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von Cherrie
18.03.2020 22:43
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Spielsteinkampagne

Völlig fasziniert starrt Andreya auf die kleine Bühne und die Tanzvorführung, die sie völlig in ihren Bann zieht. Sie steht in sexueller Hinsicht absolut nicht auf Frauen, aber der Tanz ist so beeindruckend, dass sie unmöglich die Augen davon lassen kann.
Würde man ihr in der Zwischenzeit die Hose oder die Bluse klauen, hätte sie es vermutlich nicht einmal bemerkt.

"Uff...", stöhnt sie das ein oder andere mal, ohne sich dessen selbst bewusst zu sein, all ihre Sinne liegen auf der Darbietung. Erst als die Schatten sich verziehen und die Tulamidin erschöpft und mit Tausend kleinen Schweißperlen auf der nackten Haut zusammensinkt, wacht sie wie aus der Trance auf.

"HURRA! BRAVO! BRAVO!", schreit sie völlig begeistert los, dabei wild mit den Armen in der Luft wedelnd. Wenig damenhaft und vermutlich auch wenig stilsicher, aber dafür um so energischer und ehrlicher.
Nun versteht sie, was der Händler an dieser Frau für einen Narren gefressen hat.
von Cherrie
10.03.2020 21:08
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Spielsteinkampagne

Staunend und mit offenem Mund trabt sie den anderen hinterher, durch den festlich geschmückten Garten in das Haupthaus hinein. Natürlich hatte sie es vorher schon gesehen gehabt, aber diese Dekorationen, die ganzen Lichter, die Düfte, das alles gibt dem Anwesen etwas Magisches. So etwas hat sie noch nie gesehen.

"Boah, Lia, schau nur, die ganzen Lampen.
Angrabal, hast Du die Holzdinger da gesehen? Was bedeuten sie wohl?
Was es wohl zu Essen gehen wird, Daria? Es wird doch etwas zu essen gehen? Doch, bestimmt. Wir dürfen doch hier essen, oder?
Ulrik, wehe Du klaust was. Die hacken Dir die Hand ab. Also behalt sie bei Dir, ja?"


Völlig fasziniert starrt sie alles an und am Ende traut sie sich fast nicht, auf den teuren Kissen Platz zu nehmen, die man ihr anbietet.
"Sicher? Ja, gut...", setzt sie sich dann schließlich, nachdem sie einen unsicheren Blick zu den anderen geworfen hatte, die es ihr aber gleich tun und sich setzen.

"Das ist echt toll hier. Wart ihr schon mal auf so einer Feier? Was kommt als nächstes? Muss ich was tun oder sagen irgendwann?"
von Cherrie
28.02.2020 23:27
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"Ich... ich bin echt eingeladen? Kein Scheiss?" Andreya kann sich nur mühsam ein Glucksen vor Freude verkneifen, hüpft aber wie ein Kind von einem Bein auf das andere. Erst als ihr bewusst wird, das sie hier tut, räuspert sie sich schnell und bleibt wieder ruhig stehen, aber innerlich strahlt sie genauso wie ihre Augen es immer noch tun.

Ein reicher Kaufmann läd SIE zu einem... was auch immer ein. Ein Fest. Ein Essen. Völlig egal. Sie wurde noch nie von so einem Menschen eingeladen, erst recht nicht in sein Haus. Also zumindest nie ohne direkten Hintergedanken an eine ´Dienstleistung´, die sie nicht zu erbringen gewillt war. Aber hier, wirklich einfach nur eingeladen, als Gast!
Andreya grinst wie ein Honigkuchenpferd, wenn gleich wie ein sehr hübsches.

"Also ich komme!", ruft sie Nadrash ben Faruk noch zu, als sich dieser bereits wieder zum Gehen wendet. Nicht dass er noch glaubt, alle würden die Einladung offen lassen, so wie Angrabal.

Dann geht sie mit den anderen weiter, sie zur Poststation führend. Langsam kennt sie sich hier ja aus und Städte sind einfach ihr Ding.
Als der Zwerg dann seine Probleme mit seinen Zwergenbrüdern andeutet, schlägt ihre Miene allerdings um und sie bekommt einen traurigen Gesichtsausdruck. Erst recht, als er sich als ´Verstoßenden´ betitelt.
Verdammt, das Gefühl kenne ich. Ich kann auch nicht zurück in meine Heimatstadt.

Vielleicht kann man es ihren Augen ansehen, aber sagen tut sie nicht dazu. Statt dessen tritt sie Angrabal einfach in den Weg, bleibt dort stehen und umarmt ihn einfach einmal fest.
"Wir sind bei Dir. Ich bin bei Dir. Wir schaffen das, Angra. Wir schaffen das", flüstert sie ihm halblaut in sein Ohr.
von Cherrie
26.02.2020 20:57
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Einen guten Ruf bei der Stadtwache erarbeitet... Kurz schaudert es sie bei dem Gedanken. Irgendwie klingt er absolut absurd in ihren Ohren.
Und das Schlimmste ist: Angrabal könnte sogar recht haben.

"Wir werden mehr Zwerge sehen?", fragt sie Daria neugierig, als sie ihre Sprachkenntnisse erwähnt.
"Das wird bestimmt toll für Dich sein, Angrabal. Mehr von Deinem Volk. Und mehr von Deinem Bier!" Immerhin kennt sie sich damit etwas aus.

"Auf jeden Fall sollten wir mit Herrn Engstrand reden. Er war bisher gut zu uns und hat uns ordentlich behandelt."
Und er ist verliebt in mich.
Die meiste Zeit hatte sie das erfolgreich verdrängt, aber immer wenn sie darüber nachdenkt, so wie jetzt, hinterlässt es ein seltsames Gefühl. Nein, sie erwidert diese Gefühle nicht und er ist auch viel zu alt für sie, aber sein Interesse an ihr schmeichelt ihr mehr als sie bereit ist zuzugeben. Er ein reicher Händler, sie frisch von der Straße aufgelesen. Gut, sie trägt nun saubere Kleidung und lernt sogar lesen, aber doch wären die Unterschiede bei ihnen gewaltig. Für beide Seiten.

Erneut schüttelt sie den Gedanken weg. Und lässt einen neuen hinein: "Ich glaube, ich würde Grangor wirklich gerne sehen."
Ihr Lächeln dabei ist verträumt.
von Cherrie
23.02.2020 15:02
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"Ja klar, ich komme mit. Und zeige Dir auch den Weg." Immerhin war sie die letzten Tage viel in der Stadt unterwegs gewesen und es fällt ihr leicht, sich hier zu orientieren. Viel, viel leichter als draußen in der Natur, wo irgendwie alles gleich aussah.
Hier gibt es immer wieder Wegmarken, Tempel oder Türme, an denen man sich orientieren konnte, dazu die großen Straßen, die Gerüche, man wusste sofort wo der Hafen liegt, wenn der Wind richtig steht, man konnte die Gerber riechen und die Schläge der Schmieden hören, selbst die Bewegungsabläufe der Einwohner verrieten ihr, wo sie gerade war oder zumindest in welche Richtung sie weitergehen musste, um ans Ziel zu kommen. Städte waren schon etwas Feines!

"Was meinst Du, Angra...bal, was der Hauptmann meinte als er sagte, er habe da einen Auftrag?
Will er uns loswerden?
Oder glaubt er echt, dass wir helfen können?"

Sie klingt dabei nicht recht entschlossen, was sie glauben soll.
Und an Liasanya gewandt: "Was wohl Herrn Engstrand dazu sagt?"
von Cherrie
22.02.2020 23:34
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Ambossgebirge.
Hatte sie noch nie gehört. Aber alleine dem Wort nach stellt sie es sich groß und echt massiv vor.
Was der Hauptmann da wohl mit einem Auftrag meint?

Unentschlossen schaut sie von einem zum anderen. Angrabal wollte nach Ferdok. Liasanya die Tiere der Stadt erforschen. Und Andreya? Sie weiß es nicht. Sie hat einfach keinen Plan. Und das macht sie von einem Moment auf den anderen traurig. Ausgegrenzt. Anders als die anderen, aber nicht im positiven Sinn, wie sie meint.
von Cherrie
19.02.2020 15:10
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Für einen Moment muss Andreya wirklich nachdenken. Wie lange ist sie noch in der Stadt? Sie hatte keine Ahnung.
Schlagartig wird ihr bewusst, dass sie eigentlich noch gar keinen Plan hat, wie es weitergeht. Sie hat von Tag zu Tag gelebt, nie Zeit gehabt zu planen, nie wirklich die Option gehabt selbst zu entscheiden, was sie als nächstes tun möchte.

In Elenvina stellte sich so eine Frage nie. Und seit ihrem überhasteten Aufbruch von dort war sie immer irgendwie eingebunden gewesen, in die Schifffahrt, in die Anordnungen ihres Brötchengebers, dem Händler Engstrand und nicht zuletzt auch irgendwie in die kleine Gruppe an Leuten, mit denen sie sich aktuell umgab.
Und plötzlich diese Frage, so groß und so umfassend. Als fordere man sie auf, den Sinn des Lebens zu benennen.
Und dabei will der Hauptmann doch nur wissen, ob ich noch etwas bleibe.

Zum Glück antwortet Angrabal zuerst und gibt ihr so Zeit, alle Gedanken zu ordnen.
Ohne Erfolg.
"Äh... ich weiß nicht..?!"
von Cherrie
16.02.2020 14:25
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"Es sieht hübsch aus", stimmt Andreya dem Hauptmann zu. Zwar ist ihr nicht ganz klar, warum man etwas mit sich herumtragen sollte, was die Zeit anzeigt, aber gut, wenn sie so ein Ei hätte, würde sie es wohl auch stolz durch die Gegend tragen. Denn mit der Aussage hatte der Mann ja durchaus recht: Was soll er es zu hause hinlegen und verstauben lassen?

"Also gut, Faruk unschuldig, Schmuggler schuldig, Fall gelöst?"
Natürlich mussten noch ein paar weitere Leute beteiligt sein, das Rauschkraut ist ja irgendwie platziert worden, aber das scheint sich hier nicht aufdecken zu lassen. Und niemand würde es wohl freiwillig gestehen. Gut, ein paar kleinere Fische würden damit wohl laufen gelassen. Fair genug in ihren Augen.
von Cherrie
13.02.2020 22:33
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Kurz mustert Andreya den Hauptmann und kommt nicht umhin, seine in der Tat recht ansehnlichen Oberarme zu bemerken, die wirklich kaum flach unter das Regal gepasst haben mögen. Gerade stellt sie sich in Gedanken vor, was er mit diesen Armen bestimmt noch so alles machen könnte, als sie auch schon wieder jäh unterbrochen wird.
Das muss er eben fallen gelassen haben!

Für den Moment eines Augenblicks ist sie versucht mit ihrem Fuß nach vorne zu gleiten, sich dem Gardisten zuzuwenden, den Rücken an das Regel zu lehnen und den Gedanken mit einem freizügigen Lächeln fortzusetzen, den sie eben gehabt hat. Was hat sie zu verlieren? Nichts. Im besten Fall wäre etwas Spaß drinnen und sie war schon viel zu lange artig gewesen. Die Nacht mit Marco Eisinger, dem kleinen Eisbären, lag ja auch schon etwas zurück. Und der Hauptmann macht durchaus den Eindruck, körperlich sehr fit zu sein, genau so, wie sie es mag. Und den kleinen Schatz da unten könnte sie später immer noch holen, nein, nicht später, eigentlich gleich, sie müsste nur als letzte aus dem Raum heraus kommen.

Vergiss es, Mädchen. Die anderen haben es auch gesehen. Es ist zu offensichtlich. Und vielleicht ist es nur eine Falle, ein Trick, uns zu prüfen. Mich zu prüfen!

Andreya spitzt die Lippen leicht und lässt ein kleines, pfeifendes Geräusch entweichen, während sich ihre Entscheidung festigt.
"Entschuldigt, Hauptmann. Ihr habt da etwas verloren."
von Cherrie
20.01.2020 21:11
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Irgendwie fühlt es sich komisch an, mit der Stadtwache und gegen die Kriminellen zu arbeiten, aber für einen Rückzieher ist es nun eh längst zu spät. Außerdem will sie wirklich gerne wissen, wer nun wirklich hinter all den noch ungeklärten Dingen steckt.

"Der Schalter ist unten einem der Regale, kommt, ich zeige ihn euch", bietet sie an und tut dies dann auch, wenn man ihr folgt.

"Das Schmugglerversteck wäre so ja zu erklären", meint sie dann in die Runde, "Drei Matrosen und ein Kutscher." Klingt noch nicht wirklich glaubwürdig, aber damit könnte sie noch irgendwie ihren Frieden finden. Auch wenn weiterhin völlig unklar ist, warum man das ganze über Jahrhunderte so handhabt und nie auf die Idee kam, das Diebesgut einfach in einem anderen Versteck zu platzieren, wo man besseren Zugang hat. Im Prinzip ist es ja immer ein gewaltiges Risiko, durch den Hintereingang in ein bewachtes Haus einzudringen und dort den Keller unter der Küche zu nutzen, zu leicht konnte man dabei erwischt werden. Vor allem, wenn auch nur einer der Hausbesitzer mal Hunde hält.
"Aber was ist nun mit dem Rauschkraut? War es Zufall, dass es dort verloren wurden? Und Zufall, das man es gefunden hat? Zufall, dass man den Handelsherrn in´s Gefängnis warf?
Ne, oder?"
von Cherrie
13.01.2020 20:36
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"Also gibt es keinen Fluch?", fragt Andreya leise nach.
"Es waren ein paar Schmuggler, die seit Hunderten von Jahren versuchen wieder in den Besitz ihres Geheimverstecks zu kommen?"
Auf Angrabals Frage hin nickt sie bekräftigend: "Ja, was war mit dem Rauschkraut? Jemand kann es dort von außen platziert haben, indem das Schloss manipuliert wurde. Aber wie konnte man sicher sein, dass es auf der Party gefunden wird? Das war doch Zufall?"
Zufall oder der Zwerg. Oder doch der Händler, der sich danach bückte. Nein, der konnte doch nicht wissen, dass der Zwerg etwas fallen lassen wird. Anderseits wusste der Zwerg doch auch nicht, dass der Händler ihm bis in die Speisekammer folgt, um seine Rezepte-Fragen loszuwerden...
von Cherrie
07.01.2020 20:27
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"Aha?"
Die lange Pause, gepaart mit ihrem absolut ahnungslosen Gesicht macht klar, dass diese Ergänzung vom Hauptmann noch immer keine Erleuchtung bei ihr bringt.

"Die Statue könnte aus dem Eferdtempel stammen", schiebt sie irgendwann nach, "Da fehlte so eine. Glaube ich. Ist lange, lange her."
von Cherrie
03.01.2020 23:11
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"Ein Kutscher, der für zwei Hausherren arbeitete und drei Matrosen, die zu den Zeiten der Feste hier waren? Dazu ein Versteck, was Diebesbeute seit Hunderten von Jahren beherbergt?", fragt sie leise in die Runde ihrer Gefährten.
Noch immer will das irgendwie keinen Sinn ergeben.

"Wie passt das gefundene Rauschkraut da hinein? Und die toten Vorbesitzer?" Irgendwie brannten noch viel mehr Fragen auf ihrer Zunge, zum Beispiel warum man weiterhin Rauschkraut in das Haus schmuggelt, obwohl niemand mehr darin wohnt, der es nutzen könnte. Zumindest nicht mehr der Kutscher, der erwähnt wurde. Also außer, er hat nun auf Koch oder Wachmann umgeschult und sich einen neuen Bart stehen lassen. Warum sollte man die hintere Tür aufbrechen? Wusste der Kutscher von dem Versteck im Geheimkeller? Selbst wenn, benutzte er es immer noch, die Drogen zu lagern? War das nicht viel zu riskant? Warum sonst sollte man das hintere Türschloss knacken? Und warum zu den Zeiten, wo Parties waren? Einem der Gäste etwas zu geben wäre außerhalb des Hauses viel einfacher und unauffälliger.

Noch immer verstand Andreya nur Pferdekutsche...
von Cherrie
30.12.2019 22:15
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Instinktiv gibt sie Angrabal recht. Der Fund des Geheimkellers hat nicht etwa alles wie gehofft aufgelöst, sondern gleicht eher einem weiteren Rätsel.
"Ich bin da bei Dir", stimmt sie dem Zwerg zu. "Vielleicht würden wir mehr in Erfahrung bringen, wenn wir den Raum ausgiebig durchsuchen täten. Diese Götzenstatue könnte ein Hinweis sein. Jemand, der zu falschen Göttern betet, tötet auch Menschen!" Wo immer sie auch genau diesen Zusammenhang nun hergezogen hatte.

"Ich hoffe nur, der Hauptmann hängt nicht mit drinnen.
Irgendwie steht er zu pünktlich auf der Matte, nicht wahr?"
Und er hatte sie aus dem Raum herausgeholt, bevor sie sich wirklich intensiv umschauen konnten.

Andreya ist gespannt auf seine Enthüllungen und den Sinn, den er ihnen allen in Aussicht gestellt hatte. Und sie würde wachsam bleiben.
"Nur weil jemand eine Uniform trägt, ist er noch lange nicht der Gute", raunt sie dem Geweihten zu.
von Cherrie
30.12.2019 00:31
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"Hehlerware, Schmuggelware, Schmuckstücke, Kräuter. Alles Zeug neueren Alters, wenn ich raten müsste. Nichts, was einen Jahrhunderte alten Fluch erklärt", gibt Andreya zur Antwort. "Ich bin gespannt, was der Hauptmann hat. Denn noch immer macht das hier keinen echten Sinn, wie ich finde."
von Cherrie
29.12.2019 12:08
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Auch Andreya folgt den anderen nach oben, den kleinen Ring lässt sie in einer Innentasche ihrer Kleidung verschwinden.
"Na dann bin ich jetzt mal gespannt." Und das ist sie wirklich. Was hat es mit den Dingen im Keller nun auf sich? Was ist das für eine seltsame Statue, die neben dem Abbild von Phex steht? Und welch Informationen hatte der Hauptmann, die nun alles aufklären sollen?

Neugierig schaut sie sich im Kreis um, versucht in den Gesichtern der Hausbewohner zu lesen, was sie denken könnten. Immer wieder wechselt ihr Blick dabei vor allem zwischen dem Hausherren, dem zwergischen Koch und der Tänzerin hin und her.
von Cherrie
26.12.2019 23:04
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"Ja, gehen wir."
Tun tut sie allerdings das Gegenteil, wartet noch etwas an der Truhe, augenscheinlich um Daria den Vortritt zu lassen, aber als sie ihr dann den Rücken zuwendet und ihre massige Gestalt Andreya vor den Augen der anderen verbirgt und zusätzlich das Licht ihrer Lampe den anderen in die Augen scheint, gleitet ihre Hand rasch noch einmal zurück in die Kiste.
So ein kleiner Ring mit buntem Stein hatte es ihr angetan. Und hey, ein Souvenir kann ihr ja sicher keiner verwehren...
von Cherrie
26.12.2019 20:59
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"Schmuck? Kräuter? Schmuggelware?"
Auf der einen Seite vollkommen nachvollziehbar, in einem geheimen Keller auch geheime Waren zu lagern, aber das alles sieht ihr irgendwie zu ´neu´ aus. Vielmehr hatte Andreya erwartet, einem Jahrhunderte alten Geheimnis auf den Grund zu gehen und nicht, eine Ansammlung an Hehlerware vorzufinden.

"Was sind denn Eure Ergebnisse, Hauptmann?", fragt sie dann ebenfalls nach, auch wenn Angrabal bereits die selbe Frage stellte.
Dabei bleibt sie neben der Truhe stehen und lässt ein paar der Schmuckstücke durch ihre Finger gleiten. Vielleicht hat diese Kiste ja noch weitere Geheimfächer oder einen doppelten Boden? Während sie auf die Antwort des Gardisten wartet, tastet und klopft sie die Kiste etwas ab.
von Cherrie
23.12.2019 20:20
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"Nur eine Geheimtreppe, die in den Geheimkeller führt", ruft Andreya noch zurück, dann nimmt sie die zweite Häfte der Treppe nach unten und schaut sich um.
Bilder. Natürlich hat sie davon gehört, dass es Leute gibt die so etwas sammeln und das sie auch wertvoll sein können, aber würde man wegen Bildern Menschen über Generationen hinweg töten? Doch eher nicht. Außerdem hat sie ja niemand von hier entfernt, die Spuren und der Staub jedoch lassen darauf schließen, dass jemand hier unten war.
Nur wer? Der Zwergenkoch? Immer noch ihr bester Tipp.

Dem Fuchs der eventuell Phex darstellen soll und der seltsamen, götzenartigen Statue daneben einen langen, skeptischen Blick zuwerfend folgt sie Daria. "An den Kisten und der Truhe war jemand dran gewesen, mh?"
Neugierig lugt sie an der Mechanika vorbei, was sie da findet.
von Cherrie
18.12.2019 21:56
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"Wir haben das da!" Und damit zeigt Andreya grinsend auf die Treppe, die sich gerade in den Boden hinab gesenkt hat. "Wir wollten eben nachschauen gehen, was da unten ist."
Und genau das würde sie nun auch tun. Die Öllampe reicht sie Daria nach vorne, die direkt am der obersten Stufe steht, sie selbst hat die Kerze in der Hand und späht bereits neugierig nach unten, bereit der Mechanica zu folgen, sobald sie die ersten Schritte tut.

Was immer der Hauptmann herausgefunden hat, interessiert sie gerade nur am Rande. Also genauer gesagt: Es interessiert sie durchaus, aber der Reiz des Unbekannten, des Geheimnisvollen, ist gerade deutlich größer als alles, was der Offizier bei seinen Recherchen entdeckt haben könnte.
von Cherrie
17.12.2019 23:26
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"Wow. Eine Treppe. Mitten im Raum. Die war vorher gar nicht zu sehen", wiederholt sie das Offensichtliche noch einmal. Dann schnappt sie sich eine der Öllampen und eine Kerze aus der Küche, die ja auch erleuchtet war jetzt am späten Abend und geht zu Daria hinüber. Liasanya zwinkert sie dabei zu. "Na, auch neugierig? Ein Geheimversteck. Echt Wahnsinn."
von Cherrie
17.12.2019 20:53
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"So lange es nicht das Klicken einer Armbrust war", grinst sie zufrieden mit dem ´Fund´ und während Daria in die Speisekammer geht und sich umschaut, dreht sie noch ein paar mal weiter am Fuß des Regals. "Horch was kommt von draußen rein", singt sie ganz leise die erste Strophe eines alten Kinderliedes, während das wiederkehrende Klick-Geräusch der Mechanica die Suche hoffentlich stark erleichtert.

Das Fluchen von Angrabal bekommt sie nicht mit, immerhin sind sie im anderen Teil Flügel des Hauses.
von Cherrie
16.12.2019 20:54
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"Hätte nie gedacht, dass ich mich einmal über das Eintreffen der Stadtwache freue", grinst Andeya leise vor sich hin, dass nur die wirklich nahe stehenden Leute es verstehen können. "Hoffe sie passen gut auf, das keiner stiften geht. Und jetzt los, suchen wir weiter. Wenn wir nichts finden, wäre das ziemlich blöd."

Dann folgt sie den anderen in den kleinen Flur hinter dem Dienstboten- und Lieferanteneingang.
"Das Ding hier?", schaut sie Liasanya an und beginnt, das Möbelstück genauer zu untersuchen.
"Warum verbindet Dich jemand mit dem Boden?", spricht sie das Teil an, als könnte es zuhören und im besten Fall sogar antworten.
"Das macht doch nur Sinn, wenn man etwas verbindet. Ein Seil. Eine Stange. Oder man es im Ganzen bewegen kann..."
von Cherrie
10.12.2019 19:33
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"Es ist ein Fußboden", versucht sich Andreya zu verteidigen. "Da verschüttet man immer mal Wasser, Wein oder hat einfach nur nasse Schuhe. Wer da wichtige Papiere einfach so frei drinnen lagert, ist selbst schuld." Gut, nicht wirklich ein Argument es nicht zu tun, das selbst schuld sein, aber da das Wasser verläuft, ist hier wohl wirklich nichts weiter zu entdecken.

"Also gut, weiter."
Wenn die Speisekammer damit als durchsucht gilt, folgt sie den anderen.
von Cherrie
10.12.2019 08:20
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"Warum nicht?" Erstaunt blickt Andreya auf und unterbricht das Gießen für den Moment.
"Ist es nur eine kaputte Fuge, geht gar kein Wasser hinein oder nur minimal. Ist da unter ein größerer Hohlraum oder gar ein Keller, tropft da nun der ganze Krug rein. Hey, es ist doch nur Wasser?"
Ihre Augen verraten, dass sie Daria´s Problem wirklich nicht nachvollziehen kann.
von Cherrie
09.12.2019 21:48
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"Ein Spalt im Boden?" Das klingt doch durchaus interessant, zumindest ist es der erste Hinweis überhaupt. Sofort beginnen ihre Gedanken wieder zu rotieren: "Vielleicht ein unterirdischer Lagerraum. Vielleicht wollte der Zwergenkoch sein Rauschkraut wegschaffen und das eine Paket ist ihm wirklich runtergefallen? Er hat es gar nicht bemerkt, weil da unten im Keller noch drei Kisten voll lagern. Und erst als es beim Fest einem Besucher auffiel, musste er in Windeseile eine Ausrede suchen."
Gut, widersprach sich mit allem was sie bisher zu ahnen glaubten, aber egal.

Noch während sie redet, holt sie einen Krug Wasser und geht neben dem Spalt in die Hocke.
"Dann schauen wir doch mal, ob es nur ein kleiner Riss ist oder ein paar Liter da reinpassen."
Und langsam beginnt sie die Flüssigkeit dort hineinzugießen.
von Cherrie
03.12.2019 21:32
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"Da der Keller unter dem einen Teil des Hauses liegt, hier, von der Treppe aus nach dort", sie zeigt in die entsprechende Richtung, "sollte der Raum über uns uninteressant sein.
Ganz anders hingegen die Küche. Und die Speisekammer! Ich wette, der Koch war´s doch am Ende. Also los, ab in sein Reich!"

Und damit macht sie sich dann direkt auf die Speisekammer, unter der sie noch am ehesten einen weiteren Keller vermutet, um dort ihre Suche fortzusetzen.
von Cherrie
02.12.2019 21:35
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"Nichts. Und wieder nichts", murmelt sie enttäuscht und dreht sich mit dem Rücken gegen die Wand, um sich anzulehnen.
"Dabei ist der Keller nicht so groß wie der Rest des Hauses."

Plötzlich beginnen ihre Augen zu leuchten.
"Vielleicht ist der Zugang ja gar nicht hier, sondern im Erdgeschoss? Eine Luke im Boden, eine Falltür, so wie in den Kneipen und Tavernen, wo man die Bierfässer lagert? Wenn wir wissen, wo das Haus anscheinend NICHT unterkellert ist, dann wissen wir, wo wir suchen müssen!"
Fragend schaut sie dabei die Mechanika an, als hätte sie die Antwort eh gleich parat.
von Cherrie
01.12.2019 12:21
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Eine Weile klopft sie ebenfalls die Wände ab, erinnert sich dann aber an die Mechaniken, die sie in der Kadettenschule zu sehen bekommen haben und probiert eher, versteckte Hebel und Druckplatten zu finden. Vielleicht kann man Fackelhalter drehen, Regale bewegen oder andere, an Boden und Wänden befestigte Sachen verrücken, ziehen oder drücken?

Als Angrabal sie anspricht, schmunzelt sie nur leicht. "Du bist zu schwer um Dich hochzuheben. Aber ich kann Dir das hier spendieren." Und damit schiebt sie ihm einen kleinen Tisch hin, aus den er steigen kann und der auch leicht zu verrücken ist.
von Cherrie
01.12.2019 00:24
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"Dann auf, schauen wir, was wir finden!"
Jetzt schlägt ihr Herz doch etwas schneller, als sie sich auf den Weg in den Keller macht, neugierig, was sie dort vorfinden werden. Den Gedanken, dass sie vielleicht völlig falsch mit allen Vermutungen und Anschuldigungen liegen, versucht sie beiseite zu drängen. Immerhin war Herr Engstrand ja auch bei ihnen und wenn etwas schief geht, würde er wohl den Kopf hinhalten müssen, zumindest erst einmal offiziell. Immerhin war er es wohl auch, der die Verdächtigungen gegenüber dem Zwerg ausgesprochen hatte, was Andreya nicht getan hätte. Dazu hatten sie einfach noch zu wenig Konkretes. Aber vielleicht würde man in seinem Zimmer etwas finden, sie nimmt sich vor, dort gleich nach dem Keller weiterzusuchen.