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von Frostgeneral
16.02.2020 15:28
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Mitte Efferd 1028 nach Bosparans Fall:
Gemeinsam mit Boltax wollen die Helden nun nicht um oder über die Trollzacken, sondern unter ihnen hindurch. Einen Tag reisen sie bereits auf der Passstraße.
Efferd hat ihnen dicke Regenwolken vom Meer geschickt und kalter Wind greift in ihre Kleidung.
Über ihnen starren die schwarzen Zacken in den Himmel und schneiden sich in die Wolken. Wenige Nadelbäume säumen ihren Weg und machen das Vorankommen mittlerweile schwierig. Boltax ist nach einem halben Tag von der Straße abgebogen und führt die Gruppe nun durch wildes Land.

Wir spielen die Kampagne Todestage mit dem Abenteuer Posaunenhall. Thematisiert wird die Erstürmung von Warunk mit einer Kombination aus "Der Verrat des Löwen".
Kleiner Einschub mit einer Zwergenbinge. Inspirationen ziehe ich aus folgenden Werken: "Brogars Blut", "Kar Domadrosch", "Katakomben und Kavernen" und "Angroschs Kinder". Zudem das DSA 5 Quellenbuch "Die Flusslande"

von Frostgeneral
13.02.2020 18:40
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Chabeli, Dominik und Adrian haben ein Video Game Essay veröffentlicht. Im Rahmen ihres Seminars Literatur und Videospiel am Institut für deutsche Sprache und Literatur haben sie dieses Video für ihre Dozentin bearbeitet.
Das Werk wird begleitet von einem 16 seitigen Drehbuch mit Anweisung für Kamerafahrten und Sprecherlines. Ein sehr interessantes Essay, was sie mir zur Verfügung gestellt haben. Vielen Dank, ich hoffe es gefällt euch!

von Frostgeneral
02.02.2020 11:46
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Anfang Efferd 1028 nach Bosparans Fall:
Ein Monat ist vergangen nachdem ein paar Helden ins Sonnenland eindrangen und Albuin von Bregelsaum um ein Artefakt baten.
Das schwarze Schwert von Blutfaust konnten den Analysen im Heerlager nach dem jenseitigen Mordbrenner zugeordnet werden.
Permanente Wunden, die das Sirkayan durchschnitten und die Waldlöwen von Leomar vom Berg ans Krankenbett fesselten.
Nun verdichten sich jedoch die Hinweise darauf, dass es weitere Vorfälle solcher Art gibt und der Paktierer nicht der einziger Seiner Art ist.
Wieder einmal steht ihr im Lager des Reichserzmarschalls Leomar vom Berg vor den Ruinen der Stadt Wehrheim.

Wir spielen die Kampagne Todestage mit dem Abenteuer Blut für Kor. Thematisiert wird die Erstürmung der Globule von Belhalhar. Die Blutkerbe gehört wohl nicht zu dem Halbgott Kor und muss daher geschlossen werden.

von Frostgeneral
14.01.2020 18:50
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Ich habe mich an einem neuen Trailer zum Jahr des Feuers versucht
Vielleicht gefällt es euch, kurze 1:30
von Frostgeneral
02.01.2020 15:08
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Der erste Teil zu Nekropolen ist da
Frohes Neues von mir, wenn ihr noch Kritik oder Vorschläge habt, gerne hier oder auf der Homepage.
Ich arbeite noch an einem zweiten Teil, da kann sowas gut einfließen

https://frostypenandpaper.de/2020/01/02 ... des-todes/
von Frostgeneral
30.12.2019 15:20
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Ein Kommentar zum Abenteuer – Der Klang des Feyraasal (Sternenträger II)
Wer sind - die Sternenträger? Hintergrund zur Kampagne Der Klang des Feyraasal

#Chembael kommentiert für uns das zweite Abenteuer. Sie hat den Ruf der Bahalyr und Klang des Feyraasal gelesen und fasst zusammen, wieso ihr dieses Abenteuer spielen solltet. Wissenschaftlich aufgearbeitet und mit einer Prise Geschichte versehen, entführt uns Chembael in die Anfänge der Elfen. Vor über 5000 Jahren traten sie aus dem Licht und waren die ersten Wesen Aventuriens...

von Frostgeneral
10.12.2019 19:56
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Eine Gruppe von Helden macht sich Anfang Rondra 1028 nach Bosparans Fall auf, einen Auftrag vom Reichserzmarschall auszuführen. Leomar vom Berg braucht ihre Hilfe, ein Kor-Geweihter läuft durch die Wildermark und verwundet seine Söldner. Die Helden müssen diplomatisch vorgehen und mit Albuin von Bregelsaum verhandeln.

Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Der Flug des Raben. Thematisiert wird die Finstermark oder auch Wildermark und das Finden des wahren Kaiserbluts. Selindian, Rohaja oder die Rabenmunds?

von Frostgeneral
07.11.2019 19:47
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Wir haben eine weitere Karte vom Donnerhaus ausprobiert


Die Helden haben Yarlan Greifenmund verloren. Der Bannstrahler hat sich dem Sonnenzug von Albuin von Bregelsaum angeschlossen und will eine Zone des Lichts in der Finstermark erschaffen. Derweil haben sich zwei andere Helden der Gruppe angeschlossen. Dorian ist ein Schiffsmagus aus dem Horasreich, Mendarion geht den Vorkommnissen nach, nachdem er von seiner Sippe ausgeschickt wurde. Der Wind spricht mit ihm.
Mittlerweile stehen sie vor Kaiserhain und dem Fluss Olku. Eine Brücke führt hinüber, doch die Wachen schicken ihre Skelette...

von Frostgeneral
30.10.2019 19:53
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Sinnloses Gequasel von uns in der Pause.
Damals noch mit Oemer und Yarlan als Dreamteam


Von Tritten und Schlagringen #Rollback Tobrien

von Frostgeneral
19.10.2019 18:56
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Ich bin live auf Twitch
ein paar Sachen für morgen vorbereiten und mit euch gerne über Online #pnpde sprechen
Gerne Fragen stellen zu Tools, Tipps und Tricks etc


https://www.twitch.tv/frostypenandpaper
von Frostgeneral
18.10.2019 17:22
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Der vierte Teil der Borbarad-Kampagne oder auch "die sieben Gezeichneten" Kampagne für euch als Zusammenfassung.
Es geht um die Pforte des Grauens auf Maraskan

von Frostgeneral
12.10.2019 12:38
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Wir besprechen in 20 Minuten den nächsten Boten.
Hoffentlich gemeinsam mit euch,
wir sind live

von Frostgeneral
09.10.2019 22:03
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Die Namenlosen Tage bringen verderben.
5 Tage des Irrsinns
5 Tage der Trägheit
5 Tage der Krankheit
5 Tage der Dämmerung
und 5 Tage der Todesangst
Isyahadin, Aphestadil, Rahastes, Madaraestra, Shihayazad
Tagesherrscher.

von Frostgeneral
05.10.2019 11:06
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Wir haben uns endlich mal an die Namenlosen Tage getraut.
Wer noch eine Inspiration braucht, was sie/er leiten mag, ohne schlicht rumzusitzen,
die/der kann noch einmal gerne hier hineinschnuppern

Die Namenlosen Tage wurden inspiriert von "Von eigenen Gnaden" in Zweimühlen.
Hier jedoch in Rommilys 1027/1028nBF

von Frostgeneral
23.09.2019 21:33
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Im Schatten der Gans


Diarium des Abelmir yha Mhorenis
12. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Wir verließen heute auf der „Seeadler von Beilunk“ des Admirals Sanin Zorgan. Sein 1.Offizier Baron Wilbur Kornplotz begrüßte uns vergleichsweise freundlich.
Dies ist nicht unbedingt selbstverständlich nach den Geschehnissen auf Rulat. Der Bord-Efferdi Resovik Sturmtaucher verlangte einen Eid auf Sanin für die Dauer der Reise,
den die meisten von uns sogleich ablegten. Lediglich Kiaras weigerte sich diesen zu leisten mit der Begründung, dass der Admiral am Verlust des nachtblauen Splitters der
Dämonenkrone schuld sei. Ich verstehe diesen Gedankengang bei unserem Rahjani nicht, da eine Untergebene Sanins den Verrat beging. Sicher, man könnte argumentieren,
dass der Admiral für seine Offiziere verantwortlich ist aber andererseits möchte ich nicht für Fehltritte meiner Gefährten oder meiner Untergebenen schuldig sein.
Es scheint mir eher, dass Kiaras irgendeinen tiefergehenden Groll gegen den Admiral hegt. Der Efferdi sagte uns klipp und klar das Kiaras ohne Eid nicht an Bord kann und wir
somit gezwungen wären den Weg zu Fuß oder zu Pferd hinter uns bringen. Ich beschloss nach dieser unschönen Vorstellung bei der Hafenmeisterei nachzufragen ob ein anderes
Schiff Richtung Perricum ausläuft und nahm zu meinem Schutz Rafim mit. Ich traue dieser Stadt nach den letzten Vorkommnissen nicht mehr. Wir fanden heraus, dass ein
gewisser Kapitän Shadir die Stadt in dieser Nacht Richtung Norden auslaufen wollte.

Yarlan begleitete Kiaras zum Rahjatempel dieser Stadt der dort meditieren wollte um seine „innere Harmonie“, wie er es ausdrückte, wiederzufinden.
Aviana, die Avesgeweihte in unserer Begleitung, begleitete die beiden und erzählte den Beiden, dass Sie uns wahrscheinlich bald verlassen wolle. Isarun und Boltax gingen zurück
zu unserer Villa um alles für den Aufbruch auf dem Landweg klar zu machen. Boltax schnitzte außerdem aus einen Gwen-Petryl-Stein ein efferdgefälliges Amulett mit gegenläufigen
Tropfen und Efferdsymbolen in der Mitte. Dieser kleine Gnom ist erstaunlich geschickt mit seinen Händen. Schade, dass er seine Begabung für diesen Krimskrams verschleudert.
Nach einer Weile ist Kiaras dann wohl besserer Laune, wohl Dank rahjanischer Massagen. Dieser kleine Wüstling. Um sich doch noch auf Sanin einschwören zu lassen begaben
sich die drei zum Efferdtempel, fanden aber Resovik nicht mehr an. Also begaben sie sich weiter zur Seeadler um dort den Schwur abzulegen. Dort trafen sie allerdings auf
Viburn „den Stählernen“, seines Zeichens zweiter Offizier. Er verweigerte ihnen auch prompt den Zutritt zum Schiff. Und so mussten wir, anstelle von Kiaras, Abbitte und Fürsprache
für unseren Gefährten beim Admiral leisten. Was reitet diesen Rahjani bloß manchmal ? Nach einer Weile verwies uns Sanin an Fusakel, offensichtlich der Geschützmeister des
Schiffes und dass dieser irgendetwas mit einem Fass machen solle. Genauere Informationen blieb er uns schuldig.

Damit Kiaras überhaupt an Bord kommen durfte nahm ihm Yarlan in Gegenwart von Viburn den Schwur auf Sanin ab, bekam allerdings eine grimmig aussehende Mohawache zugeteilt
solange er an Bord war. Dies kann Rafim als Al`Anfaner so nicht auf sich beruhen lassen und ernannte sich selbst zur zweiten Wache Kiaras. Er schrie irgendetwas von Granden und
dass man sie so nicht behandeln kann und darf. Als sich Yarlan nach dem Fass erkundigte kanzelte ihn Fusakel ab und sagt ihm dass er für „so `nen Kack“ keine Zeit habe und er
dass Fass selbst unter Deck holen solle. Da ich mich zu langweilen begann inspizierte ich die Geschütze an Deck und machte Bekanntschaft mit dem Richtschützen Prüttel, der in weit
intimerer Beziehung zu seinen Geschützen ist als Ingerimm oder gar Rahja gutheißen würde. Nach einer eingehenden Untersuchung des Geschützes und seiner Mechanik,
zu deren Zweck ich in das Geschütz kriechen musste, schrak ich kurzzeitig vor einer merkwürdigen Krokodils-artigen Gestalt zurück.
Er stellte sich als Lido Kork vor, der eigentliche Kapitän des Schiffes. Offensichtlich zählt dieses Wesen zur Gattung der Klabautermänner, einer Unterart des gemeinen Kobolds, die hinlänglich
bekannt für allerlei derbe Späße mit ihnen unliebsamen Wesen sind. Ich beschloss die ganze Kraft meines Charmes und meiner angenehmen Wesensart zu nutzen und konnte auf diese Art
dieses Wesen für mich einnehmen. Er stellte sich als freundlicher, aber leicht verrückter Gesprächspartner heraus und ernannte mich zuerst zum 1.Offizier und im Laufe des Gesprächs bis
zum 4.Offizier. Offensichtlich hatte dieses Wesen keine Ahnung über die Befehlsstruktur auf einem Schiff. Er sagte mir das ein gewisser Ragnar ihm noch ein Buch schulde und er bis dahin
keinerlei Bücher mehr verleihen würde. Was sich wohl in der Bibliothek dieses merkwürdigen Wesens wohl befindet ?

Isarun traf eine alte Bekannte aus Garether Zeiten, eine Helena Fackelhand, die wohl mit ihr zusammen studiert hat. Sie stellte Isarun die erste Bordmaga mit Namen Trismagena vor, die
anscheinend gildenlos ist da sie keine Gildensiegel trägt. Seltsamerweise hatte Isarun keine Probleme damit. Yarlan schleppte in der Zwischenzeit das Wasserfass mit geweihtem Wasser
hoch und tunkte Kiaras Hand hinein. Dies reichte dem Efferdi anscheinend nicht und er fragte Yarlan ob er ihn verar… wolle, der Rahjani solle gefälligst in das Fass steigen. Yarlan kippte darauf
das Fass über Kiaras aus um zu beweisen, dass er kein Paktierer sei. Resovik fluchte daraufhin fürchterlich, zog sich die Gewänder vom Körper und sprang nackt über Bord.
Was für ein verrückter Kerl ! Nach einigen Stunden werden wir dann in einem Ruderboot ausgesetzt um in der Nähe von Perricum an Land gehen zu können. Wie sich herausstellte
waren wir nördlich von Perricum in der Nähe der Trollzacken.

13. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Nach einem langen Fußmarsch erreichten wir das Dorf Dergelmund nördlich der Stadt. Als Bewaffnete wurden wir mürrisch vom
Dorfschulzen begrüßt und nach unserem Wohin befragt. Nach einer kurzen, aber wie es scheint zufriedenstellenden Antwort wurde uns gesagt, dass wir in einer kleinen Scheune nächtigen können.
Isarun erkannte das ein kleiner Kahn den Fluss herab kam mit einer merkwürdig aussehenden Gestalt. Sie stellte sich Aluide die Piratin vor und stellte uns auch ihren Bekannten vor, einem Lachs !
Bin ich nur von Verrückten umgeben ?
Sie faselte irgendetwas von einem grauen Mann im Fluss, einem Flusskönig oder sowas. Ich fragte mich insgeheim ob diese Person nicht vielleicht aus dem Trakt für Geisteskranke in der
Perricumer Akademie entflohen war. Boltax sprang allerdings voll auf diese merkwürdige Geschichte an und wollte mit den Flussgeistern reden. Ob er wohl im Laufe der Seereise unbemerkt einen
Schlag auf den Kopf abbekommen hat ? Aluide zog sich darauf nackt vor allen aus, völlig schamlos dieses Weib, und Boltax steckte nach kurzen Bartgemurmel seinen Kopf unter Wasser. Vielleicht
wollte er sich ertränken nach dem Rausschmiss aus der Pilzzüchtergemeinde oder sowas. Es sind doch nur verdammte Pilze ! Der Büttel steckte uns das die Person gesucht wird und ein Kopfgeld
von 30 Silbertalern auf sie ausgeschrieben ist. Sahen wir wirklich dermaßen arm aus, dass wir schon für Kopfgeldjäger gehalten wurden ?
Die Frau wollte uns auf ihrer Nussschale Richtung Perricum bringen, als Belohnung sollten wir Ihr spannende Geschichten erzählen. Allerdings konnte sie nur ein paar Leute mitnehmen so dass ich
mit Kiaras und Rafim für eine Nacht hier bleiben mussten.

14. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Nach einer ruhigen Nacht reinigte ich mich und Kiaras auf magischen Wege von den Unbillen dieses Strohlagers und wartete, dass diese Verrückte wiederkommt.
Sie brachte uns dann zu Lennards Mühle, einem Ort im Nirgendwo kurz vor Rommilys. Dort lagerten Rondrianer und Golgariten gemeinsam in einem Zeltlager. Die Wache führte uns zur Befehlshaberin,
einer Rodrageweihten namens Rondirai von Leuentreu. Die Männer und Frauen unter ihrem Kommando sind alle verstümmelt oder schwer verletzt. Sie setzte uns in Kenntnis, dass Rommilys gefallen war
und ein Entsatzheer unter Yelnan von Dunkelstein auf dem Weg nach Rommilys ist um die feindlichen Truppen zu verstärken. Asmodeus von Andergast, mein alter Feind aus Yol-Ghurmak führt
das Kommando. Das Schicksal des hohen Paares der Traviakirche und das der Fürstin von Darpatien, Irmegunde von Rabenmund ist unbekannt.
Wir beratschlagten wie wir nach Rommilys hineinkommen und was wir dort erreichen wollen. Wir beschlossen, dass der einfachste Weg wohl über Neu-Rommilys am anderen Flussufer führen würde.
Am nächsten Morgen soll es losgehen.

Mögen die Zwölfe uns behüten !

von Frostgeneral
29.08.2019 18:51
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Heute 2 Videos zu den beiden neuen Abenteuern
Eiserne Flamme
Das Schwarze Auge Rezension
Ein Auftrag der Ingerimm-Kirche, der die Helden ins Herz von Yol-Ghurmak führt.
Ein Abenteuer von Anni Dürr, Julian Härtl und David Lukaßen


Chembael kommentiert für uns das erste Abenteuer. Sie hat den Ruf der Bahalyr gelesen und fässt zusammen, wieso ihr dieses Abenteuer spielen solltet. Wissenschaftlich aufgearbeitet und mit einer Prise Geschichte versehen, vergleicht Chembael auch die Phileasson Kampagne oder die Simyala.


von Frostgeneral
20.08.2019 18:08
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Heute sprechen wir über den Aventurischen Boten Nr 196.
seid gerne dabei und diskutiert fleissig mit

von Frostgeneral
12.08.2019 19:05
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Die Helden ziehen von Zorgan aus nach Rommilys. Über die Blutige See gemeinsam mit Rateral Sanin und der Seeadler von Beilunk versuchen sie den Norden von Perricum zu erreichen. Was haben die Heerscharen von Galotta und Rhazzazor noch übrig gelassen von dem Land, was einst Darpatien war und nie wieder so sein wird, wie es einst war?


Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Im Schatten der Gans. Thematisiert wird die Überfallene Stadt Rommilys und spätere Episoden in der Finstermark.

von Frostgeneral
27.07.2019 12:07
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Die nächste Heptarchin ist tot.
Ihr Körper zuckt noch, ebenso wie Arkos al'Nabab zittert.
Der König hat seine Schwester mit nur einem einzigen Hieb seines Säbel getötet und damit alles beendet.
Nun müssen die Helden Keshal Taref untersuchen, säubern und dann aufbrechen. Ob sie von hier nach Zorgan oder agressiv nach Elburum vorrücken, mag die Zeit zeigen.


Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Der Schwur des letzten Sultans. Thematisiert wird der 35-Tage-Krieg von Helme Haffax und Dimiona von Zorgan.



Dimiona v Zorgan ist nicht mehr.
Der nächste Heptarch ist tot
von Frostgeneral
24.07.2019 13:47
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Goldener Schein

Bericht für die Basaltfaust

Standort: Am Arsch der Welt "Pericum"

Verfasser: Rafim ibn Canavar

Operationsteilnehmer:
Rafim ibn Canavar: Eisenfaust


Omer Ibn Hamil:
Status: Vermisst eventuell von Abelmir yha Mhorenis beseitigt worden. Einziger Hinsweis auf sein Verleib ein Brief den Abelmir yha Mhorenis übergab(Wenig Glauwürdig). Hat eventuell eins von Abelmir yha Mhorenis vielen Geheimnisen aufgedeckt.
Sollte in Zukunft vorsichtiger sein nicht das ich auf einmal verschwinde.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich.


Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor:
Status: Aktiv
Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor: Ritter und Praiosanhänger, Mitglied des Bannstrahler Ordens, begrenzte Geldmittel, Gewaltbereit, Kein Respekt vor dem Hohen Herrn Boron,
Mutig, Handelt vorschnell, Talent als Anführer, eventuelle Liebesbeziehung mit Karinor, Kehrte seinen Anführer bei Wehrheim den Rücken zu und zock sich trotz anderer Befehle zurück. Hat sich mittels Dämonischen Trankes sein Auge wiedergeholt.
Persönliche Einstellung zu Schnattermoor: Großen Respekt für Greifenmund entwickelt könnte ein wahrer Freund werden wenn er nur in Al Anfa geboren wäre. Er ist trotzdem ein guter Verbündeter.
Greifenmund reißt sein Maul und denkt ich würde eine Bedrohung auf mein Leben vergessen da kennt er mich schlecht. Werde ihn wohl in der nächsten Schlacht los werden müssen. Oder wann immer sich eine Möglichkeit bietet.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Sehr warscheinlich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis wir Greifenmund erledigen müssen.

Langfristig: Aufgrund des baldigen Ablebens von Greifenmund keine Plannungen nötig.

Abelmir yha Mhorenis:
Status: Aktiv
Kampfmagier, ehrebliche Kontakte in die Schwarze Gilde(genauer kein Wissen vorhaben), redet sich um Kopf und Kragen, Mutig, zu sehr auf sein Aussehen versessen,
Stolzer Horasier, Feind der Thorwaler, erhebliche Magische Kräfte,
Persönliche Einstellung zu Mhorenis: Schrullig aber Liebenswert manchmal verstehe ich sein Handeln nicht. Scheint aber durch und druch Nett zu sein. Ist mir irgendwie ungewollt ans Herz gewachsen.Man kann Mhorenis vieleicht überzeugen mir bei der beseitigung von Greifenmund zu helfen. Schreckt nicht vor dem Ermorden Unschuldiger zurück sollte es der Auftrag benötigen.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich obwohl mir das "Verschwinden von Hamil in diesem Bezug sorgen macht.


Langfristig: Solange die Operation nicht dem Horasreich schadet möglich, besonders gegen Thorwaler eine gute Option als Verbündeter.


Isarun von Spogelsen:
Status: Aktiv
Kampfmagierin, erhebliche Magische Kräfte, Pfeil des Lichts, hat Zauberhaar(was auch immer das ist), Kühler Kopf, Treu dem Mittelreich und der weißen Gilde ergeben
Erste eigene Vermutung einer möglichen Liebschaft mit Greifenmund sind nicht zutreffend.
Persönliche Einstellung zu Spogelsen: Spogelsen erweißt sich als nützlicher kühler Kopf. Würde Sie gerne langfristig an Alanfa binden.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich allerdings könnt Sie dies mit Magischen Mitteln verbergen. Muss ich im Auge behalten.

Langfristig: Kaum zu rekrutieren wird weiter gegen die Feinde des Mittelreiches vorgehen. Nützlich gegen ungehorsame Schwarz Magier. Aufgrund von magelnder Erfahrung eventuell möglich Sie von Agenten zu Verführen zu lassen und so nach Alanfa zu ziehen.(Am besten eine Tobrischen Agenten mit Kampferfahrung). Ansonsten die von mir übergebenden Informationen bezüglich des Güldenen nutzen und eventuell das Mittelreich zu Fall zu bringen.(Eventuell eine extreme Maßnahme würde aber die Treue zum besagten Mittelreich eliminieren.)


Kiaras Doflaminio Karinor:
Status:Aktiv
Attraktiv, Geweihter der Rahja, weiß mit Worten umzugehen, pessimistisch, Bildet ein sehr gutes Arbeitsteam mit Greifenmund, eventuelle Liebesbeziehung mit Greifenmund,
vermutlich erhebliche Geldmittel aus reihen der Familie, große Kontakte in Gareth,
Persönliche Einstellung zu Karinor: Anfangs hatte ich noch gehofft in ihm meinen Größten Verbündeten zu finden, die nähe zu Greifenmund verhindet dies. Ansonsten ein wirkliche Sonne in diesen dunkeln Tagen.Größtes Hinderniss bei der Ermordung von Greifenmund. Muss Abgelenkt werden. Denke an eine käufliche Dame zu diesem Zweck.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich man kann aber niemandem Vertrauen.

Langfristig: Treue ist in Frage zu stellen, steht Greifenmund zu nah, scheint seine Bestimmung im Dieste der Götter gefunden zu haben nicht im Dienste des Heimatlandes. Keine momentanen Anzeichen eines Verrats gefunden.Wird den Verlust von Greifenmund schlecht wegstecken muss eventuell zurück ins Heimatland gerufen werden.



Zwerg:
Status:Aktiv
Ist ein sogenannter "Im Berg Zwerg" auch Druide für Fachunkundige genannt. Kann wohl Zaubern viel mit Elementaren. Scheint Edelsteine zu besitzen.
Persönliche Einstellung zu Zwerg: Scheint bisher ganz nützlich muss ich weiter im Auge berhalten.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Möglich sowohl Sekte wie auch der Zwerg sind Alt.

Langfristig: Könnt vermutlich ein ganz guter Gärtner sein.

Achja Brüder und Schwestern wenn Ihr mal in Gareth seid könnt Ihr gerne meine Villa benutzen. Müsst einfach nur an der neuen Residenz vorbei und dann direkt greadeaus. Fragt einfach nach Rafim oder dem Korschrein im Keller.

Tagebuch von Rafim

So Tagebuch es ist der 9 Ingerimm und wir latschen durch die Wildnis. Ich hasse Reisen.......
Also wir kommen in so einem kack Dorf an. Da ist nen Taverne die nur Bier ausschenkt ja super. Also wir sitzen da und ich quatsche ein bisschen mit dem Zwergen. Der erzählt aber auch nur Mist.
Naja aber ich habe heute auch nochmal mit der Firun Geweihten geredet. Und jetzt pass auf Tagebuch dieses ganze Jahr bisher war ja nur ein Scheißhaufen bis zum andern Scheißhaufen. Aber die Alte hat mich den Bären berhalten lassen.


Junge ich habe einen Bären ist das nicht einfach super geil. Ich denke auch noch über einen Namen nach. Vieleicht Kor-Bär oder Kor-Schnee oder Kor-Firun weil ist ein Firunsbär der freut sich bestimmt auf Alanfa. Aber vieleicht sollte ich einen bessern Namen wählen sowas wie Kor-Maximus oder der Schlächter oder Bluttrinker. Achja der Bär liebt übrigens Blut also sind wir da voll auf einer Liene. Ich freue mich schon darauf wenn Abelmir das nächste Mal meditiert dann schleichen wir uns darin und dann gibts Futter bis der Heiler kommt. Das wird Bärtastisch.
Wie alt werden eigentlich Bären schon so 30 Jahre oder?
Muss ich mal nachfragen.
Also ich freue mich auf jeden Fall das wird so wie mit Jatik von früher den haben wir ja auch aufgezogen bis er gehängt wurde aber egal. Soll einer probieren mir meinen Bären abzunehmen. Da wirds dann ordentlich aufs Maul geben.
Aber wo war ich genau wir Reisen durch die Wildnis.


Langweilig. Arschkalt. Nass. Das fasst unsere Reise zusammen. Es ist halt einfach scheiße hier im Mittelreich.

Auf dem Weg nach Pericum sehen wir nochmal Tausende von Flüchtligen die alle im Fluss ersaufen oder in kleinen Booten übersetzen. Naja sieht ein bisschen so aus der wir der Sklavenaufstand vor 5 Jahren wo die alle über den Fluss geflohen sind.
Aber wir haben damals keinen Entkommen lassen. Sie schön eingekesselt und alle Gehängt. Dumme Sklaven. Dumme Mittelreicher.

Aber wir reiten weiter haben wohl keine Zeit den zu helfen. Wir sind ja auch Reichsritter und so also total wichtig und so.
Am 16 Ingerimm erreichen wir endlich die Stadt also diesen Riesigen Haufen von scheiße der wohl eine Stadt sein soll. Hier sitzt gefühlt nochmal halb Gareth vor der Stadt und wartet auf Einlas.
Aber kein Problem wir haben die erstklassige Vordränglerin Isarun von Spogelsen in unsern Reihen. Die maschiert da einfach vorbei und haut raus wie hart und krass und wichtig Sie ist. Da zieht der Typ auch ganz schnell den Schwanz ein.
Die Stadt stinkt im Innern noch viel schlimmer als außen aber egal auf Yarlans anweisung suchen wir uns ein Schiff. Wir finden auch eins gehört wohl einem Rafim. Guter Name. Bin mir aber nicht sicher ob das Schiff groß genug für 2 Rafims ist.

Also wir und Rafim vereinbaren das er uns dahin fährt und draußen noch die Idioten aufsammelt die in Pericum gesucht sind. Sind da wohl aus dem Knast geflohen.

Aber das war es auch schon wieder. Ich gehe jetzt den Bären unterhalten. Ich muss mal das Geschlecht von dem Bären rausfinden. Nicht das der mitten in der Nacht Abelmir bespringt. Das wäre schlecht und ein bisschen Lustig.
Wo ich drüber nachdenke ich muss Karinor von meinem Bären fernhalten der bespringt ja alles was nicht schnell genug wegläuft.

Ich glaube ich gehe jetzt erstmal vorsorglich Karinor treten.

von Frostgeneral
11.07.2019 23:00
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Fest der Feinde
Das Schwarze Auge Rezension
Ein Auftrag der Rahjakirche im Horasreich

von Frostgeneral
19.06.2019 14:11
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Heute Abend:
Bote 195
Livestream zum mitmachen und diskutieren
Runterladen, chatten oder ins TS kommen
von Frostgeneral
17.06.2019 12:57
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Zum Thema Uhrwerk Verlag retten gab es bei mir neulich auch einen Stream.
von Frostgeneral
13.06.2019 19:22
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Ein neues Metaplot Video von mir zu der bald erscheinenden Kampagne
Geht um Leonardo, Galotta, Borbarad und den Splitter von AGM
von Frostgeneral
29.05.2019 18:10
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Bannstrahler und Ritter Yarlan hat beschlossen sich einen Rat bei einer Inquisitorin zu suchen und ist auf dem Weg in die Stadt des Lichts um herauszufinden, ob der Ketzer und Namenlos-Paktierer verbrannt werden kann. Danach beseitigt die Gruppe die restlichen Spuren des Kults und muss dann in Richtung Aranien aufbrechen

Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Der Schwur des letzten Sultans. Thematisiert wird der 35-Tage-Krieg von Helme Haffax und Dimiona von Zorgan.

von Frostgeneral
18.05.2019 10:49
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Das schwarze Auge – Aventurien: Von der tobrischen Hafenstadt Mendena aus zog es uns dann endlich erneut raus aufs Meer. Eine Wonne, denn mein Herz fühlte, dass es schon viel zu lange auf dem Land zugebracht hatte.

Das Perlenmeer ist tückisch zu befahren, aber wir wollten die Insel im Osten des Kontinents ansteuern und wagten es. Die Dschungel Maraskans sind von allerlei Abscheulichkeiten bewohnt, die alles und jeden fressen oder stechen. Aber merkwürdiger noch als das viele und meist giftige Kriechgetier sind die Menschen, die dort leben. Sie lieben ihre Freiheit über alles, wie wir, aber sind im Kopf nicht ganz richtig: Sie halten die Welt für einen Diskus und noch dazu für vollkommen! Wir fanden, was wir auf der Insel gesucht hatten – einen Schrecken aus alter Zeit – aber davon will ich ein andermal erzählen. Schon bald ließen wir Maraskan und die anderen Inseln vor seinen Küsten hinter uns. Doch erinnert euch, was ich sagte: das Perlenmeer ist tückisch. Hütet euch also, wenn ihr Bereiche entdeckt, die von blauschwarzem Tang bedeckt sind. Viele Schiffe haben die Sargasso-See nie wieder verlassen – wir haben es geschafft!

Aventurien heißt der Kontinent, auf dem Das Schwarze Auge spielt. Er liegt auf der Welt Dere, die entfernt mit unserer heimatlichen Erde vergleichbar ist. Es ist eine fantastische Welt voller Götterwirken, Zauberei und gefährlicher Kreaturen – und Aventurien ist ein Land, das strahlende Heldinnen und Helden braucht, um nicht in Dunkelheit zu versinken.

Ich habe mir meine Mitspielerin und Expertin Nikohieros geschnappt und mit ihr die erste von vielen Folgen zu dem schwarzen Augen aufgenommen. Wir geben zunächst einen Überblick über den ersten Kontinent und erklären Interessierten und Neueinsteigern wie und wo ihr rollenspielen könnt.

Hier ist Folge 11 des Frostcast: Das schwarze Auge - Aventurien

https://frostypenandpaper.de/2019/05/18 ... venturien/
von Frostgeneral
15.05.2019 20:02
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Lieber Oheim Wigdolf,

weil ich fleißig üben soll, mich wie ein gebilderter Gargyl auszudrücken (und nicht wie ein Gossen-Gargyl so wie Gummelfried von neben dem Gasthaus), hat Großtantchen Schaschnumar mir eine Aufgabe gegeebt: ich soll dir jede Nacht einen Brief in mein Tages-Buch schreiben. Ein Brief ist ein Stück Perk Pährgram Pärrameng, das die Weichhäute mit Buch-Stahben bemalen, um sich Neuigkeiten zu sagen. Ganz schön klug, oder? Großtantchen Schaschnumar hat nicht nur ein Stück Pärrameng gefunden, sondern ein ganzes BUCH VOLLER PÄRRAMENG. Das hat sie so einem Magus abgezieht, als der nachts geschnarcht also sie sagt gerade, es ist ihm aus der Tasche gefallen und er hat es nicht wieder aufgeheebt. Ganz schön unachtsam, diese Weichhäute. Ja und wie es das Glück so will, sind ihm auch ein Tintenfraß und eine schöne Feder aus der Tasche gefallen! Im Tintenfraß sitzt Tinte (das Tintenfraß hat sie gefressen, deshalb heißt es auch so), das ist so etwas wie schwarzer Regen. Da taucht man die Feder rein (das Tintenfraß frisst sie nicht, weil sonst würde es ja Federfraß heißen) und dann kann man die Buch-Stahben auf das Pärrameng malen. So wie jetzt!

Großtantchen Schaschnumar sagt, ich soll endlich zu den wichtigen Sachen kommen und dir erzählen, was passiert ist, seit du zum Erkunden weggefliegt bist. Also: Großtantchen und ich sitzen jetzt woanders. Wir haben eine sehr schöne, sehr große Ru-iih-ne gefunden, mitten in der Stadt. Großtantchen sagt, es ist eine Biestkaiser-Noralec-Sack-Kralle. (Weia, das muss ein schreckliches Ungeheuer geweest sein!) Sie hatte einen riesigen goldenen Falken-Gargyl, aber der ist ganz und gar zerbroocht. Obwohl, der war ganz aus Gold. Vielleicht war der gar kein Gargyl. Egal, Großtantchen guckt mich schon wieder ganz tadelig an! Wir hatten uns also gerade schön mittendrin auf die breiteste Mauer gesetzt, von der aus man den besten Blick hat, und zum Döseln zusammengerollt. Ich hatte mich auf das Buch und das Tintenfraß und die Feder gehockert und meinen Schwanz um die Pfoten geschlingt, damit die Weichhäute nicht sehen, was ich da habe. Nachher will mir das der Magus doch nur wieder wegnehmen.

Drei Gongs habe ich gedöselt, dann kamen plötzlich zwei Weichhäute vorbei und wollten in UNSERE Sack-Kralle Großtantchen sagt, das schreibt man S-A-K-R-A-L-E. Es waren zwei Magusse. Das wusste ich, denn sie trugen Kleider mit Buch-Stahben drauf, von denen Großtantchen Schaschnumar gesagt hat, es sind magische Sümbohlen. Eins war ein Männling und das andere war ein Weibling und sie haben so laut gequatscht, dass ich aufgeweckert bin. Es ging darum, dass der Magus-Männling die ganze Nacht eine Bändersäge gebaut hat. Großtantchen weiß auch nicht, was das ist. Bestimmt ein Zauberding! Außerdem haben sie eine Rüstung, die im Tempel reine gemacht wurde, zu einem Helden-Schmied gebringt. Die soll da jetzt erst mal bleiben, bis sie ent-magisch-siert wird und etwas, das drin ist, begraabt wird. Das, was da drin ist, ist wohl sehr ekelig, denn einem Freund der Magusse ist schlecht geweerdt und er musste erst mal in seinen Tempel gehen und da baden. Ein anderer Freund der Magusse ist mit ihm mitgegeet, er wollte eine Mar Matsch Mah-sah-sche von ihm bekommen. Als ich Großtantchen gefragt habe was das ist, ist ihr weißes Marmorgesicht ein bisschen rosa angelaufen und sie hat gesagt, dafür bist du noch zu jung, Ugo!

Jedenfalls sind die Magusse dann in unsere schöne Sakrale gegeet und haben dort im Keller ein paar Steine kaputt gemacht und ich dachte, dass ich weiterdöseln kann. Aber Pustekuchen! (Ich weiß nicht, was ein Pustekuchen ist. Großtantchen sagt das aber immer. Vielleicht hat sie das früher oft gegessen, aber sie kann sich nicht mehr erinnern wie das früher so war.) Schnell waren die Magusse wieder da und hatten noch so eine Weichhaut mitgebracht, die war wohl die ganze Zeit im Keller geweest! Sie war sehr schmutzelig und hat immerzu gejammert, dass sie der Bürgel-Meister war und ganz hungrig ist. Die Magusse waren aber ganz barsch mit dem Bürgel-Meister und haben ihn zu dem großen Turm-Gebäude hinter der hohen Mauer weggebringt, wo Feuertatze und der Kleine Apep drauf sitzen und wo die vielen Zelte im Garten stehen. Ich dachte, jetzt kann ich ENDLICH weiterdöseln, aber da kamen die Magusse schon wieder! Ohne den Bürgel-Meister, aber mit ihren Freunden, die fertig waren mit Mah-sah-sche. Sie haben über den Magus-Männling gelacht, weil der sich vorhin im Keller vor einem unheimlichen Gang gefürchtelt hatte. Der Magus-Männling hat aber gesagt, er hat sich gar nicht gefürchtelt, er ist nur vorsichtig. Großtantchen Schaschnumar sagt, das ist glatt gelügt und er hat sich doch gefürchtelt. Ha! Großtantchen kennt sich mit den Weichhäuten wirklich auserzeichnet aus.

Jetzt fand ich die Weichhäute doch ganz spannernd und wollte wissen, was die so im Keller von UNSERER Sakrale machen und warum der Gang unheimlich ist! Ich habe also meine spitzen Ohren noch mehr gespitzt und aufmerksig gelauscht. Erst polterten der riesige Männling und der Magus-Weibling die Streppen-Strufen runter, dann folgten der hübsche Männling und der gefürchtelte Magus-Männling. Die Weichhäute sind zwei Streppen runter gegeet und haben dann einen Raum voller alter Dinge gefindet: Waffeln und Rüstungen mit Brajos-Sümbohlen (also wohl wieder so Zauberdinge). Sie sind dort aber nicht gebleibt, sondern die Streppe noch weiter runter gegeet. Dort haben sie erst mal ewig lange gelabert. Es gab dort wohl eine Tür, die war zugemauert, und darauf war ein Sonnen-Siegel. Jemand hat die Mauer-Tür wohl immer wieder aufgemauert und wieder zugemauert und das Siegel mit einem Messer zerkratzt. Die Weichhäute haben ein paar Steine weggemacht und dann gab es ein großes KRACHBUMM! Weia, hab ich mich geschreckt! Ich hab sogar einen Katzenbuckel gemacht vor Schreck, und das im Tageslicht! Hoffentlich hat das keiner geseet. Erst dachte ich, dass das Ungeheuer aus dem unheimlichen Gang die Weichhäute überfallen und gefressen hat. Aber dann stellte sich heraus, dass der Magus-Weibling wohl einfach so frech das Sonnen-Siegel in tausend Stücke zerklöppelt hat. Diese Weichhäute machen immer alles kaputt!

Hinter der Mauer-Tür war ein Raum und als die Weichhäute rein gegangen sind, konnte ich sie plötzlich viel besser verstehen! Es war nämlich ein Loch im Boden UNSERER Sakrale, genau neben dem Steintisch Altar heißt das, sagt Großtantchen. Und das Loch führte ganz weit runter in den tiefen, tiefen Keller, wo die Weichhäute waren! Jedenfalls fanden die Weichhäute dort Dinge, die sie komisch fanden: acht goldene Schtah S-T-A-T-U-E-N mit ohne Arme und Beine und Augen und Schatten, und dazu ein blutverschmiertiger Altar mit einer Steintafel und dreißig Namen drauf, und an den dreizehn Wänden waren Sar-koh-fage. Großtantchen sagt, da stecken die Weichhäute ihre letztstarrigen toten Artgenossen rein und dann vergammeln sie wie ein alter Apfel! Iiih!

Dann haben die Weichhäute die ganzen Namen vorgelesen. Ich kannte keinen davon, aber sie wohl schon. Ganz geschreckt klangen die Weichhäute! Zwei von den Namen gehörten wohl zu Leuten, die sie vor kurzem geseet hatten: ein All-Jeck von der Drachenzwinge und ein Gambert von Tura Turm irgendwas mit T. Der erste ist wohl von den Weichhäuten gefangen worden und der zweite ist von einem großen Stück Stein in dem goldenen Tempel mit der zerbrochenen Kuppel zermatscht worden. Sie sagten auch, auf der Steintafel sind die Namen der acht Mehrtürer darauf und die Namen Heliodane von Streitsinn und Brajoslob von Seh-Lem. Sie haben dann bei einer Statue in der Augenhöhle rumgeprokelt und eine goldene Kugel gefindet. Die konnte man aufmachen und es war getrocknetes Blut drin! Dann haben die Weichhäute hin und her überlegt und sind zu dem Ergebnis gekommen: erstens dass die Mehrtürer allesamt der bösen Rattendämon-Sekte angehört hatten und zweitens dass die ganzen Biestkaiser erz-dämonisch versucht waren und dem Rattendämon durch das Loch in den Keller Blutopfers gebringt haben.

Weil sie darüber sehr traurig waren, haben die Weichhäute erst mal wieder was kaputt gemacht, um sich besser zu fühlen. Sie haben zwei der Sar-koh-fage zerklöppelt und in einem einen schon lange toten Artgenossen gefunden! Es war ein toter Weibling, dem ein Arm fehlte. Ich hätte vor Ekeligkeit fast ein Kieselknäuel ausgewürgt. In dem zweiten war das Tages-Buch, das von dieser Heliodane von Streitsinn geschreibt worden war. Die Weichhäute haben dann beschließt, dass sie gleich alles verbrennen wollen, weil alles da unten böse und wahnsinnig und unheimlich ist. Sie haben sich dann ewig darüber gestreitet, ob sie jemandem davon erzählen oder nicht. Der riesige Männling und der Magus-Männling wollten alles geheim halten, aber der hübsche Männling und der Magus-Weibling wollten einem sehr weisen alten Männling in dem fünfeckigen Tempel davon erzählen und ein Rad erbitteln. Damit waren die ersten beiden dann irgendwann einverstanden (Großtantchen sagt, "wiederstrebelig einverstanden") und alle Weichhäute sind wieder die Streppe rauf gepoltert. Der riesige Männling und der Magus-Männling haben ein bisschen getrödelt und dann miteinander geflüstert, dass sie den weisen alten Männling tot hauen wollen, wenn der was weiter erzählt. Ja, und dann waren alle erst mal eine Weile weg.

Ich war schon enttäuscht, weil ich nicht wusste, wie die Geschichte jetzt ausgehen soll. Aber nach zwei Gongs kamen die vier Weichhäute wieder und hatten sogar noch einen mitgebracht, den weisen alten Männling! Großtantchen Schaschnumar sagt, das war ein sehr hoher und sehr weiser Diener der Schlange. Das sind sehr kluge Weichhäute, die sehr viele Bücher aus Pärrameng lesen und auch ganz viele Tages-Bücher schreiben. Die vier Weichhäute waren auch ganz ehr-ehr-biestig und haben ihn "Euer Emilnenz" genannt und ihm über die Trümmer gehelft. Erst haben sie sich das Loch in den Keller angeguckt. Ich saß natürlich ganz steif und starr wie ein artiger Gargyl da und hab keinen Mucks gemacht, so wie sich das gehört!

Dann sind alle zusammen die Streppen-Strufen in den Keller runter gegeet und haben dem Diener der Schlange den Raum mit den goldenen Statuen und Sar-koh-fagen gezeigt. Weia, hat der vielleicht angefangen zu reden! Das ist wirklich ein sehr weiser Männling, der sehr gerne redet. Er erzählte den anderen viele Dinge über die Namen auf der Steintafel und dass er glaubt, dass die Namen kron-o-logisch angeordnet sind. (Großtantchen sagt, das heißt "der Reihenfolge nach von ganz früher bis jetze".) Er erzählte auch von der Geschichte der Stadt und dass sie sehr alt ist und hier früher mal ein riesiger Wald war. Vor den Weichhäuten gab es wohl schon andere Leute hier, die lange schon letztstarrig und zu Staub zerfallen sind. Diese Leute haben hier, lange vor der Zeit der Weichhäute, auch schon Gebäude und Türme und Mauern gebaut. Dann kamen irgendwann die Weichhäute und bauten den allerersten Tempel für Brajos (der mit den Zauberdingen von vorhin Großtantchen hat mir gerade eine getatzelt und gesagt, der Herr Brajos hat nix mit Zauberdingen zu tun) und seitdem gibt es Weichhäute hier.

Mir sind irgendwann die Gedanken im Kopf herumgeschwimmt wie Mäuseköttel im Rinnstein in der Gosse. Ich hab erst wieder zugehört, als der weise alte Männling empfeelt hat, dass die Sar-koh-fage aufgemacht werden sollen und alles verbrannt werden soll und die Statuen kaputt gemacht werden sollen und der Altar zerklöppelt werden soll. Also alles kaputt machen, so wie die Weichhäute das anscheinend immer tun. Der weise alte Männling wollte weggehen und mit zwei Freunden (ein Magus namens Io-la-us und ein Diener des Raben namens Bruder Schtügomah) sprechen, wie man die Rattendämon-Sekte am besten kaputthauen kann, aber den ganzen anderen Weichhäuten darf man nichts davon sagen, sonst bekommen das die bösen Sekten-Weichhäute mit und machen schlimme Dinge. Das verstehe ich, denn Ratten sind garstelig und so ein Rattendämon muss noch viel garsteliger sein. Der riesige Männling und der Magus-Männling waren dann wohl beruhigt und haben den hohen Diener der Schlage nicht tot gehauen.

Während der Magus-Männling etwas von einem Erz-Schinn faselte, den er rufen will um die Statuen kaputt zu machen, brachten der hübsche Männling und der Magus-Weibling den weisen alten Männling wieder zurück in seinen fünfeckigen Tempel. Später frage ich Großtantchen einmal, ob ich auch mal dort auf dem Fenstersims bei dem hohen Diener der Schlange sitzen darf. Bestimmt hat der weise Männling viele spannende Geschichten zu erzählen!

Nun bin ich aber zu müde um weiter zu schreiben, lieber Oheim. Deshalb beendele ich den Brief und schließe mein Tages-Buch und verstecke es und das Tintenfraß und die Feder schön artig zwischen meinen Pfoten.

Es grüßt dich dein braver Neffe

Ugo



(aus dem "Tages-Buch des guten und gebilderten Gargyls Ugo, fünf Tage nachdem die Fliegende Festung plumpste und Ugo aufgeweckert war")

von Frostgeneral
30.04.2019 15:27
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Die Nacht der Asche


Auszüge aus der Sammlung

"Wenn die Belagerungstürme über den Himmel ziehen" -
Erinnerungen, Erzählungen und Fragmente aus der Zeit um die Schlacht in den Wolken
(29. Peraine 1027 nach dem Fall der Hunderttürmigen),
gesammelt und überarbeitet von Justo Eichkatz, Novize der Hesinde,
im Rahja desselben Jahres dem Pentagontempel zu Gareth überreicht



"Vati und Eran und ich sind zur Sakrale gerannt – also zur Priesterkaiser-Noralec-Sakrale, verzeiht, Euer Ehren – weil Großvater da war. Er dachte ja, dass der Herr Praios die schon beschützt, aber dann sind doch so ein paar große Stücke aus der Fliegenden Festung auf sie draufgekracht und dann war da nur noch ein riesiger Schuttberg. Gebrannt hat er auch noch ein bisschen. Als wir also so nach Großvater gesucht haben, kam plötzlich was angeflogen. Erst dachten wir, das ist wieder so ein Trümmerstück. Oder sogar eine von den bösen Dämonenschlangen, die in der Luft von den Greifen kaputtgehauen wurde. Eran hat geschrien und geweint – ich natürlich nicht, Euer Ehren, ich bin ja schon groß. Dann haben wir gesehen, dass das so ein komisches fliegendes Dingens war. Es hatte ein Unterteil wie ein Fischerboot. Obendrüber war mit Seilen was festgemacht, das sah aus wie ein Trinkschlauch – aber riesig! Wie der Trinkschlauch von einem Riesen, der so groß ist wie ein Berg. Ach was, zwei Berge sogar! In dem Boot-Teil waren Leute, die zogen an Hebeln und Seilen und haben gemacht, dass das Luftboot im Kaiser-Raul-Park hinter der Sakrale gelandet ist. Ich hätte zu gern gesehen, ob das Boot ganz geblieben ist, aber es war schon hinter dem Schuttberg verschwunden. Wir haben weiter nach Großvater gesucht und dann kamen irgendwann die Leute aus dem Boot über die Trümmer der Sakrale geklettert. Manche von ihnen sahen übel zusammengehauen aus, mit Blut und Ruß auf der Kleidung. Vielleicht hab ich mir das nur eingebildet, aber ich glaube… einer hat golden geleuchtet. Nicht so wie Herdfeuer, sondern wie wenn die Praiosscheibe hinter den Wolken hervorkommt."
– Ardo Täschner, Handwerkersohn aus Nardesheim


"Der Hohe Herr Ludalf von Wertlingen hatte uns zusammengezogen, um im Garten der Alten Residenz Zelte aufzubauen, damit die Leute, deren Häuser von Trümmern und Bränden und Dämonenviechzeugs zerstört worden waren, wenigstens einen Schlafplatz hatten. Wir bauten also gerade ein Zelt auf, da kam eine Gruppe Leute zu uns. Erst dachte ich, das sind irgendwelche zerlumpten Milizen aus den Außenbezirken, so dreckig sahen die aus. Aber dann habe ich genauer hingeguckt und gemerkt, die hast du schon mal gesehen! Und zwar auf dem Frühlingsturnier. Da haben die nämlich mitgekämpft. Hohe Damen und Herren also! Sind auch schnurstracks zum Herrn Ludalf hin und der hat sie auch gleich begrüßt wie alte Bekannte. Ich wollt ja nicht lauschen, aber der Wind stand gerade so günstig, da konnt ich nicht umhin – äh was? Ich soll zur Sache kommen? Gewiss doch. Herr Ludalf berichtete, dass der Ingerimmtempel eingestürzt sei und viele berühmte Gebäude zerstört worden seien, zum Beispiel die Neue Residenz und die Stadt des Lichts und die Magierakademien. Damals wusste man noch nicht, was jetzt alles kaputt ist, und es gab viele Gerüchte. Die Hohen Damen und Herren fragten nach dem Ritterkönig, also dem Herrn Danos von Luring, aber von dem hatte zu dem Zeitpunkt noch keiner was gehört. Jedenfalls beschlossen alle, dass das alte Männlein, das sie mitgebracht hatten, bei uns im Garten bleiben sollte, aber die Hohen Damen und Herren wollten in alle Stadtteile ausschwärmen und sich die Schäden anschauen. Ja, und so hab ich Leonardo den Mesch– ähm ich meinte Meka– ach, na eben den Erbauer getroffen."
– Pella Porz, Garether Stadtmilizionärin aus dem Arenaviertel


"Der Pentagontempel hatte den Angriff und die Zerstörung der Fliegenden Festung überstanden – zwar beschädigt, doch stand er noch. Erzwissensbewahrer Valnar Yitskok hatte das Unheil gänzlich unverletzt überlebt, unsere Herrin Hesinde sei gepriesen. Wir waren gerade aus den Katakomben zurückgekehrt, als ein horasischer Magier eintraf, mit dem Seine Eminenz offensichtlich bekannt war. Adeptus yha Mhorenis berichtete, auf der Fliegenden Festung gewesen zu sein, als diese auseinanderbrach. Er erkundigte sich nach dem Zustand des Tempels und Seine Eminenz versicherte ihm, dass die Artefaktkammern sicher seien und angreifende Karakilim und Irrhalken an den Fallen gescheitert seien. Daraufhin fragte der Wohlgelehrte Herr nach, ob man denn die anderen Magier gesehen habe, die sich am Pentagontempel oder in der Akademie der Magischen Rüstung aufhalten wollten, doch seine Eminenz musste ihm mit Bedauern mitteilen, dass man weder den Erzmagus Dschelef ibn Jassafer noch einen anderen Collega gesehen habe, seit die Festung auseinanderbrach."
– Justo Eichkatz, Novize der Hesinde am Pentagontempel zu Gareth


"Wir hatten gerade den letzten Brand gelöscht, als Major-Adepta von Spogelsen von Norden ankam und erst mal Meldung wollte. Wir also Meldung gemacht, aber viel konnten wir ihr nicht sagen, außer dass alles kaputt war und viele vermisst waren. Wir hatten zum Beispiel keine Ahnung, wo der Schl– äh, Oberst-Spektabilität Foslarin war und ob er überhaupt noch am Leben war. Die Akademie war schwer getroffen und zum Teil eingestürzt, aber den Perainetempel und den Traviatempel ein paar Straßen weiter sollte es noch schlimmer erwischt haben und jeder, der drin war, sollte tot sein. Der Zwölfgötterplatz war teilweise eingesackt und es kam keiner durch die Straßen, die waren so voller Trümmer. Wir hatten auch gehört, dass Bruder Stygomar vom Borontempel die Toten in der zerstörten Sankt-Ardare-Sakrale aufbahren wollte."
– Tsavera von Harbach, Studiosa an der Akademie von Schwert und Stab zu Gareth


"Jau, ick bin ne janz wichtige Person für die Ifirnja, dat kannste mir wohl jelauben. Rechte Hand, wa. Waren im Norden, ham so ne Rotte Söldner vom Galotta ordentlich auffe Fresse jehauen. Die dachten, die könnten einfach so in unsre Rosskuppel einmarschieren und uns den Kram wechnehmen. Na, da ham se nich mit uns jerechnet! Sin in ihrem eignen Blut ersoffen, dat Drisspack. Wer sin jerade ins Hauptkwartier zurück, da kam der kleine Wickelkopp vorbei, wie heißt der noch jeleich? Oemer, so heißter. Ich habs nich so mit den janzen Ausländernamen, weißte. Zu oft auffen Kopp jekloppt jekricht. Ejal. Der Oemer fracht jedenfalls wat hier so los war, also kricht er's jesacht. Scheint janz zufrieden und sacht uns, hömma, Jareth braucht uns. Wir solln helfen die Straßen freizumachen und Leute von unner die Trümmer zu holen und außerdem noch Handschuhe machen. Damit man sich nich die Griffel aufreißt an die Drisstrümmer, wa. Jau, sacht die Ifirnja, da simma dabei, dat soll so passiern. Sollen die Jarether mal sehn, wat se an uns Tobriern ham."
– Der dicke Kuno, Bandenmitglied der Tobrier aus Wallgraben


"Ich war gerade auf dem Rückweg zu den Krähensteinen und dachte, ich trau meinen Augen nicht? Die Silhouette erkennt man unter Hunderten. Ich dachte, der ist doch mit Sicherheit in der Fliegenden Festung verreckt, der Bekloppte. Mitsamt seinen ganzen bekloppten Freunden, die da auch rein wollten. Und nachdem er davor schon auf einem Luftschiff von diesem Galotta rumgeturnt ist und dann runtergesprungen ist und wie ein Stein auf dem Boden eingeschlagen ist. Ich dachte, jetzt kann man nur noch Mus einsammeln von ihm. Aber nein, der Irre liegt erst mal ganz steif und starr rum, wie so eine gigantische Puppe. Nein, das war keine Anspielung, du Ferkel. Ich dachte immer, ihr Hesindenovizen lebt enthaltsam? Nicht? Ist mir auch egal. Willst du jetzt meine Geschichte hören oder nicht? Na, dann halt die Klappe, du Lappen. Wo war ich? Ach ja, danach will Rafim wieder hoch. Man kann ja nicht umhin, so einen irren Mut zu bewundern. Da dachte ich schon, na, wenn ich mal eine Tochter wollte, könnte ich den mal abschleppen, aber wahrscheinlich verreckt er, bevor es dazu kommt. Zu schade. Jedenfalls, auf der Hauptstraße durch Meilersgrund seh ich ihn wieder. Ich fl– öhm, lauf schon auf ihn zu, da bleibt er stehen und glotzt so einen Rondrianer an, der vor ihm auf der Straße steht. Der sieht ganz fertig aus und hält sich plötzlich seine Klinge an den Hals und macht Anstalten, sich da rein zu stürzen! Ich bleib wie angewurzelt stehen und guck erst mal was passiert. Wenn der Rondrianer sich absticht, will ich nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Das hätte gerade noch gefehlt, nachdem die vom Heldenrat uns jetzt endlich einen Tempel versprochen haben. Aber irgendwie schafft es Rafim, diesen Kerl davon abzubringen sich der Länge nach aufzuschlitzen. Ganz heroische Sachen über das Mittelreich und seine Leute. Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, nachdem er wie ein Stein auf den Boden geknallt ist. Wie sagt man so schön? Leichte Schläge auf den Hinterkopf verbessern das Denkvermögen. Und jetzt entschuldige mich, ich habe eine Verabredung mit einem gewissen Zuckerschneckchen."
– Gyda, Satuaria-Anhängerin aus Meilersgrund


"Wir hatten gerade die Leiche von Ihrer Gnaden Lechminja Isenthal geborgen, als plötzlich ein Bannstrahler vor uns stand. Erst dachten wir, dass wir halluzinieren müssen. Hatte man uns doch gesagt, dass der Orden aller Wahrscheinlichkeit nach komplett ausgelöscht worden sei. Aber da stand einer vor uns, ziemlich blutig und abgerissen und ohne Kette oder Platte, aber lebendig. Unter der Dreckschicht erkannte ich ihn dann auch einen Augenblick später – es war der gleiche, der einige Tage zuvor schon hier in der Stadt des Lichts war und auch dort bereits mit Seiner Exzellenz Arrius von Wulfen gesprochen hatte. Oberleutnant Greifenmund. Er wollte wissen, wie stark die Schäden seien. Wir berichteten ihm, dass große Teile der Stadt des Lichts unter Trümmern begraben seien und die goldene Kuppel zerborsten sei. Niemand wisse, was mit dem Ewigen Licht passiert sei. Daraufhin kehrte der Bannstrahler zurück zum Rat der Helden, oder was von diesem übrig geblieben war."
– Sonnward Breitbach, Tempelhelfer in der Stadt des Lichts

*~*~*


Auszug aus dem persönlichen Tagebuch von Major-Adepta & Magistra i.s.m. Isarun von Spogelsen, datiert auf den 29. & 30. Peraine 1027


Nachdem wir uns wieder alle im Park der Alten Residenz getroffen hatte, verschwand Abelmir, um ein Greifenbanner zu hissen – eine noble Aktion, die ich ihm hoch anrechne. Sein Herz wird mit Sicherheit nicht dahinter stehen (obgleich unser Land ihn immer willkommen geheißen und gut behandelt hat, nicht zuletzt durch die unvergleichliche Frau Prutz, die den Göttern sei Dank in Sicherheit ist), doch als Symbol für die Überlebenden wird es hoffentlich Hoffnung wecken. Dabei machte er eine beunruhigende Entdeckung: offenbar sind einige Gargyle auf der Alten Residenz bzw. den Trümmern ebendieser erschienen. Eine magische Analyse ergab, dass diese Gargylen von chaotisch-dämonischer Energie erfüllt waren und AGM- sowie ASF-Komponenten aufwiesen. Außerdem gab es eine schwache feeische Spur, die sich in den Sphären verlor. Es handelt sich offensichtlich um von Magierhand geschaffene Kreaturen, "etwas erschaffenes Böses," wie Abelmir anmerkte. Da sie jedoch inaktiv zu sein schienen und wir durch den überall die Straßen vesperrenden Schutt kurzfristig keine Möglichkeit hatten, diese Kreaturen in Sicherheit zu schaffen, beschlossen wir sie erst einmal dort zu belassen.

Nicht dass wir genügend Gelegenheit gehabt hätten, um darüber nachzudenken, denn plötzlich stand Answin von Wehrheim vor uns, der ganz aufgelöst war und uns bat, sofort mit ihm mitzukommen. Schlimmes ahnend, folgten wir ihm sogleich. Er führte uns in ein offensichtlich lange vergessenes Gewölbe des Brauhauses Eichstätt, das er zufällig fand, als er während der Schlacht durch den Fußboden brach. Das Kellergewölbe erinnerte in Aufbau und Einrichtung an ein Waisenhaus. Eine fingerdicke Staubschicht und der penetrante Geruch nach Moder zeugten davon, dass hier schon lange niemand mehr gewesen war. An einer Stelle war ein Zeichen der Peraine angebracht, jedoch auf den Kopf gedreht. In einem der Räume fanden wir eine steinerne Statue, die die Märtyrerin Celissa darstellte. Die Statue hatte aus irgendeinem Grund keine Haare, war recht zerkratzt und wies eine Bosparano-Inschrift auf dem Sockel auf. Außerdem lag in einer Ecke ein goldenes Kettenglied, was von einem Schmuckstück zu stammen schien. Seltsamerweise hatte die Statue auch keinen Schatten. Da die Statue jedoch keine Magie aufwies, musste dies entweder eine optische Täuschung oder ein karmaler Effekt sein. In jedem Fall sollten sich Geweihte des Praios bzw. der Hesinde um dieses Phänomen kümmern, sobald die Brände gelöscht, die Straßen freigeräumt, die Vermissten geborgen und die Toten bestattet sind.

Da die Zelte im Park der Alten Residenz alle belegt waren, mussten wir unter freiem Himmel nächtigen. Glücklicherweise liegt der Winter hinter uns, so war es nur etwas ungemütlich. Gut geschlafen hatte jedoch keiner von uns, zu frisch waren die Erlebnisse der Schlacht und der Anblick der zerstörten Kaiserstadt.

Am Morgen des nächsten Tages erwachten wir mit dem Anblick neuer Brände. Leonardo der Mechanicus erklärte uns, dass der AGM-Splitter, der immer noch irgendwo in den Trümmern der abgestürzten Festung lag, die Stadt immer wieder entzünden würde. Wir befragten ihn zum Aufbewahrungsort des Splitters und wie wir am besten dorthin gelangen konnten. Leonardo beschrieb uns den Weg zu den Prunkgemächern und warnte uns vor dem "Rachen" – einer Art Höhle voller Unmetallsplitter und -spitzen. Der Mechanicus vermutete das Trümmerteil mit den Prunkgemächern am Nordrand der Dämonenbrache. Kurz trennten sich unsere Wege, um einige notwendige Dinge für die Bergung des Splitters zu beschaffen.

Abelmir und Rafim machten sich auf zum Zirkel der Freien Wissenschaften, der beinahe menschenleer war – das feige Schwarzmagierpack hatte ihn wohl endgültig verlassen. Dort machten sie eine traurige Entdeckung: unser Bekannter, der freundliche Alchimist und Sternenkundler Tyros Prahe, war während der Schlacht ums Leben gekommen. Unsere Gefährten nahmen einige Paar Alchimistenhandschuhe sowie ein Levitationselixier mit. Oemer beschaffte Kletterhandschuhe sowie weitere Kletterausrüstung. Yarlan und ich suchten in den größtenteils strukturell unbeschädigten Kellergewölben meiner Akademie nach einem geeigneten Aufbewahrungsgefäß für den Splitter. Am vielversprechendsten schien eine sowohl magisch als auch karmal gesicherte Koschbasaltkiste. Wir würden leider das Risiko eingehen müssen, sowohl die Falle als auch den zu sichernden Gegenstand auszulösen. Solange Gareth um sein bloßes Überleben kämpfte und der Splitter dies in jedem Augenblick bedrohte, musste getan werden, was getan werden musste. Unter dem Schutz eines Gardianum öffnete Oemer vorsichtig die Kiste. Darin lag ein merkwürdig violett glänzender Dolch, in dessen Klinge wir uns wolfsartig verzerrt zu spiegeln schienen. Da jedoch keine unmittelbare Gefahr von der Kiste noch von dem Dolch auszugehen schien, verschlossen wir den Deckel wieder und nahmen die Kiste mit uns in die Dämonenbrache.

Auf unserem Weg zu dem besagten Stück der abgestürzten Fliegenden Festung erlebten wir einige der unangenehmen Phänomene der Dämonenbrache: seltsamer Lichtschein, klagende Rufe aus dem Nebel, einen Tümpel, der mit Wassertentakeln nach Abelmir griff und ihn unter die Wasseroberfläche zog. Glücklicherweise hatte Yarlan eine Phiole mit Sonnenlichtelixier dabei und entkorkte sie geistesgegenwärtig, während Rafim und ich in den Tümpel wateten. Das Licht vertrieb das Un-Wasser des Tümpels sehr schnell und ließ Abelmir in der schlammigen Senke zurück. Schließlich fanden wir das Stück der Fliegenden Festung, das wir gesucht hatten. Nach einigen halsbrecherischen Kletterpartien rutschte mir die Koschbasaltkiste vom Seil und fiel zu Boden. Dabei sprang der Deckel auf und der Dolch fiel hinaus. Während die anderen mir nachkletterten, zog ich mir die Alchimistenhandschuhe an und stopfte den Dolch zurück in die Kiste. Der nächste Part des Schachts führte uns in eine Kammer, in der die Schwerkraft außer Kraft gesetzt worden war!


von Frostgeneral
21.04.2019 21:58
Forum: Projekte & Entwürfe
Thema: Livestreams, Spielleiter-Tipps, Tutorials, Rezensionen, Spielhilfen von Frosty
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