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von Milamber83
19.06.2018 00:38
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Thema: Kreise der Verdammnis (DSA 5)
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Am Ufer der Tobimora

Aus der Kehle des Mannes ertönt ein Gurgeln, dass wohl als Lachen durchgehen soll: „Viele Händler wollen den Zoll nicht zahlen. Andere – ohne Waren – haben keinen Passierschein.“ Dabei gleiten die Glupschaugen vielsagend über die Helden. „Mich geht das nichts an, solange das Gold stimmt. Unseren Fisch kauft schon lange keiner mehr. Und von irgendetwas muss man ja leben.“ In diesem Moment treibt eine aufgedunsene Leiche den Fluss entlang. „Der Drache und der große Zauberer streiten um Land und Straßen, aber die Herrin der Tiefe ist die einzige Herrscherin über das Wasser.“ Dabei reckt der Mann sein Doppelkinn stolz empor, als ob er der persönliche Gesandte der Erzdämonin wäre.

Währenddessen stellt sich Djurdjin mit dem Rücken zum Ufer und flüstert zu Gerwin so leise, dass es der Mann im Boot unmöglich hören kann: „Lazzt misch Mann bringen zu Schwesterschen Tza. Wir nehmen Boot. Ich kenne Führer von grozes Boot an Küste. Unz bringen zu schöne Insel.“

Soweit es Gerwin von seiner Position beurteilen kann, scheint das Boot in erstaunlich gutem Zustand zu sein. Die Geschäfte des Fischers laufen anscheinend gut.
von Milamber83
14.06.2018 22:50
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Am Ufer der Tobimora

Korlosch und seine Gehilfen verabschieden die Helden mit einem fröhlichen Winken. Allerdings haben die drei Gefährten noch lange das Gefühl, dass der kalte Blick von Grundelstein auf ihnen ruht, als die Ochsenkarren bereits nur noch ein kleiner Punkt auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück ist.

Trotz des Schnees kommen die Helden gut voran und nach weniger als einer Stunde taucht ein großes Ruderboot auf der Tobimora auf. Der feiste Ruderer hat sichtlich Probleme, das Gefährt auf Kurs zu halten. Denn obwohl von dem Fluss ein abgestandener Gestank nach brackiger Verwesung ausgeht, führt er viel Wasser.
Wenige Schritt vom Ufer entfernt hält die glupschäugige Gestalt ohne sichtbaren Hals das Boot an: „Charyptoroth zum Gruße! Für 3 Goldstücke setze ich euch über, aber einer muss rudern helfen.
von Milamber83
11.06.2018 20:47
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Reichsstraße nach Eslamsbrück

// Ich greife mal den Vorschlag von Marty auf, da es keine Gegenstimmen gibt. Ich gebe aber Gelegenheit, nochmal einzugreifen.

Erschöpft nehmen die Helden das Angebot des Steinmetzes an und lassen die müden Füße von der Ladefläche baumeln. Zumindest bis zur Brücke wollen sie mitfahren. Die Ochsen laufen langsam, aber stetig und die Gesellschaft ist ausgelassen. Der Zwerg sowie seine Gehilfen sind froh, Warunk und seinen Alpträumen zu entfliehen. Es wird viel gescherzt und gelacht. Nur Grundelstein ist wortkarg und durchbohrt die Helden mit kalten Blicken.
Die Zeit vergeht schnell. Am frühen Nachmittag tauch plötzlich ein befestigtes Lager am Horizont auf: die Grenzfeste.
von Milamber83
26.05.2018 22:22
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Zurück auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Korlosch schüttelt so heftig den Kopf, dass ihm die Backen schlackern: „Das ist die einzige Brücke flussauf- und abwärts in vielen Meilen. Vielleicht habt ihr Glück und findet einen Fischer, der euch rüberbringt. Trauen sich die aber kaum mehr. Die neuen Herren sind nicht zimperlich, was Grenzverstöße angeht. Passt auf jeden Fall auf, dass euch nicht die Krakonier holen, har, har, har!"

Djurdjin betrachtet derweil sehr konzentriert seine Stiefel und macht keine Anstalten zu fliehen.
von Milamber83
25.05.2018 00:04
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Zurück auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Der Zwerg grüßt auch Gerwin freundlich. Bei dem Mann neben ihm muss es sich um Grundelstein handeln. Er trägt wie der Zwerg Hammer und Meißel im Gürtel. Allerdings lässt er im Gegensatz zu seinem Kollegen keine Gefühlsregung erkennen. Aus kalten blauen Augen starrt er die Helden an.
Als Gerwin seinen Blick schweifen lässt, kann er nun noch zwei weitere Arbeiter auf dem Kutschbock entdecken. Sie unterhalten sich mit der dritten Arbeiterin, die zu Fuß nebenher läuft.

Alle sind gut genährt und kräftig gebaut, allerdings trägt keiner Waffen, sieht man von den Meißel einmal ab.
von Milamber83
18.05.2018 22:54
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Zurück auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Der Zwerg ergreift „Nadjeschas“ Hand: „Korlosch Kaltstahl, Sohn des Xolgorim. Ich reise mit meinem Kollegen Grundelstein und unseren Hilfsarbeitern.“ Dann holt er ein Papier hervor und wedelt stolz vor den Augen der Helden damit herum: „Wir müssen wichtige Arbeiten am Pandämonium zu Eslamsbrück verrichten. Natürlich können wir euch nur bis zur Brücke von Eslamsbrück mitnehmen. Der Passierschein gilt nur für uns. Am Pandämonium selbst, wird man ohne die richtigen Papiere ohnehin gleich geopfert. Har, har, har.“

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von Milamber83
11.05.2018 21:05
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Zurück auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück
Als der Zwerg Ossippa und den mutigen Mann erblickt, winkt er die beiden näher heran: „Rhazzazor zum Gruße! Wollt ihr ein Stück mitfahren? Wir sind auf dem Weg zum Unheiligtum von Eslamsbrück. Allein zu reisen, ist nicht sicher.“ Grinsend spricht der Zwerg weiter: „Zwar kann man auch nicht allen Lebenden trauen, aber zumindest sehr ihr nicht aus, wie die toten Alriks.“
von Milamber83
08.05.2018 23:00
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Zurück auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Die Gruppe scheint frohen Mutes zu sein.
Immer wieder trägt der Wind Wortfetzen zu Ossippa und dem mutigen Mann herüber:
„… Arbeit am Unheiligtum bei Eslamsbrück…“
„… den alten Alrik in der Taverne…“
„… keine Alpträume mehr…“
„Platten … Galottas Kastell…“
von Milamber83
07.05.2018 19:57
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Zurück auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Als Ossippa sich dem Ochsenkarren nähert, erkennt sie zwei Personen, einen Mann und einen Zwerg, die hinten auf der Ladefläche hocken. Eine Frau geht, ihren Blick zum Kutschbock gewandt, gestikulierend neben dem Wagen her und unterhält sich offenbar mit dem Wagenlenker. Ossippa kann nicht erkennen, was dort so schwer von Tieren gezogen wird. Einzig die Aufschrift auf der Plane, "Steinmetz Grundelstein", mag verraten, was sich im Innern verbergen könnte.
von Milamber83
04.05.2018 19:59
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

//gelöscht
von Milamber83
04.05.2018 19:57
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Scheune auf dem Weg nach Eslamsbrück

Ossippa beobachtet einige Momente den von Ochsen gezogenen Planwagen. Ohne Reitereskorte: somit wahrscheinlich eher keine Soldaten und zumindest keine unmittelbare Gefahr. Für Händler ist das Tempo zu gemächlich. Vielleicht Handwerker, die nach Arbeit- und Anreisetagen gezahlt werden?

Die traditionsbewussten Handwerker Warunks sind mit den neuen Herren sicher nicht sehr zufrieden, auf der anderen Seite sind diese die einzigen Auftragsgeber…
von Milamber83
24.04.2018 16:32
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Scheune auf dem Weg nach Eslamsbrück

Ossippa
blickt auf eine schmutzig graue Schneelandschaft. Ein besonders ebenes Stück markiert den Verlauf der Reichsstraße. Am wolkenbedekten Himmel sind keine Verfolger zu sehen. Nur kurz taucht am Horizont ein schwarzer Punkt auf, aber vielleicht war es auch nur ein einsamer Mäusebussard, auf der Such nach Beute, die das Land noch nicht selbst verschlungen hat. Wer mag das auf diese Entfernung schon zu sagen?
Auch auf der Straße sind keine feindlichen Soldaten zu entdecken. Nur ein Ochsenkarren rumpelt in einiger Entfernung in Richtung Eslamsbrück die Straße entlang. Allerdings kann das feindliche Heer nicht mehr weit sein. Durch die beschwerliche Flucht querfeldein haben die Helden Zeit verloren.
Bis zum Abend wäre es theoretisch möglich Galottas Kastell bei Eslamsbrück zu erreichen, wo die Helden nach dem Plan der KGIA das Banner entrollen sollen. Bei dieser Witterung und der Erschöpfung der Gefährten könnte es jedoch länger dauern.

Der mutige Mann
findet zahlreiche alte Narben und neue Verletzungen an seinem Körper. Nach dem Kampf scheinen jedoch keine neuen hinzugekommen zu sein. Trotzdem fühlt er sich schlechter als vor der Pause.

Gerwin
bewacht zunäht den Gefangenen, um bei dem kleinsten Zeichen von Widerstand (Notfalls mit seiner Kristallkugel) eingriffen zu können.
von Milamber83
19.04.2018 22:49
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Scheune auf dem Weg nach Eslamsbrück

Die Helden und ihr neuer maraskanischer Freund laufen um ihr Leben. Noch einige Male taucht der geflügelte Schatten am Nachthimmel der Warunkei auf, zieht aber immer wieder vorbei. Erst als die Dunkelheit abnimmt und den Gefährten bewusst wird, dass der fahle Morgen in diesem unwirtlichen Land graut, suchen sie Unterschlupf in einer verlassenen Scheune, die am Wegesrand nach Eslamsbrück liegt.
Obwohl allen die Gefahr bewusst ist, fallen sie in eine kurzen unruhigen Schlaf. Jeder hat den gleichen Traum:

Du sitzt in einem riesigen Becken, nein, es ist kein Becken, es ist ein gigantischer Drachenschädel, der bis unter den Rand mit körperwarmem Blut gefüllt ist. Du fühlst dich gut und merkst, wie das Bad dich kräftigt und dir reinste Lebensenergie zuführt. Wohlige Wärme hüllt dich ein, und der eiserne Geruch des Blutes lässt dich an weit zurückliegende Zeiten denken — gute Zeiten. Deine Augenlider werden immer schwerer, denn die Wärme des Bades ist reinste Geborgenheit.
Doch jäh wirst du aus deinem Schlummer gerissen, denn aus den Lachen des übergeschwappten Blutes wachsen riesige Kristalle empor und umwinden deine Gliedmaßen. Die scharfen Kanten ritzen dich und niederhöllische Kälte fährt in deinen Körper. Du windest dich, versuchst, die Fesseln zu zerreißen, doch sie geben dich nicht frei. Das Blut, welches eben noch so wohlige Wärme verbreitete, wird immer heißer und beginnt zu kochen. Du leidest höllische Schmerzen. Die kalten Fesseln. Das kochende Blut. Ein roter Nebel steigt empor und sammelt sich unter der Decke deines Gemachs. Immer heißer scheint das Blut zu kochen. Hautfetzen schwimmen obenauf— ja, es ist deine Haut!
Die blutigen Nebel bilden einen Strudel, immer schneller dreht er sich und zerrt an dir bis er dich aus dem Bad hebt. Die Fesseln reißen und der Rest deines Daseins wird hineingesogen. In weiter Ferne erkennst du eine gigantische Feste aus reinster Nacht, in deren Mitte eine Mühle steht. Abertausende Blutstropfen, in denen du die Gesichter deiner Opfer erkennst, begleiten dich — sie lachen.


// Die Helden erwachen gleichzeitig. Keine Regenerationsphasen. Alle -3 LE
von Milamber83
17.04.2018 20:05
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

In der Nähe der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Plötzlich reißt die Wolkendecken auf und das Madamal erhellt eine sicher zehn Schritt messende Schlange, die vielleicht zwanzig Schritt über den Helden schwebt. Getragen wird der Körper von grotesken Fledermausflügeln, die eigentlich niemals genug Auftrieb für den Leib bieten können. Auf dem Rücken trägt der Dämon eine Gestalt in schwarzer Kutte, die sich suchend hinunterbeugt.
Das Gebüsch ist nun nur noch ein unzureichenden Sichtschutz, aber die Winterlandschaft bietet insgesamt kaum Deckung. Zudem reflektiert der Schnee das spärliche Licht des Madamals.
Im letzten Moment löst Gerwin den Zauber aus. Der Dämon scheint die Magie allerdings zu durchschauen. Das Biest kreist noch einige schreckliche Momente über den Helden, dann ruft der Reiter jedoch etwas in einer eigentümlichen Sprache. Die Worte erscheinen verdreht und grotesk. Sie zeigen aber Wirkung. Mit einem widerwilligen Zischen dreht das Flugmonster nach Norden ab.
Allerdings kommen nun Stimmen vom Heerzug näher.
von Milamber83
13.04.2018 21:15
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Der Luftzug wird immer stärker. Der Schatten bleibt über den Helden.
von Milamber83
11.04.2018 23:16
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

In der Nähe der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Der Maraskaner deutet auf sich und sagt „Djurdjin“. Dann schüttelt er die ihm von Ossippa dargebotene Hand.
Nachdem ihn die Norbardin in seiner Muttersprache angesprochen hat, scheint er sich etwas zu beruhigen. Anscheinend versteht er auch einige Brocken Garehti. Zumindest antwortet er dem mutigen Mann: „Vielleischt erz in näschten Leben. Auf Schlange reizen Mann. Mann häzlisch. Aber weniger!“ Dann erhellt sich der Blick des Spähers: „Wir vier. Gut!“ Sogleich kauert sich der Gefesselte wieder auf den Boden, als der Schatten erneut das Madamal verdunkelt. Vor dem inneren Auge der Helden zeichnet sich die Silhouette einer riesigen geflügelten Schlange ab – in der Dunkelheit sind jedoch nur vage Umrisse zu erkennen. Auf jeden Fall schwebt etwas Großes über der Position der Helden und ein deutlicher Luftzug ist zu spüren.
von Milamber83
10.04.2018 19:59
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

In der Nähe der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Plötzlich beginnt auch Ossippa in dem grauenhaften Kauderwelsch zu dem Gefangenen zu sprechen.
von Milamber83
06.04.2018 11:34
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

In der Nähe der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Der Mann schaut erst verwirrt zu Ossippa, dann scheint er zu verstehen und schüttelt energisch den Kopf. Da verdunkelt ein Schatten den spärlichen Schein des Madamals. Die Helden haben das Gefühl, dass etwas unglaublich großes über sie hinwegzieht, dann sind die Gesichtszüge des Gefangenen wieder im spärlichen Mondschein zu erkennen. Unter den Knebel schauen Bartzöpfe hervor, die mit dem Haupthaar verflochten sind. Angsterfüllt streckt der Mann ohne viel Nachzudenken fünf Finger aus.
Er wirft sich gegen seine Fesseln, zieht dabei aber die Knoten nur fester. Lediglich der Knebel verrutscht. Heraus kommt jedoch kein Warnruf, sondern nur ängstliches Flüstern. Seine Sprache besteht aus einem schrecklichen Kauderwelsch, das sich nach einer Mischung aus Tulamidya und Garethi anhört. Nur ein einziges Wort können die Helden verstehen. Es wiederholt sich immer wieder: „Häzlisch… Häzlisch!“
von Milamber83
03.04.2018 23:04
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Die Durchsuchung fördert weder Beute noch Informationen zu Tage. Neben Pfeil und Bogen trägt der Späher nur seine Kleidung. Er muss sein Gepäck im Tross abgelegt haben. Seine Hautfarbe lässt auf eine südländische Abstammung schließen.
Nach dem Feuerschweif am Himmel dringen Stimmen und weniger menschliche Laute vom feindlichen Lager herüber. Etwas kommt.
von Milamber83
29.03.2018 22:32
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Der Bogenschütze wehrt sich erst heftig, aber als er registriert, dass er noch zwei weiteren Gegnern gegenübersteht, fügt er sich – zumindest zunächst – in sein Schicksal.
von Milamber83
27.03.2018 20:30
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Das Knacken lässt den Bogenschützen herumfahren. Mit gespanntem Bogen zielt er in Richtung der Helden. Als das Knurren aus der anderen Richtung ertönt, dreht sich der feindliche Späher wirr im Kreis, aber da ist der mutige Man schon über ihm und drückt ihn zu Boden. Der Pfeil entgleitet dabei dem gespannten Bogen, zischt jedoch in den bewölkten Nachthimmel, ohne jemanden zu verletzen.

Vom Überwältigen ist nur ein Keuchen zu vernehmen, da ihm der mutige Mann den Mund mit aller Gewalt zudrückt. Den Kampf sollte nur jemand in unmittelbarer Nähe vernommen haben, doch plötzlich zieht der Pfeil am Nachthimmel eine Leuchtspur hinter sich her: Genau über der Position der Helden, obwohl sie zuvor keine Flamme gesehen haben.
von Milamber83
22.03.2018 19:58
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Der Bogenschütze nähert sich weiter den Helden. Wenn er die Richtung beibehält, sollte er allerdings am Versteck der drei Gefährten vorbeigehen.
von Milamber83
20.03.2018 20:59
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Auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Die Helden versuchen weitere Einzelheiten in der Dunkelheit auszumachen.
Gerade will Gerwin einen Vorschlag machen, als die Helden das Knacken eines Astes aufhorchen lässt. In einigen Schritt Entfernung sind die Umrisse einer Gestalt zu erkennen. Sie hält einen Bogen mit angelegtem Pfeil und hat die drei offensichtlich noch nicht bemerkt.
von Milamber83
12.03.2018 19:48
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Auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

In der Dunkelheit lässt sich kaum etwas außer dem mit Fackeln erleuchteten Heer erkennen. Immer wenn das Madamal kurz den Kampf gegen die fast allgegenwärtige Wolckendecke gewinnt, glitzert die Reichstraße als weißes Band, wo die Stiefel der Soldaten die Schneedecke noch nicht aufgewühlt und in graubraunen Matsch verwandelt haben. In einigen hundert Schritt macht die Straße eine Biegung nach Osten.
Querfeldein könnte man das Heer überholen. Das wäre aber ein anstrengender Marsch bei schlechten Sichtverhältnissen.
von Milamber83
06.03.2018 21:27
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Auf der Reichsstraße nach Eslamsbrück

Mit gemischten Gefühlen verlassen die Helden Thargunistein. Die Familie zumindest scheint erleichtert, als sie das Haus in den frühen Morgenstunden verlassen. Trotz des widrigen Wetters kommen der mutige Mann, Ossippa und Gerwin mit dem frischen Schuhwerk gut voran. In verfluchten Tobrien scheint selbst das Praiosgestirn jegliche Hoffnung verloren zu haben und nach einigen Stunden Dämmerlicht bricht bereits die Dunkelheit an.
Da erbkicken die Helden einen Fackelzug, der vor ihnen auf der Reichsstraße marschiert. Außer der
Drachengarde mit 4 Schwadronen ziehen 3 Banner Söldner und 2 Banner aus dem endlosen Heerwurm die Straße entlang. Hinter dem Drachenbanner können die Helden sechs schwarzberobte
Reiter erkennen — offenbar Nekromanten. Hinzu kommt am Ende des Zuges der Tross mit etwa 15 Planwagen.
von Milamber83
28.02.2018 20:30
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Thargunistein

Die Helden ergänzen Ihre Ausrüstung mit dem Nötigsten. Zum Glück scheint der Bauer über große Füße zu verfügen und so findet auch der mutige Mann einigermaßen passende Stiefel.
Die drei Gefährten haben eine unruhige Nacht. Zum einen sind die Spuren der frostigen Wanderungen noch deutlich zu spüren, zum anderen wälzt sich Ossippa unruhig hin und her. Immer wieder erscheinen Landschaftsbilder vor ihrem inneren Auge, so als ob sie vogelgleich durch die Lüfte gleiten würde. Zunächst denkt sie, ihr Ziel sei ein Kastell am Fluss, dann kreist sie jedoch nur einige Runden und der Flug setzt sich entlang der Tobimora fort. Sie erwacht allerdings jedes Mal nach diesem Punkt und kann die Route nicht bis zum Ende verfolgen.
von Milamber83
25.02.2018 22:56
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Thargunistein

Der hagere Bauer schaut kurz zu seiner Frau und die bewegt unmerklich den Kopf von links nach rechts und wieder zurück. Sogleich beginnt die Familie sämtliches Schuhwerk (auch das der Kinder), Decken und Proviant zusammenzutragen. „Bitte, wehrte Herrschaften, nehmt, was wir haben und verschont uns in eurer Güte!“
von Milamber83
25.02.2018 13:38
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Thargunistein

Nach dem kargen Mahl richten Bauer und Bäuerin das obere Stockwerk für die Übernachtung der Helden her. Es besteht aus einem einzigen Zimmer. Die Familie zieht sich in die Wohnstube im Erdgeschoß zurück, in der zu dieser Jahreszeit auch drei halb verhungerte Schweine nächtigen.
Die beiden Erwachsenen sagen nur etwas, wenn sie von den Helden angesprochen werden. Die 19-jährige Tochter und der Knabe weichen den Blicken der Besucher aus.
von Milamber83
22.02.2018 14:33
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Thargunistein

Gerwin überschlägt die Entfernung zwischen Warunk und Eslamsbrück sowie die bereits zurückgelegte Strecke: Es sind sicher noch zwei stramme Tagesmärsche. Der in Warunk verlorene Proviant wäre vielleicht noch zu verschmerzen, aber ohne festes Schuhwerk und Decken ist die Reise bei diesem Wetter nicht zu schaffen.
von Milamber83
17.02.2018 23:19
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Kreise der Verdammnis (DSA 5)

Thargunistein

Der mutige Mann streckt seine Füße aus und lässt die wohlige Wärme des Wassers seine Zehen umspülen. Neben ihm sitzen Gerwin und Ossippa. Beide haben die Augen geschlossen und lassen ihre Füße ebenfalls in einem Fußbad baumeln. Die Strapazen der letzen Stunden sind ihnen deutlich anzumerken.

Kurz nachdem die Helden aus Warunk entkommen waren, begannen sich ihre Stiefel aufzulösen. Ob das weiche Gestein im Molchenberg dafür verantwortlich war? Auf jeden Fall blieb den drei Gefährten nichts übrig, als ihre Füße mit Lumpen zu umwickeln und sich zum nächsten Ort zu schleppen. An eine Rückkehr war nicht zu denken. Selbst wenn die Stadtgarde nicht die Spur der Helden aufgenommen hätte, müssen sie vor der Drachengarde Eslamsbrück erreichen. Sollte die Verstärkung Rhazzazors bei Galotta eintreffen, bevor die Helden die Truppen mit dem Banner gegeneinander aufbringen können, ist die Offensive Weißtobriens verloren.
Als die drei Abenteurer Thargunistein erreichten, war schon die Nacht hereingebrochen. Der Name des Weilers stammt offensichtlich von dem großen schwarzen Findling in der Ortsmitte. Wie der Ort wohl früher genannt wurde? Auch Gerwin ist hier noch nie durchgekommen.
Erst nachdem die Helden mit allerlei Nachdruck an eine der Türen geklopft hatten, wurde ihnen geöffnet. Ein hagerer Mann mit blasser Haut und tiefen Augenrändern warf sich dann aber sogleich den Helden vor die erfrorenen Füße und entschuldigte sich inbrünstig.

Nach einiger Zeit kommt die Bäuerin mit einem muffig riechenden Gemüseeintopf aus der Küche und stellt ihn auf den Tisch. Der hagere Bauer setzt sich zu den Helden und faltet die Hände. Mutter, Kinder und Knecht knien sich neben den Tisch und tun es dem Hausherren gleich. Der Bauer beginnt mit leiser Stimme zu beten: "Herrin der Speisen, wir danken dir für deine Gaben. Sie werden uns laben und lassen dein Wirken gedeihen. Segne unser Mahl, huldvolle Königin - Mishkhara, sei unser Gast."

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