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von Overator
22.05.2019 16:08
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Aufgabenbereich eines Hofzauberers
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Aufgabenbereich eines Hofzauberers

Okay für das MR gebe ich dir nach der G7, spätestens nach dem JdF recht, die Nordmarken mögen da vllt. noch rausfallen aber grundsätzlich dürfte die akute Gefahr, auch durch die SL, bekannt und bewusst sein.

Zum Bannbaladin: Das Opfer kann ja die Wirkung nach einer KL-Probe feststellen, sofern nicht "Keine Erinnerung" verwendet wurde. Aber auch hier dürfte es auffallen, wenn Berater oä den Grafen nach Dingen fragen, an die dieser sich nicht erinnern kann.
Jadoran hat geschrieben:
22.05.2019 15:58
Wer soll denn zu Hilfe kommen, wenn der Graf in Schwierigkweiten gerät? Die anderen Grafen? Die dann, nachdem der Graf seine Unfähigkeit bewiesen hat, sich seine Ländereien unter den Nagel reissen? Die Kaiserin?
Befreundeter Adel, der Lehnsherr, Kirchen wie die Praioskirche, Vertraute am Hof, denn wenn plötzlich Held xy Kalif an Stelle des Kalifen wird, könnte das dem Einen oder Anderen Vertrauten schon sauer aufstoßen und so dann nicht die gesamte Bevölkerung ausradiert wird, könnte jemand aufstehen.
Und auch auf dem Adelskonvent dürfte es für Misstrauen sorgen, wenn der Markgraf plötzlich so ganz anders aussieht, heißt und ggf. noch auf einem Besen anreist. Mal noch ganz davon abgesehen, dass Adlige Herrscher in einem Teil der Regionen einen Vogt ernnenen müssen...
von Overator
22.05.2019 15:48
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Aufgabenbereich eines Hofzauberers

Hesindian Fuxfell hat geschrieben:
21.05.2019 14:21
Sehe ich nicht so (und ich habe es auch oben nicht kampforientiert gesehen). Bannbaladin wirkt zeitlich begrenzt und recht unzuverlässig im Ergebnis. Und man muss damit rechnen, bei der Anzahl der Leue an einem Grafenhof, dass über kurz oder lang jemand misstrauisch wird, weil sich Leute anders verhalten als üblich. Das gleiche gilt auch für die Katzenhexe.
Zudem das Opfer des Bannbaladin die Verzauberung im Nachhinein auch selbst feststellen kann und spätestens dann sehr argwöhnisch sein dürfte...
Andwari hat geschrieben:
21.05.2019 20:07
Ich finde es nicht wünschenswert, die Möglichkeiten der Gildenmagie unter Mächtigen (Grafen) als relativ unbekannten Fakt zu behandeln oder es jedem einzelnen Mächtigen zu überlassen, erst mal persönlich schlechte Erfahrungen gemacht haben zu müssen, bevor man sich für Magie interessiert. Der Geweihte als magischer Ersatzberater mag bei Praioten funktionieren - andere Geweihte haben damit überhaupt nichts am Hut.
Nur weil ein Fakt bekannt ist/scheint, bedeutet das nicht, dass jeder danach handelt. Auch nicht jeder besitzt einen Feuerlöscher, obwohl so ziemlich jeder Mensch sich der Gefahr bewusst sein dürfte, dass Feuer ausbrechen können.
Nimmt man dann noch einen Adlinge, der in einer Region mit geringerer Magierkonzentration lebt, sieht dieser ggf. noch weniger Gründe dafür.
Desweiteren können auch Hesindegeweihte noch als nicht-Magier Geweihte genannt werden. Und Berater können an sich auch profan sein...
Na'rat hat geschrieben:
22.05.2019 14:42
Genau wie ein Zimmermann, der vor sich hin bummelt. Den schwärzt man im Zweifelsfall auch bei seiner Zunft an.
Was allerdings auch nur dann klappt, wenn man Einschätzen kann, DASS der Magier rumgammelt. Wenn der in einem Buch rumblättert, Gestikuliert oder irgendwas zusammenrührt ergibt das vllt. Untätigkeit im Sinner einer bestimmten Aufgabe aber das ist dadurch längst nicht erkennbar. Bzw. wenn der Magier 4 h Zeitaufwand auf 6 h aufrundet, kann das der Laier nicht unbedingt einschätzen. Sofern er keine Kenntnisse zum Thema Magie hat, beim Handwerker verhielte es sich prinzipiell genauso, allerdings ist da die Quote höher, dass ein - zumindest artverwandter - Kollege anwesend ist.


Ich gehe, und Hesindian mag mich ggf. verbessern, davon aus, dass Hesindian davon ausgeht, dass zum Einen nicht jede Gruppen an Herumtreibern (magisch) versucht den Adligen zu entmachten und notfalls straffrei weiterzieht, zudem es sicher schnell Probleme gibt, wenn ein paar Taugenichtse sich, an Graf Alrik statt, erlauben die Grafschaft zu führen. Und umgekehrt auch nicht jeder Adlige bibbernden unter dem Bett wartet, bis endlich der Gildenmagier oder ein Bannstrahler um die Ecke biegt.
Insofern finde ich es auch nicht kritisch, wenn eben nicht jeder Adlige einen Hofmagus hat.
Zudem dürfte es Fragen geben, wenn plötzlich jemand Neues und Unbekanntes in einer Machtposition auftaucht, ebenso bei jemand bekannten, der plötzlich eine andere Position bekleidet. Dadurch dürften viele magische "Machtergreifungen" bereits von Grund auf uninteressant sein. Und ja, der machtgeile Druide mag stets irgendwo lauern aber die Frage ist, wie hoch schätze ich das tatsächliche Risiko ein.
Im Zweifelsfall das gleiche Streittheme wie zwischen einem Bazillenphobiker und Hans von Nebenan, wenn es ums Händeschütteln oder die Nutzung öffentlicher Toiletten geht...
von Overator
15.05.2019 14:47
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Aufgabenbereich eines Hofzauberers

Prinzipiell stelle ich mir den Hofmagus in etwa so vor wie einen Measter im GoT-Universum.
Die größte Trennung sähe ich hier zwischen dem eher scharlatanisch angehauchten Magus und dem "ernsthafteren".
Der eine ist eher der Unterhaltungszauberer, sprich Illusionen aber auch ggf. Alchemie, Horoskope sowie Festeplanung usw.
Der Andere ist für Alchemie, Heilung, Schutz der Hausherren, ggf. aber auch Horoskope zuständig.
Ich würde hier, für mich, also praktisch zwei "Hauptbereiche" unterscheiden.
Der erste ist dann eher Luxus, der andere ist aus praktischen Gründen am Hof.

Die Ausgestaltung en Detail ist von mehreren Faktoren abhängig:

- Region (Thorwal, MR und Aranien sind da unterschiedlich in den Anforderungen)
- Schutzgott der Region des Hausherren, ein Weidener Adliger hat andere Anforderungen als ein solcher, der Feqz als Gott des heimlichen Kampfes verehrt
- Bedeutung/Größe/Wohlstand des Hofes, ein Hofmagus der Kaiserin ist deutlich spezialisierter als der Hofmagus des Bronjaren zu Hintertupfingen
- Sonstige Aufgaben. Der Hofmagus könnte in einer entlegenen Region auch den Lehrer, ggf. sogar für geistliche Themen ersetzen. Während er in einer Stadt ggf. Dozent ist und in einem großen Hof eher gefördert wird und sich gänzlcih auf Forschung und Dienste für seinen Herrn beschäftigt.

Da du deinen Fokus auf den Süden legst, hier würde ich den Magus als Berater sehen, der auch ein gewisses Prestige hat und mit sich bringt, ob er dann eher der Schutzmagier, Diplomat, Giftmsicher etc des Herrn ist oder eher der Entertainer, ist im Süden offen. Beides denkbar, sofern der Hof eine gewisse Größe hat. Falls du etwas konkretere Randumstände nennst, könnte man dich da gezielter "inspirieren" ^^