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von Seidoss-Anima von Seelenheil
12.08.2020 08:56
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
12.08.2020 02:46
Ich könnte schwören in den AB steht vorne im Deckblatt ein Autor.
Moment das allererste DSA 1 AB, irgendwas mit nem schwarzen Keiler, blätter, aha ein gewisser Werner Fuchs. Puh das war harte Recherchearbeit.

Im Ernst warum sollte Ulisses diese alten Schinken nachdrucken?
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
11.08.2020 22:10
Aber hier geht es nicht nur um einzelne Autoren und Ulisses, sondern um tausende DSA Spieler, darunter vermuich zumindest hunderte DSA (1-)4.1 Liebhaber, die ggf. Nie ne vollständige Sammlung zulegen können.
Genau das bedeutet es Sammler zu sein, alten Sachen zu überhöhten Preisen nachzujagen. Die T Serien AB, haben da echt den Vogel abgeschossen aber ich habe sie über Ebay erstanden, weil ich halt unvernünftiger Sammler bin.
Da kann ich ulisses verstehen, dass man sich das nicht antuen will.
In Bezuf auf das Drucken habe ich da auch vollstes Verständnis.
Solange man an die Literatur noch als PDF rankommt, also man an den reinen Inhalt weiter herankommt, will ich mich nicht beschweren.

Ich bin eher Spieler als Sammler.
Ich mag die Bücher, aber meine Sorge gilt vlr allem dem Schreckensszenario, nicht mehr an die Inhalte heranzukommen.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
11.08.2020 22:30
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Harteschale hat geschrieben:
11.08.2020 22:18
Es ist grausam, dass Leute keine vollständige Buchsammlung zu niedrigen Preisen bekommen nachträglich, während sie vorher nicht gekauft haben?
Wahrscheinlich in der gleichen Welt, in der Elementaristen super schwach sind und ohne EG unspielbar.
Ich verstehe deinen Spott nicht.
Ja, ich finde es, gelinde gesagt, schade, dass viele DSA <5 Werke nicht mehr zum Normalpreis oder nicht einmal. Mehr als PDF erhältlich sind.

Dass sich so Mancher Spieler für den Dopelten Preis von seinen Werken trennen will, ist eben die Folge davon: Da es kaum noch ein Angenot gibt, bestimmt der Anbieter den Preis.

Und da die Natur die PnP Gene nicht nur auf Reiche verteilt hat, hat eben nicht jeder leidenschaftliche Spieler/Sammler das Geld, plötzlich das doppelte oder mehr für die sowieso schon mindestens 30+ € schweren DSA Werke aiszugeben.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
11.08.2020 22:10
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Cherrie hat geschrieben:
11.08.2020 22:08
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
11.08.2020 22:07
Aber hier geht es nicht nur um einzelne Autoren und Ulisses, sondern um tausende DSA Spieler, darunter vermuich zumindest hunderte DSA (1-)4.1 Liebhaber, die ggf. Nie ne vollständige Sammlung zulegen können.
<-- und Du ahnst vielleicht gar nicht, wie egal das einzelnen Menschen ist... ;)
Doch, und genau das finde ich so furchtbar garausam und enttäuschend.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
11.08.2020 22:07
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Harteschale hat geschrieben:
11.08.2020 22:04
Kommt vielleicht auch drauf an, wie man behandelt wurde als Autor von Ulisses ob man da zustimmt.
Aber hier geht es nicht nur um einzelne Autoren und Ulisses, sondern um tausende DSA Spieler, darunter vermuich zumindest hunderte DSA (1-)4.1 Liebhaber, die ggf. Nie ne vollständige Sammlung zulegen können.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
11.08.2020 21:22
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Cherrie hat geschrieben:
11.08.2020 21:14
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
11.08.2020 20:42
Aber wenn man keine Autoren mehr findet, wer soll dann noch Rechte beanspruchen?
<-- Die Autoren, die sich selbst finden :)
Aber können DSA Autoren so böse Menschen sein, dass sie einer Tausendschaft an Spielern den Zugang zur Literatur verleiden, indem sie die Publikationsrechte nicht herausrücken?

Ich meine, wenn Ulisses die Entscheodungsgewalt hätte, abet aus Geldgier sagen würde, dass keine alte Literatur mehr produziert wird, damit die Leute DSA5 kaufen müssen, dann wäre das eine riesen Sauerei, aber aus Konzernsicht noch verständlich.

Aber wie tief muss ich sinken um als PnP Liebhaber mich in die Literatur hineinzuknien und sie dann meinen Mitspielern vorzuenthalten?
von Seidoss-Anima von Seelenheil
11.08.2020 20:42
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Argilac hat geschrieben:
11.08.2020 20:09
Wolfio hat geschrieben:
11.08.2020 14:53
Grund ist vielmehr, dass Ulisses nach einigen Streitigkeiten mit früheren Autoren teilweise schlicht die Rechte an
etwaigen Neudrucken verloren hat.
Bei vielen Texten wissen sie oft gar nicht mehr, wer die denn geschrieben hat. Gerade Teile der Grünen Reihe sind ja aus DSA 3-Bänden entnommen worden, z.B. in Schild des Reiches aus Das Herzogtum Weiden. Da haben sie die Rechte nicht verloren, sie haben ja nicht einmal existiert. Es gibt also keine gesetzeskonforme Art eines Nachdrucks, es sei denn, Ulisses fände bei jedem alten Text den Autor heraus (sofern dieser sich noch seiner Autorschaft erinnern kann) und holte sich die Erlaubnis zum Nachdruck.
Das. Mit den fehlenden Rechten ist haltnecht schade.

Aber wenn man keine Autoren mehr findet, wer soll dann noch Rechte beanspruchen?
von Seidoss-Anima von Seelenheil
02.08.2020 14:19
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Jadoran hat geschrieben:
02.08.2020 14:17
Die Heldenwerke wären super, wenn sie die "lebendige Geschichte" vorantreiben würden. Mal hier, mal da, am besten mit einem roten Faden. Wie viele Einsteiger-Abenteuer für Leute, die "noch nie PnP gespielt haben" braucht es denn noch pro Jahr?

Wenn ich es zu machen hätte, würde ich für das Haupthema der nächsten Saison je 12 Episodenabenteuer konzipieren, die lose zusammen gefaßt zu einer Kampagne werden. Nächste Jahr kommen die Thorwaler? Okay... Eine Heerfahrt in zwölf kurzen Episoden. Das Horasreich? Ein Marineabenteuer oder eine Städtereise... und so weiter. Im Prinzip wie ein Anime. Dann hätte man recht bald zu jeder RSH zumindest eine Kampagne, es gäbe eine rote LInie in der Geschichte Aventuriens, und eventuell würden die Kunden/Fans auch inhaltlich mehr teilhaben und der nächsten Veröffentlichung entgegen fiebernm, weil sie wissen wollen, wie es weiter geht..
Ja, die Anthologiegände zu den Regionalbänden aus 4(.1) waren super.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
01.08.2020 11:53
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Zwei Eindrücke:

Negativ:
Ich zweifle immer noch an, das es aus gamistischer Sicht notwendig war, ein neues Regelwerk zu entwickeln, statt die Aventuien und Myranorregel samt Erratas von 4.1 in einem Gesamt-Großregelwerk zu vereinen, denn viele wirklich gute Regelmechaniken oder Vorteile, die mir zunächst als neu und DSA5 Innovation erschienen, sind quasi 1:1 aus Wege nach Myranor übernommen.

Des weiteren scheint mir die neue Regelkonzeption unsinnig: Ja, auch in DSA 4.1 brauchte man mehrere Bücher und es gab vereinzelt Werke, die Regelerweiterungen brachten, wie Elementarr Gewalten.

Aber ich ziehe es vor, dass man in WdH alle Rassen, Kulturen und Professionen hat und dann nur noch 3 weitere Werke brauchte.

In DSA5 sind ja sogar in Regionalbänden oder Abenteuern neue Professionsvarianten oder Sonderfertigkeiten enthalten: Ganz mieses Design.

Auch finde ich es schade, dass die einzelnen Werke anscheinen an Tiefe verlieren.
Vielleicht hat man aus den Fehlern der dsa4Zeit gelernt und versucht nun, in den Regionalbänden mehr in die Tiefe zu gehen, statt allgemeine Setzungen in Regelwerken zu liefern, die dann von den Autoren von Abenteuern oder Regionalbänden ignoriert, über Bord geworden oder stillschweigend vorausgesetzt und den Spielleitern zur Ausgestaltunf überlassen werden?

Ein Beispiel dafür ist die Götterwelt:
Ich brauche das Regelwerk AG 1, AG2 und den aventurischen Almanach, um auch nur ansatzweise auf die Informationsmenge zu den verschiedenen Göttern, Kulten und Geweihten, ihren Verbreitungen und ihrem Ansehen in den verschiedenen Regionen zu haben, wie sie alleine in Wege der Götter gebúndelt ist. Die Betonung liegt auf Ansatzweise.

Bestenfalls wollte man verhindern, dass man sich erneut darüber streitet, ob Texte wie bspw. WdG. S. 22 und 33 nur im MR und HR gelten, oder auch für Aranien, Al'Anfa und das Bornland vorausgesetzt werden können, und verschiebt konkrete Texte zu Macht, Ansehen und der jurisrischen Situation der Kirchen in die Regionalbände.

Schlimmstenfalls wird bis auf die Anmerkung im Regelwerk, dass Geweihte idR. Auch ohne den zusätzlichen Vorteil Adlig, wie Niederadel (Adel I) behandelt werden, auf Details oder Tiefe verzichtet, der Fluff ganz auf die Vademeca abgewälzt.

Von der Story her bin ich ein großer Fan von der in Orden und Bündnisse S. 102 angedeuteten erstarkenden Praioskirche im Horasreich. Ich befürchte aber, dass eine Stärkung der etablierten Kulte nicht im Sinne der Redaktion ist - auch wenn das Regelwerk und AG1 sich bemühen, auch zu Praiosgeweihten nette Worte zu schreiben und sie als PROTagonistenklasse auszuweisen.

Aber der Trend ums Karmakothäon bereitet mir Sorge, denn schon mit der HA wurde angekündigt, dass der Gedanke des kosmologischen Stranges, dass Aventurien der auserwählte Kontinent der 12G sei, relativiert werden wird und zugunsten vieler neuen oder kleinen Kulte aufgegeben wird (siehe AG2, die Konflikte zwischen der jungen Marbokirche und dem Boronkult).

Gerade aus Spielerperspektive sehe ich diese Entwicklung mit Sorge, da bisher einer von vielen Reizen beim Spielen von Geweihten einerseits die Gewissheit wahr, die Wahrheit Alverans im Rücken zu haben und andererseits das damit einhergehende Ansehen in den meisten Kulturen Aventuriens.

Positiv:
Sehr gefallen hat mir der Stil der Theaterritterkampagne und ich hoffe einfach mal, dass diese exemplarisch für den aktuellen Umgang mit Quellen geht.

Denn - - Achtung, ggf. Minimale Spoyler! - - Bis hin zu copy&paste (bei z. B. Städtebeschreibungen) wird hier ganz akribisch der noch aktuelle Regionalband zum Bornland, im Land des schwarzen Bären, verarbeitet.
Viele Figuren und Städte wurden peinlichst genau übernommen und der Plot
SpoilerShow
scheint mir der Versuch zu sein, einersits den Regionlband in die dsa5 Gegenwart zu setzen, andererseits aus den Mysteria et Arcana spannende Geschichten zu schreiben
.

Da ich selbst bei DSA4. 1 geblieben bin und zumeist selbstgeschriebene Abenteuer spiele, kann ich leider keine Gesamtbewertung abgeben. Aber wenn alle künftigen Abenteuer so sorgfältig geschrieben werden, um endlich Kanontreue/Kanonstringenz zu erschaffen und zufällige Redcons zu vermeiden, erhebe ich meinen Krug auf die neue Redaktion!

Besonders gut gefällt mir in dem Zug auch, dass die Redaktion mit WdV einen wichtigen Schritt getan hat, um einerseits den Kulten von Rahja und Levthan mehr Leben einzuhauchen, andererseits das Themaa Sex(ualität) in Aventurien und am Spieltisch zu thematisieren und, sehr dramatisch formuliert, zu ent-tabuisieren, das ja für einige ein Problem darstellt - - worauf ich hier aber nicht weiter eingehen will, da es genug Threads dazu wie Wege der Vereinigung oder Rahja und Sex gibt.

Bei der Darstellung der Götter bin ich zwiespältig.
Praios ist jetzt sexier und menschlicher, was ihn aber m. E. weniger erhaben macht.
Gut gefällt mir hingegen, dass nicht mehr jede weibliche Gottheit auf Teufel komm raus nackt oder sexualisiert dargestellt wird, wie es noch in WdG der Fall war.

Vor allem die Darstellungen Rondras und Ifirns sagen mir sehr zu.