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von Baal Zephon
13.02.2020 12:49
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Rechtstreue-Das Jus Meridiana
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Rechtstreue-Das Jus Meridiana

Die meisten Sklaven sind was ich weiß als solche geboren (Aventurien ist zu klein und zu friedlich)
Danach dürften es Kriegsgefangene sein (ob jetzt das imperium selbst im Krieg mit der Partei steht oder nicht ist erstmal egal, wenn friedlose Thorwaler in horasischen Fischerdörfer gefangene mitnehmen und dann auf den Sklavenmarkt werfen war es ja kein Kriegsakt des Imperiums)
Rein rechtlich hätte ich gesagt (inoffizielle Interpretation meiner selbst) das Bürger der Stadt nicht versklavt werden dürfen, außer sie begeben sich freiwillig in Sklaverei, bzw. Werden gerichtlich verurteilt (klassische Schuldsklaverei, hier hätte ich allerdings rechtliche Auflagen an den Gläubiger angenommen um den Bürgerstatus wertvoller zu machen. Zb. Nur für bestimmte Zeit, kein Weiterverkauf etc.)
Zumindest wenn wir von einem irgendwie funktionierendem system ausgehen wollen und nicht einem dysfunktionalen Schurken Staat der nur existiert damit es in der Welt eine böse Nation gibt.
von Baal Zephon
12.02.2020 15:35
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Rechtstreue-Das Jus Meridiana
Antworten: 8
Zugriffe: 508

Rechtstreue-Das Jus Meridiana

Hmmm... gerade im IdDM nachgelesen

1.)Das Al'anfanische Rechtswesen untterscheidet was den Stand angeht prinzipiell mal nur zwischen Freien und Unfreien, wobei allerdings viel auf Präzedenzfällen beruhen dürfte wonach es in einzelnen Fällen weitere Standesunterscheidungen gibt. Das Rechtsverständnis dürfte aber recht umfangreich sein da sogar ein einfacher Bettler gegen einen Granden Klage einbringen kann. (Das Buch stellt dies so dar dass der Grande bereit ist eher einen Messerstecher zu bezahlen der den Kläger erledigt als den Gerichtsfall zu riskieren, was nahe legt dass die Gerichte doch ausreichend viel zu sagen haben) Ich persöhnlich würde mich ja eher an römischen Recht orientieren und weiter Unterscheidung zwischen Fana und Rattenmensch, Bürger und nicht Bürger des Imperiums einbeziehen und es Fanas sonderrechte zugestehen lassen - aber das nur als Vorschlag.

2.) Erst zum zuständigen Beamten, dann schauen ob es zu einer Klage kommt und dann die Sache durch die Gremien bringen, da in Al'Anfa nie einer alleine die Entscheidung fällt wird immer Rat gehalten. Es könnte den Magus also wenn er das erste mal außerhalb der Stadt ist irritieren wenn irgendwer alleine einen Rechtsfall entscheiden sollte.

3.) Ja, Korruption ist illegal, schon per definition. Sicher findet sie auch statt und es wäre wahrscheinlich besser die Beamten zu bestechen weil die Entscheiden ob es zur Klage kommt als das Gericht zu bestechen. Im Gericht sitzen mehr Leute drinnen, das ist a) riskanter und b)teurer als dass bei den Beamten zu regeln. Beispiele was illegal ist finden sich in IdDM s.66. Ehebruch ist definitiv Illegal zb. Wobei wie immer gilt, wo kein Kläger da kein Richter und ob eine Affäre mit einem Sklaven als Ehebruch zählt zB. würde ich anzweifeln, man tut sich ja mit einer Sache zusammen und nicht mit einer Person.. aber das können Praioten ausjuridizieren, dafür sind sie ja da.

4.) Piraterie wird ziemlich sicher mit dem Tod bestraft, Kaperbriefe führen zur Freibeuterei, das ist was anderes. Siehe auch obigen Post.

5.) Auf dem Schiff gilt erstmal das Wort des Kapitäns soweit ich informiert bin, und danach das recht des Staates dessen Flagge geführt wird.

6.) Aus sicht eines Alanfanischen Nationalisten: Der Herrschaftsansrpuch des Imperiums endet frühestens am Mhanadi und Raschtulswall... allerdings würde er es wohl was den Rechtsanspruch angeht auf die Orte begrenzen wo das Imperium ihn durchsetzen kann. Natürlich achtet man die Rechte der Büdnispartner, auch da hat Denderajida_von_Tuzak schon das wichtigste zusammengefasst.