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von Criosa
07.03.2021 22:08
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Thema: [Pendragon] Turnier in Londinium
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[Pendragon] Turnier in Londinium

Im Wald

Hugh ignoriert den Blick des Mannes, hebt aber dessen Messer auf.
"Wie ist dein Namen und woher kommt ihr?" fragt er ihn, steckt das Messer weg und stößt den Mann leicht vorwärst, in Richtung Gasthaus zurück, wobei er einen Blick in Richtung Henry wirft. Es behagt ihm nicht gerade, dass der weiterreitet, aber diese Leute hier scheinen ja keine echte Bedrohung zu sein. Zumindest nicht für einen gerüsteten Ritter.
von Criosa
07.03.2021 10:08
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[Pendragon] Turnier in Londinium

Hugh wirft nur einen kurzen Blick den weiter flüchtenden Frauen nach, aber dann zügelt er das Pferd neben dem Mann, der aufgegeben hat, springt herab und greift grob nach seinen Armen.
"Fallen lassen", brummt er, sollte der Mann noch etwas in den Händen haben, und fesselt ihm dann mit einem Strick, den er am Sattel hatte, die Hände hinter den Rücken. Das Pferd tänzelt ein wenig neben ihnen, bleibt aber stehen.
von Criosa
05.03.2021 21:43
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[Pendragon] Turnier in Londinium

Am Waldrand

Hugh treibt sein Pferd an um zwei jungen Frauen und einem Mann zu folgen, die gemeinsam in eine Richtung davon hetzen. Der hohe Schnee behindert natürlich auch sein Pferd, aber längst nicht so sehr, wie er die Fußläufigen behindert.

"Stehen bleiben!" donnert er nun doch den dreien hinterher. Er gibt ihnen nur eine einzige Chance sich ergeben. Dann ist er heran und sofern sie nicht wirklich stehen geblieben sind, schlägt er mit dem Knauf des Schwertes dem Mann gegen den Kopf, um ihn damit das bewußtsein zu rauben und ihn nicht gleich zu töten. Er will doch so langsam wissen, was zur Hölle hier eigentlich los ist.
von Criosa
05.03.2021 09:50
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[Pendragon] Turnier in Londinium

Hugh ist hier sofort wieder in seinem Element. Das jahrelange Training hat er nicht vergessen und so reagiert er bereits auf den kleinsten Hinweis von Sir Henry, reitet in der angewiesenen Flanke auf die Leute zu und zückt sein Schwert noch im Ritt, um wie der eisige Tot den Angreifern in den Rücken zu schlagen. Zum Glück hat er nicht das schüchternste Pferd genommen und hier oben macht ihm auch sein Knie kein Problem.

Er ruft den Leuten nichtmal was zu. Sein Blick ist einfach nur eiskalt und wütend! Wie erbärmlich wehrlose Händler anzufallen!
von Criosa
04.03.2021 18:09
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Hugh hatte Venora wie immer freundschaftlich, fast väterlich angelächelt und wollte gerade beginnen zu erzählen, als er den Schrei hört. Ein kurzes, besorgten Nicken zu Venora, dann hat er auch schon das Pferd gezügelt und prescht Henry nach, halbseitlich von ihm Stellung zu beziehen.
von Criosa
03.03.2021 23:41
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[Pendragon] Turnier in Londinium

Hugh hatte natürlich Sir Henry sofort zugenickt, als dieser bestimmte, dass Hugh ebenfalls mitkam. So hat er sich am Schluss der Gesellschaft eingereiht und hält die Augen offen. Wer weiß schon, von wo ein Hinterhalt auf sie warten könnte. Solange er nicht angesprochen wird hält er sich aber aus den Gesprächen erstmal raus.
von Criosa
02.03.2021 20:56
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Auch Hugh nickt und macht sich dann zurück in den Stall auf, um dort das Pferd für Lady Eris zu holen, und den Knappen zu helfen, damit die schneller fertig werden mit den Pferden der Herrschaften. Gemeinsam geht es schließlich hinaus und zurück zum Gasthaus. Natürlich gibt Hugh der Lady auch Aufsteigehilfe, sofern sie das benötigt oder möchte.
von Criosa
02.03.2021 08:45
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Hugh erreicht derweil das Gasthaus und sieht Ewyn und Lady Eris draußen stehen. Direkt strebt er auf die beiden zu.

"Verzeiht Mylady, mylord", er nickt beiden höflich zu.
"Soweit ich das beurteilen kann, sind die Schimmel reitbar. Es ist gesunde und sehr edle Tiere. Sie brauchen aber eine erfahrene Hand. Soll ich sie satteln für den Ausritt?"
Er blickt dabei kurz fragend zu Lady Eris. Er kann ja schlecht beurteilen wie gut ihre reiterlichen Fähigkeiten sind. Wenn sie also lieber doch Abstand nimmt von dem Ausritt, kann sie es ja noch sagen.
von Criosa
01.03.2021 00:20
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Hugh ist derweil im Stall und beginnt nun eines der Schimmel, soweit dieser ihn lässt, mit dem passenden Sattel zu satteln. Er spricht dabei leise mit dem Pferd, streichelt es hier und da und gibt ihm ab und ab etwas zu knabbern. Seine Art ein neues Tier kennenzulernen. Immer geduldig, aber auch durchaus mit Durchsetzungsvermögen, falls mal ein besonders sturköpfiges Ross dabei wäre.

So kann er sich natürlich auch ein gutes Bild davon machen, in welchem Zustand die Tiere sind und sofern nichts dagegen spricht geht er nachdem er fertig ist, zurück zum Gasthaus. Das Pferd lässt er erstmal noch im Stall. Er sollte es ja nicht mitbringen, sondern erstmal nur schauen, welche Pferde mitkommen können.

Auf dem Weg zurück hält er sicherheitshalber nochmal Ausschau nach der verfehdeten Familie.
von Criosa
26.02.2021 23:00
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Hugh schmunzelt.
"Nicht so gut für Euch, hm?" murmelt er den edlen Tieren zu, lässt sie dann aber erstmal in Ruhe. Er schaut sich um, ob da auch Sättel für die Schimmel irgendwo zu finden sind. Um das Geschwür des Pferdes von Sir Detrius würde er sich gleich auch noch kümmern, aber dafür muss er erst seine Tasche aus dem Gasthaus holen.
von Criosa
24.02.2021 23:11
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"Guten Morgen", grüßt Hugh zurück und schaut sich natürlich all seine Schützlinge an, bevor er dann zu den beiden weißen Feenpferden geht. Hier begrüßt er die Tiere erstmal vorsichtig, mit klarer Körpersprache und ruhiger Stimme, damit sie wissen, dass sie vor ihm keine Angst haben müssen.

"Na ihr hübschen. Wie geht es Euch?"
Er zieht ein bisschen Wurzelgemüse aus der Manteltasche und reicht es ihnen, sofern sie Anstalten machen schnuppern zu kommen.
von Criosa
24.02.2021 08:42
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Hugh zögert. Sich verstecken vor irgendwelchen vorbeiziehenden Rüpeln war nicht so wirklich seins. Aber Sir Henry hatte sicher Recht, auch wenn es ihm widerstrebte. So nickt er schließlich.

"Das werde ich, Mylord."

So wartet er doch noch einen Moment, bevor er wieder aus der Tür geht. Sein Mantel ist nun sicher nicht so auffällig wie das Gewand eines Ritters. Außerdem haben viele eingebildete hohen Herren ja die Angewohnheit, Diener welcher Art auch immer zu übersehen. So bemüht sich Hugh ungesehen wieder zum Stall zu kommen.
von Criosa
24.02.2021 00:49
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Hugh nickt.
"Natürlich Mylord. Es scheint mir auch so, als würde die Reisegesellschaft hier nur vorbei reisen. Sicher sind sie in einigen Minuten am Gasthaus vorbei."

Der Stallmeister schaut sich um. Er hofft das zumindest, dass alle Seiten friedlich bleiben.
"Ich gehe dann mal wieder zu den Pferden."

Das tut er dann auch, sofern Sir Henry nicht noch etwas anderes von ihm möchte.
von Criosa
23.02.2021 20:15
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Hugh hält noch in der Bewegung inne. Er mag sich nicht mit allen Ettiketteregeln und dem anderen höfischen Kram auskennen, aber das Wappen erkennt er wohl! Rasch, aber so unauffällig wie möglich, eilt er zurück zum Gasthaus.
Kaum hat er die Tür hinter sich geschlossen blickt er sich um.

"Ein Glück, ihr seid noch da", sagt er leise und eilt zu Henry herüber.
"Verzeihung Mylord", sagt er leise und neigt sich ein wenig zu Henry herunter, damit er nicht überhört wird.
"Draußen zieht gerade eine Reisegesellschaft mit dem Wappen dere von Crowthorne vorbei. Vier Ritter mit Knappen und ein kleines Gefolge ohne Damen. Zumindest habe ich keine gesehen", informiert er ihn vorsichtshalber.
von Criosa
22.02.2021 23:02
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Hugh schluckt soeben noch rasch den letzten Löffel seiner Grütze herunter und nickt Henry dann zu.
"Natürlich Mylord. Ich kümmere mich gleich darum."

Mit gleich, meint er natürlich sofort, wobei noch ein kurzes Lächeln zu Boudicca fliegt. Er würde ganz sicher nicht vergessen, dass sie ihm später noch eine dieser schmerzlindernden Trunke geben und ihm dazu die Zutaten erklären wollte. Aber zuerst ruft die Pflicht. So erhebt er sich auch schon und macht sich auf den Weg in den Stall. Dahin war er ja eh unterwegs.
von Criosa
21.02.2021 19:41
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Hugh sieht nicht so ganz überzeugt aus. Nachdenklich mustert er die Milch, die Boudicca ihm einflößt.
"Naja", murmelt er dann.
"Wir haben immer noch die Schlacht verloren", gibt er zu bedenken.
"Aber ich bin froh, dass wenigstens einige mit dem Leben davon kamen. Da habt ihr Recht."
von Criosa
20.02.2021 21:49
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[Pendragon] Turnier in Londinium

Hugh ist über Alan's Frage überrascht. Was er getan hatte? Außer vor Schmerzen wahnsinnig werden und beten...?
Er schluckt.
"Nun, viel tun konnte ich nicht. Nachdem die Sachsen mit uns... fertig waren und lachend abzogen bin ich zu meinem gefallenen Kameraden gerobbt. Niemand sollte allein sterben. Zumindest das konnte ich noch für ihn tun."

Er stochert in seiner Grütze herum und senkt den Blick, seine Stimme ist jetzt sehr gedämpft. Er will die Herrschaften bei ihrem Gespräch nicht stören.
"Ich habe versucht ihn zu retten. Seine Wunden abzubinden, aber es hat nichts genutzt. Nachdem ich seine Augen geschlossen habe, hatte ich nicht mehr viel Kraft übrig um meine Wunden zu verbinden, aber ich glaube ich habe es noch getan. An das Seil von John kam ich nicht dran, also... irgendwann habe ich das Bewußtsein verloren. Ich erinnere mich aber noch an das Pferd des Barons, das vor mir stehen blieb. Hinter ihm die aufgehende Sonne. Er war ein guter Mann."

Dabei schaut er kurz zu Ewyn und auch Henry. Egal ob die nun zuhören oder nicht, die beiden haben doch viel von ihrem Vater, jeder auf seine Weise.
von Criosa
20.02.2021 11:14
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Hugh hatte Boudicca angelächelt.
"Aber zumindest versuchen werde ich es. Vielleicht finden sich ja einige Zutaten in London." Zumindest die Hoffnung gab Hugh nicht so schnell auf, dafür war er wohl doch etwas zu stur wenn es um Dinge ging, die ihm wichtig waren.

Auch Ewyn nickt er mit einem freundlichen Lächeln zu, als dieser dazu kommt und mustert mit einem prüfenden Blick, ob es seinem Herrn auch gut geht und er nicht doch gestern irgendwelche Verletzungen versteckt hat. Aber der junge Herr Lynford scheint heute sogar ein bisschen innerlich zu strahlen. Definitiv eine gute, Charakterbildende Erfahrung, die er gestern gemacht hat, wie Hugh findet, also bohrt er erstmal nicht weiter.

Sein Lächeln verblasst ein wenig und er wird ernster, als Boudicca nach seinem Knie fragt.
"Oh, das ist kein Geheimnis", sagt er dann und wirft einen unbewußten Seitenblick in den Raum, aber die meisten Sachsen sind schon nach Draußen zum trainieren.
"Bevor ich Stallmeister wurde war ich Soldat im Dienste der Familie Lynford. Ich habe mit dem alten Herrn Baron gemeinsam über viele Jahre viele Schlachten bestanden, aber dann bekamen die Sachsen Verstärkung und haben uns in einer Nacht beinahe vollständig ausgemerzt. Zwei meiner Kameraden und ich haben schließlich keine andere Wahl gesehen und versucht sie auf eine falsche Fährte zu locken, damit der Baron und die anderen Männer in anderer Richtung fliehen konnten."
Hugh lockerte kurz seine Schultern, die Stirn leicht in Falten gelegt. Die Bilder dieser Nacht würden ihn wohl für immer verfolgen, wie so einiges aus dem Krieg.
"Ich hatte sehr viel Glück in dieser Nacht. Die Sachsen haben mich vom Pferd geholt, aber sie haben es nicht zuende gebracht. Vielleicht dachten sie auch, dass sie das nicht mehr müssten. Einer meiner Freunde hat es nicht geschafft. Den anderen haben sie nur zum Spott kopfüber an einen Baum gehängt, aber ihn ansonsten in Ruhe gelassen. Herr Lynford hat am nächsten Morgen nach uns suchen lassen, trotz der Gefahren, ansonsten wären wir dort alle gestorben. Ich habe fast zwei Jahre gebraucht, bis ich das Bein wieder halbwegs normal benutzen konnte, aber dank des guten Heilers, den der Baron zu dieser Zeit in der Burg stationiert hatte konnte ich es zumindest behalten."

Nun lächelt er sanft, fast ein wenig verlegen. Er hatte wie ein Besessener geübt um aufzustehen und wieder gehen zu lernen. Seine geliebte Frau hatte ihn damals schon mehrfach für verrückt erklärt, aber er hatte nie aufgegeben.
"Der Baron bot mir dann die Stelle als Stallmeister an. Für den Krieg bin ich nicht mehr so wirklich tauglich, aber ich kann immer noch mein Wissen weitergeben an die jungen, starken Männer, die nicht so leicht von den Füßen geholt werden können."

Hugh war immer noch ein ernstzunehmender Gegner, gerade gegen einen Soldaten mit wenig Erfahrung, aber gegen jemanden der seine Schwachstelle erkannte war er leichte Beute, das wusste Hugh. Aber er bereut es nicht. In dieser Nacht hatte ihr Ablenkungsmanöver vielleicht sehr viel schlimmeres verhindert und viele andere Leben gerettet. Und er war den Lynfords zutiefst dankbar, dass sie ihm danach ein neues gutes Leben ermöglicht hatten.
von Criosa
19.02.2021 22:30
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"Oh..", hielt Hugh inne und nickte dann Sir Henry dankbar zu. Mit einem breiten Lächeln setzte er sich dann neben Boudicca.
"Ohja, ich danke dir, Boudicca. Es geht mir viel besser. Zeigst du mir mal wie man dieses Gebräu mixt, dass du mir gegeben hast? Das wäre wirklich hilfreich zu wissen."
von Criosa
19.02.2021 21:50
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Wenig später taucht auch Hugh endlich auf der Treppe auf. Er geht immer noch langsam und etwas vorsichtig, aber er sieht schon deutlich erholter aus als gestern Abend noch.
Er begrüßt Sir Henry und die anderen Anwesenden mit einer freundlichen Verbeugung.
"Guten Morgen. Verzeichung Mylord, ich habe etwas verschlafen."
Das letzte ging leise an Sir Henry, worauf er auch gleich in Richtung Tür strebt, um im Stall nach dem Rechten zu schauen.
von Criosa
18.02.2021 22:57
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Sehr untypisch für Hugh, der sonst immer lange vor dem Morgengrauen wach ist, schläft der Stallmeister heute fürchterlich lange. Nichtmal Alrik bekommt ihn wach, als der polternd durch das Zimmer geht, das Fenster öffnet um die stickige Luft entweichen zu lassen und dabei noch leicht an sein Lager stößt. Hugh schläft einfach weiter. Erst die Kühle des Fensters lässt ihn langsam erwachen. Draußen hört er das fröhliche Lachen Alisonnes, die glücklich mit Sir Henry und Rhael im Schnee spielt. Träge setzt Hugh sich auf und lockert seine Schultern.
Was für ein Tag gestern!
Er schaut sich nach Boudicca um, aber das Zimmer ist leer. Dann blickt er an sich herab und bemerkt den Verband, mit dem die Heilerin sein Knie gestützt hat. Es duftet nach Kräutern und ein bisschen Rauch. Hugh lächelt dankbar und reibt vorsichtig über sein Bein. Davon ab, dass es etwas kühler war ohen Hose zu schlafen, fühlt sich sein Bein heute wirklich ganz gut an. Zumindest gemessen an der Kälte und der Anstrengung von gestern.

Er beeilt sich schließlich dann aber doch, endlich aus dem Bett zu kommen und sich anzuziehen. Nicht nur hat er einen Bären Hunger, vor allem werden das sicher die Pferde haben! Hoffentlich hat Alrik die schon versorgt!
von Criosa
18.02.2021 17:12
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Hugh nimmt dankbar den Trunk, auch wenn er kurz skeptisch daran riecht.
"Hm... danke! Was ist das?" fragt er aber doch interessiert, wenn gleich auch sehr schläfrig.
"Und... hat es geklappt?" fügt er leise, sichtlich besorgt hinzu.
"Hast du deine Erinnerungen wieder zurück?"
von Criosa
18.02.2021 11:25
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Im Gesindezimmer


Erleichtert, dass Boudicca seiner Bitte folgt geht Hugh wieder zu seinem Bett zurück. Hier schält er sich dann aus der warmen Winterhose, wobei er die Beinkleider darunter, die ihm bis zum Oberschenkel gehen, natürlich anlässt. Dann setzt er sich auf das Bett und betrachtet kurz nachdenklich sein Knie. Es sieht geschwollen aus und fühlt sich warm an, wie so oft kein so gutes Zeichen wie Hugh weiß, aber er kann froh sein, dass es überhaupt wieder funktioniert. Die langen tiefen Narben die sein ganzes Bein verunstalten und sich über dem Knie mehrfach kreuzen, sind stumme Zeugen seiner letzten Schlacht als Soldat vor vielen Jahren. Er schaut nicht gerne hin. Es macht ihm zu deutlich, wie endlich die Zeit ist, die man auf der Erde hat.

Rasch zieht er sich die warmen Decken über und legt sich hin. Nur kurz die Augen schließen, bis die Heilerin zurück ist...
von Criosa
18.02.2021 00:15
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Als Hugh Boudiccas Worte hört blickt er etwas alarmiert auf. Ewyn hört, wie er leise flucht, als er über seinen halb ausgezogenen Stiefel stolpert, und schließlich hinter Boudicca heranhumpelt.
"Verzeihung...", haucht er Ewyn zu und schaut dann Boudicca an.
"Aber Boudicca, du musst wegen mir nicht warten. Sir Ewyn hat sich mit einem Feenritter geschlagen für dich. Er kann außerdem deine Hilfe sicher auch brauchen. Ich kann warten. Deine Erinnerungen jedoch vielleicht nicht. Bitte... ich... ich kann auch unten warten, wenn ihr hier drinnen...?"

Er deutet hinter sich in den Raum. Auf gar keinen Fall kann er so einfach akzeptieren, dass sie wegen ihm seinen Herrn wegschickt!
von Criosa
17.02.2021 23:56
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Hugh schaut ihr kurz nach. Hui mit der jungen Dame legt er sich lieber nicht an. Der Gedanke in dem kalten Zimmer die Hose auszuziehen gefällt ihm zwar trotzdem nicht, aber zumindest war es ja auch recht dunkel hier. Als es klopft wartet er dann aber doch noch lieber ab. Er kann sich schon denken dass es Sir Ewyn ist, und wenn Boudicca dessen Freundin ist, will er hier ganz sicher nicht mit heruntergelassenen Hosen von seinem Herrn erwischt werden! Aber immerhin tritt er schonmal aus den Stiefeln. Sogar das kommt ihm endlos umständlich vor gerade. Es ist so kalt, dass das Leder fast an seinem Fuß festgefroren ist.
von Criosa
17.02.2021 23:15
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Hugh zögert. Leise hat er die Tür geschlossen, schaut jetzt aber doch ein bisschen betreten an sich herab.
"Ähm... die Hose ausziehen? Ich könnte das Bein auch nur etwas hochkrempeln?" schlägt er vor und wirkt plötzlich tatsächlich ziemlich verlegen, wie er da so ratlos und mit vor Kälte gerötetem Gesicht vor seinem Lager steht. Natürlich nur vor Kälte gerötet...!
von Criosa
17.02.2021 22:38
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Hugh hatte Ewyn schon helfen wollen, aber er ist dann nur endlos erleichtert, das der Ritter die Kiste selbst trägt. Als letzter den Gastraum betretend schließt er hinter allen die Tür und bleibt dort einen Augenblick stehen. Schlafen wäre großartig. Viel weiter als bis in sein Zimmer wird er vermutlich auch gar nicht mehr kommen. So würdevoll wie ihm möglich ist folgt er den anderen schließlich langsam die Treppe hinauf und geht in Richtung des Gesindezimmers, wo er aber erst kurz anklopft und kurz wartet, bevor er eintritt. Immerhin schlafen da auch zwei Damen. Da will er nicht so reinplatzen.

Nachdem er die Tür öffnet schaut er durch den Spalt hinein um zu sehen, ob Boudicca noch wach ist.
von Criosa
17.02.2021 20:17
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Hugh kämpft sich schweigsam den Weg durch den Schnee zurück. Sein Körper ist erschöpft, aber in seinem Kopf rasen immer noch die Gedanken. Er hatte gerade eine echte Feenkönigin getroffen! Davon erzählte nichtmal der immer betrunkene alte John in seinen blumigen Geschichten. So ganz kann Hugh das alles noch gar nicht glauben. Wenigstens Ewyn ist sein Zeuge, dass er nicht verrückt geworden ist.
Ewyn... Hugh mustert seinen Herrn von der Seite um abzuschätzen, ob er verletzt ist.

Als sie das Gasthaus erreichen und Hugh die Truhen sieht seufzt er leise. Ob die Lady diese wirklich ohne Gegenleistung erhalten hat?

"Mylady", murmelt er gegen die Kälte.
"Soll ich schauen ob wir noch Platz auf dem Planwagen für euer Gepäck haben? Oder wollt Ihr die Truhen lieber zuerst in Euer Zimmer bringen?"
von Criosa
17.02.2021 17:29
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Hugh hatte gezuckt, als Ewyn in den Kampf verwickelt wird. Natürlich konnte er nicht eingreifen, soviel ist ihm schon klar. Aber sein Herz klopft in heller Aufregung, als er zusieht mit welcher Leichtigkeit sein Herr der Fee unterliegt. Das die Königin Boudicca Ewyns Freundin nannte, hatte Hugh nur kurz verwundert zu Ewyn herüber schauen lassen. Jetzt jedoch spührt er den Blick der Königin auf sich und hat das Gefühl sein Herz würde stehen bleiben.

Ein Anliegen? Er darf ein Anliegen vorbringen?
Eigentlich war er nur hier, um Ewyn zu begleiten.
Wild rasend die Gedanken durch seinen Kopf. Der Junge aus dem Stall fällt ihm ein. Könnte er für seine Freiheit verhandeln?
Der Schmerz, der in seinen Eingeweiden aufflammt, als er an seine verstorbene Familie denkt, lässt ihn fast in die Knie gehen. Nein... nein das würde er nicht noch einmal tun.

Er verbeugt sich nach einigem Zögern tief vor der Königin.
"Habt Dank für Euer Angebot, Euer Hoheit. Aber ich habe kein Anliegen mehr an Euch. Ich bin nur hier, um Lady Eris und Sir Ewyn Geleitschutz zu geben."

Fast hätte er etwas hinzugefügt, aber er hält sich gerade noch zurück. Seine Fingerkuppen streifen nachdenklich sein Brustbein an der Stelle, wo sein Amulet unter dem Mantel ruht.
von Criosa
16.02.2021 00:07
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Auch Hugh erhebt sich, deutlich weniger elegant als Ewyn. Er schafft es gerade noch so einen Schmerzlaut zu unterdrücken, aber sobald er wieder steht ist er wieder still und wartet geduldig was passiert. Dabei behält er allerdings, mehr noch als die Königin und Lady Eris, die umstehenden Wachen der Königin im Auge. Er schaut auch hin und wieder zurück, um sicher zu gehen, dass niemand sie von hinten überfällt. Seine Priorität ist ganz klar da Ewyn zu beschützen.