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von Baal Zephon
11.08.2017 10:46
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Auswirkungen und Umgang mit hochgerüsteten Charakteren
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Das ein Stinknormaler Flimflamm mehr Schlachten entscheidet als ein Ignifax (Schlachtfeld Beleuchtung, Signalgebung mittels unterschiedlicher Farben über weite Distanzen, Lichtblitz hinter dem eigenen Schildwall um die Gegnerische Front zu Irritieren) ist traurig aber wahr. Der Sphäro auf der anderen Seite hat den Vorteil enormer Treffsicherheit (vor allem gegenüber mundaner Artillerie) und ein Recht gutes Verhältnis von Schaden zu Kosten. Nämlich dann, wenn man nicht auf lockere Formationen schießt sondern mitten ins gegnerische Pikengefiert wo sie schön dicht gedrängt stehen. Dass Schreien und klagen aus der Mitte der Formation kann die Spießer verunsichern und sie dadurch ihres größten Vorteils berauben. Funktioniert bei Schildwällen genau so. Je schlechter diszipliniert das Ziel umso effektiver natürlich. Landsknecht Veteranen halten stand, aber frische Miliz... Die rennt.
Das Ziel sollte ja nicht die Gegnerischen Kämpfer sondern deren Moral sein.
Aber ich glaube das für und wieder der Kampf Magie und Kriegstaktiken sollte man wohl in einen eigenen Thread verlegen, wir driften schon weit vom Thema ab.
von Baal Zephon
09.08.2017 23:00
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Auswirkungen und Umgang mit hochgerüsteten Charakteren
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Jo... Es kommt wohl immer etwas auf die Darstellung der Welt an. Wenn anderen erkennbaren Magiern in der Schlacht/Wildnis eher keine Bolzen und Pfeile um die Ohren fliegen können sie sich Standesdünkel leisten und das ist verständlich und gut. Bei meiner Gruppe eher nicht.
Mein Magier würde den Stab auch nicht Weg legen, nur ist er drauf gekommen dass Halbes Maß für ihn nützlich ist, eben zur Tarnung.

Das trifft aber wie gesagt nur auf die Außnahmesituationen "Kampfeinsatz vorraus" und "Gefährliche Gegend, mit Hinterhalt ist zu rechnen" zu. In Städten und Dörfern werden schön brav Robe und Widderkappe getragen... Immerhin ist man nicht in unmittelbarer Gefahr.

Edit: @Ahnherr derer von und zu Durenald deine Beschreibung der Vorzüge der Reiserobe trifft auch auf 0815 Reisekleidung zu... Nur dass sie halt nach Magier schreit, mit allen positiven und negativen Konsequenzen dessen
von Baal Zephon
09.08.2017 17:18
Forum: Kämpfe & Gefechte
Thema: Auswirkungen und Umgang mit hochgerüsteten Charakteren
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Alles Gründe die dafür sprechen, zugegeben. Aber Tarnung gehört im Krieg dazu...
Aber Einschüchterung funktioniert nur wenn man offensichtlich überlegen ist. Bei dem weg lassen der Roben geht es darum den initialschlag des Gegners zu überleben.... und gegebenenfalls selber härtere Schläge austeilen zu können als wenn man zu sehr auf seine Verteidigung achten muss.
Im Zweifelsfall ist es im Krieg besser ein Ass im Ärmel zu haben als mit offenen Karten zu spielen. Überhaupt ist wie meist ein Ansatz von gemischten Waffen am besten. Die Leib und defensiv Magier tragen Bunte Roben und Zielscheiben um gegnerisches Feuer an zu ziehen und die offensiven Kampfmagier können aus der 2.-3. Reihe wirken ohne dass aktiv nach ihnen gesucht wird.
Wenn man aber in kleineren Gefechten nicht den Luxus mehrerer Magier hat, erachte ich es weder als Ehrrüchig noch feige sich den Vorteil einer Überraschung (Anscheinend normaler Seesöldner verbrennt plötzlich den Anwesenden Magister/das Enterkommando) zu sichern.
Übrigens, andere Wichtige Kombatanten in Prunkrüstungen.... in auf dem Leib geschmiedeter Platte/Spiegelpanzer steigt die Lebenserwartung auch beim Führen von der Front an, ohne sein eigenes Schlachtpotential zu senken (im Gegensatz zum Armatrutz)
von Baal Zephon
09.08.2017 16:24
Forum: Kämpfe & Gefechte
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Satinavian hat geschrieben:
09.08.2017 15:18
Um die Rüstung und den Schutz, den diese bietet, geht es ja gar nicht, sondern darum, den Stand zu verstekcne und sich als einfacher Todschläger zu verkleiden. Und selbstverständlich ist das absolut ehrlos und etwas, das den Ruf beschnutzt.

Sicher, mag die Überlebenschancen vielleicht leicht erhöhen. Wie viele andere feige Handlungen auch. Gut ankommen tut es trotzdem selten, Feigheit vor dem Feind zu zeigen.
Ok, halten wir folgendes fest, einfache Soldaten/Söldner sind also Totschläger und sich unter die gemeinen Kämpen zu mischen zeugt im Kampf von Feigheit vor dem Feind und ist ehrrührig...

Es geht nicht darum den Kampf zu vermeiden, nur darum nicht sofort vom Gegner erkannt und ausgeschaltet zu werden in den Rest der Schlacht verwundet oder Tod oder sonstwie unnütz verbringen.
Zumindest meine Magier unterstützen lieber ihre Kameraden so lange wie möglich als vorzeitig Ehrenhaft zu krepieren. Und ein gegnerischer Magier der sich zu erkennen gibt vor der Schlacht... Der bettelt um die Flammenlanze von der Flanke, wenn er nicht hin sieht.
Es gibt einen Ort und eine Zeit für alles, für Magier Roben ist das im zivilen Leben vor und nach der Schlacht, für die Yrianrüstung ist es in der Schlacht und in der Wildnis.

Kor sei Dank gibt es noch Regionen und Gesellschaften wo Ergebnisse mehr zählen als die Art und Weise wie sie erreicht wurden, wo Geschichten von großartigen Strategen und nicht von strahlenden ehrenhaften Helden erzählt werden, wo ein Sieg und seine möglichst geringen Kosten wichtiger als ein abstraktes Ehrgefühl sind... Aber gut dass Anhänger des Nabels der Welt das anders sehen als die "ehrlosen" Bastarde im Süden (die andere gesetzliche und gesellschaftliche Auflagen haben)... Geschenkt
von Baal Zephon
09.08.2017 11:05
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Womit beschmutzt so ein Magier den Ruf seiner Standesgenossen? Durch sein überleben, die Verteidigung seiner Leute oder militärische Erfolge?
Wenn ein Kriegsmagier im Krieg wie ein Kombatant und nicht wie ein Gelehrter herum rennt sehe ich das nicht als Standesschädlich an.
Ich verstehe nicht was daran schändlich ist an der Kleidung? Und der Vergleich mit dem Reichsritter (so gut gepanzert wie möglich) und dem Rondrianer ist der Vergleich von Äpfeln und Birnen. Die letztgenannten gehören ins Getümmel und sollen erkennbar sein weil sie die gemeinen um sich herum motivieren und führen sollen. Das sollen Magier nicht. Magier sollen feindliche Magie unterbinden, mit Magie die eigenen Leute unterstützen, die Gegnerische Moral brechen oder als Scharfschützen (Ignifax, 200 Meter aus dem Nichts gegen den gegnerischen Offizier, Adlerauge sei Dank) bzw. Feldartilerie (Sphäro im gegnerischen Schildwall bevor die eigenen Leute zuschlagen)
Nichts davon bedingt direkt als Magier erkennbar zu sein. Im Gegenteil, es ist sogar schädlich sobald man einen behirnten Gegner hat.
Wie gesagt, bei Nordländern eventuell noch (sogar die Mittelreicher sollten doch mittlerweile gelernt haben wie man Magie am Schlachtfeld effizient nutzt... Ernsthaft, ich stell den Rondrianer neben den S&Sler um aufploppende Jagddämonen weg kloppen zu können... Oder geben den Magier wachen gesegnete Waffen)
Aber sobald man in zivilisiertere, fortschrittlicherere Gebiete (südlich von Drol) kommt... Ach ich vergaß, die Leute dort waren intelligent genug den Kodex nicht an zu erkennen :wink:
von Baal Zephon
09.08.2017 09:43
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Stimmt, sie sind Team Player... Aber Magie kostet Energie... Und wenn sie weniger Energie in ihre Defensive stecken müssen, haben sie mehr Energie um sie in die Offensive zu stecken und mehr für ihre Mannschaft tun zu können. Eben weil er Team Player ist, denkt er vor allem daran am Leben und damit nützlich für seine Leute zu bleiben. Weil ehrlich, was bringt ein Magier der schon vor Beginn des Gefechts an Bolzen krepiert? Außer einem Einbruch der Moral der Mannschaft natürlich. Dazu kommt dass bei uns tapfere stolze Helden genau so erbärmlich im Krieg krepieren wie alle anderen auch, dass meist auch schneller (man muss glaube ich nicht erwähnen dass in der Schlacht die hinteren Reihen länger stehen als die vorderen)
Wenn bei euch die Heeresmagier Ärger bekommen weil sie sich nicht in die fordere Front stellen (von mir war das Wort verstecken vielleicht schlecht gewählt) dann ist es kein Wunder wenn sie von den Dämonenbetern eins auf den Latz bekommen. Am Schlachtfeld den Taktisch wertvollen Magier vielleicht eher in die 3.-4. Reihe zu stellen und scharf zu bewachen, sowie möglichst aus dem Getümmel heraus zu halten halte Ich Mal für Basistaktik. Immerhin ist es schwer zu Zaubern wenn auf einen eingeschlagen wird. Dazu sind bei uns zu mindest Magier, gerade die Kriegstauglichen, selten und wertvoll... Welcher Kommandant verzichtet schon gerne auf Feldartilerie, Magiabwehr und Kraftmultiplikation? Ich weiß im Norden haben sie sehr seltsame Vorstellungen... Aber das klingt nach rechtschaffen Blöd... Gut von Weiß Magiern erwartet man nichts anderes...
Oh und nebenbei... Al'Anfaner zumindest haben keine Prinzipientreue Standardmäßig... Verpflichtungen haben sie gegenüber der Akademie, aber da der Kodex im Imperium des Südens ohnehin nie anerkannt wurde... Wer sollte ihn weswegen wo anschwärzen?
von Baal Zephon
09.08.2017 08:36
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Im Krieg und in der Liebe... :wink:
Natürlich, laut Kodex soll er erkennbar sein, auch im Krieg. Dass ihn das zum Primärziel des Gegners macht, ist halt sein Problem. Natürlich hat Erkennbarkeit auch Vorteile, um Truppen zu motivieren und an zu führen.... Moment, das sollen die Magier ja nicht....
Wenigstens kann man sich als Magier auf dem Schlachtfeld hinter einem dutzend schwer gepanzerter Veteranen mit Großschilden/Turmschilden verkriechen... nur das könnte man auch ohne Robe.
Das einzige was ich sagen möchte: Wenn der Magier als solcher erkannt werden möchte (was meist mehr vor als Nachteile bringt, zumindest in der Zivilisation) geht er laut Kodex, muss dann aber mit Konsequenzen rechnen die damit einher gehen. Stichwort TEAM. Oder er ist aus Entfernung unauffällig und wie ein normalo gekleidet, was ihn eher schont da eventuell resilientere Kumpanen als größere Gefahr angesehen werden.
Weil wenn ich zwei Typen mit Tuchrüstung, normaler Kleidung und Lederhelm mit je einem Sklaventod sehe... welcher ist der Magier?
Bis ich den Kurzen Stab sehe den der eine hinter dem rücken mit halben Maß stecken hat... tu ich mir schwer. Wenn der eine Roben trägt.... ich weiß aus 50 Schritt auf wen ich die Armbrust anlege.
von Baal Zephon
09.08.2017 06:51
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Musst du auch nicht Ahnherr, wozu sollte ich für meine Sicht der Dinge auch irgendjemandes Zustimmung brauchen :???:
Bei uns in der Gruppe ist es halt so. Und es geht durchaus auch um Reiserouten durch etwas wildere Gegenden wo immer noch Leute durch kommen (sonst ja keine Räuber wie du ja schon fest stellst) aber ich meinte eher in Sichtweite von Ortschaften (so 50-100 Meter maximal) wo man in Roben umläuft
Nebenfrage: bei euch sind Orks so nett nicht mit einer Salve Reiterbogenpfeile den Angriff zu eröffnen? Wie rechtfertigen eure Goblinjäger ihren Status bzw. Erledigen ihre Aufgabe wenn sie nicht mit Wurfspieß und Kurzbogen umgehen können? Am Ende erzählst du mir noch dass die ihre Pfeil- und Speerspitzen nicht mit Fäkalien präparieren wenn sie auf Glatthäuter losgehen. (Beim letzten wohlgemerkt nur Gobbos, Orks wollen ja ggf. Sklaven machen, daher hier eher keine Giftpfeile)
Ernsthaft, deinen Goblins und Orks möchten meine Charaktere viel lieber begegnen, als denen mit denen sie sonst zu tun haben.

Weitere Frage: Welchen Vorteil hat man in unzivilisierten Gegenden mit der Reiserobe? Ich meine halbwegs zivilisierten Gegenden, ok, da kann der Status was bringen, aber weit ab vom Schuss wo einen eh keiner außer eventuellen Gefährten die sowieso davon wissen bringt das ja nix. Und es gibt genug Gelegenheit in der Magier mal beide Hände brauchen und den Stab weg legen. Halbes Maß hat ja noch den Vorteil dass man den Stab an den Gürtel hängen kann und ihn so eher dabei hat.

Gerade bei Kampfmagiern ist es Sinnvoll nicht als solcher auf zu treten, sondern eher als leichter bis mittlerer Kämpfer. So rennen beispielsweise Flottenmagier Al'Anfas bei uns im Dienst wie die umgebenden Seesöldner in Tuchrüstung oder maximal Iryanleder herum, einfach weil sie den Gegnern nicht den Gefallen tun wollen sich als Primärziel für Scharfschützen zu präsentieren. Die Schwert und stabler sowie die Andergaster halten es sogar offiziell ähnlich (von wegen Gambeson/leichtes Leder)

So viel mal zur Erläuterung, ich finde das Thema jetzt schon spannend :)
von Baal Zephon
08.08.2017 07:52
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Auswirkungen und Umgang mit Hochgerüsteten Charakteren

Das Magier immer und jederzeit erkennbar sind, ist vielleicht der feuchte Traum der Praioskirche, aber auf Reisen muss das nicht sein. Ein Kriegsmagus sollte halbwegs kämpfen können und per halbes Maß kann man den Stab im Rucksack verbergen wenn es durch potentiell wildes, Räuberinfestiertes Gebiet geht.
Andere Magier reisen eventuell eher in Händlerkluft (Da Händler manchmal Lösegeld wert sind und daher geschont werden könnten.) Wer blöd Genug ist im finsteren Wald in Reiserobe herum zu spazieren hat die 2-3 Bolzen/Pfeile aus dem Hinterhalt verdient.

Wohlgemerkt gilt dies für Wilde, unzivilisierte lande. In Reichweite von Dörfern und Ortschaften (Also in gebieten wo ab und an ein paar Büttel/Grenzreiter für Ordnung sorgen, da ist die Reiserobe durchaus angemessen, da sollten auch Räuberüberfälle sich in Grenzen halten.