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von Reto Eichenblatt
15.03.2019 20:11
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?
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Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?

Das ist deine Ansicht. Die kannst du aber nicht mit Regeln belegen, oder?
von Reto Eichenblatt
15.03.2019 18:04
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?
Antworten: 256
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Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?

Das klingt für mich nach einem weiteren Beleg, dass ein TaW 15 einen Charakter als Lehrer anerkannt wäre, sprich als Meister.
von Reto Eichenblatt
15.03.2019 02:45
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?
Antworten: 256
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Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?

Ich möchte auch noch mal in den Raum werfen, dass man Proben grade deswegen würfelt, weil eben NICHT sicher sein soll, was dabei rauskommt. Wofür würfle ich denn überhaupt um ein Kurzschwert zu schmieden, wenn ich es eh zu 100% schaffe. Dann können wir auch die Würfel gleich weglassen und ich beschreibe im Rollenspiel einfach was ich mache und genau das passiert dann. „Meisterlich schwinge ich stundenlang den Hammer und forme das glühende Eisen zu einem perfekt ausbalancierten Schwert.“

Außerdem bekenne ich mich zu der Fraktion der Regelfetischisten. Ich bin erst vor 4 Jahren von Pathfinder zu DSA übergelaufen und ich habe mich in die unzähligen verstreuten und verzahnten Regeln verliebt. Klar, das ist viel für einen Anfänger. Aber ich habe mir die Regeln Stück für Stück angeeignet. Erst den Fernkampf, dann Nahkampf mit Manövern, dann Zauberei, Alchemie und Artefakterschaffung. Derzeit bin ich bei den Geweihten angekommen und ich habe immer noch nicht die Lust verloren mir immer wieder auf‘s neue Diskussionen und Regeln durchzulesen. Selbst nach 4 Jahren (vielleicht bin ich auch nur langsam :‘D) finde ich regelmäßig noch Passagen, die ich vorher anders verstanden oder überlesen habe. Und das ist für mich (!) einer der Gründe, warum mir DSA so viel Spaß macht.
von Reto Eichenblatt
15.03.2019 00:03
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?
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Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?

Also in meinen Augen ist DSA eine Simulation von mittelalterlichen und fantastischen Abenteuern und Epen. Die Autoren zielen darauf aus das Früh-, Hoch- und Spätmittelalter in Werte und Regeln zu verpacken. Und da werden auch irdische gesellschaftliche Stellungen wie Adel oder eben auch Handwerksmeister verpackt. Nur weil ein Meister in deinen Augen einer der besten in seinem Fach sein muss, bedeutet das nicht, dass es so gedacht ist. Sich vorzustellen, dass ein TaW 15 Bäckermeister (welcher sowohl im Mittelalter als auch in der heutigen existiert) eben ein ziemlich guter Bäcker ist, der Lehrlinge zu Gesellen macht, klingt für mich plausibler. Er bildet aus. Das bedeutet aber nicht, dass jeder Bäckermeister zu den besten seiner Zunft gehört. Mit TaW 18 oder 21 sieht das dann ganz anders aus. Wobei ich auch in unserer Gruppe froh drüber bin, dass über 18 nur mit Genehmigung des Meisters gesteigert werden darf.
von Reto Eichenblatt
14.03.2019 22:22
Forum: Allgemeine Diskussion
Thema: Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?
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Einordnung von Werten: Was ist Standard/hoch/niedrig?

Auf 9 Seiten Diskussion (die wirklich gut zu lesen waren) ist keinem in den Sinn gekommen, dass sie Meister viel zu hoch einstufen. Die einfachste Möglichkeit herauszufinden, was hinter dem Wort „Meister“ steckt, wäre es zu googeln oder sich direkt auf die Kompetenzen von Wikipedia zu verlassen.

Da wird nämlich gesagt, dass das Wort Meister vom lateinischen Wort Magister für Lehrer oder Gelehrter kommt. Außerdem ist dieser Begriff vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert durch die Zünfte geprägt. Dort gab es aber nur drei Entwicklungsstufen: Lehrling, Geselle und Meister.

Daraus ziehe ich den Schluss, dass ein aventurischer Schmiedemeister auf dem gleichen Niveau arbeitet, wie ein heutiger Malermeister - er kennt alle Verfahrensprozesse seiner Handwerkskunst und kann ausbilden (lehren)! Macht das einen Schmiedemeister mit TaW 15 nicht glaubhafter?

Ja, ich weiß. Das kann man so nicht auf alle Talente übertragen. Aber eben auf die meisten! Falls jetzt jemand mit Heilkunde Wunden ankommt: ein Arzt im Mittelalter musste schon verdammt gut sein, um ein zweifach gebrochenes Bein zu richten, ohne das der Patient Folgeschäden davon getragen hat. Ich würde eher sagen, dass es nahezu unmöglich war. Selbst ein moderner Chirurg vollbringt keine Wunder und es ist einiges an Zeit und Reha nötig, bis von der Verletzung nur noch die Erinnerung bleibt.