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von Andwari
31.10.2018 18:48
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Die WdG-Nayrakis-Sikaryan-Ideen zu Seele usw. machen das interessanterweise zu einer ziemlich obsoleten Frage: Eine "erfüllte" Seele wäre bei ihrem Gott - und dass der dabei den Nayrakisfunken des Seelenkerns eines wahren Gläubigen in sich aufnimmt ("verschlingt") ist nicht "böse" sondern wäre eigentlich optimal.

Die Vorstellung eines Paradieses ist für Sterbliche natürlich nett - aber ein stoffliches Paradies erfüllt keinen kosmologischen Zweck, wie es ein Walhall o.ä. tut. Dass ein Gott seinen "Heiligen" ggf. aus sich selbst (als Alveraniar, Engel o.ä.) für eine Mission wieder erzeugen kann, ist wohl unbestritten. Dafür braucht man nicht irgendwelche Überreste (Sikaryan-Astralleib-Gedöns) aufbewahren, die man ja ansonsten auch in Borons Hallen von der Seele runterkratzt. Also ist "Paradies" als Teil der Gottheit selbst besser als bei jedem Postenwechsel in Alveran Türschilder umschrauben und Heiligen-Seelen umziehen zu müssen.

Eine Seele (Nayrakisfunken), der von seiner Sikaryan-Hülle befreit ist, ist vmtl. immun gegen dämonisches Wirken, magische Einwirkungen (Nekropathia o.ä.) usw. - weil einfach der Angriffspunkt fehlt, so eine reine Nayrakis-Seele ist glatt und glitschig. ;-)
von Andwari
03.07.2018 11:12
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Den Zeitablauf zu beeinflussen ist als ganz großes "Do not" gekennzeichnet, aka Zeitfrevel . Die Götter halten sich alle dran. Jetzt (bzw. allzeit) wacht Satinav darüber, dass das nicht nochmal wer versucht - wobei das wie alles bei DSA vom jeweiligen Abenteuerplotschreiber auch mal schlicht ignoriert werden kann.
von Andwari
03.07.2018 10:41
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)


Die Ingame-Erklärung heißt Silem-Horas-Edikt und ist irdisch eine nachträgliche Begründung, wie es sein konnte, dass in Aventurien überall die 12 verehrt werden (die irdisch deshalb überall in Aventurien verehrt wurden, weil sie die einzigen beschriebenen Götter waren).

Die Erklärung von Freibierbauch ist richtig, aber eigentlich keine gewollte Entwicklung, sondern Rechtfertigung, wie es zur älteren Setzung = aventurisch modernen Situation, kommen konnte. Die "Klauseln für Götterhandeln" sind z.T. noch neueren Datums (Historia, 2015), drehen die seit ca. 2000 verstärkte Vielfalt wieder etwas zurück und zementieren die sowieso überwältigende Präsenz der Zwölfgötter auch mit "Hintergrundsetzungen".

NL = Der NamenLose, die gegen alle 12 stehende "böse" Gottheit.
von Andwari
03.07.2018 10:01
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Aventurisch gibt es die ja immer noch - nur wurden sie vergessen o.ä.

Irdisch ist der Grund, weil DSA erst nur mit den 12-Göttern +NL beschrieben wurde. Erst ab ca. 2000 wurde da etwas mehr Vielfalt gewollt. Auch die prominente Stellung der Erzdämonen kommt da erst auf, die "Lossagung" der Thorwaler vom 12-Götterglaube usw. Vorher waren "Orkgötzen" z.T. bei den Dämonen beschrieben.
Da hatte man aber schon 90% Aventuriens als "zwölfgöttlich" beschrieben, scheute den Retcon wie der Deifi das Weihwasser und drum ist so ein halbgares Randgötter-Verehrungsding im modernen Aventurien daraus geworden. Für DDZ wollte man "mehr". [/quote]
von Andwari
25.06.2018 00:15
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Dämonenpaktierer haben eine Empfindlichkeit (leicht) gegen geweihte Gegenstände/Orte und eine mittlere gegen die der Gegengottheit - Dämonen entsprechend mittel/schwer. Heißt, ohne besondere Vorkehrungen wird das für die richtig schwefelstinkend schmerzhaft sich in einem regulär doppelt geweihten Tempel aufzuhalten + Dämonen der Gegendomäne können dort hin gar nicht beschworen werden.
von Andwari
24.06.2018 12:41
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@Zapariv Ja, und das ist für NL-Geweihte vmtl. genau so gewollt - der NL verführt besonders gerne zwölfgöttliche Geweihte, die dann natürlich nicht gleich "auffliegen". Es gibt da keine offensichtliche "unheilige Präsenz", weil der NL ein Gott ist und seine Geweihten echte Götterdiener - und eben kein schäbiger Dämon bzw. Paktierer.
von Andwari
24.06.2018 11:51
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Mit der Seelenprüfung erfährt man allerdings nicht, welchem Gott der Betreffende geweiht ist - die Enttarnung eines NL-Geweihten ginge bestenfalls mit der Grad-V-Variante.

Ein Hochstapler, der sich in Gegenwart selbst anderer Geweihter derselben Gottheit als solcher ausgibt, wäre also dahingehend ziemlich sicher (das sind alles eher aufwändige Untersuchungen) - allerdings in einigen Kirchen durch fehlendes Hintergrundwissen belastet: er war nie im inneren Bereich der Stadt des Lichts oder am Rabenfelsen, wie die anderen Geweihten - ganz zu schweigen von Zeremonien, die man nicht mal eben durch abgucken lernt. In anderen Kirchen mit weniger zentraler Steuerung ist das einfacher.

Ein Geweihter eines anderen Zwölfgottes müsste schon außergewöhnlich viel zwölfgöttliche Allgemeinbildung haben um genügend Hinweise auf einen geschickten Hochstapler zu kriegen (z.B. einen jahrelang als Akoluthen tätigen, enttäuschenderweise nicht als Geweihter angenommenen Typen) - sofern der sich nicht zu doof anstellt, was götterferne Erzschurken die sehr selten bei Götterdiensten waren, vmtl. tun werden. Die Auswahl an möglichen Kandidaten für eine solch perfide Hochstapelei ist ziemlich dünn.
von Andwari
24.06.2018 11:24
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Richtig stark ist Wundsegen auf PP aufgestuft auf eine 10-Mann-Gruppe Schwerstverletzte im Lazarett, an denen andere sonst echt fiese Erschwernisse hätten (und dann weitergeben an Leute die mit Balsam und Skalpell arbeiten), die Grad-III-Variante für alle Wunden natürlich noch mehr - ansonsten sorgt mMn die bei Heldengruppen sowieso eher geringe Zahl an gleichzeitigen Patienten dafür, dass das nicht übermächtig ist - die DSA4-Geweihten machen das ja auch nicht mal eben ständig.
LeP sind in 4.1 nicht das Maß, sobald man anfängt mehrere Tage einzuplanen - die kommen sowieso schnell wieder. Merklich verletzt ist nur, wer Wunden hat.
Bzgl. Balsam: Ein fortgeschrittener Heilmagier hat mehrere davon im Stabspeicher, spricht die mit Kraftfokus, Kosten Sparen usw. und hat mehr AsP und höhere Regeneration derselben als der Geweihte KaP (Entrückungs-Exploits mal außen vor). Dass man nach eigenem Bedarf N mal eine Wunde und 7 LeP heilen kann ist vielseitiger als nur einmal den 5-Wunden-50-LeP-Segen machen zu können. Perainegeweihte usw. können nicht noch nebenher diverse nützliche Zauber aus völlig anderen Bereichen.

=> Es ist mMn unnötig, die Liturgien in 4.1 abzuschwächen, wie vom LL getan.
von Andwari
15.10.2017 10:09
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Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)

Eine direkte göttliche Intervention beim Lügen wäre mMn für Spielweltgefühl überzogen, aber Praiostempel ist trotzdem super:

Es gibt da Geweihte, die "Profis" beim Aufsetzen und klar formulieren von Zeugenberichten sind und die mit hoher Menschenkenntnis aufwarten. Im Zweifelsfall können die auch noch mit Heiligem Befehl usw. nachhelfen - das ganze Umfeld ist so, dass es eben wahrheitsfördernd wirkt (die Umgebung im Rahjatempel ist ja auch irgendwie für deren Programm förderlich, oder?). Und welcher Aventurier will schon ausprobieren, ob das Praiosauge überm Altar gerade blinzelt, wenn er flunkert?

Die Aussage findet eben nicht irgendwo zwischen Tür und Angel durch irgendeinen gehetzten Geweihten statt, sondern in dessen Quartier, zu dessen Bedingungen. Schöne Idee - ich würde das dort schreiben/diktieren lassen, nicht etwa ein vorbereitetes Schreiben mitbringen.
von Andwari
03.06.2017 01:10
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1

Für "göttliche" Artefakte ist mMn eine regelkonforme Erschaffung usw. nicht oberste Priorität. Ich würde fragen, warum die Gottheit das ihrem Bodenpersonal geben will und warum das gerade die gezeigten Eigenschaften hat:
- ein Gegenstand, der nur funktioniert, wenn der Träger sich wenigstens versucht, göttergefällig zu verhalten (oder härter...)
- evtl. mit einem Funken göttlicher Energie "beseelt", die auf entsprechende Verhaltensweisen hinweist und dafür mit ihrem Träger mental kommunizieren kann.
- ein Gegenstand, der klar als dieser Gottheit zugehörig identifiziert werden kann, d.h. ihre Aspekte usw. verwirklicht. Bei RONdra könnte das u.a. Schutz vor Beschuss oder Inspiration zu tapferen Handlungen sein.
- eine Beschränkung des Anwenderkreises auf "genau dieser Held" oder "ein Geweihter der Rondra" oder "ein zwölfgöttergläubiger Streiter, der sich genau dieses Artefakt durch ... verdient hat, macht Sinn. Nur weil es beim Heiligen X so funktioniert hat, heißt noch lange nichts für die Anwendbarkeit durch Alrik Abenteurer.

Beispiele würden hier echt den Rahmen sprengen. Überleg Dir vllt. ein Macht-Level (von "nett" bis "weltbewegend" ist alles drin) und eine Komplexität (von Schwert +1 bis zu ausgefeiltem Schicksalserfüller mgl.).
von Andwari
02.06.2017 11:56
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1


Ich rechne bei solchen Summenspielchen immer erst genau und runde am Schluss das Endergebnis.
Dein Spieler würde hier zwar das "zwischendrin runden" begrüßen - weil für ihn positiv - beim nächsten Fall, wo es für ihn nachteilig ist, aber vehement kritisieren.
von Andwari
23.05.2017 16:23
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1

Die Thorwaler wurden in frühen DSA-Publikationen sehr viel zwölfgöttergläubiger dargestellt, als aus heutiger Sicht für damals sinnvoll. Swafnir war da halt ihr Volks-Halbgott mit sehr hoher Verehrung neben den Zwölfen. Der quasi-Retcon ("mehr Vielfalt im Götterhimmel") wurde inneraventurisch durch aufgefundene Hjaldingische Schriften und eine offizielle Absage der thorwalschen religiösen Führer an "güldenländische" Formen des Zwölfgötterglaubens (irgendwann um 1020 rum).

Der Swafnir-Kult war zur Priesterkaiserzeit (335 BF) verboten, damals herrschte das MR ja auch in Thorwal. Mit der Rückeroberung ihres Landes durch die Thorwaler, noch zu Priesterkaiser-Zeiten (430 BF ff.) dürfte sich das real schnell erledigt haben. Wann der Kult im MR wieder geduldet war, ist unklar, evtl. schon durch Rohal?
von Andwari
18.04.2017 10:33
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1

Der irdische Begriff "Ketzer" - also Abweichler innerhalb der weiter bestehenden Glaubensgemeinschaft mit einzelnen falschen Lehren, aber eben bei überwiegender Verwendung anerkannter Lehren trifft hier einfach nicht zu.

Der Anführer spricht dem Lichtboten u.a. jegliche Autorität ab, hält sich selbst für einen auf Dere wandelnden Gottessohn usw.

Wenn es eine Abstufung von Strafen für Fehlverhalten gibt, sind wir hier definitiv nicht mehr in den harmlosen Fehlverhaltens-Bereichen angesiedelt. Eigentlich müsste der Typ sehr weit oben auf der Scheiterhaufen-to-do-Liste der Inquistion stehen, genau dafür ist die da. Das ist definitiv schwerwiegender als irgendein Naturzauberer mit faulenden Feldern im Hinterkosch und praktisch leichter zu lösen als ein Fürstkomtur auf Maraskan.
=> Also ein Fehler der Autoren, die haben den drei Nummern zu krass gemacht.
von Andwari
17.11.2016 10:30
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)


Wir sprengen langsam das kFkA.

"Willkür" nennen es nur all die delinquenten Unterschichten-Typen, die ein prinzipielles Problem mit der praiosgewollten Ordnung haben. Herrschende Adelige haben kaum Gelegenheit zu echter Willkür, weil sie es rechtmäßig dürfen.
Im Spiel ist der tatsächliche aventurische Rechtsrahmen und ob der überschritten wurde oder das nur Grauzone ist oft unklar oder durch die Helden nicht feststellbar. Oft sollen die Helden sich gegen "böse" Obrigkeiten stellen, die sich aber innerhalb gesetzlicher Möglichkeiten bewegen - halt genau die erwähnten "umsichtigen Despoten". Die gerne gewählte Darstellung fieser Praiosgeweihter - die allesamt keine erwähnten Karmaprobleme haben - macht es um so schwerer, einen entsprechenden SC-Geweihten göttlich abzustrafen.

Bei Kami-Izumi sehe ich bisher keine Verstöße - solange der Geweihte nicht erkennen kann, dass das illegale Drogen sind. Man könnte ihn natürlich für den Krümel Index-Kraut im Pfeifchen maximal abstrafen (auch bei Unwissenheit). Aber dann muss auf seine Abenteurerkollegen und alle Gegner vermutlich direkt Blitz und Bannstrahl vom Himmel herunterfahren.
von Andwari
14.10.2016 22:35
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Bedeutet also, dass bei entsprechendem Kirchenzehntaufkommen zwischen 30-150 D da ein Geweihter finanziert werden kann - bei einigen Kirchen ist es kaum darstellbar, dass der "zentral" von seiner Kirche und unabhängig von örtlichen Gegebenheiten bezahlt wird: Der Perainegeweihte lebt von Sachspenden und den Erträgen des Gemeinschaftsackerns - der Phexie hat gar keine Zentralkirche an die er was abführen könnte.

Da ein Herr darüber befinden darf, zu welcher zwölfgöttlichen Teilkirche der Kirchenzehnt seiner Leibeigenen geht (und sein eigener Kirchenzehnt auch ein dicker Batzen ist), kann der sich quasi seine Geweihten raussuchen - solange das im Rahmen des "Normalen" bleibt.
von Andwari
21.09.2016 13:57
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Ich würde die Oberfläche überm Grab definitiv als "geschützt" ansehen, die allerdings als eng begrenzt - d.h. man kann nicht Opa verbuddeln und über dem Grab eine größere "geweihte" Hütte errichten, auch nicht 2-3 Gräber daneben mit schützen lassen. An der Oberfläche also vllt 2-3 Rechtschritt. Sei nicht zu pingelig - ggf. sind das halbzerfallene Boronsrad und die Blümchen mit geschützt, auch wenn sie 57 Halbfinger vom Schädelknochen rechts ab stehen.

Oder allgemeiner: Der Schutz des "Grabes" gilt bei einer Einwirkung auf das Grab - d.h. damit wäre auch Beschuss mit der Kartoffelkanone aus 200 Schritt Entfernung gehindert, aber nicht dass man 3 Schritt entfernt seinen Unrat hinkippt.

Der Schutz macht auch nur Sinn, wenn ein seitliches Angraben o.ä. mit geschützt ist.

Ein auf mehrere Gräber aufgestufter Grabsegen (P->PP) schützt mehrere Gräber - aber eine möglichst raumgreifende Anordnung derselben bringt gar nix, weil der Raum dazwischen eben keine Teil von "mehrere Gräber" ist. Zonenschutz kriegst Du mit P->Z. Regeltechnisch ergibt die entsprechende Boron-Liturgie eine sehr effiziente antidämonisch befriedete Zone und in ZZ geht auch eine Burg.
von Andwari
09.08.2016 12:36
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Das wäre wirklich keine exotische Zutat - nur ein sehr knauseriger oder übervorsichtiger Alchemist würde die wohl selbst sammeln - für das ganze Zeug kann man sich professionelle Zulieferer zu Apothekenpreisen vorstellen (Schwefel, Orezal und Morgentau bestellt man ja auch da) oder der abgelegen lebende Alchemist zahlt halt irgendwelchen Kindern 1 Kreuzer je Feder.

Der Zulieferer weist natürlich Unterstellungen, diese jährliche Schlangen&Echsenjagd in Punin sei sein liebster Tag im Jahr, weil er hinterher massenhaft Ware kriege, scharf zurück - und hat nur saubere Ware ... ob das die für ihn sammelnden Tagelöhnerkinder genauso sehen, bleibt zweifelhaft. Aus puristisch religiösen Personen werden evtl. keine produktiven Alchemisten, alle anderen sagen sich vllt. dass die Sünde den betrifft, der die Schlange umgebracht hat, nicht den der ihre Haut zu Magierstab-Leder verarbeitet.
von Andwari
14.05.2016 23:20
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Sie haben kein besonderes Gespür dafür, dass das dämonische Zauber sind, sofern da kein göttlicher Fingerzeig kommt oder sie das halt gelernt haben bzw. an Symptomen vermuten.

Des weiteren sind Geweihte Menschen (meist) mit eigenen Ansichten - die sich allerdings in vielen Fällen gegen die Nutzung solcher Mittel richten dürften. Je nach Land, genauem Ort, Stand des Zauberers usw. ist solches Tun weltlich verboten oder auch nicht - und aus Sicht der beschriebenen Kirchen dürfte es eine mehr oder weniger schwere Sünde sein, völlig achselzuckende Gleichgültigkeit ist wohl von keiner der 12göttlichen Kirchen zu erwarten.

Ansonsten ist die Anwendung des Pandämonium vom CA verboten, was auch ein entsprechend gebildeter Geweihter wissen kann. Die beiden anderen Zauber sind da deutlich niedrigschwelliger angesiedelt.
von Andwari
21.03.2016 12:37
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Ja, kann man. Genau so kriegen die ganzen größeren Ordensgruppierungen das am Feiertag im Tempel hin.
von Andwari
21.08.2015 21:53
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Natürlich gibt es auch im WdZ Infos, die für einen Geweihten wichtig sein können - z.B. die Auswirkungen von Empfindlichkeiten auf Dämonenkroppzeug und Untote. Oder ein paar SF-Beschreibungen.

@Damal
Willst Du spezifisch so was? Wenn ja, was genau - "alles was ein Geweihter brauchen könnte" ist zu vage. Ansonsten: WdG.
von Andwari
06.08.2015 22:54
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Ein Dolch ist auch mMn als Waffe zur Selbstverteidigung für tsagefällige Helden völlig ungeeignet - wenn man das einsetzen will, muss man nah an den Gegner ran, ihn aufschlitzen, und ein entsprechendes Blutbad anrichten. Mit einem Dolch hält man niemanden ab.
Der Stab ist als Waffe geeigneter - hat allerdings kaum Drohpotential als Abschreckung. Durch den geschenkten "Defensiven Kampfstil" eine gute Wahl. Schildkampf ist in DSA nur mit entsprechendem Training sinnvoll - sonst könnte man über so was in Verbindung mit einem dicken Knüppel (Streitkolben) nachdenken.

Es spricht aber absolut nix dagegen, dass ein tsagefälliger Held ein dolchartiges Messer mitführt - das ist universell brauchbar für diverse Aufgaben vom Brotschneiden bis als Grabwerkzeug.
von Andwari
04.08.2015 20:54
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)


Dämonen gibt es zwischen lächerlich schwach und übelst schwierig. Wenn der Beschwörer seine Möglichkeiten nutzt und einem Dämon noch weitere Resistenzen/Immunitäten sowie Regeneration mitgibt, sind geweihte Waffen evtl. fast das Einzige, was den Helden übrig bleibt.
Es macht da evtl. einen massiven Unterschied, ob ihr "zufällig" eine der Gegengottheit geweihte Waffe habt - oder nur irgendeine.

Gegen die 08/15-Resistenz der Dämonen gegen profane Waffen hilft teilweise schon eine dicke profane Waffe. Ein Magier kann hier auch ggf. mal mit Schadenszaubern glänzen - und mit dem Magierstab ist auf jeden Fall eine (grottenschlechte, als Kugelstab minimal besser) magische Waffe dabei. Sowohl diese, als auch ein evtl. viel besseres Bannschwert-Kurzschwert müssen nicht vom Magier selbst geführt werden.
von Andwari
01.07.2015 12:43
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

BORon hat den ungläubigen Rastullanis am Szinto eindrucksvoll seine Existenz dargelegt.
von Andwari
23.06.2015 23:27
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Praioten sind in den allermeisten Fällen nicht als Richter eingesetzt - den Job hat der örtliche Baron o.ä. Da das Gericht-halten einerseits ein herrschaftliches Privileg ist und man andererseits dabei sowohl Selbstdarstellung üben kann, als auch sich mit Strafen die Taschen füllen kann, ist das nix, was man einfach so abgibt.

Es gibt als Ausnahme die Regelung, dass Geweihte generell (nicht nur Praioten) dann richten dürfen, wenn keine Obrigkeit erreichbar ist - das ist eng auszulegen, heißt also "nicht innerhalb einiger Wochen Wartezeit oder weil man mitten in den Schwarzen Landen ist."

Gerade für Praioten ist es Glaubensinhalt, sich hier an die regulären Verfahren zu halten - und ggf. den Baron in der Urteilsfindung zu beraten. Die Zeugenaussage eines jeden Geweihten wiegt sehr schwer.

Eine spezielle Einrichtung ist die mittelreichische Inquisition - die hat ihre Befugnis daher, dass sie direkt vom Kaiser entsprechend legitimiert ist.
von Andwari
08.06.2015 18:28
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)


- Mirakel+ stehen wie erwähnt als Liste z.B. im WdG, da steht nix von Fernkampf => Probe um +6 erschwert.
- woher hat er die Karmapunkte um das "ständig" durchzuziehen? 5 KaP pro Schuss ist nicht gerade billig, oder?
- Wie hoch ist denn der LkW, wenn damit irgendwas in astronomische Höhen springt - und warum macht sich das Problem nur hier bemerkbar und nicht bei Liturgien? In welchem Ausmaß werden Erleichterungen der Probe hinterhergeworfen?
- ist das wirklich schlimmer als die mindestens genauso verkorksten Regeln zum magischen Meisterhandwerk?

von Andwari
01.05.2015 18:37
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Das steht als traditionelles Gewand auch so im WdH und WdG - "langes komplexes Wickelgewand, grünes Kopftuch mit goldener Borte" - im Letzteren werden schon "in neuerer Zeit" andere Kleidungsstücke (kurzes Kopftuch, Tunika usw.) erwähnt.

Typische Hesindegeweihte sind städtisch und oft "Indoor" unterwegs sowie Bessergestellte. Je nach Schlammhöhe auf der Straße darf man davon ausgehen, dass es Kleidervarianten gibt, die das optische Erscheinungsbild beibehalten (wichtig!) aber alltagstauglich sind (etwa wie bei den Magiern, das Reisegewand gibt es eben auch in "wetterfest", sogar mit Hose.

Ich würde sowas nur ändern, wenn die Mitspieler der Gruppe nicht mit der Vorstellung klarkommen, dass Kopftuch und Wickelrock für Männer ganz normal ist.
von Andwari
10.04.2015 00:17
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Warum denn nicht? RAHja ist durch und durch "Genuss und Leidenschaft" - es gibt da sehr viele Gemeinsamkeiten. Was halt damit inkompatibel ist, ist die kleine Vergewaltigung zwischendurch - wenn die Hexe ihre Hauszauber schon bisher nicht so rücksichtslos eingesetzt hat, wie sie es könnte, mag das gehen.

Also weder Levthans Feuer noch Zauberzwang (außer vllt. emotionslos um die Torwache loszuwerden?!) für Rahja-Akoluthen - mit Satuarias Herrlichkeit o.ä. nachhelfen ist mMn kein Problem .
von Andwari
02.04.2015 22:32
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
Thema: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen DSA1-4)
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Die echsischen Zsahh-Zischler kennen so was - aber bei denen hat sowieso jeder einen Schwanz. WdG S.286/287. Grad III, Wirkungsdauer LkP* Wochen.
von Andwari
19.02.2015 13:48
Forum: Götter, Dämonen und ihre Diener
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Interessant werden Kor - ist das nur Xarfai oder auch Kor? - und auch Aves und Nandus. Hoffentlich lernt kein Hochschamane diese Liturgie zwölfgöttlicher Herkunft. Die ganze Gegendomänen-Geschichte ist halt heillos 12-zentriert, ich würde davon ausgehen dass ein chaotisches Gebilde das wir mit unserem beschränkten Geist in die Schublade "Shruuf" packen eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hat, von RONdra-gefärbtem Karma ganz besonders beeinträchtigt zu werden. Dass auch mit dem rahjarosafarbenen Grad IV-Rezept in 4,73% aller Fälle der Shruuf kaputt wäre, konnten einfach nicht genügend überlebende Geweihte berichten - der eine dokumentierte Fall wurde unter "Wunder" abgeheftet und weiter Grad V empfohlen.
von Andwari
10.02.2015 19:40
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Re: Kurze Fragen, kurze Antworten (Religionen & Dämonen)

Die Boronkirche nach Puniner Ritus hat außerhalb Almadas wohl überwiegend den Status "Randerscheinung" - woraus die die Rabenmark finanzieren (außer SC-Charis die für den supercoolen Orden eine Spielwiese kriegen), bleibt unklar.

Persönliche Armut, schlechte Spendensammel-Tendenz, kaum intuitiver Zugang zum Herz und Hirn des Normalaventuriers - die im Süden machen's geschickter, je weiter nördlich man kommt, um so erbärmlicher wird es.

Zentrale Frage: Wie ist der Krieger so drauf?

Begeistert ihn die Schlichtheit der hiesigen Boronsanger im Vergleich zur Halle des Schweigens? Wie steht es mit "Götterfürst" und wie erklärt man das alles Mama daheim? Schockiert es ihn, zu erfahren, dass die nördliche Boronkirche wirklich keinen politischen Einfluss hat und nicht doch (wie daheim) aus dem Hintergrund steuert? Ist persönliche Besitzlosigkeit für ihn erstrebenswert?