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von pluseins
25.10.2020 21:19
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Thema: Steinerne Schwingen
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Steinerne Schwingen

Am Feldweg


"Mir kam der Gedanke, als ich die Felder betrachtet habe. Ich denke, die meisten von ihnen leben in den Dörfern als Bäuerinnen, dort wo die Leute wohl am abergläubischsten sein mögen. Mir wäre das nichts, diese Ablehnung um mich herum, während man gleichzeitig immer gerade noch gut genug ist, um die Schmerzen im gebeutelten Rücken zu lindern - aber wehe das Mittel hilft nicht, dann war man am Ende gar selbst Schuld an den Schmerzen! Ich fühle mich ihnen und iher Lebensweise fremd."
Was auch daran liegt, dass sie trotz ihrer Begabung ungebildet sind und mit Kornfäule und stinkenden Tinkturen durchaus zum schlechten Ruf der Schwesternschaften beitragen... "Die Tulamidin erwähnte vorhin Schwestern, die in den Städten des Südens offen leben können. Hier in Gareth ist das zwar auch größtenteils möglich, aber stell dir vor, welche Vorzüge ein solches Leben dort bieten würde!"
von pluseins
24.10.2020 14:07
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Steinerne Schwingen

Feldweg

"Dämonischer Natur, mit eigenem Bewusstsein. Ja, jetzt bin ich mir sicher, dass das keine guten Nachrichten sind", entgegnet Wila. Ernst scheint sie es aber nicht zu meinen. Die fehlende Motivation ihrer Schwester kommt unerwartet, Wila hatte gedacht, Savina sei erpichter darauf mit Syronius über Lana zu sprechen und auch über die rätselhaften magischen Wesen. Aber sie kann auch gut den eben verpassten Dämpfer verstehen, sie hatten bisher quasi noch gar nichts Brauchbares herausgefunden und tappten bei gleißender Sonne in Dunkelheit. Ihren Magen spürt sie auch leicht knurren. "Vielleicht gelingt es und ja Syronius zu einem Essen zu entführen, ich für meinen Teil kann eine Mahlzeit vertragen."

Wenn sie sich am Feldweg entlang zur Stadt zurück bewegen, hält Wila am Rand an. "Geh ruhig schon weiter, ich komme sofort", sagt sie und geht ein paar Schritte auf den Ackerrain. Dort nimmt sie den Beutel von ihrer Schulter, geht in die Hocke und schiebt Mausezahn vorsichtig aber bestimmt heraus. "Na los, deine Mahlzeit musst du dir selbst holen." Das kleine Exemplar einer Pechnatter macht zunächst keine Anstalten sich aufzurollen und loszukriechen. "Gut, dann genießer erst ein bisschen die Sonne, aber pass auf dich auf." Ein kleines Züngeln und ein aufgeregter Blick aus seinen runden schwarzen Knopfaugen. "Keine Bange, ich komme dich nachher holen, jetzt habe ich zu tun." Damit streichelt sie ihn noch einmal kurz und steht auf, um zu Savina zurückzukehren. Ein paar winzige Kröten und Frösche würde er mit Sicherheit finden. Hoffentlich nicht gerade die einer anderen Hexe...Aber die Wahrscheinlichkeit hier einer Tochter der Erde, oder besser gesagt ihrem Vertrauten zu begegnen war doch eher gering, denn soweit Wila weiß, leben sie lieber ländlich im Grünen.
"Kennst du eigentlich eine der ländlichen Schwestern?", führt sie ihre Gedanken in ein Gespräch mit Savina ein.
von pluseins
24.10.2020 11:58
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Steinerne Schwingen

Hof am Feldweg; Savina und Wila

"Zwölfe mit Euch", verabschiedet sich auch Wila von der Magierin, um mit Savina -sofern diese sich nicht noch umschauen will oder eine weitere Frage hat- zurück auf den Feldweg zu treten. Hier draußen war die Hitze wieder sengender, jetzt wo Erfrischungsgetränke und ein schattiger Sitzplatz hinter ihnen liegen. Ein diskreter Treffpunkt in der Stadt, sicherlich gibt es noch einige mehr davon. Wie glücklich, das sie uns diesen angeboten haben. "Und, as denkst du?", wendet Wila sich an Savina, wenn sie sich einige Schritte entfernt haben. "Ich hatte gehofft, sie könnte uns direkt mehr über Gargyle erzählen, aber das war wohl ein naiver Gedanke", belächelt sie sich selbst. "Immerhin wissen wir schon, dass sie keine Artefakte sind. Ich weiß allerdings nicht, ob das gute oder schlechte Nachrichten sind. Hmm, wir sollten Syronius trotzdem einen Besuch abstatten, meinst du nicht?"
von pluseins
19.10.2020 20:38
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Steinerne Schwingen

Hof am Feldweg; Savina und Wila

"Also sind Gargyle keine Artefakte", bemerkt Wila neugierig. Aber was sind sie dann? Die Magierin erweckt nicht den Eindruck genauer darauf eingehen zu wollen, sie hatte ja bereits deutlich gesagt, dass sie die beiden Schwestern an jemanden weitervermitteln wolle, daher bohrt Wila nicht weiter nach.
Was die Spekulationen über das Gift angeht, beschließt sie das Thema ruhen zu lassen. "Verzeiht, es war ein allzu schnell ausgesprochener Gedanke. Wahrscheinlich war es doch eine ruchlose Gestalt aus den Gassen, die sich an der Situation ergötzt und es zu weit getrieben hat, und falls nicht, dann ist es nicht an uns dem nachzugehen. Versteht mich nicht falsch", fährt sie beschwichtigend fort, "natürlich hoffe ich auf beste Gesundheit der Rektorin und dass so etwas nicht wieder vorkommt, aber ich möchte mich auch gar nicht zu sehr in ihre Angelegenheiten einmischen. Die Garde und der Reichsadvokat werden wissen, was zu tun ist."

Ob sie etwas über Lana weiß? Und ob sie es uns sagen will...
Kurz überlegt Wila noch sie nach der verschwundenen Freundin zu fragen, entscheidet sich dann aber dagegen. Es gibt viele Leute am Zirkel, wahrscheinlich wissen andere mehr darüber, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass Lana mit einer Verwandlungsmagierin zu tun gehabt hat. Jedenfalls nicht was das Forschungsgebiet angeht. Dann schießt ihr ein äußerst unangenehmer Gedanke durch den Kopf: Und Lana verschwinden wollte?
Wila trinkt ihren restlichen Tee aus, stellt die Tasse ab und klopft sich vorsichtig den staubigen Rock aus.
"Dann wollen wir keine weitere Zeit verlieren, ich bin neugierig auf diese Gargyle. Habt vielen Dank für Eure Mühen", lächelt sie die Magierin leicht an.
von pluseins
17.10.2020 10:12
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Hof am Feldweg; Savina und Wila

Interessiert und zufrieden beobachtet Wila wie ihre Schwester die Verhandlung führt. Bis sie selbst bei den letzten Worten der Magierin aufgeschreckt wird. Gift? Eine vergiftete Klinge. Wo kauft man Gift? Am Zirkel. Ein geschicktes Attentat gegen Akanjeff also. Ja, ein Mitglied des Zirkels hetzt einen Gargyl auf einen Praioten, die Rektorin muss in ihrer Position schlichten und das ist die Gelegenheit das Ganze schnell und verschleiert über die Bühne zu bringen. Aber wozu? Na um einen Machtwechsel am Zirkel zu erwirken. Und wieso? Vielleicht war ihre Politik unbeliebt, eine persönliche Fehde, eine Ablenkung..., überschlagen sich die Gedanken in ihrem Kopf. Ganz ruhig Wila, tadelt sie sich selbst, das ist doch weit hergeholt und überstürzt. Andererseits für den Zirkel gar nicht so abwegig. Oder war es doch jemand von außen? Die Menge war ja ehrlich aufgebracht. Schließlich siegt die Neugierde.
"Ja, was für Gift? Einfach aus der Menge heraus, sagt Ihr. Gift wirkt so geplant."
von pluseins
16.10.2020 18:36
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Hof am Feldweg; Savina und Wila

Zu Savina Worten nickt Wila bestätigend, auch sie schaut die Magierin abwartend an, ob es nun zu einer Zusammenarbeit kommen wird.
Apropos Zusammenarbeit..."Die Dame von Horsen kommt von der weißen Akademie, sagt Ihr? Wird sie denn auch jemandem am Zirkel von ihren Ergebnissen berichten oder ist der Zirkel gar nicht recht in die Aufklärung involviert? Hat die Garde sie im Auftrag schicken lassen?"
Dann fällt ihr plötzlich noch eine andere Frage ein. "Wie kam es eigentlich, dass Rektorin Arkanjeff verletzt wurde?" Wahrscheinlich beim Schlichten der Meute, gibt sie sich selbst eine Antwort, aber wer weiß, vielleicht war ja doch mehr an der Sache dran.
von pluseins
13.10.2020 20:49
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Hof am Feldweg; Savina und Wila

Sie will etwas. Natürlich will sie etwas, aber das war zu erwarten gewesen. Abschätzend schaut Wila ih Gegenüber an. Wissenstausch ist immer eine gute Möglichkeit an bestimmtes Wissen heranzukommen, das mit Gold manchmal nicht zu kaufen ist. Aber mit Artefaktmagie -wenn es denn welche sein sollte- kennt Wila sich zu wenig aus. Sie weiß ja nicht einmal, was genau sie erfahren will, das würde den Preis einer angemessenen Gegenleistzung entsprechend schwerer einzuschätzen machen. Allerdings handelte es sich hierbei wohl kaum um schwer zugängliche Informationen, zumal sie ja ohnehin Syronius aufsuchen wollten. Also erstmal abwarten.
Bei der Frage nach den Gängen schüttelt sie selbst den Kopf und schaut zu Savina herüber.
von pluseins
13.10.2020 19:45
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Hof am Feldweg; Savina und Wila

"Nun, es war heute morgen unsere Vermutung, sein Verschwinden hätte etwas mit einem Gargyl zu tun. Zumindest mit einer steinernen magischen Figur. Da dachte ich, die beiden Dinge hätten vielleicht etwas miteinander zu tun. Aber dann war die Rede von einem Kobold..." Kurz sammelt sie sich, bevor sie ansetzt die Dinge verständlich zu erklären. Kein Grund für Geheimniskrämereien.
"In dem Haus in Eschenrod gibt es einige Kuriositäten. Scheinbar gibt es dort unsichtbare Geheimgänge, in denen der Lichtsucher verwschwand. Unklar ist, ob es etwas mit dem Gargyl, einer Art magischen Wegweiser, zu tun hat oder eben einem Kobold. Wir hatten gehofft am Zirkel etwas mehr über Gargylen zu erfahren, für die Suche nach dem Lichtsucher. Auch aus Eigeninteresse.
Man sagt sie seien Beschützer des Zirkels."
Hat jemand sie unter seine Kontrolle gebracht und den Praioten fernhalten wollen oder hat irgendetwas anderes die Satuen in der Stadt zum Leben erwachen lassen?


"Ihr kennt Euch aus mit Artefaktmagie und Beherrschungen?" Eine Lowangerin, wenn ich mich nicht irre. Sie sollen Meister im Verwandeln sein, aber eine Lowangerin am Zirkel...vieleicht doch aus der Halle der Macht.
von pluseins
11.10.2020 19:55
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Feldweg; Savina und Wila

"In Eschenrod, ja", bestätigt sie. "Ob es mit dem Ereignis am Greifenplatz in Zusammenhang steht, vermögen wir nicht zu sagen, aber sicher ist, dass das Verschwinden eines Praioten der Schlichtung zwischen Zirkel und Kirche nicht zuträglich sein wird. Auch wenn es nur eine leichte Verletzung ist, wie Ihr sagtet." Wila atmet auf. Das klingt doch besser als tot.
"Kennt Ihr diese Gilara von Horsen? Eine Analytikerin, schätze ich?" Sie nippt an ihrem Tee.
von pluseins
09.10.2020 20:51
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Feldweg; Savina und Wila

Dass sie ausgerechnet an einem solchen Ort verabredet waren, wirkt etwas wunderlich, es hätte auch jeder abgeschiedene Raum in der Stadt getan, weshalb also gerade hier? Aber warum auch nicht, vielleicht wohnt die Frau hier, und es ist schattig und ruhig, geht es Wila durch den Kopf. Während die anderen beiden die Stühle herbei tragen, schaut sie sich um, ob noch jemand anwesend ist, bevor sie sich dankend hinsetzt.

Dann ergreift sie mit ernster Stimme das Wort: "Hesinde zum Gruße. Wila Altzoller. Und das ist", sie deutet auf Savina, "die Dame Rabenfeld. Danke, dass Ihr gekommen seid, Ihr wisst weshalb wir hier sind." Auffordernd und ohne Umschweife, aber es war auch eine ernste Angelegenheit und der Ort des Treffens ließ auf eine lockere Etikette schließen, weshalb Wila das übliche höfliche Geplänkel streicht.
von pluseins
09.10.2020 00:00
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Feldweg; Savina und Wila

"Hm?", gibt Wila fragend von sich und schaut sich zunächst um, ob Savina jemanden entdeckt hat, bis sie das Blaukehlchen realisiert. Dann folgt sie den beiden.
von pluseins
08.10.2020 23:01
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Feldweg; Savina und Wila

"Haben sie das? Naja, mir ist es gleich." Ein kleines belustigtes Schnauben verlässt hörbar ihre Nase, als sie bemerkt, dass ausgerechnet sie selbst sich heute nicht mehr hinter die Geheimnisse der Gänge im Haus geklemmt hat. Und dabei soll es auch noch einen Kobold geben und das Marmorene Mädchen, von dem doch eigentlich alle sprechen; sozusagen genau das, wofür normalerweise ihre Expertise angefragt wird. Aber normalerweise zahlen die Leute auch für das, was sie verlangen, abgesehen davon waren die Ereignisse am Zirkel -über die die ganze Stadt spricht!- und Lana zu finden heute von höherer Priorität.

"Ach das. Nun, es wird ihr nicht gefallen, dass der Inspektor so gewissenhaft seine Aufgabe ausführt, aber wenn ihre Abwesenheit etwas mit dem zu tun hat, was sie möglicherweise herausgefunden hat, dann wird ihre Euphorie - oder Sorge- darüber alles andere nebensächlich werden lassen", versucht Wila optimistisch zu bleiben.

Auch ihre Beine fangen langsam an schwer zu werden und die Hitze machte die Unannehmlichkeit nicht besser, aber es war noch nicht so schlimm, wie sie es auf mancher Reise erlebt hatte. Tagelanges Umhergereise auf schlammigen Straßen, sinistre Gasthäuser, und knorrige Wälder. Das Ganze nicht selten mit ebenso finsterer Begleitung, die sich immerhin in der Gegend auskannte und Banditen fernhalten konnte. Und sie hatte Hosen tragen müssen! Kein Zweifel, bei diesen Begebenheiten die tauglichere Wahl, wenn sie nur nicht so furchtbar unbequem wären!
Trotzdem kämen eine erfrischende Schale Wasser und ein sowie ein schattiger Sitzplatz jetzt sehr gelegen...
von pluseins
08.10.2020 20:39
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Feldweg; Savia und Wila

"Auf dem Feldweg, kurz vor dem Hof", ruft Wila sich den verabredeten Treffpunkt murmelnd in Erinnerung. Nach wem sie Ausschau halten muss, weiß sie nicht, deshalb begibt sie sich an die vereinbarte Stelle und wartet ab. Den dargebotenen Schluck Wasser nimmt sie dankend an. "Oh, du meinst ob es am Zirkel etwa Hexen gibt?", fragt sie belustigt. Keine Bange, ich war eher verwundert, dass du es so spontan erwähnt hast. Und was Praios angeht, bereitet sich ganz klar darauf vor besagte Hexen heute unter seinem strengen Auge zu versengen!" Wer weiß...

Es ist das Gerede der Leute, das Wilas Stimmung wieder verdunkelt, jetzt wo die Ablenkung durch die Mysterien in Eschenrod fehlt.
Sie spürt aber auch etwas anderes, ein kleines wohliges Gefühl, das sich breit macht. Nicht ihr eigenes. Ach, schau an. Es liegt an der Sonne, hm? Abwägend schaut sie zu den Feldern und lugt anschließend in ihren Beutel, der ihr über die Schulter hängt. Vorsichtig schiebt sie mit dem Finger das Tuch darin beiseite und zum Vorschein kommt Mausezahn, der sie aus kleinen Knopfaugen anblickt und ihr zuzüngelt. Vielleicht kann ich dich nach unserem Gespräch dort absetzen. Wieder ein Züngeln.
Diese Schlange! Für ein hesindegefälliges Tier war er heute wieder äußerst uninteressiert an den Ereignissen des Tages und Wilas Gefühlslage! Sollte er ruhig noch ein bisschen schmoren.

"Vielleicht kann unsere Verabredung ja auch etwas mehr zu Lana und ihren Interessen in der letzten Zeit erzählen. Dass sie letztens nicht zu unsrem Treffen erschienen ist bedeutet nicht, dass sie seither nicht mehr am Zirkel war um den Dingen auf den Grund zu gehen...", lenkt sie ihre Aufmerksamkeit wieder auf Savina und die Leute, während sie sich umschaut.
von pluseins
08.10.2020 08:57
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Steinerne Schwingen

Natürlich hatte Wila schon weinende Menschen gesehen, aber von allen Schwestern, die sie selbst kannte, hatte sie sich bei solchen Dingen stets für eine der reservierteren gehalten, und ausgerechnet die einfühlsame Savina jetzt so zu erleben, berührt sie unangenehm.
Sie würde sich bestimmt nochmal vorsichtig herantasten, aber...nein, lass es Wila, das ist nicht deine Stärke. Und so gut kennen wir uns ja gar nicht - stellt sie enttäuscht fest. Denn sie fühlt sich in der Nähe der Seelenkundlerin ziemlich wohl und muss eingestehen, dass sie Savias Eigenart mag.
Aber sie sagt nichts, sondern passt sich dem zügigen Gang an und bemerkt dabei den Staub, der sich auf Kleid und Schuhen niedergelassen hat, wahrscheinlich noch vom Weg zu den Feldern vorhin. Um nicht die restliche Strecke schweigsam zu verbringen, spricht sie nach ein paar Minuten doch etwas an: "Wir treffen uns in der Nähe der Felder, wobei ich nicht genau weiß, wer wir eigentlich sind. Man hat mir am Zirkel keinen Einlass gewährt, was ich verstehen kann, immerhin wartete draußen die angestachelte Menge und die Praioskirche. Hoffentlich taucht also jemand auf, der bereit ist uns zu erklären, was es mit der Situation auf sich hat und im besten Fall auch noch etwas über Artefaktmagie - oder was eben Gargyle genau sind- sagen kann. Und der Tag ist noch jung, bis heute Abend können wir vielleicht im Zirkel wieder genauer forschen, oder Syronius befragen, oder zum Haus Eschenroder zurückkehren. Hast du es gesehen? Das Marmorene Mädchen meine ich."
von pluseins
07.10.2020 21:22
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Eben noch redet Savina angetan mit der Tänzerin und plötzlich drückt sie unbewusst Wilas Hand und wirkt als wäre sie woanders, was Wila veranlasst sie von der Seite zu beobachten, während beide die Treppe hinunter gehen. Das Nicken des Neuankömmlings erwiedert sie ohne ihn genauer zu betrachten. Hesinde weiß, wer das jetzt wieder sein sollte; die Damen und der Inspektor waren oben und sie mussten los. Innerlich schmunzelt sie über sich selbst, wahrscheinlich wohnte der Mann dort und immerhin waren sie ja die Fremden, die heute so zahlreich und neugierig einfach dort aufgetaucht waren.

Nach ein paar schweigenden Schritten gibt Wila sich einen Ruck und hakt bei Savina nach. "Alles in Ordnung mit dir? Ist dir noch etwas eingefallen?"
von pluseins
06.10.2020 22:20
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Alvidas Erläuterung zum Salz rückt sie in ein besseres Licht, immerhin scheint sie Hexen nicht tatsächlich zu hassen, vielmehr handelt es sich wohl um eine gehörige Portion Aberglaube, hervorgebracht durch Unwissenheit. Aber die Worte an die Tsa-Geweihte Rhiannon reißen das Bild wieder ein, und was darauf folgt, lässt Wila völlig verblüfft zurück.
Ohje, es stimmt also was man sagt. Sie sind viel zu direkt und ihren wankenden Gefühlen erlegen. Aber sie gelten auch als herzlich und wenig nachtragend und ihre Entschuldigung ist immerhin ernst gemeint - wenn auch unangenehm pathetisch.
Bevor Savina womöglich noch hörbar ihre Abneigung kundtut, hakt Wila sich bei ihr unter und verabschiedet knapp die Runde, indem sie alle nochmal anblickt. "Wir sehen uns heute Abend also im Schwert & Panzer". Hesinde mit Euch, bei Euren Nachforschungen. Natürlich reißt sie die Gelehrte nicht mit sich fort sondern hofft und wartet darauf, dass diese bereitwillig die Szene verlässt.
von pluseins
06.10.2020 14:47
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Steinerne Schwingen

Savinas humorvolle Offensive trifft Wila überraschend, langsam und fragend dreht sie ihr den Kopf zu und schaut sie an, muss dann aber schließlich die Mundwinkel hochziehen. Ein wundersames Weib.
Der Thorwalerin hört und sieht sie zu, ohne eine Reaktion zu zeigen, denn dieses Schauspiel kannte sie zur Genüge, auch wenn es gerade in der Metropole Gareth seltener war. Tatsächlich nahm sie so gut wie nie Anstoß an solchen Äußerungen.
"Nein, das haben wir versäumt. Wila Altzoller mein Name. Und unsere Bekannte ist in der Tat einfach eine Bekannte, die hier wohnt. Wir hatten gehofft sie hier anzutreffen, da wir sie nun eine Weile nicht mehr gesehen haben und uns auch nach den Gerüchten über die Gargyle in der Stadt erkundigen wollten. Sie hätte uns sicherlich auch etwas über dieses Haus erzählen können, aber sie scheint nicht da zu sein. Ihre Wohnung befindet sich im zwölften Stock."
von pluseins
05.10.2020 21:20
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Wilas Augen weiten sich besorgt, als der Inspektor eine Vermisstenanzeige aufnehmen will, aber wahrscheinlich bringt seine Arbeit diese Vorgehensweise einfach mit. Nun, vermisst würde ich es nicht nennen. Wir haben sie und länger nicht gesehen und sie hat eine Verabredung versäumt, aber das heißt doch nicht, dass sie entführt wurde oder vom Erdboden verschwunden ist wie der Lichtsucher.
Dass der Mann keine Lust auf eine Begegnung mit einem Kobold hat, überrascht sie hingegen kaum. Wenn es tatsächlich ein Kobold ist, dann ist er, Hesinde möge es geben, keine solche Ausbrut der Niederhöllen wie der letzte, dem ich begegnet bin...
Neugierig schaut sie zu Savina, was diese vom Kobold halten mag.

Als der Inspektor dann den Tanzabend erwähnt, legt sie fragend den Kopf schief, bis ihr Mâri ins Auge fällt, die sie bisher nur am Rande beachtet hatte. Die junge Frau ist es schließlich auch, der sie ein bestätigendes Nicken und ein kurzes Lächeln zuwirft. War sie nun zufällig hier oder sucht sie auch nach jemandem? Ein Rätsel, dass es scheinbar heute Abend zu lösen gilt, beschließt Wila für sich.

Ich konnte nichts Genaues erkennen, mir kam lediglich zu Ohren, ein Praiosdiener sei von einer wandelnden steinernen Statue verletzt worden, die Garde hat den Weg zum Hof abgeschirmt vor den erzürnten Leuten, die den Zirkel dafür verantwortlich machen sowie vor den Praioten. Keine Lüge, so hatte es sich zugetragen, und "erschlagen" kann auch "verletzt" bedeuten, eine Leiche oder Blut hatte sie zumindest nicht gesehen. Wahrscheinlich wäre die Situation dann auch bereist eskaliert...

Damit wendet sie den Blick von Keshmal ab und widmet sich der Tsa-Geweihten. Trotz aller Eskapaden des Tages schleicht sich jetzt ein echtes Lächeln in ihr Gesicht. Kein Hexenzirkel, auch wenn es dort viele Hexen gibt, unter anderem. Es ist ein wissenschaftlicher Zusammenschluss verschiedener Denker, Forscher und magisch Begabter. Man kann dort Arbeit in Anspruch nehmen, Zugang zu Literatur erhalten oder Vorlesungen besuchen. Es ist ein bisschen wie eine Art offene Akademie, erklärt sie der Halbelfe. Offen für Leute die entsprechend zahlen, aber dennoch wahr und einzigartig.
Nach einer Kette sucht die Geweihte an Wilas Hals vergeblich. Interessiert mustert sie ihrerseits die quirlige Frau, die von ihrem Traum erzählt.Wie eine Seherin. Ob sie meint, dass Tsa selbst ihr im Traum eine Einsicht geschenkt hat?
von pluseins
05.10.2020 13:23
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Ein Kobold, wirft Wila skeptisch ein. Seid Ihr sicher? Mir erscheint es seltsam, schließlich sind wir ebenso neugierige Eindringlinge, weshalb hat er sich uns also noch nicht gezeigt und uns verjagen wollen? Sie sind Freunde von Schabernack und Rätseln, ja, aber meist geben sie einem mehr Anhaltspunkte und oftmals scheuen sie sich nicht hervorzukommen, um einem das Lebens schwer zu machen. Außerdem erklärt das nicht, weshalb sich die beiden Bewohnerinnen in letzter Zeit intensiver mit dem Hund beschäftigten, irgendwas muss also neu an ihm sein.
Bei Quenias Vorschlag zur Praioskirche zu gehen, zieht sich etwas in Wila zusammen. Zögernd beginnt sie zu sprechen: Die Praioskirche wird uns wohl kaum die Aufzeichnungen über diese magischen und womöglich gefährlichen Phänomene einsehen lassen, und außerdem...Am Zirkel gab es einen Vorfall, der mit den Gerüchten über Gargyle in Verbindung steht. Wenn jetzt noch rauskommt, dass hier ein Lichtsucher verschwunden ist, wäre das wenig hilfreich.
von pluseins
04.10.2020 15:09
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Interessiert wendet sich Wila an die Tsageweihte, als das Marmorene Mädchen zur Sprache kommt. Und was genau hat Euch gerade in diese Haus hier geführt, wenn Ihr die Frage erlaubt? Wir sind uns vorhin am Puniner Tor begegnet. Ich hoffe, man spricht nicht schon in der ganzen Stadt von diesem Vorfall. Auch wenn Wilas Stimme ruhig ist, wirkt sie angespannter und als vorhin und richtet ihren Blick nun fest auf die Geweihte.
von pluseins
02.10.2020 13:57
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Quenia, Savina, Wila

Savinas Blick quittiert Wila mit einem entschuldigenden Kopfschütteln, bevor sie eine enttäuschte Miene aufsetzt. Wir haben also keine konkreten Anhaltspunkte und keinen Zugang zu eventuellen Aufzeichnungen. Syronius war heute nicht am Zirkel anzutreffen, wahrscheinlich ist er in seinem Laden, das wäre eine Option, er ist auf diesem Gebiet sicherlich bewanderter als wir. Wir können versuchen über den Zirkel- sie schaut zu Savina- noch etwas in Erfahrung zu bringen, aber ohne genaue Informationen wird dabei wohl nicht viel heraus kommen. Ach, und Savina erwähnte ein dreizehntes Stockwerk?

Just in diesem Moment tritt der Inspektor an ihre Schwester heran. Na mal sehen, ob die Anwohner ihm etwas anvertraut haben.
von pluseins
01.10.2020 10:06
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Savina & Wila Flur -> Zweite Etage

Auf Savinas Frage nach dem Auslöser schaut Wila sie kurz nachdenklich an. Das Gerede kursiert nun schon länger in der Stadt, beim Praiot am Zirkel gab es, so meine Vermutung, im Zuge dessen bestimmt einen Grund für den Vorfall, aber unser Lichtsucher, sie deutet mit dem Arm durch den Flur, ist nur ein ungelegener Zufall, schätze ich. So ungelegen jedoch, dass er die Sache deutlich zuspitzen könnte.
Dass die Magistra als Fachkundige -zumindest fachkundiger als die restlichen Anwesenden- ebenfalls an Befragungen sowohl zum Lichtsucher als auch zur Magie des Hauses interessiert sein musste, hatte Wila ganz übersehen. Blieb nur die Frage, ob eine Weißmagierin in diesem Fall tatsächlich die angenehmere Wahl sein sollte. Sie stehen ja meist auch nicht auf gutem Fuß mit dem Zirkel und nur weil sie sich mit Savina versteht, heißt das nicht, dass sie auf unserer Seite steht. Aber Savina weiß, wem sie sich anvertrauen kann und allein kommen wir nicht weiter, also...In Ordnung, gehen wir nach oben zu den anderen und sehen, was passiert.

Oben im zweiten Stock angekommen, wartet Wila im Flur ab, ob Savina das Wort ergreift oder eine der anderen Personen das Gespräch eröffnen will, da sie selbst ja nicht wirklich weiß, was gerade noch besprochen wird und ob es überhaupt einen gemeinsamen Austausch gibt.
von pluseins
30.09.2020 21:11
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Haus Eschenroder Treppe/Innenhof (und wieder Treppe)

Ach Schlangenschuppen, jetzt bin ich mit der Tür ins Haus gefallen und habe sie in Sorge versetzt! Mehr Taktgefühl wäre bei Savina angebracht, andererseits ist die Situation ja tatsächlich besorgniserregend. Ja, wir haben wohl noch ein paar Minuten, fägt sie erst einmal an die Sellenheilkundlerin zu beschwichtigen. Wie weiter? Am Zirkel ist momentan die Garde, um in einem ähnlichen Fall wie hier zu ermitteln. Die Praioskirche ist dort bereits in Aufruhr, weil einer ihrer Geweihten von einem Gargyl erschlagen wurde, fährt sie fort, darauf bedacht, dass ihre Stimme nicht durch den Innenhof schallt und in die Fenster dringt. Nun war die Katze doch aus dem Sack, wie man so schön sagt.
Die Vorsteherin Arkanjeff ist wohl verletzt worden, aber wohlauf und im Zirkel in Sicherheit. Mehr weiß ich selbst nicht, aber Savina, nicht nur die Kirche, auch die Leute auf der Straße begehren gegen den Zirkel auf und wenn jetzt raus kommt, dass hier ein Praiosdiener verschwunden ist...Als ich ging, schien die Garde die Situation im Griff zu haben, aber die Leute dort...
Bei dem Gedanken an die Szene und die Ungewissheit beginnt Wila wieder zu frösteln und mit einem mal sieht ihre Haut fahler und die Schatten der Augenringe dunkler aus. Es ist ein Trffen vereinbart, in circa einer halben Stunde etwas außerhalb, mit jemandem vom Zirkel. Ich dachte, du solltest das wissen. Und ich hatte gehofft, dass auch wir erhellende Informationen zu diesem Fall hier haben werden.
Jetzt nenne ich es schon Fall, dabei bin ich doch eigentlich nur auf der Suche nach Lana. Nein, das war vor wenigen Stunden, jetzt entwickelt sich das Ganze zu etwas Größerem.

Sprich zuerst mit dem Inspektor, wie du es vorhattest, vielleicht waren seine Befragungden zum Verschwinden des Lichtsuchers erfolgreich. Und, es folgt eine Pause, bevor sie scheinbar leicht widerwillig fortfährt, er wird sicherlich wissen wollen, was dort vor sich geht. Ich kann das übernehmen, wenn es dir lieb ist. Das wird zu Fragen führen, aber ich will ja schließlich auch Antworten haben, das wäre nur gerecht.
von pluseins
29.09.2020 20:02
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Haus Eschenroder

Zurück am Haus Eschenroder haben sich Wilas Nerven noch ein wenig weiter beruhigt und im Haus selbst ist es zumindest nicht noch lauter geworden. Leise tritt Wila ein und schaut sich um, ihre Augen wandern zum steinernen Hund. Keine Savina zu sehen und auch die anderen Besucher sowie Bewohner kann sie nicht entdecken, wohl aber leise ihre Stimmen und Schritte aus den oberen Etagen hören. Sie rafft den langen schwarzen Rock und macht sich daran die Treppen nach oben zu steigen, wobei sie hauptsächlich nach Savina Ausschau hält, die sie auch schnell ausfindig macht. Nanu, hat also doch jemand seine Türen geöffnet. Aber weshalb steht dann der Inspektor im Flur statt die Befragung durchzuführen? Statt zu lauschen und die Situation einordnen zu wollen -die auch eine auf der Treppe hockende Thorwalerin beinhaltet-, geht Wila ruhigen Schrittes daran vorbei und auf die Gelerhte zu. Savina wird es mir schon erklären. Und falls ich dem Inspektor irgendwas erklären soll...naja, soll er zuerst fragen und dann sehe ich weiter.
Entschuldigt, unterbricht sie das Gespräch zwischen Savina und Mâri, ich muss mit dir reden. Unsicher wendet sie sich dann noch an Mâri, die sicherlich nicht die erste Ansprechpartnerin wäre, aber momentan die einzig freie: Wir sind sogleich zurück, es dauert nur einen Moment..falls jemand fragt. Torbauer ist schon längst weg, was sucht sie wohl noch hier?
Wilas graugrüne Augen schenken Savina einen eindringlichen Blick, der ihr bedeuten soll, mit ihr die Treppe nach unten zu gehen.
Ich bin am Zirkel gewesen und es sieht nicht gut aus. Wie müssen gleich gehen, setzt sie leise an, wenn die beiden ein paar Stufen gegangen sind. Ist Lana hier? Hast du, etwas herausfinden können oder hat der Inspektor etwas erwähnt? Es wäre von Vorteil das vorher zu wissen. Vielleicht müssen wir ihn einweihen...Bestimmt sogar, er wird auch bald enger in die Sache verwickelt sein, als ihm lieb ist.Aber zuerst will ich etwas im Innenhof überprüfen. Von unten nach oben lässt sie den Blick über die Stockwerke schweifen, vielleicht bestätigt sich ihre Theorie, dass es von drinnen mehr als von der Straßenseite aus sind und vom Innenhof sogar noch weitere, ....
von pluseins
23.09.2020 17:42
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Steinerne Schwingen

Am Zirkel

Die Stimmen hinter der Tür vertrauten ihr angesichts der Lage nicht genug, um sie einzulassen, waren aber für ein Treffen bereit; das verbucht Wila als einen Erfolg und gibt sich damit zufrieden. In einer Stunde auf dem Feldweg, kurz vor dem Hof, südlich der Mark, wiederholt sie in Gedanken. Habt Dank, ich werde da sein, verabschiedet sie sich und entfernt sich von der Tür.
Natürlich wollte sie wissen, ob das im Hof die Gargylenüberreste waren, die dort durch die Wache abgeschirmt wurden, aber der Drang diesem Ort zu entfliehen ist stärker, deshalb bringt sie nun zügig -natürlich immer noch angemessenen Schrittes- Distanz zwischen sich und den Zirkel, dessen unheimliche Atmospähre heute nicht allein durch den Baustil begründet ist. Außerhalb seiner Reichweite klärt sich ihr Kopf und Wila ist wieder fähig die Menschen ringsherum und die Wärme der Sonne wahrzunehmen.
Nach einigen Minuten, in denen sie scheinbar unbewusst zurück gen Eschenrod gelaufen ist, bleibt sie stehen. Zurück zum Haus Eschenroder, ja, ich muss Savina bescheid geben und am besten, sie begleitet mich. Vielleicht hat sie in der Zwischenzeit etwas über Lana oder den Hund herausbekommen können. Dem Inspektor sage ich vorerst nichts, Rechenschaft bin ich ihm keine schuldig. Bestimmt ist er ohnehin mittlerweile dort - oder er ermittelt noch im Haus und die Sache am Zirkel ist nicht seine Angelegenheit. Damit tritt sie ihren Rückweg zum Haus an.
von pluseins
22.09.2020 20:09
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Am Zirel


Horchend hatte Wila an der Tür verharrt, um nun bei den Worten des Mannes zufrieden und erleichtert aufzuatmen. Der Mann auf der anderen Seite hatte Fragen, das war verständlich, aber die hatte Wila selbst auch. Wila Altzoller, eine Wertschätzerin des Zirkels. Ich habe heute Morgen von einem Vorfall in Eschenrod erfahren. Könnt ihr mich einlassen? Vielleicht durch einen Seiteneingang? Dass Syronius nicht am Zirkel zu sein scheint, ist enttäuschend. Aber hier werden noch mehr Leute etwas über die Gargylen berichten können, was uns weiter hilft. Syronius in seinem Laden aufzusuchen wird dann vielleicht nicht mehr nötig sein, oder ich schiebe den Besuch bei ihm auf.
von pluseins
22.09.2020 19:10
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Am Zirkel

Den Gardisten lässt Wila wieder ziehen, ebenso die Frau, die sich soeben als Mobsympathisantin entpuppt hatte. Als beide weg sind und Wila endlich Abstand zum Krisenherd gewonnen hat, atmet sie tief ein und aus. Erst jetzt merkt sie, wie ihre Hände leicht zittern. Ein paar Herzschläge lässt sie verstreichen, dann tritt sie näher an die Tür des Haupteinganges heran, wenn sie sich unbeobachtet fühlt. Vorsichtig klopft sie an, gerade so laut, dasss jemand in unmittelbarere Nähe hinter der Türe es hören könnte. Der Gardist hat auch jemanden angesprochen. Geht es allen soweit gut? Die Gardisten und der Advokat tun ihr Bestes die Lage zu entschärfen. Ist die ehrenwerte Magistra Arkanjeff bei euch? Eine kurze Pause. Und ist Syronius heute zugegen? Ich muss mit ihm sprechen. Nach einem kurzen Zögern fügt sie hinzu: Ich fürchte, das hier war heute nicht der einzige Vorfall zwischen einem Gargyl und einem Praiosdiener. Vielleicht würde ihr diese Information sogar Einlass gewähren, wenngleich sie sich darüber nicht allzu viele Hoffnungen machte.
von pluseins
22.09.2020 05:57
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Steinerne Schwingen

Am Zirkel

Ich denke nicht, dass sie vorhaben hinauszukommen und die Lage weiter zu verschlimmern. Und seht, die Worte des Mannes zeigen Wirkung. Ein bisschen redete sie sich auch selbst zu.
Als die Menschentraube sich langsam zerstreut, fällt die schlimmste Anspannung von Wila ab und sie nimmt sich die Zeit, um die Fremde näher zu begutachten. Ihr Blick gleitet über Gesicht, Kleidung sowie Erscheinung und bleibt dabei an der bunt bestickten Tasche hängen.
Sollte sie zu dem Entschluss kommen, dass von der Frau keine Gefahr ausgeht, fragt sie schließlich interessiert:
Was weißt du darüber? Über die Gargyle und die Vorsteherin.
von pluseins
21.09.2020 20:06
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Steinerne Schwingen

Am Zirkel

Dass der Gardist sich erschreckt, wollte Wila natürlich nicht und als er seine Hand an die Waffe legt, macht sie noch einen Schritt zurück, entspannt sich aber wieder, als er sie nicht mehr als Bedrohung wahrnimmt. Eine ältere Frau, graues Haar. Sie hatte Sorge wegen der Stadtgerüchte über die lebendig gewordenen Gargyle. Nicht die Wahrheit, aber auch keine Lüge. Und deshalb ist die Garde doch hier, nicht wahr? Wila weist auf die Gesteinsbrocken im Hof, in der Hoffnung, dass der Gardist Bestätigung gibt, dann schaut sie selbst noch einmal zu dem geflügelten Affen hinüber.
Dabei erst realisiert sie auch, dass die Frau aus der Menge ihr zum Haupteingang gefolgt ist und nun mithört. Aus den Augenwinkeln beobachtet sie die ungewollte Begleiterin, konzentriert sich aber vorrangig auf den Gardisten. Ich nehme an der Zirkel hat seine Tore vorerst verschlossen.
von pluseins
21.09.2020 14:59
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Am Zirkel

Mit Erleichterung nimmt Wila wahr, dass der Advokat erneut ansetzt, um den Mob zu beruhigen, scheinbar teilweise erfolgreich. Gut so, nur weiter. Nun schien ihr der Impuls danach selbst das Wort zur Schlichtung zu ergreifen furchtbar töricht. Was hätte sie schon ausrichten sollen!
Dann wendet sie sich wieder der Frau zu, die ihr da von der verletzten Zirkelleiterin erzählt. Ist sie besorgt oder schadenfroh erregt darüber? Sie kann es nicht sagen, da ihre eigene Anspannung zu einnehmend ist.
Wila merkt, dass sie hier nicht weiter kommt und schaut sich um, als sie den Gardisten entdeckt, der zum Haupteingang geschickt wird. Möglichst unauffällig, als hätte sie das Interesse an dem Schauspiel verloren, entfernt sie sich ein paar Schritte vom den Leuten und geht auf ihn zu.
Ohne Hektik und mit gebürlichem Abstand passt sie ihn ab. Zwölfe zum Gruße. Sagt, stimmt es, dass die Akademieleiterin und ein Diener Praios' verletzt wurden? Gibt es noch mehr Verletzte? Bitte, ich suche eine Bekannte, vielleicht war sie hier zur falschen Zeit am falschen Ort, ich mache mir Sorgen.