Die Suche ergab 14 Treffer

von Seidoss-Anima von Seelenheil
18.10.2020 09:56
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Andergaster Ritter

Aberglaube wäre ja mega passend, aber dazu müsste ich nochmal UdW ganz präzise lesen.

Erst hatte ich an fettleibig gedacht, aber der Held arbeitet ja, für einen Ritter, oft auf den Feldern mit.

Entsprechen ungeeignet sind Arroganz, Eitelkeit und Reinlichkeitswahn.

Wegen der großen Prestige der Druiden wäre Vorurteile gegen Zauberei unangebracht, oder?


Ich habe jetzt folgende Idee...


Der Ritter ist der Erbe eines Ritterguts, das zur Freifrauschaft Theshkal gehört, allerdings zu denjenigen, die den westlichen Rand Theskaliens bilden, sodass die Kultur die aufsatzlose Andergast-Kultur ist.

Da es immer mal wieder zu Überfällen von Orks kommt und die Felder gegen wilde Tiere verteidigt werden müssen, kann der amtierende Ritter, Wendolyn von Fassbender, jeden starken Arm gebrauchen. Also bleibt der Sohnemann Wenzelslaus (unser SC) nach seiner Schwertleite erst einmal daheim, anstatt sich in der Welt da draußen (dem Andergaster Wald...) die Hörner abzustoßen.

Da der SC aber ja mal das Rittergut erben soll und nicht jeden Tag, an dem es mal keinen Überfall gibt, mit Schattenkämpfen oder Liegestütze verbringen kann, weist der Vater ihn direkt in die Bürden der Verwaltung und Bewirtschaftung eines Rittergutes ein und lässt seinen Sohn, wo nötig, auch mal auf den Feldern mitarbeiten.

Dies geht dann 6 Jahre so, was durch BGB Gutsherr ausgedrückt wird.
Inzwischen ist der jüngere SOhn auch Krieger oder RItter geworden, während der SC zwar schon einiges über die Verwaltung eines Ritterguts gelernt hat, aber seine Fähigkeiten in der ritterlichen Kampfkunst sich nur spärlich entwickeln.

Oh weh! Er ist doch noch keine dreißig Götterläufe alt: Soll er wirklich jetzt schon den Rest seines Lebens auf diesen Feldern versauern? Oh Praios sei gnädig! (Nachteil Neugier)

Doch dann ist es soweit: Als das altehrwürdige Turnier zu Andrafall die Ritter des Landes ruft, ist es ihm vergönnt, seine Familie zu vertreten.

Voller Vorfreude und dem Drang, sich zu beweisen zieht er mit seinem treuen Ross, dem Theshkaler Hasufel, Richtung Andrafall, nicht ahnend, dass das der Beginn eines langjährigens Lebens voller Abenteuer werden würde...
von Seidoss-Anima von Seelenheil
18.10.2020 00:03
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Andergaster Ritter

Darjin hat geschrieben:
17.10.2020 22:00
Ich glaube, die meisten sind gespannt, wie du das weiter generieren willst bis ein theoretisch spielfertiger Char daraus entstanden ist.
Ritter an sich ist schon leider wirtschaftlich schwer vorbelastet (ich persönlich erspiele mir den Ritterschlag lieber und fange irgendwelche verunglückten Knappen/Edelknechte als Char an) und die BGB dazu bedeutet noch mehr zusätzliche GP die man finanzieren muss.

Und du hast dir hier mittlerweile einen Ruf erarbeitet...
*schonmal Popkorn bereit leg und Wette darauf abschließ, wann hier wegen Regelfickerei wieder auf andere Threads verwiesen wird*
Also, ich mag mein Aventurien ja etwas romatisch-idealisierter.

Andergast hat ja den Rat der 12, dessen Oberhaupt, der König, Recke PRaios genannt wird.

Es ist also nicht abseits jeglicher Lore, dass (m)ein Ritter aus Andergast Praios und Rondra als besonders wichtig erachtet.

Dazu kommt, das Andergaster ja sehr nationalistisch sind.

Autoritätsgläubig, ggf. sogar über 6, wäre meiner Ansicht nach passend und die Prinzipientreue von 10 auf 12.

Gleichzeitig aber hat der SC ja entschieden, dass ihm das Leben als besserer Bauer zu langweilig wird, also stelle ich mir Neugier auch plausibel vor.

Als Alternative (oder Ergänzung) zu Neugier könnte ich mir bei einem so armen Schlucker auch Goldgier (aber nicht höher als 5) vorstellen, als eine Art fast schon verzweifeltem Bedürfnis, Reichtum anzuhäufen um sich einen höheren Lebensstandard leisten zu können.
WdH und UdW sagen, dass ein Nostergaster quasi nichts wegwirft und gelernt hat, aus fast allem ein Werkzeug, improvisierten Klebstoff, usw. zu machen: Vielleicht wäre also statt des Bedürfnisses nach einem höheren Lebensstandard umgekehrt eher Geiz passend?

Passend ist ja natürlich Vorurteile gegen Nostianer und Nostria - die Andergaster Kampfakademie hat das ja als Auto-Vorteil drin, ergo empfindet die Redax das als nicht so unglaublich selbstverständlich, dass das keine GP Wert wäre.

Wenn der SL es zulässt, dass man mehrere Prinzipientreuen haben kann, würde ich für 3GP die Prinzipientreue "Pflicht zur Bekämpfung bestimmter Gruppen wie Orks oder Untoter (3 bis 5 GP)" dazunehmen.

Ich denke, es wird erst einmal Zeit, für eine Zwischensumme...

Ich gehe davon aus, dass dieser Held so wie seit geraumer Zeit alle meine Helden in allen meinen Gruppen mit 120GP + 50GP in Nachteilen = bis zu 170GP generiert wird.

R Mittelländer 0GP
K Andergast 6GP
P Ritter alten Schlags 21GP + bgb Gutsherr 14 GP.
= 41GP

Vprteile:
Adliges Erbe 13GP*
BB: Erprobtes Reitpfert mit Sattel, Zaumzeug und Kriegslanze (auto durch A.erbe).

Macht 54 GP.

34GP müssen ausgeglichen werden.

Autoritätsgläubig 8 -4GP
Neugier 5 -5 GP
Prinzipientreue 10 -> 12 -2GP
Prinzipientreue 3 -3GP
Verpflochtungen (auto)
Vorurteile gegen Nostrianer und Nostria 6 -3GP

fehlen noch 17 GP. Uff...

Da gehen mir ehrlich gesagt die Ideen aus.

Allerdings hausregeln wir etwas, was auch in der Diskussion zum weidener Ritter hier im Forum auf eine gewisse Gegenliebe gestoßen ist, nämlich, dass der Ritter den Vorteil Adlig verbilligt als Auto-Vorteil erhält.

Das wären bei A.Erbe 4GP

13-4= 9GP ersparnis

Würden noch 17-9 = 8GP fehlen.

Mit Goldgier 5+ Geiz 6 wäre das ausgeglichen, aber ich hab Angst, dass der Ritter trotz meiner - hoffentlich plazsublen - Begründungen für diese Nachteile trotzdem zu einem Söldner mit besserer Etikette verkommen würde...
von Seidoss-Anima von Seelenheil
17.10.2020 10:28
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Andergaster Ritter

Satinavian hat geschrieben:
17.10.2020 09:15
Sieht unproblematisch aus.
Was heißt denn unproblematisch? 😅

Dass es (loretechnisch) stimmig ist?

Also, @Satinavian , meinst du mit unproblematisch, dass das ein plausibler Werdegang eines Andergaster Ritters sein kann, oder dass das Konzept trotz der extrem ineffizienten BGB trotzdem spielbar ist?
von Seidoss-Anima von Seelenheil
16.10.2020 22:53
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Andergaster Ritter

Für den König!

Achtung: Threadnekromantie und An-Sich-Reißung

Ihr Lieben, ich hatte jüngst eine Idee für einen Andergaster Ritter und möchte diese mit euch besprechen - Regeledition ist DSa4.1:

Als Andergaster bekommt man ja die Auto-SF Meister der Improvisation. Um diese benutzen zu können, benötigt man FF 12.
Von der Lore her sind die Andergaster eine extrem ländlich geprägte Kultur, die durch handwerkliches Geschick und Wildnis-Tauglichkeit besticht.

Wenn ich mich richtig erinnere, hatten die Andergaster auch ein verhältnismäßig ungezwungenes Verhältnis zu ihren Untertanen - was nicht mit Kumpelhaftigkeit verwechselt werden darf, aber dass ein Ritter seinen Bauern auch mal auf dem Feld oder bei der Reparatur des Karrens hilft, kommt durchaus vor.

Jetzt hatte ich mir überlegt, wie man diese ehr ländliche Kultur, die Voraussetzung von FF12 für Meister der Improvisation und diese grundlegende Kenntnis der andergaster Ritter mit dem Berufsfeld ihrer Untertanen adecken könnte?

In WdH gibt es als Variante des Bauern den Gutsherrn, der die Voraussetzungen SO 7 und adlig hat.
Da kam mir als (wie ich finde ganz possierliche) Idee der Gedanke: Was macht eigentlih ein Ritter, der als Herrscher eines Lehens eingesezt ist? Der kann ja weder als Abenteuer in den Krieg ziehen, noch sich selbst ständig um jeden Ork oder Nostrianer Räubertrupp kümmern?

Also kam mir die Idee, einen Ritter mit adligem Erbe zu generieren, der BG Bauer: Gutsherr hat, weil ich mir so in etwa vorstelle, wie ein Ritter die ersten 6 Jahre seiner Regentshaft verbracht hat: Nachdem er zum Ritter geschalgen wurde, musste er nun lernen, was es heißt, Aus und Hof, Bauern und Knechte zu verwalten.

Dadurch entsteht:

R: Mittelländer
K Andergast
P Ritter, Ritter alten Schlags BgB Bauer: Gutsherr
SO 8 (durch +1 durch A.Erbe)

Die Eigenschaften...

MU 14
KL 10-11
IN 14
CH 10-11
FF 12
GE 12
KO 12-13
KK 14
SO 8 (durch +1 durch A.Erbe)

Was haltet ihr davon?
Ist das eine fluffige Idee, oder doch zu viel des Guten?
von Seidoss-Anima von Seelenheil
01.10.2015 12:39
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Letztlich scheint der Andergaster Ritter wohl der Inbegriff des RPG zu sein, bei dem nichts PG-mäßiges übrig bleibt, insofern man sich strikt an die Regeln halten will.
Denn entweder man lässt:

a) die optionalen Kulturaufsätze Teshkalien und Landadel weg (damit würde man immerhin 7GP sparen).
b) die Kultur ganz weg, da man Wertetechnisch im Prinzip 6GP für nichts (nennensertes außer evtl. Meister der Improvisation und Waldkundig bezahlt, wobei man ersteres nur ab einem FF-Wert von 12 nutzen kann) und nimmt stattdessen einfach mittelländische Landbevölkerung, streicht das durch und schreibt Andergast hin.
c) Man nimmt einen Krieger (aus Baliho, wobei dieser 5GP mehr kostet als der Ritter und daher schon fast wieder nicht wirklich besser ist, außer durch SF-Fertigkeiten, die Akademische Ausbildung und die Startwerte, sodass man schon fast einen Standartkrieger nehmen kann) und ersetzt das Schriftbild auf dem Heldenbogen durch Ritter.

Ferner (mein Meister würde das tatsächlich so gelten lassen) könnte/müsste man schummeln, indem man den Vorteil adlige Abstammung schenkt, da der Ritter eigentlich diesen Vorteil erfordert (oder wenigstens den Amtsadel), aber eben nicht automatisch drin hat und dennoch 21GP kostet für ein paar SF-Fertigkeiten und akzeptable Startwerte in Reiten und einigen Kampftalenten.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
30.09.2015 13:49
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Nun, mir kommt getade die Überlegung, dass gerade im von den Orks ständig bedrohten Teshkal vielleicht eher nur der Erbe des Guts eine spezielle zusätzliche Gutsherrenausbildung erhält, während die anderen Söhne sich auf Ritterturnieren, bei der Jagd und vor allem bei Verteidigung des Länderein nützlich machen sollen oder vielmehr müssen.
Dann muss man sih auch nicht auf die SF Meister der Improvisation einhauen.

Sprich: BGB Gutsherr kommt raus und wird durch die handwerklich gut bestückte RKP Kombination grundlegend abgedeckt. Außerdem, bei allem Fluff, dütt is doch GP-technisch schon ziemlich teuer :D

Eine abgespecktere Version wäre also:

Rasse: Mittelländer (0GP)
Kultur Andergast, Landadel, Teshkalien (13GP)
Profession: Ritter/Ritter alten Schlages (21GP)

Eigenschaften (100GP)
MU 14
KL 11
IN 14
CH 12
FF 10
GE 12
KO 13
KK 14

Vorteile (15GP)
Adlige Abstammung (7GP)
Begabung für [Talent] Hiebwaffen (6GP)
Besonderer Besitz: Erfahrenes Reitpferd mit Sattelzeug und Lanze (nur 2GP durch BGB)
Eisern (7GP)

Nachteile (-38GP)
Aberglaube 5 (-5GP)
Autoritätsgläubig 6 (-3GP)
Eitelkeit 5 (-5GP)
Neugier 5 (-5GP)
Prinzipientreue 12 (-2GP)
Sucht Alkohol (6) (-6GP)
Verpflichtungen (durch Profession)
Vorurteile gegen Nostrianer und Nostria 12 (-6GP)
Weltfremd bzgl. städtischen Lebens 6 (-6GP)

Durch RKP, entsprechende Entscheidungen bei den auswählbaren Talenten und der Begabung startet man mit

Hiebwaffen 10
Lanzenreiten 7
Reiten 11

Muss also eigentlich anfänglich nichts machen (außer evtl lanzenreiten auf 10 + Kriesgreitere).
Traditionell angesehen und zum Jagen geeignet ist das Wurfspeer (TaW 5-10) vielleicht ganz gut RPG-technisch einzubringen.

Mit einem Raufen und Dolche Wert von 5-7 sind diese Seitentalente auch grundlegend abgedeckt.

Größte Priorität hat jedoch Rüstungsgewöhnung II, da laut Arsenal EIGENTLICH unter Kettenhemden immer ein Gambeson oder wenigstens wattierte Unterkleidung gertagen werden sollte, damit Abschürfungen vermieden werden.

Als Waffe bietet sich der Streitkolben an, da er schon ab KK 14 1W+5 Schaden macht und vom Pferd nochmal Boni auf AT oder TP hat, soweit ich weiß.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
30.09.2015 12:51
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Vasall hat geschrieben:An den Ritterschlag ist aus welchen Gründen auch immer regeltechnisch Adelige Abstammung gebunden OHNE dass es im Hintergrund eine Adelige Abstammung gibt ;) Das versuche ich ja zu beleuchten.
DAS ist etwas, das mich ehlich gesagt auch SEHR irritiert.
Es steht ausdrücklich beschrieben, dass Ritter ausschließlich aus adligem Hause stammen (abgesehen vielleicht vom Horasreich, wo Ritter eher ein Ehrentitel als ein Stand ist).

Daher frage ich mich, warum der Vorteil nicht in die Profession mit eingebunden ist.

Wenn man natürlich dahingehend argumentiert und außerdem das im Forum gerne angebrachte Argument mit hinzunimmt, dass der Ritter im Vergleich zum (Balihoher) Krieger wertetechnisch nicht das darstellt, was er er soll, nämlich die Crème de la Crème der adligen Kämpferschaft, mit speziellem Augenmerk auf Reiterkampf und Etikette.

Überhaupt scheint die Profession nur deshalb so teuer zu sein, weil so viel in Kampftalente, Reiten und die Verbilligungen einiger Sonderfertigkeiten inestiert wurde.


Lange Rede, kurzer Sinn:
Eigentlich müsste man mit diesen Argumenten als Unterstützung ganz lieb beim Meister betteln und entweder, falls man einen weidener Ritter spielen möchte erlauben, dass man einen (Balihoher) Krieger spielt und dann auf dem Heldenbogen Krieger durchstreichen darfund Ritter hinschreiben

Oder wenn man einen Andergaster Ritter spielen will (bei dem man im Prinzip 6GP für RPG und Meister der Improvisation bezahlt), bettelt, dass man den Vorteil "Adlige Abstammung" geschenkt bekommt.

Dann sähe das ganze, die Überlegungen zu Finte etc. miteinbeziehend, beispielsweise so aus:

Rasse: Mittelländer (0GP)
Kultur Andergast, Landadel, Teshkalien (13GP)
Profession: Ritter/Ritter alten Schlages + BGB Bauer: Gutsherr (35GP)

Eigenschaften (100GP)
MU 14
KL 10-11
IN 14
CH 11-12
FF 10-12
GE 12
KO 13
KK 14

Vorteile (15GP)
Adlige Abstammung (Geschenkt weil durch Profession Impliziert)
Begabung für [Talent] Schwerter (6GP)
Besonderer Besitz: Erfahrenes Reitpferd mit Sattelzeug und Lanze (nur 2GP durch BGB)
Eisern (7GP)

Nachteile (-43GP)
Aberglaube 6 (-6GP)
Autoritätsgläubig 6 (-3GP)
Niedrige Magieresistenz 1 (-2GP)
Neugier 6 (-6GP)
Prinzipientreue 12 (-2GP)
Selbstgespräche (-3GP) (Brauchte noch 3GP, hatte aber schon 30 aus schlechten Eigenschaften)
Sucht Alkohol (6) (-6GP)
Verpflichtungen (durch Profession)
Vorurteile gegen Nostrianer und Nostria 12 (-6GP)
Vorurteile gegen Zauberer und Zauberei 6 (-3GP)
Weltfremd bzgl. städtischen Lebens 6 (-6GP)
von Seidoss-Anima von Seelenheil
29.09.2015 21:22
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Berto hat geschrieben:Warum FF 12, wenn du ohnehin eine Unfähigkeit für Fernkampfwaffen hast? Ich würde FF auf 9 senken und dafür GE auf 14 steigern.
Weil Andergaster handwerklich geschickt sind, auch die adligen, manchmal...und Meister der Improvisation (in der Kultur vorhanden weil zum RPG passend) braucht leider IN und FF 12.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
29.09.2015 19:27
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Als ich vorhin im Zug saß und mir in "Geographia Aventurica" den Abschnitt zu Feudalismus durchlas und dann zu Andergast, juckte mich wieder eine neue Idee.

Nachdem ich zunächst endlich den Unterschied zwischen Stadt- und Landadel begriff, mir anschließend in GA, WdH, UdW (bzw. dessen Ausschnit im Basisregelwerk) die Artikel zu Andergast durchlas und anschließend im WdH die Rasse Mittelländer, so wie die Professionen Ritter und Bauer, stellte ich fest, dass stotz des rückständigen Weidens, Andergast doch immernoch den größten frühmittelalterlichen, mystisch angehauchten Charme hat.

Genug der Vorrede und der unterschwellig erklärenden Begriffe (Andergast, Landadel, Ritter, Bauer) dessen, was nun als Idee folgt:
120GP Kapital.


Rasse: Mittelländer (0GP)
Kultur Andergast, Landadel, Teshkalien (13GP)
Profession: Ritter/Ritter alten Schlages + BGB Bauer: Gutsherr (35GP)

Eigenschaften (100GP)
MU 14
KL 11
IN 14
CH 11
FF 12
GE 11
KO 13
KK 14

Vorteile (22GP)
Adlige Abstammung (7GP)
Begabung für [Talent] Schwerter (6GP)
Besonderer Besitz: Erfahrenes Reitpferd mit Sattelzeug und Lanze (nur 2GP durch BGB)
Eisern (7GP)

Nachteile (-50GP)
Aberglaube 5 (-5GP)
Autoritätsgläubig 6 (-3GP)
Hitzeempfindlichkeit (-7GP)
Neugier 6 (-6GP)
Prinzipientreue 12 (-2GP)
Sucht Alkohol (6) (-6GP)
Unfähigkeit für [Talentgruppe] Fernkampf (-5GP)
Verpflichtungen (durch Proession)
Vorurteile gegen Nostrianer und Nostria 12 (-6GP)
Vorurteile gegen Zauberer und Zauberei 6 (-3GP)
Weltfremd bzgl. städtischen Lebens 7 (-7GP)
von Seidoss-Anima von Seelenheil
24.02.2015 21:19
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Von den beiden Talentbegabungen möchte ich mich eher ungern verabschieden, wenn ich jedoch für "Gesucht" II keinen geeigneten Erstatz finde, werde ich das aber eventuell wohl oder übel müssen.

Es wäre ja an Sich kein Problem zu sagen, dass mein Ritter seine Heimat verlässt um als gemachter Mann zurückzukommen, aber das wäre mir dann doch zu fremd von meiner Vorstellung eines andergaster Ritters und irgendwie auch zu platt.

Sprich: Im Prinzip basiert auf dem Nachteil Gesucht und der dazugehörigen Geschichte meine begründung/Motivation, gegenwärtig und in Naher Zukunft mein Leben außerhalb meiner Heimat zu fristen.

Da die Geschichte aber tatsächlich seltsam ist, werde ich mir wohl einen neuen Grund überlegen, warum mein andergaster Ritter plötzlich in Albenhus auftaucht.


Edit/Nachtrag:
Gemäß dem WdH sind auch im eher altmodischen Weiden so wie im Bornland die Ritter alten Schlages das dominierende Ritterbild.

Wobei ich gerade die Idee bekomme: Ich kann ja auch - auch wenn es unüblich ist - einen Ritter alten Schlages irgendwoandersher im Mittelreich spielen.
Die sehr praiostreue Grafschaft Eslamsgrund würde mir da zum Beispiel in den Sinn kommen, dann würde ich mir soga die 2GP für den Kulturaufsatz Weiden/Greifenfurt sparen und könnte statt 3GP in erprobtes Reitpferd oder 6 in Schlachtross gleich 9GP in ein gerüstetes Schlachtross stecken.

Letztlich geht es mir im Zweifels Fall der Fälle mehr um einen bodenständigen Ritter alten Schlages der sich nicht zu schade ist auch mal bei Handwerklichen Arbeiten anzupacken, als einen Andergaster (mit Meister der Improvisation) zu spielen.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
24.02.2015 17:43
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Wolfhard von Dunkelstein hat geschrieben:Klingt nach ner witzigen Idee, den aufgemotzten Ritter zu spielen :D
Mir wäre es glaube ich zu viel[...]
Was die Frage Krieger oder Ritter angeht, würde ich sagen, ist Geschmackssache. Sicher, der Krieger ist stärker, und zwar deutlich. Vom gefühl her spiele zumindest ich wenn ich einen Ritterl spielen will, lieber einen Ritter ^^[...]
"Vom Gefühl her spiele zumindest ich wenn ich einen Ritterl spielen will, lieber einen Ritter"

Das hat mich in etwa inzwischen auch so gepackt.
Ich habe mir im WdH und im Klingentänzer die Passagen zur Baliho Akademie durchgelesen und auch in der einen oder anderen Variante einen solchen Krieger erstellt.
Aber auch, wenn ich "Andergast/Teshkalien/Landadel" als Kultur und "Ritter/Ritter alten Schlags" als Profession auf den Heldenbogen schreibe, fühlt es sich irgendwie falsch an und ein, zwei Talentdetails bekomme ich tatsächlich nicht ganz genau so hin, wie ich es möchte.

Außerdem gibt es die Professionen ja eben genauso, wie sie im WdH stehen.
Das mit dem Krieger als Basis wäre mir dann doch eine zu große Regelabweichung, die für mich doch weit über "ich schenk dir die 3 GP für das Pferd, denn ein teshkalischer Ritter alten Schlags ohne Pferd ist einfach kein Ritter" hinaus.

Das einzige Argument was mich wirklichr eizen würde, wäre, dass ich mir von anfang an ein gerüstetes Schlachtross anstatt eines ungerüsteten erprobten Reitpferdes leisten könnte, aber wie wahr ist es doch, dass man sein Pferd eh nicht in jeder Schlacht verwenden kann (zumal wenn man im Wald ist).

Wohl aber sehe ich, dass eine Begabung fürs Lanzenreiten unsinnig ist, eine Talentspezialisierung Reiten bei einem TaW 11 nicht unbedingt erforderlich (zumal die einzigen nennenswerten Abzüge die es beim Reiterkampf gibt, auf Lanzenreiten und nicht auf reiten gehen, da ich über Reiterkampf, Turnierreiterei und Kriegsreiterei verfüge).

Ich habe mir im WdS und im Arsenal allerdings den Morgenstern angeschaut und muss sagen, auch wenn mir die +2TP Schaden von Pferderücken im Vergleich zum Streitkolben fehlen, so schmeichelt er mir doch mehr als eine Streitaxt oder ein Streitkolben.

Außerdem stelle ich mir die Dinge, die während der Spielrunde passieren so wie meinen Helden auch sehr intensiv und bildlich in meinem Kopf vor und irgendwie sieht ein Morgenstern für mich da sehr geil aus :D

Womit wir wieder beim ersten Satz dieses Beitrags sind: Mir geht es bei dem Ritter nicht um übersteigerte, kampftechnische Effizienz (dann wären z.B. Charisma mit 8 mein Dumbstat und GE auch auf 14, FF ersteinmal nur auf 10 für Schnellziehen, den Rest in Klugheit für mehr StartAP) und es soll auch kein absoluter OP-Held sein (wenngleich das Kämpfen den (deutlichen) Schwerpunkt erhält).
Es geht mir um meine Geschichte, um Andergast, um den altmodischen Ritter: ums Rollenspiel eben.

Daher habe ich meinen Ritter nun folgendermaßen leicht abgewandelt:


Name: Wendolyn von Fassbender
Rasse: Mittelländer
Kultur: Andergast/Teshkalien/Landadel
Profession: Ritter/Ritter alten Schlags

Familie:
Vater (Ritter und Verwalter von 3 Gehöften, einem größeren (mit einem kleinen Bergfried ala Stronghold) und 2 kleineren)
Mutter (Jägerin und tatsächliche Verwalterin der Geschäfte, außerdem Hausfrau)
3 Onkel (2Ritter, verwalten kleine Gehöfte; Einer ist Magier des Kampfseminars zu Andergast.)
Großer Bruder (Erbe unserr Gehöfte und Ritter)
Kleiner Bruder (fast fertig ausgebildeter Ritter)
Kleine Schwester (wird von unserer Mutter zur Jägerin, Großbäuerin und Hausfrau erzogen)
Dann ist da noch mein inzwischen verstorbener Großvater zu nennen, denn der mann seines Cousins ist ein Onkel oder Cousin der Freiherrin Ossyra von Teshkal (Onkel/Cousin hängt ab wie alt die Freiherrin von Teshkal ist)

Außerdem bin/war ich natürlich in Rivalität und Freundschaft mit ein paar anderen Rittern aus dem Teshkalischen Raum verbunden.

Eigenschaften
MU 14
KL 11
IN 14
CH 10
FF 12
GE 12
KO 13
KK 14
Vorteile
Adlige Abstammung
Begabung für [Talent] Kettenwaffen
Begabung für [Talent[ Zweihandschwerter/Säbel
Eisern

Nachteile
Aberglaube 5
Eingeschränkter Geruchssinn
Gesucht II (siehe dazu Beitrag weiter oben)
Neugier 6*
Prinzipientreue 12**
Unfähigkeit für [Talentgruppe] Sprachen**
Verpflichtungen
Vorurteile gegen Nostrianer und Nostria 12
Vorurteile gegen Zauberer und Zauberei 6
Weltfremd bzgl. städtischem Leben 6

* Neugier wird vielleicht noch ausgetauscht (nur wogegen...), weil es nicht unbedingt zu einem (gegenüber Neuerungen) verschlossenen Andergaster passt.

** Wird vielleucht auf den Startwert 10 zurückgesenkt, falls der Meister entscheidet, dass 12 selbst für ritterliche Prinzipientreue ein zu hoher Wert ist.

** Wird vielleicht ausgetauscht, da ein Minnesänger durchaus mit Schrift und Sprache umgehen können sollte.


Wichtige Talente (1350AP zur Verfügung)
Kampf
Kettenwaffen 12 (+Spezialisierung Morgenstern)
Lanzenreiten 10
Raufen 6
Zweihanschwerter/Säbel 8 (7durch Profession, 1 durch Begabung)

Körper
Reiten 11
Selbstbeherrschung 7
Singen 4
Sinnenschärfe 4
(Tanzen 4)
(Zechen 4)

Natur
Fährtensuchen 4
Orientierung 4
Wildnisleben 4

Wissen
Heraldik 6
Kriegskunst 7
(Rechtskunde 4)
(Sagen und Legenden 4)
(Staatskunst 4)

Sprachen/Schriften (alle)
Garethi 9
Oloarkh 2
Ologhaijan 2
---
Kusliker Zeichen 2

Handwerk
Abrichten 7
(Heilkunde Wunden 4)
Kartographie 0
(Malen Zeichnen 4)
Musizieren 4

Sonderfertigkeiteh
Aufmerksamkeit
Kriegsreiterei
Kulturkunde (Andergast/Nostria)
Linkhand
Meister der Improvisation
Reiterkampf
Rüstungsgewöhnung I (Kettenhemd, lang)
Rüstungsgewöhnung II
Schildkampf I
Steppenkundig
Talentspezialisierung Kettenwaffen (Morgenstern)
Turnierreiterei
Wuchtschlag



Edit/Nachtrag:
Das einzig unstimmige an meinem helden bzw. seiner Geschicht ist, dass ich mich frage, ob es möglich ist, dass man fälschlicherweise einer (Mord)Tat beschuldigt werden kann bzw. ob man für soetwas wirklich gesucht sein kann, wenn doch die Praioten nicht nur über eine große autorität und Menschenkenntnis, sondern auch über bestimmte Liturgien verfügen, die die Wahrheit hervorzwingen.

Ich habe zwar schon eingeschoben, das ich unter Durck gesetzt und verarscht wurde und so geflohen bin und dass meine Flucht den Verdacht erst Recht auf mich gelenkt hat, aber theoretisch müsste ich doch einfach in den nächstebsten Praiostempel laufen und meine Unschuld unter Eidsegen und Wort der Wahrheit beteuern (denn ich bin ja unschuldig) und schon wär die Sache gegessen, oder nicht?
von Seidoss-Anima von Seelenheil
23.02.2015 22:39
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Mhm, stimmt schon, durch die Akademische Ausbildung (Krieger) ist das Steigern der Talente anfangs definitiv billiger und auch die Sonderfertigkeiten sind verbilligt.
Reiten steigt zwar nur um 2 statt um 7, aber das lässt sichja auch wieder ausgelichen....

Mein Meister kommt am Freitag zu mir, ich werde das dann mal mit ihm besprechen.

Edit:
Da Weiden von Andergast aus gesehen jetzt auch nicht gerade auf der anderen Seite der Landkarte liegt könnte ich ja vielleicht durch Beziehungen meiner Familie dort auf die Kriegerakademie gekommen sein um dan als ritterartiger Krieger zurückzukommen.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
23.02.2015 21:29
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Andwari hat geschrieben:Sag bloß, der Praiot ist jetzt schon tot? Spiel doch auch mal einen Chari ;-)
Der Praiosgeweihte und der Ritter sind zwei unterschiedliche Helden für zwei unterschiedliche Gruppen.

Den Ritter spiele ich in einer Gruppe in Hannover zusammen mit einem thorwalschen Soldaten der - weil er aus irgendeinem Grund in Thorwal gesucht wird (und vermutlich deshalb seine Armee verlassen hat) - auf meinen noch aktuellen (aber mega verkorksten) Ritter in Elenvina getroffen ist und seit dem mit diesem Richtung Albenhus unterwegs ist.
Wir spielen diese Kampagne "Der Alchemist, Die Einsiedlerin,..." und haben gerade "der Händler" begonnen.

Den alten Ritter will ich gegen einen neuen austauschen.

Außerdem wird zum einen noch eine Mittelländerin hinzustoßen, die die Tochter eines Wirtes war (1. Profession), aber aus bestimtmen Gründen/Schicksalsschlägen ihre Heimat verlassen musste und ein etwas gebrocheneres Verhältnis zu Gesetz und Obrigkeit inzwischen hat und die letzten 6 Jahre (Breitgefächterte Bildung) als Piratin verbracht hat.

Zum Anderen kommt noch ein Magier aus Punin hinzu (Zweig: Dämonologie, beschwörung), was eher noch als Raschduhl (von Brabak ganz zu schweigen) ein Kompromiss war aus
Spieler: Ich will einen Dämonenbeschwörer spielen.
Ich: Diggah, Gildenrecht (Und dementsprechender Schutz) hin oder her, spätestens seit dem zweiten Auftreten Borbarads wirst du definitiv von jedem, der dazu fähig ist auf die schnellste nur erdenkliche art und Weise umgebracht (es sei denn, dein Dämon tötet alles, was dich umbringen könnte zuerst, sofern dein Dämon dich nicht bei misslingener Kontrollprobe selbst plattmacht).

So spielt er einen Magier einer altehrwürdigen und hoch angesehenen Magierakademie, der quasi eine gewisse Legitimation besitzt, sich mit Dämonen zu befassen.

Andwari hat geschrieben:- bei der Auswahl der beiden Kampftalente (Hiebwaffen, ZHS) ist es evtl. vorteilhaft, auf das weniger hoch zu steigernde trotzdem die +7 zu legen (ein paar gesparte AP, weil Spalte E statt D).
Da wollte ich mir AP einsparen, indem ich Hiebwaffen +7 gebe und auf 10 steigere und Zweihandschwerter/Säbel +4gebe und (zunächst einmal) gar nicht weiter steigere.

Andwari hat geschrieben:- der Chari erscheint jetzt sehr kampflastig ausgelegt - kann man sicher im Verlauf ändern. Wenn Du die AP betrachtest, ist fast nichts in Bereiche außerhalb Kampf geflossen - ein TaW 4 hat ja quasi nichts an AP drin.
das ist auch der Plan: Ich gewähre uns die gesellschaftlichen Vorteile dadurch das ich Ritter bin und adlig und einen So von 7 aufwärts habe, meine hauptfunktion ist jedoch die des Tanks der Gruppe, während der Thorwaler mit KK15 ordentlich Schaden raushaut.

Ich bin allerdings in der Tat am Überlegen, ob ich dafür nicht auf einen mittelländischen Krieger umsteige: Hat auch SO 7 oder 8, hat Akademische Ausbildung Krieger, hat nicht unbedingt den Nachteil Verpflichtungen.

Aber irgendwie reizt mich rollenspieltechnisch (geht ja nicht nur um die Werte auf dem Papier) so ein klassicher Ritter alten schlages.

Andwari hat geschrieben:- Begabung Nahkampf? Unfähigkeit Fernkampf?
Hat mein alter Ritter, aber der hat auch 10Gp weniger gekostet (Kultur nur 3GP) :D .

Andwari hat geschrieben:- den Ritter gegenüber Kriegern und SGs wirklich "stark" und dabei geistig unverkrüppelt zu machen funktioniert nur, wenn man die Werte der Kriegerakademie Baliho nimmt und dick "klassischer Ritter, Wohnort Andergast" darüber schreibt. Allein die dann zukaufbaren Verpflichtungen machen das Paket deutlich billiger - Du hast Dir ja jetzt schon die Nostergast-Kultur aus Kostengründen verkneifen müssen & dann schmeckt auch das Essen wieder.
Der Krieger aus Baliho kostet aber 27GP und hat weder Schildkampf noch Wuchtschlag.
von Seidoss-Anima von Seelenheil
23.02.2015 18:28
Forum: Generierung & Charakterentwicklung
Thema: Andergaster Ritter
Antworten: 145
Zugriffe: 10365
Geschlecht:

Re: Andergaster Ritter

Den Zwölfen zum Gruße,

Irgendwie habe ich das Glück/Pech (je nachdem wie man es sehen will :D) immer dann Interesse an einem Thema (und bereits bestehenden Thread) zu finden, wenn der letzte Beitrag schon 1-2 Jahre zurückliegt.

Vielleicht sollte ich einfach konsequent Schwarzmagier spielen, irgendwie bin ich wohl zum Threadnekromanten geboren XD.

Egal, ich komme zur Sache: Auch ich habe mir für eine Gruppe einen Andergaster Ritter/Ritter alten Schlages erstellt, und möchte gerne meine Ideen und Erfahrungen mit euch teilen (ung ggf. Kritik und Ratschläge einholen).



Name: Wendolyn von Fassbender
Rasse: Mittelländer (0GP)
Kultur: Andergast/Teshkalien/Landadel (13GP)
Profession: Ritter/Ritter alten Schlags.


Vorteile*
Adlige Abstammung (7GP)
Begabung für [Talent] Hiebwaffen (6GP)
Begabung für [Talent] Lanzenreiten (6GP)
Eisern (7GP)
*Da mein Meister glücklicherweise hin und wieder ein klitze kleines bisschen von den Steifheiten des Regelwerkes abweicht und es unsinnig findet, dass ein Ritter(alten Schlages, zumal als (reicher) Adliger) ohne Pferd und Lanze umherzieht und dieser andergaster Ritter meinen Ritter aus angbar ablöst, welcher sich für 3GP das erprobte Pferd mit Zügel+Zaumzeug und Lanze gegönnt hat, wird es zwar innerspieltechnisch so behandelt, dass ich mit meinem Teshkaler Pferd durch die Welt reise, GP-technisch mein andergaster Ritter diesesn besonderen besitz geschenkt bekommt.


Nachteile
Aberglaube: 5 (-5GP)
Eingeschränkter Geruchssinn (-5GP)
Geiz: 6 (-3GP)
Gesucht: 2* (-10GP)
Neugier: 5 (-5GP)
Prinzipientreue: 10 (Durch Profession)
Verpflichtungen (Durch Profession)
Vorurteile gegen Nostrianer und Nostria: 12 (-6GP) (Ja, das hätte man auch als unsichtbaren Nachteil durch die Kultur rollenspieltechnisch voraussetzen können: Aber weil Ritter und die Kultur einfach sündhaft teuer sind, hat mein Meister mir GP für diesen Nachteil gestattet.)
Vorurteile gegen Zauberer und Zauberei: 6 (-3GP)
Weltfremd bzgl. städtischen Lebens: 6 (-6GP) (Auch, wenn mein Ritter schon in jedem erdenklichen größeren Ort in Andergast an wenigstens einem Ritterturnier teilgenommen hat, zählen laut WdG nur Joborn und andergast als wirkliche Stadt und da mein Ritter die meiste Zeit seiner Jugend und seines bisherigen Lebens bei der Verteidigung seiner Familiengehöfte nördlich von Teshkal gegen Orks und Banditen verbracht hat, ist er städtisches Treiben nicht unbedingt gewohnt. Er ist eher so der bodenständige, ländliche Ritter.)

*Zum Nachteil Gesucht hier der Text über meinen Ritter aus den 20Fragen an den Helden:
"Verrat! Neid! Machtgier!
Es ist ein Skandal, nur wo fange ich an...
Ich war ein vielversprechender Bursche, ich habe die Götter in Ehren gehalten, den ein oder anderen Ork und Banditen zur Strecke gebracht und habe schon in jedem Ort in ganz Andergast, in dem es Ritterturniere gibt, an einem Teilgenommen und das mehr oder weniger erfolgreich!
Ich habe sogar schon junge Soldaten der Hauptstadt den Umgang mit der Axt und dem Schile gelehrt.
Hinzukommt, dass meine Familie über 2 Ecken mit der Lady Ossyra Freiherrin zu Teshkal verwandt ist, weshalb – und wegen meiner ritterlichen Karriere – meine Familie und vor allem in jüngster Zeit auch ich gute Kontakte zu Lady Ossyra pflegten.
Ich habe sie sogar hin und wieder militärisch beraten und war immer ein Kundschafter hinsichtlich der orkischen Aktivitäten im Norden.

Außerdem kommt hinzu, dass meine Familie die Lady sehr schätzt und entegen jeglichen Andergastischen Brauchtums kein Problem damit hat, dass sie als Frau eine Herrscherposition einnimmt, Hosen trägt und zur Waffe greifen kann: Schließlich ergeht es den Frauen unserer Familie nicht anders.

Dies alles hat den Beratern der Freiherrin nicht gepasst: Sie hassten meine Familie und ganz besonders mich und waren eifersüchtig, weil sie mir den Vorzug gab und mir – so schin es ihnen wohl – zuletzt mehr vertraute als ihnen – hätte sie es mal getan!

Vor kurzem kamen zwei Adlige und Botschafter: Einer aus dem Svelltal und einer aus Lowangen um mit der Lady Ossyra eine gemeinsame Militärpolitik gegen die Orks, die Andergast, vor allem Teshkalien ständig bedrohen und das Svelltal sogar besetzt halten, zu besprechen.

Leider aber vielen beide einem Attentat zum Opfer und durch Intrigen, falsche Dokumente, Bestechungsgelder und falsche Zungenrede schafften die Berater der Lady es so aussehen zu lassen, als sei ich darin verstrickt! Skandal!
Sie stellten mich vor die Wahl: Entweder man würde mich hängen und meine Familie entmachtet, enteignet und entehrt werden, oder ich müsse das Königreich Andergast unverzüglich verlassen.

Da mir keine andere Wahl blieb, verließ ich also meine geliebte Heimat ohne mich von meiner Familie verabschieden zu können.
Welch ein furchtbarer Fehler, habe ich doch inzwischen über Gerüchte und fahrende Händler gehört, dass meine Flucht als Schuldbeweis mir nun angelastet wird und ich nun in ganz Andergast, Lowangen und dem Svelltal des Mordes angeklagt als gesucht gelte!

Ich bin also tief in den Süden gereist, habe die Straße über Egelingsfenn und Thurana südwerts genommen und habe Städte wie Winhall und Honingen passiert und bin von dort an südöstlich gereist und habe Orte wie Nembutal, Nummath und Kaldenberg passiert.
Nun sitze ich in Albenhus und brauche eine Verschnaufpause...vielleicht finde ich hier ja ein Paar tapfere und aufrichtige Recken, denen ich mich anschließen kann und wenn ich erst einmal durch die ein oder andere Heldentat den Segen und die Gunst der Götter zurückerlangt habe, werde ich in meine Heimat zurückkehren und Gerechtigkeit einfordern und sei es mit der Axt und der Lanze!
"


Eigenschaften*
MU 14
KL 11
IN 14
CH 10
FF 12
GE 12
KO 13
KK 14
SO 7

* Mein Ritter soll weder arrogant noch verwöhnt sein, sondern ein bodenständiger und tüchtiger Mann, der zwar Stolz auf sein Geschlecht und seinen Stand und seine Familie ist, aber eher pragmatisch veranlagt ist, keiner Herausforderung aus dem Weg geht und Müßiggang verabscheut: Wenn die Bauern es nicht geschissen bekommen den Karren (alleine) zu reparieren (weil sie zum Beispiel zu schwach sind, um den Karren anzuheben), ist es unsinnig (oder zumindest hinsichtlich der Reparatur unförderlich), sie zu schlagen und zu bestrafen.
Eine kleine Standpauke über Disziplin und Kompetenz reicht aus, dann aber (oder am besten vorher) packt mein Ritter mit an (hat schließlich KK14 und durch IN 14 und FF12 Zugang zur SF Meister der Improvisation).
So kann der Stärke und Kompetenz beweisen und gleichzeitig mit gutem Beispiel vorangehen.


Ich habe mich für das Talent Hiebwaffen entschieden anstatt des klassischen Schwertes, weil es zum einen billiger zu steigern ist, zum anderen ein Streitkolben anfangs mehr Schaden macht als ein Schwert und die Praradeabzüge durch das Schild abgefedert werden.
Außerdem erscheint mir ein 'plumper Streitkolben' altmodischer und hinterwäldlerischer als ein (edles) Langschwert.

Mein Ritter hat entweder mit Schild und Streitkolben Schützen vor den Bogenschützen und Speerkämpfern in forderster Front gestanden, oder (auf Turnieren) mit Pferd und Lanze die Schlachten gefochten: Er hat zwar grundsätzliche Kompezenzen im Führen eines Zweihänders, wirklich Übung hat er damit jedoch nicht (Zweihandschwerter/Säbel nur TaW 4 (durch Auswahl der Ritterprofession, Hiebwaffen bekam +7).

Bevor ich mich aber in zu viel (unübersichtlichem) Fließtext ergehe, hier die weiteren Werte:


WichtigeTalente (Durch Meisterentscheid +150Ap bei der Generierung, durch die fortgeschrittene abenteuergruppe nochmal +700 = +850AP insgesamt, TaW Maximum = 10 (Reiten 11 entstand durch Kultur+Profession)
+ die durch IN/KL entstehenden 500Start-Ap = 1350AP.

Kampf
Hiebwaffen (Spezialisierung Streitkolben) 10
Lanzenreiten 10

Körper
Athletik 4
Körperbeherrschung 4
Reiten 11
Selbstbeherrschung 7
Singen 1
Sinnenschärfe 4
Zechen 4

Gesellschaft
Betören 4
Etikette 5
Menschenkenntnis 4

Natur
Fährtensuchen 4
Orientierung 4
Wildnisleben 3

Wissen
Götter und Kulte 4
Heraldik 6
Kriegskunst 7
Rechtskunde 4
Sagen und Legenden 4
Staatskunst 4
Tierkunde 4

Sprachen/Schriften (alle)
Garethi 9
Oloarkh 2
Ologhajjan 2
---
Kusliker Zeichen 2

Handwerk
Abrichten 7
Heilkunde Wunden 4
Kartographie 0
Malen/Zeichnen 4
Musizieren 2


Sonderfertigkeiten
Aufmerksamkeit
Kampfreflexe
Kriegsreiterei
Kulturkunde Andergast/Nostria
Linkhand
Meister der Improvisation
Reiterkampf
Rüstungsgewöhnung I (Kettenhemd, lang)
Rüstungsgewöhnung II*
Schildkampf I
Steppenkundig
Talentspezialisierung Hiebwaffen (Streitkolben)
Talentspezialisierung Reiten (Pferd/Esel/Muli)
Turnierreiterei
Wuchtschlag

*Es ist vielleicht zwar regeltechnisch ein bisschen fragwürdig zu rechtfertigen, warum ich eine Rüstungsgewöhnung II habe (da man 1-2 jarhe mit einer BE von mindestens 4 rumlafuen sollte), aber ich habe mich im WDS ein wenig belesen und da steht, dass sehr dazu angehalten wird, dass man wattiertes Unterzeug unter Kettenrüstungen tragen sollte, damit diese nicht so auf der Haut scheuern.
Um die BE einzudämmen habe ich dann einfach Rüstungsgewöhnung II genommen (vielleicht hat er ja nurnoch diese beiden Rüstungsteile dabei bei seiner Flucht, hat aber früher, z.B. durch viele Kämpfe in gestechrüstungen viel mit mehr Behinderung gelebt oder so...
Außerdem will ich mir möglichst bald eine Kettenhaube zulegen, was auch die Be erhöht...mein armes Pferd XD.)

Ich finde es übrigens fragwürdig, dass ich 25 Silber für dieses Unterzeug extra ausgeben muss und das nicht zur Standarausrüstung eines Kriegers oder Ritters gehört, obwohl man es doch eigentlich unter einem Kettenhemd tragen sollte. (Gut, dass ich als Adliger mit SO7 98Silbertaler Startguthaben habe.)

Kampfrelevante Ausrüstung
Waffen
Streitkolben
Dolch

Schilde
Holzschild

Rüstungen und Co.
Kettenhemd, lang
Wattiertes Unterzeug
Lederhose (sollte eigentlich eine teure Hose sein und unter die Standartausrüstung des Ritters (teure Kledung) fallen...aber anscheinend zählt das sogar als Rüstung (am Bauch und an den beinen +1, gibt aber mit Zonenteiler 20 keine zusätzliche BE, sodass ich derzeit immernoch eine eBE von 1 habe).

Kampf zu Pferde
Kriegslanze
Teskaler (Erprobtes Reitpferd)
Reitsattel
Satteldecke
Zügel und Zaumzeug


Grüße

Seidoss