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von Gubblinus
16.08.2019 13:56
Forum: Rollenspiel & Spielwelten
Thema: Priester die nicht zaubern
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Priester die nicht zaubern

Hina hat geschrieben:
15.08.2019 10:46
will heissen ein Wunder muss wirklich immer von der Gottheit erbeten werden und sollte niemals planbar sein.
Aber regeltechnisch ist das doch genau so. Nur dass das "bitten um ein Wunder" und die Unplanbarkeit in einer Probe abgehandelt wird. Es ist die regeltechnische Formalisierung einer Wundererbetung und der Unberechenbarkeit der Gottheit durch den beschränkten menschlichen Geist. Diese mit inneraventurischem Leben zu füllen ist die Aufgabe des Priesterspielers (wie es eigentlich auch bei jeder anderen Probe seine Aufgabe wäre, das wird nur allzu oft nicht gemacht).

Das einzige was (regeltechnisch) passiert ist dass man die Macht der Götter dem Spielleiter nimmt und sie den Würfeln zuteilt (obwohl das auch nicht stimmt, weil wenn der Spielleiter will, kann er immer machen was er will).

Das was nicht zu diesem Konzept passt ist, dass der Priester etwas planbar NICHT kann, nämlich dann, wenn er keine Karmaenergie mehr hat. Das ist die einzig wirklich planbare Komponente die nicht dazu passt dass der Gott ja immer eingreifen könnte, wenn er denn möchte (und Zeit und Energie dafür hat, wenn wir von Göttern griechischer Prägung, also nicht allmächtigen, sondern allzu menschlichen, Göttern ausgehen)
von Gubblinus
05.08.2019 09:34
Forum: Rollenspiel & Spielwelten
Thema: Priester die nicht zaubern
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Zugriffe: 1189

Priester die nicht zaubern

Zaubernde Priester ... ist das für dich das gleiche wie Wunder wirkende Priester?

DSA hat ja ebenso zaubernde Priester, es gibt ja die Liturgien. D&D hat diese ebenso, und ich finde den Zugang von D&D hier reizvoller dass Magier nicht eingreifen können in das Leben selbst, also nicht heilen können. Das ist ein Privileg der Götter.
In DSA ist Heilen normal, mir persönlich zu normal. Kann jeder, und ist auch extrem leicht zu lernen. Ich finde es reizvoller wenn das spezieller ist (ist aber eine absolut persönliche Meinung, in diesem einen Punkt ist DSA ja fast "gamistischer" als D&D, die Anzahl an Heilbots ist in DSA wohl größer :) . Wir spielen aktuell zB eine D&D Runde, ohne Heiler. Und eine DSA Runde, wo 4 von 5 Helden heilen können).

Ansonsten muss ich ehrlich gesagt sagen ich sehe den großen Unterschied zwischen D&D und DSA in diesem Punkt nicht (zumindest von der Mechanik her). DSA nennt das ganze halt nicht Astralenergie (aber eigentlich ist es ziemlich gleich) und die Priester sind etwas weniger auf ihre Zauber angewiesen (das trifft aber auch auf die Magier zu. In D&D kann ein Magier wirklich ausschließlich casten. Den ganzen Kampf lang, jede Runde. In DSA geht dem recht schnell die AsP aus).

Prinzipiell finde ich es in einer fantastischen Welt aber stimmungsvoll wenn die Welt aktive Götter beinhaltet, dass die Priester auch Wunder wirken (zaubern) können. Wenn es sich um eine gottlose Welt handelt und die Götter nicht aktiv eingreifen, dann natürlich nicht, dann macht das ganze wenig Sinn. Aber solange die Welt aktive Götter beinhaltet, ist es ja quasi Pflicht dass die Priester auch diese aktive Kraft manifestieren können. (das ganze dann rollenspielerisch auszugestaltet obliegt dann dem Spieler selbst. Hier ist die Anforderung an einen Spieler eines Priesters finde ich größer als an einen Magier-Spieler. Den Zauber gottgefällig auszugestalten ist meist fordernder als eine Formel runterzurattern und gut isses).