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von Weynard
03.12.2017 02:20
Forum: Romanbewertungen
Thema: R161: Rabenerbe
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R161: Rabenerbe

Ich fand die Seiten für Said auch nicht verschwendet. Ich mag ihn nicht besonders und sowohl Rurescha als auch Inion haben mir ziemlich leidgetan. In Deutschland wäre er vermutlich der Hauptschulabgänger, der mit seinen hirnverbrannten Geschäftsideen sein Leben und das seiner Familie ruiniert. Insbesondere kurz vor Schluss hatte ich einen getriebenen Zocker vor Augen, der mal wieder kurz davor ist, den Treffer seines Lebens zu landen. Interessant, weil er mit seinen Eskapaden die Story vorantreibt, aber nicht sympathisch. Manchmal war mir der Plotplanzer ein bischen zu dick, wenn er mal wieder "gerade noch rechtzeitig" einem Bolzen auswich. Auch das Wort "gedungen" hat sich an einem Punkt etwas gehäuft, sodass es mir aufgefallen ist. Hier sind wir aber schon sicher im Nit-picking-Hafen angekommen. :censored:

Ich bin kein Freund von Intrigenspiel im Allgemeinen (weil IRL zu dumm, um an mehr als zwei Dinge gleichzeitig zu denken) und auch nicht von Horasiern oder Al'Anfanern im Speziellen, von daher kamen mir die Zweige von Amato, Said und Inion sehr zupass. Insbesondere die Cavalliera empfand ich bisher eher als störend. Vermutlich, weil sie Shantallas Anteile noch unerträglicher macht. Damit ist natürlich NICHT "schlecht geschrieben" gemeint. Der Roman ist super geschrieben. Mit unerträglich meine ich eigentlich nur, dass mir Frau Karinor durch ihre betonten Schwarze-Witwen-Allüren bisweilen auf den Senkel ging. Ich hoffe, die Olle wird später oder im Laufe der Kampagne entsorgt. :ijw:

Für mich, der bisher überhaupt nicht mit Al'Anfa zu tun hatte, eine schöne Einführung in die Pestbeule (!) des Südens. Außerdem ist ein Albernier die eigentlich coolste Sau in dem Laden, das kann nur gut enden. :wink:

Meine Vermutung für Teil 2: Amato gabelt Said auf, Said kommt über Amato in Kontakt mit Inion, Amato "Weichkeks" Paligan verliebt sich in Said, versöhnt sich mit der Bestie aus dem Norden und schenkt ihm die Freiheit, alle vier zusammen verbringen den zweiten Roman damit, Beweise für die Verschwörung zu sammeln, obwohl Inion eigentlich total sauer auf Said ist, Said muss irgendwann Rurescha töten und bricht seine kleine Revolution vom Zaun, die spektakulär scheitert. Am Ende bleiben Amato, Inion und McAlbernia übrig und reiten zusammen fröhlich in den Sonnenuntergang, äääh... retten Al'Anfa. Shantalla, Gilia und Esmeraldo werden hingerichtet und die blöden Ketzer dürfen endlich mal wieder einen siegreichen Feldzug feiern, bevor die Horatten kommen und Al'Anfa nach Narnia bomben.