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von Frostgeneral
11.07.2019 23:00
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Fest der Feinde
Das Schwarze Auge Rezension
Ein Auftrag der Rahjakirche im Horasreich

von Frostgeneral
19.06.2019 14:11
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Heute Abend:
Bote 195
Livestream zum mitmachen und diskutieren
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von Frostgeneral
17.06.2019 12:57
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Zum Thema Uhrwerk Verlag retten gab es bei mir neulich auch einen Stream.
von Frostgeneral
13.06.2019 19:22
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Ein neues Metaplot Video von mir zu der bald erscheinenden Kampagne
Geht um Leonardo, Galotta, Borbarad und den Splitter von AGM
von Frostgeneral
29.05.2019 18:10
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Bannstrahler und Ritter Yarlan hat beschlossen sich einen Rat bei einer Inquisitorin zu suchen und ist auf dem Weg in die Stadt des Lichts um herauszufinden, ob der Ketzer und Namenlos-Paktierer verbrannt werden kann. Danach beseitigt die Gruppe die restlichen Spuren des Kults und muss dann in Richtung Aranien aufbrechen

Wir spielen die Kampagne Ascheregen mit dem Abenteuer Der Schwur des letzten Sultans. Thematisiert wird der 35-Tage-Krieg von Helme Haffax und Dimiona von Zorgan.

von Frostgeneral
18.05.2019 10:49
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Das schwarze Auge – Aventurien: Von der tobrischen Hafenstadt Mendena aus zog es uns dann endlich erneut raus aufs Meer. Eine Wonne, denn mein Herz fühlte, dass es schon viel zu lange auf dem Land zugebracht hatte.

Das Perlenmeer ist tückisch zu befahren, aber wir wollten die Insel im Osten des Kontinents ansteuern und wagten es. Die Dschungel Maraskans sind von allerlei Abscheulichkeiten bewohnt, die alles und jeden fressen oder stechen. Aber merkwürdiger noch als das viele und meist giftige Kriechgetier sind die Menschen, die dort leben. Sie lieben ihre Freiheit über alles, wie wir, aber sind im Kopf nicht ganz richtig: Sie halten die Welt für einen Diskus und noch dazu für vollkommen! Wir fanden, was wir auf der Insel gesucht hatten – einen Schrecken aus alter Zeit – aber davon will ich ein andermal erzählen. Schon bald ließen wir Maraskan und die anderen Inseln vor seinen Küsten hinter uns. Doch erinnert euch, was ich sagte: das Perlenmeer ist tückisch. Hütet euch also, wenn ihr Bereiche entdeckt, die von blauschwarzem Tang bedeckt sind. Viele Schiffe haben die Sargasso-See nie wieder verlassen – wir haben es geschafft!

Aventurien heißt der Kontinent, auf dem Das Schwarze Auge spielt. Er liegt auf der Welt Dere, die entfernt mit unserer heimatlichen Erde vergleichbar ist. Es ist eine fantastische Welt voller Götterwirken, Zauberei und gefährlicher Kreaturen – und Aventurien ist ein Land, das strahlende Heldinnen und Helden braucht, um nicht in Dunkelheit zu versinken.

Ich habe mir meine Mitspielerin und Expertin Nikohieros geschnappt und mit ihr die erste von vielen Folgen zu dem schwarzen Augen aufgenommen. Wir geben zunächst einen Überblick über den ersten Kontinent und erklären Interessierten und Neueinsteigern wie und wo ihr rollenspielen könnt.

Hier ist Folge 11 des Frostcast: Das schwarze Auge - Aventurien

https://frostypenandpaper.de/2019/05/18 ... venturien/
von Frostgeneral
15.05.2019 20:02
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Lieber Oheim Wigdolf,

weil ich fleißig üben soll, mich wie ein gebilderter Gargyl auszudrücken (und nicht wie ein Gossen-Gargyl so wie Gummelfried von neben dem Gasthaus), hat Großtantchen Schaschnumar mir eine Aufgabe gegeebt: ich soll dir jede Nacht einen Brief in mein Tages-Buch schreiben. Ein Brief ist ein Stück Perk Pährgram Pärrameng, das die Weichhäute mit Buch-Stahben bemalen, um sich Neuigkeiten zu sagen. Ganz schön klug, oder? Großtantchen Schaschnumar hat nicht nur ein Stück Pärrameng gefunden, sondern ein ganzes BUCH VOLLER PÄRRAMENG. Das hat sie so einem Magus abgezieht, als der nachts geschnarcht also sie sagt gerade, es ist ihm aus der Tasche gefallen und er hat es nicht wieder aufgeheebt. Ganz schön unachtsam, diese Weichhäute. Ja und wie es das Glück so will, sind ihm auch ein Tintenfraß und eine schöne Feder aus der Tasche gefallen! Im Tintenfraß sitzt Tinte (das Tintenfraß hat sie gefressen, deshalb heißt es auch so), das ist so etwas wie schwarzer Regen. Da taucht man die Feder rein (das Tintenfraß frisst sie nicht, weil sonst würde es ja Federfraß heißen) und dann kann man die Buch-Stahben auf das Pärrameng malen. So wie jetzt!

Großtantchen Schaschnumar sagt, ich soll endlich zu den wichtigen Sachen kommen und dir erzählen, was passiert ist, seit du zum Erkunden weggefliegt bist. Also: Großtantchen und ich sitzen jetzt woanders. Wir haben eine sehr schöne, sehr große Ru-iih-ne gefunden, mitten in der Stadt. Großtantchen sagt, es ist eine Biestkaiser-Noralec-Sack-Kralle. (Weia, das muss ein schreckliches Ungeheuer geweest sein!) Sie hatte einen riesigen goldenen Falken-Gargyl, aber der ist ganz und gar zerbroocht. Obwohl, der war ganz aus Gold. Vielleicht war der gar kein Gargyl. Egal, Großtantchen guckt mich schon wieder ganz tadelig an! Wir hatten uns also gerade schön mittendrin auf die breiteste Mauer gesetzt, von der aus man den besten Blick hat, und zum Döseln zusammengerollt. Ich hatte mich auf das Buch und das Tintenfraß und die Feder gehockert und meinen Schwanz um die Pfoten geschlingt, damit die Weichhäute nicht sehen, was ich da habe. Nachher will mir das der Magus doch nur wieder wegnehmen.

Drei Gongs habe ich gedöselt, dann kamen plötzlich zwei Weichhäute vorbei und wollten in UNSERE Sack-Kralle Großtantchen sagt, das schreibt man S-A-K-R-A-L-E. Es waren zwei Magusse. Das wusste ich, denn sie trugen Kleider mit Buch-Stahben drauf, von denen Großtantchen Schaschnumar gesagt hat, es sind magische Sümbohlen. Eins war ein Männling und das andere war ein Weibling und sie haben so laut gequatscht, dass ich aufgeweckert bin. Es ging darum, dass der Magus-Männling die ganze Nacht eine Bändersäge gebaut hat. Großtantchen weiß auch nicht, was das ist. Bestimmt ein Zauberding! Außerdem haben sie eine Rüstung, die im Tempel reine gemacht wurde, zu einem Helden-Schmied gebringt. Die soll da jetzt erst mal bleiben, bis sie ent-magisch-siert wird und etwas, das drin ist, begraabt wird. Das, was da drin ist, ist wohl sehr ekelig, denn einem Freund der Magusse ist schlecht geweerdt und er musste erst mal in seinen Tempel gehen und da baden. Ein anderer Freund der Magusse ist mit ihm mitgegeet, er wollte eine Mar Matsch Mah-sah-sche von ihm bekommen. Als ich Großtantchen gefragt habe was das ist, ist ihr weißes Marmorgesicht ein bisschen rosa angelaufen und sie hat gesagt, dafür bist du noch zu jung, Ugo!

Jedenfalls sind die Magusse dann in unsere schöne Sakrale gegeet und haben dort im Keller ein paar Steine kaputt gemacht und ich dachte, dass ich weiterdöseln kann. Aber Pustekuchen! (Ich weiß nicht, was ein Pustekuchen ist. Großtantchen sagt das aber immer. Vielleicht hat sie das früher oft gegessen, aber sie kann sich nicht mehr erinnern wie das früher so war.) Schnell waren die Magusse wieder da und hatten noch so eine Weichhaut mitgebracht, die war wohl die ganze Zeit im Keller geweest! Sie war sehr schmutzelig und hat immerzu gejammert, dass sie der Bürgel-Meister war und ganz hungrig ist. Die Magusse waren aber ganz barsch mit dem Bürgel-Meister und haben ihn zu dem großen Turm-Gebäude hinter der hohen Mauer weggebringt, wo Feuertatze und der Kleine Apep drauf sitzen und wo die vielen Zelte im Garten stehen. Ich dachte, jetzt kann ich ENDLICH weiterdöseln, aber da kamen die Magusse schon wieder! Ohne den Bürgel-Meister, aber mit ihren Freunden, die fertig waren mit Mah-sah-sche. Sie haben über den Magus-Männling gelacht, weil der sich vorhin im Keller vor einem unheimlichen Gang gefürchtelt hatte. Der Magus-Männling hat aber gesagt, er hat sich gar nicht gefürchtelt, er ist nur vorsichtig. Großtantchen Schaschnumar sagt, das ist glatt gelügt und er hat sich doch gefürchtelt. Ha! Großtantchen kennt sich mit den Weichhäuten wirklich auserzeichnet aus.

Jetzt fand ich die Weichhäute doch ganz spannernd und wollte wissen, was die so im Keller von UNSERER Sakrale machen und warum der Gang unheimlich ist! Ich habe also meine spitzen Ohren noch mehr gespitzt und aufmerksig gelauscht. Erst polterten der riesige Männling und der Magus-Weibling die Streppen-Strufen runter, dann folgten der hübsche Männling und der gefürchtelte Magus-Männling. Die Weichhäute sind zwei Streppen runter gegeet und haben dann einen Raum voller alter Dinge gefindet: Waffeln und Rüstungen mit Brajos-Sümbohlen (also wohl wieder so Zauberdinge). Sie sind dort aber nicht gebleibt, sondern die Streppe noch weiter runter gegeet. Dort haben sie erst mal ewig lange gelabert. Es gab dort wohl eine Tür, die war zugemauert, und darauf war ein Sonnen-Siegel. Jemand hat die Mauer-Tür wohl immer wieder aufgemauert und wieder zugemauert und das Siegel mit einem Messer zerkratzt. Die Weichhäute haben ein paar Steine weggemacht und dann gab es ein großes KRACHBUMM! Weia, hab ich mich geschreckt! Ich hab sogar einen Katzenbuckel gemacht vor Schreck, und das im Tageslicht! Hoffentlich hat das keiner geseet. Erst dachte ich, dass das Ungeheuer aus dem unheimlichen Gang die Weichhäute überfallen und gefressen hat. Aber dann stellte sich heraus, dass der Magus-Weibling wohl einfach so frech das Sonnen-Siegel in tausend Stücke zerklöppelt hat. Diese Weichhäute machen immer alles kaputt!

Hinter der Mauer-Tür war ein Raum und als die Weichhäute rein gegangen sind, konnte ich sie plötzlich viel besser verstehen! Es war nämlich ein Loch im Boden UNSERER Sakrale, genau neben dem Steintisch Altar heißt das, sagt Großtantchen. Und das Loch führte ganz weit runter in den tiefen, tiefen Keller, wo die Weichhäute waren! Jedenfalls fanden die Weichhäute dort Dinge, die sie komisch fanden: acht goldene Schtah S-T-A-T-U-E-N mit ohne Arme und Beine und Augen und Schatten, und dazu ein blutverschmiertiger Altar mit einer Steintafel und dreißig Namen drauf, und an den dreizehn Wänden waren Sar-koh-fage. Großtantchen sagt, da stecken die Weichhäute ihre letztstarrigen toten Artgenossen rein und dann vergammeln sie wie ein alter Apfel! Iiih!

Dann haben die Weichhäute die ganzen Namen vorgelesen. Ich kannte keinen davon, aber sie wohl schon. Ganz geschreckt klangen die Weichhäute! Zwei von den Namen gehörten wohl zu Leuten, die sie vor kurzem geseet hatten: ein All-Jeck von der Drachenzwinge und ein Gambert von Tura Turm irgendwas mit T. Der erste ist wohl von den Weichhäuten gefangen worden und der zweite ist von einem großen Stück Stein in dem goldenen Tempel mit der zerbrochenen Kuppel zermatscht worden. Sie sagten auch, auf der Steintafel sind die Namen der acht Mehrtürer darauf und die Namen Heliodane von Streitsinn und Brajoslob von Seh-Lem. Sie haben dann bei einer Statue in der Augenhöhle rumgeprokelt und eine goldene Kugel gefindet. Die konnte man aufmachen und es war getrocknetes Blut drin! Dann haben die Weichhäute hin und her überlegt und sind zu dem Ergebnis gekommen: erstens dass die Mehrtürer allesamt der bösen Rattendämon-Sekte angehört hatten und zweitens dass die ganzen Biestkaiser erz-dämonisch versucht waren und dem Rattendämon durch das Loch in den Keller Blutopfers gebringt haben.

Weil sie darüber sehr traurig waren, haben die Weichhäute erst mal wieder was kaputt gemacht, um sich besser zu fühlen. Sie haben zwei der Sar-koh-fage zerklöppelt und in einem einen schon lange toten Artgenossen gefunden! Es war ein toter Weibling, dem ein Arm fehlte. Ich hätte vor Ekeligkeit fast ein Kieselknäuel ausgewürgt. In dem zweiten war das Tages-Buch, das von dieser Heliodane von Streitsinn geschreibt worden war. Die Weichhäute haben dann beschließt, dass sie gleich alles verbrennen wollen, weil alles da unten böse und wahnsinnig und unheimlich ist. Sie haben sich dann ewig darüber gestreitet, ob sie jemandem davon erzählen oder nicht. Der riesige Männling und der Magus-Männling wollten alles geheim halten, aber der hübsche Männling und der Magus-Weibling wollten einem sehr weisen alten Männling in dem fünfeckigen Tempel davon erzählen und ein Rad erbitteln. Damit waren die ersten beiden dann irgendwann einverstanden (Großtantchen sagt, "wiederstrebelig einverstanden") und alle Weichhäute sind wieder die Streppe rauf gepoltert. Der riesige Männling und der Magus-Männling haben ein bisschen getrödelt und dann miteinander geflüstert, dass sie den weisen alten Männling tot hauen wollen, wenn der was weiter erzählt. Ja, und dann waren alle erst mal eine Weile weg.

Ich war schon enttäuscht, weil ich nicht wusste, wie die Geschichte jetzt ausgehen soll. Aber nach zwei Gongs kamen die vier Weichhäute wieder und hatten sogar noch einen mitgebracht, den weisen alten Männling! Großtantchen Schaschnumar sagt, das war ein sehr hoher und sehr weiser Diener der Schlange. Das sind sehr kluge Weichhäute, die sehr viele Bücher aus Pärrameng lesen und auch ganz viele Tages-Bücher schreiben. Die vier Weichhäute waren auch ganz ehr-ehr-biestig und haben ihn "Euer Emilnenz" genannt und ihm über die Trümmer gehelft. Erst haben sie sich das Loch in den Keller angeguckt. Ich saß natürlich ganz steif und starr wie ein artiger Gargyl da und hab keinen Mucks gemacht, so wie sich das gehört!

Dann sind alle zusammen die Streppen-Strufen in den Keller runter gegeet und haben dem Diener der Schlange den Raum mit den goldenen Statuen und Sar-koh-fagen gezeigt. Weia, hat der vielleicht angefangen zu reden! Das ist wirklich ein sehr weiser Männling, der sehr gerne redet. Er erzählte den anderen viele Dinge über die Namen auf der Steintafel und dass er glaubt, dass die Namen kron-o-logisch angeordnet sind. (Großtantchen sagt, das heißt "der Reihenfolge nach von ganz früher bis jetze".) Er erzählte auch von der Geschichte der Stadt und dass sie sehr alt ist und hier früher mal ein riesiger Wald war. Vor den Weichhäuten gab es wohl schon andere Leute hier, die lange schon letztstarrig und zu Staub zerfallen sind. Diese Leute haben hier, lange vor der Zeit der Weichhäute, auch schon Gebäude und Türme und Mauern gebaut. Dann kamen irgendwann die Weichhäute und bauten den allerersten Tempel für Brajos (der mit den Zauberdingen von vorhin Großtantchen hat mir gerade eine getatzelt und gesagt, der Herr Brajos hat nix mit Zauberdingen zu tun) und seitdem gibt es Weichhäute hier.

Mir sind irgendwann die Gedanken im Kopf herumgeschwimmt wie Mäuseköttel im Rinnstein in der Gosse. Ich hab erst wieder zugehört, als der weise alte Männling empfeelt hat, dass die Sar-koh-fage aufgemacht werden sollen und alles verbrannt werden soll und die Statuen kaputt gemacht werden sollen und der Altar zerklöppelt werden soll. Also alles kaputt machen, so wie die Weichhäute das anscheinend immer tun. Der weise alte Männling wollte weggehen und mit zwei Freunden (ein Magus namens Io-la-us und ein Diener des Raben namens Bruder Schtügomah) sprechen, wie man die Rattendämon-Sekte am besten kaputthauen kann, aber den ganzen anderen Weichhäuten darf man nichts davon sagen, sonst bekommen das die bösen Sekten-Weichhäute mit und machen schlimme Dinge. Das verstehe ich, denn Ratten sind garstelig und so ein Rattendämon muss noch viel garsteliger sein. Der riesige Männling und der Magus-Männling waren dann wohl beruhigt und haben den hohen Diener der Schlage nicht tot gehauen.

Während der Magus-Männling etwas von einem Erz-Schinn faselte, den er rufen will um die Statuen kaputt zu machen, brachten der hübsche Männling und der Magus-Weibling den weisen alten Männling wieder zurück in seinen fünfeckigen Tempel. Später frage ich Großtantchen einmal, ob ich auch mal dort auf dem Fenstersims bei dem hohen Diener der Schlange sitzen darf. Bestimmt hat der weise Männling viele spannende Geschichten zu erzählen!

Nun bin ich aber zu müde um weiter zu schreiben, lieber Oheim. Deshalb beendele ich den Brief und schließe mein Tages-Buch und verstecke es und das Tintenfraß und die Feder schön artig zwischen meinen Pfoten.

Es grüßt dich dein braver Neffe

Ugo



(aus dem "Tages-Buch des guten und gebilderten Gargyls Ugo, fünf Tage nachdem die Fliegende Festung plumpste und Ugo aufgeweckert war")

von Frostgeneral
30.04.2019 15:27
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Die Nacht der Asche


Auszüge aus der Sammlung

"Wenn die Belagerungstürme über den Himmel ziehen" -
Erinnerungen, Erzählungen und Fragmente aus der Zeit um die Schlacht in den Wolken
(29. Peraine 1027 nach dem Fall der Hunderttürmigen),
gesammelt und überarbeitet von Justo Eichkatz, Novize der Hesinde,
im Rahja desselben Jahres dem Pentagontempel zu Gareth überreicht



"Vati und Eran und ich sind zur Sakrale gerannt – also zur Priesterkaiser-Noralec-Sakrale, verzeiht, Euer Ehren – weil Großvater da war. Er dachte ja, dass der Herr Praios die schon beschützt, aber dann sind doch so ein paar große Stücke aus der Fliegenden Festung auf sie draufgekracht und dann war da nur noch ein riesiger Schuttberg. Gebrannt hat er auch noch ein bisschen. Als wir also so nach Großvater gesucht haben, kam plötzlich was angeflogen. Erst dachten wir, das ist wieder so ein Trümmerstück. Oder sogar eine von den bösen Dämonenschlangen, die in der Luft von den Greifen kaputtgehauen wurde. Eran hat geschrien und geweint – ich natürlich nicht, Euer Ehren, ich bin ja schon groß. Dann haben wir gesehen, dass das so ein komisches fliegendes Dingens war. Es hatte ein Unterteil wie ein Fischerboot. Obendrüber war mit Seilen was festgemacht, das sah aus wie ein Trinkschlauch – aber riesig! Wie der Trinkschlauch von einem Riesen, der so groß ist wie ein Berg. Ach was, zwei Berge sogar! In dem Boot-Teil waren Leute, die zogen an Hebeln und Seilen und haben gemacht, dass das Luftboot im Kaiser-Raul-Park hinter der Sakrale gelandet ist. Ich hätte zu gern gesehen, ob das Boot ganz geblieben ist, aber es war schon hinter dem Schuttberg verschwunden. Wir haben weiter nach Großvater gesucht und dann kamen irgendwann die Leute aus dem Boot über die Trümmer der Sakrale geklettert. Manche von ihnen sahen übel zusammengehauen aus, mit Blut und Ruß auf der Kleidung. Vielleicht hab ich mir das nur eingebildet, aber ich glaube… einer hat golden geleuchtet. Nicht so wie Herdfeuer, sondern wie wenn die Praiosscheibe hinter den Wolken hervorkommt."
– Ardo Täschner, Handwerkersohn aus Nardesheim


"Der Hohe Herr Ludalf von Wertlingen hatte uns zusammengezogen, um im Garten der Alten Residenz Zelte aufzubauen, damit die Leute, deren Häuser von Trümmern und Bränden und Dämonenviechzeugs zerstört worden waren, wenigstens einen Schlafplatz hatten. Wir bauten also gerade ein Zelt auf, da kam eine Gruppe Leute zu uns. Erst dachte ich, das sind irgendwelche zerlumpten Milizen aus den Außenbezirken, so dreckig sahen die aus. Aber dann habe ich genauer hingeguckt und gemerkt, die hast du schon mal gesehen! Und zwar auf dem Frühlingsturnier. Da haben die nämlich mitgekämpft. Hohe Damen und Herren also! Sind auch schnurstracks zum Herrn Ludalf hin und der hat sie auch gleich begrüßt wie alte Bekannte. Ich wollt ja nicht lauschen, aber der Wind stand gerade so günstig, da konnt ich nicht umhin – äh was? Ich soll zur Sache kommen? Gewiss doch. Herr Ludalf berichtete, dass der Ingerimmtempel eingestürzt sei und viele berühmte Gebäude zerstört worden seien, zum Beispiel die Neue Residenz und die Stadt des Lichts und die Magierakademien. Damals wusste man noch nicht, was jetzt alles kaputt ist, und es gab viele Gerüchte. Die Hohen Damen und Herren fragten nach dem Ritterkönig, also dem Herrn Danos von Luring, aber von dem hatte zu dem Zeitpunkt noch keiner was gehört. Jedenfalls beschlossen alle, dass das alte Männlein, das sie mitgebracht hatten, bei uns im Garten bleiben sollte, aber die Hohen Damen und Herren wollten in alle Stadtteile ausschwärmen und sich die Schäden anschauen. Ja, und so hab ich Leonardo den Mesch– ähm ich meinte Meka– ach, na eben den Erbauer getroffen."
– Pella Porz, Garether Stadtmilizionärin aus dem Arenaviertel


"Der Pentagontempel hatte den Angriff und die Zerstörung der Fliegenden Festung überstanden – zwar beschädigt, doch stand er noch. Erzwissensbewahrer Valnar Yitskok hatte das Unheil gänzlich unverletzt überlebt, unsere Herrin Hesinde sei gepriesen. Wir waren gerade aus den Katakomben zurückgekehrt, als ein horasischer Magier eintraf, mit dem Seine Eminenz offensichtlich bekannt war. Adeptus yha Mhorenis berichtete, auf der Fliegenden Festung gewesen zu sein, als diese auseinanderbrach. Er erkundigte sich nach dem Zustand des Tempels und Seine Eminenz versicherte ihm, dass die Artefaktkammern sicher seien und angreifende Karakilim und Irrhalken an den Fallen gescheitert seien. Daraufhin fragte der Wohlgelehrte Herr nach, ob man denn die anderen Magier gesehen habe, die sich am Pentagontempel oder in der Akademie der Magischen Rüstung aufhalten wollten, doch seine Eminenz musste ihm mit Bedauern mitteilen, dass man weder den Erzmagus Dschelef ibn Jassafer noch einen anderen Collega gesehen habe, seit die Festung auseinanderbrach."
– Justo Eichkatz, Novize der Hesinde am Pentagontempel zu Gareth


"Wir hatten gerade den letzten Brand gelöscht, als Major-Adepta von Spogelsen von Norden ankam und erst mal Meldung wollte. Wir also Meldung gemacht, aber viel konnten wir ihr nicht sagen, außer dass alles kaputt war und viele vermisst waren. Wir hatten zum Beispiel keine Ahnung, wo der Schl– äh, Oberst-Spektabilität Foslarin war und ob er überhaupt noch am Leben war. Die Akademie war schwer getroffen und zum Teil eingestürzt, aber den Perainetempel und den Traviatempel ein paar Straßen weiter sollte es noch schlimmer erwischt haben und jeder, der drin war, sollte tot sein. Der Zwölfgötterplatz war teilweise eingesackt und es kam keiner durch die Straßen, die waren so voller Trümmer. Wir hatten auch gehört, dass Bruder Stygomar vom Borontempel die Toten in der zerstörten Sankt-Ardare-Sakrale aufbahren wollte."
– Tsavera von Harbach, Studiosa an der Akademie von Schwert und Stab zu Gareth


"Jau, ick bin ne janz wichtige Person für die Ifirnja, dat kannste mir wohl jelauben. Rechte Hand, wa. Waren im Norden, ham so ne Rotte Söldner vom Galotta ordentlich auffe Fresse jehauen. Die dachten, die könnten einfach so in unsre Rosskuppel einmarschieren und uns den Kram wechnehmen. Na, da ham se nich mit uns jerechnet! Sin in ihrem eignen Blut ersoffen, dat Drisspack. Wer sin jerade ins Hauptkwartier zurück, da kam der kleine Wickelkopp vorbei, wie heißt der noch jeleich? Oemer, so heißter. Ich habs nich so mit den janzen Ausländernamen, weißte. Zu oft auffen Kopp jekloppt jekricht. Ejal. Der Oemer fracht jedenfalls wat hier so los war, also kricht er's jesacht. Scheint janz zufrieden und sacht uns, hömma, Jareth braucht uns. Wir solln helfen die Straßen freizumachen und Leute von unner die Trümmer zu holen und außerdem noch Handschuhe machen. Damit man sich nich die Griffel aufreißt an die Drisstrümmer, wa. Jau, sacht die Ifirnja, da simma dabei, dat soll so passiern. Sollen die Jarether mal sehn, wat se an uns Tobriern ham."
– Der dicke Kuno, Bandenmitglied der Tobrier aus Wallgraben


"Ich war gerade auf dem Rückweg zu den Krähensteinen und dachte, ich trau meinen Augen nicht? Die Silhouette erkennt man unter Hunderten. Ich dachte, der ist doch mit Sicherheit in der Fliegenden Festung verreckt, der Bekloppte. Mitsamt seinen ganzen bekloppten Freunden, die da auch rein wollten. Und nachdem er davor schon auf einem Luftschiff von diesem Galotta rumgeturnt ist und dann runtergesprungen ist und wie ein Stein auf dem Boden eingeschlagen ist. Ich dachte, jetzt kann man nur noch Mus einsammeln von ihm. Aber nein, der Irre liegt erst mal ganz steif und starr rum, wie so eine gigantische Puppe. Nein, das war keine Anspielung, du Ferkel. Ich dachte immer, ihr Hesindenovizen lebt enthaltsam? Nicht? Ist mir auch egal. Willst du jetzt meine Geschichte hören oder nicht? Na, dann halt die Klappe, du Lappen. Wo war ich? Ach ja, danach will Rafim wieder hoch. Man kann ja nicht umhin, so einen irren Mut zu bewundern. Da dachte ich schon, na, wenn ich mal eine Tochter wollte, könnte ich den mal abschleppen, aber wahrscheinlich verreckt er, bevor es dazu kommt. Zu schade. Jedenfalls, auf der Hauptstraße durch Meilersgrund seh ich ihn wieder. Ich fl– öhm, lauf schon auf ihn zu, da bleibt er stehen und glotzt so einen Rondrianer an, der vor ihm auf der Straße steht. Der sieht ganz fertig aus und hält sich plötzlich seine Klinge an den Hals und macht Anstalten, sich da rein zu stürzen! Ich bleib wie angewurzelt stehen und guck erst mal was passiert. Wenn der Rondrianer sich absticht, will ich nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Das hätte gerade noch gefehlt, nachdem die vom Heldenrat uns jetzt endlich einen Tempel versprochen haben. Aber irgendwie schafft es Rafim, diesen Kerl davon abzubringen sich der Länge nach aufzuschlitzen. Ganz heroische Sachen über das Mittelreich und seine Leute. Hätte ich ihm gar nicht zugetraut, nachdem er wie ein Stein auf den Boden geknallt ist. Wie sagt man so schön? Leichte Schläge auf den Hinterkopf verbessern das Denkvermögen. Und jetzt entschuldige mich, ich habe eine Verabredung mit einem gewissen Zuckerschneckchen."
– Gyda, Satuaria-Anhängerin aus Meilersgrund


"Wir hatten gerade die Leiche von Ihrer Gnaden Lechminja Isenthal geborgen, als plötzlich ein Bannstrahler vor uns stand. Erst dachten wir, dass wir halluzinieren müssen. Hatte man uns doch gesagt, dass der Orden aller Wahrscheinlichkeit nach komplett ausgelöscht worden sei. Aber da stand einer vor uns, ziemlich blutig und abgerissen und ohne Kette oder Platte, aber lebendig. Unter der Dreckschicht erkannte ich ihn dann auch einen Augenblick später – es war der gleiche, der einige Tage zuvor schon hier in der Stadt des Lichts war und auch dort bereits mit Seiner Exzellenz Arrius von Wulfen gesprochen hatte. Oberleutnant Greifenmund. Er wollte wissen, wie stark die Schäden seien. Wir berichteten ihm, dass große Teile der Stadt des Lichts unter Trümmern begraben seien und die goldene Kuppel zerborsten sei. Niemand wisse, was mit dem Ewigen Licht passiert sei. Daraufhin kehrte der Bannstrahler zurück zum Rat der Helden, oder was von diesem übrig geblieben war."
– Sonnward Breitbach, Tempelhelfer in der Stadt des Lichts

*~*~*


Auszug aus dem persönlichen Tagebuch von Major-Adepta & Magistra i.s.m. Isarun von Spogelsen, datiert auf den 29. & 30. Peraine 1027


Nachdem wir uns wieder alle im Park der Alten Residenz getroffen hatte, verschwand Abelmir, um ein Greifenbanner zu hissen – eine noble Aktion, die ich ihm hoch anrechne. Sein Herz wird mit Sicherheit nicht dahinter stehen (obgleich unser Land ihn immer willkommen geheißen und gut behandelt hat, nicht zuletzt durch die unvergleichliche Frau Prutz, die den Göttern sei Dank in Sicherheit ist), doch als Symbol für die Überlebenden wird es hoffentlich Hoffnung wecken. Dabei machte er eine beunruhigende Entdeckung: offenbar sind einige Gargyle auf der Alten Residenz bzw. den Trümmern ebendieser erschienen. Eine magische Analyse ergab, dass diese Gargylen von chaotisch-dämonischer Energie erfüllt waren und AGM- sowie ASF-Komponenten aufwiesen. Außerdem gab es eine schwache feeische Spur, die sich in den Sphären verlor. Es handelt sich offensichtlich um von Magierhand geschaffene Kreaturen, "etwas erschaffenes Böses," wie Abelmir anmerkte. Da sie jedoch inaktiv zu sein schienen und wir durch den überall die Straßen vesperrenden Schutt kurzfristig keine Möglichkeit hatten, diese Kreaturen in Sicherheit zu schaffen, beschlossen wir sie erst einmal dort zu belassen.

Nicht dass wir genügend Gelegenheit gehabt hätten, um darüber nachzudenken, denn plötzlich stand Answin von Wehrheim vor uns, der ganz aufgelöst war und uns bat, sofort mit ihm mitzukommen. Schlimmes ahnend, folgten wir ihm sogleich. Er führte uns in ein offensichtlich lange vergessenes Gewölbe des Brauhauses Eichstätt, das er zufällig fand, als er während der Schlacht durch den Fußboden brach. Das Kellergewölbe erinnerte in Aufbau und Einrichtung an ein Waisenhaus. Eine fingerdicke Staubschicht und der penetrante Geruch nach Moder zeugten davon, dass hier schon lange niemand mehr gewesen war. An einer Stelle war ein Zeichen der Peraine angebracht, jedoch auf den Kopf gedreht. In einem der Räume fanden wir eine steinerne Statue, die die Märtyrerin Celissa darstellte. Die Statue hatte aus irgendeinem Grund keine Haare, war recht zerkratzt und wies eine Bosparano-Inschrift auf dem Sockel auf. Außerdem lag in einer Ecke ein goldenes Kettenglied, was von einem Schmuckstück zu stammen schien. Seltsamerweise hatte die Statue auch keinen Schatten. Da die Statue jedoch keine Magie aufwies, musste dies entweder eine optische Täuschung oder ein karmaler Effekt sein. In jedem Fall sollten sich Geweihte des Praios bzw. der Hesinde um dieses Phänomen kümmern, sobald die Brände gelöscht, die Straßen freigeräumt, die Vermissten geborgen und die Toten bestattet sind.

Da die Zelte im Park der Alten Residenz alle belegt waren, mussten wir unter freiem Himmel nächtigen. Glücklicherweise liegt der Winter hinter uns, so war es nur etwas ungemütlich. Gut geschlafen hatte jedoch keiner von uns, zu frisch waren die Erlebnisse der Schlacht und der Anblick der zerstörten Kaiserstadt.

Am Morgen des nächsten Tages erwachten wir mit dem Anblick neuer Brände. Leonardo der Mechanicus erklärte uns, dass der AGM-Splitter, der immer noch irgendwo in den Trümmern der abgestürzten Festung lag, die Stadt immer wieder entzünden würde. Wir befragten ihn zum Aufbewahrungsort des Splitters und wie wir am besten dorthin gelangen konnten. Leonardo beschrieb uns den Weg zu den Prunkgemächern und warnte uns vor dem "Rachen" – einer Art Höhle voller Unmetallsplitter und -spitzen. Der Mechanicus vermutete das Trümmerteil mit den Prunkgemächern am Nordrand der Dämonenbrache. Kurz trennten sich unsere Wege, um einige notwendige Dinge für die Bergung des Splitters zu beschaffen.

Abelmir und Rafim machten sich auf zum Zirkel der Freien Wissenschaften, der beinahe menschenleer war – das feige Schwarzmagierpack hatte ihn wohl endgültig verlassen. Dort machten sie eine traurige Entdeckung: unser Bekannter, der freundliche Alchimist und Sternenkundler Tyros Prahe, war während der Schlacht ums Leben gekommen. Unsere Gefährten nahmen einige Paar Alchimistenhandschuhe sowie ein Levitationselixier mit. Oemer beschaffte Kletterhandschuhe sowie weitere Kletterausrüstung. Yarlan und ich suchten in den größtenteils strukturell unbeschädigten Kellergewölben meiner Akademie nach einem geeigneten Aufbewahrungsgefäß für den Splitter. Am vielversprechendsten schien eine sowohl magisch als auch karmal gesicherte Koschbasaltkiste. Wir würden leider das Risiko eingehen müssen, sowohl die Falle als auch den zu sichernden Gegenstand auszulösen. Solange Gareth um sein bloßes Überleben kämpfte und der Splitter dies in jedem Augenblick bedrohte, musste getan werden, was getan werden musste. Unter dem Schutz eines Gardianum öffnete Oemer vorsichtig die Kiste. Darin lag ein merkwürdig violett glänzender Dolch, in dessen Klinge wir uns wolfsartig verzerrt zu spiegeln schienen. Da jedoch keine unmittelbare Gefahr von der Kiste noch von dem Dolch auszugehen schien, verschlossen wir den Deckel wieder und nahmen die Kiste mit uns in die Dämonenbrache.

Auf unserem Weg zu dem besagten Stück der abgestürzten Fliegenden Festung erlebten wir einige der unangenehmen Phänomene der Dämonenbrache: seltsamer Lichtschein, klagende Rufe aus dem Nebel, einen Tümpel, der mit Wassertentakeln nach Abelmir griff und ihn unter die Wasseroberfläche zog. Glücklicherweise hatte Yarlan eine Phiole mit Sonnenlichtelixier dabei und entkorkte sie geistesgegenwärtig, während Rafim und ich in den Tümpel wateten. Das Licht vertrieb das Un-Wasser des Tümpels sehr schnell und ließ Abelmir in der schlammigen Senke zurück. Schließlich fanden wir das Stück der Fliegenden Festung, das wir gesucht hatten. Nach einigen halsbrecherischen Kletterpartien rutschte mir die Koschbasaltkiste vom Seil und fiel zu Boden. Dabei sprang der Deckel auf und der Dolch fiel hinaus. Während die anderen mir nachkletterten, zog ich mir die Alchimistenhandschuhe an und stopfte den Dolch zurück in die Kiste. Der nächste Part des Schachts führte uns in eine Kammer, in der die Schwerkraft außer Kraft gesetzt worden war!


von Frostgeneral
21.04.2019 21:58
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Spontaner Überraschungs-Osterlivestream

Wir reden über den Bau von eigenen Systemen, was diese ausmachen oder ausmachen sollten.
Wann greife ich zu Würfeln, was wäre die Alternative?
Würfelpool oder feste Anzahl, Gausskurve oder Lorentzfunktion?
Trocken war es nicht, wir hatten viel Spaß

von Frostgeneral
30.03.2019 16:12
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Neues Format bei uns auf dem Kanal,
wechselnde Gäste, bewerbt euch gerne :D
Fenia hat auch schon Interesse angemeldet

von Frostgeneral
26.03.2019 20:00
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Hier mal meine "Geheimnisse":
Spielleiter-Tools für das erfolgreiche Leiten einer DSA Runde. Nimmt euch extrem viel der Nervosität, grade wenn ihr noch neu dabei seid
Egal ob ihr Online spielt oder am Tisch: Für die Vorbereitung sind da echt mächtige Werkzeuge dabei.
Kennt ihr noch weitere?
Was habe ich vergessen? Ich ergänze gerne

https://frostypenandpaper.de/2019/03/26 ... arze-auge/

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von Frostgeneral
23.02.2019 00:17
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Schlacht in den Wolken


Auszug aus dem persönlichen Tagebuch von Major-Adepta & Magistra i.s.m. Isarun von Spogelsen, datiert auf den 25. Peraine 1027 BF


… nachdem wir Tyros Prahe die Haare überreicht hatten, machte er sich sogleich auf den Weg zum Zirkel der Freien Wissenschaften, um dort die alchimistischen Möglichkeiten bezüglich des Einsatzes im Zwei-Komponenten-Gift zu überprüfen. Mit einer Phiole voller Bannstaub höchster Qualität in der Tasche begaben Abelmir und ich uns in die Räumlichkeiten der Akademie der Magischen Rüstung, während Rafim und Oemer Schmiede aufsuchten, um spezielle Anstecker anfertigen und Waffen reparieren zu lassen. Kiaras ging zum Tempel der Heiteren Göttin, um sich dort gemeinsam mit dem Geliebten der Göttin um die Gläubigen zu kümmern, während Yarlan sich nach dem übermäßigen Verzehr von Pillen gegen Erschöpfung am gestrigen Tag erst einmal schlafen legte.

In der Akademie der Magischen Rüstung angekommen, trafen wir in einem der Studierzimmer die Convocata Prima der Großen Grauen Gilde des Geistes Prishya Garlischgrötz zu Grangor an, die mit den wenigen noch verbliebenen Magiern (u.a. die Spektabilitäten Jikhbar al Kharechem und Landor Gerrano sowie Erzmagus Dschelef ibn Jassafer) die Pläne von Kholak-kai analysierte. Wichtige Erkenntnisse:
Die Pläne bilden anscheinend den Zustand der Festung in Echtzeit ab; es scheint also eine einseitige Verbindung (Festung → Pläne) zu geben.
Die Flugeigenschaft der Festung wird von der dämonischen Pervertierung der Luft wie auch von Limbusmagie getragen. Hierbei sind vor allem die sieben großen, zu einem Heptagramm auf der Oberseite der Festung angeordneten Mindoriumsäulen (Ätherkrallen genannt) zu erwähnen, welche die Planastrale-Portale aufrechterhalten. Die Festung selbst ist langsam und träge in der Bewegung und kann nur langsam zum Stehen kommen.
Kholak-kai war nicht für die mehrmalige Zündung des Magnum Opus des Weltenbrandes konstruiert. Eigentlich hätte sie das Magnum Opus nur ein einziges Mal hätte auslösen können und hätte dann auseinander brechen müssen. Auf den Plänen sind nach der Schlacht von Wehrheim nun eine Anzahl von Astralrissen in der Festung zu sehen.
Die Funktionen der Festung werden durch den massiven Einsatz von Blutmagie betrieben. In den sogenannten Blutakkumulatoren muss es zu zahllosen Opferungen von gefangenen Menschen kommen, mit deren Lebenskraft die Festung gespeist wird. Die Pläne zeigen, dass ein Netz von "Adern" die Festung durchzieht. Ich schlage das Einbringen von Bannstaub in die Adern vor, um so wichtige Funktionen zu beschädigen, was die Convocata Prima je nach Einbringungsort für erfolgsversprechend hält.
Es ist möglich, dass Leonardo der Mechanicus für Schwachstellen innerhalb der Festung gesorgt hat; daher sollte es nach der Landung auf der Festung Priorität haben, mit ihm zu sprechen und ihn zu Sabotagemöglichkeiten zu befragen.
Auf Vorschlag von Abelmir hin soll ein möglicher Schutz der sichtbaren und auf den Plänen verzeichneten Festungseingänge durch Fortifex-Canti überprüft werden.
Die gelehrten Damen und Herren wollten weiterhin über magische Möglichkeiten beraten, auf die Festung zu gelangen bzw. deren Funktion zu stören, u.a. durch die Canti Dunkelheit, Nebelwand, Nihilogravo und Solidirid.

Kurz nach der Praiosstunde begaben wir uns zum Haus der Witwe Prutz; auch die restlichen Gefährten sowie Answin von Wehrheim fanden ihren Weg dorthin. Dieser erzählte, dass Hochkönig Albrax kurzerhand die Außenwand des Museums für Reichsgeschichte einriss, um den Ogerlöffel zur Arena zu verbringen. Außerdem schlug er vor, die Garether Bürger durch Geschichten von den acht Märtyrern zur Verteidigung der Stadt zu motivieren – eine sinnvolle Maßnahme, wie ich fand. Thorn Eisinger und Angescha Tochter der Angalla seien gerade damit beschäftigt, die mehr als 50 Geschütze der Stadt zu sammeln und zu modifizieren sowie die Vorräte an Hylailer Feuer und magischem Brandöl zusammenzutragen. Wir berieten erneut über Möglichkeiten zur Festung zu gelangen, vertagten einen Entschluss jedoch, da wir noch Informationen über einige Optionen einholen müssen, wie z.B. über das Fluggerät von Leonardo dem Mechanicus.

Das Gespräch kam schließlich auf den Schwarzen Drachen und davon ausgehend auf den schlafwandelnden Prinzen Selindian Hal, den eine Vision während des Turniers auf den Borananger mit dem Grabstein von Wildbold Prutz geführt hatte. Abelmir bat Frau Prutz dazu und befragte sie zu ihrem verstorbenen Gatten. Diese erzählte uns, dass Herr Prutz im Dritten Orkensturm gefallen sei und von Bruder Stygomar beigesetzt worden war. Außerdem erlaubte sie uns, uns Herrn Prutz' alte Sachen auf dem Dachboden anzusehen. Oemer und Kiaras rannten sogleich los und fanden in einer Truhe eine verrostete orkische (und gänzlich nichtmagische) Axt mit einem Anhänger, der einen Stier zeigte, sowie die alte Uniform, die Herrn Prutz als Hauptgefreiten auswies. Währenddessen legte Abelmir Frau Prutz dringend ans Herz, für eine Weile ihre Verwandtschaft außerhalb von Gareth zu besuchen, um sie aus der Gefahrenzone des Magnum Opus zu bringen – eine ausgezeichnete Idee. Frau Prutz ist uns allen sehr ans Herz gewachsen und wir sind erleichtert, sie in Sicherheit zu wissen, während Galotta und der Schwarze Drache die Stadt angreifen.

Wir berichteten Answin von Wehrheim von der Begebenheit, als wir den jungen Prinzen suchen mussten, und von der Stele, vor der er kniete. In diese waren eingemeißelt die Worte "Vergessen Erinnern Verfolgen", eine Darstellung des Stabs des Vergessens sowie darunter der Name "Coran Grassberger". Von Wehrheim erläutert die Fähigkeiten des Stabs des Vergessens: dieser kann Personen Erinnerungen wegnehmen und in sich aufnehmen sowie ihnen wieder geben.

Unser nächster Anlaufpunkt war der Zirkel der Freien Wissenschaften, da Abelmir darauf bestand, dass wir alle persönlich den Worten dieses widerlichen Leichenschänders Pôlberra lauschen sollten. Ich hoffte, dass die Erkenntnisse es wert sein würden, die Gegenwart und den Gestank dieser Person zu ertragen.

Zunächst wurden wir von der Brabaker Spektabilität Therbysios in Empfang genommen, von der Kiaras sich recht begeistert zeigte, was Yarlan nicht zu freuen schien. Die Nekromantin war offensichtlich mit Pôlberra bestens bekannt, nannte sie ihn doch durchgehend "Berra" und gab uns zu verstehen, dass sie es sei, die ihn "im Zaume hält" (ich möchte nicht wissen, was dies alles beinhalten mag). Sie berichtete uns, dass der Alchemist Tyros Prahe nun doch nicht die zweite Komponente des Giftes Bishdariels Angesicht aus den Haaren des G.C.E. Galotta braue, da dies zu geringe Erfolgsmöglichkeiten versprach, sondern stattdessen einen Willenstrunk, der dem Konsumenten Immunität gegen von ebenjenem gewirkte Magie verleiht. Darüber hinaus beriet sie uns in einer alchimistischen Frage zu den auf der Festung befindlichen Mindoriumsäulen und empfahl uns den Einsatz von Kaiserwasser, um diese aufzulösen.

Kurze Zeit später betraten der Convocatus Primus der Schwarzen Gilde Savertin und die Al'Anfaner Spektabilität von Zornbrecht-Lomarion den Raum und reichten uns sechs Portionen des Willenstrunks, welchen wir (manche mehr, manche weniger widerstrebend) zu uns nahmen. Ich gehe davon aus, dass das Schwarzmagierpack noch irgendetwas anderes hineingemischt hat, doch kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine Rücksicht darauf nehmen, ist doch die Vernichtung von Kholak-kai und ihres Herrn oberste Priorität. Es ist ein geringer Preis, um diese Schrecken vom Angesicht Deres zu tilgen.

Therbysios führte uns danach in die Kellergewölbe, um dort in der Sezierkammer mit dem stinkenden Leichenschänder zu sprechen, während Abelmir im ersten Stock zurückblieb, um sich mit Savertin zu unterhalten. Gewiss tat er dies nicht, um Plätzchenrezepte mit ihm auszutauschen… ich hätte ihn schon damals in Perainefurten bei den Noioniten einweisen lassen sollen.

Wider Erwarten hatte Pôlberra uns doch einige brauchbare Informationen mitzuteilen. Neben der Empfehlung, der Enduriumlanze Finsterfang eine Boronsegnung angedeihen zu lassen, dem Hinweis, dass vor zwanzig Jahren schon einmal ein Garether etwas mit dem Stab des Vergessens zu schaffen gehabt hätte, sowie einigen Sticheleien in Richtung von Hauptfrau-Magistra da Sambra bezüglich deren Suche nach Galotta im Brabaker Umland verschaffte uns der Nekromant einige interessante Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt des selbsternannten "Dämonenkaisers":
Man kann ihn weder mit blankem Stahl noch mit Magie besiegen. Nur er selbst kann sich besiegen. Seine Schwachstelle ist sein eigener Geist.
Da Galotta sich der Mächte des Chaos bedient, ist er nicht in der Lage das zu schaffen, was er schaffen will, sondern lediglich eine Parodie dessen.
Er ist überzeugt davon, dass sein Verstand stärker und mächtiger als der eines jeden anderen Wesen ist und dass er allen überlegen ist.
Er glaubt, dass seine Kraft sich allein aus seinem Geist speist. Er verschließt die Augen davor, dass er einen erheblichen Teil seiner Kraft aus dem Splitter des AGM sowie seinem BLK-Pakt bezieht.
Sein Verstand alleine kann Kholak-kai nicht kontrollieren. Eine seiner größten Ängste ist der Kontrollverlust.
Früher verfügte er über ein ausgeprägtes ästhetisches Empfinden. Er will nicht wahrhaben, dass er heute etwas Grauenhaftes ist. Man sollte ihn zur Selbsterkenntnis zwingen.
Obwohl Galotta einen Ordnungswahn hat, ist er durch seinen Pakt und seine Fähigkeiten ein Teil des Chaos und kann nur Chaos erschaffen. Dies erkennt er jedoch nicht.
Galotta denkt, dass Reichsbehüter Brin sein Sohn (mit Alara Paligan) war, was ihn jedoch offensichtlich nicht davon abhielt, ihn durch Zantim töten zu lassen.

Der Brabaker riet uns, dass nur der Herr der Rache Galotta bezwingen könne (übrigens interessant, dass der Leichenschänder den Namen der Herrin der Untoten freimütig aussprach, doch beim Herrn der Rache davor zurück schreckte – ob das etwas damit zu tun hatte, dass er "sowieso ständig ihre Stimme in seinem Kopf habe"?). Unser Augenmerk müsse im Fall eines Zusammentreffens mit Galotta darauf liegen, seine Ängste und Zweifel zu schüren, bis er sich selbst sabotiert und etwas Dummes oder Leichtsinniges tut. Außerdem vermutete der bleiche Stinker, dass Galotta paranoid genug ist, dass Kholak-kai im Falle seines Todes abstürzen würde. Als wir bereits halb im Gehen begriffen waren, stellte Oemer dem Nekromanten noch einige Fragen bezüglich dessen Paktbruch. Bevor wir den Zirkel der Freien Wissenschaften verließen, holte Abelmir noch schnell die restlichen Haare aus dem Labor des Tyros Prahe ab.

Unser nächstes Ziel war der Tempel des Schwarzen Lichts in Eschenrod, wo wir Bruder Stygomar aufsuchten, um mit ihm über den verstorbenen Herrn Prutz sowie die Stele mit dem Stab des Vergessens zu sprechen. Bruder Stygomar berichtete uns kurz von dem Begräbnis und erklärte uns auf unser Nachfragen, dass es sich bei Coran Grassberger um einen Totengräber handelte, der damals auf dem Garether Boronanger seine Pflicht tat. Inzwischen hatte er die Boronweihe empfangen und Gareth verlassen und war nach Winhall gezogen. Mit Bruder Stygomar machten wir uns auf den Weg zur Stele, um nachzusehen, ob der Totengräber dort etwas im Erdreich versteckt hatte. Rafim stieß nach kurzem Graben tatsächlich auf einen hölzernen Gegenstand, der sich als der leibhaftige Stab des Vergessens herausstellte! Was für ein Dämon diesen Totengräber damals geritten haben muss, ein solch heiliges Artefakt einfach so in der Erde zu verbuddeln, weiß ich beim besten Willen nicht. Ich selber berührte den Stab des Vergessens nicht, doch wirkten alle, die ihn hielten, seltsam glücklich und mit sich selbst im Einklang. Während die Al'Anfaner den Stab sogleich in die Hände von Kiaras' Onkel geben wollten und Yarlan stattdessen die Stadt des Lichts als Aufbewahrungsort vorschlug, konnte ich diese Torheiten glücklicherweise noch abwenden und wir einigten uns auf den nahe gelegenen Hesindetempel, wo das heilige Artefakt sicher ist und wir Seine Eminenz Valnar Yitskok um Rat bezüglich des weiteren Vorgehens bitten wollen.


von Frostgeneral
07.02.2019 14:26
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Feuersturm und Weltenbrand


Eintrag in Rafims Tagebuch Nr.35

24 Peraine

Also Tagebuch wie ich dir schon erzählz habe stehen wir auf dem Schlachtfeld und machen irgendwas Magisches mit dem Kessel von denen. Was keine Ahnung aber kurz darauf löst sich die Wolke auf und die ganzen Zombies sterben wie die Fliegen.
Also das ist schonmal gut gelaufen. Aber auch wieder irgendwie nicht weil der beschuerte Drache noch lebt aber den Bastard werde ich mir auch noch holen. Wir schwingen uns wieder auf die Pferde und reiten in Richtung unser eignen Liene um nicht von dem Drachen gefrssen zu werden.

Kaum auf dem Rückweg kommt auf einmal ein fliegendes Etwas aus der Wolke größer als ein scheiß Drache es ist eine verdammte Festung. Wie die fliegt habe ich nicht verstanden es hat aber wohl nichts mit Flügeln zu tun. Naja auf einmal ist da jetzt diese riesige Fliegende Festung und wir haben jetzt nicht so richtig einen Plan also irgendwie eigentlich garkeinen muss ich zu geben. Also versuchen wir erstmal die Reiter am rand wieder zu versammeln. Das klappt auch ganz gut bis die scheiß Festung auf einmal mit einem "Magus Mockus" oder sowas anfängt. Muss ich Oemer nochmal fragen wie das genau heißt. Ist auf jedenfall irgendwas ganz schlechtes. Ich wollte mir an den Schnapsbeutel greifen da werde ich vom Pferd gerissen von einem scheiß Windstoß und einer Zeltplanne. Bis ich wieder aufgestanden bin hat irgendwas diese Rohja brutal umgeballert. Also die ist jetzt weg Tod oder im Wald was weiß ich. Diese Panther Garde ist echt brutal schlecht 2 Anführer an einem Tag das muss neuer Rekord sein.

So aber dieses "Magaus Doppus" ist noch nicht fertig und auf einmal wird das ganze Grass zu Metall Grass alo weiß auch nicht auf jedenfall scheiße Spitz. Wir rennen erstmalweg und ich trage Oemer in meinen Armen. Yarlans komischer Anführer der immer nur rumschreit rennt in seinen Tod und Yarlan rennt nicht hinterher der alte Reichsverräter. Ab jetzt wird es irgendwie ein bisschen komisch. Wir werden von der Erde gegessen. Also wirklich die Erde ist uns auf und wir sind in einer Felsspalte. Was wohl irgendwie gut aber auch wieder irgendwie schlecht ist. Kaum macht Abelmir sein Stablicht an sehen wir auch das es die alte Magier alte nicht Isarun sondern die andere Alte also die wirklich alte ganz hart zerlegt hat.

Auch wieder nicht gut. Wir entdecken das wir in Tunneln sind die wohl die Zwerge gebuddelt haben. Zwerge sind einfach immer praktisch, vieleicht kaufe ich mir mal einen. Muss mal Oemer fragen was so ein Zwerge kostet, glaueb nicht das die teuer sind die sind ja so klein. Da finde ich schon was Preiswertes. Aber zurück zum Tunnel wir latschen erstmal in Richtung Praios Festung Burg "Aurabett". Oemer hat auf dem Weg so eine Art Vision vileicht versteckt er ja doch Boronwein vor mir. Ich muss mir mal irgendwann wieder was besorgen.

1. Tunnel sind scheiße klein und brutal ungemütlich.
2. Wieso sind Tunnel so scheiße lang?
3. Ich hasse Tunnel.

So wir sind in der Burg "Auragett" angekommen und suchen uns erstmal was zu saufen also auf jedenfall habe ich das gemacht. Die andern machen irgendwas aber keine Ahnung was. War mir dann aber auch wieder scheiß egal. Ich war Müde und wollte Pennen. Aber nein wir müssen ja erst wieder einen Besprechung abhalten weil die ja bisher so viel gebracht haben. Fuckt mich alles ein bisschen ab. Naja Oemer zieht wieder hartes Dämonenwissen aus dem Hut also mir haben auf jedenfall die Wörter alle nix gesagt. Klang aber eigentlich ganz wichtig. Yarlan hat irgendeinen Botenvogel umgebracht. Glaube der war wichtig bin mir aber nicht sicher.

Aber auch ein beschnissner Tag hat gute Seiten denn in Yarlans Burg "Aurafett" sind wohl Ghule in der Wand warum keine Ahnung. Aber wir haben die schön mit Brandöl abgefackelt. Das fande ich eigntlich wieder ganz lustig.
Kaum sind alle Ghule tod leihe ich mir von Oemer einen Heiltrank muss das mir nochmal in die Hand schreiben sonst vergesse ich das noch. Erinner mich da mal bitte dran Tagebuch.
Jetzt wird es wieder komisch wir gehen zusammen mit ein paar Leuten in den Limbus im Limbus wohnen wohl ganz viele Böse Geister undso. Aber wir haben dann ein fach Puff in "Auratett" gemacht und Puff waren wir in der Magierakademie in Gareth. Komischerweiße haben sich unsere Magier dabei böse wehgetan. Ich fande eingentlich das kribbelt ganz schön.

So wir sind zurück in Gareth und wollen jetzt wohl diesen Misthaufen einer Stadt verteidigen. Sieht irgendwie ziemlich scheiße aus aber ich habe sofort das wichtigiste Getan und über einen wahren Boroni eine Nachricht in die Heimat geschickt. Das man bloß alle Kräfte aus dem Mittelreich abziehen soll um die Heimat zu schützen. Da jetzt das wichtigeste geschafft ist schaue ich mir nochmal den Kortempel an und sehen das er leer steht. So ganz ohne andere Gläubige ist man schon irgendwie einsam. Aber ich denke es dauert nicht mehr Lange bis ich meinen Brüder und Schwestern auf das ewige Schlachtfeld folge. Ich opfere noch ein bisschen Blut und gehe dann zurück zu der Wohnung von Abelmir.
Isarun und Oemer streiten sich wegen irgendwas aber ich bekomme das kaum noch mit. Bin in Gedanken schon wieder bei alten Freunden und Kamaraden.


Kann es kaum erwarten das die Festung kommt und auch ich mich bereit mache für meinen unsern aller letzten Tag auf Dere.

von Frostgeneral
22.01.2019 18:39
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Der Untergang von Wehrheim


---------- Meilersgrunder Kurier ----------
Unabhängig Günstig Gut

Die Untoten kommen ! Gareth, 26. Peraine 1027

Die Bewohner unseres schönen Stadtteils kommen in den letzten Tagen nicht zur Ruhe, denn ein unheilvolles
Gerücht wandert von Ohr zu Ohr, von Mund zu Mund, über den Angriff der Heptarchen auf die Festungsstadt
Wehrheim und unsere emsige Mitarbeiterin Birte „ Blitzgeschwind “ Pösselstieg scheute keine Mühen oder
Kosten um unsere treuen Leser über den einzig wahren Sachverhalt aufzuklären. Leider war von offizieller Stelle
kein Kommentar zu den fraglichen Neuigkeiten zu bekommen und ihr wurde geraten
„ keine Feindpropaganda zu betreiben, sonst geht’s dir an den Kragen “

Nichts destotrotz bekam unsere famose Schreiberin die Gelegenheit ein paar tobrische Augenzeugen zu befragen,
die just aus Wehrheim zurückkehrten.
„ Hajo, ich kann dir so ein oder zwei Sachen erzählen. Jupp, ich war dabei als die kalten Alriks auf die Mauern zuwankten.
Du musst nämlich wissen dass ich die ganz geheimen Männers begleitet hab. Jawohl, die haben uns nämlich aus
Gareth mitgenommen um … ja was habens eigentlich gemacht … naja sie sind die ganze Zeit bei die Darpatier rumgereist
und wurden dabei janz grün um die Nase rum, ja die sahen nich gut aus. Zum Glück sin wir irgendwann nach Wehrheim
zurückgekommen. Das sitzen wir also janz gemütlich bei Kohl und Bier und da kommt so een Fingerwedler, ja genau son
Magier zu die feine Herrn, quatscht mit dem einen oder anderen, gibt dem einen von die Herren, ich gloob och son Magier,
nen Papierche und der Laffe sieht richtig glücklich aus. Wat da wohl drinne stand. Wat jeht et mich an. Nüschte, genau !

Dann stehen die beeden Magierknilche uff und son Frauenzimmer dazu. Ja wat meenste denkst sich unsereins so wenn so
wat passiert ? Die drei Figuren jehen aber nur zu die kalte Feuerstelle und … puff weg sin se.
Du gloobst mir nich ? Jenau so isses passiert, bei Praois und so, ick schwöre. Da haben die anderen feinen Figuren aber ooch
geglotzt und rumgemosert. Und denn wollten se zu die Schmiede um ihre schnieken Piker gerade zu dengeln.
Da wollte ick natürlich nich hinten anstehen und hab mir gedacht dat det ne jute Idee sein könnte wenn die Scheisse dampft.
Der eene von denen, der so aussieht als könne der nen Ochs innner Familie haben hat denn et irjendwie geschafft seinen Piker
kaputt zu machen und ick denk mir so bei mir das ick echt angepisst wär wenn mir so wat passieren würde. Aber die feinen Herren
nahmen det Malheur nicht krumm und machten einfach so weiter. Mensch, wär ick ein reicher Kerl denn würde ick mir och keene
Sorjen machen um die Penunze. Und der kleene Tulamidenstinker jeht einfach so in det Bad von die Eidechsenbeter und fliegt nich
mal hochkant raus. Bisschen besser gerochen hatt er aber schon, naja für nen Tulamiden … ihr wisst schon.

Und weest du wat … da kriegen die Schleicher noch ne Einladung von die janz hohen Herren uff der Burg … Aurenbrett oder so, egal.
Hinterher hat mir die Schreibknilchin so die eine oder andere Sache gesteckt nachdem ick die eine oder andere Sache ihr gesteckt habe,
du weest schon wat ick meine. Da ging et um die Uffstellerei, wer wo in die Frontlinie steht. Die hohen Tiere sind da immer janz uffgeregt
wenn se nich janz vorne stehen dürfen und die kleenen Leute müssen de Zeche bezahlen, wenn et ums Hauen und Stechen jeht.
Der eene Ritter von dene, der war janz außer sich und hat behauptet dass der …..
( an dieser Stelle möchten wir zutiefst um Verzeihung bitten, dass die Redaktion sich genötigt sah den Namen zu zensieren um den Fortbestand
dieses Blattes zu sichern ) .. nich so loyal ist wie er sich gibt. Der Nandusjeweihte hat aber gesagt das der schwer in Ordnung ist und er
sich nich sein Köpfchen zerbrechen solle. Die feine Herren ham sich dann entschlossen bei die schwere Reiterei mit zu galoppieren.
Mensch, hätt ick nen Gaul dann würden sie mich sicherlich mitjenommen haben. Aber so musste ick bei die anderen Latscher mitloofen und die
kalten Alriks kaputt hauen. Wer weess wozu et jut war. Ick hab noch nüschte von die feinen Herren wieder zu Gesicht bekommen.
Nun, jute Frau … du schuldest mir mindestens een Bieer, vielleicht och zwee.“
( Rumpo Ruttel, Söldner aus Tobrien )

Die Berichterstatterin und die Redaktion distanziert sich von jeder Polemik und voreingenommen Bemerkungen dieses Augenzeugenberichts
und versichert dem werten Leser das die geäußerten Bemerkungen lediglich der journalistischen Aufklärung dienen.

Und nun etwas Verbraucherinformation bevor wir zum zweiten Teil kommen.

---- Ist die Backe dick, das Zahnfleisch rot, der Zahn gar schwarz dann Komm zum sanften Baarz ----
Der einzig wahre Zahnreißer, der euren Schmerz kennt und ihn lindern möchte, praktisch umsonst
( und gegen eine kleine Unkostenpauschale )
Nur noch diese Woche, nächste Woche kostet der zweite Zahn extra ----

Um unser journalistischen Aufgabe gerecht zu werden haben wir selbstverständlich über das mysteriöse Verschwinden der drei Magier aus
einer Schenke in Wehrheim recherchiert und wurden fündig bei einem Schreiber namens Xeledonius Binsenbieger aus einer uns sehr
verbundenen Postille, der uns freimütig Auskunft gab über die Geschehnisse beim Magierkonvent.
Just jenen Schreiber wollen wir an dieser Stelle zu Wort kommen lassen.

„ Ich traf anscheinend zu einer schicksalsträchtigen Stunde in die hohen Hallen der ehrwürdigen Magierakademie ein, denn in diesem
Moment erschienen diese drei Herrschaften wie aus dem Nichts vor meinen Füßen. Wie eure Leser sich sicherlich vorstellen können
bin ich zwar einiges gewohnt, schon alleine aus Berufsgründen, und ich war auf allerlei Merkwürdiges bei solch illustrer Gesellschaft
an diesem Ort und zu dieser Zeit gefasst aber ich war nicht vorbereitet auf Solcherlei. Die Herren, derer zwei an der Zahl und eine Frau
an ihrer Seite sowie meine Wenigkeit mussten sogleich einem wild gewordenen Schrank, ja meine Leser … ein Schrank der sich von
alleine bewegte, mit einem Magier auf dem Schrankoberseite der dieses Möbelstück wie einen wilden Hengst ritt, ausweichen.

Nachdem sich die Herren und die Dame beruhigt hatten trat einer der drei, ein Horasier allem Anschein mit einer fürchterlichen Brandnarbe
im Gesicht, auf mich zu und fragte nach dem kleinen Auditorium. Ein merkwürdiges Volk, diese Magier, nach einem solchen Erlebnis sich
unbekümmert zu einem Vortrag zu begeben als wäre es selbstverständlich. Mich meiner guten Manieren erinnernd wies ich den
Herrschaften den Weg und begab mich ebenfalls zu diesem Vortrag, da an dieserStelle meine Neugier geweckt war und ich mich fragte wer
diese Personen wohl seien mögen. Der Vortrag über „ Communicativa Elementarica “ traf allerdings weder auf meine Begeisterung noch die
etlicher Zuhörer, so dass sich der Saal im Laufe der Vorlesung zusehend leerte. Der Horasier verließ auch vor dem Ende den Saal um nach
einer geraumen Zeit wieder zu den beiden anderen zu stoßen. Die vortragende Maga war ob dieser Störung ihres ansonsten eher
einschläfernden Vortrages erbost und bat den Horasier er möge doch endlich Platz nehmen um weitere Belästigungen der interessierten
Zuhörer zu minimieren.

An dieser Stelle fragte ich mich unwillkürlich wen denn die Maga als interessierten Zuhörer betrachtete. Am Ende des langen, langen Vortrages
wurde es, meine werten Leser, wieder etwas interessanter als das Trio, das Sie offensichtlich waren, auf die Spektabilität der al`anfanischen
Magierakademie, Dirion-Dirial von Zornbrecht-Lomarion und seine Begleitung, einen scheußlich anzusehenden und geruchlich schwer zu
ertragenden Magus aus dem Süden namens Polberra trafen und sich über etwas unterhielten.
Um die Herren in ihren sicherlich hesindegefälligen Tun nicht zu stören zog ich mich etwas zurück. Der eine oder andere Leser ist sicherlich
geneigt zu glauben dass meine vornehme Zurückhaltung auf schnöder Angst beruht aber ich kann diesen vorlauten Gimpeln versichern das dies
nicht der Fall ist. So konnte ich kühn beobachten das sich dieser Horasier nicht wohl in seiner Haut fühlte und die Maga an seiner Seite ihm etwas
zu zischte, dessen Inhalt mir allerdings verborgen blieb. Der Magus verneigte sich anschließend vor diesen beiden Südländer und ergriff, so erschien
es mir zu mindestens, die Flucht.

Ich konnte die beiden noch einige Zeit in Gareth beobachten um mehr über dieses Vorkommnis heraus zu bekommen aber zu mehr als ein paar
Einkäufen und einem weiteren Besuch des Konvents, den ich mir allerdings ersparte, kam es nicht. Phex sei Dank konnte ich allerdings diesen
umtriebigen Horasier erwischen wie er in ein vertrauliches Gespräch mit der Convocate Prima der grauen Gilde vertieft war und ihr Stellvertreter
darauf irgendetwas mit der Hand des Magus anstellte. Das Trio verließ nach dem Vortrag die ehrenwerten Hallen dieser Akademie auf dem gleichen
Wege wie sie erschienen. Nun dies ist bedauerlich alles was ich Ihren wissbegierigen Lesern mitteilen kann Aber ich hoffe ich konnte wenigstens ein
kleines Stück ihrer Neugier befriedigen. “

An dieser Stelle möchte die Redaktion unserem Kollegen ein tiefes Danke aussprechen und hoffen auf eine fruchtbare Kooperation unserer beiden Postillen.
Im letzten Augenblick, bevor dieser Artikel in die Setzstöcke unserer befreundeten Druckerei wanderte erreichte uns ein weiterer Augenzeugenbericht,
wie sollte es anders sein als von einem unserer wackeren Tobrier, die nicht zögern den Heptarchen die Stirn zu bieten und um die Freiheit ihrer Heimat
zu kämpfen. Lassen wir also auch diesen mutigen Streiter für das Gute und Edle zu Worte kommen.

„ Ja nun … was soll ich sagen . Da wanke … ähhh ich meine da komme ich ich gerade aus dieser … Herberge und was sehen meine entzündeten Äuglein ?
Einen Ritter, der sich mitten auf dem Platz am helllichten Tage mit so einem riesigen Südländer in die Wolle bekommt, wie man bei uns in Tobrien sagt.
Ihm war anscheinend nicht bewusst das die hohen Herren diese Prügeleien verboten haben bis ihm so ein paar Leute an seiner Seite ihm dies gesteckt haben.
Wenn ich mich recht erinnere war das auch ne gute Idee, denn der Riese hätte ihm sonst bestimmt den feinen Kopf von den Schultern gerissen. So hat der
Ritter … Yar- irgendwas … sich mit nem Schnitt in den Daumen, glaube ich, aus der Scheisse gezogen. Die sind dann, nachdem so ein Horasbursche
und so ne schicke Mamsel dazu kamen, in eine Kaschemme gegangen und da dachte ich mir das ist eine gute Idee, vielleicht geben die einen aus.
Ich meine so unter Landsleuten und so. Achso … der Ritter mit dem blutigen Daumen kam nämlich aus Tobrien und die Mamsel auch, das höre ich gleich
auch wenn die so fein reden und so. Der Horasbursche wollte dann dass sich so nen kleiner Südländer im Namen der Wissenschaften ausziehen solle.
Die Horasier haben komische Umschreibung für Rahjastunden, dabei schien der Kleine ganz willig. Nur wollte der eben Knete dafür sehen, was ich gut
verstehen kann bei der Narbenfresse von dem Horasier. Der tut dann ganz empört und stammelt irgendwas von Wissenschaft und neuen Erkenntnissen.
Also echt, diese Horasier. Und dann gehen sie alle nach oben in ihre Stube ohne mir ein Bier auszugeben.

So muss ich mir selber eins kaufen von meinen letzten Kreuzern. Ich habe später gehört, zwei von denen haben sich halbtot nach Wehrheim zurückgeschleppt
nachdem sie auf irgendwelche Viecher in den nördlichen Wäldern gestoßen sind. Na, das kann ja heiter werden dachte ich so bei mir als ich das hörte.
Nicht mal die feinen Rittersleute und ihre Komsomolzen können gegen die Bagage aus den schwarzen Lande bestehen. Dit nimmt keen jutes Ende.“

An dieser Stelle möchte wir diesen Bericht schließen und hoffen das wir auchweiterhin Ihnen, unseren geschätzten Lesern, die Wahrheit und nichts als
die Wahrheit verkünden können.
Kaufen Sie auch morgen unsere Postille wenn Sie wissen wollen wie es in den Landen nördlich unseren geliebten Heimatstadt Gareth weitergeht.

---- Wollten Sie schon immer in die Südsee ? Nur diesen Monat gibt es dieses Angebot einer frei finanzierten Reise in die
herrlichen Gefilde Meridianas. Vergnügen Sie sich mit unseren Reisebegleitern auf der Galeere „ Südstern “ unter Deck
und genießen Sie diese unvergessliche Reise. Kommen Sie in Port Zornbrecht an Bord. Wir garantieren für den Rest.
Melden Sie sich für eine fast unentgeltliche Anreise beim „Schwarzen Harro“ in der
Herberge „Silberdorn“ in Meilersgrund -----





von Frostgeneral
12.01.2019 09:44
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Aufbruch gen Darpatien


Tagebucheintrag 46
5 Peraine

Kaum sind wir aufgestanden tauchen auch schon Wagen voll mit Lebensmitteln direkt vor Abelmirs Haus an. Kaum haben wir die Scheune vollgepackt geben wir diese lästige Mist Aufgabe aber auch wieder ab. Kor sei Dank.
Wir haben mal wieder einnen wichtigen Termin mit dieser Rohja und dieser komischen alten die hier Hofmagierin ist. Die sieht mir nicht so Taff aus in Alfa würde so jemand bestimmt nicht ein so wichtige Postion ausfüllen.
Aber egal weiter im Text uns wird ein Schwarzes Auge(Auge des Morgens) gezeigt aber was das wieder fürn Shit ist keine Ahnung. Hat irgendwas mit Magie zu tun habe dann aber nicht so richtig zugehört. Kaum sind die fertig mit reden taucht schon wieder dieser Typ vom Reichsgroß geheimrat auf.
Kannst auch in Gareth keinen Tag schlafen ohne den jungen mindestens einmal zu sehen. Der quatscht wieder über unsern Auftrag als wären wir dumm wie ein Meter Feldweg aber naja Yarlan ist anwesend da kann ich das schon verstehen. Außerdem löst sich wohl irgedein Greif auf und 3 Agenten (Zordaie,Gulmo,Breitschwert) kümmern sich darum.
Immerhin hat er mir danach son wisch in die Hand gedrückt das ich jetzt Gau-Graf bin. Hatte schon schlechtere Tage, aber was genau das jetzt bringt muss ich noch mal Oemer fragen der weiß sowas.

Ich und Oemer machen mal wieder die ganze Arbeit und besorgen Yarlan seine Komische Bauernarmee sehen für mich nach nix aus aber dem Starken Hagen würde ich gerne mal aufs Maul hauen. Einfach nur so habe da mal wieder bock drauf.
Oemer teilt Geld mit mir das wohl mal Abelmir gehört hat. Wir kleinen Leute müssen ja auch zusammenhalten. Kaum sind wir mit dem starken Hagen fertig verteilen wir Essen im Tobrier viertel. Essen verteilen macht genau so viel Spaß wie ich mir immer gedacht habe nämlich gar keinen.
Aber nach gefühlt 2 Jahren essen Austeilen sind wir dann auch fertig. Wir treffen bei Prutzens wieder auf den Rabenmund und der will wohl die Knochen von den Toten mit Magie in Erde verwandeln damit sie nicht wieder Auferstehen können.
Macht für mich alles keinen Sinn die Knochen sind eh auf einem Boronanger vergraben also wird da nix passiern. Aber das versuche ich erst garnicht den hohen Herrn klar zu machen. Abelmir und Isarun lernen ketzt auf jeden Fall wie man Humus dinge beschwört die dann Magische Dinge tun oder so.
Danach wirds wieder lustig und Yarlan versucht die Tür der KGIA einzutreten. Ich weiß nicht warum aber endlich passiert hier mal was. Ich hatte mich schon gefreut da fängt Abelmir mit einer Disskusion über die Richtigkeit der Aktion an das ich so gelangweilt bin das ich mir erstmal ein Stück Brot kaufe und überlge es ihm an den Kopf zu werfen.
Da ich nun jedoch ein Ritter bin lasse ich davon ab und überlege mir ihm einfach irgendwann mal Boronwein einzuflösen das macht ihn bestimmt Lustig.
Ich und Oemer gehen erstmal einen Saufen. Mit Oemer trinken ist richtig gut der junge verträgt gar nichts trinkt aber wie ein Loch. Nachdem wir bei Frau Prutz Abelmir mitten in der Nacht geweckt haben schmeißt der uns aus seinem Zimmer.


6 Peraine

Frau Prutz freut sich über ihr Geschenk von 100 Kilo Haffer und will ganz viele Kekse backen. Aber leider müssen wir auch schon los bevor das erste Blech fertig ist. Wir gehen in den Boron Tempel und reden dort mit einem Geweihten über den Plan von Rabenmund ich traue dem Braten aber nicht. Der junge scheint ganz schnell zu sein uns zu Versichern das wäre alles gut will aber selber uns nur son Wisch geben.
Und wenn dann meine Taten nach meinem Tod abgewogen werden auf der Seelenwage was soll ich dann mit diesem Wisch?? Der bringt dann auch nix. Ich mache da auf jeden Fall nicht mit. Die Spinnen doch die Mittelreicher.
Meine Kamaraden lassen ihre Waffen von Boron weihen dabei wweiß doch jeder das eine Weihe von Boron nur bis um die nächste Straßenecke hält. Wenn man dann nämlich mit seinem Kumpels lacht und scherzt ist die schon Weg.
Ich hole mir eine Weihe von Kor und bin abreise fertig. Wir warten dann noch ewig auf Abelmir der sich vermutlich in der Stadt noch von seinem Verliebten verabschiedet.
Auf dem Weg treffen wir den Zwergen König und wir erzählen uns die neusten Nachrichten. Mir gefällt der kleine Mann immer besser. Ich glaube beim nächsten Mal frage ich ihn ob er das mit dem König sein nicht aufgeben will und es mal bei uns in der Arena versucht seine 5 Kämpfe zu gewinnen.
Den könnten wir in der Basaltfaust gut brauchen.

12 Peraine

Wir sitzen schon wieder ewig in scheiß Wehrheim fest und außer Scheiße labern machen wir mal wieder nix. Ich dachte wir gehen ein paar Baronen auf die schnauze hauen aber sieht wohl so aus als wären wir Nett und Freundlich so eine scheiße.
Ich hoffe es gibt bald mal wieder was umzubringen. So ich muss dann jetzt auch los der Alkohol ruft mich ....

von Frostgeneral
17.11.2018 13:08
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Operation „Doppelschlag“

Bericht des Agenten „Basilisk“ über die Operation „Doppelschlag“

Gegeben am 4. Peraine zu Gareth im
Jahre 1026 nach Bosparans Fall

Dechiffriert und freigegeben zur Archivierung durch N.

Der letzte Tag des Täuschungsmanövers, das sie großspurig Kaiserturnier nennen, beginnt und die
letzte Disziplin, das Buhurt, soll die Entscheidung bringen wer sich Gesamtturniersieger nennen darf
und wer nicht. Ich bin immer wieder erstaunt das sich die Bewohner des Neuen Reiches zivilisiert nennen
und dann in die alten Sitten verfallen, die sie von ihren Vorfahren, Bauern, Holzfällern und Räuberbaronen,
übernommen haben. Man sollte meinen das nach mehreren hundert Jahren in der Nachbarschaft
der horasischen Gesellschaft sie über ein gewisses Quantum an Kultiviertheit verfügen.

Mein Gefährte Kiaras schied als erster aus, sodann der al`anfanische Söldner Rafim
( Querverweis Ra02, Index Basaltfaust ).
Yarlan und Isarun gewinnen mit ihrer Mannschaft das Buhurt. Sie scheinen sich an solchen läppischen
Dingen zu erfreuen ( Möglichkeit der Einflussnahme möglich ? Prüfung avisieren, gez. N. ).
Auf dem Rückweg erleben wir die Bestrafung einfacher Diebe durch den sogenannten „Scharlachkappentanz“.
Zu diesem Zwecke werden dem Delinquenten die Haupthaare geschoren, das geschorene Haupt mit der
Scharlachbrühe eingerieben und dann werden sie auf eine glühende Tischplatte aus Metall geschubst und
beginnen zum Vergnügen des Pöbels wie wild auf diesem Tisch zu „tanzen“ um dem glühenden Metall zu
entkommen. Was für eine barbarischer Bestrafung. Sie haben seit der Zeit des Ogerzugs nichts dazugelernt
( Verweis auf Dossier GAL-01 ).

Vor dem Haus der Witwe Prutz erwartet uns ein Offizier der KGIA, wie wir später erfahren, namens
Answin von Rabenmund. Wie mir scheint ist Kreativität bei der Namenswahl im darpatischen
Adelshaus der Rabenmunds nicht gefragt. Er legt eine Karte Darpatiens auf den Tisch sowie Informationen
der KGIA. Der Reichsverräter G.C.E. Galotta wurde in seiner aktiven Zeit als Magier am Kaiserhof mit einer
Komponente eines sogenannten Zweikomponentengiftes vergiftet, auf Anweisung des damaligen
Reichsgroßgeheimrates Dexter Nemrod.
( Quelle ermitteln, Rezeptur vernichten, Quelle terminieren, gez. N. )
Zudem erhalten wir einen Brief, datiert aus der Vergangenheit, in dem Dexter Nemord seinen Tod,
seine Gefangenschaft oder sein Verschwinden attestiert sobald dieser Brief verlesen wird. Er besteht darauf
das sämtliche Missionen der KGIA unverändert weitergeführt werden sollten und keine
Rettung versucht werden soll um keine unnötigen Ressourcen zu binden.

Die Planung der Evakuierung Darpatiens dauert den ganzen Abend.
( separater Bericht hierzu beigelegt, Verweis auf Sondermission „Neuland“ )
Rafim soll Söldner zur Unterstützung anheuern um unsere Mission zu unterstützen. Answin sagt uns das zu
jener Zeit, als Galotta vergiftet wurde, nur ein Alchimist über das notwendige Wissen und Mittel verfügte um
dieses Zweikomponentengift herzustellen. Sein Name ist Tyros Prahe
( Nachfrage an Archiv über diesen Namen, weiterleiten der Informationen an Basilisk, gez. N. ).
Dieser Alchimist wurde für ein Verbrechen verurteilt, hat aber laut Answin nie ein Gefängnis von innen gesehen.
Anscheinend hat der Baron ein paar Gefälligkeiten eingefordert und dieser Alchimist stellte im Gegenzug
das Gift her. Offenbar lief Tyros Prahe in eine sorgfältig gestellte Falle. Yarlan will sich Information über diesen Fall
besorgen. Er hofft, da er mit dieser Materie wenig bis gar nicht vertraut ist, auf die Hilfe von Brigon von Erckenstein.
( Dossier B-07, Akad. S&S, Querverweis Delta-Neun beachten, gez. N. )

Nach einem Besuch bei dem Rechtsgelehrten werden sie an den Zirkel der freien Wissenschaften verwiesen,
einem obskuren Zusammenschluss von Wissenschaftlern, Schwarzmagiern, Alchimisten und sonstigen
zwielichtigen Gesindel. Ein interessanter Präzedenzfall für Isarun. Dort treffen sie Tyros Prahe, den gesuchten
Alchimisten. Er zögert zunächst genauere Information über das Gift weiterzugeben. Nach weiteren guten Zureden
erfahren sie von einer Komponente namens „Rotkappenwilllenstrunk“, weigert sich aber die Rezeptur zu verraten.
Er verrät das er 6 Ampullen des Giftes hergestellt habe.

Yarlan erregt mit seiner Impulsivität den Unmut des Alchimist und er verweist ihn nach draußen. Isarun bemüht sich
mit ihrem Charme die Situation zu retten. Darauf lässt er einen Zettel auf dem Tisch liegen auf dem drei Namen stehen
und besteht darauf dass er offiziell keine Informationen weitergegeben habe. Für gewisse Gefälligkeiten wäre er aber
bereit weitere Informationen mit den Gefährten zu teilen ( Aufnahme charakterliche Mängel in das Dossier, gez. N. ).

Auf dem Zettel stehen die Namen Virilys Eibon ( Dossier V05, Akad. Elf.Ver. Do. ),
Racalla von Horsen-Rabenmund ( RC-01, Akad. MR Gar. ) sowie
Melwyn Stoerrebrandt ( M-Stoe-05, Akad. SS-Zor., Querverweis Stoe, genaue Beobachtung, gez. N. ).
Es hat den Anschein das der Baron sämtliche Hofmagier mit einer Komponente vergiftet hat.
Ich werde herausfinden müssen wer die letzten beiden Ampullen bekommen hat. Dadurch könnten interessante
Konstellationen entstehen. Er hegt zudem Zweifel das sich eine Person, die so paranoid wie Galotta ist, sich so einfach
die zweite Komponente zur Auslösung der Giftwirkung verabreichen lässt.

Oemer, Kiaras und Rafim wollen Nahrung aus den Gewinnen der Gala für notleidende Tobrier im Norden Gareths
besorgen. Rafim konnte ohne Probleme beim Kortempel Söldner besorgen. Die erste Anlaufstation für Kiaras, Rafim
und Oemer um Nahrungsmittel zu besorgen ist der Bürgermeister Trautmann Karfenck. Dieser sagt ihnen, das er
ihnen keine Nahrungsmittel der Stadt Gareth verkaufen könne aber er kenne einen „ehrenwerten“ Kaufmann namens
Bunsenhoff Burgo, der ihnen weiterhelfen könne. Unsere jüngsten Nachforschungen bezüglich Trautmann Karfenck
lassen mich an der Ehrenhaftigkeit dieses Kaufmanns allerdings zweifeln. Dieser Kaufmann will Kiaras zu einem
Wucherpreis Getreide verkaufen und Kiaras lehnt dies aus berechtigten Gründen ab.

Sie betrauen Oemer mit seinen Kontakten in der Traviakirche mit dem weiteren Einkauf von Getreide.
Oemer organisiert sagenhafte 2.300 Sack Hafer mit jeweils 100 Stein Inhalt. Den Vorschlag von Yarlan
diese im Stall von Frau Prutz zu lagern lehne ich rundherum ab. Ich schlage ihm vor sich ein Lagerhaus
von Stoerrebrandt zu mieten.
Yarlan und Isarun besuchen nach den Informationen, die ihnen der Alchimist gab, Racalla von Horsen-Rabenmund,
die derzeit erste Hofmagierin am mittelreichischen Hofe ist, und befragen sie zum Trank. Sie erzählt ihnen
das man zum Brauen Haare des Opfers benötigt und ist anscheinend im Bilde, dass man sie seinerzeit
vergiftet hat. Ich habe derweil den Perainetempel in Gareth aufgesucht um Informationen über die Bewohner
des Tobrierviertels zu erhalten. Niemand kennt die Einwohner der Elendsquartiere so gut wie ein Peraine- oder
Traviageweihter. Ich versuche mir das zu Nutze zu machen und treffe unerwartet Throndwig von Bregelsaum,
das Oberhaupt des Dreischwesternordens, der mir einen wertvollen Hinweis auf einen Anführer der Tobrier gibt.

Dieser nennt sich „der starke Hagen“, was zweifellos ein Deckname ist. Ich könne ihn treffen, wenn ich 5 Goldstücke
mitbringe und am Viehmarkt verlautbaren lasse das ich jene Person zu sprechen wünsche.
Ich würde dann in der Wolfklause diese Personen antreffen. Ich muss mir diese Vorgehensweise merken,
vielleicht können wir diese Personen rekrutieren. Natürlich für den richtigen Preis.
( Anordnung Recherche zu Person Hagen, Anführer Tobrier, Tobrier-Archiv, weiterleiten der Information an Basilisk, gez. N. )

Zu später Stunde treffen wir uns alle in meiner guten Stube und tauschen Informationen aus. Oemer besteht
darauf das er alleine zu den Tobriern gehen will. Ich gehe scheinbar widerwillig darauf ein.
Dieses gelingt mir hervorragend und ich entgehe so einem unangenehmen Besuch in diesem Elendsquartier.
Dies kostet mich lediglich 25 Goldstücke aus unserer gemeinsamen Kriegskasse.
Wir werden danach beim Bankett erwartet auf denen meine Mitstreiter ihre Trophäen aus der Hand der
Reichsregentin erhalten sollen. Alle Teilnehmer erhalten einen Orden der sie zu Reichsrittern ehrenhalber
ernennt und sich Reichsorden am purpurnern Band nennt.
Was für eine Farce, jetzt dürfen sich Leute aus einfachsten Verhältnissen erdreisten mit dem Geburtsadel auf einer
Stufe zu stehen und sie sogar zu einem Duell zu fordern. Wie schlecht muss es um das Neue Reich stehen
damit es zu solchen Mittel greift. Ich werde meine Gefährten noch etwas Nachhilfe gewähren damit sie
sich nicht völlig lächerlich machen und dies womöglich auf mich zurückfällt. Nicht auszudenken was
alles passieren kann.

Eine interessante Begebenheit begab sich allerdings doch noch. Dieser Hochkönig der Zwerge,
Albrax, Sohn des Agam, fordert unseren alten Gefährten Ignar auf die Lanze „Finsterfang“
( was ist dies für eine Waffe, wieso kenne ich sie nicht, Auftrag Recherche an Basilisk, gez. N. )
der Reichsregentin zu überreichen. Anscheinend wurde vor langer Zeit vom Bergkönig befohlen diese Waffe
zu fertigen im Kampf gegen den schwarzen Drachen. Yarlan lässt sich von der Reichsbehüterin danach
den Titel eines Barons von Helmenport von Emer bestätigen.
( Verweis auf vorherige Berichte über Helmenport )

Kiaras kann Isarun gerade noch beruhigen als sie diesen Hundsfott Alwan von Untertissen zusammen mit
Barnhelm von Rabenmund sprechen sieht. Yarlan sucht unterdessen das Gespräch mit Answin von
Rabenmund um einen Kontakt zu Drego von Angenbruch herzustellen. Interessant wie viele Rabenmunds
sich in den kaiserliche Hallen herumtreiben. Er erfährt lediglich das Drego nicht in Gareth ist und auf einer
Mission zusammen mit einigen Bannstrahler ist.
Vielleicht kann ich Yarlan anstiften Genaueres in Erfahrung zu bringen.

Bis zum Eintreffen weiterer Befehle werde ich mit der Mission fortfahren. Erwarte ebenfalls weitere Befehle über
Sondermission „Neuland“.
Werde unterdessen alles Nötige dazu einleiten um Mission erfolgreich zu begleiten und abzuschließen.

von Frostgeneral
06.11.2018 09:26
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Das kaiserliche Turnier

1. PERaine 1026 BF (3. Turniertag)
Rondrasil Löwenbrand von Arivor erklärt das der schwarze Ritter verhaftet wurde, das er nach dem Turnier erst verbrannt wird, angeblich wegen des Turnierfriedens, damit die Reichsregentin kein Mal des Frevlers bekommt. Er schützt die Identität des Verbrechers, ist er auch ein Verbrecher?
Abelmir bestellt 40 Essen nach, holt sich die Bestätigung, dass die Theaterleute und der Illusionist kommen, außerdem macht er den 10% Gewinn Lizenzvertrag mit dem Droschken Dienst und der Versprechung das die anderen Droschken von seinen Söldnern vertrieben werden.
Isarun kauft allerhand Alchimica bei ihrer Gilde und zahlt, dumm wie sie ist den Straßenpreis.
Kiaras verfeinert das Theaterstück mit Marishall dal’Patto und geht dann in den RAHja Tempel um zu entspannen, dann geht er mit Gräfin Franka Salva Galahan zum Mittagessen und sie unterhalten sich über antike Gegenstände die sie sammelt.
Ich gehe in den TRAvia Tempel und frage die Geweihte ob sie seine +1 sein will, welches bejaht wird.
Rafim verbringt seine Zeit im KOR Tempel und amüsiert sich.


2. PERaine 1026 BF (4. Turniertag)
Rafim kämpft heute auf dem Turnier gegen den Zwergen Hochkönig (Albrax groscho Agam) im Zweihandwaffenkampf und Rafim gewinnt.
Yarlan kämpft gegen Prinz-Herzog Hagrobald Guntwin vom Großen Fluß im Zweihandwaffenkampf und Yarlan gewinnt.
Rafim kämpft gegen den Kaiserlicher Markvogt Barnhelm von Rabenmund und Rafim gewinnt.
Yarlan kämpft gegen die weiße Ritterin und Yarlan gewinnt.
Yarlan kämpft gegen Rafim und Rafim gewinnt.
Im Finale treffen Yarlan und Rafim noch mal aufeinander und Rafim gewinnt.
Wir gehen noch auf das abendliche Fest und einige lassen sich die Zukunft durch Inrah-Karten legen.

3. PERaine 1026 BF (5. Turniertag)
Beim Streitwagenrennen kommt Yarlan nicht mal vom Start weg und ist letzter.
Isarun kämpft gegen Vogt von Gräflich Thangolforst Dom Gendahar von Streitzig älteres Haus und Isarun verliert.
Kiaras kämpft gegen die Bannstrahlerin Griffpurga von Auraleth und Kiaras gewinnt.

von Frostgeneral
27.10.2018 22:52
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Das kaiserliche Turnier

Neulich, beim Zelt von Graf Danos von Luring...


"Wie war der Ball gestern, Bernika? Hast du die Reichsregentin gesehen? Oder die Königin?" Der kleine Quendan reichte Bernika den Hufkratzer und streichelte dann Tänzerin, dem eleganten Reitpferd von Graf Danos von Luring, über die weiche Nase.

"Oh, und ob!" Die Knappin Bernika nahm den Hufkratzer und beugte sich hinab, um die Fessel des Pferdes zu umfassen. Brav hob die Stute den Huf an. "Beide habe ich gesehen. Der Herr hat mit ihnen gesprochen. Du hättest sie mal aus der Nähe sehen sollen, Quendan. So schöne Kleider hast du noch nie gesehen. Mit goldenen Stickereien und aus feinsten Stoffen. Und ein Diadem im Haar, das blinkte und funkelte wie die Sterne selbst."

Der kleine Quendan machte große Augen. "Wie die Sterne selbst? Ich wünschte, ich wäre groß genug, um auch mit Herrn Danos auf Bälle zu gehen."

"In ein paar Jahren, wenn du auch ein Knappe bist," tröstete Bernika und begann den Huf auszukratzen. "Es waren auch viele andere da, die wir auf dem Turnierplatz und der Tribüne gesehen haben. Zum Beispiel der Zwergenkönig."

"Der Zwergenkönig!" Quendan vergaß vor lauter Aufregung Tänzerins Nase zu streicheln.

Bernika nickte bekräftigend. "Ja, er saß vor dem Ball im Garten, umgeben von seinen Zwergenkriegern. Eine Axt hatte er, so groß wie er selbst, und funkelnd vor Edelsteinen. Und sieben Fässer Zwergenbier hatte er mitgebracht, das tranken er und seine Krieger. Und die Drachentöter kamen auch dazu und tranken mit, die waren nämlich auch eingeladen."

"Die mit den Drachen auf den Schilden? Die wir auf dem Turnierplatz gesehen haben?" Tänzerin stupste Quendan auffordernd mit der Nase an, damit er endlich weiter streichelte. Der Page patschte der Stute geistesabwesend auf die Nase, während er Bernika mit unverhohlener Begeisterung anstarrte. "War der Ritter auch da? Der so oft vom Pferd gefallen ist? Von dem Herr Danos gesagt hat, dass man sich ein Beispiel nehmen soll in Sachen Beharrlichkeit?"

"Ja, der Ritter Yarlan war auch da." Bernika stellte den Huf der Stute auf dem Boden ab und streifte Erd- und Strohreste vom Hufkratzer. "Der bekam auch Bier. Der Zwergenkönig ist anscheinend total witzig, jedenfalls haben alle immer gelacht. Besonders der Große, der hat am lautesten gelacht."

"Der, der aussieht wie ein Hügel aus Fleisch?" Quendan riss die Arme auseinander, um die Schulterbreite des Basaltfaustkriegers anzudeuten. Tänzerin schnaubte erschrocken. "Der kann bestimmt einen Thorwaler in zwei Stücke reißen, so stark ist der."

Bernika ging um Tänzerin herum und hob ihr anderes Vorderbein an. "Glaub ich auch. Wenn der sich auf dich setzt, bist du platt wie eine Salzarele. Der setzte sich dann auch gleich zu dem Zwergenkönig und kippte ein Bier nach dem anderen."

Quendan kicherte. Betrunkene Leute fand er lustig. "Und der horasische Magier, hat der auch Bier getrunken? Vater sagt, im Horasreich trinkt man kein Bier. Da trinkt man Prickelsaft, der aussieht wie Pipi! Haha, die Horasier trinken Pipi!"

"Quendan, red nicht so," tadelte Bernika und begann den nächsten Huf auszukratzen. "Es sind auch viele horasische Gäste da. Herr Danos sagt, es gehört zu den Tugenden der Ritterschaft, immer höflich zu sein."

"Hat doch keiner gehört," brummelte Quendan, guckte aber ein bisschen schuldbewusst drein. Er fing wieder an, Tänzerins Nase zu streicheln.

"Jedenfalls, der Adeptus war erst gar nicht da," fuhr Bernika fort. "Der war nämlich spazieren. Jetzt stell dir vor: mit dem Minnefräulein vom Ritter!"

Quendan riss die Augen auf. "Waaas? Diese Sch--" Im letzten Moment erinnerte er sich an das, was Bernika gerade über Höflichkeit gesagt hatte. "Ich meine natürlich, der arme Ritter Yarlan. Hat er den Adeptus zum Duell herausgefordert und ihm alle Zähne rausgehauen?"

Bernika konnte ein Grinsen kaum unterdrücken. Sie beugte sich tiefer über den Huf, damit Quendan nicht mitbekam, dass sie seine Einschätzung teilte. "Nein, die haben nur geredet."

Quendan guckte enttäuscht. "Voll langweilig. Und dann?"

"Dann sind wir alle rein gegangen, in den Bankettsaal. Da waren noch mehr berühmte Leute, zum Beispiel die Hofmagierin. Und der Turniermeister. Und in einer Ecke des Raums waren Musiker, die spielten zum Tanz auf. Die feinen Damen und Herren haben dann viel getanzt. Sogar die strenge Weißmagierin, die hat mit so einem Gecken getanzt. Die hätte ich fast nicht wieder erkannt, die sah ganz anders aus in einem Ballkleid. Und auch der Ritter Yarlan mit seinem Minnefräulein Leonida, die hatten sich wieder vertragen." Bernika stellte Tänzerins Bein wieder auf den Boden und klopfte den Hufkratzer sauber.

"Der Zwergenkönig auch? Mit Königin Rohaja?" wollte Quendan wissen.

Bernika tippte Tänzerins Hinterbein an und wartete, bis die Stute brav ihren Huf hob. "Nein, der Zwergenkönig hat mit seinen Kriegern und dem Großen weitergesoffen. Die haben so ein Trinkspiel gespielt, Kaiser Valpos Entzücken heißt das, hat Elbrecht gesagt. Kennst du Elbrecht?"

Quendan nickte. "Der Knappe von Graf Orsino."

"Genau." Bernika stützte Tänzerins Huf auf ihrem Knie ab und grinste. "Also, das ist ein Spiel, bei dem man ganz viel Schnaps trinken muss. Und ganz oft 'Ex oder Ork!' schreien muss. Dann knallt man das Glas zurück auf den Tisch. Und wer am Ende am besoffensten ist, gewinnt."

"Wer hat denn gewonnen?" fragte Quendan.

"Ritter Yarlan und der kleine Tulamide, der immer mit ihm rumhängt," antwortete Bernika und setzte den Hufkratzer an.

Quendan freute sich. "Haben die auch was bekommen zum Sieg?"

Bernika zuckte mit den Schultern, ohne in ihrer Arbeit innezuhalten. "Vielleicht? Jedenfalls gingen die mit diesem rahjageweihten Karinor raus, der hat ihnen vielleicht was geschenkt. Aber da haben Elbrecht und ich uns schnell die leeren Schnapsgläser geschnappt und auf einem Tablett weggetragen, bevor einer der Diener uns zuvorkommen konnte."

"Warum denn das?" fragte Quendan verwirrt.

Bernika grinste und setzte den sauberen Huf wieder ab. "Na, Elbrecht und ich haben uns in den Korridor verzogen und die Rötzchen ausgetrunken."

"Iiiih! Mit Zwergenspucke drin!" quietschte der kleine Quendan halb begeistert, halb angewidert. Tänzerin schnaubte entrüstet und warf den Kopf hoch. "Und dann? Hat der Herr Danos dich ausgeschimpft?"

"Nein, Elbrecht und ich sind dann schnell wieder in den Bankettsaal zurück. Da waren aber schon alle wieder zurück und der Karinor und Ritter Yarlan redeten mit Königin Rohaja und Dom Eslam über so eine Gala. Der Adeptus und die Magistra gratulierten dem Herrn Danos zum Sieg in der Tjoste. Aber er hat nicht gemerkt, dass ich weg war. Und das bleibt besser auch so, sonst kannst du was erleben," drohte Bernika, während sie um Tänzerin herumging und das zweite Hinterbein antippte.

Quendan ließ enttäuscht die Schultern sinken. Petzen fand er noch lustiger als betrunkene Leute. "Und dann?"

Bernika machte sich an die Arbeit mit dem letzten zu säubernden Huf. "Dann haben die Erwachsenen noch mehr getanzt und noch mehr gelabert und noch mehr getrunken. Der Adeptus hat mit Prinz Hagrobald weitergesoffen. Karinor, der Tulamide und der Große haben mit der Königsmutter und Prinz Selindian Hal geredet. Worüber weiß ich nicht, aber die sahen alle aus, als hätten sie in eine besonders saure Trollbirne gebissen." Bernika pustete den letzten Dreck aus Tänzerins hinterem Huf. "Tja, und dann ist mir schlecht geworden und ich bin vor die Tür gerannt und hab in die Rabatten ge… na ja. Der arme Markgraf Throndwig, das wird ihm gar nicht gefallen." Bernika guckte etwas zerknirscht und stellte Tänzerins Huf auf dem Boden ab. "Jedenfalls rauschte dann plötzlich Fräulein Leonida an mir vorbei und zeterte ganz laut mit ihren Hofdamen. Irgendwas von Treppe und Magierschnepfe und verlotterter Schuft. Die hatte sich wohl wieder mit Ritter Yarlan zerstritten."

"Mädchen sind voll doof," befand der kleine Quendan und duckte sich gerade noch so unter dem Hufkratzer weg, den Bernika nach ihm schmiss.






Persönliches Tagebuch von Isarun von Spogelsen


01. Peraine 1027 BF
3. Turniertag

Rekrutengeschrei am Morgen vertreibt Kater und Sorgen. Eine alte Weisheit bewahrheitet sich auch heute wieder. Nachdem ich d. Rekruten zum Morgenlauf durch Hof & Garten gescheucht hatte (nur 3 haben gekotzt, s. gute Quote), fühlte ich mich wie neu geboren & bereit für d. Tag.

2. Runde d. leichten Handwaffen erst am Nachmittag, daher hatte ich Zeit mir d. Schusswaffenwettbewerb anzusehen, da meine Bekannten Yarlan und Oemer in dieser Disziplin antraten. Überraschenderweise gewann nicht Talorion Tannensang, sondern Oemer! Wusste zwar aus d. Bericht von dessen Sieg beim Bogenschießen in Y.-G., aber so was mit eigenen Augen zu sehen ist noch mal was anderes. Hochkönig Albrax auf Platz 3, Yarlan immerhin auf respektablem Platz 5. Vllt. erhöht Restalkohol jedermanns Treffsicherheit?!

Bei d. leichten Handwaffen wurde Kiaras Karinor Gräfin Franka Salva Galahan zugelost. Hätte zu gern Kampf gesehen - Kriegsfächer! S. interessant. Muss Kiaras mal ausfragen bzgl. Manövern. Gewinner n. Punkten Kiaras.

Habe selber d. weißen Ritter zugelost bekommen, war s. gespannt! Weißer Ritter beginnt gleich m. heftigen Schlägen - will es wohl wissen. Kann er haben. 3x Waffenklirren später & er geht zu Boden. Mutter wäre stolz.

Aber: weißer Ritter lässt Schild liegen & reitet flott auf schwarzem Shadif davon. Was für ein Ritter reitet ein Shadif?! Ist doch kein Ritterpferd. S. merkwürdig. Würde zu gern herausfinden, wer d. weiße Ritter ist. Spekulation: Königin Rohaja? (Darf eigentlich nicht teilnehmen.)

Zu erledigen: Heiltränke auffüllen (von wegen Bannstrahler, eher Bannsäufer), Kontakte Reichsarmee reaktivieren wg. Org. Evakuierung, Einladungen verteilen, neuen Siegelstock m. Drache prägen lassen, Ballkleid anprobieren & anpassen, was zum Geier ist "Schampuh"? Vllt. weiß d. Rahjani Rat. Oder Abelmir - d. faselte irgendwas v. "magischem Schönheitssalon".


von Frostgeneral
12.10.2018 17:41
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Boronanger


Auszüge aus Rafims Tagebuch

Moin Tagebuch,

bin immernoch in Gareth und finde mich in dieser scheiß Stadt nicht zurecht. Der Boron Tempel ist außerhalb als ist meine übliche Taktik einfach vom Borontempel aus zu laufen fürn Arsch. Naja was solls es ist aufjeden Fall der 29 Phex und das Rittertunier fängt endlich an. Ich schaue mir mit den andern zusammen an wie Yarlan vom Ritterkönig(Danos der Ritterliche von Luring) vom Pferd "gelanzt" wird. Muss ehrlich zugeben sah schon irgendwie lustig aus diese Lanzenreiten muss ich auch mal probieren. Naja kaum liegt Yarlan mit der schnauze im Dreck wird er auch schon weggetragen.

Wir folgen Yarlans Körper sind uns aber nicht ganz sicher ob er Tod ist. Kaum im Haus der Heilung angekommen säuft Yarlan wie der allerletzte Schlucki Heiltränke leert. Scheint ihm auch gleich besser zu gehen diese Isarun scheint gute Heiltränke zu haben. Neben Yarlan liegt ein Herr von Falkenhark der hat wohl den gegen den uminösen Schwarzen Ritter verloren. Dachte erst dieser Typ sei ein Horasier aber scheint wohl doch aus dem Mittelreich zu kommen. Ich kann diese Bastarde einfach nicht unterscheiden. Egal wir stehen alle gemeinsam am Bed da kommt Abelmir reingestürmt und liest uns einen seltsamen Brief von einer Person Namens "AVR". Wer zur Hölle das sein soll keine Ahnung aber gut scheint auch nicht so wichtig zu sein.

So endlich gehts weiter mit der Ritterscheiße Yarlan darf sich jetzt selber seinen Gegner aussuchen. Bevor er jeodch was sagt kommt ein Minefräulein angelaufen und will ihn anfeuern oder so. Ich weiß auch nicht der ganze Brauch erscheint mir irgendwie Komisch. Aber dannach kann Yarlan endlich den schwarzen Ritter fordern. Ich und Oemer soll seine Rüstung von der Frau Prutz holen also rennen wir durch die Stadt. Kaum bei dem Haus angekommen stürmen wir nachoben und suchen Yarlans Zeug. Wir finden alles in einer Kiste und endscheiden uns erstmal Yarlans zeug mitzunehmen,

Wir rennen durch die Schleichwege von Gareth da werden wir von 3 Straßenarschlöchern aufgehalten die der Meinung waren wir sollten ihnen Wegzoll bezahlen. Also wer diesen Arschlöchern Geld gibt der hat nochmehr die Schelle verdient als die.
Ich schreie die Penner einbisschen an und schon lassen sie uns vorbei. Ich hoffe ich sehe die nochmal wieder dann Schlage ich die miteinader kaputt. Wir kommen wieder auf dem Tunierplatz an und wiedereinmal liegt Yarlan im Dreck.
Also irgendwas muss mit diesen Heiltränken von Isarun sein weil Yarlan trink die als ob es Wasser wäre.

So Yarlan zieht seine Rüstung an und zieht wieder aus gegen den schwarzen Ritter. Und landet wieder mit der schnauze im Dreck aber ich höre er sei schon 2 mal mit der Schnauze im Dreck gelandet als ich nicht da war. Ich verpasse immer alles.
Nachdem er den nächsten Heiltrank sich reinhaut hat er einen Plan gefasst er will ein Stück von der Rüstung Abschlagen um dem Ritter Betrug und Magie nachzuweisen. Und er liegt wieder mit der Schnauze im Dreck. Okay nächster Heiltrank und Yarlan liegt wieder mit der Schnauze im Dreck. So langsam finde ich das eigentlich ganz lustig.

Nach dem gefühlt 100sten Versuch schafft Yarlan es dann endlich landet aber trotzdem mit der Schnauze im Dreck so wie immer. Wir suchen das Teil der Rüstung und finden es dann auch endlich. Ich gebe es Isarun keine Ahnung was sie damit macht. Währendessen wird Yarlan wieder mal vom Pferd gelanzt diesemal aber richtig. Naja er wird wieder ins Haus der Heilung geschleppt und dort von Abelmir gerettet.

So da nun endlich die langweilige Scheiße mit stumpfen Waffen vorbei ist können wir endlich einen Saufen gehen. Wir gehen zum Ritterkönig saufen und der Man ist doch eigentlich ganz lustig.So dann kommt der nächste Komische Vogel aufs Pakett. Der will wohl Isarun beindrucken indem er ganzen harten Stuß redet oder er spricht in einer Geheimsprache Oemer und ich sind uns da nicht sicher. Während wir feiern ist Oemer wohl rausgeschlichen und hatten diese dumme Sau vom Berg belauscht der dumme Sack will mich umbringen. Soll nur herkommen dem reiß ich sein scheiß Kopf ab und schieb ihm den dahin wo die Sonne nicht scheint.

Während ich greade eine Polonäse anfühere werden wir angesprochen das wohl Selindian Hal verschwunden ist mit irgendeiner Version von Boron. Also wieder nix mit feiern. Wir laufen Oemer bis zum Boronsanger hinterher. Dort finden wir den offensichtlich schlafwandeln Man.

Er bettet immer wieder zu Boron bis er vor 4 Gräbern anhält Wildbold Prutz, Raulhard Folmin, Elwilde Meeltheuer und Drachlinde Gerdenwald. Was jetzt der Tote Man von der Frau Prutz damit zu tun hat wissen wir auch alle nicht.
Er läuft immer weiter und eine Statur der Marbo streicht über sein Haupt das ist schon irgendwie seltsam aber gut. Er folgt 2 Raben zu einem großen Grabstein darauf steht:

"Vergessen"
"Erinnern"
"Verflogen"

Darunter ist der Stab des Vergessens abgebildet aber in drei Teilen. Und das ganze ist Unterschrieben mit Coran Grassberger.
Meine Fresse in dieser Stadt geht echt ne Menge Shit ab.


Wir bringen den nun Ohnmächtigen Selindian Hal zurück zu Alara Paligan.
Sie schient uns ganz dankbar zu sein ich hoffe wir laden sie zu dem Fest ein.

Aber das wars dann auch für heute Tagebuch ich hau mich jetzt erstmal hin.


von Frostgeneral
20.09.2018 17:35
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Agrimoths Richtplatz


Logbucheintrag, 26. Phex, 34. Hal
von:
Kiaras Doflaminio Karinor, Lehrer der Leidenschaft, Ober Leutnant a.D. der Schwarzen Armada, Vogt zu Helmenport

26. PHEx 1027 BF Forführung

Immer noch standen wir auf den geschändeten Feldern Östlich von Gareth, gewaltige Zeichen in Zhayad in sie hinein getrieben.
Abelmir erzählte davon, das sie diese seltsame dunklen Zeichen schon vor einem Jahr gesehen haben, an anderer Stelle.
Es gab einige Diskussionen darüber, was wohl der Ursprung sein könnte, doch blieb dies größtenteils ergebnislos,
so beschlossen wir stattdessen die Bauern aufzusuchen, denen diese Felder gehörten. Sie sollten doch was bemerkt haben.
Lauthals beschwerte sich unser ehemaliger Weißmagier über seine alte Gilde. die Zeichen waren viel zu genau um nicht untersucht worden zu sein.
Aus der Ferne konnten wir sehen das der Bauer scheinbar eine eigene Mühle hatte, eine perfekte Gelegenheit um die Felder von oben zu betrachten.
Doch dort angekommen riechen wir geronnenes Blut und die Asche einer Schmiede.
Sofort gingen wir in Kampfstellung um den Ort vorsichtig zu untersuchen und gegebenenfalls zu reinigen.
In der Scheune fanden wir die ermordete Bauersfamilie mit abgeschnittenen Köpfen genagelt an ein umgedrehtes Boronsrad.
Oemers, der mit einigen Abstand Wache hielt, breitete uns davon das seine Nase zu bluten begann und er ein Stechen um Auge spüren konnte. Dämonen.
Ich, Abelmir und Isarun gingen ins Haus hinein, in den zweiten Stock.
Dort brannte eine unheilige Kerze und wir begannen Einflüsterungen zu hören die versuchen uns gegeneinander aufzuhetzen.
Ich betete zu Ingerimm, Isarun beschwor etwas Wasser und ich stach meine geweihte Waffe in die Kerze.
Unterdessen hatten Yarlan und Rafim die Leichen abgehangen und stürmten dann zu uns.
Nachdem die Kerze vernichtet war, gingen wir zur Mühle, die immer noch seltsame Geräusche von sich gab. Ich selbst kümmerte mich um die Bauernfamilie. Doch die Köpfe fehlten.
Wir steigen die Mühle herauf und fanden schließlich die Köpfe dort verteilt. Auch fanden wir 3 zerquetschte Amulette der Peraine unter dem Mühlstein und ein resistentes Praios Amulett.
Wir organisierten uns, besprachen was zu tun war und welche Schritte wir als nächsten angehen mussten.
Die Bauern mussten begreben, der Ort geweiht, die Peraine Amulette neu geschmiedet und die Zhayad Zeichen vernichtet werden. Wir beschlossen uns an alle relevanten Stellen zu wenden.

So ritten wir zurück in die Stadt hinein.
Magistra Isarun trennte sich von uns um zu den Pfeilen des Lichts zu reiten.
Ich nahm die anderen hingegen mit in den Ingerimmtempel gegenüber des alten Palastes und nahm den dortigen Hochgeweihten beiseite um ihm die Kunde von der Anwesenheit des Schänders zu berichten.
Die Empfehlung ausgesprochen den Ort zu reinigen habe ich ihm noch die Peraine Amulette überreicht auf dass die Simia Geweihten diese neu erschaffen können.
Danach machte ich mich auf zum Borontempel außerhalb der Stadt und Yarlan ging stattdessen zu den Bannstrahlern.
Oemer untersuchte Rafim auf Verletzungen und unheilige Splitter darin, da er in die Treppe eingebrochen war im Bauernhaus.
Isarun berichtet den Pfeilen, bei der Hauptfrau Sagitta da Sambra, von den unheiligen Abwesenheiten und diese reagierten anders als erwartet, als hätten sie das ganze bereits erwartet.
Der Besuch beim Borontempel läuft ähnlich ab, ich erzählte ihnen was geschehen war und spreche meine Empfehlungen erneut aus.
Abelmir versuchte es über die Schiene als Geheimagent und sucht nach Drego von Angenbruch, doch die Zentrale hatte scheinbar heute geschlossen.
Typisch Geheimagenten.
Yarlan erstattete Bericht bei den Bannstrahlern um, zum Grauen der Ingerimm Geweihten, die Inquisition auf den Plan zu rufen.

Kaum hatte ich Zeit, mit nassen Füßen denn es regnete schrecklich, bei Abelmir in die Wohnung zu kommen, mussten wir auch schon wieder aufbrechen zur alten Residenz, wo wir von den Pfeilen des Lichts hin eingeladen wurden.
Begrüßt am Palast wurden wir von Markgraf Rondrigan Paligan, eine amüsante Angelegenheit. Wir wurden vorgeführt und traffen die oberen Echelon des Mittelreiches.
Doch bevor ich beginnen konnte mir die Namen der Personen zu merken schaffte es Abelmir doch tatsächlich sich die komplette Aufmerksamkeit zuzuziehen und sich komplett daneben zu benehmen in Anwesenheit der Reichsregentin.
Die Anwesenden waren:
Emer ni Nennain, die Reichsregentin. Leomar Almaderich Sigiswild vom Berg, der Reichs-Erzmarschall. Rondrasil Löwenbrand von Arivor, der Heermeister und Erzpraetor. Ludalf von Wertlingen, der Marschall. Rondrigan Paligan, der Markgraf von Perricum. Alrik vom Blautann und vom Berg, Oberst des ersten Kaiserlichen Eliteregiments. Melwyn Störrebrand, der 2. Hofmagier. Racalla von Horsen Rabenmund, die 1. Hof- und Erzmaga.

Der Erzmarschall begann damit uns die Lage des Krieges zu erklären, geplante Feldzüge und vereitelte Feindbewegungen.
Das Turnier in Gareth war nur ein Vorwand, ein Trick um die Kräfte der Götter zusammen zu ziehen und diese nur wenige Tage von Wehrheim entfernt zu stationieren.
In Wehrheim sollte die entscheidende Schlacht geschlagen werden gegen die Kräfte der Erzfeinde.

An dieser Stelle sind einige Strategische Karten und Zeichnungen eingefügt. Eingetragen sind Aufteilungen, Truppenbewegungen und Berechnungen. Kommentiert ist alles mit kurzen Kommentaren.

Wir wurden mit der Aufgabe betraut die Reichsstraße von Wehrheim Richtung Tobrien zu evakuieren in Vorbereitung auf die kommenden Horden von Untoten.
Von Berler über Talf bis nach Sancta Boronia würden wir die Menschen in Kenntnis setzen das sie ihr Heim verlassen müssen und Richtung Wehrheim reisen werden.
Wir nahmen den Auftrag an und wurden auf bald aus der Anwesenheit der Reichsregentin entlassen. Losan nimmt noch einmal Rafim beiseite, scheinbar mag er Al'Anfa nicht sonderlich.
Ich werde ein Auge auf ihn offen halten.
Auf dem Weg zurück zu Abelmirs Apartment trafen wir auf den Zwerg Ignar, scheinbar ein alter Bekannter der Gruppe.
Er führte eine Lanze aus reinem Endurium mit sich, geschmiedet von Angrosch Geweihten, durch Gareth um sie seinem König zu übergeben.
Nachdem wir ihn in die alte Residenz eskortiert haben machten wir und erneut auf den Weg.

Wir führten am Abend eine hitzige Diskussion darüber wie wir die Evakuierung durchführen können, wie wir die Leute überzeugen können und auch transportieren und versorgen können.
Zunächst berechneten wir so, wie viele Menschen wir eventuell über die Reichsstraße bewegen müssen. Etwa 40.000 Menschen die Richtung Wehrheim gebracht werden müssen.
Stunden über Stunden bearteten wir, diskutierten und planten wir bis spät in die Nacht hinein.

27. PHEx 1027 BF

Am nächsten Morgen kamen wir wieder bei Abelmir zusammen und Yarlan blätterte leicht geangweilt durch den Aventurischen Boten.
Oberst von Blautann duellierte sich am vergangenen Tag scheinbar mit dem Schwertmeister Adersin.
Eine Travia-ungefällige Affäre führte die Männer in Rage und sie trafen sich zum Rondra-ungefälligem Duell.
Adersin wurde dabei schwer verwundet und verlor eines seiner Augen. In Folge seiner Verletzungen starb er sogar.
Oemer verabschiedete sich mit den Worten das er 200 Goldmünzen unter die Leute bringen wollte, was für viel Verwirrung unter uns sorgte.
Zwischen Isarun und Abelmir kamen Spannungen auf. Scheinbar ist die Beziehung der beiden gestört durch den Austritt aus der weißen Gilde von Abelmir.
Ich werde beide einmal zur Seite nehmen müssen um mit ihnen über diese Disharmonie zu reden und ihnen zu helfen ihre Differenzen zu belegen.
Auch Yarlan benötigt dringen meine Hilfe. Sein Drang sich bei den Bannstrahlern selbst zu bestrafen ist höchst Besorgnis erregend.
Ich werde ihm helfen müssen sein Seelenheil zurück zu erlangen und mit sich selbst ins reine zu kommen.
Oemer unterdessen besuchte offensichtlich die Traviakirche, die Geweihte Wallgrid, und spendet dort sein komplettes Geld als Vorbereitung auf den kommenden Flüchtlingsstrom.
Sie wollten zusätzlich die Phexkirche hinzuziehen als Hilfe um so astronomisch viel Geld zu verwalten.
Zuvor hatte der Bettler schon einen guten Ruf bei der Kirche durch irgendwelche Gänsekiele und verstärkte nur das Vertrauen der Kirche an ihn. Das verdient durchaus viel Lob.


von Frostgeneral
15.09.2018 12:20
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Die Mission des Raspyrriz

24. PHEx 1026 BF
Es fühlt sich nicht an wie ein Sieg, es fühlt sich an wie eine Schlacht.
Nach einer Schlacht ist jedes Gefühl im Körper taub, nur Schmerzensschreie sind übrig.
Ein Gewinner ist wer nicht in einem Meer von Blut steht und tote Freunde und Feinde betrachten muss.
Hier stehe ich, ich kleiner Oemer und blicke auf zwei tote Drachen und einen toten Zwergen so wie einem fast toten Zwergen. Ihr Anblick kann mich nicht erreichen, nicht jetzt, mein Körper zittert, ich atme schnell und mein Blick ist steif auf den untoten Perldrachen General Phoboroch gerichtet. Phoboroch ist erledigt, Torgosch ist erledigt und Raspyrriz ist erledigt, eine Schlacht die geschlagen werden musste, rede ich mir zumindest ein.
Das alles für eine 50 Stein schwere Kugel (Drakundas), ich hoffe so sehr das sie es wert ist. Langsam lässt das zittern nach ich entspanne den Bogen und sehen Yarlan blutend auf einem zugefrorenen See stehen, unter dem Flügel von Raspyrriz liegt Ignar, verletzt aber lebend.
Ich schaue mich noch einmal um und sehe Torgosch reglos am Boden liegen und Ignarimmer wieder rufend fragen ob Phoboroch tot ist und ob er ihn mit seiner Armbrust getroffen hat. Wir sammeln uns um Torgosch und Iolaus schüttelt nur traurig seinen Kopf, Torgoschs Kopf in seinem Schoß liegend. Er ist wirklich tot, vor einigen Wimpernschlägen lebte er noch und nun ist er tot, wenn doch nur diese Heiltränke bei Zwergen wirken würden, ich hätte ihm meine gegeben, es zerreißt mir das Herz ihn dort so blutüberströmt liegen zu sehen. Während des Feuerholz sammelns um Torgosch zu verbrennen, schießen mir immer wieder Erinnerungen durch den Kopf.
Torgosch wie ich ihn in Gareth das erste mal sehe neben Abelmir stehend und diesem auf die Schulter klopfend ihm erklärt, das er sich nicht mit vier Feinden auf einmal anlegen sollte wenn man nur ein “Rockträger” ist und keine Metallrüstung trägt.
Zurück in der wirklichen Welt sehe ich mich Holz sammeln und spüre eine große Leere in mir selbst, ich weiß nicht ob ich stark genug bin diese Kämpfe weiter zu kämpfen, mein Herz zerreißt bei dem Gedanken nie wieder mit Torgosch lachen zu können, nie wieder sein Brummen zu hören “Das hätte es aber bei uns Zwergen so nicht gegeben” und auch nicht seine freundlichen Sticheleien mit Ignar.
Während der Verbrennung von Torgosch spricht jeder von uns einige Worte zu ihm, doch was ich sagen wollte ist nicht mit Worten auszudrücken.
“Torgosch, du fehlst mir, dein verlust zerreisst mich, warum bin ich nur so schwach und kann dir nicht helfen, WARUM!”

Wir haben leider keine Zeit um lange zu trauern, Dracodan und die Kugel müssen hier weg, und mindestens Abelmir, vielleicht sogar noch mehr meiner Gefährten brauchen ein Gegenmittel gegen die Karfunkelwürmer.
Wir reiten mit der Kugel Drakundas, Dracodan und meinen restlichen Gefährten tiefer ins Gebirge um zum Markwart Apep zu gelangen. Wir erreichen nach einigen Stunden reitens das Amazonen Dorf Bergbach, wir dürfen dank Dracodan hier übernachten. Abends kann man hören wie die Kugel Drakundas, die auch “Drachentöter” genannt wird surrt und summt, ein unheimliches Ding, aber selbst Rhazzazor soll nicht in der Lage gewesen sein die Kugel vernichten zu können.
Bei einem merkwürdigen Gespräch zwischen Yarlan und Dracodan werde ich misstrauisch, Yarlan sagt das Apep keine anderen Menschen in der nähe seines Hortes duldet ausser den Amazonen. Dracodan bejaht dieses, hat aber vorher darauf bestanden das er schon lange hier ist und in den Drachensteinen lebt, also entweder hat er den Mund zu voll genommen, oder er ist kein Mensch. Um die Frage zu versuchen für mich selber zu beantworten versuche ich mit meinen dilettantischen Zauberkräften zu schauen ob er magisch ist und siehe da, er ist so stark magisch das ich geblendet werde. Das rötliche Licht seiner magischen Aura ist so hell das es sich wie tausend Nadeln in meinem Kopf anfühlt, tausend Nadeln die alle gleichzeitig auf mein Hirn einstechen. Die Magier beschreiben es als "Teclador-Effekt" und behaupten das meine Blindheit nur temporärer Natur sei. Merke, wenn etwas zu stark magisch ist, mache keine Intensitätsanalyse ohne Vorbereitungen deine Augen zu schützen.


25. PHEx 1026 BF
Nach dem aufwachen gibt es einen Rondra Gottesdienst und danach reisen wir weiter, die verfassung von Abelmir wird immer schlechter und Isarun scheint sich auch angesteckt zu haben.
Während der Reise kreisen Apeps Perldrachen durch die Drachensteine und schmettern uns ihre Schreie entgegen, ob sie uns, oder nur eine teilmenge unserer Gruppe begrüße? Wer weiß das schon, vielleicht weiss es ja Dracodan, aber der schweigt.
Wir erreichen Apeps Säule, und zu unserer aller Verwunderung, verbietet Dracodan, Yarlan den Besuch in Apeps Hort. Im Hort sind hunderte von Lichtern die die Wände erhellen, und der wahre Grund warum die Drachensteine Drachensteine heissen. Es sind keine Gwen Petryl Steine es sind Karfunkel, leuchtende Karfunkel, die Seelen von Drachen die darauf warten neu geboren zu werden.
Wie groß auch immer Apep sein muss, seine Kralle ist schon einmal so groß wie eine Kutsche, wir geben ihm unsere Kugel “Drakundas” und er übergibt uns einen großen Lederbeutel mit den Zutaten zum herstellen des Gegenmittels gegen die Karfunkelwürmer.
Telepathisch teilt uns Apep noch folgendes mit:
“Bei Tecladors ewigem Zeitenblick, hört, ihr Menschen, und
bringt diese Botschaft unter die euren: Der Dienst, den ihr Apep
heute erwiesen, soll auch vergolten werden in Zukunft. Wenn am
Tag des Feuers unsere Brüder und Schwestern Flüsse verdampfen
und Bäume verbrennen, werden die Waffen, die Apep heute
hütet, wieder ihrer Bestimmung entgegensehen. Dann werden
die Träger von Knardukas und Drakundas ausziehen, um ihr
Schicksal zu finden. Bis dahin ist es eure Aufgabe – die Aufgabe
aller Menschen – Apeps Hort, den auch ihr nicht kennt, vor jeglicher
Enthehlung zu schützen. Doch vorerst seid ihr nun aus
den Diensten Apeps entlassen.”
Wir reiten wieder zurück zur Burg Drachenhaupt, die Nachrichten die wir haben verbreiten und auch das Gegenmittel damit die Karfunkelwürmer nicht noch mehr Menschen und Drachen töten können.

Wir verlassen Tobrien um uns Gareth zu zuwenden.


_____________________________



Das Jahr des Feuers

Das Kaiserliche Turnier


25. PHEx 1027 BF
Ein Jahr ist vergangen das ich im Mittelreich war, ich bin auch nur wieder hier weil es eine Ehrung und ein Turnier geben soll, aber die Ehrung ist mir egal, meine Freunde wieder zu sehen ist es aber nicht, da freue ich mich drauf.
Wir treffen uns in Abelmir’s Haus, wobei sich herausstellt, das Haus gehört der Witwe Prutz und Abelmir wohnt hier nur zur Miete. Draussen vor der Stadt gibt es wieder tote Vögel die auf den Feldern liegen, so wie letztes Jahr und wir entscheiden uns, dass wir das morgen mal anschauen wollen. Als wir zusammen sitzen und über das letzte Jahr erzählen hören wir von draußen lärm, direkt vor Abelmirs Haus, neugierig wie wir sind schauen wir nach und entdecken einen Magier der von drei Bannstrahlern mit Knüppeln geschlagen wird. Yarlan, der selbst ein Bannstrahler ist geht dazwischen und will wissen warum der Magier hier geschlagen wird, ein Ranghöherer Bannstrahler will sich zuerst nicht erklären und fordert Yarlan auf zur Seite zu treten, doch der ist störrisch wie ein Esel ... wie immer meinte ich. Yarlan verlangt erklärung und der Ranghöhere Bannstrahler rechtfertigt sich das der Magier sich nicht wie ein Magier kleiden würde und außerdem kein Dispens hat. Yarlan erklärt den Bannstrahlern das sie sich verpissen dürfen und nimmt das Gesetz selber in die Hand. Bei dem Magier handelt es sich um Dschelef ibn Jassafar einen Elementaristen und Entschwörer der Rashduler Akademie, er ist hier wegen des Magierkonvents. Welche Strafe wohl darauf steht auf dem Magierkonvent als Magier verkleidet rum zu laufen, eine Interessante begebenheit die ich gerne aus der nähe betrachten möchte.
Zusammen mit Abelmirs freund Rafim, einem Söldner der Basaltfaust übernachten wir bei Abelmir im Haus.


26. PHEx 1027 BF
Nach dem aufstehen treffen wir uns alle in Abeldmirs Haus und wollen uns beim Turnier eintragen. Während des eintragens kommt Ludalf von Wertlingen auf uns zu und entschuldigt dafür uns nach Yol-Ghurmak geschickt zu haben. Wir verlassen Gareth beritten um uns das Vogelsterben zu betrachten, und müssen feststellen das ein Aves Geweihter sich auch dafür interessiert. Der Aves Geweihte hat Vorschläge zur reisenden Hauptstadt und der reisenden Kaiserin, aber Yarlan und Isarun scheinen seine Meinung nicht zu teilen. Von einem Baum aus kann ich erkennen das die Aussparungen der Pflanzen auf den Ackerflächen, Form und System haben, die Aussparungen sind nur von “oben” zu erkennen und bilden Zhayad Zeichen.

Die Zhayad Zeichen stehen für:
“Luft”
“AGM”
“Erz”
Jedes Zeichen ist ungefähr fünf Schritt im durchmesser.

Yarlan versucht hier einigen Kindern wissen zu entlocken und bricht einem kleinen lieben Jungen mit angeblich praiotischem Recht seinen Fuß, vielleicht wird der Junge nie wieder laufen können, oder stehen, ich bete für das Wohl des Kindes.

von Frostgeneral
10.09.2018 18:50
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Die Mission des Raspyrriz


Bericht an die KGIA über die Ereignisse im Anschluss an den Angrff auf Burg Drachenhaupt.

[...] war es uns nicht möglich den Geweihten Dracodan in die Nacht hinein zu verfolgen.
Mithilfe von ihrer Gnaden Drachentochter war es Möglich die Quelle der merkwürdigen Verwundungen als einen Ausbruch der sogenannten Karfunkelwürmer
zu bestimmen, einer Krankheit die angeblich seit einigen hundert Jahren ausgestorben ist.
Ein Heilmittel für diese existiert angeblich, sei aber um diese Jahreszeit höchstens und mit viel Glück beim Marwart der Drachensteine zu bekommen.

Nach einer Abwägung unseres weiteren Vorgehens entschied ich, dass es das beste sei eine Audienz bei Apep über seinen Gesandten an den Drachensteinrat, seine Gnaden Dracodan, zu ersuchen.
Zu diesem Zweck nahmen wir also die Verfolgung seiner Spur und damit der des zweiten Drachen des gestrigen Angriffs auf.

Den Ort gefunden an dem der Perldrache, dessen Name sich später als Raspyrriz offenbarte, sein Ende fand trafen wir auch Dracodan an, der zu diesem Zeitpunkt daran arbeitete den Karfunkelstein des Drachen zu entfernen.
Bevor es uns möglich war eine genauere Unterhaltung mit ihm zu führen schwang sich die finstere Gestalt des Untoten General Phoboroch am Himmel in unsere Richtung um mit dem Angriff zu beginnen. Nachdem die erste Welle des Angriffs zurück geschlagen wurde
konnten wir erfahren, dass Raspyrriz eine magische Kugel namens Drakundas von Rhazzazor stahl, mit deren Hilfe man wohl Drachen tötet.
Bevor sich eine Strategie zum Rückzug formulieren ließ schickte der untote Drache selbst an, uns den Stein zu entreißen. Nach langem und hartem Kampf, der das Leben unseres zwergischen Kameraden Torgosch forderte konnten wir den schwarzen General zu seiner letzten Ruhe verhelfen und seinen Einfluss aus dieser Welt tilgen.

von Frostgeneral
22.08.2018 17:02
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Die Mission des Raspyrriz


Wir beginnen am 18. Phex wir sitzen alle zusammen in der Taverne und Unterhalten uns über unsere Albträume.
Ich weiß nicht warum aber wir alle haben wohl Albträume. Kaum haben wir uns hingesetzt da kommt auch schon die neue Magierin herein in ihrem Schlepptau ist der Herr Travialieb er will so ich das Verstanden habe um unser Seelenheil kämpfen.
Oemer scheint sehr besorgt um seine Albträume zu sein ich denke ich lade ihn mal auf ein starkes Bier ein.
Wir essen gutes Brot und gutes Bier zu uns genommen. Kurz nach dem Essen verziehen sich die 3 Magier um irgendeinen komischen Tanz aufzuführen. Naja was kam man dazu noch sagen die Langbeiner und ihre komischen Traditionen.

Aber endlich gibt auch mal wieder gute Nachrichten im Land der Langbeiner ich habe meinen guten Freund Malmor Mugrolosch wiedergetroffen. Er ist einer der erfolgreichsten Drachenjäger in diesem Jahrhundert.
Kaum kommen wir auf das Thema der Drachenjagd erzählt uns Yarlan das er auch schonmal einen Drachen erlegt hat und zwar einen "Perlendrachen".
Malmor ist wenig beindruckt aber ich finde für einen Langbeiner ist Yarlan gar nicht so schlecht wenn auch immernoch ein bisschen zu Arogant. Kurz darauf macht er sich dann aber auf die Reste der Familie Schnattermmor zu finden.Ich hoffe es gelingt ihm denn ohne Familie ist das Leben doch gar sehr Traurig.
Malmor erzählt mir das er im Moment einen Amboss Zwerg Namens Durosch Sohn des Atbrack sucht er kennt das Geheimniss um die Paste gegen den Feuerodem eines Drachen. Außerdem will der Herzog wohl auf Drachenjagd gehen aber genauers weiß Malmor leider nicht.

Ich beginne sofort damit Durosch zu suchen und schon nach kurzer Zeit habe ich ihm besoffen in einem Gasthaus gefunden. Er scheint ein recht freundlicher Gesell zu sein und war bereit mir 5 Portionen von der Drachenpaste zu geben.
Kaum bin ich wieder da und will mich hinsetzen treffen auch schon die andern ein und ich kann Yarlan davon überzeugen das wir mit dem Herzog zusammen auf Drachenjagd gehen sollten.
In der Kammer des Verwalters stellt sich aber leider heraus das es sich nur um einen Auftrag zum Begleitschutz des Herzogs zu seiner Burg Drachenstein handelt. Ich bin am Boden zerstört aber vieleicht treffen auf dem Weg ja doch einen Höhlendrachen.

Als wir wieder in der Taverne sind kläre ich die andern über Drachen auf.
Ich schmeide mit ihnen zusammen einen einfachen Plan:
Schritt 1: In Informationen sammeln
Schritt 2: Die Höhle des Drachen finden
Schritt 3: Versuchen die Bewegung vom Drachen einzuschränken
Schritt 4: Auf die Flügel zielen
Schritt 5: Solange auf den Drachen einprügeln bis er zu schwer Verletzt ist um sich zu bewegen
Schritt 6: Den Kristall im Kopf des Drachen endweder direkt Zerstören oder ihn Rausschneiden und dann Zerstören


Schritt 0: Flucht gegen einen Drachen ist keine Schande man kann nicht immer Gewinnen.(Immer dann nutzen wenn benötigt)

Nachdem Vortrag ziehen Abelmir und Yarlan sich mit einem Geweihten zurück und Yarlan erfährt das einer seiner Ahnen im Schloss vom Garlotta als Untoter schufften muss. Yarlan ist natürlich außer sich vor Wut aber der Geweihte und Abelmir können ihn beruhigen.

Auf der Reise zur Burg passiert leider nichts. Aber kaum sieht man die Burg am Horizont muss selbst ich zugeben sie ist für eine Oberische Burg ein gutes Exemplar.
Es ist der 22 Phex.

Als wir uns greade zum Essen hinsetzen da kommt auf einmal ein schreckliches Gebrüll durch den Raum. Wir machen uns sofot auf nachdraußen und meine Schlimmsten befürchtungen werden war es ist ein Drache. Und scheinbar will einer seiner Anhänger das Tor öffnen ich und Yarlan sprinten direkt los um hin aufzuhalten.
Während wir rennen wird Abelmir von heißer Lava getroffen und hat im Gesicht schwere Verbrennungen. Am Tor angekommen will dieser Verückte der wohl doch nur ein Gehweiter war den Drachen retten. Ich hoffe ich komme noch dazu ihn zu Erschlagen. Es scheint wohl so zu sein das 2 Drachen die Festung angreifen und er nur den einen Retten will.
Egal während ich noch überlege lässt Yarlan den Verückten aus dem Tor und wir rennen ihm nach.


von Frostgeneral
30.07.2018 11:28
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Lucardus von Kemet

Auszüge und Notizen des Magiers Amenelaos Sphareïos, dessen Namen und Existenz nach Yol-Ghurmak nie wieder bewiesen werden konnte:

13. Phex – 3. Turniertag – Abend

Die Gruppe sitzt zusammen und wir beginnen über unsere Pläne zu reden, kurz nachdem unser Ritter von seinem Sieg beim Lanzenreiten zurückgekehrt ist.

Oemer beginnt damit, das die Handschuhe einen Wucherpreis kosten werden von 10 Dukaten pro Handschuh. (In Wahrheit kosten sie nur 3 Dukaten, doch der stinkreiche Dieb nimmt gnadenlos seine Begleiter aus, die ihm vertraut haben)

Danach haben wir noch einmal den Plan besprochen, wie wir in den Palast eindringen wollten. Der Zeitpunkt sollte die Siegerehrung sein, während Galottas Rede, wenn der ganze Palast leer sein sollte (sollte ist dabei das Schlüsselwort). Es gab die Überlegung ob wir uns entweder als Wachen oder als Bedienstete verkleiden (Bedienstete mit Waffen würden wohl auffallen).

Durch immer neue Bedenken und Eventualitäten scheint der Plan immer mehr auseinander zu fallen. Die Idee wird immer schlechter und schlechter. Vor allem Stahlmann wird ungeduldig und die Wahrscheinlichkeit das er eine Dummheit begeht ist astronomisch. (Tolles Wort, habe ich in Vinsalt zuerst gehört)

Der Plan beinhaltet nun: Während des Fests die Klippen hinauf klettern und durch das Aquädukt in den Palast eindringen. Verkleiden als Wachen und dann vordringen und den Stab stehlen der alle Gotongi beherrscht. Dann zu Udalbert gehen und ihm das Halsband abnehmen. Mit ihm zusammen aus dem Palast fliehen, mit dem gekauften Fischerboot über den See fahren und dann mit Stahlmann treffen und dem Streitwagen durch das Nordtor fliehen.

Was kann dabei schon schief gehen? (Warum hab ich mich für so etwas freiwillig gemeldet?)

14. Phex– 4. Turniertag

Persönlich habe ich die sogleich verstörende sowohl als auch beeindruckende Magierakademie der Stadt besucht um mich noch einmal in der dortigen Bibliothek umzuschauen. Es war mir möglich Informationen zu finden über Sklavenhalsbänder, Dämonenbeschwörung und auch grob über die Protectiones Formel. (Leider nicht genug um sie eventuell zu rekonstruieren, schade)

Was der Rest der Gruppe getan hat kann ich nur grob aus Erzählungen rekonstruieren. Eisemann sprach von Kletterübungen, Abdulon (Oemer) war wohl die Handschuhe einkaufen und mit dem Hauptmann der Torwache reden, auch hat er Wachen für den Streitwagen organisiert.

Tionin ya Cravetti ( Alricio (Abelmir)) sprach davon seine Intrige weiter zu spinnen um Asmodeus von Punin zu verraten, er wollte den Musikern für das Fest eine Art magische Harfe übergeben wie ich es verstanden habe. Doch wie es halt kommen musste (er und seine Verkleidungen) wurde er von der Irrhalkengarde eingesammelt als einer der ihren um einen Dämonen aufzuhalten, einen wild gewordenen Ghumai-Kalim, ein fünfstöckiges gewaltiges Monsterhaus das einen ganzen Wohnblock auseinandernahm und die Gardisten problemlos bekämpfte.

Yerodin von Dunkelstein trat währenddessen im Turnier an (Leider konnte ich mir die Kämpfe nicht ansehen oder medizinische Hilfe Leisten). Mir wurde erzählt das er gegen seine Rivalin Myria gewonnen hatte. Während eines späteren Gruppenkampfes dann (Ich habe den speziellen Namen vergessen, Ritter haben wahrlich für alles eigene Begriffe) ist er dann erneut gegen Myria und ihre Gruppe angetreten, gemeinsam mit den Dunkelsteins. Selbstverständlich haben Morcan und Yelnan versucht Yerodin zu verraten, was Morcan mit dem Leben bezahlt hatte.

Schließlich hatte ich es geschafft mich aus der Bibliothek zu lösen um baldigst zum Turnierplatz zu kommen, stetig in der Hoffnung das meine medizinischen Kenntnisse nicht von Nöten waren.

Unser werter Ritter stand kurz vor seinem finalen Zweikampf gegen Lucardus von Kemet, ein scheinbar unbesiegbares Monster. Lutisana aus Perricum persönlich kam um Yerodin vor dem Monster zu warnen, nach ihrem eigenen Verlust.

Ich habe unserem Ritter alle Hilfe gegeben die ich konnte, einen Sensattacco und bereit gehaltene Heilung. (Ich habe durchaus theoretisiert ob er schon Dämon genug ist das ein Gardianum Wirkung zeigen könnte, doch ich habe mich dagegen entschieden die Theorie zu testen).

Tionin und Aluris Mengreyth traten gemeinsam in die Mitte um die Bedingungen des Kampfes zu besprechen, die benutzten Waffen. Anschließend wandte sich Aluris an das Publikum um eine Rede zu halten. (Ein wenig dick aufgetragen wenn ihr mich fragt und was sollte das bitte mit der Beleidigung gegen Hosenträger?)

Der Kampf war etwas das man mit eigenen Augen hätte sehen müssen, der Ritter Yerodin hatte lange Zeit die Oberhand und hat den dunklen Paktierer in die Enge getrieben. Doch plötzlich gewann Lucardus neue Kraft (Ob das mit seinem Pakt zusammenhängt) und nutzte eine mir unbekannte Technik.

Yerodin fiel in wache Albträume, bekam einen giftgetränkten Schlag vom Rabenschnabel in den Nacken und war gezwungen aufzugeben. Nur das Eingreifen von Galotta hielt Lucardus davon ab Yerodin zu erschlagen. (Ich hätte einen Fortifex bereithalten sollen!)

Der Ritter zwang sich zitternd noch eine Flasche Theriak zu trinken (ich versuchte ihn aufzuhalten um ihn zu untersuchen, doch Abdulon hielt mich zurück und flößte ihm die Flüssigkeit ein, ohne zu wissen was Yerodin überhaupt getroffen hatte). Der Ritter war erpicht darauf weiterzukämpfen und brüllte aus voller Kehle blutige Rache. (Keine gute Idee, ich beginne mir Sorgen zu machen. Rache brüllen in der Dämonenhauptstadt)

Zurück im Schwarz und Rot wurden wir von Belshirasha aufgesucht und sie berichtete uns davon, das Lucardus wohl sogar einen Kreis tiefer gesunken ist. (Daher also die neuen Kräfte, eine wertvolle Information). Die Eisprinzessin war extrem zufrieden mit der Leistung ihres Ritters im Namen zu Pavi und zeigte sich sehr großzügig. Yerodin durfte alles behalten und gab ihm sogar noch viele Goldmünzen. (Einige würden es wohl als Blutgeld bezeichnen)

Ich versuche Yerodin sobald wir allein sind zur Rede zur stellen und ihn zu warnen das er kurz davor steht selbst den Niederhöllen zu verfallen. Wie es zu erwarten war hat er sofort mit Aggression reagiert und ich beginne mir nur noch mehr Sorgen zu machen (Vielleicht ist seine Seele auch schon verloren).

Überraschend jedoch war es vor allem Abdulon der versucht hat das Verhalten des Ritters zu verteidigen, mir ins Wort und in den Rücken zu fallen. Er bezeichnete meine Sorge über einen Pakt als ein Aufzwingen meiner eigenen Wertigkeiten, als wäre die Wahl eines Paktes etwas positives das es zu erstreben gilt. (Ich befürchte das Oemer bereits einen Pakt eingegangen ist und muss ihn im Auge behalten, es behagt mir nicht einen potentiellen Verräter im Rücken zu haben)

Schließlich machen wir uns auf, den Einbruch in den Palast durchzuziehen. Ich, Yerodin, Eisemann und Abdulon wollen durch das Aquädukt eindringen und lassen Abdulon voraus klettern mit einer Strickleiter auf dem Rücken. Tionin soll, wenn alles nach Plan läuft, bereits im Palast auf uns warten mit Verkleidungen. (Mit einem handlichen Schleier habe ich uns natürlich gegen die Gotongis geschützt)

Wir schaffen es in den Waschraum zu kommen, doch schnell kommen 3 Wachen herbei und verlangen zu wissen, weshalb Tionin den Raum mit der einzigen Wasserquelle hat räumen lassen. Mit Not können sie kurz abgewimmelt werden und wir schaffen es uns zu verkleiden. (also wirklich, dreckige Uniformen! Und wie die stinken!)

Anschließend müssen wir uns noch einmal herausreden, doch scheinbar wurde uns geglaubt. (Ich musste doch tatsächlich meinen von einer Dryade geschaffenen Stab als Besen verkleiden...) Plötzlich taucht Abdulon wieder auf, in einer Magierrobe ausgerechnet, und gibt sich aus als Aggritostos von Yol-Ghurmak. Er schafft es dann sich durch die Wachen und ankommenden Diener zu bedrohen und bringt uns dort hinaus. Dann ging es in Richtung Asservaten-Kammer, wo der Gotongi-Stab liegen soll. Doch auch dieser Raum war reich bewacht von Irrhalkengardisten.

Mit einem Schreiben von Asmodeus von Andergast, einem Freifahrtschein fast schon, gelingt es den Offizier zu täuschen und zutritt zu erlangen. (Sehr praktisch so etwas, den Trick muss ich mir merken)

In dem Raum finden wir verschiedenste Experimente von Galotta, grotesk modifizierte Menschen, dämonisch beeinflusste Tiere und sogar chimärenartige Wesenheiten. (Welch Wissen ich hier wohl mit etwas mehr Zeit sichern könnte?)

Aus weiser Voraussicht wirkt Tionin einen Odem und erkennt das die Tür magisch ist. Mit einem eigenen Occulus konnte ich dann erkennen das die ganze Tür ein Golem ist der unbefugte angreift (Wahrlich eine beeindruckendes Werk), doch mit ein wenig Arbeit gelang es mir problemlos die richtige Lösungsformel zu finden um freie Passage zu bekommen.



von Frostgeneral
25.07.2018 16:38
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heute Abend, 20:00 Uhr gehts los, ich freue mich über Hater und auch die Hexen mit Hartholzharnisch aus Maraskan
Zwerge und Thorwaler, Trollzacker sind mir willkommen
Halbelfische Nivesen mit Kulturkunde Aranien... wer heute so alles kommen wird?


von Frostgeneral
23.07.2018 18:38
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Diesen Mittwoch reden wir über Powergaming im Rollenspiel

Fluch oder Segen?
Zahlreiche Kommentare und Meinungen dürfen auch im Vorfeld abgegeben werden und gemeinsam mit euch Diskutiert
von Frostgeneral
21.07.2018 22:43
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Yol-Ghurmak

Wachträume, Achaz und die Doppel Intrige gegen Asmodeus von Andergast

12. PHEx 1026 BF
Es ist der “Abend” des zweiten Tag des Turniers, wobei hier nie die PRAiosscheibe am Himmelsteht und es deswegen auch jede andere Zeit sein könnte.
Amenelaos und Eisemann sind im Hafen bei den Fischern die den Säurehaltigen Yslisee versuchen essbares zu entlocken, es wird für 23 Dukaten ein Schiff gemietet mit Eisenbeschlägen. Ohne Eisenbeschläge am Schiff frisst sich der See sonst in kürzester Zeit durch die Planken, denn Wasser sucht man hier vergebens.
Tionin schreibt einen Brief an Balphemor von Punin mit der gefälschten Unterschrift von Asmodeus von Andergast.
Yerodin muss im Kampf gegen den Grünen Rittern einiges an Feder lassen, denn dieser schickt ihm noch vor beginn des Kampfes Wahnhafte Bilder und Gesichte und nur sein Gardianum Artefakt kann ihn schützen. Der Grüne Ritter wird von Yerodin besiegt, erleidet dabei aber schwerste Verletzungen durch einen tiefen Stoß des Anderhalbhänders in den Bauch, und sorgt dafür das die Kluft zwischen Yarlan und Myria immer größer wird. Vielleicht überlebt der circa 80 Jährige Grüne Ritter seine Verletzungen, wenn er es sollte, so muss Yarlan sich auf Rache gefasst machen, der Hass in seinen Augen war unbeschreiblich.
Danach ist endlich schlafenszeit und alle erholen sich, bei einer Mütze voll Schlaf.

13. PHEx 1026 BF
Eisemann trifft auf dem Weg durch die Stadt auf eine Gruppe Achaz, fordert einen mit Ei heraus, kämpft mit ihm um ihn anschließend zu erschlagen.

Meine Aufgaben sind derweil klar, ich muss mich um die Flucht zu Land und Luft kümmern und um den Kletterweg in die Schwarze Feste.
Die Flucht zu Land, das Stichwort ist hier das nördliche Tor muss offen stehen für uns wenn wir mit unserem Streitwagen hinaus flüchten wollen. Der Ranghöchste der am Tor Wache hat ist ein Oberwaibel der Irrhalkengarde der in den Rängen der Irrhalkengarde weiter aufsteigen will und dafür gerne Vorgesetzte denunziert, dabei kann ich ihm helfen. Da Silbermünzen in Yol-Ghurmak verboten sind organisiere ich mir bei den Grolmen drei Stück und breche bei dem Vorgesetzten ein um sie heimlich in seinem Arbeitsschreibtisch in seiner eigenen kleinen Münzsammlung zu verstecken.
Die Flucht zur Luft benötigt einen Karakil, und ein Traggerüst für diesen, das Gerüst kaufe ich günstig für ein paar Dukaten aus Unholz, aber da ich mich mit Dämonen noch nicht auskenne werde ich diese Aufgabe an unsere Magier weiterleiten.
Tionin spinnt seine intriganten Pläne weiter und verrät den Geierhafenplan von Asmodeus gegen Balphemor von Punin an eben genau diesen und sie Planen eine doppelte Intrige in der Asmodeus dann beschuldigt werden soll das er die Geierhafe angeblich gegen Galotta selbst gerichtet haben soll über die Musik- und Gauklertruppe Saltatio Mortis.
Für den Weg in die Schwarze Feste kaufe ich noch Kletterhandschuhe mit Stahleinlage die geschlagene drei Dukaten kosten, eigentlich soll ich für jeden ein Paar Kaufen, aber ich entscheide mich dazu den anderen zu sagen das sie zehn Dukaten kosten werden, so mache ich noch ein wenig Gewinn daran.
Es ist der Abend des dritten Turniertages und das atmen fällt sichtlich schwerer von Tag zu Tag, morgens huste ich schon schwarze Brocken, ich muss hier bald weg, hoffentlich ist das hier alles bald zu ende.

von Frostgeneral
09.07.2018 08:37
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Yol-Ghurmak


11. Zholvar 5. Jahr seiner dämonischen Erhabenheit
Chronik des Starkad Feueratem, Schreiber derer von Dunkelstein zu Paavi

Die Arena ist warm, ich spüre das dämonische Unleben in dem Gemäuer... es fühlt sich gut an, endlich wieder in den heiligen Hallen des
feurigen Vaters zu wandeln. Die Menge der Schwachen versammeln sich auf den Rängen und unser Dämonenkaiser sitzt gebieterisch am
höchsten Punkt der Arena, rechts und links seine außergewöhnlich intelligenten Berater. Die ersten Duellanten bekämpfen sich bereits im
Namen des jenseitigen Mordbrenners, während mein Herr Yerodin von Dunkelstein sich bereit macht, der Favoritin von Lutisana Varena von
Mersingen gegenüber zu stehen. Sie entscheiden sich beide den Kampf mit Waffe und Schild unterschiedlich anzugehen, Yerodin nimmt zwei
Nahkampfwaffen mit ins Duell und Varena von Mersingen sogar einen Wurfspeer, dem guten Tone entspricht dies nicht, doch die Regeln hier
in Yol-Ghurmak sind anders... blutiger... besser.

1. Duell Yerodin gg. Varena von Mersingen (Schwert und Schild)
Im Staub der Arena treffen sich Varena und Yerodin auf einem kleinen 8x8 abgesteckten Felde, am Rand des Kampffeldes sitzt ein kleiner
feister Grolm, welcher den Kampf beginnen lässt, während er eine Rechnung schreibt. Es beginnt ein kleiner Tanz umeinander, um die
Schnelligkeit des anderen abzuwägen, bis mein Herr dann zum Xarfaigefälligen ersten Schlag ausholt, doch da Varena von Mersingen ein
eindeutig verzaubertes Schild hat, versucht er dieses erst einmal mit seinem Schilde wegzuschlagen, was ihm nicht gelingen mag.
Varena erwidert mit einem harten Schlag ihrer Ogerschelle, welche die Rüstung meines Herren brechen lässt, doch mein Herr ist
Schlimmeres gewöhnt und steckt diesen Schlag einfach weg. Mit seinem herausragenden Fähigkeiten, schaffte es Yerodin sofort einen
Gegenschlag zu initieren, welcher unglücklicherweise einfach in Varenas Schild stecken blieb und sie ihn boshaft angrinst. Kurz darauf
liegt der Streitkolben außerhalb des Ringes und Yerodin ist gezwungen seine zweite Waffe zu ziehen, einen Anderthalbhänder, welcher
eigentlich nicht in die Kategorie passt. Daraufhin entscheidet sich Varena sich zu ihrem Speer zurückzuziehen, was sie allerdings
mit diesem bewirken hätte können steht in den Niederhöllen, denn mein Herr Yerodin von Dunkelstein zu Paavi schlug ihn einfach fort.
Ihrer Option beraubt kämpfte Varena weiter mit ihrer Ochsenherde, war meinem Herren im Zweikampf aber eindeutig unterlegen und wurde
nach einem kurzen Schlagabtausch besiegt und ergab sich in Schande. Yerodin nahm als Zeichen des gewonnen Kampfes die Ochsenherde von
Varena an sich.

-Sieg-

Nachdem wir diesem epischen Duell von meinem Herren beobachten durften stellte sich heraus, dass sich Yerodin nicht als einziger
gemeldet hatte sondern auch unser Söldner Alricio Nintagiel hatte sich angemeldet, schien dies aber vergessen zu haben oder hatte
Angst als er gesehen hatte, dass er in der ersten Runde gegen den Diener des Götzen kämpfen musste, vielleicht hatte er Angst um seine
Seele. Nachdem er allerdings erkannt wurde, ließ ihn seine Söldnerehre und ein gut gemeinter Rat von Yerodin von Dunkelstein zu Paavi,
dem großen Herren, nicht davon abbringen dieses Duell zu streiten.

2. Duell Alricio gg. Korgeweihten Staubtreter (Schwert und Schild)

Der Kampf begann mit der Verachtung des Götzendieners indem er Alricio den ersten Schlag zuließ, überrascht von der Verachtung des
Staubtreters übernahm sich Alricio in seinem Säbelschwung und stolperte nur ein wenig vorwärts ohne den Götzendiener zu verletzen.
Dieser ließ ihn noch einmal gewähren, aber parierte den zweiten Schlag. Dann entschied sich der Götzendiener Alricio die Macht seines
Götzen zu zeigen und schlug mit so einer Wucht zu, dass Teile des Säbels von Alricio splitterten. Alricio sichtlich erschüttert, kam
nur noch zu einem schwächlich geführten Hieb, nach welchem Staubtreter kurzen Prozess mit ihm machte und seine Eingeweide in der Arena
verteilte nur durch Eingreifen unseres mächtigen Magiers Amenelaos wurde der Tod und die Umarmung der schwarzen Mutter verhindert, ob
dies ihr gefällt?

-Niederlage-

Ich nutzte die Gelegenheit der Zusammenflickung des Söldners um mir ein wenig die anderen Kämpfer zu bewerten, dort erkenne ich vor
allem das Potenzial von
Yelnan von Dunkelstein
Morco von Dunkelstein
Diese beiden entstammen demselben Haus, wie mein Herr Yerodin von Dunkelstein, dementsprechend sind es ebenso professionelle Recken und
ich habe keine Bedenken, dass sie solange sie nicht gegeneinander antreten bis zum Finale kommen.
Außerdem hat mein Interesse ein riesenhafter Trollzacker geweckt, namentlich
Siriom Grim der Schinder
Kein sonderlich geprächiger Mann, er hat aber kurzen Prozess aus seinem Gegner gemacht.
Lutisana aus Perricum
Die Hauptfrau des Dämonenkaisers, sie kämpft taktisch und nicht zu gewagt, definitiv kein Publikumsliebling aber tödlich effizient.

Kurzerhand entscheide ich mich meine letzten Ersparnisse auf das Gewinnen dieser wackeren Männer und Frauen in der nächsten Runde zu
setzen.

Während ich mir weiter die Kämpfe und den Umbau der Arena von Dämonen des Feurigen Vaters ansehe, geht Alricio zurück zur Blutgrube und
ruht sich dort ein wenig aus, um wieder gekräftigt Yerodin in seinen nächsten Kämpfen zu unterstützen. Yerodin und Amenelaos
inspizieren derweil die Akademie, da Amenelaos ein großes Interesse hat, sich die Lehren der Daemonica näher anzueignen, er erzählte
interessierte von irgendwelchen Würmerdämonen, welche sich um den Hals legen und die Kompetenz deutlich erhöhen und Verrat sofort
bestrafen.

2 Stundengläser später versammeln wir uns allesamt wieder in der Arena und schauen uns die neusten Erfindungen des Hofmechanicus
Leonardo von Havena, riesige Schildkröten, welche vom Hofherold Torxes von Freigeist als Landdämonenarchen vorgestellt werden,riesige
hözerne Dämonenschildkröten, damit sind wir der Eroberung der kaiserlosen Lande ein gutes Stück näher gekommen. Danach beginne die
Duelle des Zweikampfes.

3. Duell Yerodin gg. Grolmix den Grolm (Zweihandwaffen)

Grolmix der Grolm, ein geldgeiler Tavernenwirt hat sich ebenfalls zum Turnier angemeldet, wahrscheinlich um irgendwie einen Gewinn zu
machen. Die Erkenntnis lässt nicht lange auf sich warten, er hat bei seinen Grolmenfreunden gegen sich selbst gewettet. Er hat eine
seltsame selbst laufende Rüstung gebaut, welche ihn gegen das Schwert vom Herren von Dunkelstein schützen soll, doch ist die
Handwerkskunst lachhaft und mein Herr sticht mit seinem ersten Angriff einfach durch die Rüstung und trennt das Bein vom Grolm ab, was
zur Bewusstlosigkeit des Grolmes führt, da der Herr von Dunkelstein dem Grolm allerdings versprochen hat ihn am Leben zu lassen und er
ein Mann seines Wortes ist befiehlt er Amenelaos den Grolm zu retten. Dieser wird während der Heilarbeit von einem kleinen komischen
Erzmännchen angegriffen und irgendwann von einem nahen Heshtot gefressen.

-Sieg-

Alricio, welcher bei seinem Duell seine Waffe verloren hatte kauft vor der Arena einen neuen Säbel und stellt sicher, dass das Metall
von feinster Qualität ist. Während er zurück kommt materialisiert sich vor ihm ein korpulenter Mann, welcher sich ihm als Asmodeus von
Andergast vorstellt. Er hat erkannt, dass unser Söldner nicht der ist, der er vorgibt zu sein und hat erkannt, dass er Iribaars Gaben
nutzen kann. Alricio erklärt ihm, dass er der Sohn eines in Ungnade gefallenen Belhankaner sei und nun hier in Yol-Ghurmak sei, da die
inkompetenten Narren in Belhanka ihn mit Schimpf und Schande verjagt hatten, allerdings bat er Asmodeus dem Kaiser höchstselbst nichts
von seiner bescheidenen Anwesenheit zu erzählen, wozu sich Asmodeus nur gegen Beihilfe bei einem Problem bereit erklärte, auf das
Problem ging er allerdings nicht näher ein.

Währenddessen bereiten sich Yerodin, Abdulon und ich darauf vor im kaiserlichen Turnier am Bogenschiessen teilzunehemen. Yerodin erkennt
während der Vorbereitungen eine alte Bekannte Myria von Galahan-Mersingen, keine gute Freundin eher eine ehrenhafte Fehde, die die
beiden führen. Während des Bogenschiessen lebt Yerodin lieber seinen Hass auf die Vertreter der Grolme aus, als sich auf das
Bogenschiessen zu konzentrieren und erschiesst zwei von ihnen. Abulon gewinnt das Bogenschiessen zur Überraschung aller, doch
glücklicherweise hatte Zholvar seine Hände im Spiel und ich und Abdulon hatten vorher auf seinen Sieg gewettet. Nach kurzer Siegesfeier
steht eine Naturgewalt vor uns, von der wir uns nie vorgestellt hätten, dass sie unsere Existenz überhaupt bemerken würde. Arngrimm von
Ehrenstein, ein Riese von einem Mann, und das von mir einem Thorwaler gratulierte Abdulon zu seinem Sieg und wollte ihn im Zeichen
seines Respektes von Yerodin abkaufen, welcher die Verkaufsgespräche auf nach das Turnier verlegte. Danach holen Abdulon und ich unsere
Gewinne ab. Während des Turnier fragte mich ein komischer Grolm, wo denn Yerodin wohnen würde, da ich natürlich wusste, dass der Grolm
nichts Gutes mit ihm vorhatte, da er mir sogar Geld für die Information bot, erzählte ich ihm von den Blutgruben, da dies die einzige
Taverne war, von der ich noch wusste.

Bei der Taverne Blutgruben, wo Amenelaos und Alricio wohnen trafen diese dann auch besagten Grolm mit 3 weiteren und 3 Heshtotim. Nicht
auf einen Konflikt aus, erzählten die beiden den Grolmen, dass Yerodin in einem anderen Gasthaus wohnt.

3 Stundengläser später treffen wir uns alle beim Wagenrennen, welches durch die gesamte Stadt gehen soll. Eiseman ein weiterer Söldner
unterhielt sich mit Yelnan von Dunkelstein ein wenig über die ansässigen Dunkelzwerge und versprach ihm einige Frauen, was Eiseman
allerdings ablehnte, da seine Frau nur aus Xorlosch kommen darf. Nachdem ich mir nocheinmal kurz die Pferde anschaute stellten wir uns
dann auch auf, um das Rennen zu beginnen. Das Rennen begann, als Siriom Grim der Schinder plötzlich einen Streitwagen herbeizauberte und
mit ihm in den Himmel abhob. Dies war das Startsignal und alle Wagen bis auf einer, der der Grolme hatten keine Probleme mit dem Start.
Die Grolme schafften es nur zwei Armbrüste abzufeuern um danach ihren Fahrer durch Yerodins fähige Bogenkünste ausgeschaltet zu
bekommen. Danach begann ein kurzes Gefecht mit Lutisana aus Perricum, welche wir dann durch eine gewagte Notbremsung in eine falsche
Richtung loswurden. Währenddessen schaffte es Abdulon einen weiteren Gegner auszuschalten, um dann Yerodin den Sprung auf den
Streitwagen dieses Feindes zu ermöglichen, Udalbert von Wertlingen. Unglücklicherweise rollten wir genau in dem Moment des Sprunges
über einen sehr großen Stein und Yarlan stolperte und flog vom Wage, woraufhin Eiseman todesmutig den Sprung ebenfalls tat. Nun
sitze ich alleine auf dem Streitwagen und werde das Rennen im Namen der Dunkelsteins gewinnen...


von Frostgeneral
03.07.2018 18:29
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Schwarztobrien


4. Phex, später Abend

Dorf Spogelsen, ein trostloser Ort mit grotesk entstellter Landschaft, werden wir begrüßt von gut 20 Dorfbewohnern die auf der Pallisade stehen. Menschen, gehärtet von der verdorbenen Landschaft in der wir uns befinden.
Mit der Hoffnung auf ein ordentliches Bett (und einen neuen Speer für Eisemann) betreten wir hinter dem gefundenen Efferdi Drakodan das Dorf unter wachsamen Blick seiner Bewohner.
Wir kümmern uns um unsere Tiere, binden diese an und betreten dann diese nicht-Taverne in der wir unterkommen sollen. Die Gastfreundschaft lässt zwar zu wünschen übrig, doch einem geschenkten Esel schaut man nicht ins Maul (selbstredend hat Leonardo perfekt gepflegte Zähne).
Es gibt ein zumindest essbares Abendbrot, gelbe fade Kohlsuppe, bei der Yarlan (Yerodin) jedoch ausgelassen wird. Scheinbar sind die Dunkelsteiner nicht so gern gesehen, denn einer von denen ist verantwortlich für den Fall der Festung Kleinwartstein (zu Yarlans entsetzen) und den Tod der Gräfin Spogelsen.
Abelmir (Alricio) lernt wie man Esel striegelt, wir unterhalten uns über eine mögliche Rückkehr eventuell durch das Bornland und Torgosch (Eisemann) ersetzt seinen Speer durch einen angespitzten Holzstab.
Und natürlich gibt es keine Betten, sondern wir schlafen im „Stall“ auf Heu.

5. Phex

Wir brechen nach einer sehr kurzen Nacht in aller frühe auf, wir haben einen extremen Gewaltmarsch vor uns, doch uns bleibt keine andere Wahl.
Wir erreichen schließlich die Überreste der Feste Kleinwartstein und der Anblick ist... ernüchternd. Man kann noch immer die qualvollen Schreie der gefallenen hören und sehen wie die Steine unter dämonischer Magie geschmolzen wurden. Yarlan ist zurecht erschüttert, ist doch die Traumburg seiner Kindheit (mit 8 Türmen!) nun nichts weiter als eine Ruine.
Dort übernachten wir, wohl oder übel. Die Ruine scheint aktuell besetzt zu sein von Rondrianern vom Orden der hohen Wacht (zu Ehren der Heiligen Yppolita).
Rondriane Löwentreu, eine 40 jährige Rondrianerin, empfängt uns und heißt uns willkommen, herzlicher als zu erwarten war und mit mehr Gastfreundschaft als zu hoffen angebracht war. Zumindest unter den Dienern der Zwölve scheint Travia noch geehrt zu sein.
Die Geweihte erzählt von der traurigen Geschichte des Ortes und was sich daraus kristallisieren lässt, dies scheint ein wahrlich besonderer Ort zu sein wenn sowohl Drachen als auch Angroshim sich darauf einigen können die Festung zu verteidigen (zwar nicht gleichzeitig, dennoch etwas besonderes).
Wir können anschließend in einem Klosterflügel unterkommen und machen uns auf die Suche nach etwas essbarem. Dieses mal ist es Schwarzbrot (über dem Feuer geröstet und mit etwas Butter und Speck hervorragend).
Oemer (Abdulon) gibt eine Spende an die Köche, ich selbst biete meine medizinischen Künste an und wir nehmen an dem abendlichen Göttinendienst teil (ohne anschließende Zweikämpfe). Dabei fällt auf das die Leute hier alle sehr kurzatmig sind und die Luft hier wahrlich ungesund ist.
Yarlan (Yerodin) wird erzählt das wir all unser Silber ablegen sollten, der Feind hat Werwölfe die darauf aggressiv reagieren könnten. So werden wir tatsächlich alle unsere Münzen los. Oemer (Abdulon) eher auf... phexische weise.

6. Phex

Am nächsten Morgen überqueren wir den Fluss, geben unsere letzten Silber als Spende ab und laufen direkt in die Stände von zwei Grolmen, die zum einen Geld wechseln und zum anderen überteuert allerlei Kuriositäten verkaufen.
Die Gruppe bedient sich erneut freudig von den Waren. Ein Angroshim namens Gratish Stahlhand kommt dahergelaufen und fragt nach einem Dunkelstein, jedoch scheinbar nach einem anderen als Yerodin, einen Morkosh. Er scheint auf einen Trupp von 10 Mann zu warten die im Norden auf Kundschaft waren.
Die Grolme versuchen uns mit steigenden Preisen immer mehr und mehr auszunehmen, so beschließen wir endlich weiter Richtung Yol-Ghurmak zu reisen.
Das Land ist verpestet, einst stolze Wälder nur noch geschwärztes Holz. Die Luft wird immer schlechter und alle beginnen Probleme mit dem Atmen zu bekommen. Auch Tiere scheint es keine mehr zu geben. Abelmir (Alricio) kann schwarze Streifen aus Asche entdecken und untersucht diese magisch, scheinbar eine gewaltige magische Formation. Vorsichtig überqueren wir diese und reisen weiter. Immer mehr und mehr unheilige Kuriositäten beobachten wir, nur damit diese wieder mit anderen Seltsamkeiten abgewechselt werden.
Wir können an einem Baum hängend sehen einen aufgeknüpften Oger erblicken, aufgespießt und aufgeschlitzt mit einem Schild „ich soll keine Menschen fressen“.
Wir bewegen uns auf eine Befestigung zu, viel zu früh als das es Yol-Ghurmak sein könnte. Wir werden von zwei Kriegern und ihren schwarzen Dämonenhunden mit dem feurigen Vater begrüßt. Sie scheinen uns problemlos hindurch zu lassen nachdem sie das Dunkelstein Wappen von Yarlan sehen.
Schließlich erreichen wir eine Taverne, eine liegengebliebene Dämonenarche die dafür umfunktioniert wurde. Es fühlt sich an als wären wir in eine andere Sphäre getreten, schon lange nicht mehr auf Dere. Ich selbst und Alricio leiden, denn unsere Astralkörper scheinen sich gegen diese Unnatürlichkeit zu wehren. Eines der Beine der alten Arche zuckt, als wir näher kommen.
Ein Karakil, geritten von einem Magier steigt plötzlich auf. Der Limbus scheint sich neben uns aufzutun, doch der Magier interessiert sich nicht weiter für uns und fliegt davon.
Alricio entscheidet sich, sich zu tarnen mit einer Lederrüstung, während ich selbst mich nicht versuche zu verstecken.
Wir betreten die merkwürdige Taverne Algenpfuhl und entdecken zum einen eine Magierin mit Kodex und zum anderen einen Geist, die als Wirtin zu dienen scheint, scheinbar einst eine Söldnerin namens Oglinde. Die Übernachtung kostet eine halbe Dukate und wir sollen unterkommen in den modrigen Kammern lange toter Hummerier. Charmant.

Die halbelfische Magierin stellt sich uns vor als Azaril Scharlachkraut und wir unterhalten uns ein wenig mit ihr. Alricio hält sie für einen Magiediletanten, gefährlich. Sie beginnt zu erzählen von den Lehren von Borbarad. Das ganze artet in eine lautstarke Diskussion aus über Adel und Gleichberechtigung.

7. Phex

Wir haben genächtigt in seltsamen Schleim der tatsächlich irgendwie erholsam war. Am nächsten morgen aufgewacht, bemerkt Yerodin das an seinem Rücken seltsame Algen gewachsen sind und sich verhakt haben. Zwar ist mir das ganze nicht bekannt, doch mit Skalpell und Pinzette reiße ich diese Unpflanzen heraus und spreche danach einen Balsam.
Dort kommt mir jedoch etwas seltsam vor. Der Zauber kostet viel mehr Kraft als er es sollte für die kleine Wirkung. Das ist etwas das ich untersuchen sollte. Sowohl vom Schleim als auch von den Pflanzen habe ich selbstverständlich Proben genommen.
Wir machen uns schließlich wieder auf den Weg und erreichen die Dämonenmetropole Yol-Ghurmak. Viel zu hohe Gebäude, Flammensäulen und brennende Luft. Wir stellen uns in der Schlange an zusammen mit vielen Händlern und werden angesprochen von einer wunderhübschen Frau mit einer Eiskrone. Belshirasha die Giftige. Sie scheint aus dem hohen Norden zu kommen zusammen mit einigen Nivesen (die sie verabscheuend anschaut) und hat eine eiskalte Haut. Eiskristalle bilden sich wo sie Yerodin berührt. Sie bietet Yerodin an seine Mäzenatin zu werden, bietet ihm Waffen und Unterstützung an.
Dann kommt sie auf mich zu, legt mir die Hand auf die Brust und küsst mich tatsächlich! Ich muss zugeben ich war ein wenig sprachlos.
Den beiden Angroshim ist sie ebenfalls mit Interesse begegnet und Abdulon und Alricio begegnet sie nur mit Desinteresse. Sie bietet uns an sie aufzusuchen in dem Hotel Schwarz und Rot.
Schwarze Hetzer begegnen uns zum zweiten mal, wir müssen schnell zur Seite eilen um aus dem Weg zu gehen. Einige andere haben weniger Glück, verlieren Kopf oder Arm, abgebissen. Die Monster hatten eine ältere Frau in ihrer Mitte, sie sah wichtig aus. Yerodin identifiziert sie als die Gräfin von Baliho, die Reichsrichterin Tyakradane (Praiodane).
Nach 3 Stunden kommen wir schließlich ans Tor und werden durchsucht. Alle Flüssigkeiten müssen wir ablegen. Besonders Abdulon trifft es schwer. Aus seinem Gepäck tauchen immer mehr und mehr wertvolle Heiltränke auf und werden gnadenlos auf dem Boden zertrümmert.
Wir betreten die feurige Stadt und sind verpflichtet allesamt Feuer bei uns zu Tragen, sei es eine Fackel, Lampe oder mein Stabfeuer. Wir gehen durch die Straßen der Stadt, über Brücken und kommen dann an um uns bei dem Turnier anzumelden.
Yerodin meldet sich an und verkündigt das er in ALLEN Disziplinen antreten will.
Ob er das wohl noch bereuen wird?
Wir beschließen schließlich das es eine gute Idee ist doch die Eisprinzessin um Hilfe zu bitten und machen uns auf den Weg zu dem Hotel Schwarz und Rot auf dem Platz der Gerichtbarkeit. Die Besitzerin ist eine Halbelfe namens Dunkelklinge. Und ich dachte Halbelfen sind selten.
Innerhalb des Hotels fragen wir nach Belshirasha und während wir warten, tritt mit schweren Schritten der ehemalige Ordensmeister der Golgariten Lucardus vom Kemet ein, in Begleitung von Aluris Mengreyth.
Gemeinsam mit der Eisprinzessin setzt er sich zusammen und „genießt“ ein Glas Theriak während der Rest von uns unzeremoniell heraus geschmissen wird.
Auf uns allein gestellt stehen wir ein wenig verloren auf dem Platz. Wir entscheiden uns schließlich, mit apathischen Tieren im Gefolge, zu der Schenke Ogerhöhle zu gehen. Davor stehen 3 angekettete Oger. Einer davon greift plötzlich aus, greift nach Yarlans Pferd Bisfrabul und beißt diesem den Kopf ab....


von Frostgeneral
11.06.2018 10:48
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Weißtobrien


Diarium des Abelmir yha Mhorenis

19. Tsa 1026 nach Bosparans Fall:

Die Tage in der Schwarzen Sichel sind kalt und die Nächte noch kälter. Zudem gehen gottlose Kreaturen um deren Schreie uns das Blut in den Adern
gefrieren lassen. Heute erschlug Yarlan oder besser gesagt Yerodin von Dunkelstein, wie er sich in den Schwarzen Landen nennen lässt, zwei
unheilige Kreaturen mit einem Wolfskörper und zwei Köpfen, die uns unvermittelt bei unserer Wanderung über den Sichelstieg angriffen.
Zu unserem Glück zog er sich nur leichte Wunden zu, die ich schnell reinigen und verbinden konnte. Die beiden Angroschim, die mir in Gareth das Leben
retteten, begleiten uns seit neuestem. Sie nennen sich Torgosch, Sohn des Xolmasch und Ignar. Ich habe noch nicht herausgefunden warum der zweite Zwerg keinen
Sippennamen trägt. Vielleicht steckt ein familiäres Unglück dahinter.
Oemer, der Bettler aus Khunchom begleitet uns ebenfalls sowie ein Thorwaler namens Ragnar Heldenmund, ein Aufschneider und Tunichtgut wie man
ihn wohl nur bei diesem Piratengesindel findet. Was habe ich den Zwölfen angetan das Sie mich derart hart strafen ?

Die Stimmung ist seit Tagen gereizt und angespannt. Ich führe dies auf die Anwesenheit einer Gebirgsgängerin zurück, die uns über die Sichel führen soll.
Yarlan hat dieses Mistst Frauenzimmer in Salthel angeheuert obwohl ihm bewusst sein musste das Sie Ärger verursachen wird. Aber dazu später.
Nach dem Kampf lagerten wir erst einmal abseits der Leichen und Jurga, die Halbogerin und unsere Führerin, häutete die Daimoniden um für Yarlan einen Fellüberwurf
daraus zu machen. Nur Tobrier kämen wohl auf eine solche Idee.
Oemer stimmt ein tulamidische Weise an und auch Yarlan singt am Lagerfeuer Ein Lied über Yarlak den Waidmann. Ragnar versucht sein Glück bei Jurga.
Das einzige was er davon hat ist das Angebot seine schwarze Hand zu tätowieren. Wo er die wohl her hat ? Ich werde dieser Spur nachgehen.
Die Stimmung hellt sich dadurch ein wenig auf. Und so sind wir am nächsten Morgen aufbruchsbereit.

20. Tsa 1026 nach Bosparans Fall:

Wir kommen zu einer maroden Brücke, die über einen eiskalten Bach führt. Daneben bemerken wir einen Schrein, der anscheinend Boron geweiht ist.
Wir finden ein kleine zerbrochene Statue eines Raben mit einer seltsamen Inschrift auf Aureliani, der Sprache meiner Vorfahren. Ich übersetze es
für meine Gefährten, die dieser Sprache nicht mächtig sind.

Die Erde riecht nach Grab heut' Nacht
ein Leib durchstößt die Kälte
Hand, die sich in Blätter krallt
ein Irrlicht friert den Pfad

Pochen...in der Tiefe
ein bleiches Licht im Nebel
ein Gesicht, das sich mit jeder Nähe selbst entfernt
Pochen...in der Tiefe
ein bleiches Licht im Nebel
ein Gesicht, das dich in die Tiefe zerrt

Frostnacht
Windschweigend nimmt der Schnee die Spuren
Irrlicht
Fern warst du mir nicht

Eine rätselhafte Inschrift, die wir mir scheint Geheimnisse über dieses Land beinhaltet, die uns noch verborgen sind. Beizeiten muss ich einen Experten
in Gareth in dieser Sache konsultieren. Wir entschließen uns die Furt neben der Brücke zu benutzen, da jeder der
Standfestigkeit derselben zu misstrauen scheint. Lediglich Oemer, tollkühn wie er ist, springt über das Loch in der Mitte der Brücke.
Inspiriert von diesem dummen Wagemut beschließt Torgosch es ihm nach zu tun und landet im Bach wo ihn Yarlan, hoch zu Ross, aus dem eiskalten Wasser
rettet. Erneut beschließen wir zu rasten um Torgosch die Gelegenheit zu geben seine nasse Kleidung über einem Lagerfeuer zu trocknen.
Bei dieser Gelegenheit bemerkt Yarlan allerdings auch das Flöhe seine Kleidung verseuchen. Da ich um die Ausbreitungswilligkeit dieser kleinen Plagegeister
weiß wirke ich einen speziellen Cantus, der uns von diesem Problem befreien soll.
Dieses närrische Ogerweib Jurga greift mich völlig unvermittelt an und verletzt mich schwer. Yarlan erschlägt zum Glück dieses Weib und so kann ich mich mit Zauberkraft
selber heilen. Der Übergang über den Fluss hatte allerdings auch für mein Schuhwerk üble Folgen, wie ich feststelle als ich sie zum Trocknen ausziehe.

Ragnar verspricht mir vollmundig diese ohne Probleme reparieren zu können, was zur Folge hat das diese hinterher schlimmer aussehen als vorher.
Ich muss Teile meines Lederrucksacks opfern um die Stiefel notdürftig zu reparieren. Was habe ich mir nur dabei gedacht einen Thorwaler um eine
Sache zu bitten, die ich wohl selber besser selbst getan hätte. Ich werde Hesinde und Ingerimm im Garether Tempel um Verzeihung bitten müssen.

Oemer bemerkt das Goblins um unser Lager schleichen. Wahrscheinlich sind sie hinter unseren Vorräten und dem Pferd und den Eseln her.
Als wir uns ihnen nähern nehmen sie Reißaus um sich dann von Neuem zu nähern. Meine Geduld ist erschöpft als sich ein Anführer mit mehreren anderen
Rotfellen zum wiederholten Male näher kommt. Meine Kenntnisse des Cantus Ignisphaero bereiten dem Herumgeschleiche ein
feuriges Ende und diese kleinen Diebe fliehen, so sie es noch können, in die dunkle Nacht.

3. Phex 1026 nach Bosparans Fall:

Wir haben elf geschlagene Tage und Nächte gebraucht um den Sichelstieg hinter uns zu bringen. Zerschlagen und müde schleppen wir uns dahin.
Was ich erblicke erschüttert mich zutiefst. Die Schönheit Tobriens ist vergangen und der Pesthauch des Schänders der Elemente vergiftet den Boden und die Luft.
Verkrüppelte Bäume, stinkende Nebel und geborstene Steine aus denen Säure quillt, begleiten unsere weitere Reise an den östliche Ausläufern des Gebirges.
Wir erreichen ein abgebranntes Dorf, welches von seinen Bewohner verlassen wurde. Die drückende Stille setzt sich in unseren Gemütern fest und wir
suchen nach einem Haus das uns notdürftigen Schutz bietet.

Yarlan und ich sind unvorsichtig und streichen über eine scheinbar harmlose Pflanze und bereuen dies umgehend. Dieses verdorbene Gewächs sondert einen ätzenden
Absud aus der die betroffenden Haustellen schnell verätzt und auch unsere Kleidung in Mitleidenschaft zieht.
Der Dorfbrunnen ist ausgetrocknet und eingestürzt. Die Nacht ist kurz und ungemütlich ob des Gestanks der allgegenwärtig scheint.
Als wir am nächsten Morgen weiter marschieren entdecken wir abseits des Weges an einem Fluss eine Gestalt. Wir nähern uns vorsichtig um dem möglichen Feind
keine Fluchtmöglichkeit zu gewähren. Es stellt sich heraus das es sich um einen Efferdpriester namens Drako Efferdan handelt, der in einem Ritual
den Fluss reinigt und von der Pestilenz des Knechter der Wildnis befreit.

Wir können unsere rasant zur Neige gehenden Wasservorräte auffüllen und begleiten Ihn in das Dorf Spogelsen, das wir am 4. Phex 1026 nach Bosparans Fall erreichen.