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von Denderajida_von_Tuzak
13.02.2020 16:36
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Rechtstreue-Das Jus Meridiana
Antworten: 8
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Rechtstreue-Das Jus Meridiana

Entzug der Bürgerrechte und Unfrei werden sind mMn ungleiche Schuhe. Ausländer und Wilde haben bspw. kein Bürgerrechte (sind keine "Freien der Stadt"), sie sind aber auch nicht unfrei. Unfrei wird man eigentlich nur durch einen Rechtsakt (Gerichtsurteil, Schuldablösung) oder durch Gefangennahme im Krieg (ich glaube, die wenigen "Sklavenjagden", die es gibt, werden offiziell als Beistand bei Kriegen zwischen Waldmenschenstämmen deklariert) bzw. im Rahmen der Verbrechensbekämpfung (v.a. gegen Piraterie)... und woanders Gefangengenommene können natürlich auch ver-/gekauft werden.

B.t.w.: Ich glaube, der Anteil der Unfreien in Al'Anfa ist mit 25% relativ niedrig; im Bornland liegt der wahrscheinlich wesentlich höher (auch wenn ich keine Angaben darüber kenne, wie hoch der Anteil der Leibeigenen und Hörigen dort ist), und selbst im MR würde ich über den Daumen mal mit 30% Leibeigenen rechnen.
von Denderajida_von_Tuzak
12.02.2020 10:34
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Rechtstreue-Das Jus Meridiana
Antworten: 8
Zugriffe: 507

Rechtstreue-Das Jus Meridiana

Zu 1.: Es gibt unterschiedliche Rechte. Manche Rechte haben alle Freien (egal ob einheimisch oder nicht), manche Rechte haben nur Vollbürger (nicht jeder Freie ist auch Vollbürger), und manche Rechte haben nur bestimmte Personen (es ist bspw. ausschließlich dem Eigentümer eines Sklaven vorbehalten, diesen zu züchtigen oder zu belohnen).

Zu 2.: Die üblichen. Den formalen Rechtsweg (mit Klage vor einem Richter) einzuschlagen, kostet meistens viel Zeit und Geld, wobei noch mehr Geld die benötigte Zeit verkürzen kann. Den informellen Rechtsweg einzuschlagen (d.h. ein paar Schläger anzuheuern), ist zur Durchsetzung von Ansprüchen meist effektiver - steht aber beiden Seiten offen, sofern sie die Ressourcen dazu haben.

Zu 3.: Was ist den bitte Korruption? Es ist absolut üblich, seine Argumente materiell zu unterfüttern (aber das dürfte auf die meisten Gegenden Aventuriens zutreffen).

Zu 4. Einen Freibeuterbrief dürfte die Admiralität (namentlich: die Großadmiralin) von Al'Anfa ausstellen. Bzgl. Echsentempel/Schürfrechte/etc. gehören Dinge dem (menschlichen/zwergischen/elfischen) Grundstückseigentümer bzw. dem Finder.

Zu 5. Auf einem horasischen Schiff dürfte horasisches Recht gelten, sofern das Schiff nicht alanfanisches Recht gebrochen hat (z.B. Sklaven befreit, Waren geschmuggelt o.ä.). Und sofern es nicht von einer der schwarzen Galeeren aufgebracht wurde. Ansonsten ist horasisches Recht natürlich unzulänglich, beruht es doch auf gänzlich falschen Prämissen wie z.B. Praios als Oberstem der Götter und göttlichem Richter, wo doch Boron der Herrschergott und der letztinstantliche Richter (an der Seelenwaage) ist.

Zu 6. Hängt ein bisschen von der Zeit ab. Grundsätzlich aber die Ostseite der Süd-Elemitischen Halbinsel ab dem Umland von Selem und Port-Corrad, inklusive Sylla und des Kemi-Reiches. Hot-Alem und die brabakischen Besitzungen werden glaube ich nicht beansprucht; die Städte an der Westküste (wie Chorhop und Mengbilla) sind eigenständig, aber verbündet. Die Waldinseln werden beansprucht, und man bemüht sich, den ordnungsgemäßen Rechtsanspruch gegen bornische, novadische und horasische Diebe und Piraten durchzusetzen... Auf die Zyklopeninseln besteht kein Anspruch des Imperiums selbst, allerdings müssen die berechtigten Ansprüche einer Grandenfamilie (ich glaube der Paligans) auf den Thron von Hylailos durchgesetzt und die Usurpatoren verdrängt werden.