautet: "Wenn man nichts mehr weglassen kann!"

Vorab: Ich habe das Produkt selbst nicht gelesen (mit Ausnahme der im Rahmen des Crowdfundings und der Werbung veröffentlichten Auszüge). Die Wahrscheinlichkeit, das ich das Produkt kaufe, liegt bei 0 (nicht gerundet, sondern mathematisch präzise 0). Meine Eindrücke sind also ausdrücklich nicht auf Basis der kenntnis des Produktes!! Ich wage daher den Schuss ins Blaue, was mir vermutlich nicht gefallen hätte, wenn ich Geld für dieses Buch ausgegeben hätte.

Ich gehe davon aus, das die von Sumaro zitierte Regel zum Thema Verletzungsrisiko bei [sexuellen Praktiken] tatsächlich aus dem Buch WdV stammt. Und wenn ich das lese, frage ich mich ernsthaft, ob es wirklich auch nur eine einzige Rollenspielgruppe auf der Welt gibt, die sich auch nur einmal gedacht hat "boah, dafür sollte mal jemand Regeln herausgeben, diese Situation lässt sich sonst einfach nicht händeln." ... insofern, auf die obige mögliche Definition von Perfektion zurückzukommen: Regeln zu Sexualpraktiken braucht keiner. Es mag Leute geben, die sie benutzen, weil sie da sind, aber wirklich gebraucht hat sie wirklich niemand. Ich glaube auch nicht, das schonmal jemand die Möglichkeit vermisst hat, die Größe/Form/Farbe der Geschlechtsmerkmale des Charakters auswürfeln zu können. Alleine die Existenz einer Penistabelle und einer Regel zum Verletzungsrisiko bei verschiedenen Sexualtechniken macht auf mich jedes Mal den Eindruck eines spätpubertierenden Schülers, der sich mit hochrotem Kopf darüber schlapplacht, das sein "Held" aufgrund von Würfelglück schon mehr "Sex" hatte, als der Spieler selbst.

Penistabelle und Verletzungsrisiko bei [sexuellen Praktiken] sind aus meiner Sicht für ein Rollenspiel so wichtig wie das Auswürfeln der Konsistenz des Stuhlgangs oder die Farbgebung des Eiters von Wundbrand. Sicherlich ist Sex schöner als Wundbrand oder der Gang zum Klo, aber am Spieltisch erlebe ich glücklicherweise nicht die Schmerzen meines Charakters mit, der grade kurz vorm Sterben ist... ich erlebe aber auch nicht sein Glücksgefühl, wenn er grade bei einer Rahja-Orgie 5 glückliche "Treffer" mit seiner Python gelandet hat. Insofern finde ich solcherlei Würfelei und Tabellenkrams einfach nur peinlich.

Kurzum, von dem ausdrücklich sehr beschränkten und voreingenommenem Eindruck, den ich von WdV habe, wurde hier Energie auf Unfug (freundlichste Wortwahl, die mir dazu einfällt) verschwendet, die besser in die Inhalte der sozialen Aspekte des Buches gegangen wäre, bei denen es ja nach Meinung mehrerer Leute, die das Werk gelesen haben, durchaus mangelt.

Edit: Formulierungen entschärft (siehe [])