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von Sumaro
09.12.2016 15:53
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?
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Re: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?

@ Andwari

Nö, die Tabelle in VeG ist Schrott. Ich beziehe mich auf Lebenskosten und welchen Lebensstil vermutlich gute Kämpfer führen wollen und führen können sollten. Dabei komme ich eben auf die 24 Dukaten, die für einen mittelständischen Lebensstil notwendig sind. Ich habe den Lebensstil eben als Bezugsgröße für meine "wirtschaftlichen" Berechnungen genommen. Die Tabelle aus VeG ist mir ziemlich egal. Sie ist eben auch wieder reine Willkür, ebenso wie die "Einkommen" die so eine Baronie und Stadt angeblich bringt.
von Sumaro
09.12.2016 15:05
Forum: Hintergründe, Kontinente und Globulen
Thema: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?
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Re: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?

@ Herr der Welt

Im Zweimühlen-Beispiel verdient der "normale" Gardist auch 24 Dukaten im Monat. 12 davon bekommt er ausbezahlt, der Rest schlägt sich in Rundumversorgung nieder. Sprich, der bekommt seinen Lebensstil und hat netto was, um damit einzukaufen, Steuern zu zahlen usw. usf..

Die sind allerdings auch wirklich nur Wachtruppen, keine offensiven Kräfte. Deren Aufgabe ist es die Stadt zu beschützen und nicht gegen Talf zu marschieren (was mit Truppen alleine bei einer befestigten Stadt ohnehin unsinnig ist).

Für diesen Zweck hat der Baron noch einmal extra Söldner und Doppelsöldner ausgehoben. Und ja, damit hat er eine ziemlich hohe Militarisierung. In der Wildermark aber, nachdem man endlich mal beginnen kann einen gewissen Wohlstand zu schöpfen, der sich aus der Lehensspielhilfe ableitet (aber nur ausschließlich darauf beruft), durchaus plausibel.^^ Abseits davon sprechen wir natürlich auch von einem deutlich größeren und dichter besiedeltem Aventurien, daher auch die höheren Zahlen.

Grundsätzlich wollte ich auch nur aufzeigen, was sich meine Spieler so leisten wollten und wie viel diese für Soldaten ausgeben. Das ist eben in allen Fällen deutlich mehr als 12 Dukaten pro Person und Monat.
von Sumaro
09.12.2016 12:43
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Thema: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?
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Re: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?

Joar, aber man kommt doch recht schnell an die Grenze dessen was ein Kerl mit 9 Dukaten sich leisten kann. Sobald Rüstung oder Waffe ausgebessert oder sogar ersetzt werden müssen (und die Leute eben keine Knüppel etc. nehmen sollen, sondern einigermaßen gute Klingen und Rüstungen) ist eben der Sold von drei Monaten weg.

Deswegen sage ich ja, wenn Lebensstil 15 Dukaten für Mittelschicht kostet und das ist meine Orientierungsgröße, dann muss ich eben davon ausgehen, dass aber noch deutlich mehr verdient wird.

Ansonsten kann man das ohnehin vollkommen beliebig skalieren, weil DSA eben keine Wirtschaftssimulation ist und es daher immer wieder sehr gute Argumente gibt, dass anders zu handhaben. Meine Spieler wollten ihre Soldaten gut bis sehr gut bezahlen.

In Zweimühlen kostet allein der Unterhalt von einem Regiment Militär 72.000 Dukaten im Jahr. Dabei bekommt der einfache Soldat 4 Silbertaler (Gardesoldat wohlgemerkt) und weitere 4 Silbertaler gehen für seine Unterkunft, Speisung, Rüstung, Waffen etc. drauf. Dafür sind die Leute eben auch immer präsent und gut trainiert, sowie gut versorgt und schlagkräftig. Aber enorm teuer.

Setzt man eben andere Prämissen als den Lebensstil an, kommt man zu ganz anderen Ergebnissen.^^
von Sumaro
09.12.2016 09:41
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Thema: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?
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Re: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?

Matrosen sehe ich auch nicht als Mittelschicht, Soldaten hingegen sind, im Gegensatz zum normalen Büttel, eigentlich schon Leute, die ihr Leben riskieren und das muss sich ja auch irgendwie auszahlen, sowas zu machen, statt einem anständigen Handwerk. Wer nimmt freiwillig das Waffenhandwerk auf, wenn er letztlich so schlecht bezahlt wird, wie ein Knecht, der die Ställe ausmistet?
Das war zumindest der Gedanke meiner Spieler. Außerdem wollten sie natürlich auch Leute, die nicht unbedingt die letzten, verzweifelten Hans-Wurst-Soldaten sind, sondern durchaus solche, auf deren Disziplin und Kampfkraft man sich ein wenig verlassen kann. Daher haben sie eben auch mehr Silber geboten.

Da mit einem Schiff ohnehin absurde Mengen an Gewinn möglich sind, ist das auch nicht so sehr ins Gewicht gefallen. Beute plündern war dagegen meistens recht aufwendig. Gerade wenn man ja zu den "Guten" gehört, überfällt man ja in den seltensten Fällen irgendwelche Schiffe und wenn dann eben Piraten und Dämonenarchen (wobei letztere enorm unangenehme Ziele sind aufgrund der meist deutlich höheren Mobilität).

Da wir ein "militärisches" Schiff geführt haben, gab es also wenig Plündergut, zumal wenig davon, was man behalten hat, so dass auch deswegen natürlich der Sold hochgesetzt wurde. Außerdem wollte man die Leute nicht unbedingt sonderlich bestechlich machen.

Es kam also viel zusammen. Aber vordergründig war da wohl auch der Gedanke, dass Leute die ihr Leben riskieren gut bezahlt werden sollen.^^
Geschützdiener haben sogar 8 Silbertaler pro Tag bekommen.^^
von Sumaro
09.12.2016 01:52
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Thema: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?
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Re: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?

Der durchschnittliche Mittelschichter hat aber vermutlich auch eine deutlich bessere Wohnung als seine Hängematte auf dem Schiff und seinen Lebensstil für 1 Silbertaler pro Tag. Ich meine, wenn er 15 Dukaten ausgibt, dann hat er bestimmt auch Einnahmen, die ein gutes Stück noch darüber liegen (ca. 20-25 Dukaten, denn irgendwie müssen die ja auch ihre Schulden und ähnliche Dinge abbezahlen können). Mit 9 Dukaten und 1 Silbertaler Verpflegung ist man eben noch nicht sonderlich weit. Da ist man etwa bei 4/5 vom Lebensstil (12 von 15 Dukaten insgesamt an Summe) und hat noch nichts, was über diesen hinausgeht und die Rücklagen, Abgaben usw. berücksichtigt.

Also allein wenn die ihren Tempelzwölft berappen müssen, ihren Kaisertaler und ihrer Familie daheim noch was zukommen lassen wollen, ist man doch ziemlich schnell am Ende der Fahnenstange bei diesem Geld. Denn die 9 Dukaten sind ja noch vollkommen exklusive des restlichen Lebensstils abseits der Verpflegung.

Abseits davon, dass natürlich die 15 Dukaten auch echt schon sehr knapp kalkuliert sind (sobald man mal zusammenaddiert, was an reinen Lebenshaltungskosten zusammenkommt, kommt man damit schon nicht mehr aus. 1 Silber für Essen pro Tag = 3 D, 5 D für den Lebenstil des Knechtes unter Personal, irgendwas mit 5 D für die Wohnung (zwischen Kammer in der Mietskaserne und Wohnung in besserer Lage) usw usf..

Nun ja, 9 Dukaten bekommen sie dafür, dass sie dann eben auch im Lebensstil von Unterschicht leben.

Aber ich habe da eigentlich keine Eisen im Feuer. Ich habe nur festgestellt, wie es meine Gruppe geregelt hat und welche Sätze die aktuell bezahlen (bespielen gerade die Wildermark-Kampagne). Bei uns haben Kämpfer wohl einfach bessere Lobbyisten oder Tarifverträge.^^
von Sumaro
09.12.2016 00:34
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Thema: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?
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Re: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?

Ich sehe schon, meine Spieler waren definitiv freigiebiger mit den Soldaten und Richtschützen. Die haben denen 50% mehr Lohn bezahlt als sie hier bekommen. Da war man irgendwie der Meinung, dass die Leute, die für einen Leib und Leben riskieren zumindest wie Mittelstand abgehalten werden sollten. ;)
von Sumaro
08.12.2016 19:59
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Thema: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?
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Re: Was kostet die Erhaltung einer Schivone?

Ich habe damals für das Schiff unserer Leute bei blutige See/Bahamuths Ruf auch grob überschlagen welche Kosten zusammengekommen sind. Bei 3 Bordmagiern (wovon 2 unentgeltlich arbeiteten und nur Lebensstil kosteten), 30 Matrosen, 150 Ruderern, 50 Soldaten, 50 Geschützdienern usw. waren wir bei monatlichen Kosten von 3906 Dukaten.

Zugrunde gelegt haben wir die Ausgaben, die jemand für seinen Lebensstil braucht, sowie Modifikatoren je nach Risiko und besonderen Begabungen/Aufgaben. Letztlich war es aber eine doch schon nicht unerhebliche Summe, die man aufbringen musste, um alle zu versorgen. Dabei hatte man aber natürlich auch ein Schiff mit Ruderern. Hätte man eine Schivone gehabt, hätte man daran wohl sparen können. Aber die Spieler wollten das Schwesternschiff der Seeadler von Beilunk.

Wir sind dabei der Einfachheit davon ausgegangen, dass ein Teil der Kosten der Soldaten etc. auch Lebensunterhalt betreffen und dieser ja auch vom Schiff mitgetragen wird, daher haben wir dafür (abseits von Reparaturen etc.) keine weiteren Gebühren erhoben. Die Soldaten werden eben auch verköstigt etc..