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von Wolfio
08.05.2020 22:53
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Thema: Wie lukrativ ist Heldentum?
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Wie lukrativ ist Heldentum?

CAA hat geschrieben:
08.05.2020 22:46
Wer nicht möchte dass die Helden reich werden, sollte sie nicht unbeaufsichtigt in den Geldspeicher von Dagobert Duck lassen....
Dieses "beaufsichtigen" bezeichneten einige doch aber als "kleinhalten".
Und doch, ich habe das AB selbst einmal gespielt (gut, wir sind nie weiter als bis zum abgebrannten Geldspeicher) aber selbst da war es den helden problemlos möglich, einiges an Schätzen zu bergen. Die Schriften und Artefakte sind ja nicht die einzigen Wertgegenstände.

Und nochmal: Reich und "so f..king reich, dass selbst der Kaiser dagegen arm wirkt" sind zwei paar Schuhe.
Leider nehmen es einige Spieler als persönlichen Angriff, wenn ihre Helden eben nicht "unbeaufsichtigt (und mit LKWs) in den Geldspeicher von Onkel Dagobert" dürfen.
von Wolfio
08.05.2020 22:43
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
08.05.2020 22:37
wenig anders
Lieber Nepo: Wir beide sollten uns wohl unbedingt mal über die Definition von " wenig anders" unterhalten. ;)
von Wolfio
08.05.2020 22:36
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Nepolemo ya Dolvaran hat geschrieben:
08.05.2020 22:28
Erstmal muss man es ja auch verkaufen können.
Wolfio hat geschrieben:
08.05.2020 22:23
Warum sollten die jemals wieder auf Abenteuer ausziehen?
Das ist für mich schlimmste 80er Jahre Argumentation - wieso sollte der Charakter nicht einen gut bezahlten, sicheren Job annehemen, sondern durch Ruinen kriechen und Nachts im Freien schlafen? Na weil er es offensichtlich so will.

Ich als Meister habe überhaupt kein Problem mit reichen Helden, man kann damit andere Plots spielen, es kann neue Lösungsmöglichkeiten geben usw.
Klar, Abenteuer mit dem Plothook "Ihr kriegt 5 Dukaten dafür" gehen dann nicht, aber dann passt man das eben an. Man hat's ja.
Der Unterschied ist zwischen reich und "ihr habt eine verschollene und vollständige Hochelfenbibliothek samt Artefaktsammlung, fliegendem Schiff und Co gefunden und verkauft" eben doch sehr deutlich. Ich mein... allein ein viertel der Bibliothek an die Akademien verscherbeln oder verschenken würde dafür sorgen, dass die Helden quasi nur noch mit dem Finger schnipsen müssen, weil alle Akademien ihnen die Füße küssen.


(Was quasi die selbe Reaktion der globalen klassischen Philologie wäre, wenn die Pisonen-Bibliothek in Italien tatsächlich auch einen römischen Teil besitzt und den irgendwer mal freilegen würde.... )


Oder anders: Das weltbeste Schwert ist immer noch etwas anderes als der Handschuh von Thanos xD
von Wolfio
08.05.2020 22:23
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Wie lukrativ ist Heldentum?

"Hier habt ihr uralte Hochelfenartefakte und Zauber, sowie Bücher im Wert von einigen Millionen Dukaten"


Genau solch einen Satz möchte ich von einem SL hören, wenn ich ein Hochelfen-Abenteuer spiele. Alles andere ist "Kleinhalten" des Charakters.

Sorry, aber wir sind uns wohl einig, dass sowas B....it wäre, oder? Abenteurer, die solche Beute machen, steigen damit Geld-technisch in den Rang von Stoerrebrand oder dem Kaiserhaus. Warum sollten die jemals wieder auf Abenteuer ausziehen? Außer jetzt mal "Spieler/Plot will es eben so"
von Wolfio
19.03.2020 17:02
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Können wir bitte mal das Wort "kleinhalten" rauslassen? Das wirkt für mich immer so, als gäbe es hier die Vorstellung, dass den Spielern/Helden irgendetwas zustehen würde, dass die SL ihnen nun aus Bosheit vorenthält. Sowohl was Geld als auch Artefakte, etc angeht. Selbiges gilt auch für das "kleinhalten" von AP. In WOW und anderen MMORPGs gibts da diese strunzdumme Formulierung "XY hat mir etwas weggerollt", wenn Beute/Loot zufällig durch Würfelwurf unter allen berechtigten verteilt wird.

Als SL stelle ich die Welt dar. Und wenn ich entscheide, dass Geld in der Welt nun einmal nicht in gewaltigen Mengen den besitzer wechselt, dann ist das so. Oder ist es auch ein "kleinhalten", wenn ich dem Magier nicht den Infinitum, die Superregeneration durch Kraftlinien an jeder 2. Stelle oder sonstiges Zeug zuschiebe? Oder dem Krieger das Enduriumschwert zugestehe, obwohl er es doch so gerne hätte?

Wenn die Helden denken, ein Auftrag bringt ihnen zu wenig Geld für das, was sie tun sollen, können sie 2 Dinge tun: Verhandeln oder Ablehnen. Und dann wird man halt gucken, wie weit man kommt und wann man doch auch den schlechter bezahlten Job annehmen muss. Ist doch bei uns real auch net anders. Es gibt immer mal wieder Großaufträge, welche die Firmen einem aus der Hand reißen, weil sie super bezahlt sind, und es gibt diese, wo man händeringend Fachkräfte suchen muss, weil einfach nicht mehr zur Verfügung steht.
von Wolfio
18.03.2020 20:53
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Korwarin hat geschrieben:
18.03.2020 20:49
Nun ja, da muss man allerdings vom Spielleiter auf das entsprechende Entgegenkommen hoffen. Wenn etwa Abenteuer in die Schwarzen Lande gehen, dann lässt sich schwerlich ein Nebenauftrag erledigen.
Wenn es nicht eh eine Kundschafter-Mission ist, zahlt der Herzog in Perainefurten oder die Truppen in Kleinwartstein, etc gutes Gold für Informationen von Jenseits der Grenze :)
von Wolfio
18.03.2020 20:43
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Korwarin hat geschrieben:
18.03.2020 20:37
Abgesehen davon waren zumindest die Abenteuer, in denen mein Held entsprechend entlohnt wurde, keine Arbeit von wenigen Tagen, sondern oft mit langwierigen Reisen verbunden, was relativ gesehen den Verdienst wieder mindert.
Hier der Tipp meines Alchemisten: Jungelchen, such dir ne Beiladung. Es gibt immer wen, der Briefe oder Ladungen in die Richtung schicken muss/will.
von Wolfio
18.03.2020 20:30
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Jeordam hat geschrieben:
18.03.2020 20:22
Nein, Helden müssen ihr Wirselkraut und ihre Altersvorsorge selbst erledigen und können das nicht bequem auf 40 Berufsjahre verteilen. Und zumindest Zölle betreffen sie.

Haben deine Helden eigentlich Abenteuer direkt nacheinander? Von 15 bis 75 Jahren? Auf Rattenfänger-SO? Und warum reden wir dann von Helden statt von Karriereversagern?
Das wüsstest du, wenn du den Post zur Berechnung gelesen hättest.
Und nein, haben meine Helden nicht... aber irgendwann setzen sie sich zur Ruhe und werden sesshaft.
Der Magier sucht sich dann einen Posten an einer Akademie oder als Privatgelehrter, der Krieger an einer Akademie, etc.


Und was das Wirselkraut und Co angeht... Rate doch mal, warum die meisten Menschen Aventuriens einem geregelten Beruf nachgehen, Mitglied in einer Zunft/Gilde werden, eine Familie gründen, etc.
von Wolfio
18.03.2020 20:06
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Korwarin hat geschrieben:
18.03.2020 19:59
Hallo!

Nun ja, der Punkt an den Belohnungen ist imho, dass sie nicht für Allerweltsaufgaben vergeben werden. Hier wird ja kein Klempner bezahlt, sondern in der Regel ein hochkompetenter Spezialist für heikle und teilweise akut lebensgefährdende Aufgaben, der zudem auch noch, wie jeder andere "Freischaffende" während der Zeit, die er unterwegs ist, Kundenaquise betreiben muss, um nicht nach dem Aufbrauchen seines Honorars wieder vor der Armut zu stehen.

Korwarin
Ich tippe mal: Wenn du in der realen Welt einen Job erledigen willst, der dir für etwa 2 Wochen Arbeit ein ganzes Jahresdrittel, genauer mehr als 4 Monate, das Leben in einem einfachen Hostel mit Frühstück+Mittag+Abendessen und dazu Bier/Wasser/Saft sichert, dann wird das auch nicht unbedingt der Klempnerjob bei Tante Helga sein....

Und Kunden anwerben hat man in den über 4 Monaten Freizeit ja doch mehr als genug Zeit. Man tut ja sonst nichts.
Selbst wenn du einen gesamten Monat wegstreichst für sowas wie neue Kleidung, doppelte Essensrationen, Badehaus und sonstige Ausgabe... bleiben immer noch mehr als 3 Monate, in denen du nichts tun müsstest, als auf dem Bett im Gasthof zu liegen.


Oder mal anderes gerechnet: Mal angenommen (rein theoretisch): Das Abenteuer geht über die Zeit von 1 Monat und gibt am Ende 20 Dukaten für jeden. Das wäre vermutlich nen Auftrag wie die Kopfgeldjagd für das arme Mütterchen Gundel, da wir hier bei einem Tageslohn von unter 1 Silber liegen.

Dann wären das im Jahr 240 Dukaten, wenn wir jeden Monat 1 solchen Auftrag annehmen.
20 Dukaten reichten nach deiner Rechnung für etwa 133 Tage. Das Jahr hat 360+5, also reichen und etwas unter 60 Dukaten um das Jahr zu überleben. Nicht in Luxus, aber mit solider Hausmannskost im Gasthof bei Wirt Alrik. Dadurch bleiben 180 Dukaten für sonstige Jahresausgaben. Und wir sind hier wie gesagt deutlich unter dem Preis von 1 Silber pro Tag, was man für einfache Söldner zahlt.

Wir haben also 180 Dukaten + die Einnahmen, die wir in den restlichen 9 Monaten verdienen.
Steuern zahlen wir wenn nur die Kopfsteuer, da wir ja kein Gewerbe betreiben. Dazu kommt noch der Kirchenzehnt an eine der Kirchen... den man aber gut durch "Können wir euch irgendwie zur Hand gehen, euer Gnaden" abarbeiten/umgehen können. Sagen wir, dafür arbeiten wir 1 Monat im Tempel mit. Recht sicher stellt man uns dabei entweder Unterkunft oder etwas zu essen zur Verfügung. Und Kunden können wir damit locken, dass wir fromme Menschen der Götter sind, da wir ja immerhin im Tempel gearbeitet haben.
von Wolfio
18.03.2020 19:58
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Jeordam hat geschrieben:
18.03.2020 19:55
Nein, 130€ Tagessatz sind 2600€ Brutto im Monat, Budgets werden mit zwanzig Arbeitstagen gerechnet. Keine Übergangszeit, keine Versicherungen, keine Spesen, kein Werkzeug, keine Fortbildung. Dafür arbeitet noch kein (freiberuflicher) Kloputzer.
Schön, dass das im realen Berufsleben der Fall ist, war hier aber für die Rechnung nicht der Fall.
Zumal auch die wenigsten Helden sowas wie Versicherungen, etc bezahlen, oder?

Wie viel ein Fremder in einer Stadt an Steuern zahlt, in der er als quasi-Wanderarbeiter lebt, ist ne andere Frage.

Für 1 Abenteuer/Auftrag 1/3 des Jahres in der Herberge mit 3 Mahlzeiten inkl. Getränk leben zu können...
von Wolfio
18.03.2020 19:32
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Wie lukrativ ist Heldentum?

130€ Tagessatz sind 3900€ Netto im Monat... Weiß ja nicht, was du arbeitest, aber für "Ich tu mal paar Tage was und den Rest des Monats lieg ich im Hotel auf dem Bett...." schon ok.

Zumal ich hier wie gesagt mit Hartz 4 Tagessatz von 13.50 pro Tag als Grundlage gerechnet habe.
Also explizit ein Satz mit dem "3 Malzeiten in einem Motel/Hotel für 4 Monate...." wohl definitiv auch eine Frechheit wäre, oder?

Und nochmal verdeutlicht: Aufs Jahr gerechnet:

Du arbeitest von Neujahr bis Mitte Februar. (6 Wochen)
Den gesamten restlichen Monat kannst du im Gasthof auf Mindeststandard leben, ohne IRGENDWAS tun zu müssen. Weder irgendwie arbeiten, noch mithelfen, noch sonst irgendwas... Das sind 50 Wochen blau machen, für "geregelt Frühstück, Mittag, Abendessen mit Bier/Saft und Unterkunft"
von Wolfio
18.03.2020 18:54
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Korwarin hat geschrieben:
18.03.2020 18:22
Würde er sich allerdings entscheiden, davon erstmal zu leben, dann würde ihm das Geld für 200/1.5 = 133 Tage genügen.

Selbst bei einfachsten Mahlzeiten und karger Ruhestatt könnte er sich gerade einmal ein Drittel eines Jahres versorgen.
Für 1-2 Wochen (in der Regel gehen ABs ja selten länger) Arbeit ist das wohl mehr als fürstlich....
Wir sprechen hier immerhin von 1/3 des Jahres nur im Gasthof faulenzen und Bier+Eintopf vernichten.
Also kein weiteres Arbeiten oder IRGENDWAS sinnvolles nebenher tun, im Gasthof mithelfen, etc.


Mal als Gegenbeispiel:
Tagessatz Hartz 4 sind 13.50€
Das heißt, jedem Helden stehen für diesen 1 Auftrag etwa 1800€ zu.
Und in der Regel gehen davon weder Steuern noch ähnliches ab, da Helden auf der Walz sowas ja eher weniger zahlen. Außer sie sind in einer Zunft oder Gilde.

Nehmen wir mal an, das AB dauerte 14 Tage (was it schon verdammt lang ist für ein AB...): dann haben wir hier einen Tagessatz von etwa 130€ pro Tag Arbeit. Bei 8 Stunden Arbeit pro Tag sind wir hier also bei mehr als 16€ je Stunde Arbeit.
Und wie gesagt: Pro Person.

Korwarin hat geschrieben:
18.03.2020 18:22
Sowohl Belohnungen in Abenteuern, als auch die Preise für hochwertige (Nicht magische) Ausrüstung ist imho viel zu niedrig. Erstere, weil sie in der Regel nicht mal ausreichen, um Grundbedürfnisse abzudecken, geschweige denn Reisekosten, die auf jeden Helden auf Wanderschaft zukommen.
Sehe ich beides anders. Wenn man einmal vergleicht, was für ein TP+2-Schwert benötigt wird... ist der Preis hier fast schon zu hoch angesetzt. Was aber (wie bei Heiltränken) schlicht daran liegt, dass die Ökonomie möglichst Spieler-Geld-vernichtend ausgelegt sind. Dinge, die für Helden in Abenteuern wichtig sind, sind deutlich teurer, als weniger benötigte Dinge, die aber eigentlich für die Allgemeinheit zwingend nötig sind. Ich sag nur: Guck mal ins ZooBot und guck dir da die Preise für Rohpflanze und die für Produkt an. Und teilweise ist die Verarbeitung sowas wie "Wirf es ins Wasser" oder "Trockne es".
von Wolfio
18.03.2020 16:17
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Foxfire hat geschrieben:
18.03.2020 14:20
Ich persönlich vergebe als SL recht großzügige Belohnungen wenn es "nur" um Dukaten geht.
Bitte auch immer dran denken, dass es in die Welt passen muss.
Ich finde es gibt nichts lächerlicheres, als wenn das Bauerndorf, dass seit Monaten von der Räuberbande ausgepresst wird, den Helden nach der Rettung pro Nase 10 Dukaten oder mehr zahlt. Selbst 2-3 wären da schon skurril.
von Wolfio
14.02.2020 01:21
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Naja... für TP+1 AT+1 ist die Erschwernis +8... vor etwaigem Werkzeug ab einem TaW 15.
Für TP+2 sind es +6 ab einem TaW ab 8.

Also wenn ein Spieler sagt, er hat Grobschmied auf 7 oder 8 und würde gerne mit einer verbesserten Waffe starten... Besonderer Besitz ist das nicht.
von Wolfio
14.02.2020 00:46
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Tarak hat geschrieben:
13.02.2020 17:02
Is halt die Frage wie verbreitet die sind bzw auch wie teuer.
Bei uns hab ich in 5 Jahren DSA noch nie sowas irgendwo zu kaufen gesehen.
Wir haben sowas immer nur als Belohnung bekommen bzw gefunden - mehrheitlich aber selber hergestellt.
Dann ist das vermutlich ein Darstellungsfehler. Ich mein... wenn ihr als Helden sowas relativ problemlos in einer fremden Schmiede herstellen konntet, weil +1 TP oder ähnliches halt echt kein Ding ist.... dann dürfte es bei jedem Schmied auch etwas bessere Waren geben, die dieser als "Werbestücke" ausliegen hat. Quasi mit dem TP+1-Schwert ködern und dann dem interessierten Käufer anbieten, er könne noch etwas besseres haben ;)
von Wolfio
13.02.2020 16:10
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Tarak hat geschrieben:
13.02.2020 15:54
Für 99,99% der Aventurier reicht Durschnittsware.
Ich wunder mich eher darüber, dass Spielerhelden von Kämpferprofessionen nur mit der 08-15-Waffe starten.
Ich mein... TP+1 oder leichte Anpassungen erschweren die Probe quasi kaum... Und wenn ich als Adersin oder Dom Talfan meinen Schüler in die Welt hinausschicke, geb ich ihm doch sicher nicht die Standardwaffe mit, sondern eine "gute Waffe".
Tarak hat geschrieben:
13.02.2020 15:54
Der normale Handwerker hat ja sein Auskommen.
Klar könnte der in ne andere Stadt/land reisen, sich da vll neue Dinge/Techniken abgucken.
Bei UNS is Aventurien aber (abseits der Städte) recht gefährlich - es is also n Wagnis was man nich eingeht, wenn man nicht muß.
Wie machen es dann Müllergesellen, Handwerker und Co mit der Walz? Nur in bewaffneten Trupps? Gar nicht?
von Wolfio
10.02.2020 04:52
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Galliad hat geschrieben:
10.02.2020 02:53
ich rücke ihn langsam von weißgrau zu dunkelgrau. was, wenn er visionen bekommt, die ihm zeigen, dass bestimmte gruppen böser sind als er dachte, oder nicht so böse sind, dass man sie bekämpfen soll. gerade carypta ist da sicher subtil. ich hab mit der kampagne lange genug zeit ihn zum heptarchen der meere zu verführen.
Wäre da Blakaraz ("Die haben es verdient, Vergeltung!") oder Tasfarelel (Profit!) nicht passender als Chary?
von Wolfio
09.02.2020 21:27
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Fridolin hat geschrieben:
09.02.2020 21:18
eder hat aktuell vllt so knapp 200 Dukaten auf der hohen Kante und mehr oder weniger ausgemaxte profane Ausrüstung + Pferd. Aber das eben auch erst mit sehr hoher Stufe und vom eigenen Haus mit Grundstück sind wir auch noch weit entfernt.
Kannst du das etwas präzisieren?
Was verstehst du unter "hoher Stufe" und "ausgemaxte Ausrüstung + Pferd"?
von Wolfio
09.02.2020 19:05
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Leta hat geschrieben:
09.02.2020 18:41
Das Problem entsteht auch wenn der Abenteuerautor an SO 1-5 Abschaum denkt und die Heldengruppe aber aus SO 7-10 Helden besteht.

Ich finde ja immer zusätzlich zu Dukaten „immaterielle“ Belohnungen gut. Verbindungen, Lehrmeister...
Das auch. Andererseits hatte ich echt schon ABs erlebt, wo ein Dorf mit 50 Einwohnern immer wieder mit Räubern Probleme hatte, den 6 Helden dann aber pro Kopf 10 Dukaten zahlen konnten und sich sogar auf 15 Dukaten hochhandeln ließen. Der Vorschlag meines Söldners, die Banditen zu erschlagen und selbst das Dorf auszunehmen... kam nicht sooo gut an ;)
von Wolfio
09.02.2020 15:36
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Wie lukrativ ist Heldentum?

Zumal: Wer ist denn in vielen Fällen der Auftraggeber? Der Graf oder Herzog wohl kaum. Bei den größeren Kampagnen ist das vielleicht der Fall, aber bei vielen Abenteuern ist es eben der mittellose Adlige oder das Bauerndorf, dass die Helden anheuert. Und wenn die sich nun einmal nicht mehr leisten können... Mein Phexgeweihter versucht ja immer, seine Entlohnung danach zu richten, was der Auftraggeber entbehren kann. Dann kostet es das Dorf eben deutlich weniger, die Räuberbande zu erledigen, als es den Grafen kostet, dessen Truppen grad gegen die Orks stehen und den Baron, dessen Garde grad im Heerbann der Kaiserin wider die Schwarzen Lande stehen, nochmal weniger.


Wie sehr sich "Heldentum" lohnt, hängt auch immer davon ab, FÜR WEN man arbeitet und nicht nur WAS man arbeitet.