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von Pelenthor
28.08.2018 16:12
Forum: Rollenspiel & Spielwelten
Thema: Freizügigkeit in Tischrunden
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Freizügigkeit in Tischrunden

Nach dem Lesen der Lektüre "Wege des Meisters" bin ich auch der Meinung, dass sexualisierte Szenen je nach Spielergruppe ungünstig sein könnten. Ein Ausspielen findet nur in Runden statt, die darauf ausgelegt sind. Das sind One Shots, wo alle darauf rauswollen - dann macht man mit, mit mehr oder weniger viel Eigeninitiative - was gerade passt.


Ich hatte einmal auch eine Erfahrung "gegenteiliger" Art:

Einen ganzen (Spiel-)Abend lang hat die Heldengruppe in einer Taverne verbracht. Unter anderem lernte man sich da kennen, aber auch die Kellnerin wurde angeflirtet - es war richtig gute Stimmung, und alle Spieler in der Runde hatten großen Spaß, eben diese Tavernen-Szene sehr umfangreich auszuspielen, mit allem was eben in einer Taverne so passiert.

Als dann irgendwann gegen Mitternacht (real time) ein Spieler auf die Zeit aufmerksam machte, schloss ich als Meister die Szenerie mehr oder weniger mit den zwei Sätzen ab: Held#1 verbringt eine tolle Liebesnacht mit der hübschen Kellnerin und am nächsten Tag erlebt ihr ein tolles Abenteuer und erfüllt den Quest mit Bravour.

Wohlgemerkt, den Quest eines One Shots, der eigentlich an diesem Abend ausgespielt hätte werden sollen.
Somit war der One Shot somit wider Erwarten wohl offensichtlich die Taverne mit ihren vielen Facetten.
Und der von mir ausgearbeitete One Shot verblieb in der Schublade, auf dass er ein anderes Mal wieder ausgegraben werden konnte ;)


Wie gesagt: Rahjagefälliges wurde zwar den ganzen Abend angedeutet, im Flirt zwischen dem SC und der Kellnerin, aber eben kam es erst in meinem Nachsatz tatsächlich zur Sache. Alle Anwesenden waren entsprechend amüsiert, wohl keiner hatte so ein abruptes Ende ohne das ganze auszuspielen erwartet... Aber auch so etwas geht, und die meisten Spieler können sich dann auch all das vorstellen was sie sich vorstellen wollen. Ins Detail mussten wir einfach nicht gehen.