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von Loirana
12.06.2019 10:30
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Thema: Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Mit unfokussiertem Blick schaut Yeshinna zu Sandro auf. Sie blinzelt einige Male und schaut dann auf die ihr angebotene Hand. "Nagut keine Pilze. Wie wäre es dann mit Torte?" sagt sie und kommt etwas torkelig wieder auf die Beine. Fasziniert schaut sie ihre eigene Hand an. "Was ist das? Meine Haut tropft ja runter!", stellt sie erschrocken fest als der Matsch ihr von der Hand tropft. "Nein, Haut, bleib da!", sagt sie und beginnt dann akribisch den Schlamm wieder hochzuwischen, damit er nicht heruntertropft. "Iiiih, und muffig riecht es auch noch!"
von Loirana
04.06.2019 08:53
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Thema: Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Mit verweinten Augen starrt Yeshinna Sandro an, als dieser sanft lächelnd auf sie einspricht, ihr Heulkrampf hat jedoch schlagartig geendet als er zu sprechen beginnt. Sie wischt sich eine Träne aus dem Gesicht und lächelt. "So etwas Nettes von jemandem mit lila Punkten im Gesicht", murmelt sie und kichert. "Bruderherz, ihr seid so lieb zu mir, ihr habt bestimmt Recht. Dann werden wir das Pflänzchen mal hegen und pflegen!" sagt sie und setzt sich ruckartig auf.

Als die anderen übers Essen sprechen wird sie hibbelig. "Oh ich weiß was! Ich hab eine ganz tolle Idee!! Wir fragen einfach den Pilzmann ob er noch Pilze hat, dann muss keiner Hungern", ruft sie freudig und springt auf - um nach zwei Schritten wieder der Länge nach auf dem Waldboden zu landen. "Hui, wo kommt der Boden denn plötzlich her?"
von Loirana
27.05.2019 10:33
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Yeshinnas Panik legt sich augenblicklich wieder und sie starrt gebannt einen Käfer auf dem Boden an, während ihre Gefährten sich unterhalten. "Isch glaube nischt, dass irgendeiner qualo... quill... quallufuz... Ahnung von diesen Pilzen hat, isch aber schon! Mir geht es gut, ich hab alles im Griff", sagt sie und nickt eindringlich. Mit diffusem Blick grinst sie Curthan an. "Um eine alloholische Wirkung zu entfalten, müsste der Pilz ja schon vergoren sein und halb vergammelt. Das war doch garnicht der Fall, sonst hätte der nich so legga geschmeckt! Meine Meinung als Heilerin ist... mir gehts gut! Und wenn ich mir selbst nisch traun kann, wem dann?", sagt sie bewusst. "Isch hab ja niemanden sonst auf den ich zählen kann", sagt sie und schlagartig ist ihr Lächeln verstorben.

Dann lässt sie sich aus ihrer Sitzposition auf den Rücken fallen und bricht in Tränen aus. "Warum nur hat Siegfried mich verlassen? Ich hatte schon Namen für unsere Kinder!!!"
von Loirana
21.05.2019 13:06
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Vehement schüttelt Yeshinna den Kopf. "Wieso schlafen? Ich bin doch überhaupt nicht mü... oh was für schöne Farben...", sagt sie und starrt in den Himmel. "Das sieht so weich aus, auf einer Wolke kann man bestimmt gut schlafen", lallt sie. Als Geron sie anspricht, kichert die Geweihte. "Ach Geron, du bist ja soooo lieb... ja stimmt, wir müssen ja den Verfluchten helfen", sagt sie und grinst mit jedem Wort weniger dümmlich. "Die armen Verfluchten, verwandelt in Stein, und das seit so langer Zeit... was sie wohl für Qualen durchleben? Schrecklich, so schrecklich traurig", fährt sie mit brüchiger Stimme weiter und eine Träne rinnt ihr über die Wange.

Doch das Weinen wird augenblicklich unterbrochen und Yeshinna wird geradezu schockiert. "Gütige Herrin, seht! Meine Haare sind zurückgekehrt und wollen sich an mir rächen weil ich sie in den Fluss geworfen habe!! Neeeeeeeeein", ruft sie panisch und zeigt mit zittriger Hand auf das goldene Einhornhaar im Baum.
von Loirana
21.05.2019 08:35
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Yeshinna grinst den Magier dümmlich an, ihr Blick fokussiert sich jedoch nicht auf ihn sondern folgt irgendetwas, dass außer ihr niemand zu sehen scheint. "So schöööön", seufzt sie, während sie sich etwas unbeholfen hinsetzen lässt, den Blick gen Himmel gerichtet. Dann schaut sie ihn kurz mit trübem Blick an. "Vergiftet? Wer ist vergiftet? Ich kann helfen, ich hab da nicht geschlafen als uns das beigebracht wurde", sagt sie und kichert wieder vor sich hin.

Als der Magier vom Aberglauben spricht, leuchten die Augen der Geweihten auf. "Ihr meint wir dürfen hier bleiben? Ich brauch noch mehr von den Pilzen!", sagt sie und schaut zu den Pilzmännchen rüber. "Kann ich noch einen haben? Bittööööö", trällert sie beginnt dann wieder aus heiterem Himmel zu lachen. "Ihr habt ja alle grün-lila Punkte im Gesicht! Das sieht komisch aus!"
von Loirana
20.05.2019 12:07
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Yeshinna erschrickt sich und verschluckt sich halb am Pilz, als Sandro zu spät nach ihrem Arm greift. Sie hustet einmal und klopft sich auf die Brust, um dann mit hochrotem Kopf ihrem Glaubensbruder zu antworten. "Wawum foll eh mih enen Pilf anbiefen, wenn eh gifffig iff?", sagt sie mit vollem Mund. Sie schluckt einmal und führt dann fort "Sie sind doch ganz nett und er hat gesagt, dass er ihn selber angebaut hat!" sagt sie empört und schaut entschuldigend zum Pilzmännchen.

"Der war übrigens sehr lecker der Pilz! Dankeschön", sagt sie zu dem Pilzmännchen und macht dann eine halbe Pirouette um wieder Sandro anzublicken - verliert dabei das Gleichgewicht und torkelt leicht zur Seite. "Hui... also... alles gut ja? Der Pilz war vollkommen in Ordnung... Hehe... lustiges Wort... Pilz... Piiiiiiilllzzzzz...", sagt sie und kichert. "So Mädels, wollen wir dann weiter? Ey Sandro, du hast voll große Hände weißt du das? Whoa... meine sind ja auch so groß... AAAH!! Ich hab auf einmal Fünf Finger!!", schreit sie und schüttelt ihre Hände als hätte sie was ekliges angefasst. "Achne, Moment... waren schon immer fünf.. hihi... hicks", sagt sie und torkelt weiter den Weg entlang.
von Loirana
17.05.2019 10:51
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Das Einhornhaar und die Diskussion darüber kriegt Yeshinna nicht mit. Stattdessen legt sie den Kopf schief und lächelt den kleineren der beiden Pilzmännchen an. "Oh, die sind ja hübsch. Die hast du ganz alleine angebaut? Beeindruckend!" sagt sie und macht ein staunendes Gesicht. Ihr Tonfall klingt als würde sie mit einem Kind reden und etwas übertrieben dessen Leistung loben. "Darf ich mir einfach so einen nehmen? Das ist ja lieb von dir" sagt sie und würde dann, sofern der Pilzmann zustimmt, nach einem der Pilze greifen und ihn sich prompt in den Mund stecken.
von Loirana
15.05.2019 13:19
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Ein wenig irritiert ob der eher schockierten Reaktionen fährt Yeshinna sich durch ihre kurzen Haare. "Nun, rückgängig kann ich es nicht machen, meine Haare treiben in diesem Augenblick schließlich flußabwärts", sagt sie mit einem Hauch von Reue in der Stimme. Doch die Aussage des Elfen zaubert ein Lächeln auf ihr Gesicht. "Ganz genau! Seht ihr, Calhenheri versteht mich", sagt sie und geht zum Elfen herüber um sich mit verschränkten Armen neben ihn zu stellen.

Als es dann weitergeht bleibt Yeshinna verhältnismäßig ruhig, damit die Gruppe nicht abgelenkt wird und sich verläuft. Dafür ist sie mit einem Mal hin und weg als sie die pilzköpfigen Wurzelmännchen treffen. "Oh wie niedlich!! Hallo ihr, ich hoffe wir stören euch nicht", sagt sie und nähert sich ihnen.
von Loirana
13.05.2019 11:01
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Etwas perplex schaut Yeshinna zu Phexis und blinzelt ein paar Mal. Mit einer Hand fährt sie durch ihre kurzen Haare. "Kaputt? Siehts so schlimm aus?" fragt sie grinsend, auch wenn man sieht, dass ihre Augen nicht mitlachen. "Im nächsten Dorf gibts sicherlich einen Babier, der das noch hübsch machen kann", sagt sie dann und schaut zu den anderen. "Es war halt Zeit für eine Veränderung, die Haare waren nur ständig im Weg und ihretwegen habe ich euch immerhin eine halbe Ewigkeit aufgehalten. Ich hatte noch nie so kurze Haare", sagt sie, nach einer Begründung suchend. "Außerdem wächst es ja nach", fügt sie noch hinzu.
von Loirana
13.05.2019 08:47
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Am Fluß lässt Yeshinna sich auf die Knie fallen und beginnt still noch einmal zu weinen. Die Frage von Phexis hatte die Geweihte noch einmal tief getroffen, doch wollte sie das dem Mädchen nicht zeigen. Sie kann ja nichts dafür, denkt Yeshinna sich und wischt sich mit dem Ärmel durch die Augen.

Nach einem Augenblick atmet sie tief durch und rutscht näher ans Ufer. Einen Moment betrachtet sie irritiert ihr Spiegelbild, die fleckig roten Wangen, die geröteten Augen, die verschmierte Schminke. Die Überraschung über ihre erschreckende Erscheinung weicht jedoch schon schnell einem neuen Schwall stummer Tränen. "Wär ich bloß im Süden geblieben...", sagt sie leise. Mit einer Hand wischt sie durchs Wasser um das Spiegelbild verschwinden zu lassen. Dann lehnt sie sich vor, wobei sie aufpasst, dass ihre langen Haare nicht ins Wasser hängen, und schöpft mit den Händen kaltes Wasser aus dem Fluß um ihr Gesicht zu waschen. Das kühle Wasser prickelt auf ihrer Haut, wäscht die Schminke und die Tränen aus dem Gesicht und die trüben Gedanken aus dem Kopf. "Kopf hoch, die Göttin hat dich nicht zu einer ihrer Dienerinnen ernannt damit du hier rumheulst! Und Curthan hat gesagt, dass er... er dich garnicht verdient hat!" sagt sie zu ihrem wieder erscheinenden Spiegelbild. Doch schon hat sie das Gefühl in ihrer Brust würde sich etwas zusammenschnüren. [tul]"Châra!", flucht sie leise. "Und wegen diesem Kerl hab ich jetzt meine Freunde heute früh so lange aufgehalten! Du bist doch sonst nicht so eitel Yeshi...", brummt sie vor sich hin und lehnt sich noch einmal übers Wasser um sich einen neuen Schwall kühlen Nasses ins Gesicht zu schleudern.

"Göttin stehe mir bei. Führe meine Schritte, erleuchte meinen Pfad. Schenke Leben und Lachen wo Unheil und Trübsaal herrschen, lindere die Pein deiner Kinder, gib ihnen Hoffnung", sagt sie dann, mit einer Hand das Regenbogenprisma umfassend. Kurz huscht ein Gedanke durch ihren Kopf und ihre andere Hand wandert in ihre Umhängetasche bis ihre Finger jenes Objekt finden, dass sie sucht. Sie holt es heraus und atmet tief durch, innerlich grinsend. "Veränderung ist gut, das Leben besteht aus Veränderungen. Ich sollte mich nicht an Vergangenes klammern, oh Herrin. Curthan hat Recht, lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Ein sauberer Schnitt ist das beste", sagt sie und greift zum Zopfband.

Zurück zu den anderen

Nach einigen Momenten kommt Yeshinna hinter dem Gebüsch wieder hervor. Schminke und Tränen sind weggewaschen und das Gesicht der Geweihten ziert wieder ein Lächeln. Anstatt langsam zu trotten, kommt sie gar angerannt, macht einen Luftsprung und dreht bei ihren Gefährten eine kleine Pirouette. Spätestens jetzt dürfte den Helden auffallen, dass ihre langen Haare, die sie zu einem Zopf gebunden hatte und der Geweihten über den Rücken bis zur Hüfte gereicht hatten, verschwunden sind. In einer wilden, dunkelblonden Wolke wehen ihre nicht mal mehr schulterlangen Haare um ihren Kopf als sie sich dreht. Die Frisur ist vorne länge als hinten, unordentlich, da die Geweihte schlicht die Schere an der Stelle angesetzt hat, wo das Zopfband war - doch auf jeden Fall sieht es 'auffällig neu' aus. Fröhlich strahlt Yeshinna ihre Gefährten an. "Ich wäre dann soweit, tut mir leid, dass ihr meinetwegen so lange warten musstet. Wollen wir weiter?"
von Loirana
09.05.2019 12:38
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Immer noch unter Stockatmung scheint Yeshinna sich ein wenig zu fangen und löst sich von Curthan. Sie schaut das Taschentuch irritiert an, nimmt es dann aber mit einem leisen "Danke" an, und wischt sich damit die Tränen aus den Augen. Die Worte des Magiers scheinen langsam zu ihr durchzudringen und einen Moment wirkt sie nachdenklich. "E...Es fühlt sich aber nicht an als hätte ich nichts falsch gemacht", sagt sie leise, während sie auch über ihre Wangen wischt und das Taschentuch sich der schwarzen Farbe des Kohlestifts vollsaugt. "Ich hätte erkennen müssen dass es ihm nicht gut geht", fügt sie vorwurfsvoll hinzu. Noch einmal wischt sie durch die Augen und atmet dann tief ein und wieder aus. "Ich... ich schätze aber mal ihr habt Recht...", sagt sie leise und reicht Curthan das Taschentuch zurück.

Als Curthan sie aufmunternd anlächelt und sagt, Siegfried hätte sie garnicht verdient, schaut die Geweihte den Magier kurz verdutzt an, bevor sie den Blick abwendet und die Lippen aufeinander presst. Ein kleines Lächeln kann sie sich dabei jedoch nicht unterdrücken. "Ihr seid zu gütig", sagt sie dem Magier noch, als Phexis auf die beiden zuläuft. Etwas überrumpelt von der plötzlichen Umarmung beginnt sie einen Arm herauszuwinden und wuschelt Phexis durchs Haar. "S...Der Ritter kommt nicht. Er hat b...beschlossen einen anderen Weg zu gehen, ohne uns. Er will auch kein Ritter mehr sein", sagt sie, laut genug damit es alle hören. "Danke Kleine. Ändere dich nie! Umarmungen können die Welt bedeuten", sagt sie zu Phexis und schenkt dann Curthan ein kurzes, nicht ganz überzeugendes Grinsen.

Sie wischt sich mit dem Ärmel noch eine Träne aus dem Augenwinkel. "Ich... ich wäre gerne einen kurzen Augenblick alleine, entschuldigt bitte dass ich euch so aufhalte", sagt sie und schaut sich kurz um. Dann löst sie sich von Curthan und Phexis und geht auf ein Gebüsch am Fluss zu, offenbar um sich dahinter, ungesehen von den anderen, zu waschen.
von Loirana
07.05.2019 10:17
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Die Geweihte schluchts weiter in Curthans Armen. "Ich... ich hätte bei ihm sein sollen...", bringt sie stockend hervor, die Finger in Curthans Robe vergraben. "Warum nur... was habe ich falsch gemacht?", heult sie und schaut zu Curthan auf. Die Augen sind gerötet, die Schminke - vor allem die Linien die mit einem Kohlestift gezeichnet wurden - ist über ihre Wangen verlaufen und geben nahezu ein erschreckendes Muster ab. Noch immer Kullern dicke Tränen aus den Augen der Geweihten, doch immerhin schreit sie nicht mehr und schlägt Curthan auch nicht - sie wirkt eher resigniert und gebrochen.

"Ich... Ich dachte... er... und... wenn das hier vorbei ist... dann...", wimmert sie und wendet den Blick wieder ab. "Oh Göttin... ich bin so eine Idiotin...", fügt sie schluchzend hinzu.
von Loirana
04.05.2019 12:38
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Als Curthan versucht Yeshinna in ihre Arme zu schließen, schwindet die Gegenwehr der Geweihten und sie drückt ihr Gesicht gegen den Magier. Schluchzend und am ganzen Körper zitternd verharrt sie so, bis sie schließlich die Hand mit dem mittlerweile ein wenig zerknüllten Brief etwas hebt und Curthan hinhällt. "Warum... Warum..." wimmert sie leise.
von Loirana
03.05.2019 14:29
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Im Bärnwald

Mit einer wischenden Bewegung ihrer Hand blockt Yeshinna den Arm Curthans ab, der ihr ein Taschentuch anbietet, in der anderen Hand hält sie den Brief, ihre Fingerknöchel heben sich weiß hervor während sie eine Faust ballt. "Ich hätte DOCH bei ihm sollen! IHR habt mich glauben lassen, dass alles gut ist und Siegfried zurückkehren wird!!" brüllt die Geweihte den Magier an.

Die Faust mit dem Brief drückt sie Curthan gegen die Brust, noch immer zittert sie am ganzen Körper. Bevor Curthan den Brief ihrer Hand entnehmen kann, zieht sie diese kurz zurück und schlägt gegen seine Brust, dann mit der anderen Hand, bis ein regelrechter Hagel aus kleinen Schlägen - alle zu schwach um dem Magier ernsthaft zu schaden, auf Curthans Oberkörper einprasseln. "IHR HABT GELOOOGEN!!!", heult Yeshinna, und sackt schließlich schluchzend zu Boden.
von Loirana
01.05.2019 20:45
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Die Reise zum Bärnwald

Yeshinna wirkt sehr aufgeregt und hoch motiviert auf dem Weg in den Bärnwald, ihre gute Laune lässt sich weder von Wind und Wetter noch von dreckigen Straßen oder der Kälte oder Nässe beeinträchtigen. Immer wieder stimmt sie Lieder an und animiert ihre Gefährten dazu zu singen, egal ob sie wollen oder Curthan heißen, und ist schlichtweg guter Dinge - zumindest die ersten beiden Tage der Reise. Immer wieder spricht sie davon, dass sie sich auf den Gesichtsausdruck des armen Barden freut, wenn dieser vom Fluch befreit wird, oder davon wie glücklich alle sein werden wenn die Helden ihre Mission erfüllt haben.

Am dritten Tag wird die Geweihte jedoch deutlich schweigsamer und irgendwie nervöser, wenngleich nicht weniger erfreut. Es dürfte den anderen Helden jedoch relativ offensichtlich sein, dass der eigentliche Grund für Yeshinna's Euphorie seit Reisebeginn das Wiedersehen mit Siegfried sein dürfte, was auch erklärt wieso sie nun, einen Tag vor dem Treffen, aufgeregter ist.

Dies dürfte spätestens am vierten Tag der Reise, früh morgens klar werden, da die Tsageweihte ihr morgentliches Ritual etwas eigensinnig abhielt. Die anderen waren bereits bereit weiter zu marschieren, als Yeshinna etwas unzufrieden dazu stößt, die Haare zu einem einfachen Pferdeschwanz gebunden. "Verzeiht, ich brauch noch einen Moment...", sagt sie mit geröteten Wangen und zieht sich noch kurz zurück. Etwa fünf Minuten später sind ihre Haare zu einer Haarkrone geflochten, doch die Geweihte ist noch immer unzufrieden. "Moment..."

So müssen die anderen Helden gut eine halbe Stunde warten, während Yeshinna etwas Schminke aufträgt und ihre Haare eine Verwandlung von Haarkrone über aufwendig geflochtenen Zopf, Seitenzopf, Dutt, offenen Haaren machen, bis Yeshinna schließlich wieder einen einfachen Pferdeschwanz wieder trägt, wie zu Beginn, und sichtlich zufrieden wirkt. "Kann losgehen!"

Im Bärnwald

Die Geweihte drängt ihre Gefährten zur Eile - nachdem sie für eine Verzögerung gesorgt hat - und läuft immer wieder im Hoppsala-Schritt ein wenig voraus. Schließlich erreichen sie den Treffpunkt, wo Yeshinna sich in freudiger Erwartung umschaut und schließlich den Brief erblickt.

Ihre naiv-freudige Miene wandelt sich mit jedem Wort das sie liest, begierig huschen ihre Augen über jedes geschriebe Wort... und mit jedem einzelnen verstirbt ihr Lächeln nach und nach. Die anderen können sehen wie Yeshinnas Hände anfangen zu zittern. Ungläubig schüttelt sie den Kopf, liest den Brief erneut... und noch einmal, bis die Worte zu ihrem Verstand vorgedrungen sind. "Nein... Neinneinnein... Das kann nicht sein", murmelt sie. Leichenblass schaut sie in die Gesichter der anderen Helden. "E-er ist fort... weg... für immer", stammelt sie, Tränen in den Augen. Ihr Blick sucht Curthan, den Mann der versprochen hat, dass Siegfried hier sein würde. "I-ihr... ihr habt gesagt er würde hier sein! Siegfried würde zurück kommen!! IHR HABT GESAGT ER WÜRDE WIEDERKOMMEN!!!!!!!" brüllt sie Curthan an, während Tränen über ihre Wangen rinnen. Sie läuft auf den Magier zu, den Brief in den Händen. "UND JETZT IST ER FÜR IMMER FORT!!! IHR HABT GELOGEN!!!", kreischt sie hysterisch.
von Loirana
15.04.2019 14:52
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Yeshinna wirkt als würde sie gleich losweinen, als Curthan eine Hand auf ihre Schulter legt, presst dann aber einmal die Lippen aufeinander und reißt sich zusammen. "Natürlich hätte ich ihn begleitet", sagt sie etwas kleinlaut und scheint zu begreifen, was Curthan ihr sagen will. Zermürbt schaut sie in die Runde, als sich Calhenheri und Geron mit einmischen. Etwas irritiert schaut sie den Elfen an. "Warum muss man alleine gehen? Gemeinsam lässt sich doch alles viel besser lösen, gerade wenn wir uns gegen die Dunkelheit stellen. Da sollte niemand alleine sein. Was wenn Siegfried vom Pferd stürzt? Oder diese Hexe ihr Wort bricht und ihm einen bösen Fluch an den Hals hext!" erwidert sie.

Sie schaut Curthan noch einmal in die Augen und nickt dem Magier leicht zu. "Habt Dank für eure Worte", sagt sie betrübt und müht sich ein Lächeln ab. "Ich verstehe es trotz alledem nicht, doch bleibt mir Nichts anderes übrig als auf seine Rückkehr zu warten um ihn selbst damit zu konfrontieren", fügt sie hinzu und lässt die Schultern hängen.
von Loirana
11.04.2019 10:06
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Immer noch ungläubig schaut Yeshinna den Magier mit besorgert Miene an. "Ich versteh nicht, warum will er einen Abschied vermeiden wenn er doch bald wiederkommt? Warum... Warum hat er nicht einmal einen Brief hinterlassen? Das...", ihre Stimme wird etwas brüchig und sie wendet sich ab. "Hab ich etwas Falsches gesagt? Oder nicht genug? Er war so im Unreinen mit sich nach dem was bei der Hexe passiert ist, ich hätte ihn nicht allein lassen sollen. Egoistisch von mir ein warmes Bad seinem Seelenheil vorzuziehen", sagt sie voller Empörung und mit leicht geröteten Wangen.
von Loirana
08.04.2019 11:59
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Immer noch ungläubig schaut Yeshinna Curthan an. Auf Gerons Frage hin schaut sie zu dem Geschichtenerzähler und dann zu Pexhis. Sie lächelt dem Mädchen zu, bevor sie Curthan eindringlich ansieht. "Eben, er kommt doch zurück. Er würde schließlich nicht so einfach gehen ohne sich zu verabschieden! Ein kurzer Besuch beim Baron und dann kommt er gleich wieder her", sagt sie als würde sie sich selber überzeugen wollen. "Hat er gesagt wann er wieder hier ist?" fragt sie voller Hoffnung.
von Loirana
05.04.2019 13:44
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Yeshinna folgt den anderen zurück zu Arlindes Haus, nach dem Bad hat sie ihre Haare zusammengeflochten und sieht nun weniger zerzaust aus als nach der Reise zu Grunelde. "Ja da sind wir wieder! Hochmotiviert durch die Geschenke Rahjas", ruft sie freudestrahlend aus als sie Curthan wieder erblickt. Etwas irritiert blickt sie sich um als alle das Haus Arlindes Betreten und sie Siegfried nirgens erblickt.

Als Curthan den Ritter direkt erwähnt, blickt sie den Magier direkt in die Augen, ihr Ausdruck eine Mischung aus Aufregung und einem Hauch Furcht durch eine dunkle Vorahnung. "Nicht hier? Was heißt das? Ist er Feuerholz holen gehen?", fragt sie den Magier.
von Loirana
19.03.2019 08:50
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Rahjatempel

Yeshinna runzelt die Stirn als der Elf ihr antwortet und nimmt noch einen Schluck vom Wein. Gerade will sie antworten, als Phexis dazwischen geht. Sie seufzt und legt dem Mädchen eine Hand auf die Schulter. "Du hast Recht, wir sollten nicht streiten", sagt sie mit sanfter Stimme.

Yeshinna stutzt kurz bei der Frage danach, warum sie Geweihte geworden ist und lässt ihrer Kollegin den Vortritt, während sie selbst überlegt wie das bei ihr war. "Wäre es nach meinen Eltern gegangen, wäre ich wohl in das Familiengeschäft mit eingestiegen als Pferdezüchterin, so wie es meine drei Schwestern schon vor mir getan haben. Ich mochte die Tiere zwar, doch war ich als kleines Mädchen nie bei der Sache. Mit meinen Schwestern hab ich mich auch nie so verstanden, die dachten immer ich bin verrückt weil ich lieber barfuß im Wald spielen wollte oder Spatzen zugeguckt habe als zu lernen oder auf den Weiden zu helfen."
"Von früh an liebte ich die Natur, die Vielfalt und Schönheit des Lebens und erfreute mich an jedem neuen Tag. Vermutlich war es meine ungebrochen gute Laune die dafür gesorgt hat, dass meine liebe Mama mich immer zum Tsatempel gebracht hat tagsüber. Die Leute da waren so nett, dass ich mir beim besten Willen nicht vorstellen konnte irgendetwas anderes zu werden als auch eine Dienerin der jungen Göttin"
, erzählt sie dann fröhlich. "Ich hörte nie eines Tages den Ruf der Göttin, ich glaube nämlich, dass sie weiß, dass ich seit dem Tag meiner Geburt ihr gehöre, und ich weiß das auch", sagt sie dann zwinkernd zu Phexis.
von Loirana
18.03.2019 15:59
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Yeshinna rollt mit den Augen und wirft der Rahjageweihten einen kurzen Blick zu, bevor sie sich wieder zum Elfen dreht. "Was meine liebe Schwester sagen will ist, dass sie euer Volk nicht kennen muss um zu erkennen, dass ihr unüberlegt gehandelt habt. Welchen Unterschied macht es, von welchem Volk ihr seid? Wir alle sind Kinder Tsas und als solche gleichermaßen gesegnet", sagt Yeshinna mit besorgter Stimme. "Ich könnte es mir nicht verzeihen wenn euch etwas zustößt, doch kann ich euch nicht vor den Auswirkungen eures eigenen Handelns schützen", fügt sie kleinlaut hinzu und nimmt einen großen Schluck vom Wein.
von Loirana
18.03.2019 14:55
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Auch Yeshinna reinigt sich Hände und Füße als Sandro es vormacht, ein paar Spritzer ins Gesicht zur Reinigung noch dazu. Sie zieht am Eingang den nassen Mantel, den sie von Gunelde geliehen bekommen hat, aus und die Stiefel ebenso. Kurz zögert sie ob sie sich entkleiden sollte, doch als Sandro und Calhenheri es vormachen, legt sie auch ihre Regenbogentunika ab und betritt im Tsagewand den kleinen Rahja-Tempel.

Beim Anblick des Zubers weiten sich ihre Augen vor Verzückung und nur ein äußerstes Maß an Selbstbeherrschung verhindert, dass sie sofort ins Wasser springt. "Rahja zum Gruße, oh holde Schwester, Dienerin der schönen Göttin! Wie versprochen besuche ich euch und habe meine Freunde mitgebracht" begrüßt Yeshinna überschwänglich die Rahjageweihte.

Sie lauscht Gerons Erklärung, was sie hier wollten, mit einem halben Ohr während sie die Einrichtung dieses kleinen Tempels auf sich wirken lässt und bewundert. Als die Geweihte Wein und Saft bringt, nimmt Yeshinna einen Becher und füllt ihn halb mit Rotwein. "Habt Dank für diese Gabe eurer Herrin", bedankt sie sich bei Shahazandra. Mit dem Becher zusammen steigt sie dann ebenfalls in den warmen Zuber und setzt sich neben Phexis. Als ihre gefrorenen Gliedmaßen ins Wasser eintauchen, schließt die Geweihte kurz die Augen. "Aaaah... tut das gut... Unsere Aufgabe in allen Ehren, doch dieses Wetter hier im Norden ist wahrlich unangenehm", murmelt sie und taucht dann bis zum Kinn ins Wasser, den Weinbecher mit einer Hand über der Wasseroberfläche haltend.

Dann lauscht sie weiter Gerons Bericht und nimmt einen Schluck vom Wein. "Ja, preiset die junge Göttin die uns beistand! Aber lieber Geron, verzeiht wenn ich eure Erzählung unterbreche, doch ihr meint wohl unseren lieben Curthan oder? Sein Name lautet Seehoff, nicht Seedorf", korrigiert sie den Geschichtenerzähler und genießt dann wieder die Wärme des Wassers. "Oh Schwester, dieser Wein ist ganz vorzüglich. Sagt, habt ihr oft Besuch hier draußen? Euer Tempel ist so wunderschön, der Garten so liebevoll gestaltet, die Vorstellung, dass zu weniger dieser Schönheit Zeuge werden können, betrübt mich ein wenig", fragt sie die Geweihte.
von Loirana
12.03.2019 09:31
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Yeshinna wirkt hoch erfreut als die Helden wieder Espen erreichen. "Seht, der Herr Efferd ist mit uns und heute gnädig gestimmt! Welch schöner Tag. Sagt, wollen wir, bevor wir weiterziehen, dem Rahjaschrein einen Besuch abstatten? Als ich euch gesucht habe kam ich an diesem herrlichen Rosengarten vorbei und versprach der Dienerin der schönen Göttin, dass ich noch einmal vorbeischauen würde, wenn ich Zeit fände", sagt sie fröhlich und wirkt dann kurz irritiert als sie sich zu Siegfried umdrehen möchte, dieser sich jedoch mit Curthan zurückgezogen hat. Nur für einen Bruchteil verfliegt ihr Lächeln und sie strahlt ihre anderen Reisegefährten an. "Was haltet ihr davon?"
von Loirana
26.02.2019 16:19
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)
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Falkenherz (Märchenwälder, Zauberflüsse)

Offenkundig sehr zufrieden mit sich und der Wirkung, die ihr Gebet an ihre Herrin hat, wirbelt Yeshinna auf einem Bein herum, nimmt Siegfried dann an die Hand und hopst los, den anderen folgend. "Das ist die richtige Einstellung, mein tapferer Ritter Siegfried! Die mächtigste Waffe gegen das Dunkel der Welt ist ein Lächeln auf den Lippen, Mut im Herzen und Freude im Blut!" ruft sie, laut genug, dass alle ihre Worte vernehmen können, und grinst breit übers ganze Gesicht. "Nun auf, Kameraden, frohen Mutes voran um all diese geplagten Seelen zu befreien! Ich dulde keine Miesepeterigkeit! Das gilt auch für euch, gelehrter Herr Curthan", sagt sie und zwinkert dem Magier zu.

In ihrer Überschwänglichkeit, die Nähe ihrer Göttin spürend, scheint sie ein wenig den Zwist, der in der Luft liegt, schlichtweg zu ignorieren. "Calhenheri, ihr Elfen seid doch so begnadete Sänger, hörte ich. Wollt ihr nicht ein wenig für uns singen auf dem Rückweg? Bruder Sandro und ich können auf unseren Flöten spielen dabei!"
von Loirana
25.02.2019 11:40
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Yeshinna legt eine Hand unter Siegfrieds Kinn und dreht sein Gesicht dem Ihren zu. Eindringlich schaut sie ihm direkt in die Augen und konzentriert sich dabei auf ihre Verbindung zu ihrer Göttin. "So wahr mir meine Herrin Tsa helfen möge, ihr, Ritter Siegfried, habt nichts Falsches getan. Ihr seid ein Hüter des Lebens, ein Beschützer, und solltet euch nicht dafür schämen was ihr gerade getan habt! Ehrt eure Herrin indem ihr weiterhin mit Liebe im Herzen für das Leben kämpft und euch von der Dunkelheit löst, die jetzt euer Gemüt zu umhüllen droht!"

Ihre Stimme ist lieblich, sorgsam aber auch voller Euphorie und Tatendrang, als sie innerlich ihre Herrin anruft um dem zermarterten Ritter zu helfen.
von Loirana
21.02.2019 10:34
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Yeshinna wirft dem Elfen einen kurzen, ernsten Blick zu und wendet sich dann wieder an Siegfried. Sie lässt sein Gesicht los und legt die Hand auf seine Brust, wo sein Herz liegt. "Und ihr habt ihre Ehre verraten indem ihr nicht gestorben seid? Würde eure Herrin wollen, dass ihr euer Leben sinnlos vergeudet? Wäre es nicht in Palandriels Interesse wenn ihr alles tut um die Wesen, die von ihrer Feindin gefoltert werden, zu befreien? Niemand erwartet von euch, dass ihr euch gegen eure Herrin stellt oder euren Eid brecht. Aber ist es nicht erst recht ein Verteidigen der Ehre eurer Herrin, wenn ihr das wofür sie steht auslebt? Das Leben anderer rettet egal was mit euch geschieht?" Yeshinna spricht mit sanfter Stimme und stupst dann mit dem Zeigefinger auf Siegfrieds Brust. "Ich halte euch für einen Mann mit einem guten Herzen. Und mir ist ein Ritter, der im Angesicht des Bösen Furcht zeigt, tausend mal lieber als einer, der aus blindem Aktionismus handelt", sagt sie und grinst ihn an.
von Loirana
19.02.2019 10:20
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Mit großen, vor Schreck geweihteten Augen starrt Yeshinna Curthan an, als dieser die Gruppe zusammenstaucht. Sie wirkt ängstlicher als im Angesicht einer bösen Hexe die Leute aus Jux und Dollerei versteinert. Ihr Griff um Siegfrieds Arm festigt sich, während Calhenheri und Sandro sich rechtfertigen. Er wollte nur seine Tochter beschützen, natürlich. Ich müsste lügen wenn ich sagen würde dass ich nicht selbst schon ein Gebet an die Herrin auf den Lippen gehabt hätte.

Als es die nächste Standpauke von Curthan hagelt, zuckt die junge Geweihte kurz zusammen. Auf die Frage von ihm, wer denn auf sie alle aufpassen würde wenn nicht er, horcht Yeshinna aber kurz auf. "Die Herrin Tsa natürlich!" ruft sie freudig aus, wird dann aber wieder schnell still. Als Calhenheri erwähnt, dass Siegfried sich etwas vorzuwerfen scheint, schaut zu irritiert zum Ritter. In all dem Trubel hat sie gar ignoriert wie Siegfried sich verhält.

Kummer zeigt sich auf ihrem Gesicht, als der Ritter zu Yeshinna spricht. "Nein, aber nicht doch, mein tapferer Ritter" sagt sie und legt ihm eine Hand an die Wange. "Ihr dürft so etwas nicht sagen! Niemanden habt ihr verraten, wie kommt ihr nur darauf? Ihr standet einer Person gegenüber, die mit den Niederhöllen im Bunde steht, und habt euch wacker geschlagen", sagt sie und streicht ihm dabei sanft über seine Wange. "Wir sind für eine gute Sache hier, um das Leben vieler leidender Wesen zu retten. Ich wüsste nicht was daran verwerflich sein sollte, wenn einem dabei ein wenig die Knie zittern", sagt sie und zwinkert.
von Loirana
15.02.2019 11:19
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Niedlich? Yeshinna runzelt die Stirn und zieht einen Schmollmund, als die Hexe so über sie redet, auch dass sie scheinbar wirklich ist was sie zu sein scheint macht ihr Sorgen. Satuaria ist ihr egal... dann ist sie wirklich dem Bösen anheim gefallen! Dennoch erkennt sie an, dass Yolana Siegfried und den Elfen wieder frei lässt. Als Sandros Flötenspiel erklingt, dämmert es einen Herzschlag später was ihr Kirchenbruder dort gerade tut. Er wird doch nicht... ich dachte *ich* wäre unbedacht! Er wird ihr wehtun! Doch zu spät, da sprießen schon Blumen aus dem Boden und Yolana schrickt mit einem Schmerzenschrei davon. Hektisch sieht Yeshinna von Sandro zu Yolana zu Siegfried.

Dann eilt Yeshinna zu Siegfried, der mit hängenden Schultern und nimmt seinen linken Arm um ihn sanft aus der Burg zu geleiten. "Schnell, tapferer Rittersmann, lasst uns von hier verschwinden", flüstert die Tsageweihte Siegfried zu und versucht ihn von seinem schlurfenden Gang zu einer schnelleren Gangart zu bewegen. Sie blickt noch einmal zu Yolana, der Blick eine Mischung aus Trauer und Dankbarkeit. Diese arme Frau, leidet Qualen durch die Präsenz meiner Herrin. Oh Tsa, gib mir die Kraft diese Seele zu retten!

Auf dem Weg nach draußen duckt Yeshinna sich beim bösen Blick des Magiers. "Ich wollte doch nur...", haucht sie kurz, dann verstummt sie und führt Siegfried weiter nach draußen.
von Loirana
14.02.2019 10:39
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Yeshinna, immer noch etwas überfordert mit der Situation, schreckt auf, als die Hexe plötzlich die Stimme erhebt und Siegfried und der Elf anfangen zu versteinern. Sie eilt zu Siegfried, stellt sich schützend vor ihn, Sorge und Panik steht ihr klar ins Gesicht geschrieben. "Aufhören! Bitte!!! ALLE!" donnert sie laut und funkelt sowohl Yolana als auch Calhenheri an. "Sieht so eure Lösung für die Situation aus? Sofort persönlich beleidigend werden sobald es nicht läuft wie ihr es euch vorstellt?" pfeffert sie dem Elfen zu und wirft auch Siegfried einen ernsten Blick zu. Dann dreht sie sich ruckartig wieder der Hexe zu, immer noch Panik im Blick. "Und IHR! Diese Männer mögen das Feingefühl eines Vorschlaghammers haben, aber wenn ihr euch anmaßt uns Unhöflichkeit vorzuwerfen, müsstet ihr, Tochter Satuarias, eigentlich über solchem Worten stehen!"

Ohne viel nachzudenken geht sie ein paar Schritte auf Yolana zu, die Lippen aufeinandergepresst. "Entsteinert die beiden bitte augenblicklich! Wir werden Pandlaril aufsuchen und mir ihr sprechen, wenn ihr versprecht... nein, schwört! Wenn ihr schwört, alle die ihr versteinert habt, wieder frei zu lassen, wenn wir eure Forderung erfüllen. Es leiden immerhin mehr Lebewesen als Falber. Eure Gefühle mögen verletzt worden sein, das gibt euch aber nicht das Recht anderen zu schaden! Niemand darf das Geschenk der Göttin, das Leben, einfach so mit Füßen treten!"
von Loirana
01.02.2019 13:16
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Auf den Redeschwall Sandros hin schaut Yeshinna etwas verdutzt. Steht er schon unter ihrem Bann? Nein sowas dürfen wir garnicht denken! "Was tust du? Was wenn sie unsere Namen braucht um uns in Steine zu verwandeln??" raunt sie Sandro zu und schaut wieder zu der alten Frau mit der steinernen Haut. "Manieren sind nicht von Nöten wenn man dem Bösen gegenübertritt!" poltert Yeshinna und reckt das Kinn leicht in die Höhe, wobei sie versucht möglichst imposant zu wirken - dass sie keine Ahnung hat wie man jemandem droht ist nicht schwer zu erraten. "Eure Einsamkeit habt ihr euch selbst zuzuschreiben als ihr... ihr..." sie schaut noch einmal zu Sandro als er nach dem Namen der Frau fragt. "Oh... ja... seid ihr überhaupt Yolana? Wenn nicht tut es mir furchtbar leid", sagt sie etwas kleinlaut.