Die Suche ergab 52 Treffer

von mike-in-the-box
22.07.2019 23:29
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Alrik Normalpaktierer hat geschrieben:
22.07.2019 22:09
Wenn die Bogenschützin eurer Gruppe keinen Bock hat, noch eine Nahkampfwaffe zu lernen und ihr an dem taktischen Element, dass beide Parteien ihre Fernkämpfenden schützen müssen, keine Freude habt, dann lasst Ausweichen in Rondras Namen zu!


Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich das richtig verstanden habe, aber da es so kling tals hätte ich angedeutet, man braucht kein Nahkampftalent zu lernen ( ich bin mir zwar halbwegs sicher, dass du es nicht so gemeitn hast weil du es weiter oben anders schreibst, aber da es hier aufgrund des letzten Satzes so wirkt wollt eich es nochmal unterstreichen):

Man braucht natürlich zum Ausweichen immernoch das Talent Handgemenge, unter das ja Waffenlos (was, entgegen des Namens, bei Ilaris eine Waffe wie jede andere ist), fällt. Also man kann nicht einfach mit dem Fernkampftlent ausweichen und sich Nahkapftalente sparen. Ist ja auch glaube ich der erste Punkt den ich im verlinkten Beitrag schreibe: Fernkampf ist im Nahkampf nicht verwendbar ... also weder zum Angreifen noch zum Verteidigen.

Und grundsätzlich sehe ich kein Problem damit, auszuweichen wenn man einen Bogen in der Hand hält. Es hindert einen ja auch nichts daran auszuweichen, wenn man einen Kampfstab in der Hand hält (und ihn nicht benutzt) oder einen Schild am Arm hat (und ihn nicht zum parieren benutzt). Die reine Bewegung des Ausweichens wird nicht allein dadurch verhindert, das man eien Waffe in der Hand hält, sich also grundsätzlich "normal" bewegen kann.

Worüber man sich streiten kann ist, was alles "Waffenlos" ist. Für einige ist es die Faust (beim Einsatz als Parierwaffe würde ich es hier auch auf die Hand beschränken), für andere noch die Beine. Für mich ist es möglich mittels Handgemenge auszuweichen, wenn man einen Bogen ind er Hand hält. Oder 2 Schwerter. Oder ein zweihändiges Schwert.Denn Ausweichen ist für mich auch unter EInsatz der freien Beine möglich.

Ich würde bei mir als Hausregel tatsächlich überlegen, für den Wechseln des Kampftalentes auch eine Aktion bereit machen zu verlangen. Ich habe das aber noch nicht in voller Konsequenz durchgespielt.
von mike-in-the-box
07.07.2019 20:50
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Wolfio hat geschrieben:
07.07.2019 20:45
Hab nur die I1-Version hier. Da gabs die glaube noch nicht, oder?


Doch, S. 72. Das Problem beim erweitern wäre, dass man dann eben diesen Vorteil unnütz macht wenn man das Kampfreflexen (immerhin ein Attribut 4 Vorteil) zuschlägt ...das macht es fast zu einem no brainer... .
Also kann man alles machen, aber ist vom System her nicht vorgesehen und wäre ein sehr sehr guter all Arounfd Vrteil für alle die mal mehrere Aktionen Konzentration nehmen müssen. Müsste man im Zweifel austarieren wenn man das so will, ich weise nur darauf hin.

Bzw. @Curthan Mercatio , eventuell könnte man das Thema auslagern ... ? Ich aknn die Farbe auswendig, ist en schlechtes Zeichen...^^
von mike-in-the-box
07.07.2019 20:43
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Wolfio hat geschrieben:
07.07.2019 20:31
Wer in einer längerfristigen Aktion/Konzentration ist, kann grundsätzlich nicht parieren.
Mit der Sonderfertigkeit Aufmerksamkeit/Kampfreflexe ist es jedoch möglich mit PA-4. War durchaus sinnvoll und hat
viele Überlegungen zu diesem Thema gelöst.



Wenn man da ein Problem sieht ;).
Wer die Aktion Konzentration nimmt kann ja auch in Ilaris nicht parieren.
Gibt es nebenbei für Zauberer in Ilaris auch schon. Dein Vorschlag würde "Flexible Magie" ("Während du einen Zauber vorbereitest, kannst dich mit
einer Erschwernis von –4 verteidigen.") quasi unnütz machen. Sollte man bedenken. Ist auch ein IN 6 Vorteil, also durchaus von Anfang an zu haben....


Zu "denselben Mods für wie für normale VErteidigungen" verwesie ich nochmal @Curthan Mercatio .
Da will ich sichergehen, dass ich ihn nicht missverstehe.
von mike-in-the-box
07.07.2019 20:10
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Wir kommen langsam näher :)
WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 19:24
A, B und C üben bei Mondlicht mit einer Trainigspuppe. A hat Angepasst II (Dunkelheit), die anderen beiden nicht. Alle würfeln gegen eine Schwierigkeit von 12. B und C bekommen einen Malus von -4 wegen Mondlicht, A nicht.


Ja

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 19:24
ch kann aber auch als Meister einfach sagen, dass A einen Bonus von 4 erhällt und die andern unmodifiziert werfen, korrekt? Ich kann (rein mathematisch) aber auch sagen, A würfelt gegen 12, B und C gegen 16. Die Ergebnisse sind immer gleich, oder nicht?


Nein, weil du hier die Trefferwahrscheinlichkeit veränderst. Bleiben wir mal dabei dass all 2 grund PW 10 haben (ich schreibe mal zur VErdeutlichung den Wurd dahinter, wenn alle eien 10 würfelnwürden). Mit den Abzügen würfeln B und C mit Wert 6 (16) gegen 12, A mit Wert 10 (20)gegen 12.

Wenn du jetzt aber A einen Bonus gibst und B und C normal würfel lässt ... treffen alle 3 immer noch gegen 12, aber alle gleich viel besser! Denn da der Wert von 12 unverändert bleibt, hast du effektiv allen 3 einen Bonus von +4 gegeben (A 24, B und C 20.... B und C treffen jetzt also so gut wie A vorher und A sogar nochmal besser).
Was du tun könntest wenn du willst das die Wahrscheinlichkeit gleich bleibt ist, A eine normale Probe gegen eine Schwierigkeit von 12 würfeln zu lassen und B und C eine normale Probe gegen eine Schwierigkeit von 16 ... ich sehe da aber die Beschleunigung des Spielflusses nicht wirklich.

Anders wäre es, wenn A gegen B und C kämpft. Denn dann würden eigentlich B und C eine Erschwernis bekommen, A aber nicht. Das könnte man dann der einfachheithalber in einen Bonus von +4 für A umwandeln. Das macht vor allem dann Sinn, wenn viele Kampfteilnehmer von einem Malus betroffen sind (oder einem Bonus), aber einzelne nicht. Anstatt also allen 20 Wachen ohne Angepasst nen Malus zu geben gibt man den einem Kämpfer mit Angepasst nen Bonus. Da würfelt man also gegen einen relativen Wert, da ist es egal ob der eine +4 oder der andere -4 kriegt.

Das funktioniert aber bei der Übunsgpuppe nicht, weil die nicht "gegenwürfelt", sondern aufgrund ihrer inaktivität eine fixe Erschwernis hat, man also gegen einen absoluten Wert würfelt..

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 19:24
Was aber nicht geht ist zu sagen A würfelt auf 8, die anderen beiden auf 12?


Nein, denn auch hier würdest du die Wahrscheinlichkeit des Treffens verändern. Im Endeffekt ist es wie beim ersten Satz, denn du gibst dadurch allen 3 einen Bonus.
Vergleich die Situation vorher und nachher:
Denn B und C würfen jetzt gegen eine Schwierigkeit von 12 ohne Abzüge (vorher würfelten sie gegen Schwierigkeit 12 mit Abzüge) und A würfelt nurnoch gegen 8 ohne Abzüge (Im Vergleich zu vorher, wo er gegen 12 ohne Abzüge würfelte).
Wie du siehst hast du allen 3 Angreifern damit das Treffen einfach generell um 4 Punkte erleichtert, der einzige Verlierer ist die Trainingspuppe ;).

Das liegt an dem fixen Wert. Würde die Puppe mitwürfeln (horasische Mago-Apperatur?) und hätte kein angepasst, dann könntest du Puppe, B und C normal würfeln lassen und A kriegt nen Bonus. Hätte die Puppe auch angepasst, dan könntest du entweder Puppe und A einen Bonus geben ODER B und C einen Malus. Da sich in diesem Fall die Trefferwahrscheinlichkeit (relativ) nicht ändert.
von mike-in-the-box
07.07.2019 18:55
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)


In den genannten Beispielen betreffen die Bonusse und Malusse eigentlich IMMER den Angreifer. Das bedeutet, dass der Zielwert von 12, gegen den der Angreifer würfeln muss, fix bei 12 liegt. Aber sein Probenwert kann durch Bonusse oder Malusse verändert werden, so dass er es eventuell leichter oder schwerer hat, den Wert von 12 mit dem Würfeln zu erreichen.

Ich glaube die Verwirrung kommt daher, dass bei Bonussen, die einen großen Teil der Kämpfer betreffen, diese auch als Malusse für die andere Seite interpretiert werden können, um das Würfeln einfacher zu amchen. Das ist aber nur ein Vorschlag und kein Automatismus! Man muss als SL immer gucken, ob es Sinn macht. Da bei den vor dir genannten Beispielen der Magier aber garnicht an den Proben teilnimmt, kannst du eigentlich alles was ihm etwas erleichtern würde ignorieren, denn er macht KEINE Probe. Der Wert von 12 geht nicht vom Magier aus, sondern ergibt sich aus der Situation. Ich weiß nicht ganz wie ich es besser erklären soll ... der Magier nimmt halt nicht an den Proben gegen ihn teil.

Ichversuche es mal aufzudröseln:


WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen Magier treffen, der gerade einen Zauber vorbereitet: 12


Ja, ergibt sich daraus, dass der Magier Konzentration gewählt hat als Aktion, würde auch z.B. für einen nachladenden Fernkämpfer gelten. Der Angreifer hat keine Malusse oder Bonusse. Wenn er also einen PW von 10 hat, würfelt er mit einem W20, addiert 10 und muss über 12 kommen. Anmerkung: Ich würd ehier als SL vermutlich nicht würfeln sondern einen Wurf von 10 annehmen, um die Situation zu beschleunigen, dass gilt ansich für die meisten Fälle die folgen. Ist aber jedem selber überlassen.

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen liegenden Magier treffen, der gerade einen Zauber vorbereitet: 8


Nein, liegend gibt einen Malus beim Wurf für den der am Boden liegt. Der Magier würfelt aber nicht aktiv. Das heißt, der ANgreifer trifft (weiterhin) gegen 12. Eventuell kann er aber einen Bonus durch vorteilhafte Position oder Gegner abgewandt erhalten (Meisterentscheid, je nachdem wie die Situation genau aussieht).

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen Magier treffen, der gerade einen Zauber vorbereitet, den schon mal jemand angegriffen hat in der gleichen INI-Phase : 8


Nein. Ich vermute du leitest das aus dem Malus bei mehreren Reaktionen ab. Der Magier macht aber garkeine Reaktion. Denn er DARF nicht reagieren. Und wenn wäre es ein Malus auf seine (weiteren) Reaktionen, die er nicht hat, und kein Bonus für seinen Gegner (wie es hier ja wäre)!

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen Magier bei Mondlicht treffen, der gerade einen Zauber vorbereitet: 12


Jein. Ja, die Probe geht gegen 12, aber der Angriffswurf des Angreiferst ist um durch die Sichtverhältniss zusätzlich erschwert. Er muss also auf/über 12 kommen, aber sein Probenwert ist reduziert durch die Umgebung. Wenn der Angreifer also Probenwert 10 hat würfelt er also 6 (PW10 -4 durch Mondlicht) + 1W20 gegen die Schwierigkeit von 12.

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen Magier, der Angepasst II (Dunkelheit) hat, bei Mondlicht treffen, der gerade einen Zauber vorbereitet: 16


Nein. Dem ANgreifer ist es völlig Schnuppe, dass der Magier Angepasst hat. Das würde nur dem Magier helfen, wenn er selber eine Probe würfeln würde, die von den Lichtverhältnissen beeinfluss wird. Denn der Magier würfelt wenn er Aktion Konzentration hat nicht. Bzw. er macht keine Re(Aktion). Das heißt, wie oben, dass der Angreifer gegen 12 würfelt, aber eine Erschwernis durch die Umgebung erhält. Das Angepasst beim Magier käme nur zum tragen, wenn er irgendwie gegenwürfeln würde. Tut er aber bei der Aktion Konzentration wie gesagt nicht. Da bräuchte es einen Konflikt bzw. eine Reaktion darauf.

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen Magier, der Angepasst II (Dunkelheit) hat, bei Mondlicht treffen, der gerade bewusstlos ist: 16


Rein nach den Regeln: Der Magier ist bewusstlos und kann nicht verteidigen, das Ganze werten wir wie kampfunfähig. Damit ist der Angriff Routine, also gegen 12. Angepass ist wieder völlig schnuppe, da es der Magier hat und er eh nicht reagieren kann. Der Angreifer hat seine -4 durch Mondlicht ... und hier würde ich ihm mindesten noch eine +4 Erleichterung analog zu "Gegner is abgewandt" geben, denn das sit mindestens gleichwertig zu "er liegt bewusstlos am Boden". Als SL würde ich vermutlich auch noch vorteilhafte Position für insgesamt +6 draufpacken. Das wäre dann bei unserem PW 10 Angreifer ein Wurf von 14 (12-4+4+2) +1W20.
Soweit nach den Regeln, wenn es aber so weit kommt und der Agreifer den bewusstlosen Magier eh vor sich hat, würde ich eventuell nicht mehr viel würfeln wenn ich ehrlich bin ... denn ab da geht es eher isn szenische beschreiben. Kehle durchschneiden oder Schwert ins Herz ist da mehr formsache als Würfeln. Aber wie gesagt, meine herangehensweise.

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen hölzerne, festmontierte Trainingspuppe treffen: 12


Ja.

Nebenbei würde ich gerade hier das "Treffen" auch so interpretieren: Treffen wird er die Puppe quasi immer, aber hier kommt es darauf an, dass er sie "richtig" trifft. Also nicht abgleitet, das Edge Alignment gut war, er nicht nur ins "Fleisch", sondern in eine verletzliche Gegend gestochen hat etc pp.

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen hölzerne, festmontierte Trainingspuppe bei Mondlicht treffen: 12



Ja. Aber wieder kriegt man hier als Angreifer den Malus durch Sicht, wie ganz oben.

WeZwanzig hat geschrieben:
07.07.2019 14:27
Einen hölzerne, festmontierte Trainingspuppe bei Mondlicht treffen, wenn man selbst Angepasst II (Dunkelheit) hat: 16


Nein nein. Dann würde man ja bestraft werden, weil man im Dunkeln besser sehen kann! Ich glaube da hast du dich nach all den Beispielen irgendwie vertippt. Die Schwierigkeit ist 12. Normalerweise würde der Agreifer durch die Lichtverhältnisse einen Malus von -4 kriegen, um die Puppe gegen 12 zu treffen. Aber da er selbst Angepasst hat, kann er die Erschwernisse ignorieren und erhält keinen Malus und würfelt mit seinem normalen Probenwert.


Ich hoffe an den Beispielen wurde es deutlicher... wenn nicht, wir kriegen das hin, ich bin zuversichtlich ;)


Gatsu hat geschrieben:
07.07.2019 14:10
Der übliche Ansatz ist: suche im Regelwerk etwas was möglichst gut dazu passt und verändere es entsprechend deinen Vorstellungen.


So habe ich es auch gemacht, siehe mein Beispiel mit "Nimm Knüppel, ersetze Kopflastig durch Unberechenbar, fertig". Ich würde auch nach wie vor dabei bleiben.
von mike-in-the-box
06.07.2019 16:39
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Kommt drauf an, wie du "sich nicht verteidigen kann" interpretierst. Auch wenn er nicht will kann er sich ja verteidigen, er tut es nur nicht, also hat er regeltechnisch keine Wahl und muss würfeln.

Ich würde es persönlich so handhaben: Wenn ein Gegner sich nicht verteidigen will (warum auch immer...), würde ich es ihm erlauben ...außer ich sehe, dass es nur dazu da ist, weil er so schwerer getroffen werden würde. Also weil er Beispielsweise schon hohe Abzüge durch mehrere Verteidigugnen hat. Wenn er damit rumspielen will würde ich dem einen Riegel vorschieben.
von mike-in-the-box
05.07.2019 17:30
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Niobaran hat geschrieben:
05.07.2019 17:07
3) Mit "Konzentration darf nicht abgebrochen werden" ist vermutlich gemeint, dass man bis zu seiner nächsten Ini-Phase nicht abbrechen darf. Denn streng genommen wählt man ja jede Ini-Phase neu. Sieht man also den Typen auf dem Pferd ranpreschen hat man ja die Wahl.

Ja, dem ist so. Man entscheidet jede Runde ob man die Konzentration (weiter) invesitiert. Wenn man natürlich eien andere Aktion macht ist die Konzentration futsch. Aber wenn man die Aktion einmal angesagt und gemach that dann kann man in dieser Ini Phase nicht noch im Nachhinein sagen "Jetzt möchte ich aber lieber verteidigen". Ist mur durchgegangen, dass das unklar war.
von mike-in-the-box
05.07.2019 09:45
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Ich habe es auch vermutet, aber die Modifikatoren sind ja eine Erschwenis für den der eine Attacke würfelt. Ist etwas unglücklich formuliert, eigentlich müsste es dann heißen "trotzdem erleidet der Angreifer eventuell Nachteile/Abzüge durch seine UMgebung" oder so. Also auf Dinge, die nicht in den beiden Personen begründet liegen sondern durch die Umstände erzeugt werden udn so auch einen Wurf beeinflussen können.

Villeicht 2 Sachen zur Klärung:
Erstens, die Abzüge kommen NUR zum tragen, wenn auch gewürfelt wird. Bei dem Magier also während er Konzentration aufwendet würfelt er nicht, eventuelle Modifikatoren sind ihm also schnuppe. Erst wenn er die Aktion Konflikt am Ende aufwendet kann er eventuell Abzüge erleiden (nach Maßgabe des Spielleiters). Also: Wenn es Dunkel ist und der Gegner versucht den Magier der sich konzentriert zu treffen erleidet der Angreifer die Sichtmodifikatoren. Der Magier kann auch darunter leiden, aber erst, wenn er zu seiner Aktion Konflikt kommt (um den Gegner dann zb mit dem Flammenstrahl zu treffen). Und ab da ist er auch betroffen.

Zweitens: Er hat keinen NAchteil durch mehrfache Verteidigungen, weil er NICHT mehrfach verteidigt. Verteidigen ist ein aktiver Wurf in Form einer Reaktion. Abder wendet der Magier iregendetwas auf um sich überhaupt zu verteidigen noch würfelt er, was schon die Voraussetzung für einen Malus ist. Und Reaktionen würden immer einen Malus für jemanden der verteidigt geben, nie einen Bonus für die Angreifer.
Es ist also so nicht so, dass er verteidigt und dafür anders als andere keinen Nachteil hat, er kann einfach nicht verteidigen. Es kommt nie dazu. DAS ist der Nachteil. Er wird dann gegen eine feste Schwierigkeit getroffen, Man kann jetzt natürlich diksutieren ob ein Autotreffer nicht realistischer wäre, aber ich warne vor, "realistisch" war nicht immer der einzige Leitsatz, um es mal so zu sagen ;)
von mike-in-the-box
05.07.2019 09:24
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Beide würfeln gegen 12, denn der Magier verteidigt nicht. Die 12 kommt eben dadurch zustande, dass der Magier nicht "aktiv" an dem Kampf teilnimmmt, er würfelt weder, noch nehmen wir einen "passiven" Wurf (also 10+Wert) an. Denn der Magier wendet zu seiner Verteidigung ja eben keien Aktion Reaktion auf. Ich zitiere (Unterstreichung durch mich):

Konzentration (S37):
Du kannst bis zu deiner nächsten Initiativephase keine
Freien Aktionen oder Reaktionen ausführen und musst bei
Störungen eine Willenskraft-Probe (16, I) ablegen.



Reaktionen (selbe Seite, selbe Anmerkung):
Reaktionen kannst du aufwenden, um auf Ereignisse
außerhalb deiner Initiativephase zu
reagieren. Typische Reaktionen
sind Passierschläge (S.
39), vor allem aber Verteidigungen
(VT) als Antwort auf einen Nahkampfangriff.
Du kannst so viele Reaktionen
ausführen wie nötig, doch das wird mit
jeder Reaktion schwieriger. Jede Reaktion
nach der ersten erleidet einen kumulativen
Malus von –4.


Also: Da der Magier nie eine Reaktion ausführt (kann er nicht wenn er sich konzentriert) kann es nie zu einem Malus kommen. Zu einer Erleichterung der ANgriffe seiner Gegner somit erst recht nicht ;).

Auf welchen Fall sich jetzt das "gelten die üblichen Modifikatoren für Verteidigungen" bezieht weiß ich ehrlich gesagt auch nicht. Besonders weil es sich ja auf etwas bezieht, was NACH dieser Textstelle kommt. Und die Sache, dass wenn man nicht verteidt und dann auch keine Reaktion aufwendet steht ja schon VORHER. Müsste man mal @Curthan Mercatio fragen.
von mike-in-the-box
02.07.2019 22:31
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

2W6 wäre für eine Handgemengewaffe schon ziemlich übel. Ich würde folgendes Vorschlagen: Welche Waffe in Ilarist schon relativ nah dran? Für mich wäre das der Knüppel: 1W+2, WM-1, Kopflastig, Stumpf. Dann würde ich Kopflastig durch Unberechenbar ersetzten.

Dann hätte der Kettenstab einen anderen Einsatzbereich (unberechenbarer, aber eben besser gegen Schilde anstatt mehr Schaden) in Vergleich zum Knüppel, immernoch im "oberen" Schadensbereich der Handgemengewaffen und kein auto-include.
von mike-in-the-box
01.07.2019 16:22
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Es ergibt sich aus dem Vorsatz:

Diese Erleichterung beträgt +8, wenn das Vorhaben der
Spieler den moralischen Vorstellungen des Gegenübers
widerspricht oder ungewöhnlich gefährlich ist. Wenn das
Vorhaben sogar lebensgefährlich ist, steigt die Erleichterung
auf +16 oder noch höhere Werte.


Also ja, es bezieht sich auf den Gegenüber, wenn es für ihn gefährlich ist oder er es als gefährlich einschätzt.
von mike-in-the-box
30.06.2019 22:20
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Ja, sie bekommt eine Wunde wenn sie 6,7,8,9 oder 10 TP mit einem Angriff erhält. Sie bekommt 2 Wunden ab 11 TP, 3 Wunden ab 16 TP, 4 ab 21 TP usw.

Würde der Alligator SP anrichten (Geisteraligator?), dann bekommt sie ab 5 SP eine Wunde, ab 9SP 2 Wunden usw., weil bei einem Angriff der SP macht die Rüstung ignoriert wird.
von mike-in-the-box
29.06.2019 15:49
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Ist etwas Interpretationssache:
Rein RAW geht es nicht, da die Regeln nicht zwischen verschiedenen Aktionen Konflikt unterscheiden. Ich sehe aber kein Problem darin wenn die Gruppe sagt, dass es zwar beides mal Konflikt ist, aber eben verschiedene Konfliktaktionen ... dasselbe gilt da auch für Bereit machen, rein RAW könnte man keine 2 Waffen ziehen. Ich würde da denn Gruppenkonsens suchen.
Hängt auch ein bisschen davon ab, ob die Gruppe zb einen Magier als jemanden sieht, der mit einer einfachen Aktion jemanden Blitzt und dann sofort mit seinem (Flammen)Schwert einfach nachschlägt, als Beispiel.
von mike-in-the-box
27.06.2019 22:27
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Was Manöver angeht ist ein Passierschlag wie eine normale Attacke zu behandeln, steht ja im Endeffekt auch so da. Das "andere Wort" dient im Endeffekt der Abgrenzung und der Historie. Ja, man könnte auch "Attacken die als Reaktion auf einen Trigger ausgeführt werden" sagen, aber das klingt docch etwas sperrig Man sollte nicht zu viel in den Oberbegriff hinein interpretieren, wichtig ist: Es steht da, dass es eineAttacke ist, es steht da in welcher Hinsicht es abweicht (eben die Erschwernis bei Reaktionen und Trigger), ansonsten hat es keien Einschränkungen. Sonst kämen wir ja auch in die abstruse Situation, dass die Verteidigung GEGEN einen Passierschlag mit Manövern verstärkt werden dürfte ("...gegen die wie gewöhnlich verteidigt weden kann..."), der Angriff selber aber nicht. Also, viel Spass beim Manöver ansagen ;)
von mike-in-the-box
28.04.2019 13:28
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Nur um es kurz am Beispiel zu erläutern:

Alrico, seines Zeichens berühmter Degenfechter, greift einen Zant (Resistenz 1 gegen profane Waffen) mit seinem altgedienten, aber eben profanen, Degen an. Er entscheidet sich zum Todesstoß, der Angriff gelingt. Jetzt würfelt er für den Schaden. Der wird zwischen 0 und 1er Wunde verursachen. Darauf werden jetzt die 2 Wunden durch den Todesstoß addiert. Also 2 bis 3 Wunden. Jetzt greift die Resistenz des Dämons und zieht eine Wunde von den verursachten 2 bis 3 Wunden ab, es bleiben also 1 bis 2 Wunden über.

Oder um es umgedreht zu sagen: Ohne Manöver ist der mit einer porfanen Waffe kämpfende schon ziemlich aufgeschmissen, da er mit denmeisten Waffen maximal eine Wunde anrichten kann, die dann von der Resistenz gefressen wird. Wenn der Beschwörer jetzt noch die Resistenz erhöht hat sieht es schlechter aus, denn dann wird auch der Todesstoß schon deutlich schlechter, mit 0 bis 1er Wunde pro gelungenem Angriff.

Und auch Dämonen können ja verletzliche Stellen haben, auch wenn sie nicht wirklich körperlich sind... die Chitinplatten haben Lücken, das Bein ist weniger Dick als der Torso...bei einem Untoten zielt man auf das verletzliche Gelenk um den Arm abzutrennen usw. Sie sind ja durch die Beschwörung quasi stofflich, deswegen hassen sie es ja meistens, an die dritte Sphäre gefesselt zu werden.


Edit: Mir ist gerade aufgefallen, dass ich eine etwas andere Reihenfolge als Macchiato gewählt habe: Erst alle Wunden Zusammenrechnen (Schaden+2 durch Todesstoß), dann Resistenzen abziehen. Erscheint mir am logischsten.
Die andere Reihenfolge (Erst gucken wieviele Wunden durch den Schaden verursacht werden, davon dann die Resistenz abziehen und dann die 2 Wunden des Todesstoßes draufrechnen) würde ich nicht wählen. Zum einen wird es durch das Wording von Resistenz (ich bin wieder in V2, aber ich meine in V1 ist es nicht anders) nicht unterstützt: "Wann immer die Kreatur Wunden erleiden würde....".
Das heißt, der der Angriff kommt mit Todesstoß, dann wird geguckt wieviele Wunden angerichtet werden, Todesstoß gehört zum selben Angrifft, wird also inhärent damit evrrechnet und nachdem dann festgestellt wurde dass es Wunden gab wird die Resistenz abgezogen.
Es aufzusplitten würde den Todesstoß dann auch entweder stärke rmachen (da immer erst die Resistenz greift und DANN 2 Wunden verursacht werden, die dann eben immer automatisch kommen) oder Resistenz ja 2 mal greifen müsste (einmal wenn eine Wunde durch den Schaden kommt und dann nochmal, wenn man den Todesstoß nimmt). Das wäre nämlich die logische Konsequenz, wenn man Wunden durch Waffenschaden und durch Manöver trennt. Was nicht im Sinne der Entwickler war, da bin ich mir recht sicher ;) .

Ergibt sich aber meiner Meinung nach auch nicht aus den Regeln, aber man sieht ja, es ist zumindestens einmal zu dieser Verwrrung gekommen. Also, erst alles offensive ausrechnen, dann alles defensive. Oder um es mit Gatsus Worten zu sagen "Bei einem Hammerschlag würde man ja auch nicht auf die Idee kommen, erst den Waffenschaden und dann den Schaden des Manövers getrennt auszurechnen und einzeln die Wunden abzuziehen" ;).
von mike-in-the-box
17.04.2019 16:50
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Das Ziel (Einzelperson, Schritt 1 unter "Zauber wirken") legst du beim wirken fest. Entsprechend wirkt der Zauber auch mit dauerhaftes Band nicht gegen andere Ziele. Dafür müsstest du als Modifikatione Mehrere Ziele wählen (die du natürlich in Schritt 1 benennen musst).
von mike-in-the-box
07.03.2019 21:13
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Ich wäre mir als SL auch nicht zu schade, die Schwierigkeiten als "nach oben offen" zu sehen...wenn der Spieler meint, er müsste ein Wesen erschaffen, dass die Werte eines Kaiserdrachen hat... dann sind die Einteilungen die wir gegeben haben eher so die "normalerweise im Spiel vorkommenden". Und der Drachengolem geht dann eben über mächtig hinaus...
von mike-in-the-box
07.03.2019 18:33
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Mindflip hat geschrieben:
07.03.2019 13:06
(Auch ein bisschen blöd, weil der einzig angegebene Golem die Ogerstatue ist, in unserem Fall aber eine kleinerer, fliegender Golem (eher der Art eines Gargoyles) erhoben wurde, der mit einer Ogerbronzestatue natürlich gar nicht zu vergleichen ist...)
Ich glaube Aeolitus bezog sich darauf... ;). Bei kleinerer hätte ich auch nicht an einen 2 Meter Golem gedacht...^^

Auch wenn ich jetzt verstehe, dass du im Verhältnis zur Oderstatue meinst.

Grundsätzlich kann man sich aber an den Dämonen und Elementaren orientieren, wobei Golems eine etwas höhere Schweirigkeit haben, wil sie ja "komplett" frei zu egstalten sind. Eine Kreaturenschablone hatten wir aber auch nicht. Und man sollte "Werte ausdenken und mit anderen Kreaturen desselben Powerlevels abgleichen" auch nicht mit handwedeln verwechseln. Ausdenken ja, da wirst du nicht ganz herumkommen (auch wennd ud ich an den vorhanden Kreaturen orientieren kannst. Aber handwedeln musst du es deshlab nicht, überbordende Ideen der SPieler kann man ja auch ablehnen und Gegenvorschläge machen. Grundsätzlich lässt sich aber auch eigentlich jedes Lebewesen als "Golem" nachbauen. Versuch es mal mit diesem Gedankenansatz. Mir hat der geholfen..."wie stark wäre der Wolf, wenn der Beschwörer ihn als Golem macht" etc.


P.S. Ich würde hier eventuell den Söldner als Grundlage nehmen. Da er fliegen UND kämpfen kann würde ich ihn schon als "stark" einschätzen...

P.P.S. Wenn du schon Werte für das Wesen hast, kannst du natürlich auch sagen, die hat es nach der "Golemidenerhebung" auch....und anhand derer die Schwierigkeit festlegen....
von mike-in-the-box
03.03.2019 13:38
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Wundschmerz ist eine Folge von verursachten Schaden, elementare Sekundäreffekte eine Folge des Elements, die zwar ähnlich wie Wundschmerz funktioniert (und damit über den Schaden getriggert wird), aber kein Wundschmerz ist.
Wie gesagt, die Effekte sind ähnlich, aber nicht gleich. Das Eine ersetzt nicht das Andere:

1. Wundschmerz tritt bei 2 Einschränkungen auf, Sekundäreffekte bei 2 Wunden (was idr keine Probleme machen sollte, weil ich jetzt keine Ursache von Sekundäreffekten kenne, die nicht auch Schaden macht...).

Achtung: In V1 steht auch bei Wundschmerz "Wunden", das ist also eien Änderung in V2!. Macht es aber noch etwas deutlicher, dass es nicht dasselbe ist.

2. Eisern und Schmerzimmun helfen gegen Wundschmerzeffekte, nicht gegen Sekundärffekte.

Also, sie sind unabhängig voneinander und damit würfelt man auch auf beide, wenn die Voraussetzungen vorliegen.

Beispiel, WS6, Ignifaxius, 13 SP. 2 Wunden --> Wurf auf Wundschmerz und auf Nachbrennen.

Selbes Beispiel, Charakter hat Eisern: Jetzt würfelt er nurnoch auf Nachbrennen, da durch Eisern nurnoch bei 3 Wunden Wundschmerz auftritt. Damit beides eintritt müsste der Ignifaxius genug Schaden machen, um 3 Wunden zu verursachen, so dass die Bedingungen für beides erfüllt sind.

von mike-in-the-box
02.03.2019 14:58
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Ich habe das Kreaturenkapitel zwar nicht geschrieben, aber ich würde sagen: Ja, sie sind erschwert. Ich werde direkt aus V2 zitieren, da das sowieso gelten wird:

In seiner Initiativephase kann dein Charakter eine volle oder
bis zu zwei verschiedene einfache Aktionen ausführen– wenn du jedoch zwei einfache Aktionen nutzt, sind
alle Proben in diesen Aktionen um –4 erschwert.


Also, da steht zwar "Charakter", aber Kampf gilt auch erstmal für Kreaturen. Einfache Aktionen sind das, was in V1 kombinierbare waren.
Zusätzlich Attacke macht dann:

Zusätzliche Attacke I/II/III/IV: Die Kreatur kann in
ihrer Initiativephase 1/2/3/4 zusätzliche Aktionen Konflikt
für Attacken nutzen.


Das ganze sagt also 2 Dinge aus:
1. Die Kreatur darf entgegen der allgemeinen Regel mehr als einmal dieselbe einfache Aktion (hier Konflikt zum Angriff) wählen.
2. Sie darf sogar mehr als eine Attacke schlagen.

Aber es sind immernoch einfache Aktionen und sobald sie 2 davon macht, erhält sie -4 auf alle anderen.

Ich würde der Kreatur auch ihre "nicht Konflikt" einfache Aktion lassen, da ich zusätzliche Attacke so lese, dass die zusätzlichen einfachen Aktionen für den Angriff durch dEigenschaft bereits zur Verfügung gestellt werden.

Damit ist zusätzliche Attacke nicht von schlechten Eltern und die -4 die man sich damit auf die Probe einfängt den Aufwand alle mal wert.
von mike-in-the-box
15.01.2019 19:11
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Ich versuche mal die längere Diskussion im internen Forum kurz zusammenzufassen:

- Preise sind ein Teil des DSA Hintergrundes
- Als solche sind sie willkürlich und heiß diskutiert (siehe auch gerne Diskussionen hier im Forum)
- Wir wollen keine eigene Preisliste machen, (zu) viel Arbeit und am Ende wohl eh nicht gut gepreist.
- Die Liste (Hintergrund) einfach so zu übernehmen könnte gegen die Fanrichtlinien verstoßen (wir waren uns da schlicht nicht sicher)

Ergebnis:
Wir verweisen auf die offiziellen Regelwerke.


Ich bin mir nicht sicher ob das alles war, es gab zwischenzeitlich auch eine Formel die Curthan gebastelt hat mit der man Preise hätte ausrechnen können, aber die war am Ende leider auch nicht brauchbar und wurde nach einigem an Beispielrechnen verworfen. Ich habe jetzt auch nicht alles nochmal durchgelesen, das ist jetzt auch schon etwas her^^

Aber das war so die Quintessenz. Ihr glaubt garnicht wie viel zu diesem scheinbar banalen Teil diskutiert wurde.

mfg

René

P.S.

Villeicht könnt ihr Gatsu überzeugen eine Preisliste für seine Hausregeln zu machen ;)
von mike-in-the-box
10.01.2019 09:28
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)



Um es genau auszuarbeiten:

S. 84
Attributo:
Wähle ein Attribut aus. Proben auf dieses
Attribut sind um +2, Fertigkeitsproben mit
diesem Attribut um +1 erleichtert.

S. 16:

"Die meisten Proben in Ilaris werden auf Fertigkeiten abgelegt."

Fertigkeiten -->Nahkampffertigkeiten -->Kampffertigkeiten sind also regeltechnisch Fertigkeiten--> sie profitieren vom Attributo Bonus.

Dann wären wir wieder allgemein bei Proben, aber das spare ich mir mal ;)

Nur um mal das Gefühl für die Regellogik etwas zu vertiefen.

Ansonsten, das ist auch durchaus ein netter Bonus, aber ich glaube nicht, dass es die Steigerung einer Kampffertigkeit ersetzen kann. Dem steht schon der eher geringe Bonus entgegen (auch wenn man später mit Schnellsteigerung durchaus noch was rausholen kann) und die begrenzte Anzahl an AsP. Der Elf kann sich so durchaus einen Boost geben, aber da kommt es wieder auf das Spiel an sich an. Wenn zwischen Kämpfen immer so eine Woche Zeit ist kann er damit gut über die Runden kommen. Sind AsP eher knapp und er muss auch mal was anderes zaubern sieht es schlecht aus und er muss abwägen ob er den Attributo nehmen möchte. 8 AsP liegen immerhin im Mittelfeld was die Kosten angeht.

von mike-in-the-box
24.12.2018 14:21
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Man könnte der Turnierlanze auch einfach generell "Stumpf" geben, dann eben das entsprechende Manöver einsetzen. Wer das nicht tut muss dann halt auch damit rechne, dass er gesellschaftlich an Ansehen verliert. Wäre dann villeicht auch ne Idee für die Gunstpunkte bei den ausgedehnteren Hausregeln, aber das nur hier hineingeworden...langsam bewegen wir uns eh von kurze Fragen und Antworten weg...
von mike-in-the-box
24.12.2018 12:30
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Alternativ könnte man auch hotfixen (ich mag Anglizismen), dass beide Attacken und Verteidigungen gleichzeitig stattfinden, da es sich eben um eine "formalisierte" Art des Kampfes handelt.

Ich Spiele gerade mit dem Gedanken das Ganze als ausgedehnte Probe mit Detailgrad 3 (Reiten/Angriff/Verteidigung) zu handhaben. Ist nicht ganz das wofür es gedacht war, aber am Ende des Tages sind auch Kampftalente Talente...müsste man aber sicher etwas hin und her drehen.

Ist aber bisher nur eine Gedankenspielerei.
von mike-in-the-box
13.11.2018 21:32
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Also meine persönliche Meinung ist ja, alles was freizaubern kann braucht nicht würfeln. Der einzige limitierende Faktor sollte da noch die Astralenergie sein... und selbst da ist der SL an sich frei. Wirkung aussuchen, AsP festlegen, raus damit.
Ob man da dann eine festen Wert an Mods geben will...kann man machen. Lohtn sich halt vor allem dann, wenn man den Helden einen Gegner geben will, den sie mit der Spielmechanik erfassen können. Irgendwann bricht da aber auch Ilaris ein, obwohl die Werte theoretisch nach oben offen sind.

Ich hatte mal die Überlegung angestellt, einem Freizauberer schlicht zu erlauben, Zauber auch ohne Erwerb des passenden Zaubesr mit halbem Merkmalswertzu sprechen, analog zu nicht gelernten Talenten.

Ansonsten würde ich "Verhüllter Meister" persönlich noch über Lebende Legende ansetzen...Raidri Chonchobair war eine lebende Legende...Nahema IST eine Legende, sie ist nicht wirklich greifbar.
von mike-in-the-box
11.11.2018 20:54
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Errata-Funde

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Ilaris - Fragen & Antworten

Was helfen angeht wende ich einfach direkt an Curthan, wenn noch was ansteht hat er die Übersicht. Ansonsten... viel Spass beim Lesen ;)
von mike-in-the-box
11.11.2018 19:07
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Erschienen sind vor allem die letzten Traditionen bei Zauberern und Geweihten, die finden sich auf auf dem Blog derzeit noch seperat. Eine überarbeitete PDF gibt es nicht, da hilft derzeit nur das Suchen hier im Foum in den entsprechenden Beiträgen.

V2 ist im Großen und Ganzen fertig, es sind aber noch einige kleinere Baustellen vorhanden. Dazu kommt dann noch, dass auch immermal wieder was neues auffällt. Große Regeldiskussionen gibt es nicht mehr, im internen Forum ist es relativ ruhig, das war auch damals vor der Veröffentlichung eher so, ist also grundsätzlich kein schlechtes Zeichen. Woran man auch merkt, dass es recht weit fortgeschritten ist, ist dass einieg von uns schon direkt bei Regelfragen auf das neue PDF verwiesen haben, ohne zu merken, dass es ja garnicht raus ist und so die Seitenzahlen garnicht stimmen...^^
Dann fehlen soweit ich weiß noch ein paar Bilder sowie das Feintuning des Layouts, was ja Curthan macht.

Dann werden wir uns vermutlich auch noch mal die Zeit nehmen das Regelwerk noch einmal final durchzuarbeiten um die letzten Fehler auszumerzem (klappt nie wirklich, aber der Weg ist das Ziel) und dann... ja dann könnte es auch irgendwann erscheinen.

Ein Datum gibt es aber noch nicht, ist auch schwer abzuschätzen, ich habe zum Beispiel in letzter Zeit nicht so viel Zeit in Ilaris gesteckt (Arbeit und so). Gefühlt ackert sich gerade vor allem Curthan durch das letzte Feintuning, der es ja auch nebenher macht.
Da würde ich also auch keine Prognose wagen wollen.
von mike-in-the-box
06.10.2018 06:27
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Stimmt, ist an mir vorbeigegangen. Haut das Spiel jetzt nicht aus den Latschen, aber wir reden gerade darüber.
von mike-in-the-box
24.09.2018 21:44
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)


Ich zitiere aus dem Regelwerk:

"Trotzdem sind alle Manöver miteinander kombinierbar, solange der gesunde
Menschenverstand oder der Spielleiter das nicht ausschließen."

Ich sehe da Grundsätzlich keine Probleme. Solange du nicht den Oger mit der Riesenkeule Umreißen und gleichzeitig entwaffnen willst... ;).
Am Ende bleibt es aber bei der Gruppe und dem SL, ich hätte damit erstmal keine Probleme, ist halt eine Manöverkombination.
Ausschließen würde meiner Meinugn anch der gesunde Menschenverstand, dass man Umreißen oder Entwaffnen mit einem Manöver kombiniert, dass mehr Schaden verursacht...
von mike-in-the-box
17.09.2018 21:05
Forum: Ilaris
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)
Antworten: 488
Zugriffe: 44622

Kurze Fragen, kurze Antworten (Ilaris)

Alrik der Schmied hat geschrieben:
15.09.2018 19:47
color=#80FF00
Bei den Traditionen steht, "Liturgien sind um 2-8 Punkte erschwert, wenn ihr
Einsatz gegen die Prinzipien des Geweihten verstößt".

Habt ihr diese Prinzipien irgendwo definiert? Werden die aus WdG übernommen? Sollten diese Prinzipien mit Eigenheiten dargestellt werden?
Ich verzichte mal zur Lesbarkeit auf eigene Einfärbung, man sieht ja durch das Zitat, wozu es gehört ;)

Die ersten beiden Fragen führe ich einmal kurz und dann etwas ausführlicher aus.

1. Nein, selber definiert haben wir sie nicht. Außer ein paar Hinweise über die Traditionen und Liturgien, für was die Gottheit steht.

2. Das WdG sollte hier definitv als Leitlinie dienen.

Über die genaue Formulierung gab es einiges an Diskussion. Warum es am Ende so gewählt wurde erkläre ich kurz.
Im Grunde muss man 2 Dinge trennen: Die Karmavergabe durch die Gottheit und die Regeln der Glaubensgemeinschaft, welcher der GEweihte angehört.

Bei der Karmavergabe ist es ja inneraventurisch so, dass Götter ja auch Karma an Geweihte vergeben, die von ihrer jeweiligen Kirche schon als Ketzer gesehen werden, was durchaus zu irritationen führt. Prominentestes Beispiel sind hier sicherlich die 2 Boronkirchen oder die abweichenden Meinungen der Praioskirche zu Magie. Die Formulierung erlaubt es, dass ein Geweihter eine von der Kirche abweichende Meinungen haben kann, aber trotzdem noch Geweihter ist. Oder das eben 2 Kirchen existieren, die unterschiedliche Ansätze vertreten.
Aber natürlich sollte der Geweihte nicht gegen die grundsätzlichen Gebote seiner Gottheit verstoßen, wenn er weiterhin Karma erhalten will. Hier sollte man sich dann eben an WdG orientieren. Der (maßvoll und moralisch) eingesetzte Magie gutheißende Praiosgeweihte ist sicherlich möglich, der Dämonenbeschwörung gutheißende Praiosgeweihte wird eher schwer ( nicht wegen der Magie, sondern weil Dämonen das Anathema der Ordnung der Welt an sich sind und damit so ziemlich gegen alles stehen, für das Praios steht).
Es kann natürlich auch sein (und je nach Gott ist es oft auch so), dass die Lehrmeinung der entsprechenden Kirche die Prinzipien des Geweihten formt und sie somit oft identisch sind.

Weltlich heißt das aber auch, dass ein Geweihter, der sich zu sehr von der Lehrmeinung entfernt hat ausgestoßen werden kann. Das ist aber eine weltliche Strafe, keine göttliche.


3. Sollte es durch Eigenheiten dargestellt werden?

Antwort: Jein. Ich fände es schwierig, den kompletten Moralkodex als Eigenheit abzubilden, da doch recht viel drin steckt. Es geht natürlich, wenn man es will. Und meistens wäre es ja auch eine rein nachteilige Eigenschaft.
Ich würde stattdessen vorschlagen, einzelne und für den Charakter zentrale Aspekte als Eigeinheit mit aufzunehmen und auch zu sehen, ob man es nicht etwas erweitern kann, im positiven Sinne. Da bieten sich viele interessante Ansätze.

Als Beispiele kann man hier die Eigenheiten aus dem Regelwerk heranziehen:


Für die Göttin, für Rondra!

Seit deiner Kindheit wurde dir der Wert des ehrenhaften Kampfes gelehrt. Du glänzt im rondragefälligen Zweikampf und gibst alles für die Wehrlosen, auch wenn es dich in Gefahr bringt.

Im Dienste des Bannstrahls
Du bist pflichtergeben gegenüber den Ordensoberen und unerbittlich in der Verfolgung und Bestrafung frevelhafter Zauberkundiger. Die Frevler lauern überall, doch du hast gelernt, ihre Lügen zu durchschauen und sie zur Strecke zu bringen.

Der restliche Morakodex sollte eher als normales "Hintergrundrauschen" des Charakters gesehen werden. Wer einen Rondrageweihten spielt, der wird ihn ja in der Regel nicht als feigen und ehrlosen Taugenichts spielen wollen (zumindestens das ehrlos wäre auch schwer mit Rondras Prinzipien vereinbar). Denn dieser Moralkodex ist ja gewissermaßen auch der Anspruch, den nicht nur die Kirche an ihn stellt, sondern auch das gemeine Volk.
Wenn man jetzt aber zum Beispiel doch den feigen Rondrageweihten spielen will, dann sollte eher genau DAS die Eigenheit sein. Denn dann ist es ja genau dieses Dilemma, dass den Charakter definiert und ihn auch in den Augen seiner Umwelt in Erklärungsnot bringt oder ihm Probleme bereitet.

Ich hoffe, ich konnte die generelle Idee hinter der Formulierung etwas aufklären.