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von Jadoran
11.02.2019 08:17
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

@S7evin: Abgesehen davon, das Du augenscheinlich alle Tulamiden zu Novadis erklärst - Du wilst also eine Fäntelalterwelt ohne irgendeine spürbare Arbeitsteilung der Geschlechter:
S7evin hat geschrieben:
11.02.2019 02:10
Mir will es nicht in den Kopf, warum in einer Fantasiewelt sozialpsychologische Probleme umbedingt repräsentiert sein müssen. Frauenfeindliche Kulturen, Patriachate, Matriarchate, was Amazonen mit männlichen Babies machen, das gehört alles zu der Sorte Scheisse, die ich in meinem Fantasy Pen & Paper Rollenspiel nicht brauche!
Also eine absolut durchgegenderte Welt, noch stärker, als DSA5 nach WdV es ist? Wo alle Reiche - abgesehen davon, dass sie nichts deutsches an sich haben dürfen - die gleiche Regierungs- und Gesellschaftsform haben. Alles schön einheitlich, bloss keine Abweichungen. Was gefällt Dir denn überhaupt an DSA?
von Jadoran
10.02.2019 22:58
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Thema: Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Angenommen, die Umfrage wäre repräsentativ (was sie definitiv nicht ist) für die zahlungswillige Kundschaft und multiplizierende Fanbase...

Dann müsste gerade am Horasreich und an Maraskan geschraubt werden, um es kundengefälliger zu machen und dem MR. Thorwal und den Tulamidenlanden mehr Produkte gewidmet werden, denn die sind ja "die am wenigsten unbeliebten".
Aber Du kannst ja eine Kampagne ausarbeiten, in der das Mittelreich (wieder) einmal so richtig zerlegt wird und sie Ulisses vorstellen.. vielleicht bringen sie das dann :wink:
von Jadoran
10.02.2019 22:41
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Aranien kann auf Anchopal strategisch nicht verzichten. Die "Kornkammer" Araniens liegt nämlich wie ein weicher Bauch, offen und Ungeschützt da. Die Hauptanbaugebiete für Getreide befinden sich angeblich nord- und nordwestlich von Anchopal, Anchopal ist der Verkehrsknotenpunkt da, mindestens genau so wichtig wie Chalukand. Eher tut sich Aranien mit sonstwem gegen Hasrabal zusammen als mit Hasrabal gegen einen dritten. Das Mittelreich bedroht Aranien nicht im geringsten.

Das Mittelreich als übermächtig zu bezeichnen, ist ... unzutreffend. Es hat gar keine aktivierbare Feldtaugliche Heeresmacht (sofern nicht ein Autor sie eben mal wieder herbeischreibt), es hat mehrere Fronten, an denen starke, wenn nicht sogar stärkere Mächter stehen:
- die Taifas (Horasreich)
- Der Norden (Orks)
- Der Osten (Die Rest-SL)
Warum sich mit Andergast anlegen? Wozu? es muss ja erst einmal die Wildermark, halb Gareth, ganz Wehrheim, die ehemalige Traviamark, die Rabenmark wieder aufgebaut werden. Und Mittelreichisch-Tobrien.
Die größte Militärische Macht hat - wenn man mal die Orks ausser Konkurrenz laufen läßt - das Horasreich. Eigentlich könmnten die alles ausser Al'Anfa mühelos niederbügeln. (Dürfen sie aber natürlich nicht, wegen des Setting-Artenschutzes)

Ausserdem: Inwiefern wird das Setting oder die "Lebendige Geschichte" interessanter, wenn das MR zum X.ten Mal auf die Schnauze kriegt? (G7, JdF, Mondenkaiser, VeG... )
von Jadoran
09.02.2019 12:06
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

@Eadee: Ich kenne den Verlauf hauptsächlich aus dem Boten und den Diskussionen auf Alveran (r.i.p.) und Vinsalt, das damals noch ein Rollenspielforum war. Den Verlauf kann man ja nachlesen: Unter einem windigen Vorwand fallen die Mordmärker ins idyllische, von Intrigen und Banden bedrohte friedliche Feenland Albernia ein, und dank der Machenschaften einer bösen Verräterin manvöriert die gute Königin sich ins Abseits, wobei sie 'zugegebenermassen ein klein wenig über die Stränge schlägt' - Guerillakriegsführung eben, die ja immer cool ist, wenn es die Guten machen und bestialischer Terrorismus, wenn's die anderen machen. Die Nordmärker antworten mit klassischen Sheriff von Nottingham Methoden...
Das ging ein paar OT-Jahre hin und her, bis es keiner mehr lesen wollte, dann griff 'endlich' Rohaja ein, Helden überführten die Böse Intirgantin, die hingerichtet wurde. Dann ging alles mehr oder weniger zurück auf Anfang, und jeder fragte sich: "Und was sollte das ganze jetzt bitte schön?"
von Jadoran
09.02.2019 09:21
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Auch im Alberniakonflikt ist DSA leider sofort ins übliche S/W-Muster verfallen. Es war sehr schnell klar, dass Helden die albernischen Freiheitskämpfer gegen die bösen Mordmärker zu unterstützen hätten. Es gibt - soweit mir bekannt - kein offizielles Szenario oder Botenabenteuer, wo das umgekehrt gewesen wäre, und es wurde einem deutlich reingedrückt, dass die Gute Königin Opfer des Bösen Herzogs wurde. Und dann hat ja auch die Gute Kaiserin am Schluss für ein Happy End gesorgt. Ich glaube, in dieser Zeit ist Jast Gorsam erst vielen Spieler wirklich ans Herz gewachsen :lol:
Es war eigentlich ein interessanter Konflikt, viele Spieler sind darauf angesprungen, aber die Einseitigkeit der Bewertung hat auch für viel Unmut gesorgt. Aber anscheinend braucht es für viele die klare Zuordnung: "Die da sind böse, wenn ihr die tothaut, tut ihr noch was Gutes."
von Jadoran
08.02.2019 22:09
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

S7evin hat geschrieben:
08.02.2019 22:04
Dass niemand einen Al'Anfaner ... spiel will,
Ummm... ich muss dich enttäuschen. Ich habe hier mehrere Jahre ein FAB geleitet und leite immer noch ein anderes, die beide im Al'Anfanischen Kernland spielen, wo die alanfanische Kultur die großteils unhinterfragte Heimatkultur darstellt und die meisten Helden und NSC Alanfaner sind. Al'Anfa ist richtig cool.
von Jadoran
08.02.2019 21:53
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

@S7evin: DSA wird in Deutschland von dort Lebenden für großteils auch dort lebende Kunden gemacht. Deren durchschnittliche Fäntelaltervorstellung soll durchs Mittelreich abgebildet werden, damit sie sich da reindenken, drin wohl fühlen und damit identifizieren können. (deswegen ist das MR mittlerweile auch frei von jeglicher Diskriminierung) Danach sind dazu die "Lieblingsurlaubsländer" drum herum gekommen.
Dein lodernder Hass auf alles Deutsche sei Dir unbenommen, aber gestattet sei die Frage: Warum projezierst Du ihn auf ein Tischrollenspiel? Deine Wahrnehmung des Mittelreiches hat mit dem Kanon nur sehr begrenzt etwas zu tun. Warum suchst Du in den Regionen Aventuriens nach "Den Guten Kulturen" und "Den Bösen Kulturen"? Deine Behauptung, dass tulamidische Kulturen einseitig als böse und minderwertig dargestellt würden entspricht einfach nicht den Tatsachen. Alle grösseren Kulturen Aventuriens werden in ihrer jeweiligen Regionalspielhilfe als toll dargestellt. Selbst Orcs und Goblins sind "irgendwie cool".

Und ganz nebenbei: Der erfolgreichste Geheimdienst sind immer noch die Samthandschuhe. Die haben auch die coolsten Uniformen! :cookie:
von Jadoran
14.08.2017 22:47
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Hinzu kommt noch, dass die gut 20% nicht die Spielerschaft allgemein, sondern nur wir stimmwilligen Hanseln aus diesem Forum sind (wobei ich für bzw. gegen Maraskan gestimmt habe)... so wichtig ich mich nehme, wenn Ulisses von uns paar Leutchen leben müsste, dann wäre DSA wahrscheinlich heute eine 1-Man-Show
von Jadoran
10.08.2017 11:15
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Ich denke, es ist einfach das horasische Setting, das technologiemässig und gesellschaftsmässig am weitesten aus dem "klassischen Fäntelalter" ausbricht.
Ich mag es für sich gesehen sehr gerne, aber es braucht ein ähnlich modernes Al'Anfa und Thorwal, um spannend zu bleiben. Auf mich wirkt es immer ein bischen wie ein "MR, 200 Jahre später". Dazu kommt, dass die Anteile von "Italien der Renaissance", "Frankreich unter dem Sonnenkönig", "Horatio Hornblower England" und "Freie NIederlande" so stark gemischt sind, dass nichts eigenes da raus kommt sondern jeder Meister sich für einen Schwerpunkt entscheidet und es anders darstellt. (Und ich bin da ja selbst nicht besser)
von Jadoran
06.08.2017 11:11
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Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Die Novaids haben keinen Hass auf Frauen, sie haben ein anderes Gesellschaftsmodell. Sie haben auch normalerweise keinen blindwütigen Hass auf Andersgläubige sondern lehnen nur deren Sitten ab. (Und als Kiesow die Novadis eingeführt hat, hat kein Mensch in Deutschland das Wort Salafismus benutzt, da gabs gerade mal die PLO im Fernsehen mit seinen drei Programmen ;) ) Mit ihrer Gastfreundschaft sind sie aber schon mal deutlich umgänglicher als etwa die Steppen- und Firnelfen.
Ob man die an einen strengen Islam angelehnten Wüstensöhne nun mag oder nicht ist halt Geschmacksache, aber es gibt ja auch die Orks mit ihrem Blut und Totengott. Und die Aranier sind ja auch nicht männerfeindlich. Die haben auch nur ein anderes Gesellschaftsmodell.
Ich habe schon mehrere Abenteuer auch mit sehr selbstbewußten (aber sich gesellschaftskonform verhaltenden) Heldinnen in 1001 Nacht geleitet.
von Jadoran
31.05.2017 16:47
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Re: Die unbeliebtesten Reiche Aventuriens

Auch bei mir sinds die Schwarzen Lande - aber ausschliesslich wegen der kanonischen Setzungen, die sie "unbewohnbar" machen.

Eigentlich fände ich
- einen harten aber gerechten Militärstaat
- das Reich eines verrückten Bastlers
- ein Nekromatenreich im Sinne von "Asha nutzt alles" / "Eine Ewigkeit, um Wissen zu sammeln"
- Werwolfistan
sehr reizvoll, aber dazu müsste die Dämonennutzung / Lykantrophie /Vampirismus deutlich ambivalenter sein. Auf Reiche wie Oron (ist in seiner Körperflüssigkeiten-Übersteigerung einfach nur lächerlich), Gloranien (Eiseskälte braucht keine Dämonen, Frostreiche sind auch so hart genug) oder Lolgramothien mit pervertierter Natur kann ich ersatzlos verzichten.

Aber wo ich darüber nachdenke: Ich-Bin-Aber-Nicht-Ninjastan!-Maraskan geht mir am meisten auf die Nerven. Da kommen immer die schlimmsten Spieler--Char's her :(