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von Frostgeneral
10.12.2019 19:56
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Eine Gruppe von Helden macht sich Anfang Rondra 1028 nach Bosparans Fall auf, einen Auftrag vom Reichserzmarschall auszuführen. Leomar vom Berg braucht ihre Hilfe, ein Kor-Geweihter läuft durch die Wildermark und verwundet seine Söldner. Die Helden müssen diplomatisch vorgehen und mit Albuin von Bregelsaum verhandeln.

Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Der Flug des Raben. Thematisiert wird die Finstermark oder auch Wildermark und das Finden des wahren Kaiserbluts. Selindian, Rohaja oder die Rabenmunds?

von Frostgeneral
07.11.2019 19:47
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Wir haben eine weitere Karte vom Donnerhaus ausprobiert


Die Helden haben Yarlan Greifenmund verloren. Der Bannstrahler hat sich dem Sonnenzug von Albuin von Bregelsaum angeschlossen und will eine Zone des Lichts in der Finstermark erschaffen. Derweil haben sich zwei andere Helden der Gruppe angeschlossen. Dorian ist ein Schiffsmagus aus dem Horasreich, Mendarion geht den Vorkommnissen nach, nachdem er von seiner Sippe ausgeschickt wurde. Der Wind spricht mit ihm.
Mittlerweile stehen sie vor Kaiserhain und dem Fluss Olku. Eine Brücke führt hinüber, doch die Wachen schicken ihre Skelette...

von Frostgeneral
30.10.2019 19:53
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Sinnloses Gequasel von uns in der Pause.
Damals noch mit Oemer und Yarlan als Dreamteam


Von Tritten und Schlagringen #Rollback Tobrien

von Frostgeneral
19.10.2019 18:56
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Ich bin live auf Twitch
ein paar Sachen für morgen vorbereiten und mit euch gerne über Online #pnpde sprechen
Gerne Fragen stellen zu Tools, Tipps und Tricks etc


https://www.twitch.tv/frostypenandpaper
von Frostgeneral
18.10.2019 17:22
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Der vierte Teil der Borbarad-Kampagne oder auch "die sieben Gezeichneten" Kampagne für euch als Zusammenfassung.
Es geht um die Pforte des Grauens auf Maraskan

von Frostgeneral
12.10.2019 12:38
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Wir besprechen in 20 Minuten den nächsten Boten.
Hoffentlich gemeinsam mit euch,
wir sind live

von Frostgeneral
09.10.2019 22:03
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Die Namenlosen Tage bringen verderben.
5 Tage des Irrsinns
5 Tage der Trägheit
5 Tage der Krankheit
5 Tage der Dämmerung
und 5 Tage der Todesangst
Isyahadin, Aphestadil, Rahastes, Madaraestra, Shihayazad
Tagesherrscher.

von Frostgeneral
05.10.2019 11:06
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Wir haben uns endlich mal an die Namenlosen Tage getraut.
Wer noch eine Inspiration braucht, was sie/er leiten mag, ohne schlicht rumzusitzen,
die/der kann noch einmal gerne hier hineinschnuppern

Die Namenlosen Tage wurden inspiriert von "Von eigenen Gnaden" in Zweimühlen.
Hier jedoch in Rommilys 1027/1028nBF

von Frostgeneral
23.09.2019 21:33
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Im Schatten der Gans


Diarium des Abelmir yha Mhorenis
12. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Wir verließen heute auf der „Seeadler von Beilunk“ des Admirals Sanin Zorgan. Sein 1.Offizier Baron Wilbur Kornplotz begrüßte uns vergleichsweise freundlich.
Dies ist nicht unbedingt selbstverständlich nach den Geschehnissen auf Rulat. Der Bord-Efferdi Resovik Sturmtaucher verlangte einen Eid auf Sanin für die Dauer der Reise,
den die meisten von uns sogleich ablegten. Lediglich Kiaras weigerte sich diesen zu leisten mit der Begründung, dass der Admiral am Verlust des nachtblauen Splitters der
Dämonenkrone schuld sei. Ich verstehe diesen Gedankengang bei unserem Rahjani nicht, da eine Untergebene Sanins den Verrat beging. Sicher, man könnte argumentieren,
dass der Admiral für seine Offiziere verantwortlich ist aber andererseits möchte ich nicht für Fehltritte meiner Gefährten oder meiner Untergebenen schuldig sein.
Es scheint mir eher, dass Kiaras irgendeinen tiefergehenden Groll gegen den Admiral hegt. Der Efferdi sagte uns klipp und klar das Kiaras ohne Eid nicht an Bord kann und wir
somit gezwungen wären den Weg zu Fuß oder zu Pferd hinter uns bringen. Ich beschloss nach dieser unschönen Vorstellung bei der Hafenmeisterei nachzufragen ob ein anderes
Schiff Richtung Perricum ausläuft und nahm zu meinem Schutz Rafim mit. Ich traue dieser Stadt nach den letzten Vorkommnissen nicht mehr. Wir fanden heraus, dass ein
gewisser Kapitän Shadir die Stadt in dieser Nacht Richtung Norden auslaufen wollte.

Yarlan begleitete Kiaras zum Rahjatempel dieser Stadt der dort meditieren wollte um seine „innere Harmonie“, wie er es ausdrückte, wiederzufinden.
Aviana, die Avesgeweihte in unserer Begleitung, begleitete die beiden und erzählte den Beiden, dass Sie uns wahrscheinlich bald verlassen wolle. Isarun und Boltax gingen zurück
zu unserer Villa um alles für den Aufbruch auf dem Landweg klar zu machen. Boltax schnitzte außerdem aus einen Gwen-Petryl-Stein ein efferdgefälliges Amulett mit gegenläufigen
Tropfen und Efferdsymbolen in der Mitte. Dieser kleine Gnom ist erstaunlich geschickt mit seinen Händen. Schade, dass er seine Begabung für diesen Krimskrams verschleudert.
Nach einer Weile ist Kiaras dann wohl besserer Laune, wohl Dank rahjanischer Massagen. Dieser kleine Wüstling. Um sich doch noch auf Sanin einschwören zu lassen begaben
sich die drei zum Efferdtempel, fanden aber Resovik nicht mehr an. Also begaben sie sich weiter zur Seeadler um dort den Schwur abzulegen. Dort trafen sie allerdings auf
Viburn „den Stählernen“, seines Zeichens zweiter Offizier. Er verweigerte ihnen auch prompt den Zutritt zum Schiff. Und so mussten wir, anstelle von Kiaras, Abbitte und Fürsprache
für unseren Gefährten beim Admiral leisten. Was reitet diesen Rahjani bloß manchmal ? Nach einer Weile verwies uns Sanin an Fusakel, offensichtlich der Geschützmeister des
Schiffes und dass dieser irgendetwas mit einem Fass machen solle. Genauere Informationen blieb er uns schuldig.

Damit Kiaras überhaupt an Bord kommen durfte nahm ihm Yarlan in Gegenwart von Viburn den Schwur auf Sanin ab, bekam allerdings eine grimmig aussehende Mohawache zugeteilt
solange er an Bord war. Dies kann Rafim als Al`Anfaner so nicht auf sich beruhen lassen und ernannte sich selbst zur zweiten Wache Kiaras. Er schrie irgendetwas von Granden und
dass man sie so nicht behandeln kann und darf. Als sich Yarlan nach dem Fass erkundigte kanzelte ihn Fusakel ab und sagt ihm dass er für „so `nen Kack“ keine Zeit habe und er
dass Fass selbst unter Deck holen solle. Da ich mich zu langweilen begann inspizierte ich die Geschütze an Deck und machte Bekanntschaft mit dem Richtschützen Prüttel, der in weit
intimerer Beziehung zu seinen Geschützen ist als Ingerimm oder gar Rahja gutheißen würde. Nach einer eingehenden Untersuchung des Geschützes und seiner Mechanik,
zu deren Zweck ich in das Geschütz kriechen musste, schrak ich kurzzeitig vor einer merkwürdigen Krokodils-artigen Gestalt zurück.
Er stellte sich als Lido Kork vor, der eigentliche Kapitän des Schiffes. Offensichtlich zählt dieses Wesen zur Gattung der Klabautermänner, einer Unterart des gemeinen Kobolds, die hinlänglich
bekannt für allerlei derbe Späße mit ihnen unliebsamen Wesen sind. Ich beschloss die ganze Kraft meines Charmes und meiner angenehmen Wesensart zu nutzen und konnte auf diese Art
dieses Wesen für mich einnehmen. Er stellte sich als freundlicher, aber leicht verrückter Gesprächspartner heraus und ernannte mich zuerst zum 1.Offizier und im Laufe des Gesprächs bis
zum 4.Offizier. Offensichtlich hatte dieses Wesen keine Ahnung über die Befehlsstruktur auf einem Schiff. Er sagte mir das ein gewisser Ragnar ihm noch ein Buch schulde und er bis dahin
keinerlei Bücher mehr verleihen würde. Was sich wohl in der Bibliothek dieses merkwürdigen Wesens wohl befindet ?

Isarun traf eine alte Bekannte aus Garether Zeiten, eine Helena Fackelhand, die wohl mit ihr zusammen studiert hat. Sie stellte Isarun die erste Bordmaga mit Namen Trismagena vor, die
anscheinend gildenlos ist da sie keine Gildensiegel trägt. Seltsamerweise hatte Isarun keine Probleme damit. Yarlan schleppte in der Zwischenzeit das Wasserfass mit geweihtem Wasser
hoch und tunkte Kiaras Hand hinein. Dies reichte dem Efferdi anscheinend nicht und er fragte Yarlan ob er ihn verar… wolle, der Rahjani solle gefälligst in das Fass steigen. Yarlan kippte darauf
das Fass über Kiaras aus um zu beweisen, dass er kein Paktierer sei. Resovik fluchte daraufhin fürchterlich, zog sich die Gewänder vom Körper und sprang nackt über Bord.
Was für ein verrückter Kerl ! Nach einigen Stunden werden wir dann in einem Ruderboot ausgesetzt um in der Nähe von Perricum an Land gehen zu können. Wie sich herausstellte
waren wir nördlich von Perricum in der Nähe der Trollzacken.

13. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Nach einem langen Fußmarsch erreichten wir das Dorf Dergelmund nördlich der Stadt. Als Bewaffnete wurden wir mürrisch vom
Dorfschulzen begrüßt und nach unserem Wohin befragt. Nach einer kurzen, aber wie es scheint zufriedenstellenden Antwort wurde uns gesagt, dass wir in einer kleinen Scheune nächtigen können.
Isarun erkannte das ein kleiner Kahn den Fluss herab kam mit einer merkwürdig aussehenden Gestalt. Sie stellte sich Aluide die Piratin vor und stellte uns auch ihren Bekannten vor, einem Lachs !
Bin ich nur von Verrückten umgeben ?
Sie faselte irgendetwas von einem grauen Mann im Fluss, einem Flusskönig oder sowas. Ich fragte mich insgeheim ob diese Person nicht vielleicht aus dem Trakt für Geisteskranke in der
Perricumer Akademie entflohen war. Boltax sprang allerdings voll auf diese merkwürdige Geschichte an und wollte mit den Flussgeistern reden. Ob er wohl im Laufe der Seereise unbemerkt einen
Schlag auf den Kopf abbekommen hat ? Aluide zog sich darauf nackt vor allen aus, völlig schamlos dieses Weib, und Boltax steckte nach kurzen Bartgemurmel seinen Kopf unter Wasser. Vielleicht
wollte er sich ertränken nach dem Rausschmiss aus der Pilzzüchtergemeinde oder sowas. Es sind doch nur verdammte Pilze ! Der Büttel steckte uns das die Person gesucht wird und ein Kopfgeld
von 30 Silbertalern auf sie ausgeschrieben ist. Sahen wir wirklich dermaßen arm aus, dass wir schon für Kopfgeldjäger gehalten wurden ?
Die Frau wollte uns auf ihrer Nussschale Richtung Perricum bringen, als Belohnung sollten wir Ihr spannende Geschichten erzählen. Allerdings konnte sie nur ein paar Leute mitnehmen so dass ich
mit Kiaras und Rafim für eine Nacht hier bleiben mussten.

14. Rahja 1027 Götterläufe nach Bosparans Fall

Nach einer ruhigen Nacht reinigte ich mich und Kiaras auf magischen Wege von den Unbillen dieses Strohlagers und wartete, dass diese Verrückte wiederkommt.
Sie brachte uns dann zu Lennards Mühle, einem Ort im Nirgendwo kurz vor Rommilys. Dort lagerten Rondrianer und Golgariten gemeinsam in einem Zeltlager. Die Wache führte uns zur Befehlshaberin,
einer Rodrageweihten namens Rondirai von Leuentreu. Die Männer und Frauen unter ihrem Kommando sind alle verstümmelt oder schwer verletzt. Sie setzte uns in Kenntnis, dass Rommilys gefallen war
und ein Entsatzheer unter Yelnan von Dunkelstein auf dem Weg nach Rommilys ist um die feindlichen Truppen zu verstärken. Asmodeus von Andergast, mein alter Feind aus Yol-Ghurmak führt
das Kommando. Das Schicksal des hohen Paares der Traviakirche und das der Fürstin von Darpatien, Irmegunde von Rabenmund ist unbekannt.
Wir beratschlagten wie wir nach Rommilys hineinkommen und was wir dort erreichen wollen. Wir beschlossen, dass der einfachste Weg wohl über Neu-Rommilys am anderen Flussufer führen würde.
Am nächsten Morgen soll es losgehen.

Mögen die Zwölfe uns behüten !

von Frostgeneral
29.08.2019 18:51
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Heute 2 Videos zu den beiden neuen Abenteuern
Eiserne Flamme
Das Schwarze Auge Rezension
Ein Auftrag der Ingerimm-Kirche, der die Helden ins Herz von Yol-Ghurmak führt.
Ein Abenteuer von Anni Dürr, Julian Härtl und David Lukaßen


Chembael kommentiert für uns das erste Abenteuer. Sie hat den Ruf der Bahalyr gelesen und fässt zusammen, wieso ihr dieses Abenteuer spielen solltet. Wissenschaftlich aufgearbeitet und mit einer Prise Geschichte versehen, vergleicht Chembael auch die Phileasson Kampagne oder die Simyala.


von Frostgeneral
20.08.2019 18:08
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Heute sprechen wir über den Aventurischen Boten Nr 196.
seid gerne dabei und diskutiert fleissig mit

von Frostgeneral
12.08.2019 19:05
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Die Helden ziehen von Zorgan aus nach Rommilys. Über die Blutige See gemeinsam mit Rateral Sanin und der Seeadler von Beilunk versuchen sie den Norden von Perricum zu erreichen. Was haben die Heerscharen von Galotta und Rhazzazor noch übrig gelassen von dem Land, was einst Darpatien war und nie wieder so sein wird, wie es einst war?


Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Im Schatten der Gans. Thematisiert wird die Überfallene Stadt Rommilys und spätere Episoden in der Finstermark.

von Frostgeneral
27.07.2019 12:07
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Die nächste Heptarchin ist tot.
Ihr Körper zuckt noch, ebenso wie Arkos al'Nabab zittert.
Der König hat seine Schwester mit nur einem einzigen Hieb seines Säbel getötet und damit alles beendet.
Nun müssen die Helden Keshal Taref untersuchen, säubern und dann aufbrechen. Ob sie von hier nach Zorgan oder agressiv nach Elburum vorrücken, mag die Zeit zeigen.


Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Der Schwur des letzten Sultans. Thematisiert wird der 35-Tage-Krieg von Helme Haffax und Dimiona von Zorgan.



Dimiona v Zorgan ist nicht mehr.
Der nächste Heptarch ist tot
von Frostgeneral
24.07.2019 13:47
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Goldener Schein

Bericht für die Basaltfaust

Standort: Am Arsch der Welt "Pericum"

Verfasser: Rafim ibn Canavar

Operationsteilnehmer:
Rafim ibn Canavar: Eisenfaust


Omer Ibn Hamil:
Status: Vermisst eventuell von Abelmir yha Mhorenis beseitigt worden. Einziger Hinsweis auf sein Verleib ein Brief den Abelmir yha Mhorenis übergab(Wenig Glauwürdig). Hat eventuell eins von Abelmir yha Mhorenis vielen Geheimnisen aufgedeckt.
Sollte in Zukunft vorsichtiger sein nicht das ich auf einmal verschwinde.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich.


Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor:
Status: Aktiv
Yarlan Greifenmund vom Schnattermoor: Ritter und Praiosanhänger, Mitglied des Bannstrahler Ordens, begrenzte Geldmittel, Gewaltbereit, Kein Respekt vor dem Hohen Herrn Boron,
Mutig, Handelt vorschnell, Talent als Anführer, eventuelle Liebesbeziehung mit Karinor, Kehrte seinen Anführer bei Wehrheim den Rücken zu und zock sich trotz anderer Befehle zurück. Hat sich mittels Dämonischen Trankes sein Auge wiedergeholt.
Persönliche Einstellung zu Schnattermoor: Großen Respekt für Greifenmund entwickelt könnte ein wahrer Freund werden wenn er nur in Al Anfa geboren wäre. Er ist trotzdem ein guter Verbündeter.
Greifenmund reißt sein Maul und denkt ich würde eine Bedrohung auf mein Leben vergessen da kennt er mich schlecht. Werde ihn wohl in der nächsten Schlacht los werden müssen. Oder wann immer sich eine Möglichkeit bietet.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Sehr warscheinlich denke es ist nur eine Frage der Zeit bis wir Greifenmund erledigen müssen.

Langfristig: Aufgrund des baldigen Ablebens von Greifenmund keine Plannungen nötig.

Abelmir yha Mhorenis:
Status: Aktiv
Kampfmagier, ehrebliche Kontakte in die Schwarze Gilde(genauer kein Wissen vorhaben), redet sich um Kopf und Kragen, Mutig, zu sehr auf sein Aussehen versessen,
Stolzer Horasier, Feind der Thorwaler, erhebliche Magische Kräfte,
Persönliche Einstellung zu Mhorenis: Schrullig aber Liebenswert manchmal verstehe ich sein Handeln nicht. Scheint aber durch und druch Nett zu sein. Ist mir irgendwie ungewollt ans Herz gewachsen.Man kann Mhorenis vieleicht überzeugen mir bei der beseitigung von Greifenmund zu helfen. Schreckt nicht vor dem Ermorden Unschuldiger zurück sollte es der Auftrag benötigen.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich obwohl mir das "Verschwinden von Hamil in diesem Bezug sorgen macht.


Langfristig: Solange die Operation nicht dem Horasreich schadet möglich, besonders gegen Thorwaler eine gute Option als Verbündeter.


Isarun von Spogelsen:
Status: Aktiv
Kampfmagierin, erhebliche Magische Kräfte, Pfeil des Lichts, hat Zauberhaar(was auch immer das ist), Kühler Kopf, Treu dem Mittelreich und der weißen Gilde ergeben
Erste eigene Vermutung einer möglichen Liebschaft mit Greifenmund sind nicht zutreffend.
Persönliche Einstellung zu Spogelsen: Spogelsen erweißt sich als nützlicher kühler Kopf. Würde Sie gerne langfristig an Alanfa binden.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich allerdings könnt Sie dies mit Magischen Mitteln verbergen. Muss ich im Auge behalten.

Langfristig: Kaum zu rekrutieren wird weiter gegen die Feinde des Mittelreiches vorgehen. Nützlich gegen ungehorsame Schwarz Magier. Aufgrund von magelnder Erfahrung eventuell möglich Sie von Agenten zu Verführen zu lassen und so nach Alanfa zu ziehen.(Am besten eine Tobrischen Agenten mit Kampferfahrung). Ansonsten die von mir übergebenden Informationen bezüglich des Güldenen nutzen und eventuell das Mittelreich zu Fall zu bringen.(Eventuell eine extreme Maßnahme würde aber die Treue zum besagten Mittelreich eliminieren.)


Kiaras Doflaminio Karinor:
Status:Aktiv
Attraktiv, Geweihter der Rahja, weiß mit Worten umzugehen, pessimistisch, Bildet ein sehr gutes Arbeitsteam mit Greifenmund, eventuelle Liebesbeziehung mit Greifenmund,
vermutlich erhebliche Geldmittel aus reihen der Familie, große Kontakte in Gareth,
Persönliche Einstellung zu Karinor: Anfangs hatte ich noch gehofft in ihm meinen Größten Verbündeten zu finden, die nähe zu Greifenmund verhindet dies. Ansonsten ein wirkliche Sonne in diesen dunkeln Tagen.Größtes Hinderniss bei der Ermordung von Greifenmund. Muss Abgelenkt werden. Denke an eine käufliche Dame zu diesem Zweck.
Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Unwahrscheinlich man kann aber niemandem Vertrauen.

Langfristig: Treue ist in Frage zu stellen, steht Greifenmund zu nah, scheint seine Bestimmung im Dieste der Götter gefunden zu haben nicht im Dienste des Heimatlandes. Keine momentanen Anzeichen eines Verrats gefunden.Wird den Verlust von Greifenmund schlecht wegstecken muss eventuell zurück ins Heimatland gerufen werden.



Zwerg:
Status:Aktiv
Ist ein sogenannter "Im Berg Zwerg" auch Druide für Fachunkundige genannt. Kann wohl Zaubern viel mit Elementaren. Scheint Edelsteine zu besitzen.
Persönliche Einstellung zu Zwerg: Scheint bisher ganz nützlich muss ich weiter im Auge berhalten.

Mitgliedschaft zur Sekte des "Der Güldene": Möglich sowohl Sekte wie auch der Zwerg sind Alt.

Langfristig: Könnt vermutlich ein ganz guter Gärtner sein.

Achja Brüder und Schwestern wenn Ihr mal in Gareth seid könnt Ihr gerne meine Villa benutzen. Müsst einfach nur an der neuen Residenz vorbei und dann direkt greadeaus. Fragt einfach nach Rafim oder dem Korschrein im Keller.

Tagebuch von Rafim

So Tagebuch es ist der 9 Ingerimm und wir latschen durch die Wildnis. Ich hasse Reisen.......
Also wir kommen in so einem kack Dorf an. Da ist nen Taverne die nur Bier ausschenkt ja super. Also wir sitzen da und ich quatsche ein bisschen mit dem Zwergen. Der erzählt aber auch nur Mist.
Naja aber ich habe heute auch nochmal mit der Firun Geweihten geredet. Und jetzt pass auf Tagebuch dieses ganze Jahr bisher war ja nur ein Scheißhaufen bis zum andern Scheißhaufen. Aber die Alte hat mich den Bären berhalten lassen.


Junge ich habe einen Bären ist das nicht einfach super geil. Ich denke auch noch über einen Namen nach. Vieleicht Kor-Bär oder Kor-Schnee oder Kor-Firun weil ist ein Firunsbär der freut sich bestimmt auf Alanfa. Aber vieleicht sollte ich einen bessern Namen wählen sowas wie Kor-Maximus oder der Schlächter oder Bluttrinker. Achja der Bär liebt übrigens Blut also sind wir da voll auf einer Liene. Ich freue mich schon darauf wenn Abelmir das nächste Mal meditiert dann schleichen wir uns darin und dann gibts Futter bis der Heiler kommt. Das wird Bärtastisch.
Wie alt werden eigentlich Bären schon so 30 Jahre oder?
Muss ich mal nachfragen.
Also ich freue mich auf jeden Fall das wird so wie mit Jatik von früher den haben wir ja auch aufgezogen bis er gehängt wurde aber egal. Soll einer probieren mir meinen Bären abzunehmen. Da wirds dann ordentlich aufs Maul geben.
Aber wo war ich genau wir Reisen durch die Wildnis.


Langweilig. Arschkalt. Nass. Das fasst unsere Reise zusammen. Es ist halt einfach scheiße hier im Mittelreich.

Auf dem Weg nach Pericum sehen wir nochmal Tausende von Flüchtligen die alle im Fluss ersaufen oder in kleinen Booten übersetzen. Naja sieht ein bisschen so aus der wir der Sklavenaufstand vor 5 Jahren wo die alle über den Fluss geflohen sind.
Aber wir haben damals keinen Entkommen lassen. Sie schön eingekesselt und alle Gehängt. Dumme Sklaven. Dumme Mittelreicher.

Aber wir reiten weiter haben wohl keine Zeit den zu helfen. Wir sind ja auch Reichsritter und so also total wichtig und so.
Am 16 Ingerimm erreichen wir endlich die Stadt also diesen Riesigen Haufen von scheiße der wohl eine Stadt sein soll. Hier sitzt gefühlt nochmal halb Gareth vor der Stadt und wartet auf Einlas.
Aber kein Problem wir haben die erstklassige Vordränglerin Isarun von Spogelsen in unsern Reihen. Die maschiert da einfach vorbei und haut raus wie hart und krass und wichtig Sie ist. Da zieht der Typ auch ganz schnell den Schwanz ein.
Die Stadt stinkt im Innern noch viel schlimmer als außen aber egal auf Yarlans anweisung suchen wir uns ein Schiff. Wir finden auch eins gehört wohl einem Rafim. Guter Name. Bin mir aber nicht sicher ob das Schiff groß genug für 2 Rafims ist.

Also wir und Rafim vereinbaren das er uns dahin fährt und draußen noch die Idioten aufsammelt die in Pericum gesucht sind. Sind da wohl aus dem Knast geflohen.

Aber das war es auch schon wieder. Ich gehe jetzt den Bären unterhalten. Ich muss mal das Geschlecht von dem Bären rausfinden. Nicht das der mitten in der Nacht Abelmir bespringt. Das wäre schlecht und ein bisschen Lustig.
Wo ich drüber nachdenke ich muss Karinor von meinem Bären fernhalten der bespringt ja alles was nicht schnell genug wegläuft.

Ich glaube ich gehe jetzt erstmal vorsorglich Karinor treten.

von Frostgeneral
11.07.2019 23:00
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Fest der Feinde
Das Schwarze Auge Rezension
Ein Auftrag der Rahjakirche im Horasreich

von Frostgeneral
19.06.2019 14:11
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Heute Abend:
Bote 195
Livestream zum mitmachen und diskutieren
Runterladen, chatten oder ins TS kommen
von Frostgeneral
17.06.2019 12:57
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Zum Thema Uhrwerk Verlag retten gab es bei mir neulich auch einen Stream.
von Frostgeneral
13.06.2019 19:22
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Ein neues Metaplot Video von mir zu der bald erscheinenden Kampagne
Geht um Leonardo, Galotta, Borbarad und den Splitter von AGM
von Frostgeneral
29.05.2019 18:10
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Bannstrahler und Ritter Yarlan hat beschlossen sich einen Rat bei einer Inquisitorin zu suchen und ist auf dem Weg in die Stadt des Lichts um herauszufinden, ob der Ketzer und Namenlos-Paktierer verbrannt werden kann. Danach beseitigt die Gruppe die restlichen Spuren des Kults und muss dann in Richtung Aranien aufbrechen

Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Der Schwur des letzten Sultans. Thematisiert wird der 35-Tage-Krieg von Helme Haffax und Dimiona von Zorgan.

von Frostgeneral
18.05.2019 10:49
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Das schwarze Auge – Aventurien: Von der tobrischen Hafenstadt Mendena aus zog es uns dann endlich erneut raus aufs Meer. Eine Wonne, denn mein Herz fühlte, dass es schon viel zu lange auf dem Land zugebracht hatte.

Das Perlenmeer ist tückisch zu befahren, aber wir wollten die Insel im Osten des Kontinents ansteuern und wagten es. Die Dschungel Maraskans sind von allerlei Abscheulichkeiten bewohnt, die alles und jeden fressen oder stechen. Aber merkwürdiger noch als das viele und meist giftige Kriechgetier sind die Menschen, die dort leben. Sie lieben ihre Freiheit über alles, wie wir, aber sind im Kopf nicht ganz richtig: Sie halten die Welt für einen Diskus und noch dazu für vollkommen! Wir fanden, was wir auf der Insel gesucht hatten – einen Schrecken aus alter Zeit – aber davon will ich ein andermal erzählen. Schon bald ließen wir Maraskan und die anderen Inseln vor seinen Küsten hinter uns. Doch erinnert euch, was ich sagte: das Perlenmeer ist tückisch. Hütet euch also, wenn ihr Bereiche entdeckt, die von blauschwarzem Tang bedeckt sind. Viele Schiffe haben die Sargasso-See nie wieder verlassen – wir haben es geschafft!

Aventurien heißt der Kontinent, auf dem Das Schwarze Auge spielt. Er liegt auf der Welt Dere, die entfernt mit unserer heimatlichen Erde vergleichbar ist. Es ist eine fantastische Welt voller Götterwirken, Zauberei und gefährlicher Kreaturen – und Aventurien ist ein Land, das strahlende Heldinnen und Helden braucht, um nicht in Dunkelheit zu versinken.

Ich habe mir meine Mitspielerin und Expertin Nikohieros geschnappt und mit ihr die erste von vielen Folgen zu dem schwarzen Augen aufgenommen. Wir geben zunächst einen Überblick über den ersten Kontinent und erklären Interessierten und Neueinsteigern wie und wo ihr rollenspielen könnt.

Hier ist Folge 11 des Frostcast: Das schwarze Auge - Aventurien

https://frostypenandpaper.de/2019/05/18 ... venturien/
von Frostgeneral
15.05.2019 20:02
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Lieber Oheim Wigdolf,

weil ich fleißig üben soll, mich wie ein gebilderter Gargyl auszudrücken (und nicht wie ein Gossen-Gargyl so wie Gummelfried von neben dem Gasthaus), hat Großtantchen Schaschnumar mir eine Aufgabe gegeebt: ich soll dir jede Nacht einen Brief in mein Tages-Buch schreiben. Ein Brief ist ein Stück Perk Pährgram Pärrameng, das die Weichhäute mit Buch-Stahben bemalen, um sich Neuigkeiten zu sagen. Ganz schön klug, oder? Großtantchen Schaschnumar hat nicht nur ein Stück Pärrameng gefunden, sondern ein ganzes BUCH VOLLER PÄRRAMENG. Das hat sie so einem Magus abgezieht, als der nachts geschnarcht also sie sagt gerade, es ist ihm aus der Tasche gefallen und er hat es nicht wieder aufgeheebt. Ganz schön unachtsam, diese Weichhäute. Ja und wie es das Glück so will, sind ihm auch ein Tintenfraß und eine schöne Feder aus der Tasche gefallen! Im Tintenfraß sitzt Tinte (das Tintenfraß hat sie gefressen, deshalb heißt es auch so), das ist so etwas wie schwarzer Regen. Da taucht man die Feder rein (das Tintenfraß frisst sie nicht, weil sonst würde es ja Federfraß heißen) und dann kann man die Buch-Stahben auf das Pärrameng malen. So wie jetzt!

Großtantchen Schaschnumar sagt, ich soll endlich zu den wichtigen Sachen kommen und dir erzählen, was passiert ist, seit du zum Erkunden weggefliegt bist. Also: Großtantchen und ich sitzen jetzt woanders. Wir haben eine sehr schöne, sehr große Ru-iih-ne gefunden, mitten in der Stadt. Großtantchen sagt, es ist eine Biestkaiser-Noralec-Sack-Kralle. (Weia, das muss ein schreckliches Ungeheuer geweest sein!) Sie hatte einen riesigen goldenen Falken-Gargyl, aber der ist ganz und gar zerbroocht. Obwohl, der war ganz aus Gold. Vielleicht war der gar kein Gargyl. Egal, Großtantchen guckt mich schon wieder ganz tadelig an! Wir hatten uns also gerade schön mittendrin auf die breiteste Mauer gesetzt, von der aus man den besten Blick hat, und zum Döseln zusammengerollt. Ich hatte mich auf das Buch und das Tintenfraß und die Feder gehockert und meinen Schwanz um die Pfoten geschlingt, damit die Weichhäute nicht sehen, was ich da habe. Nachher will mir das der Magus doch nur wieder wegnehmen.

Drei Gongs habe ich gedöselt, dann kamen plötzlich zwei Weichhäute vorbei und wollten in UNSERE Sack-Kralle Großtantchen sagt, das schreibt man S-A-K-R-A-L-E. Es waren zwei Magusse. Das wusste ich, denn sie trugen Kleider mit Buch-Stahben drauf, von denen Großtantchen Schaschnumar gesagt hat, es sind magische Sümbohlen. Eins war ein Männling und das andere war ein Weibling und sie haben so laut gequatscht, dass ich aufgeweckert bin. Es ging darum, dass der Magus-Männling die ganze Nacht eine Bändersäge gebaut hat. Großtantchen weiß auch nicht, was das ist. Bestimmt ein Zauberding! Außerdem haben sie eine Rüstung, die im Tempel reine gemacht wurde, zu einem Helden-Schmied gebringt. Die soll da jetzt erst mal bleiben, bis sie ent-magisch-siert wird und etwas, das drin ist, begraabt wird. Das, was da drin ist, ist wohl sehr ekelig, denn einem Freund der Magusse ist schlecht geweerdt und er musste erst mal in seinen Tempel gehen und da baden. Ein anderer Freund der Magusse ist mit ihm mitgegeet, er wollte eine Mar Matsch Mah-sah-sche von ihm bekommen. Als ich Großtantchen gefragt habe was das ist, ist ihr weißes Marmorgesicht ein bisschen rosa angelaufen und sie hat gesagt, dafür bist du noch zu jung, Ugo!

Jedenfalls sind die Magusse dann in unsere schöne Sakrale gegeet und haben dort im Keller ein paar Steine kaputt gemacht und ich dachte, dass ich weiterdöseln kann. Aber Pustekuchen! (Ich weiß nicht, was ein Pustekuchen ist. Großtantchen sagt das aber immer. Vielleicht hat sie das früher oft gegessen, aber sie kann sich nicht mehr erinnern wie das früher so war.) Schnell waren die Magusse wieder da und hatten noch so eine Weichhaut mitgebracht, die war wohl die ganze Zeit im Keller geweest! Sie war sehr schmutzelig und hat immerzu gejammert, dass sie der Bürgel-Meister war und ganz hungrig ist. Die Magusse waren aber ganz barsch mit dem Bürgel-Meister und haben ihn zu dem großen Turm-Gebäude hinter der hohen Mauer weggebringt, wo Feuertatze und der Kleine Apep drauf sitzen und wo die vielen Zelte im Garten stehen. Ich dachte, jetzt kann ich ENDLICH weiterdöseln, aber da kamen die Magusse schon wieder! Ohne den Bürgel-Meister, aber mit ihren Freunden, die fertig waren mit Mah-sah-sche. Sie haben über den Magus-Männling gelacht, weil der sich vorhin im Keller vor einem unheimlichen Gang gefürchtelt hatte. Der Magus-Männling hat aber gesagt, er hat sich gar nicht gefürchtelt, er ist nur vorsichtig. Großtantchen Schaschnumar sagt, das ist glatt gelügt und er hat sich doch gefürchtelt. Ha! Großtantchen kennt sich mit den Weichhäuten wirklich auserzeichnet aus.

Jetzt fand ich die Weichhäute doch ganz spannernd und wollte wissen, was die so im Keller von UNSERER Sakrale machen und warum der Gang unheimlich ist! Ich habe also meine spitzen Ohren noch mehr gespitzt und aufmerksig gelauscht. Erst polterten der riesige Männling und der Magus-Weibling die Streppen-Strufen runter, dann folgten der hübsche Männling und der gefürchtelte Magus-Männling. Die Weichhäute sind zwei Streppen runter gegeet und haben dann einen Raum voller alter Dinge gefindet: Waffeln und Rüstungen mit Brajos-Sümbohlen (also wohl wieder so Zauberdinge). Sie sind dort aber nicht gebleibt, sondern die Streppe noch weiter runter gegeet. Dort haben sie erst mal ewig lange gelabert. Es gab dort wohl eine Tür, die war zugemauert, und darauf war ein Sonnen-Siegel. Jemand hat die Mauer-Tür wohl immer wieder aufgemauert und wieder zugemauert und das Siegel mit einem Messer zerkratzt. Die Weichhäute haben ein paar Steine weggemacht und dann gab es ein großes KRACHBUMM! Weia, hab ich mich geschreckt! Ich hab sogar einen Katzenbuckel gemacht vor Schreck, und das im Tageslicht! Hoffentlich hat das keiner geseet. Erst dachte ich, dass das Ungeheuer aus dem unheimlichen Gang die Weichhäute überfallen und gefressen hat. Aber dann stellte sich heraus, dass der Magus-Weibling wohl einfach so frech das Sonnen-Siegel in tausend Stücke zerklöppelt hat. Diese Weichhäute machen immer alles kaputt!

Hinter der Mauer-Tür war ein Raum und als die Weichhäute rein gegangen sind, konnte ich sie plötzlich viel besser verstehen! Es war nämlich ein Loch im Boden UNSERER Sakrale, genau neben dem Steintisch Altar heißt das, sagt Großtantchen. Und das Loch führte ganz weit runter in den tiefen, tiefen Keller, wo die Weichhäute waren! Jedenfalls fanden die Weichhäute dort Dinge, die sie komisch fanden: acht goldene Schtah S-T-A-T-U-E-N mit ohne Arme und Beine und Augen und Schatten, und dazu ein blutverschmiertiger Altar mit einer Steintafel und dreißig Namen drauf, und an den dreizehn Wänden waren Sar-koh-fage. Großtantchen sagt, da stecken die Weichhäute ihre letztstarrigen toten Artgenossen rein und dann vergammeln sie wie ein alter Apfel! Iiih!

Dann haben die Weichhäute die ganzen Namen vorgelesen. Ich kannte keinen davon, aber sie wohl schon. Ganz geschreckt klangen die Weichhäute! Zwei von den Namen gehörten wohl zu Leuten, die sie vor kurzem geseet hatten: ein All-Jeck von der Drachenzwinge und ein Gambert von Tura Turm irgendwas mit T. Der erste ist wohl von den Weichhäuten gefangen worden und der zweite ist von einem großen Stück Stein in dem goldenen Tempel mit der zerbrochenen Kuppel zermatscht worden. Sie sagten auch, auf der Steintafel sind die Namen der acht Mehrtürer darauf und die Namen Heliodane von Streitsinn und Brajoslob von Seh-Lem. Sie haben dann bei einer Statue in der Augenhöhle rumgeprokelt und eine goldene Kugel gefindet. Die konnte man aufmachen und es war getrocknetes Blut drin! Dann haben die Weichhäute hin und her überlegt und sind zu dem Ergebnis gekommen: erstens dass die Mehrtürer allesamt der bösen Rattendämon-Sekte angehört hatten und zweitens dass die ganzen Biestkaiser erz-dämonisch versucht waren und dem Rattendämon durch das Loch in den Keller Blutopfers gebringt haben.

Weil sie darüber sehr traurig waren, haben die Weichhäute erst mal wieder was kaputt gemacht, um sich besser zu fühlen. Sie haben zwei der Sar-koh-fage zerklöppelt und in einem einen schon lange toten Artgenossen gefunden! Es war ein toter Weibling, dem ein Arm fehlte. Ich hätte vor Ekeligkeit fast ein Kieselknäuel ausgewürgt. In dem zweiten war das Tages-Buch, das von dieser Heliodane von Streitsinn geschreibt worden war. Die Weichhäute haben dann beschließt, dass sie gleich alles verbrennen wollen, weil alles da unten böse und wahnsinnig und unheimlich ist. Sie haben sich dann ewig darüber gestreitet, ob sie jemandem davon erzählen oder nicht. Der riesige Männling und der Magus-Männling wollten alles geheim halten, aber der hübsche Männling und der Magus-Weibling wollten einem sehr weisen alten Männling in dem fünfeckigen Tempel davon erzählen und ein Rad erbitteln. Damit waren die ersten beiden dann irgendwann einverstanden (Großtantchen sagt, "wiederstrebelig einverstanden") und alle Weichhäute sind wieder die Streppe rauf gepoltert. Der riesige Männling und der Magus-Männling haben ein bisschen getrödelt und dann miteinander geflüstert, dass sie den weisen alten Männling tot hauen wollen, wenn der was weiter erzählt. Ja, und dann waren alle erst mal eine Weile weg.

Ich war schon enttäuscht, weil ich nicht wusste, wie die Geschichte jetzt ausgehen soll. Aber nach zwei Gongs kamen die vier Weichhäute wieder und hatten sogar noch einen mitgebracht, den weisen alten Männling! Großtantchen Schaschnumar sagt, das war ein sehr hoher und sehr weiser Diener der Schlange. Das sind sehr kluge Weichhäute, die sehr viele Bücher aus Pärrameng lesen und auch ganz viele Tages-Bücher schreiben. Die vier Weichhäute waren auch ganz ehr-ehr-biestig und haben ihn "Euer Emilnenz" genannt und ihm über die Trümmer gehelft. Erst haben sie sich das Loch in den Keller angeguckt. Ich saß natürlich ganz steif und starr wie ein artiger Gargyl da und hab keinen Mucks gemacht, so wie sich das gehört!

Dann sind alle zusammen die Streppen-Strufen in den Keller runter gegeet und haben dem Diener der Schlange den Raum mit den goldenen Statuen und Sar-koh-fagen gezeigt. Weia, hat der vielleicht angefangen zu reden! Das ist wirklich ein sehr weiser Männling, der sehr gerne redet. Er erzählte den anderen viele Dinge über die Namen auf der Steintafel und dass er glaubt, dass die Namen kron-o-logisch angeordnet sind. (Großtantchen sagt, das heißt "der Reihenfolge nach von ganz früher bis jetze".) Er erzählte auch von der Geschichte der Stadt und dass sie sehr alt ist und hier früher mal ein riesiger Wald war. Vor den Weichhäuten gab es wohl schon andere Leute hier, die lange schon letztstarrig und zu Staub zerfallen sind. Diese Leute haben hier, lange vor der Zeit der Weichhäute, auch schon Gebäude und Türme und Mauern gebaut. Dann kamen irgendwann die Weichhäute und bauten den allerersten Tempel für Brajos (der mit den Zauberdingen von vorhin Großtantchen hat mir gerade eine getatzelt und gesagt, der Herr Brajos hat nix mit Zauberdingen zu tun) und seitdem gibt es Weichhäute hier.

Mir sind irgendwann die Gedanken im Kopf herumgeschwimmt wie Mäuseköttel im Rinnstein in der Gosse. Ich hab erst wieder zugehört, als der weise alte Männling empfeelt hat, dass die Sar-koh-fage aufgemacht werden sollen und alles verbrannt werden soll und die Statuen kaputt gemacht werden sollen und der Altar zerklöppelt werden soll. Also alles kaputt machen, so wie die Weichhäute das anscheinend immer tun. Der weise alte Männling wollte weggehen und mit zwei Freunden (ein Magus namens Io-la-us und ein Diener des Raben namens Bruder Schtügomah) sprechen, wie man die Rattendämon-Sekte am besten kaputthauen kann, aber den ganzen anderen Weichhäuten darf man nichts davon sagen, sonst bekommen das die bösen Sekten-Weichhäute mit und machen schlimme Dinge. Das verstehe ich, denn Ratten sind garstelig und so ein Rattendämon muss noch viel garsteliger sein. Der riesige Männling und der Magus-Männling waren dann wohl beruhigt und haben den hohen Diener der Schlage nicht tot gehauen.

Während der Magus-Männling etwas von einem Erz-Schinn faselte, den er rufen will um die Statuen kaputt zu machen, brachten der hübsche Männling und der Magus-Weibling den weisen alten Männling wieder zurück in seinen fünfeckigen Tempel. Später frage ich Großtantchen einmal, ob ich auch mal dort auf dem Fenstersims bei dem hohen Diener der Schlange sitzen darf. Bestimmt hat der weise Männling viele spannende Geschichten zu erzählen!

Nun bin ich aber zu müde um weiter zu schreiben, lieber Oheim. Deshalb beendele ich den Brief und schließe mein Tages-Buch und verstecke es und das Tintenfraß und die Feder schön artig zwischen meinen Pfoten.

Es grüßt dich dein braver Neffe

Ugo



(aus dem "Tages-Buch des guten und gebilderten Gargyls Ugo, fünf Tage nachdem die Fliegende Festung plumpste und Ugo aufgeweckert war")

von Frostgeneral
30.04.2019 15:27
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Die Nacht der Asche


Auszüge aus der Sammlung

"Wenn die Belagerungstürme über den Himmel ziehen" -
Erinnerungen, Erzählungen und Fragmente aus der Zeit um die Schlacht in den Wolken
(29. Peraine 1027 nach dem Fall der Hunderttürmigen),
gesammelt und überarbeitet von Justo Eichkatz, Novize der Hesinde,
im Rahja desselben Jahres dem Pentagontempel zu Gareth überreicht



"Vati und Eran und ich sind zur Sakrale gerannt – also zur Priesterkaiser-Noralec-Sakrale, verzeiht, Euer Ehren – weil Großvater da war. Er dachte ja, dass der Herr Praios die schon beschützt, aber dann sind doch so ein paar große Stücke aus der Fliegenden Festung auf sie draufgekracht und dann war da nur noch ein riesiger Schuttberg. Gebrannt hat er auch noch ein bisschen. Als wir also so nach Großvater gesucht haben, kam plötzlich was angeflogen. Erst dachten wir, das ist wieder so ein Trümmerstück. Oder sogar eine von den bösen Dämonenschlangen, die in der Luft von den Greifen kaputtgehauen wurde. Eran hat geschrien und geweint – ich natürlich nicht, Euer Ehren, ich bin ja schon groß. Dann haben wir gesehen, dass das so ein komisches fliegendes Dingens war. Es hatte ein Unterteil wie ein Fischerboot. Obendrüber war mit Seilen was festgemacht, das sah aus wie ein Trinkschlauch – aber riesig! Wie der Trinkschlauch von einem Riesen, der so groß ist wie ein Berg. Ach was, zwei Berge sogar! In dem Boot-Teil waren Leute, die zogen an Hebeln und Seilen und haben gemacht, dass das Luftboot im Kaiser-Raul-Park hinter der Sakrale gelandet ist. Ich hätte zu gern gesehen, ob das Boot ganz geblieben ist, aber es war schon hinter dem Schuttberg verschwunden. Wir haben weiter nach Großvater gesucht und dann kamen irgendwann die Leute aus dem Boot über die Trümmer der Sakrale geklettert. Manche von ihnen sahen übel zusammengehauen aus, mit Blut und Ruß auf der Kleidung. Vielleicht hab ich mir das nur eingebildet, aber ich glaube… einer hat golden geleuchtet. Nicht so wie Herdfeuer, sondern wie wenn die Praiosscheibe hinter den Wolken hervorkommt."
– Ardo Täschner, Handwerkersohn aus Nardesheim


"Der Hohe Herr Ludalf von Wertlingen hatte uns zusammengezogen, um im Garten der Alten Residenz Zelte aufzubauen, damit die Leute, deren Häuser von Trümmern und Bränden und Dämonenviechzeugs zerstört worden waren, wenigstens einen Schlafplatz hatten. Wir bauten also gerade ein Zelt auf, da kam eine Gruppe Leute zu uns. Erst dachte ich, das sind irgendwelche zerlumpten Milizen aus den Außenbezirken, so dreckig sahen die aus. Aber dann habe ich genauer hingeguckt und gemerkt, die hast du schon mal gesehen! Und zwar auf dem Frühlingsturnier. Da haben die nämlich mitgekämpft. Hohe Damen und Herren also! Sind auch schnurstracks zum Herrn Ludalf hin und der hat sie auch gleich begrüßt wie alte Bekannte. Ich wollt ja nicht lauschen, aber der Wind stand gerade so günstig, da konnt ich nicht umhin – äh was? Ich soll zur Sache kommen? Gewiss doch. Herr Ludalf berichtete, dass der Ingerimmtempel eingestürzt sei und viele berühmte Gebäude zerstört worden seien, zum Beispiel die Neue Residenz und die Stadt des Lichts und die Magierakademien. Damals wusste man noch nicht, was jetzt alles kaputt ist, und es gab viele Gerüchte. Die Hohen Damen und Herren fragten nach dem Ritterkönig, also dem Herrn Danos von Luring, aber von dem hatte zu dem Zeitpunkt noch keiner was gehört. Jedenfalls beschlossen alle, dass das alte Männlein, das sie mitgebracht hatten, bei uns im Garten bleiben sollte, aber die Hohen Damen und Herren wollten in alle Stadtteile ausschwärmen und sich die Schäden anschauen. Ja, und so hab ich Leonardo den Mesch– ähm ich meinte Meka– ach, na eben den Erbauer getroffen."
– Pella Porz, Garether Stadtmilizionärin aus dem Arenaviertel


"Der Pentagontempel hatte den Angriff und die Zerstörung der Fliegenden Festung überstanden – zwar beschädigt, doch stand er noch. Erzwissensbewahrer Valnar Yitskok hatte das Unheil gänzlich unverletzt überlebt, unsere Herrin Hesinde sei gepriesen. Wir waren gerade aus den Katakomben zurückgekehrt, als ein horasischer Magier eintraf, mit dem Seine Eminenz offensichtlich bekannt war. Adeptus yha Mhorenis berichtete, auf der Fliegenden Festung gewesen zu sein, als diese auseinanderbrach. Er erkundigte sich nach dem Zustand des Tempels und Seine Eminenz versicherte ihm, dass die Artefaktkammern sicher seien und angreifende Karakilim und Irrhalken an den Fallen gescheitert seien. Daraufhin fragte der Wohlgelehrte Herr nach, ob man denn die anderen Magier gesehen habe, die sich am Pentagontempel oder in der Akademie der Magischen Rüstung aufhalten wollten, doch seine Eminenz musste ihm mit Bedauern mitteilen, dass man weder den Erzmagus Dschelef ibn Jassafer noch einen anderen Collega gesehen habe, seit die Festung auseinanderbrach."
– Justo Eichkatz, Novize der Hesinde am Pentagontempel zu Gareth


"Wir hatten gerade den letzten Brand gelöscht, als Major-Adepta von Spogelsen von Norden ankam und erst mal Meldung wollte. Wir also Meldung gemacht, aber viel konnten wir ihr nicht sagen, außer dass alles kaputt war und viele vermisst waren. Wir hatten zum Beispiel keine Ahnung, wo der Schl– äh, Oberst-Spektabilität Foslarin war und ob er überhaupt noch am Leben war. Die Akademie war schwer getroffen und zum Teil eingestürzt, aber den Perainetempel und den Traviatempel ein paar Straßen weiter sollte es noch schlimmer erwischt haben und jeder, der drin war, sollte tot sein. Der Zwölfgötterplatz war teilweise eingesackt und es kam keiner durch die Straßen, die waren so voller Trümmer. Wir hatten auch gehört, dass Bruder Stygomar vom Borontempel die Toten in der zerstörten Sankt-Ardare-Sakrale aufbahren wollte."
– Tsavera von Harbach, Studiosa an der Akademie von Schwert und Stab zu Gareth


"Jau, ick bin ne janz wichtige Person für die Ifirnja, dat kannste mir wohl jelauben. Rechte Hand, wa. Waren im Norden, ham so ne Rotte Söldner vom Galotta ordentlich auffe Fresse jehauen. Die dachten, die könnten einfach so in unsre Rosskuppel einmarschieren und uns den Kram wechnehmen. Na, da ham se nich mit uns jerechnet! Sin in ihrem eignen Blut ersoffen, dat Drisspack. Wer sin jerade ins Hauptkwartier zurück, da kam der kleine Wickelkopp vorbei, wie heißt der noch jeleich? Oemer, so heißter. Ich habs nich so mit den janzen Ausländernamen, weißte. Zu oft auffen Kopp jekloppt jekricht. Ejal. Der Oemer fracht jedenfalls wat hier so los war, also kricht er's jesacht. Scheint janz zufrieden und sacht uns, hömma, Jareth braucht uns. Wir solln helfen die Straßen freizumachen und Leute von unner die Trümmer zu holen und außerdem noch Handschuhe machen. Damit man sich nich die Griffel aufreißt an die Drisstrümmer, wa. Jau, sacht die Ifirnja, da simma dabei, dat soll so passiern. Sollen die Jarether mal sehn, wat se an uns Tobriern ham."
– Der dicke Kuno, Bandenmitglied der Tobrier aus Wallgraben


"Ich war gerade auf dem Rückweg zu den Krähensteinen und dachte, ich trau meinen Augen nicht? Die Silhouette erkennt man unter Hunderten. Ich dachte, der ist doch mit Sicherheit in der Fliegenden Festung verreckt, der Bekloppte. Mitsamt seinen ganzen bekloppten Freunden, die da auch rein wollten. Und nachdem er davor schon auf einem Luftschiff von diesem Galotta rumgeturnt ist und dann runtergesprungen ist und wie ein Stein auf dem Boden eingeschlagen ist. Ich dachte, jetzt kann man nur noch Mus einsammeln von ihm. Aber nein, der Irre liegt erst mal ganz steif und starr rum, wie so eine gigantische Puppe. Nein, das war keine Anspielung, du Ferkel. Ich dachte immer, ihr Hesindenovizen lebt enthaltsam? Nicht? Ist mir auch egal. Willst du jetzt meine Geschichte hören oder nicht? Na, dann halt die Klappe, du Lappen. Wo war ich? Ach ja, danach will Rafim wieder hoch. Man kann ja nicht umhin, so einen irren Mut zu bewundern. Da dachte ich schon, na, wenn ich mal eine Tochter wollte, könnte ich den mal abschleppen, aber wahrscheinlich verreckt er, bevor es dazu kommt. Zu schade. Jedenfalls, auf der Hauptstraße durch Meilersgrund seh ich ihn wieder. Ich fl– öhm, lauf schon auf ihn zu, da bleibt er stehen und glotzt so einen Rondrianer an, der vor ihm auf der Straße steht. Der sieht ganz fertig aus und hält sich plötzlich seine Klinge an den Hals und macht Anstalten, sich da rein zu stürzen! Ich bleib wie angewurzelt stehen und guck erst mal was passiert. Wenn der Rondrianer sich absticht, will ich nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Das hätte gerade noch gefehlt, nachdem die vom Heldenrat uns jetzt endlich einen Tempel versprochen haben. Aber irgendwie schafft es Rafim, diesen Kerl davon abzubringen sich der Länge nach aufzuschlitzen. Ganz heroische Sachen über das Mittelreich und seine Leute. Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, nachdem er wie ein Stein auf den Boden geknallt ist. Wie sagt man so schön? Leichte Schläge auf den Hinterkopf verbessern das Denkvermögen. Und jetzt entschuldige mich, ich habe eine Verabredung mit einem gewissen Zuckerschneckchen."
– Gyda, Satuaria-Anhängerin aus Meilersgrund


"Wir hatten gerade die Leiche von Ihrer Gnaden Lechminja Isenthal geborgen, als plötzlich ein Bannstrahler vor uns stand. Erst dachten wir, dass wir halluzinieren müssen. Hatte man uns doch gesagt, dass der Orden aller Wahrscheinlichkeit nach komplett ausgelöscht worden sei. Aber da stand einer vor uns, ziemlich blutig und abgerissen und ohne Kette oder Platte, aber lebendig. Unter der Dreckschicht erkannte ich ihn dann auch einen Augenblick später – es war der gleiche, der einige Tage zuvor schon hier in der Stadt des Lichts war und auch dort bereits mit Seiner Exzellenz Arrius von Wulfen gesprochen hatte. Oberleutnant Greifenmund. Er wollte wissen, wie stark die Schäden seien. Wir berichteten ihm, dass große Teile der Stadt des Lichts unter Trümmern begraben seien und die goldene Kuppel zerborsten sei. Niemand wisse, was mit dem Ewigen Licht passiert sei. Daraufhin kehrte der Bannstrahler zurück zum Rat der Helden, oder was von diesem übrig geblieben war."
– Sonnward Breitbach, Tempelhelfer in der Stadt des Lichts

*~*~*


Auszug aus dem persönlichen Tagebuch von Major-Adepta & Magistra i.s.m. Isarun von Spogelsen, datiert auf den 29. & 30. Peraine 1027


Nachdem wir uns wieder alle im Park der Alten Residenz getroffen hatte, verschwand Abelmir, um ein Greifenbanner zu hissen – eine noble Aktion, die ich ihm hoch anrechne. Sein Herz wird mit Sicherheit nicht dahinter stehen (obgleich unser Land ihn immer willkommen geheißen und gut behandelt hat, nicht zuletzt durch die unvergleichliche Frau Prutz, die den Göttern sei Dank in Sicherheit ist), doch als Symbol für die Überlebenden wird es hoffentlich Hoffnung wecken. Dabei machte er eine beunruhigende Entdeckung: offenbar sind einige Gargyle auf der Alten Residenz bzw. den Trümmern ebendieser erschienen. Eine magische Analyse ergab, dass diese Gargylen von chaotisch-dämonischer Energie erfüllt waren und AGM- sowie ASF-Komponenten aufwiesen. Außerdem gab es eine schwache feeische Spur, die sich in den Sphären verlor. Es handelt sich offensichtlich um von Magierhand geschaffene Kreaturen, "etwas erschaffenes Böses," wie Abelmir anmerkte. Da sie jedoch inaktiv zu sein schienen und wir durch den überall die Straßen vesperrenden Schutt kurzfristig keine Möglichkeit hatten, diese Kreaturen in Sicherheit zu schaffen, beschlossen wir sie erst einmal dort zu belassen.

Nicht dass wir genügend Gelegenheit gehabt hätten, um darüber nachzudenken, denn plötzlich stand Answin von Wehrheim vor uns, der ganz aufgelöst war und uns bat, sofort mit ihm mitzukommen. Schlimmes ahnend, folgten wir ihm sogleich. Er führte uns in ein offensichtlich lange vergessenes Gewölbe des Brauhauses Eichstätt, das er zufällig fand, als er während der Schlacht durch den Fußboden brach. Das Kellergewölbe erinnerte in Aufbau und Einrichtung an ein Waisenhaus. Eine fingerdicke Staubschicht und der penetrante Geruch nach Moder zeugten davon, dass hier schon lange niemand mehr gewesen war. An einer Stelle war ein Zeichen der Peraine angebracht, jedoch auf den Kopf gedreht. In einem der Räume fanden wir eine steinerne Statue, die die Märtyrerin Celissa darstellte. Die Statue hatte aus irgendeinem Grund keine Haare, war recht zerkratzt und wies eine Bosparano-Inschrift auf dem Sockel auf. Außerdem lag in einer Ecke ein goldenes Kettenglied, was von einem Schmuckstück zu stammen schien. Seltsamerweise hatte die Statue auch keinen Schatten. Da die Statue jedoch keine Magie aufwies, musste dies entweder eine optische Täuschung oder ein karmaler Effekt sein. In jedem Fall sollten sich Geweihte des Praios bzw. der Hesinde um dieses Phänomen kümmern, sobald die Brände gelöscht, die Straßen freigeräumt, die Vermissten geborgen und die Toten bestattet sind.

Da die Zelte im Park der Alten Residenz alle belegt waren, mussten wir unter freiem Himmel nächtigen. Glücklicherweise liegt der Winter hinter uns, so war es nur etwas ungemütlich. Gut geschlafen hatte jedoch keiner von uns, zu frisch waren die Erlebnisse der Schlacht und der Anblick der zerstörten Kaiserstadt.

Am Morgen des nächsten Tages erwachten wir mit dem Anblick neuer Brände. Leonardo der Mechanicus erklärte uns, dass der AGM-Splitter, der immer noch irgendwo in den Trümmern der abgestürzten Festung lag, die Stadt immer wieder entzünden würde. Wir befragten ihn zum Aufbewahrungsort des Splitters und wie wir am besten dorthin gelangen konnten. Leonardo beschrieb uns den Weg zu den Prunkgemächern und warnte uns vor dem "Rachen" – einer Art Höhle voller Unmetallsplitter und -spitzen. Der Mechanicus vermutete das Trümmerteil mit den Prunkgemächern am Nordrand der Dämonenbrache. Kurz trennten sich unsere Wege, um einige notwendige Dinge für die Bergung des Splitters zu beschaffen.

Abelmir und Rafim machten sich auf zum Zirkel der Freien Wissenschaften, der beinahe menschenleer war – das feige Schwarzmagierpack hatte ihn wohl endgültig verlassen. Dort machten sie eine traurige Entdeckung: unser Bekannter, der freundliche Alchimist und Sternenkundler Tyros Prahe, war während der Schlacht ums Leben gekommen. Unsere Gefährten nahmen einige Paar Alchimistenhandschuhe sowie ein Levitationselixier mit. Oemer beschaffte Kletterhandschuhe sowie weitere Kletterausrüstung. Yarlan und ich suchten in den größtenteils strukturell unbeschädigten Kellergewölben meiner Akademie nach einem geeigneten Aufbewahrungsgefäß für den Splitter. Am vielversprechendsten schien eine sowohl magisch als auch karmal gesicherte Koschbasaltkiste. Wir würden leider das Risiko eingehen müssen, sowohl die Falle als auch den zu sichernden Gegenstand auszulösen. Solange Gareth um sein bloßes Überleben kämpfte und der Splitter dies in jedem Augenblick bedrohte, musste getan werden, was getan werden musste. Unter dem Schutz eines Gardianum öffnete Oemer vorsichtig die Kiste. Darin lag ein merkwürdig violett glänzender Dolch, in dessen Klinge wir uns wolfsartig verzerrt zu spiegeln schienen. Da jedoch keine unmittelbare Gefahr von der Kiste noch von dem Dolch auszugehen schien, verschlossen wir den Deckel wieder und nahmen die Kiste mit uns in die Dämonenbrache.

Auf unserem Weg zu dem besagten Stück der abgestürzten Fliegenden Festung erlebten wir einige der unangenehmen Phänomene der Dämonenbrache: seltsamer Lichtschein, klagende Rufe aus dem Nebel, einen Tümpel, der mit Wassertentakeln nach Abelmir griff und ihn unter die Wasseroberfläche zog. Glücklicherweise hatte Yarlan eine Phiole mit Sonnenlichtelixier dabei und entkorkte sie geistesgegenwärtig, während Rafim und ich in den Tümpel wateten. Das Licht vertrieb das Un-Wasser des Tümpels sehr schnell und ließ Abelmir in der schlammigen Senke zurück. Schließlich fanden wir das Stück der Fliegenden Festung, das wir gesucht hatten. Nach einigen halsbrecherischen Kletterpartien rutschte mir die Koschbasaltkiste vom Seil und fiel zu Boden. Dabei sprang der Deckel auf und der Dolch fiel hinaus. Während die anderen mir nachkletterten, zog ich mir die Alchimistenhandschuhe an und stopfte den Dolch zurück in die Kiste. Der nächste Part des Schachts führte uns in eine Kammer, in der die Schwerkraft außer Kraft gesetzt worden war!


von Frostgeneral
21.04.2019 21:58
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Spontaner Überraschungs-Osterlivestream

Wir reden über den Bau von eigenen Systemen, was diese ausmachen oder ausmachen sollten.
Wann greife ich zu Würfeln, was wäre die Alternative?
Würfelpool oder feste Anzahl, Gausskurve oder Lorentzfunktion?
Trocken war es nicht, wir hatten viel Spaß

von Frostgeneral
30.03.2019 16:12
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Neues Format bei uns auf dem Kanal,
wechselnde Gäste, bewerbt euch gerne :D
Fenia hat auch schon Interesse angemeldet

von Frostgeneral
26.03.2019 20:00
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Hier mal meine "Geheimnisse":
Spielleiter-Tools für das erfolgreiche Leiten einer DSA Runde. Nimmt euch extrem viel der Nervosität, grade wenn ihr noch neu dabei seid
Egal ob ihr Online spielt oder am Tisch: Für die Vorbereitung sind da echt mächtige Werkzeuge dabei.
Kennt ihr noch weitere?
Was habe ich vergessen? Ich ergänze gerne

https://frostypenandpaper.de/2019/03/26 ... arze-auge/

Bild
von Frostgeneral
23.02.2019 00:17
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Schlacht in den Wolken


Auszug aus dem persönlichen Tagebuch von Major-Adepta & Magistra i.s.m. Isarun von Spogelsen, datiert auf den 25. Peraine 1027 BF


… nachdem wir Tyros Prahe die Haare überreicht hatten, machte er sich sogleich auf den Weg zum Zirkel der Freien Wissenschaften, um dort die alchimistischen Möglichkeiten bezüglich des Einsatzes im Zwei-Komponenten-Gift zu überprüfen. Mit einer Phiole voller Bannstaub höchster Qualität in der Tasche begaben Abelmir und ich uns in die Räumlichkeiten der Akademie der Magischen Rüstung, während Rafim und Oemer Schmiede aufsuchten, um spezielle Anstecker anfertigen und Waffen reparieren zu lassen. Kiaras ging zum Tempel der Heiteren Göttin, um sich dort gemeinsam mit dem Geliebten der Göttin um die Gläubigen zu kümmern, während Yarlan sich nach dem übermäßigen Verzehr von Pillen gegen Erschöpfung am gestrigen Tag erst einmal schlafen legte.

In der Akademie der Magischen Rüstung angekommen, trafen wir in einem der Studierzimmer die Convocata Prima der Großen Grauen Gilde des Geistes Prishya Garlischgrötz zu Grangor an, die mit den wenigen noch verbliebenen Magiern (u.a. die Spektabilitäten Jikhbar al Kharechem und Landor Gerrano sowie Erzmagus Dschelef ibn Jassafer) die Pläne von Kholak-kai analysierte. Wichtige Erkenntnisse:
Die Pläne bilden anscheinend den Zustand der Festung in Echtzeit ab; es scheint also eine einseitige Verbindung (Festung → Pläne) zu geben.
Die Flugeigenschaft der Festung wird von der dämonischen Pervertierung der Luft wie auch von Limbusmagie getragen. Hierbei sind vor allem die sieben großen, zu einem Heptagramm auf der Oberseite der Festung angeordneten Mindoriumsäulen (Ätherkrallen genannt) zu erwähnen, welche die Planastrale-Portale aufrechterhalten. Die Festung selbst ist langsam und träge in der Bewegung und kann nur langsam zum Stehen kommen.
Kholak-kai war nicht für die mehrmalige Zündung des Magnum Opus des Weltenbrandes konstruiert. Eigentlich hätte sie das Magnum Opus nur ein einziges Mal hätte auslösen können und hätte dann auseinander brechen müssen. Auf den Plänen sind nach der Schlacht von Wehrheim nun eine Anzahl von Astralrissen in der Festung zu sehen.
Die Funktionen der Festung werden durch den massiven Einsatz von Blutmagie betrieben. In den sogenannten Blutakkumulatoren muss es zu zahllosen Opferungen von gefangenen Menschen kommen, mit deren Lebenskraft die Festung gespeist wird. Die Pläne zeigen, dass ein Netz von "Adern" die Festung durchzieht. Ich schlage das Einbringen von Bannstaub in die Adern vor, um so wichtige Funktionen zu beschädigen, was die Convocata Prima je nach Einbringungsort für erfolgsversprechend hält.
Es ist möglich, dass Leonardo der Mechanicus für Schwachstellen innerhalb der Festung gesorgt hat; daher sollte es nach der Landung auf der Festung Priorität haben, mit ihm zu sprechen und ihn zu Sabotagemöglichkeiten zu befragen.
Auf Vorschlag von Abelmir hin soll ein möglicher Schutz der sichtbaren und auf den Plänen verzeichneten Festungseingänge durch Fortifex-Canti überprüft werden.
Die gelehrten Damen und Herren wollten weiterhin über magische Möglichkeiten beraten, auf die Festung zu gelangen bzw. deren Funktion zu stören, u.a. durch die Canti Dunkelheit, Nebelwand, Nihilogravo und Solidirid.

Kurz nach der Praiosstunde begaben wir uns zum Haus der Witwe Prutz; auch die restlichen Gefährten sowie Answin von Wehrheim fanden ihren Weg dorthin. Dieser erzählte, dass Hochkönig Albrax kurzerhand die Außenwand des Museums für Reichsgeschichte einriss, um den Ogerlöffel zur Arena zu verbringen. Außerdem schlug er vor, die Garether Bürger durch Geschichten von den acht Märtyrern zur Verteidigung der Stadt zu motivieren – eine sinnvolle Maßnahme, wie ich fand. Thorn Eisinger und Angescha Tochter der Angalla seien gerade damit beschäftigt, die mehr als 50 Geschütze der Stadt zu sammeln und zu modifizieren sowie die Vorräte an Hylailer Feuer und magischem Brandöl zusammenzutragen. Wir berieten erneut über Möglichkeiten zur Festung zu gelangen, vertagten einen Entschluss jedoch, da wir noch Informationen über einige Optionen einholen müssen, wie z.B. über das Fluggerät von Leonardo dem Mechanicus.

Das Gespräch kam schließlich auf den Schwarzen Drachen und davon ausgehend auf den schlafwandelnden Prinzen Selindian Hal, den eine Vision während des Turniers auf den Borananger mit dem Grabstein von Wildbold Prutz geführt hatte. Abelmir bat Frau Prutz dazu und befragte sie zu ihrem verstorbenen Gatten. Diese erzählte uns, dass Herr Prutz im Dritten Orkensturm gefallen sei und von Bruder Stygomar beigesetzt worden war. Außerdem erlaubte sie uns, uns Herrn Prutz' alte Sachen auf dem Dachboden anzusehen. Oemer und Kiaras rannten sogleich los und fanden in einer Truhe eine verrostete orkische (und gänzlich nichtmagische) Axt mit einem Anhänger, der einen Stier zeigte, sowie die alte Uniform, die Herrn Prutz als Hauptgefreiten auswies. Währenddessen legte Abelmir Frau Prutz dringend ans Herz, für eine Weile ihre Verwandtschaft außerhalb von Gareth zu besuchen, um sie aus der Gefahrenzone des Magnum Opus zu bringen – eine ausgezeichnete Idee. Frau Prutz ist uns allen sehr ans Herz gewachsen und wir sind erleichtert, sie in Sicherheit zu wissen, während Galotta und der Schwarze Drache die Stadt angreifen.

Wir berichteten Answin von Wehrheim von der Begebenheit, als wir den jungen Prinzen suchen mussten, und von der Stele, vor der er kniete. In diese waren eingemeißelt die Worte "Vergessen Erinnern Verfolgen", eine Darstellung des Stabs des Vergessens sowie darunter der Name "Coran Grassberger". Von Wehrheim erläutert die Fähigkeiten des Stabs des Vergessens: dieser kann Personen Erinnerungen wegnehmen und in sich aufnehmen sowie ihnen wieder geben.

Unser nächster Anlaufpunkt war der Zirkel der Freien Wissenschaften, da Abelmir darauf bestand, dass wir alle persönlich den Worten dieses widerlichen Leichenschänders Pôlberra lauschen sollten. Ich hoffte, dass die Erkenntnisse es wert sein würden, die Gegenwart und den Gestank dieser Person zu ertragen.

Zunächst wurden wir von der Brabaker Spektabilität Therbysios in Empfang genommen, von der Kiaras sich recht begeistert zeigte, was Yarlan nicht zu freuen schien. Die Nekromantin war offensichtlich mit Pôlberra bestens bekannt, nannte sie ihn doch durchgehend "Berra" und gab uns zu verstehen, dass sie es sei, die ihn "im Zaume hält" (ich möchte nicht wissen, was dies alles beinhalten mag). Sie berichtete uns, dass der Alchemist Tyros Prahe nun doch nicht die zweite Komponente des Giftes Bishdariels Angesicht aus den Haaren des G.C.E. Galotta braue, da dies zu geringe Erfolgsmöglichkeiten versprach, sondern stattdessen einen Willenstrunk, der dem Konsumenten Immunität gegen von ebenjenem gewirkte Magie verleiht. Darüber hinaus beriet sie uns in einer alchimistischen Frage zu den auf der Festung befindlichen Mindoriumsäulen und empfahl uns den Einsatz von Kaiserwasser, um diese aufzulösen.

Kurze Zeit später betraten der Convocatus Primus der Schwarzen Gilde Savertin und die Al'Anfaner Spektabilität von Zornbrecht-Lomarion den Raum und reichten uns sechs Portionen des Willenstrunks, welchen wir (manche mehr, manche weniger widerstrebend) zu uns nahmen. Ich gehe davon aus, dass das Schwarzmagierpack noch irgendetwas anderes hineingemischt hat, doch kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine Rücksicht darauf nehmen, ist doch die Vernichtung von Kholak-kai und ihres Herrn oberste Priorität. Es ist ein geringer Preis, um diese Schrecken vom Angesicht Deres zu tilgen.

Therbysios führte uns danach in die Kellergewölbe, um dort in der Sezierkammer mit dem stinkenden Leichenschänder zu sprechen, während Abelmir im ersten Stock zurückblieb, um sich mit Savertin zu unterhalten. Gewiss tat er dies nicht, um Plätzchenrezepte mit ihm auszutauschen… ich hätte ihn schon damals in Perainefurten bei den Noioniten einweisen lassen sollen.

Wider Erwarten hatte Pôlberra uns doch einige brauchbare Informationen mitzuteilen. Neben der Empfehlung, der Enduriumlanze Finsterfang eine Boronsegnung angedeihen zu lassen, dem Hinweis, dass vor zwanzig Jahren schon einmal ein Garether etwas mit dem Stab des Vergessens zu schaffen gehabt hätte, sowie einigen Sticheleien in Richtung von Hauptfrau-Magistra da Sambra bezüglich deren Suche nach Galotta im Brabaker Umland verschaffte uns der Nekromant einige interessante Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt des selbsternannten "Dämonenkaisers":
Man kann ihn weder mit blankem Stahl noch mit Magie besiegen. Nur er selbst kann sich besiegen. Seine Schwachstelle ist sein eigener Geist.
Da Galotta sich der Mächte des Chaos bedient, ist er nicht in der Lage das zu schaffen, was er schaffen will, sondern lediglich eine Parodie dessen.
Er ist überzeugt davon, dass sein Verstand stärker und mächtiger als der eines jeden anderen Wesen ist und dass er allen überlegen ist.
Er glaubt, dass seine Kraft sich allein aus seinem Geist speist. Er verschließt die Augen davor, dass er einen erheblichen Teil seiner Kraft aus dem Splitter des AGM sowie seinem BLK-Pakt bezieht.
Sein Verstand alleine kann Kholak-kai nicht kontrollieren. Eine seiner größten Ängste ist der Kontrollverlust.
Früher verfügte er über ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden. Er will nicht wahrhaben, dass er heute etwas Grauenhaftes ist. Man sollte ihn zur Selbsterkenntnis zwingen.
Obwohl Galotta einen Ordnungswahn hat, ist er durch seinen Pakt und seine Fähigkeiten ein Teil des Chaos und kann nur Chaos erschaffen. Dies erkennt er jedoch nicht.
Galotta denkt, dass Reichsbehüter Brin sein Sohn (mit Alara Paligan) war, was ihn jedoch offensichtlich nicht davon abhielt, ihn durch Zantim töten zu lassen.

Der Brabaker riet uns, dass nur der Herr der Rache Galotta bezwingen könne (übrigens interessant, dass der Leichenschänder den Namen der Herrin der Untoten freimütig aussprach, doch beim Herrn der Rache davor zurück schreckte – ob das etwas damit zu tun hatte, dass er "sowieso ständig ihre Stimme in seinem Kopf habe"?). Unser Augenmerk müsse im Fall eines Zusammentreffens mit Galotta darauf liegen, seine Ängste und Zweifel zu schüren, bis er sich selbst sabotiert und etwas Dummes oder Leichtsinniges tut. Außerdem vermutete der bleiche Stinker, dass Galotta paranoid genug ist, dass Kholak-kai im Falle seines Todes abstürzen würde. Als wir bereits halb im Gehen begriffen waren, stellte Oemer dem Nekromanten noch einige Fragen bezüglich dessen Paktbruch. Bevor wir den Zirkel der Freien Wissenschaften verließen, holte Abelmir noch schnell die restlichen Haare aus dem Labor des Tyros Prahe ab.

Unser nächstes Ziel war der Tempel des Schwarzen Lichts in Eschenrod, wo wir Bruder Stygomar aufsuchten, um mit ihm über den verstorbenen Herrn Prutz sowie die Stele mit dem Stab des Vergessens zu sprechen. Bruder Stygomar berichtete uns kurz von dem Begräbnis und erklärte uns auf unser Nachfragen, dass es sich bei Coran Grassberger um einen Totengräber handelte, der damals auf dem Garether Boronanger seine Pflicht tat. Inzwischen hatte er die Boronweihe empfangen und Gareth verlassen und war nach Winhall gezogen. Mit Bruder Stygomar machten wir uns auf den Weg zur Stele, um nachzusehen, ob der Totengräber dort etwas im Erdreich versteckt hatte. Rafim stieß nach kurzem Graben tatsächlich auf einen hölzernen Gegenstand, der sich als der leibhaftige Stab des Vergessens herausstellte! Was für ein Dämon diesen Totengräber damals geritten haben muss, ein solch heiliges Artefakt einfach so in der Erde zu verbuddeln, weiß ich beim besten Willen nicht. Ich selber berührte den Stab des Vergessens nicht, doch wirkten alle, die ihn hielten, seltsam glücklich und mit sich selbst im Einklang. Während die Al'Anfaner den Stab sogleich in die Hände von Kiaras' Onkel geben wollten und Yarlan stattdessen die Stadt des Lichts als Aufbewahrungsort vorschlug, konnte ich diese Torheiten glücklicherweise noch abwenden und wir einigten uns auf den nahe gelegenen Hesindetempel, wo das heilige Artefakt sicher ist und wir Seine Eminenz Valnar Yitskok um Rat bezüglich des weiteren Vorgehens bitten wollen.


von Frostgeneral
07.02.2019 14:26
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Feuersturm und Weltenbrand


Eintrag in Rafims Tagebuch Nr.35

24 Peraine

Also Tagebuch wie ich dir schon erzählz habe stehen wir auf dem Schlachtfeld und machen irgendwas Magisches mit dem Kessel von denen. Was keine Ahnung aber kurz darauf löst sich die Wolke auf und die ganzen Zombies sterben wie die Fliegen.
Also das ist schonmal gut gelaufen. Aber auch wieder irgendwie nicht weil der beschuerte Drache noch lebt aber den Bastard werde ich mir auch noch holen. Wir schwingen uns wieder auf die Pferde und reiten in Richtung unser eignen Liene um nicht von dem Drachen gefrssen zu werden.

Kaum auf dem Rückweg kommt auf einmal ein fliegendes Etwas aus der Wolke größer als ein scheiß Drache es ist eine verdammte Festung. Wie die fliegt habe ich nicht verstanden es hat aber wohl nichts mit Flügeln zu tun. Naja auf einmal ist da jetzt diese riesige Fliegende Festung und wir haben jetzt nicht so richtig einen Plan also irgendwie eigentlich garkeinen muss ich zu geben. Also versuchen wir erstmal die Reiter am rand wieder zu versammeln. Das klappt auch ganz gut bis die scheiß Festung auf einmal mit einem "Magus Mockus" oder sowas anfängt. Muss ich Oemer nochmal fragen wie das genau heißt. Ist auf jedenfall irgendwas ganz schlechtes. Ich wollte mir an den Schnapsbeutel greifen da werde ich vom Pferd gerissen von einem scheiß Windstoß und einer Zeltplanne. Bis ich wieder aufgestanden bin hat irgendwas diese Rohja brutal umgeballert. Also die ist jetzt weg Tod oder im Wald was weiß ich. Diese Panther Garde ist echt brutal schlecht 2 Anführer an einem Tag das muss neuer Rekord sein.

So aber dieses "Magaus Doppus" ist noch nicht fertig und auf einmal wird das ganze Grass zu Metall Grass alo weiß auch nicht auf jedenfall scheiße Spitz. Wir rennen erstmalweg und ich trage Oemer in meinen Armen. Yarlans komischer Anführer der immer nur rumschreit rennt in seinen Tod und Yarlan rennt nicht hinterher der alte Reichsverräter. Ab jetzt wird es irgendwie ein bisschen komisch. Wir werden von der Erde gegessen. Also wirklich die Erde ist uns auf und wir sind in einer Felsspalte. Was wohl irgendwie gut aber auch wieder irgendwie schlecht ist. Kaum macht Abelmir sein Stablicht an sehen wir auch das es die alte Magier alte nicht Isarun sondern die andere Alte also die wirklich alte ganz hart zerlegt hat.

Auch wieder nicht gut. Wir entdecken das wir in Tunneln sind die wohl die Zwerge gebuddelt haben. Zwerge sind einfach immer praktisch, vieleicht kaufe ich mir mal einen. Muss mal Oemer fragen was so ein Zwerge kostet, glaueb nicht das die teuer sind die sind ja so klein. Da finde ich schon was Preiswertes. Aber zurück zum Tunnel wir latschen erstmal in Richtung Praios Festung Burg "Aurabett". Oemer hat auf dem Weg so eine Art Vision vileicht versteckt er ja doch Boronwein vor mir. Ich muss mir mal irgendwann wieder was besorgen.

1. Tunnel sind scheiße klein und brutal ungemütlich.
2. Wieso sind Tunnel so scheiße lang?
3. Ich hasse Tunnel.

So wir sind in der Burg "Auragett" angekommen und suchen uns erstmal was zu saufen also auf jedenfall habe ich das gemacht. Die andern machen irgendwas aber keine Ahnung was. War mir dann aber auch wieder scheiß egal. Ich war Müde und wollte Pennen. Aber nein wir müssen ja erst wieder einen Besprechung abhalten weil die ja bisher so viel gebracht haben. Fuckt mich alles ein bisschen ab. Naja Oemer zieht wieder hartes Dämonenwissen aus dem Hut also mir haben auf jedenfall die Wörter alle nix gesagt. Klang aber eigentlich ganz wichtig. Yarlan hat irgendeinen Botenvogel umgebracht. Glaube der war wichtig bin mir aber nicht sicher.

Aber auch ein beschnissner Tag hat gute Seiten denn in Yarlans Burg "Aurafett" sind wohl Ghule in der Wand warum keine Ahnung. Aber wir haben die schön mit Brandöl abgefackelt. Das fande ich eigntlich wieder ganz lustig.
Kaum sind alle Ghule tod leihe ich mir von Oemer einen Heiltrank muss das mir nochmal in die Hand schreiben sonst vergesse ich das noch. Erinner mich da mal bitte dran Tagebuch.
Jetzt wird es wieder komisch wir gehen zusammen mit ein paar Leuten in den Limbus im Limbus wohnen wohl ganz viele Böse Geister undso. Aber wir haben dann ein fach Puff in "Auratett" gemacht und Puff waren wir in der Magierakademie in Gareth. Komischerweiße haben sich unsere Magier dabei böse wehgetan. Ich fande eingentlich das kribbelt ganz schön.

So wir sind zurück in Gareth und wollen jetzt wohl diesen Misthaufen einer Stadt verteidigen. Sieht irgendwie ziemlich scheiße aus aber ich habe sofort das wichtigiste Getan und über einen wahren Boroni eine Nachricht in die Heimat geschickt. Das man bloß alle Kräfte aus dem Mittelreich abziehen soll um die Heimat zu schützen. Da jetzt das wichtigeste geschafft ist schaue ich mir nochmal den Kortempel an und sehen das er leer steht. So ganz ohne andere Gläubige ist man schon irgendwie einsam. Aber ich denke es dauert nicht mehr Lange bis ich meinen Brüder und Schwestern auf das ewige Schlachtfeld folge. Ich opfere noch ein bisschen Blut und gehe dann zurück zu der Wohnung von Abelmir.
Isarun und Oemer streiten sich wegen irgendwas aber ich bekomme das kaum noch mit. Bin in Gedanken schon wieder bei alten Freunden und Kamaraden.


Kann es kaum erwarten das die Festung kommt und auch ich mich bereit mache für meinen unsern aller letzten Tag auf Dere.

von Frostgeneral
22.01.2019 18:39
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Der Untergang von Wehrheim


---------- Meilersgrunder Kurier ----------
Unabhängig Günstig Gut

Die Untoten kommen ! Gareth, 26. Peraine 1027

Die Bewohner unseres schönen Stadtteils kommen in den letzten Tagen nicht zur Ruhe, denn ein unheilvolles
Gerücht wandert von Ohr zu Ohr, von Mund zu Mund, über den Angriff der Heptarchen auf die Festungsstadt
Wehrheim und unsere emsige Mitarbeiterin Birte „ Blitzgeschwind “ Pösselstieg scheute keine Mühen oder
Kosten um unsere treuen Leser über den einzig wahren Sachverhalt aufzuklären. Leider war von offizieller Stelle
kein Kommentar zu den fraglichen Neuigkeiten zu bekommen und ihr wurde geraten
„ keine Feindpropaganda zu betreiben, sonst geht’s dir an den Kragen “

Nichts destotrotz bekam unsere famose Schreiberin die Gelegenheit ein paar tobrische Augenzeugen zu befragen,
die just aus Wehrheim zurückkehrten.
„ Hajo, ich kann dir so ein oder zwei Sachen erzählen. Jupp, ich war dabei als die kalten Alriks auf die Mauern zuwankten.
Du musst nämlich wissen dass ich die ganz geheimen Männers begleitet hab. Jawohl, die haben uns nämlich aus
Gareth mitgenommen um … ja was habens eigentlich gemacht … naja sie sind die ganze Zeit bei die Darpatier rumgereist
und wurden dabei janz grün um die Nase rum, ja die sahen nich gut aus. Zum Glück sin wir irgendwann nach Wehrheim
zurückgekommen. Das sitzen wir also janz gemütlich bei Kohl und Bier und da kommt so een Fingerwedler, ja genau son
Magier zu die feine Herrn, quatscht mit dem einen oder anderen, gibt dem einen von die Herren, ich gloob och son Magier,
nen Papierche und der Laffe sieht richtig glücklich aus. Wat da wohl drinne stand. Wat jeht et mich an. Nüschte, genau !

Dann stehen die beeden Magierknilche uff und son Frauenzimmer dazu. Ja wat meenste denkst sich unsereins so wenn so
wat passiert ? Die drei Figuren jehen aber nur zu die kalte Feuerstelle und … puff weg sin se.
Du gloobst mir nich ? Jenau so isses passiert, bei Praois und so, ick schwöre. Da haben die anderen feinen Figuren aber ooch
geglotzt und rumgemosert. Und denn wollten se zu die Schmiede um ihre schnieken Piker gerade zu dengeln.
Da wollte ick natürlich nich hinten anstehen und hab mir gedacht dat det ne jute Idee sein könnte wenn die Scheisse dampft.
Der eene von denen, der so aussieht als könne der nen Ochs innner Familie haben hat denn et irjendwie geschafft seinen Piker
kaputt zu machen und ick denk mir so bei mir das ick echt angepisst wär wenn mir so wat passieren würde. Aber die feinen Herren
nahmen det Malheur nicht krumm und machten einfach so weiter. Mensch, wär ick ein reicher Kerl denn würde ick mir och keene
Sorjen machen um die Penunze. Und der kleene Tulamidenstinker jeht einfach so in det Bad von die Eidechsenbeter und fliegt nich
mal hochkant raus. Bisschen besser gerochen hatt er aber schon, naja für nen Tulamiden … ihr wisst schon.

Und weest du wat … da kriegen die Schleicher noch ne Einladung von die janz hohen Herren uff der Burg … Aurenbrett oder so, egal.
Hinterher hat mir die Schreibknilchin so die eine oder andere Sache gesteckt nachdem ick die eine oder andere Sache ihr gesteckt habe,
du weest schon wat ick meine. Da ging et um die Uffstellerei, wer wo in die Frontlinie steht. Die hohen Tiere sind da immer janz uffgeregt
wenn se nich janz vorne stehen dürfen und die kleenen Leute müssen de Zeche bezahlen, wenn et ums Hauen und Stechen jeht.
Der eene Ritter von dene, der war janz außer sich und hat behauptet dass der …..
( an dieser Stelle möchten wir zutiefst um Verzeihung bitten, dass die Redaktion sich genötigt sah den Namen zu zensieren um den Fortbestand
dieses Blattes zu sichern ) .. nich so loyal ist wie er sich gibt. Der Nandusjeweihte hat aber gesagt das der schwer in Ordnung ist und er
sich nich sein Köpfchen zerbrechen solle. Die feine Herren ham sich dann entschlossen bei die schwere Reiterei mit zu galoppieren.
Mensch, hätt ick nen Gaul dann würden sie mich sicherlich mitjenommen haben. Aber so musste ick bei die anderen Latscher mitloofen und die
kalten Alriks kaputt hauen. Wer weess wozu et jut war. Ick hab noch nüschte von die feinen Herren wieder zu Gesicht bekommen.
Nun, jute Frau … du schuldest mir mindestens een Bieer, vielleicht och zwee.“
( Rumpo Ruttel, Söldner aus Tobrien )

Die Berichterstatterin und die Redaktion distanziert sich von jeder Polemik und voreingenommen Bemerkungen dieses Augenzeugenberichts
und versichert dem werten Leser das die geäußerten Bemerkungen lediglich der journalistischen Aufklärung dienen.

Und nun etwas Verbraucherinformation bevor wir zum zweiten Teil kommen.

---- Ist die Backe dick, das Zahnfleisch rot, der Zahn gar schwarz dann Komm zum sanften Baarz ----
Der einzig wahre Zahnreißer, der euren Schmerz kennt und ihn lindern möchte, praktisch umsonst
( und gegen eine kleine Unkostenpauschale )
Nur noch diese Woche, nächste Woche kostet der zweite Zahn extra ----

Um unser journalistischen Aufgabe gerecht zu werden haben wir selbstverständlich über das mysteriöse Verschwinden der drei Magier aus
einer Schenke in Wehrheim recherchiert und wurden fündig bei einem Schreiber namens Xeledonius Binsenbieger aus einer uns sehr
verbundenen Postille, der uns freimütig Auskunft gab über die Geschehnisse beim Magierkonvent.
Just jenen Schreiber wollen wir an dieser Stelle zu Wort kommen lassen.

„ Ich traf anscheinend zu einer schicksalsträchtigen Stunde in die hohen Hallen der ehrwürdigen Magierakademie ein, denn in diesem
Moment erschienen diese drei Herrschaften wie aus dem Nichts vor meinen Füßen. Wie eure Leser sich sicherlich vorstellen können
bin ich zwar einiges gewohnt, schon alleine aus Berufsgründen, und ich war auf allerlei Merkwürdiges bei solch illustrer Gesellschaft
an diesem Ort und zu dieser Zeit gefasst aber ich war nicht vorbereitet auf Solcherlei. Die Herren, derer zwei an der Zahl und eine Frau
an ihrer Seite sowie meine Wenigkeit mussten sogleich einem wild gewordenen Schrank, ja meine Leser … ein Schrank der sich von
alleine bewegte, mit einem Magier auf dem Schrankoberseite der dieses Möbelstück wie einen wilden Hengst ritt, ausweichen.

Nachdem sich die Herren und die Dame beruhigt hatten trat einer der drei, ein Horasier allem Anschein mit einer fürchterlichen Brandnarbe
im Gesicht, auf mich zu und fragte nach dem kleinen Auditorium. Ein merkwürdiges Volk, diese Magier, nach einem solchen Erlebnis sich
unbekümmert zu einem Vortrag zu begeben als wäre es selbstverständlich. Mich meiner guten Manieren erinnernd wies ich den
Herrschaften den Weg und begab mich ebenfalls zu diesem Vortrag, da an dieserStelle meine Neugier geweckt war und ich mich fragte wer
diese Personen wohl seien mögen. Der Vortrag über „ Communicativa Elementarica “ traf allerdings weder auf meine Begeisterung noch die
etlicher Zuhörer, so dass sich der Saal im Laufe der Vorlesung zusehend leerte. Der Horasier verließ auch vor dem Ende den Saal um nach
einer geraumen Zeit wieder zu den beiden anderen zu stoßen. Die vortragende Maga war ob dieser Störung ihres ansonsten eher
einschläfernden Vortrages erbost und bat den Horasier er möge doch endlich Platz nehmen um weitere Belästigungen der interessierten
Zuhörer zu minimieren.

An dieser Stelle fragte ich mich unwillkürlich wen denn die Maga als interessierten Zuhörer betrachtete. Am Ende des langen, langen Vortrages
wurde es, meine werten Leser, wieder etwas interessanter als das Trio, das Sie offensichtlich waren, auf die Spektabilität der al`anfanischen
Magierakademie, Dirion-Dirial von Zornbrecht-Lomarion und seine Begleitung, einen scheußlich anzusehenden und geruchlich schwer zu
ertragenden Magus aus dem Süden namens Polberra trafen und sich über etwas unterhielten.
Um die Herren in ihren sicherlich hesindegefälligen Tun nicht zu stören zog ich mich etwas zurück. Der eine oder andere Leser ist sicherlich
geneigt zu glauben dass meine vornehme Zurückhaltung auf schnöder Angst beruht aber ich kann diesen vorlauten Gimpeln versichern das dies
nicht der Fall ist. So konnte ich kühn beobachten das sich dieser Horasier nicht wohl in seiner Haut fühlte und die Maga an seiner Seite ihm etwas
zu zischte, dessen Inhalt mir allerdings verborgen blieb. Der Magus verneigte sich anschließend vor diesen beiden Südländer und ergriff, so erschien
es mir zu mindestens, die Flucht.

Ich konnte die beiden noch einige Zeit in Gareth beobachten um mehr über dieses Vorkommnis heraus zu bekommen aber zu mehr als ein paar
Einkäufen und einem weiteren Besuch des Konvents, den ich mir allerdings ersparte, kam es nicht. Phex sei Dank konnte ich allerdings diesen
umtriebigen Horasier erwischen wie er in ein vertrauliches Gespräch mit der Convocate Prima der grauen Gilde vertieft war und ihr Stellvertreter
darauf irgendetwas mit der Hand des Magus anstellte. Das Trio verließ nach dem Vortrag die ehrenwerten Hallen dieser Akademie auf dem gleichen
Wege wie sie erschienen. Nun dies ist bedauerlich alles was ich Ihren wissbegierigen Lesern mitteilen kann Aber ich hoffe ich konnte wenigstens ein
kleines Stück ihrer Neugier befriedigen. “

An dieser Stelle möchte die Redaktion unserem Kollegen ein tiefes Danke aussprechen und hoffen auf eine fruchtbare Kooperation unserer beiden Postillen.
Im letzten Augenblick, bevor dieser Artikel in die Setzstöcke unserer befreundeten Druckerei wanderte erreichte uns ein weiterer Augenzeugenbericht,
wie sollte es anders sein als von einem unserer wackeren Tobrier, die nicht zögern den Heptarchen die Stirn zu bieten und um die Freiheit ihrer Heimat
zu kämpfen. Lassen wir also auch diesen mutigen Streiter für das Gute und Edle zu Worte kommen.

„ Ja nun … was soll ich sagen . Da wanke … ähhh ich meine da komme ich ich gerade aus dieser … Herberge und was sehen meine entzündeten Äuglein ?
Einen Ritter, der sich mitten auf dem Platz am helllichten Tage mit so einem riesigen Südländer in die Wolle bekommt, wie man bei uns in Tobrien sagt.
Ihm war anscheinend nicht bewusst das die hohen Herren diese Prügeleien verboten haben bis ihm so ein paar Leute an seiner Seite ihm dies gesteckt haben.
Wenn ich mich recht erinnere war das auch ne gute Idee, denn der Riese hätte ihm sonst bestimmt den feinen Kopf von den Schultern gerissen. So hat der
Ritter … Yar- irgendwas … sich mit nem Schnitt in den Daumen, glaube ich, aus der Scheisse gezogen. Die sind dann, nachdem so ein Horasbursche
und so ne schicke Mamsel dazu kamen, in eine Kaschemme gegangen und da dachte ich mir das ist eine gute Idee, vielleicht geben die einen aus.
Ich meine so unter Landsleuten und so. Achso … der Ritter mit dem blutigen Daumen kam nämlich aus Tobrien und die Mamsel auch, das höre ich gleich
auch wenn die so fein reden und so. Der Horasbursche wollte dann dass sich so nen kleiner Südländer im Namen der Wissenschaften ausziehen solle.
Die Horasier haben komische Umschreibung für Rahjastunden, dabei schien der Kleine ganz willig. Nur wollte der eben Knete dafür sehen, was ich gut
verstehen kann bei der Narbenfresse von dem Horasier. Der tut dann ganz empört und stammelt irgendwas von Wissenschaft und neuen Erkenntnissen.
Also echt, diese Horasier. Und dann gehen sie alle nach oben in ihre Stube ohne mir ein Bier auszugeben.

So muss ich mir selber eins kaufen von meinen letzten Kreuzern. Ich habe später gehört, zwei von denen haben sich halbtot nach Wehrheim zurückgeschleppt
nachdem sie auf irgendwelche Viecher in den nördlichen Wäldern gestoßen sind. Na, das kann ja heiter werden dachte ich so bei mir als ich das hörte.
Nicht mal die feinen Rittersleute und ihre Komsomolzen können gegen die Bagage aus den schwarzen Lande bestehen. Dit nimmt keen jutes Ende.“

An dieser Stelle möchte wir diesen Bericht schließen und hoffen das wir auchweiterhin Ihnen, unseren geschätzten Lesern, die Wahrheit und nichts als
die Wahrheit verkünden können.
Kaufen Sie auch morgen unsere Postille wenn Sie wissen wollen wie es in den Landen nördlich unseren geliebten Heimatstadt Gareth weitergeht.

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herrlichen Gefilde Meridianas. Vergnügen Sie sich mit unseren Reisebegleitern auf der Galeere „ Südstern “ unter Deck
und genießen Sie diese unvergessliche Reise. Kommen Sie in Port Zornbrecht an Bord. Wir garantieren für den Rest.
Melden Sie sich für eine fast unentgeltliche Anreise beim „Schwarzen Harro“ in der
Herberge „Silberdorn“ in Meilersgrund -----





von Frostgeneral
12.01.2019 09:44
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Aufbruch gen Darpatien


Tagebucheintrag 46
5 Peraine

Kaum sind wir aufgestanden tauchen auch schon Wagen voll mit Lebensmitteln direkt vor Abelmirs Haus an. Kaum haben wir die Scheune vollgepackt geben wir diese lästige Mist Aufgabe aber auch wieder ab. Kor sei Dank.
Wir haben mal wieder einnen wichtigen Termin mit dieser Rohja und dieser komischen alten die hier Hofmagierin ist. Die sieht mir nicht so Taff aus in Alfa würde so jemand bestimmt nicht ein so wichtige Postion ausfüllen.
Aber egal weiter im Text uns wird ein Schwarzes Auge(Auge des Morgens) gezeigt aber was das wieder fürn Shit ist keine Ahnung. Hat irgendwas mit Magie zu tun habe dann aber nicht so richtig zugehört. Kaum sind die fertig mit reden taucht schon wieder dieser Typ vom Reichsgroß geheimrat auf.
Kannst auch in Gareth keinen Tag schlafen ohne den jungen mindestens einmal zu sehen. Der quatscht wieder über unsern Auftrag als wären wir dumm wie ein Meter Feldweg aber naja Yarlan ist anwesend da kann ich das schon verstehen. Außerdem löst sich wohl irgedein Greif auf und 3 Agenten (Zordaie,Gulmo,Breitschwert) kümmern sich darum.
Immerhin hat er mir danach son wisch in die Hand gedrückt das ich jetzt Gau-Graf bin. Hatte schon schlechtere Tage, aber was genau das jetzt bringt muss ich noch mal Oemer fragen der weiß sowas.

Ich und Oemer machen mal wieder die ganze Arbeit und besorgen Yarlan seine Komische Bauernarmee sehen für mich nach nix aus aber dem Starken Hagen würde ich gerne mal aufs Maul hauen. Einfach nur so habe da mal wieder bock drauf.
Oemer teilt Geld mit mir das wohl mal Abelmir gehört hat. Wir kleinen Leute müssen ja auch zusammenhalten. Kaum sind wir mit dem starken Hagen fertig verteilen wir Essen im Tobrier viertel. Essen verteilen macht genau so viel Spaß wie ich mir immer gedacht habe nämlich gar keinen.
Aber nach gefühlt 2 Jahren essen Austeilen sind wir dann auch fertig. Wir treffen bei Prutzens wieder auf den Rabenmund und der will wohl die Knochen von den Toten mit Magie in Erde verwandeln damit sie nicht wieder Auferstehen können.
Macht für mich alles keinen Sinn die Knochen sind eh auf einem Boronanger vergraben also wird da nix passiern. Aber das versuche ich erst garnicht den hohen Herrn klar zu machen. Abelmir und Isarun lernen ketzt auf jeden Fall wie man Humus dinge beschwört die dann Magische Dinge tun oder so.
Danach wirds wieder lustig und Yarlan versucht die Tür der KGIA einzutreten. Ich weiß nicht warum aber endlich passiert hier mal was. Ich hatte mich schon gefreut da fängt Abelmir mit einer Disskusion über die Richtigkeit der Aktion an das ich so gelangweilt bin das ich mir erstmal ein Stück Brot kaufe und überlge es ihm an den Kopf zu werfen.
Da ich nun jedoch ein Ritter bin lasse ich davon ab und überlege mir ihm einfach irgendwann mal Boronwein einzuflösen das macht ihn bestimmt Lustig.
Ich und Oemer gehen erstmal einen Saufen. Mit Oemer trinken ist richtig gut der junge verträgt gar nichts trinkt aber wie ein Loch. Nachdem wir bei Frau Prutz Abelmir mitten in der Nacht geweckt haben schmeißt der uns aus seinem Zimmer.


6 Peraine

Frau Prutz freut sich über ihr Geschenk von 100 Kilo Haffer und will ganz viele Kekse backen. Aber leider müssen wir auch schon los bevor das erste Blech fertig ist. Wir gehen in den Boron Tempel und reden dort mit einem Geweihten über den Plan von Rabenmund ich traue dem Braten aber nicht. Der junge scheint ganz schnell zu sein uns zu Versichern das wäre alles gut will aber selber uns nur son Wisch geben.
Und wenn dann meine Taten nach meinem Tod abgewogen werden auf der Seelenwage was soll ich dann mit diesem Wisch?? Der bringt dann auch nix. Ich mache da auf jeden Fall nicht mit. Die Spinnen doch die Mittelreicher.
Meine Kamaraden lassen ihre Waffen von Boron weihen dabei wweiß doch jeder das eine Weihe von Boron nur bis um die nächste Straßenecke hält. Wenn man dann nämlich mit seinem Kumpels lacht und scherzt ist die schon Weg.
Ich hole mir eine Weihe von Kor und bin abreise fertig. Wir warten dann noch ewig auf Abelmir der sich vermutlich in der Stadt noch von seinem Verliebten verabschiedet.
Auf dem Weg treffen wir den Zwergen König und wir erzählen uns die neusten Nachrichten. Mir gefällt der kleine Mann immer besser. Ich glaube beim nächsten Mal frage ich ihn ob er das mit dem König sein nicht aufgeben will und es mal bei uns in der Arena versucht seine 5 Kämpfe zu gewinnen.
Den könnten wir in der Basaltfaust gut brauchen.

12 Peraine

Wir sitzen schon wieder ewig in scheiß Wehrheim fest und außer Scheiße labern machen wir mal wieder nix. Ich dachte wir gehen ein paar Baronen auf die schnauze hauen aber sieht wohl so aus als wären wir Nett und Freundlich so eine scheiße.
Ich hoffe es gibt bald mal wieder was umzubringen. So ich muss dann jetzt auch los der Alkohol ruft mich ....

von Frostgeneral
17.11.2018 13:08
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Operation „Doppelschlag“

Bericht des Agenten „Basilisk“ über die Operation „Doppelschlag“

Gegeben am 4. Peraine zu Gareth im
Jahre 1026 nach Bosparans Fall

Dechiffriert und freigegeben zur Archivierung durch N.

Der letzte Tag des Täuschungsmanövers, das sie großspurig Kaiserturnier nennen, beginnt und die
letzte Disziplin, das Buhurt, soll die Entscheidung bringen wer sich Gesamtturniersieger nennen darf
und wer nicht. Ich bin immer wieder erstaunt das sich die Bewohner des Neuen Reiches zivilisiert nennen
und dann in die alten Sitten verfallen, die sie von ihren Vorfahren, Bauern, Holzfällern und Räuberbaronen,
übernommen haben. Man sollte meinen das nach mehreren hundert Jahren in der Nachbarschaft
der horasischen Gesellschaft sie über ein gewisses Quantum an Kultiviertheit verfügen.

Mein Gefährte Kiaras schied als erster aus, sodann der al`anfanische Söldner Rafim
( Querverweis Ra02, Index Basaltfaust ).
Yarlan und Isarun gewinnen mit ihrer Mannschaft das Buhurt. Sie scheinen sich an solchen läppischen
Dingen zu erfreuen ( Möglichkeit der Einflussnahme möglich ? Prüfung avisieren, gez. N. ).
Auf dem Rückweg erleben wir die Bestrafung einfacher Diebe durch den sogenannten „Scharlachkappentanz“.
Zu diesem Zwecke werden dem Delinquenten die Haupthaare geschoren, das geschorene Haupt mit der
Scharlachbrühe eingerieben und dann werden sie auf eine glühende Tischplatte aus Metall geschubst und
beginnen zum Vergnügen des Pöbels wie wild auf diesem Tisch zu „tanzen“ um dem glühenden Metall zu
entkommen. Was für eine barbarischer Bestrafung. Sie haben seit der Zeit des Ogerzugs nichts dazugelernt
( Verweis auf Dossier GAL-01 ).

Vor dem Haus der Witwe Prutz erwartet uns ein Offizier der KGIA, wie wir später erfahren, namens
Answin von Rabenmund. Wie mir scheint ist Kreativität bei der Namenswahl im darpatischen
Adelshaus der Rabenmunds nicht gefragt. Er legt eine Karte Darpatiens auf den Tisch sowie Informationen
der KGIA. Der Reichsverräter G.C.E. Galotta wurde in seiner aktiven Zeit als Magier am Kaiserhof mit einer
Komponente eines sogenannten Zweikomponentengiftes vergiftet, auf Anweisung des damaligen
Reichsgroßgeheimrates Dexter Nemrod.
( Quelle ermitteln, Rezeptur vernichten, Quelle terminieren, gez. N. )
Zudem erhalten wir einen Brief, datiert aus der Vergangenheit, in dem Dexter Nemord seinen Tod,
seine Gefangenschaft oder sein Verschwinden attestiert sobald dieser Brief verlesen wird. Er besteht darauf
das sämtliche Missionen der KGIA unverändert weitergeführt werden sollten und keine
Rettung versucht werden soll um keine unnötigen Ressourcen zu binden.

Die Planung der Evakuierung Darpatiens dauert den ganzen Abend.
( separater Bericht hierzu beigelegt, Verweis auf Sondermission „Neuland“ )
Rafim soll Söldner zur Unterstützung anheuern um unsere Mission zu unterstützen. Answin sagt uns das zu
jener Zeit, als Galotta vergiftet wurde, nur ein Alchimist über das notwendige Wissen und Mittel verfügte um
dieses Zweikomponentengift herzustellen. Sein Name ist Tyros Prahe
( Nachfrage an Archiv über diesen Namen, weiterleiten der Informationen an Basilisk, gez. N. ).
Dieser Alchimist wurde für ein Verbrechen verurteilt, hat aber laut Answin nie ein Gefängnis von innen gesehen.
Anscheinend hat der Baron ein paar Gefälligkeiten eingefordert und dieser Alchimist stellte im Gegenzug
das Gift her. Offenbar lief Tyros Prahe in eine sorgfältig gestellte Falle. Yarlan will sich Information über diesen Fall
besorgen. Er hofft, da er mit dieser Materie wenig bis gar nicht vertraut ist, auf die Hilfe von Brigon von Erckenstein.
( Dossier B-07, Akad. S&S, Querverweis Delta-Neun beachten, gez. N. )

Nach einem Besuch bei dem Rechtsgelehrten werden sie an den Zirkel der freien Wissenschaften verwiesen,
einem obskuren Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Schwarzmagiern, Alchimisten und sonstigen
zwielichtigen Gesindel. Ein interessanter Präzedenzfall für Isarun. Dort treffen sie Tyros Prahe, den gesuchten
Alchimisten. Er zögert zunächst genauere Information über das Gift weiterzugeben. Nach weiteren guten Zureden
erfahren sie von einer Komponente namens „Rotkappenwilllenstrunk“, weigert sich aber die Rezeptur zu verraten.
Er verrät das er 6 Ampullen des Giftes hergestellt habe.

Yarlan erregt mit seiner Impulsivität den Unmut des Alchimist und er verweist ihn nach draußen. Isarun bemüht sich
mit ihrem Charme die Situation zu retten. Darauf lässt er einen Zettel auf dem Tisch liegen auf dem drei Namen stehen
und besteht darauf dass er offiziell keine Informationen weitergegeben habe. Für gewisse Gefälligkeiten wäre er aber
bereit weitere Informationen mit den Gefährten zu teilen ( Aufnahme charakterliche Mängel in das Dossier, gez. N. ).

Auf dem Zettel stehen die Namen Virilys Eibon ( Dossier V05, Akad. Elf.Ver. Do. ),
Racalla von Horsen-Rabenmund ( RC-01, Akad. MR Gar. ) sowie
Melwyn Stoerrebrandt ( M-Stoe-05, Akad. SS-Zor., Querverweis Stoe, genaue Beobachtung, gez. N. ).
Es hat den Anschein das der Baron sämtliche Hofmagier mit einer Komponente vergiftet hat.
Ich werde herausfinden müssen wer die letzten beiden Ampullen bekommen hat. Dadurch könnten interessante
Konstellationen entstehen. Er hegt zudem Zweifel das sich eine Person, die so paranoid wie Galotta ist, sich so einfach
die zweite Komponente zur Auslösung der Giftwirkung verabreichen lässt.

Oemer, Kiaras und Rafim wollen Nahrung aus den Gewinnen der Gala für notleidende Tobrier im Norden Gareths
besorgen. Rafim konnte ohne Probleme beim Kortempel Söldner besorgen. Die erste Anlaufstation für Kiaras, Rafim
und Oemer um Nahrungsmittel zu besorgen ist der Bürgermeister Trautmann Karfenck. Dieser sagt ihnen, das er
ihnen keine Nahrungsmittel der Stadt Gareth verkaufen könne aber er kenne einen „ehrenwerten“ Kaufmann namens
Bunsenhoff Burgo, der ihnen weiterhelfen könne. Unsere jüngsten Nachforschungen bezüglich Trautmann Karfenck
lassen mich an der Ehrenhaftigkeit dieses Kaufmanns allerdings zweifeln. Dieser Kaufmann will Kiaras zu einem
Wucherpreis Getreide verkaufen und Kiaras lehnt dies aus berechtigten Gründen ab.

Sie betrauen Oemer mit seinen Kontakten in der Traviakirche mit dem weiteren Einkauf von Getreide.
Oemer organisiert sagenhafte 2.300 Sack Hafer mit jeweils 100 Stein Inhalt. Den Vorschlag von Yarlan
diese im Stall von Frau Prutz zu lagern lehne ich rundherum ab. Ich schlage ihm vor sich ein Lagerhaus
von Stoerrebrandt zu mieten.
Yarlan und Isarun besuchen nach den Informationen, die ihnen der Alchimist gab, Racalla von Horsen-Rabenmund,
die derzeit erste Hofmagierin am mittelreichischen Hofe ist, und befragen sie zum Trank. Sie erzählt ihnen
das man zum Brauen Haare des Opfers benötigt und ist anscheinend im Bilde, dass man sie seinerzeit
vergiftet hat. Ich habe derweil den Perainetempel in Gareth aufgesucht um Informationen über die Bewohner
des Tobrierviertels zu erhalten. Niemand kennt die Einwohner der Elendsquartiere so gut wie ein Peraine- oder
Traviageweihter. Ich versuche mir das zu Nutze zu machen und treffe unerwartet Throndwig von Bregelsaum,
das Oberhaupt des Dreischwesternordens, der mir einen wertvollen Hinweis auf einen Anführer der Tobrier gibt.

Dieser nennt sich „der starke Hagen“, was zweifellos ein Deckname ist. Ich könne ihn treffen, wenn ich 5 Goldstücke
mitbringe und am Viehmarkt verlautbaren lasse das ich jene Person zu sprechen wünsche.
Ich würde dann in der Wolfklause diese Personen antreffen. Ich muss mir diese Vorgehensweise merken,
vielleicht können wir diese Personen rekrutieren. Natürlich für den richtigen Preis.
( Anordnung Recherche zu Person Hagen, Anführer Tobrier, Tobrier-Archiv, weiterleiten der Information an Basilisk, gez. N. )

Zu später Stunde treffen wir uns alle in meiner guten Stube und tauschen Informationen aus. Oemer besteht
darauf das er alleine zu den Tobriern gehen will. Ich gehe scheinbar widerwillig darauf ein.
Dieses gelingt mir hervorragend und ich entgehe so einem unangenehmen Besuch in diesem Elendsquartier.
Dies kostet mich lediglich 25 Goldstücke aus unserer gemeinsamen Kriegskasse.
Wir werden danach beim Bankett erwartet auf denen meine Mitstreiter ihre Trophäen aus der Hand der
Reichsregentin erhalten sollen. Alle Teilnehmer erhalten einen Orden der sie zu Reichsrittern ehrenhalber
ernennt und sich Reichsorden am purpurnern Band nennt.
Was für eine Farce, jetzt dürfen sich Leute aus einfachsten Verhältnissen erdreisten mit dem Geburtsadel auf einer
Stufe zu stehen und sie sogar zu einem Duell zu fordern. Wie schlecht muss es um das Neue Reich stehen
damit es zu solchen Mittel greift. Ich werde meine Gefährten noch etwas Nachhilfe gewähren damit sie
sich nicht völlig lächerlich machen und dies womöglich auf mich zurückfällt. Nicht auszudenken was
alles passieren kann.

Eine interessante Begebenheit begab sich allerdings doch noch. Dieser Hochkönig der Zwerge,
Albrax, Sohn des Agam, fordert unseren alten Gefährten Ignar auf die Lanze „Finsterfang“
( was ist dies für eine Waffe, wieso kenne ich sie nicht, Auftrag Recherche an Basilisk, gez. N. )
der Reichsregentin zu überreichen. Anscheinend wurde vor langer Zeit vom Bergkönig befohlen diese Waffe
zu fertigen im Kampf gegen den schwarzen Drachen. Yarlan lässt sich von der Reichsbehüterin danach
den Titel eines Barons von Helmenport von Emer bestätigen.
( Verweis auf vorherige Berichte über Helmenport )

Kiaras kann Isarun gerade noch beruhigen als sie diesen Hundsfott Alwan von Untertissen zusammen mit
Barnhelm von Rabenmund sprechen sieht. Yarlan sucht unterdessen das Gespräch mit Answin von
Rabenmund um einen Kontakt zu Drego von Angenbruch herzustellen. Interessant wie viele Rabenmunds
sich in den kaiserliche Hallen herumtreiben. Er erfährt lediglich das Drego nicht in Gareth ist und auf einer
Mission zusammen mit einigen Bannstrahler ist.
Vielleicht kann ich Yarlan anstiften Genaueres in Erfahrung zu bringen.

Bis zum Eintreffen weiterer Befehle werde ich mit der Mission fortfahren. Erwarte ebenfalls weitere Befehle über
Sondermission „Neuland“.
Werde unterdessen alles Nötige dazu einleiten um Mission erfolgreich zu begleiten und abzuschließen.