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von Sanja
28.02.2020 19:33
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Thema: Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Nun senkt die Kleine ihren Blick und beißt sich leicht auf die Unterlippe.
"Ich glaube nicht, dass ich gut genug bin um für eine Göttin zu tanzen."
Bei den Worten des Mädchens seufzt Belinda.
"Wir hatten doch über Selbstvertrauen gesprochen, Schatz. Ausserdem kommt es Rahja auf die Hingabe an und nicht auf die Perfektion."
"Tanzt du dann mit mir zusammen?"
Jetzt lacht die schöne Novadi Frau.
"Mal sehen."
von Sanja
28.02.2020 18:10
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

"Vieleicht darf ich ja mal an einem Gottesdienst für Herrin Dschella... Ähm.. Rahja teilnehmen." Natürlich denkt die Kleine gerade an Tanz und nicht an den Rausch der Liebe.
Belima streicht dem Mädchen dabei sanft durch das Haar und blickt mit einem Lächeln zu dem Geweihten hinüber. Scheinbar ist sie sehr gespannt auf seine Antwort.
von Sanja
28.02.2020 17:39
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

"Liebreizende Tänzerin?" Fragend geht Suleikas Blick zu Belima die sie sanft anlächelt. "Er spricht von der Göttin Rahja. Du kennst sie als Radscha Uschtammar oder als Dschella."
Nun scheint das Kind zu begreifen.
"Was sind denn die Aufgaben einer Akoluthin?" Fragt sie den Geweihten neugierig.
von Sanja
28.02.2020 15:40
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

"Ich mag Nadeln nicht." Antwortet Suleika mit ganz süßem Schmollmund. "Du würdest sowieso keine Tätowierung bekommen solange du nicht erwachsen bist." Lacht Belinda daraufhin.
"Ich mag die Rose." Beharrt das Mädchen.
von Sanja
28.02.2020 10:09
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

"Vielen Dank Euer Gnaden." Suleika lächelt Rayhad etwas schüchtern an. Mit Geweihten hat sie noch nicht viel zu tun gehabt und so weiß sie nicht genau wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll. Mirhiban hingegen bekommt ein strahlendes Lächeln von der Kleinen.
"Vielleicht darfst du ja später am Abend noch einmal auf die Bühne." Meint Belima nun zu der Kleinen. Dann blickt sie zu Mirhiban.
"Raten ob die erzählten Geschichten wahr sind klingt nach einem Lustigen Spiel. Geschichten Erzählen gehört auch um Handwerk einer Sharisad. Da kann meine kleine Suleika später auch noch etwas üben. Du könntest zum Beispiel die Geschichte vom Nussbaum erzählen."
"Oh ja gerne." Nickt die Kleine daraufhin eifrig. Aber Mirhibans Frage lenkt die Aufmerksamkeit des Mädchens auf Sandro.
"Tut das eigentlich weh, wenn die Bilder in die Haut gemacht werden, Herr Sandro?"
von Sanja
27.02.2020 20:58
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Suleika errötet leicht, als ihre Darbietung gelobt wird.
"Vielen Dank. Es... Ich war sehr aufgeregt."
Ihre Lehrerin lächelt und nimmt dann Platz.
"Vielen Dank. Mein Name ist Belima sunya Hamar ash-Shabra. Aber nennt mich ruhig einfach Belima."
Kaum sitzt sie Frau klettert das Mädchen auf ihren Schoß und kuschelt sich an ihre Lehrerin an die sie völlig selbstverständlich in den Arm nimmt. Das Verhältnis der Beiden scheint deutlich enger zu sein also es für Schülerin und Lehrerin normal ist.
"Ich liebe gute Geschichten. Ob nun wahr oder einfach nur unterhaltsam."
Während sie das sagt winkt sie eine Bedienstete heran und bestellt einen verdünnten Wein und einen Becher Fruchtsaft für das Mädchen.
von Sanja
27.02.2020 19:05
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Eine ganze Weile tanzt das Mädchen und wirkt dabei leichtfüßig als würde es sie überhaupt nicht im geringsten anstrengen. Doch schließlich endet die Musik während die Kleine mit dem letzten Tackt zu Boden sinkt und klein zusammen gekauert hocken bleibt. So verharrt sie einen Augenblick bis im Publikum Applaus aufbrandet. Nun blickt sie auf und strahlt dabei über das ganze Gesicht während Belima nun auch die Bühne betritt, der Kleinen die Hand reicht und sie dann einfach mitten auf der Bühne hoch hebt und fest umarmt.
Schließlich setzt sie das Mädchen wieder ab und blickt in die Reihen der Gäste.
"Werte Damen, werte Herrn, hochverehrte Gäse des Shaya'al'Laila. Soeben wurden Sie Zeugen vom aller ersten Tanz vor fremden Augen den meine Schülerin Sukaika getanzt hat. Wir danken Euch von ganzem Herzen für eure Aufmerksamkeit und wünschen Euch noch einen zauberhaften Abend im Shaya'al'Laila.
Meine Damen und Herren: SULEIKA!"
Damit deutet sie mit beiden Händen auf das Mädchen und huscht dann von der Bühne, während die Kleine noch einen Augenblick stehen bleibt und sich in alle Richtungen verneigt, bevor sie ihrer Lehrerin folgt.
Diese blickt sich kurz um, nimmt das Mädchen dann an die Hand und nähert sich dem Tisch, den die Hausherrin ihr vorhin genannt hatte.
"Guten Abend. Die Herrin dieses wunderbaren Etabliments war so freundlich zwei Plätze für meine Schülerin und mich an diesem Tisch zu reservieren. Wäre es Euch recht, wenn wir Eurer illustren Runde gesellschaft leisten?"
von Sanja
27.02.2020 11:05
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Unterdessen betreten die Sharisad und ihre junge Schülerin wieder den großen Hauptraum des Shaya'al'Laila.
Das Mädchen hat sich umgezogen und trägt nun eine klassische Tracht der novadischen Tänzerinnen. Eine leichte Pluderhose und eine Weste mit kurzen Ärmelchen. Obwohl Bauch, Arme und Füße frei sind, wirkt es aber in keiner Weise aufreizend oder sexualisiert. Der leichte, hellblaue Stoff ist blickdicht und insgesamt wirkt ihr Erscheinungsbild Kindgerecht.
Den Thorwaler mag es beruhigen dass auch jetzt kein Sklavenmal zu sehen ist.
Neben den silbernen Arm und Fußgelenk Kettchen mit den kleinen Glöckchen trägt sie nun noch ein silbernes Diadem im Haar, dass mit geschwungenen Bögen in ihre Stirn reicht, wo ein heller, bläulich schimmernder Edelstein eingefasst ist.

Die erwachsene Belima hingegen trägt noch immer das Kleid, dass sie schon beim betreten des Shaya getragen hat. Sie hat sich offenkundig nicht weiter zurecht gemacht. Der Aufritt soll Suleika gehören und Belima will ihr in keiner Weise die Show stehlen.

Am Rand der Bühne bleibt die Keine stehen und Belima geht vor ihr in die Hocke. Ein paar Worte sagt die Sharisad noch zu Suleika. Aufmunterndes 'Du schaffst das schon. Schließ die Augen und konzentrier dich auf die Musik.'
Dann umarmt die Frau das Kind, gibt ihr einen kleinen Kuss auf die Wange und scheucht sie dann mit einem sanften Klaps auf den Po hoch auf die Bühne.

Dort angekommen stellt die Kleine sich mittig auf die Bühne, schließt ihre Augen und atmet sichtlich nervös mehrmals durch.
Belima, die inzwischen eine Art Tamburin in der Hand hält wartet einen Augenblick um den Gästen Gelegenheit zu geben Suleika zu bemerken. Dann beginnt sie mit den Fingern auf die kleine Handtrommel zu schlagen. Kunstvoll nutzt sie dabei aus, dass unterschiedliche Töne entstehen je nach dem wo und wie ihre Finger auf das Fell der Trommel treffen so dass ein fröhlicher Rhythmus entsteht. Fast würde man meinen, dass die Melodie viel zu dicht und Raumfüllend sei, um aus einer einzelnen Trommel zu kommen. Und doch schafft Belima es dabei irgendwie im Hintergrund zu bleiben. Sie hat die Bühne nicht betreten und die Musik erfüllt den Raum ohne die Musikantin in den Mittelpunkt zu rücken.
Dort steht Suleika. Das Mädchen bleibt die ersten Takte lang völlig regungslos stehen, bevor sie erst beginnt den Rhythmus mit einem Fuß mit zu gehen. Das helle klingeln ihres Schellenkettchens ergänzt sich damit mit der Trommel, während das Kind mit jedem Takt mehr in ihren Tanz gleitet.

Ihr junger Körper scheint dabei zeitweise keinerlei Knochen zu besitzen, so sehr verbiegt sie sich. Fließend und rund sind ihre Bewegungen und trotz allem wirkt die Choreographie nie steif oder einstudiert. Ganz im Gegenteil schafft sie es eine kindliche Freude am Tanz zu vermitteln.
Schon nach wenigen Augenblicken ist von der Nervosität nichts mehr zu bemerken und auch wenn ihre Darbietung letztlich alles andere als fehlerfrei ist, so ist sie doch in Anbetracht des jungen Alters eine unglaubliche Leistung.
von Sanja
26.02.2020 13:23
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

"Der Tisch ist wunderbar. Vielen Dank." Damit verneigt sich Belima nochmals und folgt dann zusammen mit Suleika dem Diener, der sie aus dem Hauptraum heraus in einen der Nebenräume die direkt gegenüber des Haupteinganges liegen führt. Neben Küche und Lagerräumen sind hier auch die Räumlichkeiten der Bediensteten zu finden und eben auch eine kleine Garderobe in der Suleika sich auf ihren Auftritt vorbereiten kann.
Natürlich bleibt Belima dabei bei ihr, hilft ihr und versucht sie noch ein wenig zu beruhigen und ein zu stimmen.
von Sanja
26.02.2020 12:49
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Suleika blickt zu Lyssandra hoch und lächelt leicht verlegen. Das hübsche Mädchen ist unglaublich nervös was aber in der Situation vermutlich völlig normal ist.
"Danke..."
Belima hingegen verneigt sich leicht. "Vielen Dank. Gibt es einen Ort, wo sie sich ungestört umziehen und vorbereiten kann?" Fragt sie dann. Noch immer ruht ihre Hand beruhigend auf der Schulter des Mädchens. Mit der zweiten Hand hält sie einen Beutel fest, den sie um ihre Schulter gehangen hat. Da der Beutel aus dem selben Material wie ihr Kleid ist, war er vorher kaum aufgefallen.
"Ach und würdet Ihr mir vielleicht die Ehre erweisen uns zwei Plätze an einem Eurer Tische zu reservieren so dass wir im Anschluss noch etwas bleiben können?"
von Sanja
26.02.2020 07:53
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Zumindest äußerlich kann der Thorwaler an dem Mädchen nichts erkennen, was seine Befürchtungen untermauern könnte. Weder Halsband noch Sklavenmal. Einzig die Kettchen die sie an Hand und Fußgelenken trägt könnte man mit viel Phantasie als Hinweis auf Unfreiheit interpretieren. Immerhin trägt das Kind Ketten. Doch letztlich sind es eindeutig Schmuckstücke und keine Fesseln.
Allerdings würde das Kleid dass sie trägt die üblichen Sklavenmale auf Oberarm oder Schulter verdecken so dass letztlich alles sein könnte.
Ebenso wie die schöne Novadi Sharisad bewegt sich auch das Kind geschmeidig und von den Schritten der Beiden ist nur das leise klingeln der Silberglöckchen zu hören während sie sich der Hausherrin nähern.
"As-salâmu rastuleikum, schöne Herrin dieses ehrenwerten Hauses." Begrüßt die Sharisad diese. "Mein Name ist Belima sunya Hamar ash-Shabra und ich komme mit einer demütigen Bitte zu Euch.
Diese junge Dame hier ist meine Schülerin Suleika. Eine talentierte Tänzerin die gerne zum ersten mal vor Publikum tanzen würde.
Wenn Ihr es erlaubt, würde ich ihr dieses im geschützten Rahmen Eures wunderbaren Hauses ermöglichen."
von Sanja
25.02.2020 21:34
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Während der Torwaler sich vorstellt, betritt ein weiterer Gast die Räumlichkeiten des Shaya'al Laila. Eine Frau vieleicht mitte vierzig, in einem edlen Gewand in rot und Gold Tönen. Eine Erscheinung wie die aufgehende Sonne. Ohne dass man genau festmachen könnte woran es liegt füllt die Aura dieser Dame augenblicklich den Raum. Jedes Detail ihrer Erscheinung scheint perfekt abgestimmt. Von den sicher teuren Schmuckstücken die sie trägt über die Schminke, Frisur bis hin zu den feinen Schuhen.
Jede Bewegung ist fließend und rund und ihre wachen und klaren Augen scheinen den Raum sofort erfasst zu haben.
Ohne dass ein Wort gesagt worden wäre ist sofort eines klar: Diese Frau ist eine Sharisad. Natürlich hat sie durch ihr hohes Alter ihre Blüte bereits überschritten, doch sie ist noch immer eine wunderschöne Frau und ihre Erscheinung lässt keinen Zweifel, dass sie noch immer mit leichtigkeit jedes Publikum zu verzaubern vermag.
Doch im Augenblick scheint das nicht ihr Ziel zu sein, denn sie betritt das Shaya nicht allein. Ihre Hand ruht sanft auf der Schulter eines vieleicht sieben oder acht Jahre alten Mädchens, dass ein ebenfalls edles blaues Kleid trägt. Auch dieses Kind wirkt gepflegt und tatsächlich trägt es schminke. Ausserdem feine Schmuckarmbänder mit kleinen silbernen Glöckchen sowie Kettchen an den Fußgelenken mit den selben Glöckchen.
Etwas schüchtern blickt das Kind zu der Frau hoch, die sich gerade im Raum umblickt und dann zielstrebig auf die Hausherrin zu kommt.
von Sanja
07.02.2020 09:42
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Kurz hatte Tutu Gordovan inrritiert angeblickt. Sie hatte doch noch eine Geschichte erzählt. Die von der Nacht auf dem Friedhof und wie sie und Herrin Jasmina sich geküsst hatten.
Hätte sie danach noch eine Geschichte erzählen müssen?
Irgendwie hatte Tutu wohl den Überblick verloren.
"Beim nächsten mal erzähle ich die Geschichte vom Abend im Shaya'al'Laila, wo mir die Freiheit geschenkt wurde." Antwortet sie mit einem sanften Lächeln. Dann verabschieden sie sich und zusammen mit Injo geht es zurück in das Gasthaus, wo er ein Zimmer angemietet hatte.
Das Lied der Zwergin bekommt sie schon nicht mehr mit.
von Sanja
05.02.2020 20:52
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Tutu nickt eifrig und lächelt Sandro an. "Das werde ich, Herr. .... Euer Gnaden meine ich... Danke."
Dann blickt sie zu Phexis und lächelt auch diese an. Irgendwie schade, dass sich ihre Wege jetzt wohl trennen. Aber immerhin sieht es ja so aus, als würden sie sich bald wieder sehen.
"Ich freue mich schon auf unsere Reise..." Meint sie leise zu dem gleichaltrigen Mädchen.
von Sanja
05.02.2020 16:38
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Ganz vorsichtig nimmt Tutu das Dokument entgegen... Dieses Pergament ist der Beleg für ihre Freiheit. Nun ist sie keine Sklavin mehr. Zögerlich tastet sie nach dem Lederband um ihren Hals. "Danke Herr."
Nun blickt sie wieder auf das Dokument. Was soll sie nun damit tun? Herr Sandro hatte vorhin erzählt, dass er selbst nur eine Kopie seiner Freilassungsurkunde bei sich trägt und das wertvolle Original sicher irgendwo liegt. Aber Tutu hat gerade keine Idee wo sie dieses Pergament sicher lagern sollte... oder wo sie eine Abschrift davon her bekommen könnte.
Vielleicht hätte sie Herrn Lifthrasil fragen sollen. Der schien ja sehr gegen Sklaverei zu sein und in seinem Handelshaus würde es sicher eine Möglichkeit geben das Dokument sicher zu verwahren. Doch nun ist er bereits weg und so faltet das Mädchen ihre Freilassungsurkunde schließlich zusammen und steckt sie vorsichtig in ihre Tasche. Wirklich ein seltsames Gefühl.
von Sanja
05.02.2020 13:51
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

"Ja, Herr." Natürlich springt Tutu sofort auf und hilft Injo von seinem erhöhten Stuhl herunter. Ihr Verhalten ihm gegenüber hat sich wirklich kein bisschen geändert.
Als Sandro dann auf die fehlende Unterschrift hinweist, beißt Tutu sich leicht auf ihre Unterlippe und blickt zwischen Injo und Sandro hin und her.
von Sanja
03.02.2020 08:22
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Nachdenklich blickt Tutu in die Runde. Trotz ihres bisherigen niedrigen Standes war sie doch letztlich sehr behütet aufgewachsen. Zumindest von all diesen Dämonen Dingen hatte sie kaum etwas mit bekommen. Herr Al Chadim hatte seine Tochter und damit auch Tutu sorgfältig davor beschützt.
Nun jedoch fragt das blonde Mädchen sich, ob sie wirklich auch einen Beitrag im Kampf gegen die Dämonen leisten könnte? Was könnte sie schon tun? Vielleicht den Kämpfern etwas zu essen machen oder ihre Rüstungen säubern. Aber eine saubere Rüstung schützt im Kampf auch nicht besser als eine schmutzige.
Nein, im Kampf wäre sie wohl nutzlos. Bestenfalls ein Köder, um Gegner in eine Falle locken zu können.
von Sanja
01.02.2020 09:05
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

"Ich habe mich noch nie geprügelt." Meint Tutu leise und klingt dabei durchaus verwundert. Dass sich gegenseitig weh tun Spaß machen kann, kann sie sich irgendwie überhaupt nicht vorstellen. Ein paar mal wurde sie verprügelt in ihrem Leben und das hat alles andere als Spaß gemacht.
"Vieleicht ist es lustiger, wenn man sich wehren kann."
von Sanja
31.01.2020 15:00
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Die Vorstellung wie zwei Magier sich im Schlamm wälzen und raufen entlockt Tutu ein leises Kichern. Eine wirklich schöne Geschichte.
von Sanja
28.01.2020 07:23
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Die ganze Situation ist für Tutu völlig überwältigend. Wie hätte sie darauf vorbereitet sein können.
So ist es letztendlich die Geschichte des Tsa geweihten Musikers die sie langsam wieder zur Ruhe kommen lässt. Inzwischen hat sie sich auch wieder hin gesetzt und lauscht der Geschichte. Dabei wird ihr langsam aber sicher etwas klar. Sie selbst kann sich nun entscheiden was sie aus ihrem Leben machen möchte.
Bisher war für sie immer klar, dass sie ihr Leben lang als Sklavin ihren Herrn Dienen würde bis sie irgendwann zu alt dafür gewesen wäre und vielleicht das Glück gehabt hätte von einem großzügigen Herrn ein Gnadenbrot zu bekommen.
Doch nun liegt ihre Zukunft in ihren eigenen Händen. Wie Herr Sandro kann sie sich entscheiden was sie tut. Weiter dienen, ein Handwerk erlernen oder sogar eine Geweihte werden. Ihr Blick geht zu Injo hinüber. Ihr Herr ist Forscher und Mechanikus. Vielleicht würde sie ihn bitten ihr sein Handwerk bei zu bringen?
Ja, das könnte ihr gefallen. auch wenn ihre Lebensspanne wohl nicht ausreichen würde um alles zu erlernen was dieser seltsame, freundliche Herr weiß.
Zufrieden lächelt sie.
Dass neben dem Tsa Geweihten auch ein Phexischer Geweihter seinen Segen auf sie gesprochen hat bemerkt das Mädchen überhaupt nicht.
von Sanja
23.01.2020 22:59
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Denk an all das, was du dir von deinem neuen Lebensabschnitt wünschst. Verdutzt blickt Tutu den Mann an. Woher soll sie denn wissen was sie sich wünscht? Gerade hat sich wirklich alles für sie verändert. Über weitere Wünsche hat sie da noch nicht annähernd nach gedacht.
Vor ein paar Minuten hätte sie noch ohne zu zögern gesagt, dass sie sich wünscht ihren Herrn nie zu enttäuschen aber jetzt?
Herrn Tinker nicht enttäuschen ist noch immer ein guter Wunsch.... Dass und dass sie in ihrem neuen Leben glücklich werden würde... Oder besser noch dass alle hier am Tisch glücklich werden würden.
Noch während Tutu diese Wünsche in ihren Gedanken formuliert beginnt Sandro einen Segen zu sprechen und Tutus Augen werden groß, als sie begreift, dass der Musiker nicht nur Musiker sondern auch Geweihter ist.
Unterdessen versinkt der Mann in Schweigen und Tutu wagt es kaum zu atmen. Wie sollte sie damit jetzt umgehen? Aber das strahlen in ihrem hübschen Gesicht zeigt nur zu deutlich wie glücklich sie gerade ist. Völlig verunsichert aber Glücklich.
von Sanja
23.01.2020 07:11
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

"Die friedfertige Tsa mag ich auch sehr." antwortet Tutu. Ja, dieser Moment passt wohl wirklich zu dieser Göttin. Ein Moment in dem sich alles für sie ändert. Es war für Tutu immer klar, dass sie als Sklavin alt werden und sterben würde, doch jetzt plötzlich ist ihre Zukunft völlig unklar. Vielleicht würde sie irgendwann heiraten und Kinder bekommen, die die Sklaverei nie kennen lernen würden. Dieser Gedanke lässt das hübsche, blonde Mädchen lächeln.
"Ich wünschte Herrin Jasmina wäre jetzt hier und könnte das mit erleben."
von Sanja
22.01.2020 21:40
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"Ich würde gern bei Wasser bleiben, Herrin." Antwortet Tutu der Zwergin schließlich, nachdem sie sich von ihrem Herrn gelöst hat. Alle um sie Herum mit Herr und Herrin an zu sprechen wird sie sich wohl so schnell nicht abgewöhnen können.
Dann Blickt sie zu Sandro. "Ja, ich glaube an die Zwölf. Am meisten verbunden fühle mich aber mit der weisen Marhibo, der siebten Ehefrau Rastullas. Aber das bedeutet nicht, dass ich die Zwölfe verleugnen würde, Herr.
Letztlich wiedersprechen sich der Rashdulla Glaube und der Zwölfgötter Glaube ja kaum. Warum sollte die Tochter Borons nicht die Ehefrau Rashdullas sein?"
von Sanja
22.01.2020 12:46
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Kurz blickt Tutu zu Phexis, als diese sie umarmt. Dieses Mädchen freut sich ehrlich für sie und das ist ein gutes Gefühl. Tutu lächelt sie an, blickt dann aber wieder zu ihrem Herrn, der in diesem Moment seine Entscheidung trifft. Freibrief, kein Mal mehr aber das Halsband darf sie weiter tragen, bis sie selbst dazu bereit ist, es ab zu legen. Tutu auf eine seltsame Art erleichtert, dass es ihr das Band nicht sofort abgenommen hat. Doch die ganze Tragweite von Herrn Tinkers Entscheidung kann sie einfach noch nicht fassen. Freiheit. War für die meisten Menschen das wohl höchste Gut ist, macht ihr irgendwie Angst.
Als Sklavin durfte sie nicht über sich selbst entscheiden, aber sie musste auch nichts entscheiden. Freiheit bedeutet auch Verantwortung und auf diese Verantwortung wurde sie nie vorbereitet.
Und dennoch... Herr Tinker hat ihr die Freiheit geschenkt doch sie ist trotzdem nicht auf sich allein gestellt. Er wird weiter ihr Herr sein. Nicht mehr ihr Besitzer sondern ihr Dienstherr. Dass und das vertraute Gefühl ihres Halsbandes das sie vorerst weiter tragen wird geben ihr die benötigte Sicherheit.
So verharrt sie einen Moment vor Injo kniend und sortiert ihre Gefühle und Gedanken. In diesem Augenblick überreicht die Hausherrin ihr einen feinen Ring und reißt sie damit aus ihren Gedanken. Völlig überrumpelt nimmt sie den Ring entgegen und weiß dabei erstmal überhaupt nicht, was sie sagen soll.
"Äh... Danke, Herrin." Einen Augenblick lang kniet sie regungslos da, während eine einzelne Träne über ihre Wange kullert. Dann steht sie plötzlich auf und umarmt Lyssandra plötzlich und ohne irgendeine Vorwarnung. "Danke...." wiederholt sie dabei.
Nach ein paar Herzschlägen löst sie sich aber wieder von der Gastgeberin und blickt wieder zu Injo. "Danke, Herr..." Und damit umarmt sie auch den Grolm.
von Sanja
21.01.2020 21:12
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Inzwischen wirkt Tutu völlig überfordert. Sie hatte gehofft, dass ihre Geschichte dieses Thema unterbricht und danach über etwas anderes gesprochen würde. Doch stattdessen wird ihre Freilassung immer konkreter.
"Ich... Ich weiß es nicht Herr." Antwortet sie dem Barden schließlich als dieser fragt ob sie frei sein möchte.
"Ich weiß überhaupt nicht wie es ist frei zu sein. Irgendwie macht mir der Gedanke Angst während er zugleich wunderbar klingt.
Bis eben war da die Aussicht irgendwann frei zu sein, wenn wir im Mittelreich angelangt sind, aber jetzt gleich? Ich meine..."

Nun bricht sie ab. Einen Augenblick lang blickt sie in die Runde bis ihr Blick an Injo hängen bleibt.
Schließlich steht sie auf und geht zu ihrem kleinen Herren. Dort kniet sie sich neben seinem Stuhl hin so dass sie zu ihm aufblicken muss.
"Herr. Ich kann überhaupt nicht ausdrücken wie glücklich es mich macht, dass Ihr mir dieses Angebot macht. Ich möchte aber nicht, dass Ihr das tut, weil die anderen Herrschaften euch dazu drängen.
Meine Treue und Loyalität gehört ausschließlich Euch und wenn Ihr mir die Freiheit schenkt wird das meine Treue eher verstärken denn schwächen. Meine Loyalität liegt nicht in dem Leder um meinen Hals.
Solange Ihr mir Nahrung, Kleidung und einen Platz zum Schlafen gebt möchte ich auch kein Geld von Euch... Oder von Euch Herr Sandro."
Kurz blickt sie zu dem Musiker und dann wieder zu Injo.
von Sanja
21.01.2020 10:40
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Tutu wirkt nicht gerade glücklich bei dieser ganzen Diskussion. Vor allem nicht, da ihre unbedachte Frage das Ganze schon wieder ausgelöst hatte. Aber wie könnte sie das Thema davon weg bringen? Vielleicht wenn jemand eine weitere Geschichte erzählt?
Tief atmet sie durch. Dann erzählt sie selbst eben noch einmal etwas.

"Ich bin auch einmal weg gelaufen und wieder eingefangen worden. Natürlich bin ich nicht wirklich weg gelaufen. Herrin Jasmina war bei mir. Es war einer ihrer Versuche etwas Besonderes zu erleben. Genau genommen wollte sie einen Jungen küssen. Genau wie ich war sie ja viel zu jung um der liebestollen Khabla zu huldigen. Aber sie wollte auch nicht von Dere gehen ohne zunindest mal richtig geküsst worden zu sein.
Also ist sie mal wieder zuhause ausgerissen. Zusammen sind wir einfach aus der Stadt heraus um irgendwo im Umland einen Bauernjungen zu finden. Jasmina meinte, dass man uns in der Stadt sicher suchen würde und dass die Jungs auf dem Land naiver und unschuldiger wären." Tutu schmunzelt.
"Nun, es stellte sich heraus, dass es deutlich schwieriger war als wir es uns vorgestellt hatten und als es zu dämmern begann erreichten wir die Grenzen von Al'Uruch. Das ist die Totenstadt von Fasar. Ein 3000 Jahre alter Ort voller mystischer Geheimnisse. Gräber und Grüfte bilden eine Stadt die größer ist als so manche Stadt des Mittelreiches.
Sofort war Herrin Jasmina Feuer und Flamme. Eine Nacht in der Totenstadt. Das versprach ein großes Abenteuer und so betraten wir diesen Ort. Vielleicht eine Mutprobe. Allerdings stellten wir schnell fest, dass es weit weniger Mut erforderte als wir dachten. Tatsächlich ist die Totenstadt nicht annähernd so tot wie wir dachten. Dort leben duzende von Steinmetzen, Einbalsamierern, Holzschnitzern, Klageweibern und Totengräbern mit ihren Familien. An manchen stellen war die Luft erfüllt von Kinderlachen.
Natürlich wollte die Herrin eher in die unheimlicheren oder gruseligen Teile der Grabfelder gelangen. Inzwischen war er dunkel geworden und irgendwie geschah es, dass wir uns verloren. Plötzlich war ich ganz allein an diesem finsteren Ort und dann tauchte ein Golgarit auf. Ich habe mich so erschrocken, dass ich reis aus nahm doch der Ordenskrieger kannte die Umgebung und ich ... nunja, eben nicht.
Tja, da stand ich nun. Eine Sklavin ohne Herr, drei Meilen außerhalb von Fasar. Jedem war natürlich sofort klar, dass ich weggelaufen sein musste.
Niemand wollte meine Version der Geschichte hören. Schließlich waren sich alle sicher, dass ich ja doch nur lügen würde um meinen Hals zu retten.
Ich wurde zu einer Hütte vor den Toren der Totenstadt gebrach, wo man mich in einen leerstehenden Hundezwinger sperrte.
Von Herrin Jasmina hingegen war keine Spur. Erst hoffte ich, dass sie kommen und das Missverständnis aufklären würde, doch als sie nicht auftauchte begann ich mir Sorgen zu machen. Was, wenn sie irgendwo zwischen den Gräbern läge und Hilfe brauchte?
Doch nichts dergleichen war passiert.
Sie hatte gesehen wie ich gefasst wurde und wusste sofort, dass sie als Kind ohne irgendwelche Papiere keine Chance hätte mich dort raus zu holen. Also hatte sie sich auf den Weg zurück nach Fasar gemacht um ihren Vater zu holen.
Bei allen Göttern, Herr Al Chadim kochte vor Wut als er am nächsten Tag dort ankam. Dabei wusste er wohl selbst nicht so genau auf wen er nun eigentlich wütend war.
Wie auch immer. Bis zu diesem Tag trug ich mein Sklavenmal auf der Schulter. Mit Nadeln war die Farbe unter die Haut gestochen worden. Herr Al Chadim lies es noch an diesem Tag entfernen und ersetzte es durch ein einfach mit Tinte aufgemaltes Mal. Dann gab er Herrin Jasmina einen Schlüssel zu meinem Halsband und bat sie mir das Band ab zu nehmen und das Mal weg zu wischen, wenn wir wieder so etwas ausdrehen würden.
Und so endete unsere Suche nach einem Kuss für die Herrin... nun... noch nicht ganz. Am Abend des Tages nachdem ich der Herrin beim Bad geholfen hatte sah sie mich an und meinte, dass sie noch immer keinen Kuss bekommen hätte... und dann hat sie mich geküsst.
Das war ein ganz komisches Gefühl... Immerhin waren wir beide Mädchen. Trotzdem werde ich es nie vergessen."
von Sanja
20.01.2020 21:33
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Etwas hilflos sitzt Tutu da und blickt in die Runde als das Thema auf ihre Freilassung kommt.
"Ich wollte doch nur wissen, ob Herr Tinker mich mit ins Güldenland nehmen möchte." Meint sie irgendwann leise. Sie wollte wirklich nicht, dass ihr Herr jetzt deshalb unter Druck gesetzt wird.
"Ich habe nie nach Freiheit gestrebt. Ich habe immer nur auf einen guten Herrn gehofft. Herr Tinker ist der beste Herr, den ich mir hätte wünschen können."
von Sanja
20.01.2020 13:34
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Gespräche über Handelswaren. Das ist etwas, wo Tutu nicht mit reden kann. Aber bei den ganzen Gesprächen über Reisen ins ferne Güldenland kommt ihr etwas anderes in den Sinn.
"Herr Tinker? Wenn Ihr irgendwann wieder zurück über das Meer in Euer Zuhause reisen werdet. Würdet Ihr mich dann mitnehmen oder vorher verkaufen?"
von Sanja
18.01.2020 23:17
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Ein Riesenkraken, zwei Schritt große Ameisen die man zu einem Flos umbauen kann, Menschengroße Maden... Diese Geschichte klingt in Tutus jungen Ohren dann doch zu fantastisch. Nein. Die hat der Herr sich sicher augedacht, oder?
Wie auch immer, er ist ein guter Erzähler und Tutu hängt gebannt an seinen Lippen während er erzählt.
Als er zum Ende kommt blickt sie dann in die Runde. Jeder sollte noch eine Geschichte erzählen. Aber ihre kleinen Geschichten müssen doch unglaublich langweilig sein im Vergleich zu diesen großartigen, epischen Geschichten der Herrschaften.
Aber vieleicht würde man sie ja übersehen, wenn sie sich nur ruhig genug verhält?
von Sanja
18.01.2020 13:26
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Shaya´al´Laila in Zorgan (offenes RP)

Tutu hatte der Geschichte gelauscht obwohl sie vieles nicht verstanden hatte. Magie, Güldenland, beeinflussen von Zeit. Alles Dinge von denen sie keine Ahnung hat. Aber sie begreift worum es im großen und ganzen bei diesem Experiment ging und sie versteht was mit Herrn Gordovan passiert ist.
Vor allem aber fasziniert sein Spiel mit den Flammen die junge Sklavin. Was für ein unglaubliches Können. Natürlich hat Tutu schon den einen oder anderen Zauberer gesehen. Selbst auf dem Jahrmarkt gab es hin und wieder einen Zauberkundigen, der die Menschen mit seinem können erfreut hat.
Aber das hier war etwas anderes. So nah dass sie die Wärme der Flammen auf dem Gesicht spüren kann.
Tutus Mund steht offen, während sie gebannt dem Spiel der Flammen folgt, bis Gordovan schließlich ans Ende seiner Geschichte kommt und die Flammen wieder auf die normale Größe zurück fallen lässt.
Ganz kurz ist sie versucht zu applaudieren, aber da niemand sonst so reagiert lässt sie ihre Hände vor dem ersten klatschen wieder sinken.

"Ich finde es traurig, dass Euer Sohn nur an sein Erbe denkt, Herr." Meint sie schließlich leise. "Er sollte sich freuen seinen Vater nicht so früh an Satinav zu verlieren... Wenn es mir erlaubt ist so etwas zu sagen, Herr."