Die Suche ergab 75 Treffer

von Wolfio
19.02.2021 14:03
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Skalde hat geschrieben:
19.02.2021 12:05
Selbst wenn diese Höllenseite mal in halbwegs normaler Zeit lädt, muss man sich immer noch mit ihrer internen Suche herumschlagen. In einem PDF mit Volltextsuche wird man vermutlich schneller fündig. Dir Regelwiki ist ein äußerst unzureichender Ersatz.
Der größte Nachteil des Regelwikis ist, dass es eben nur ein Regel-Wiki ist.
Wenn ich Infos zu Abenteuern aus DSA 5 brauche, hilft trotzden nur das Wiki Aventurica und dsa DSA-Forum.
von Wolfio
18.02.2021 16:05
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
18.02.2021 16:03
Quintian hat geschrieben:
18.02.2021 15:10
Gefühlt kommt in der Redax vor allem eines raus: Crunch. Der Fluffanteil ist... ui.
Mir scheint, jede Pflanze im Herbarium bekommt mehr Fluff als die Kirchen der Zwölfe...
Wobei ich lieber den Fluff zu den Pflanzen habe als zu den Kirchen :wink:
Solange das wofür ich mich interessiere Fluff bekommt, bin ich zufrieden. Kann aber verstehen, dass andere mit anderen Hierarchien es gerne anders hätten.
Wobei man doch eher Diener der Kirchen spielt, als Pflanzen ;)

Und da sollte man als Neulings-Spieler schon auch die Infos aus DSA 5 haben können und nicht aus 4.1 oder älter
von Wolfio
18.02.2021 15:11
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

pimpfl hat geschrieben:
18.02.2021 13:52
Ja, aber das sind vermutlich genau 2 Seiten und es kann ja auch sein, dass man in der Zeit gar nicht spielt. Wenn ich mir die Umfragen so ansehe im Orkenspalter sind die Jetztzeit-Spieler die Minderheit.
Was auch am Mangel an wirklich interessanten Kampagnen liegt. Theaterritter im Bornland, Kemi-Keile im Tiefen Süden...
Traurig aber wahr: Das Mittelreich ist und war nun einmal DIE Kernregion von DSA. Und ob in Notmark ein Sack Hafer oder der Graf umfällt... naja...
Quintian hat geschrieben:
18.02.2021 15:10
Gefühlt kommt in der Redax vor allem eines raus: Crunch. Der Fluffanteil ist... ui.
Mir scheint, jede Pflanze im Herbarium bekommt mehr Fluff als die Kirchen der Zwölfe...
Traurig aber wahr (bisher)
von Wolfio
18.02.2021 10:04
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Eadee hat geschrieben:
18.02.2021 09:59
Nein, ich bin froh um den DSA-Baukasten. Vom Prinzip her ist DSA5 bei der Generierung in die richtige Richtung gegangen... nur wenn ich halt nichts was ich von den AP kaufen kann für gute Regeln halte hilft mir das wenig dass das System des Kaufens gut funktioniert.
Oder bestimmte Professionen einfach X AP der Generierungs-AP schlicht dafür verheizen müssen, überhaupt das zu sein, was sie sind.
von Wolfio
18.02.2021 09:44
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Skalde hat geschrieben:
18.02.2021 09:39
Midgard kenne ich nicht, von daher danke für die Warnung.
Midgard hat durchaus coole Ideen, aber mit Midgard 4 war es durchaus möglich, dass dein Gnomen-Magier an der Generierung gestorben ist und nicht spielbar war, weil er quasi Dauerkomatös war.

Und als Krieger kamst du in den Genuss von Hauptwaffe auf +7 + 1W20. Solange der Wurf unter 20 lag, war er automatisch gescheitert. Selbst meine Krieger auf Stufe 6-7 hatten maximal 14-15 Punkte in ihrer Hauptwaffe. Und dann kam da der Gegner, der den Angriff abwehren konnte, indem er mit seinem Verteidigungswert (bei Spielerhelden mindestens 10-12) +1W20 über den Wert gewürfelt haben, den du erreicht hast.

Dafür war das Ausdauersystem echt verdammt gut und hat Kämpfe echt gut beschleunigt.


@Wight Midgard 4. Deswegen waren die Änderungen zu Midgard 5 auch nen extremer Schritt (Allein dass der Krieger nun mit seiner Hauptwaffe auf 12 statt 7 am Start kam... )
von Wolfio
18.02.2021 09:37
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Wight hat geschrieben:
18.02.2021 09:34
WeZwanzig hat geschrieben:
17.02.2021 20:59
Mikal Isleifson hat geschrieben:
17.02.2021 20:09
Ein Band Fluff, ein Band Crunch.
. Was ich zum Beispiel nicht spielen kann sind: Travia-Geweihte (nach Swafnir die wohl wichtigste Gottheit), Efferd-Geweihte, Firun-Geweihte, Ifirn-Geweihte, Hammerfaust-Kämpfer, Klabauterlehrlinge (Schelme), Eulenhexen, Hranngar-Paktierer. Und das obwohl man für alle diese Professionen die Regeln bereits ausformuliert hat..
Die Sachen kommen doch in das Regelwiki? Da nehme ich die Profession immer raus (da ich die Regelbände selten kaufe).
Ich weiß, ungewohnt: Aber es gibt Gruppen, da gilt "Tablet oder Handy am Tisch" immer noch als nur geringfügig schlimmer, als mit der Freundin des SLs schlafen. Bei zumindest einer Gruppe die ich kenne sogar als schlimmer...
von Wolfio
18.02.2021 09:28
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Skalde hat geschrieben:
18.02.2021 09:25
Ich kenne niemanen, der DSA wegen der Regeln spielt.
Anwesend. Aber ich komme ursprünglich von Midgard... Da war DSA4.1 wie Balsam (Zauber und Redewendung)
von Wolfio
11.02.2021 23:32
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

WeZwanzig hat geschrieben:
11.02.2021 21:18
Die ZooBot war damit aber auch abgeschlossen
Das ist so nicht richtig. Explizit sogar nicht.
Das ZooBot sagt explizit, dass es nur eine Auswahl darstellt und noch deutlich andere Pflanzen und Wesen in Aventurien gibt, die nicht im Buch erwähnt werden.
WeZwanzig hat geschrieben:
11.02.2021 21:18
Chimären sterben jetzt nach spätestens 6 Jahren, und vieles mehr.
Ich weiß nicht ob schlecht recherchiert wurde, ob man einfach anders seien wollte, warum es nicht kommuniziert wird, aber alles in allem gefällt mir diese Richtung nicht.
Die Idee war dabei wohl eher, dass man sich weniger Gedanken um etwaige Chimären in DSA machen muss. Ich frag mich ja immer, warum in so wenigen Abenteuer entflohene Chimären oder Chimären als Diener etwaiger Schwarzmagier oder Hexen vorkommen :)
von Wolfio
11.02.2021 17:30
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Timonidas hat geschrieben:
11.02.2021 17:16
Also die Höhlenspinne befindet sich seit 2015 nur an einem Ort, und das ist der Aventurische Almanach. Aber ich finde auch dass was du hier ansprichst ist ebenfalls mein größter Kritikpunkt an DSA 5. Nur meine bevorzugte Lösung wäre nicht ein Sammelband von Stat Blöcken sondern eine funktionierende Regel Wiki bei der man auch die Zauber/Tiere/Pflanzen anständig sortieren kann, das würde für mich eigentlich die meisten Probleme von DSA 5 entschärfen.
Faustregel: Ein Regelwiki ist so lange der Verbündete, wie man trotzdem noch die Bücher braucht. Wenn man alle Regeln und Werte aus dem Wiki kostenlos bekommt, schießt man sich als Verlag selbst ins Knie... mit ner Balliste.

Und selbst das ZooBot bekommt es hin, zwischen Wertekästen und Illustrationen zu wechseln. Auch 90% der anderen Regelwerke, sei es DnD 5e, Midgard 5 oder Splittermond bekommen es hin. Die Frage is da ja auch, ob man wirklich zu jedem Vieh oder Ding zwingend ein Bild dazu braucht. Und wenn, wie groß man dieses Bild ansetzt.
von Wolfio
11.02.2021 16:46
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Bestiarium und Herbarium sind tatsächlich die Dinge, die mich bei DSA5 am meisten stören. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, Pflanzen und Tiere zu trennen, aber dann bitte auch die entsprechenden Bände ordentlich nutzen. Das wir trotz Bestiarium und Herbarium in mehreren Bänden noch nicht einmal ansatzweise so eine Vielfalt haben, wie das ZooBot es alleine geliefert hat, halte ich für eine der größten Schwachen bei DSA5.

Zumal hier ja das Material wirklich bereits vorlag und vor allem neue Illustrationen der Punkt waren...
Böse formuliert: ZooBot und das geniale Fanbprojekt des DSA-Forums liefern vermutlich das 10-fache an Material, was in Bestiarium und Herbarium 1-5 erscheinen wird. Und das ist schon echt schade. Und ja... da frag ich mich, ob man hier nicht auf Kosten der farbigen Bilder auf Inhalt verzichten musste, da das Buch sonst zu teuer geworden wäre...
von Wolfio
16.01.2021 21:16
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
16.01.2021 20:13
Ne mal ehrlich, ich finde Orks sollen und dürfen auch mal die Bösen sein. Nachdem man ja (und das auch durchaus zurecht) versucht menschliche Kulturen weniger als persé böse dar zu stellen braucht man jemanden auf den man einfach mal draufhauen kann.
Aber auch hier darf und sollte man ja mal ab und an einwerfen, dass die Orks auch nicht aus Prinzip böse sind und sie auch Lebewesen mit Gefühlen, Ängsten und Wünschen sind.
Da gibts ja auch Behauptungen/Argumente, dass Orks ja rassistische Stereotypen gegenüber Afroamerikaner darstellen. In DnD vllt stärker als in DSA, aber die Fraktion, die in allem Rassismus und OT-Anleihen/Vergleiche sieht, ist eben vorhanden. Ich verweise dazu mal auf die Sensetive reading-Diskussion im Diskussionsboard.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
16.01.2021 20:13
Wobei mir Heldentrutz auch sehr gut als Einsteigerregion gefällt.
Generell ist Weiden, Kosch und Greifenfurt als Startregion deutlich besser geeinget als viele andere Regionen, weil eben sehr klassisches und reines DSA ohne etwaige Zusatzglauben, etc (Stichwort: Streitende Könige sind ne super Startregion, man muss nur Sumuglaube, Synkretismus, etc rausrechnen...)
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
16.01.2021 20:13
Man könnte auch nach dem Ausbrechen eines Konfliktes und einer eventuellen Grenzverschiebung immernoch Orks spielen. Ich würde aber zugunsten von dem "schönen" Krieg die Spieler, die Orks spielen wollen hinten an stellen.
Ich bin ja weiterhin der Meinung, dass nicht alles, was über Kultur und Hirn verfügt auch zwingend Spielerrasse sein muss. Ich finde, dass eine genaue Beschreibung der Kultur und der regeltechnischen Generierungswerte immer auch etwas vom "Zauber" der fremdartigen Völker wegnimmt. Gilt im selben Maße für Shakagra oder Trolle oder Goblins.
Unsere Gruppe hat z.B. als eine Spezies in Aventurien (seit etwa 1038 auftretend) Rattlinge, also Ratten-Humanoid-Chimären, die wirklich rein als Gegner konzipiert sind.
von Wolfio
07.12.2020 10:33
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Korwarin hat geschrieben:
07.12.2020 10:30
Hallo!
Wolfio hat geschrieben:
07.12.2020 00:44
Weswegen ich bei Rassen/Spezies-Bänden skeptisch bin: Wäre das denn politisch Korrekt, die gesondert zu behandeln?
Ist es wirklich sinnvoll, sich über dieses durch das Internet völlig von seiner ursprünglichen Intention - der Schutz von Minderheiten - entfremdete Argument zu diskutieren, wenn das daraus potentiell resultierende Produkt völlig der Fantasie der Autoren entspringt, weil es Achaz, Goblins und Orks in unserer realen Welt schlicht nicht gibt?

Ich denke Nein.
Dem schließe ich mich auch an, aber es gab hier im Forum schon genug Diskussionen um Einteilung in Rassen/Spezies. Und auch in der Redax, etc
von Wolfio
07.12.2020 00:44
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Weswegen ich bei Rassen/Spezies-Bänden skeptisch bin: Wäre das denn politisch Korrekt, die gesondert zu behandeln?
von Wolfio
27.11.2020 14:43
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Da fehlt aber noch Darpatien bzw die ehemalige Wildermark.
von Wolfio
27.11.2020 00:48
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Selbes gilt für die Achaz im Dschungelband :)

Ich tippe also mal auf Regionalbände und für Achaz, Goblins, Zwerge, Elfen und etwaige Sonderdinger jeweils ein extra Band. Allein schon, weil Angroschs Kinder und Aus Licht und Traum entweder sehr beliebt oder durch die Sternenträger-Kampagne enorm gepusht werden.
von Wolfio
08.11.2020 23:49
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Womit willst du denn so einen Schwertzug im Feindesland ernähren? Da gibt es doch kaum was
von Wolfio
05.11.2020 23:02
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
05.11.2020 22:54
Aber es gehört doch zum medivalen bis früh neuzeitlichen Setting von DSA, dass das Feudalsystem/Ständesystem 'gut' ist und man bewusst dieses fremdartige - weil Fantasy rpg - genießen kann.
Ich weiß das, du weißt das.... einige Autoren ignorieren das gerne mal.
Da ist Obrigkeit und "keine Demokratie" sofott negativ.
von Wolfio
05.11.2020 22:04
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
05.11.2020 20:48
Hervorhebung durch mich.

Dazu kommt, das mit dem PVademecum, Krieger, Krämer und Kultisten und auch seit Regelwerk/AG1 die PK/PGeweihten endlich (etwas) sympathisch(er) dargestellt werden.

Daher hoffe ich, dass die Praioskirche im HORAS(!)reich, dem "Kernland des 12G-Glaubens" endlich langsam wieder den Einfluss bekommt, die sie(auch gemäß ihren Aspekten) haben sollte, also sprich: Nicht mehr nur laut WdG / AG1 Einfluss "groß" im HR (im Rahem der 'übrigen' 12G Lande) hat, sondern dass dies auch in der künftigen RHS (anders als in FHI, wo die nur hinlänglich oder ansehnlich hat) berücksichtigt wird.
Das hängt halt davon ab, ob man wieder Autoren an Abenteuer über Praiosgeweihte ran lässt, für die alle Obrigkeit und Recht und Ordnung "Rechts" ist und damit lächerlich bis böse dargestellt werden muss. Selbiges gilt auch für die Rondrakirche.
von Wolfio
30.10.2020 01:03
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Das kannst Du natürlich mit absoluten Zahlen untermauen? Ansonsten ist das weder fun noch ein fact.
da fehlt ein "die ich kenne". Das ist irgendwie rausgerutscht.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Dieses "Kinners" ist sehr störend. Ich bin älter als Du und empfinde es generell als sehr respektlos. Ansonsten ist Deine Aussage natürlich nicht falsch, die Inspiration ist aber mehr als deutlich.
Die Inspiration ist ein sehr positivistisches Arabien-Bild, basierend auf "Seven pillars of wisdom" und etwaigen Karl May-Romanen. Zumindest hatte ich es bisher immer als solches wahrgenommen.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Dieses "Kinners" ist sehr störend. Ich bin älter als Du und empfinde es generell als sehr respektlos. Ansonsten ist Deine Aussage natürlich nicht falsch, die Inspiration ist aber mehr als deutlich.
Dann benutze ich es in Unterhaltungen mit dir nicht mehr, entschuldige bitte.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Beweis für die Behauptung? Auch das Zwölfgötterpantheon hat seit 1000+ Jahren nicht-karmale Entitäten, die angebetet werden.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Ist er, was willst Du damit sagen?
Gab dazu doch mal die Aussage der Redax, dass man in der Regel eher auf "X wird bei Y unter anderem Namen verehrt" zurückgreift, um die Anzahl der Götter insgesamt nicht unbegrenzt auszudehnen. Gravesh war dafür ein Beispiel. Hier hätte man problemlos einen orkischen Feuer- und Handwerksgott einbauen können, der sich mit Ingerimm und Angrosch um den Posten kloppt.
Lafayette hat geschrieben:
29.10.2020 12:33
Im Lieblichen Feld wurde und wird er als Gott angebetet.
Was aber primär dem Nationalismus des Horasreiches und dem Konzept der Vergöttlichung des Kaisers geschuldet sein dürfte.
Auch im Horasreich wird der Horas und auch Horas selbst jedoch nicht als Gott verehrt. Das ist so nicht korrekt.

Wiki: Der Halbgott Horas wird vor allem im Horasreich angebetet und gilt dort als Erz-Alveraniar und Gesandter aller Zwölfgötter.
von Wolfio
29.10.2020 11:43
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Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
29.10.2020 09:37
- Gleichzeitig glauben die Nostergaster ja grundsätlich (auch) an die 12G, auch wenns kein SHE gibt und mindestens in Andergast die Druiden auch eine religiöse Größe sind (was aber einen Niedersachsen wie mich nur noch mehr an das eigene Land erinnert...naja...bevor Karl in Verden klar Schiff gemacht hat XD )
Jain. Wenn in den großen Städten. Aber auch da herrschen verschiedenste Synkretismus und Mischformen aus Zwölfgötterglaube und Naturglaube vor. Ich sag nur mal Tsatuara und Waldgeister, sowie Tierkönige.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Manchmal ja, manchmal nein. Beispiel Aserbaidschan/Armenien, Israel/Palästina, da muss man jeweils weit über 1000 Jahre zurückgehen um zu verstehen wie es zu den Konflikten kommt und es hilft sie zu verstehen und ein zu schätzen.
Das muss eine Regionalspielhilfe doch aber nicht leisten. "Ständig im Krieg miteinander liegende Nachbarn", "Letzter Krieg ist jetzt <hier Zahl einfügen> Jahre her", "Seitdem <k>ein (brüchiger) Frieden", "Trotzdem weiter Vorurteile auf Konflikte", "Letzte Jahre <k>eine beginnende Annäherung durch neue Herrscher"

Reicht vollkommen. Und die Beschreibung war jetzt für Israel. Was die Ursache für den Krieg ist, wer welche Schlacht gewonnen hat, etc. --> Braucht es nicht fürs Verständnis der Region in dem Maße, dass man darin spielen kann.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Aber um einschätzen zu können wieso aktuelle Umstände so sind wie sie sind und um Veränderungen sinnvoll wahrnehmen zu können braucht man geschichtliches Wissen.
Aber primär eben Zeitgeschichte. Im Falle von Andergast/Nostria bestenfalls die Geschichte der letzten 10-20 Jahre IT. Alles andere kann dann eben wirklich in einen Erweiterungsband für Meister- und Hintergrundinformationen ausgelagert werden. Ein Regionalband, den sowohl Meister als auch Spieler weitgehend spoilerfrei lesen können... hätte doch deutlich mehr Reiz.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Ich schon.
Aber es kann durchaus sein, dass ich da eine nicht mehrheitsfähige Meinung habe.
Damit wärst du jemand, der große Freude an dem "Historia - Streitende Königreiche" Band hätte ;)
Du leihst mir den dann doch sicher mal aus ;)
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Das ist richtig und ich bin mir dessen bewusst. Nachdem ich aber sowieso keine älteren Quellen besitze, die anderweitige Informationen enthalten, ist für mich die HA das Nachschlagewerk. Anmerken muss ich aber auch, dass ich lieber harte Fakten gehabt hätte. Aber ich verstehe auch hier wieso es nicht so gemacht wurde.
Da können wir mal per PN drüber schreiben :)
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Na da haben wir doch schonamal eine gemeinsame Basis :cookie:
Nach dem Smilie hatten wir die auch so ;P
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Aber diese hat halt nichts mit Dämoneninvasionen zu tun, nichts mit Göttern sondern "König A möchte Gebiet B haben und marschiert da ein" oder "Wichtige Person C benötigt Hilfe in der Auseinandersetzung mit Organisation D" usw.
Was in einem zerfallenden Mittelreich mit sich streitenden Baronen und Fürsten deutlich einfacher geht, als in einem "heile Welt"-Mittelreich. Und für die Organisation D(ämonenbündler) finden wir auch sicher was :P (Für das D können wir aber auch Drachenkultisten, Dämokraten oder Dienstbotenzunft einsetzen)
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Mach eine Kampagne in der die "Muslime" die "Guten" sind und weitet den "Kult" ein bisschen aus, so dass er Salonfähig wird. Am besten von einem Betroffenen geschrieben. Das wäre zumindest meine Methode ohne Garantie auf Erfolg. Ich glaube das man die Darstellung durchaus weitestgehend so gestalten kann, dass jeder damit leben kann.
Problem: Wir haben keine Muslime in DSA.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Grundsätzlich glaube ich aber, dass dadurch, dass auf jeden sehr viel Rücksicht genommen wird, bestimmte Entwicklungen unmöglich oder zumindest sehr schwer umzusetzen sind.
Ich zitiere mal einen berühmten Satiriker: "Political Correctness ist der Tod der Satire und des politischen Kabarett".
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 09:51
Besonders das mit der nicht vorhandenen Gleichberechtigung in Nostergast ist für Einsteiger meistens sehr angenehm (was viel über unsere Gesellschaft sagt).
Fun fact: Die Mehrheit der Leute die ich kenne, die die Geschlechterungleichstellung in Andergast (Nostria ist explizit Gleichberechtigt) toll finden, sind Frauen. u.a. weil es das Charakterkonzept der sich selbst emanzipierenden jungen Frau ermöglicht. Also Charaktere Richtung Mulan, etwaige Snow White Varianten oder das klassische "Sollte zwangsverheiratet werden und ist deswegen abgehauen um Abenteurerin zu werden", aber eben auch die Arya Stark-Version, die heimlich vom Vater ausgebildet wurde, etc.
Mag natürlich anderen anders gehen.
Grakhvaloth hat geschrieben:
29.10.2020 10:13
Könnte man die (bereits in einem anderen Thread vor kurzem angesprochenen) Frauen Rastullahs dazu nutzen, die Götterwelt der Novadis polytheistischer werden zu lassen?
Ich glaube nein. Wenn man Rashi einfach zu einem weiteren Götterfürsten erklärt, werden die Novadis zum einen noch deutlich mehr von Zwölfgöttetgläubigen abgelehnt (Amtsanmaßung!), zum anderen ist sowohl Boron als auch Praios immer noch Primus inter pares" und nicht "Chef mit Hofstaat".
Skalde hat geschrieben:
29.10.2020 10:19
Das gibt es doch schon länger. "Der Löwe und der Rabe" ist älter als ich. Die Novadis leiden ansonsten einfach ein bisschen an der Missachtung, die alles, was nicht Mittelreich ist, jahrelang getroffen hat. Das finde ich als großer Fan arabischer Kultur und Geschichte sehr schade und hoffe, dass es sich nochmal ändert.
Novadis =|= Muslime, Kinners. Anleihen mögen vorhanden sein, aber das wars. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man von seinem Iman sehr sehr deutlich auf die Finger bekommt, wenn man dem von solch einer Darstellung erzählen würde. (Ich hatte mal mit einem sehr... überzeugten Christen eine Diskussion zu Praios...)
Grakhvaloth hat geschrieben:
29.10.2020 10:24
...und bei den Orks wird Rikai/Peraine verehrt, ohne dass es dafür Karma gäbe. Oder Horas bei den Horasiern.
Das liegt aber primär daran, dass man dort nicht noch mehr Götter einbauen wollte. Von wegen Gravesh ist ja eigentlich Ingerimm... ja genau. Zum Horas: Da ist weniger "Gott" als "Gotterwählt" die richtige Bezeichnung. Der Horas ist ja sehr deutlich als "Von Gottes(Praios) Gnaden" erwählt.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
29.10.2020 10:29
Das meine ich doch, bei einem Neustart hätte ich diesen Teil der Geschichte rasiert.
Neu DSA hätte unmittelbar bzw. max. 1 - 2 Jahre nach dem schwarzen Feldzug angesetzt.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
29.10.2020 10:29
Willkommen im Neuen Aventurien.
Wir schreiben das Jahr 1020 BF, die dritte Dämonenschlacht ist zu Ende und die alte Ordnung zerschlagen.
DAS würde halt quasi die gesamte Metaplotentwicklung von 4.1 killen. Und das geht meiner Meinung nach in die falsche Richtung. Mit JdF und Splitterdämmerung wurde viel Potential verschenkt, es wurde aber auch sehr viel sinnvolles eingebaut. Einzig über den "Zeitplan" kann man sich wohl zurecht streiten.

Der von dir beschriebene Punkt ist aber quasi 1:1 der Punkt, der am Ende der Splitterdämmerung, bzw dem Tobrienfeldzug (1039/1040) Fakt ist.
Nur halt eben mit Rohaja statt mit Emer. Ich finde halt, dass auf die Entwicklungen da recht wenig eingegangen wurde. Wenn eine meiner wichtigsten Städte von den Schwarzen Horden unter X überrannt und die Hauptstadt fast gefallen wäre, würde ich deutlich panischer Reagieren, als Rohaja.

Und selbiges gilt für das kleine scheinbar fürs Kaiserreich so unbedeutende Städtchen mit A im Horasreich. "Oh, da ist ein Stern eingeschlagen und hat eine der zentralen Städte ausgelöscht? Hmm... erstmal überlegen, was wir mit dem Amt des Erzherrschers machen und wer es bekommt..."
Sorry Khadan... aber hör auf zu ... und mach deinen verdammten Job als Horaskaiser.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
29.10.2020 11:08
Was relativ einfach wäre. Irgendeine große Schalcht in der die Novadis ein Echsenreich zerschlagen.
Rastulah wirkt ein Wunder und hoppla wer ist die Alte mit Speer und Schild an seiner Seite ?
Mein Vorschlag war ja: Nehmen wir Insekten. Rückkehr der Insektoiden.
Dann haben wir Yogg Sar... den Grund für den ewigen Hass in Andergast, die Skorpionkrige, den Großen Schwarm und die Wüste Khôm in einem Rutsch zusammen. Und das Grabmal der Schwarmkönigin können wir als Vor-Abenteuer verkaufen ;)
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
29.10.2020 11:08
Novadis sind schon lange nicht mehr die bösen Islamisten oder Osmanen - die sind nur wegen ihrer krassen Gebote als SCs unbeliebt.
Das waren sie auch nie. Sie waren schon immer Novadis.
Sie waren vielleicht an etwaigem Halbwissen zu der jüngsten der 3 monotheistischen Religionen geprägt und/oder inspiriert, sie sind und waren aber nie diese Religion. Eben diese Vergleiche sind ja das Problem: "Oh, dass erinnert mich irgendwie an X". Schön... das sagt eher was über den Spieler, als über den Autor aus.

Oder mit dem berühmt-berüchtigten Satz aus dem Deutschunterricht: "Was möchte der Autor uns damit sagen?"
Nur weil etwas an irgendetwas anderem angelehnt oder inspiriert ist, heißt das noch lange nicht, dass da irgendeine Artgleichheit bestehen würde.


Nachtrag: Mit den Worten Kiesows (recht frei): Denken Sie bitte immer daran, dass die beschriebenen Kulturen und Figuren nicht unsere modernen Ansichten teilen müssen. Auch wenn Tierliebe, Gleichberechtigung und Demokratie hochehrenwerte Dinge sind, müssen Ihre Helden das noch lange nicht so sehen.

Aber hey... es gibt ja mittlerweile auch Diskussionen, ob nur bisexuelle Menschen auch bisexuelle Menschen verkörpern dürfen... Ich frage mich ja, woher wohl das ROLLEN in Rollenspiel kommt? Bestimmt vom Rollen der Würfel, dass wirds sein.
von Wolfio
29.10.2020 00:35
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Thema: 5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Ich schreib dir ne PN

Ich ergänze oben aber mal zu einem "allgemein künstlerischen"
Shirwan hat geschrieben:
29.10.2020 00:31
unabhängig davon: Bist du selbst nicht Teil dieser Fraktion, "ich bin nicht glücklich mit der DSA5 Vorgehensweise und möchte diese geändert wissen"? Was ist denn der Sinn dieser Aussage? Menschen, die mit etwas unzufrieden sind, sollen diesen Unmut nicht ausdrücken?
Vorgehensweise zur Veröffentlichung sind etwas grundsätzlich anderes, als Entscheidungen zur künstlerisch-narratolgischen Entscheidung.
Bei letzterer sind Vorwürfe von Diskriminierung und Kritik halt deutlich schwieriger, da sie weit stärker von persönlicher Vorliebe geprägt sind und dazu neigen, Grundsatzdiskussionen über Rassismus, Vorurteile und Co zu triggern. Und damit kann man als Künstler/Autor halt nur auf 2 Arten arbeiten: "Ja, hatte ich so nicht auf dem Schirm, änder ich ab" oder "Ist mir bewusst, aber aus künstlerischer Sicht möchte ich die Entscheidung so beibehalten". Und beide Entscheidungen sind halt gleich legitim und gehören akzeptiert.

Wenn Ulisses sich dazu entscheiden würde, Utulus als kanibalistische Wilde darzustellen, kann man das gerne anmerken, wirkliche Kritik und Forderungen, das auf jeden Fall zu ändern, weil es Diskrimierung fördert... läuft aber zumindest meiner Meinung nach ins Leere. Hier ist dann ein "Würde ich anders machen, aber so ist es nun einmal" die sinnvollere Haltung zu.

Als Verlag kann man auf Kritik an der Publikationspolitik halt einfacher und deutlich besser reagieren, als auf Kritik an künstlerischen Entscheidungen in Produkten. Man kann nur sehr schlecht das Produkt zurückrufen und neu machen. Das vertragen selbst größere Verlage nicht auf Dauer.
von Wolfio
28.10.2020 23:26
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
28.10.2020 09:09
Hintergrund ist ohne Geschichte wertlos. Man kann über fast keine Dinge in unserer Welt reden, wenn man deren geschichtliche Entwicklung nicht kennt. Da hätte ich lieber den einen dicken Band. Ich halte einen Reset aber nicht für sinnvoll.
Auch in unserer Welt kann man aktuelle Situationen und Regionen verstehen, ohne die Geschichte der letzten 1000 Jahre im Detail zu kennen. Die letzten 10-15 Jahre in einer Kurzzusammenfassung sind da meistens schon mehr als genug. In einer Fantasywelt noch um so mehr. Siehe Serien wie Game of Thrones, wo vermutlich die überwiegende Mehrheit der Zuschauer nie auch nur ein Lore-Video oder Buch gelesen haben wird. DnD und viele andere Setting-Systeme setzen sogar explizit darauf, dass Geschichte optional ist. Auch ein großer Teil der modernen Literatur (und auch klassischen Literatur) verzichten auf einen umfassenden Hintergrund, der bis ins Detail erklärt, warum Königreich X und Grafschaft Y sich nun feindlich gegenüberstehen. Für das Beispiel der streitenden Königreiche: Niemand braucht Infos, wer in welchem der X Kriege genau angefangen hat, um die Region zu spielen. Das kann man also durchaus in einen extra Band packen. Dann hat man im in der Seitenzahl scheinbar begrenzten RSH auch genug Platz für eine breite Übersicht verschiedener Fraktionen.

Regionalband: Regionalbeschreibung, wichtige Personen, etwaige Zusatzregeln, Archetypen
Ergänzungsband: Geschichtlicher Hintergrund, Mysteria

Ich stimme dir zu, dass ein Reset nicht sinnvoll ist (vermutlich wäre ein Neustart der Welt recht sicher auch ihr Ende, weil weder genug neue Spieler dadurch angelockt werden, noch genug alte Spieler mit der quasi kompletten Retcon "ihrer" Welt glücklich sein dürften. Dickere Regionalbände wären sicher eine gute Option, scheint aber nicht gewünscht zu sein.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
28.10.2020 09:09
Mir hat die HA sehr gut gefallen. Ich sehe die HA als DEN Geschichtsband Aventuriens an und wenn sich die HA und ältere Quellen wiedersprechen, gilt (sollte es nicht besondere Gründe haben) die HA.

Bevor DSA dem beraubt wird, was es ausmacht (= Reset), soll es lieber ein paar Retcons geben um alles unter einen Hut zu bringen.
Den Anspruch hat die HA ja nicht einmal selbst. Sie ist ja extra als "Joa... ne Gigantin tratscht aus dem Nähkästchen".
Statt einem Reset oder etwaigen Retcons wären logische Fortentwicklungen deutlich sinniger, auch explizit im Kontext des Sternenfalls.
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
28.10.2020 09:09
Aventurien ist mMn nicht gedient, wenn das Mittelreich eine Klinge im Rücken hat. Ich spiele Aventurien nicht für das Setting der Schwarzen Lande, nicht für Dämonen(-verehrer), nicht für fliegende Festungen, nicht für göttliches Alveran Gekappel. Wobei letzteres gerne passieren kann, es wird mich nicht stören. Ich spiele Aventurien für die vielen kleinen weitestgehend profanen und menschlichen Konflikte die ab und an von größeren überschattet werden.
Ich mag mich irren, aber dann schätze ich dich mal nicht als den Spieler ein, der auf große BNT-Kampagnen und epischen Metaplot so viel Wert legt. Auch in einem zerfallenen Mittelreich und mit vielen Problemherden kann man ja immer noch
Eloquent Erlenfold hat geschrieben:
28.10.2020 09:09
die vielen kleinen weitestgehend profanen und menschlichen Konflikte die ab und an von größeren überschattet werden.
spielen. Quasi "Fernab der Fronten und Krisenzentren gibt es auch kleine Dörfer, die ihre ganz eigenen Probleme haben.
Lafayette hat geschrieben:
28.10.2020 09:22
Wenn die HA kein geschichtlicher Reset war, dann weiß ich auch nicht - aber die Xte HA-Diskussion brauchen wir wohl auch nicht anzufangen
Reset war es in der Hinsicht nicht. Oder wenn zumindest kein kompletter Reset. Aber die teilweise sehr negative Reaktion auf die HA zeigt ja auch, dass große Retcons und irgendwelche Resets nicht gewünscht/akzeptiert sind. Siehe auch die Diskussion zur neuen Regenwald-Spielhilfe.
Vasall hat geschrieben:
28.10.2020 09:29
Ich fand da viele gute Ideen drinn und war entsetzt, dass Weiden - meine Lieblingsregion - überhaupt nicht wieder zu erkennen ist. Es gibt noch nicht mal ein Bild von nem authentischen Weidener Ritter darin, stattdessen viel belangloser tratsch und generische Fantasie.

Naja, aber die Idee mit den Boxen ist trotzdem gut und statt in neu aufgelegte RSHs zu investieren würde ich mir noch mehr, stärker für sich stehende, Settingboxen wünschen.
Das gab es schon und es hatte seinen Reiz.
Ja... wirklich "Weiden" war die Einsteigerbox nicht, das stimmt schon. Aber ich halte hier die Fahne für die Einsteigerbox auch als 4.1-Fan(boy) hoch, weil sie mal mit dem Unsinn aufhört, eine der kulturell schwierigsten und von Aventurien abweichensten Regionen (Andergast/Nostria) als "Gute Startregion" darzustellen. Fun fact dazu: Sowohl die Spielsteinkampagne, als auch die Einsteigerbox, als auch die Einstiegsabenteuer von DSA3, als auch das Computerspiel Drakensang wählen nicht die streitenden Königreiche als Setting. Warum nur? (also.. außer der völlig untypischen Haltung zur Naturreligionen, der quasi Absens von Zwölfgötterglaube, der nur in Andergast und Novadireich vorhandenden Diskriminierung der Frau, der fehlenden Einbindung in die lebendige Geschichte (DAS Kernelement von DSA)....)
Vasall hat geschrieben:
28.10.2020 09:29
Der große Vorteil von DSA sind die zahlreichen Bühnen, die es durch die Vielzahl von Epochen und Regionen abdeckt. Das Angebot könnte man durch spezifische Regional- und Epochenboxen weiter abgrenzen und ergänzen.
Fun fact hierzu: Das gesamte Setting von DSA spielt realweltlich gesehen sehr homogen in der Epoche des Spätmittelalters (1250-1500). Verschiebungen der "Epochen" rühren schlicht aus den geschichtlichen Unterschieden zwischen Reich und Regnum Italiae her. Ich warte ja weiter auf den Vatikan in DSA ;) Aber wenn man sich Europa um 1400 anguckt... trifft man weitgehend jede Region in Aventurien recht gut. Ich werfe einfach mal den Unterschied der italienischen Kommunen zum Reich ein ;)
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
28.10.2020 10:21
Rastullah wäre da nur insofern ein Fremdkörper (...wie schon immer), wenn man darauf besteht, seinen Kult auf Teufel komm raus monotheistisch sein zu lassen.
Genau daraus erwachsen halt deutlich interessantere Konflikte, als aus "Ach, jetzt lasst den kleinen Rashi doch auch mitspielen. Rondra, hör auf ihn zu ärgern".
Hauptproblem ist dabei halt, dass man aus Angst, jemanden wegen seiner realen Religion auf die Füße zu treten, sowas nicht konsequent durchzieht. Eben weil man nicht das System sein will, bei dem "die Weißen die (quasi) Muslime zusammenkloppen dürfen". Siehe auch die Diskussion um die Darstellung von Waldmenschen und Tulamiden in verschiedenen Threads. Die "Ich bin damit nicht glücklich, also muss das geändert werden"-Fraktion ist halt leider allgemein künstlerischem Bereich wie im Hobby deutlich auf dem Vormarsch. Aber vielleicht bekommen wir ja bald einen Aufstand der bayrischen Spieler, weil die an ihnen angelegte Region (Andergast) immer als Hinterwäldler dargestellt wird. Oder von den schweizer DSAler, wegen der Darstellung des Koschs (oder ich hab beide Shitstorms nicht mitbekommen).

Ich könnte mich zumindest nicht erinnern, dass wir zu Andergast/Nostria, Siebenwindküste oder Einsteigerbox solche Rassismus- und Political Correcness-Diskussionen gehabt hätten, wie zum Regengebirge, weil dort ja ach so böse Rassen-Klischees fortgeschrieben würden, die (Zitat) "Spieler dazu ermutigen könnte, auch im realen Leben solche Klischees zu propagieren und auszuleben".
Hier kann man halt nur immer wieder den Satz predigen: Kinners: Das ist ein Spiel. Nicht die Realität. Es ist reine Phantastik, die muss nicht realitätsgetreu fasettenreich darstellen. Die darf mit Settings und Klischees arbeiten.
von Wolfio
28.10.2020 02:58
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Hinweis: Sorry für den langen Text... gehe dabei auf verschiedene Posts ein, so dass es etwas länger wurde.

DnD-Flüchtling hat geschrieben:
28.10.2020 00:37
Wenn der Wille da wäre, könnte man auch den Rastullahkult auch genausogut in das theologische Gebäude von DSA integrieren und in Zuge dessen seiner "Islamähnlichkeit" berauben. (die Novadis wären allerdings immer noch Sarazenen-Abziehbilder und religiöse Konflikte mit diesen hätten auch nach wie vor diesen Beigeschmack.)
Naja... Novadis ok. Aber generell fehlt es an religiösen Spannungen. Und wenn man religiöse Spannungen einbaut, kommt man früher oder später immer zum Thema "Wie stehen die Götter denn zueinander". Ein harmonisches "ach, die göttern da so nebeneinander her" ist möglich, aber halt recht nutzlos für Plotideen. Außer man will unbedingt die Fanatiker-drehen-am-Rad-Kreuzzug-Idee durchdrücken.

ABER: Auch wenn Ulisses da sehr skeptisch ist und es immer diesen Beigeschmack hat: Im Karmakorthäon werden sie um Religionskriege schlicht nicht herumkommen. u.a. allein schon, weil Rashdullah den Anspruch als monotheistische Religion vertritt. Es gibt kein Alveran mit vielen Göttern in dem der Glaube an den All-einen konsistent vertreten werden könnte.
Dass das Horasreich an Shinxir fallen und sich quasi ein neues Bosparan erhebt... wäre schon eine der besseren Optionen in dem Kontext. Und.... ob nen "dunkle Götter", "andere Götter" oder "Dämonen"... nimmt sich jetzt nicht wirklich was.
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
28.10.2020 00:37
Ich vermute mal, dass das nicht ernst gemeint ist; aber dennoch - ich denke, aus demselben Grund, aus dem Blizzard nie WoW 2 rausgebracht hat (obwohl ein Reset hier auch sehr viel Sinn gemacht hätte), wird es auch nie ein DSA 2.0 (also ein Setting 2.0, nicht die Regeledition) geben: Ein solcher Umbruch hätte immer das Risiko, dass du alle Leute verlieren würdest, die dir bis dahin immer noch die Stange gehalten haben, weil sie es nun als Gelegenheit ansehen würden, dieses Kapitel für sich abzuschließen, da es nun "ja zuende gegangen ist."
Die Idee nannte sich im weitesten Sinne "Splittermond" und läuft ja bekanntlich eher... suboptimal. Und ein konsequentes Reset-Worldbuilding müsste halt sehr massiv Dinge umstellen, so dass man dann auch gleich sagen kann: Aventurien hat es so nie gegeben... was man zu "Wir haben hier einen neuen Kontinent" vereinfachen kann. Lustiger Fun Fact: Mit Riesland, Myranor und Uthuria gäbe es diesen "neuen Kontinent" ja quasi. Leider ist das entweder etwas eingeschlafen oder wird eher stiefmütterlich behandelt.

Das Hauptproblem von DSA ist btw weniger das Worldbuilding, als vielmehr die sich entwickelnde Geschichte. Das ist aber auch gleichzeitig die größte Trumpfkarte von DSA. Die meisten anderen Systeme leisten sich schlicht kein sich immer weiter entwickelndes und veränderndes Setting mit übergeordnetem Metaplot.
DnD-Flüchtling hat geschrieben:
28.10.2020 00:37
Das wirft die Frage auf, wie gut es Ulisses eigentlich wirklich gelungen ist, neue Spieler anzuziehen.
Meine persönliche Position zu den RSHs ist, dass die 4. Edition in dieser Hinsicht dermaßen umfassend war, dass es sich kaum rechnet, neue zu kaufen, wenn man diese hat. Selbst die Erklärungen wie "es gibt halt jetzt besonders tiefgreifende Veränderungen in Region XY" ziehen nicht so wirklich: Wenn ich einen 300 Seiten starken Band habe, der auf Religion, Landschaft, Geschichte, Alltag, Kultur, Persönlichkeiten etc. eines bestimmten Gebiets eingeht, dann kann man die darin zu findenden Inhalte bestenfalls zu 20% glaubhaft durch aktuellere Inhalte austauschen; aber die anderen 80% müssten im Grunde bleiben wie sie sind - womit die Daseinsberechtigung umfangreicher RSHs sich schon erledigt hat.
(deswegen gibt es dann auch 2, 3, 4 verschiedene Bücher zu einem Hinterwäldler-Landstrich wie den Streitenden Königreichen)
Hart formuliert: Der Hauptzweck von neuen RSH ist weniger, dass Setting zu verändern, als das Setting allen zugänglich zu machen. Denn das ist und war ja tatsächlich das Hauptproblem für verschiedene Regionalspielhilfen: Die Rechte waren schlicht verschollen oder bei Autoren, die Ulisses lieber heute als Morgen im Regen stehen sehen würden.

Shirwan hat geschrieben:
28.10.2020 01:51
Edit: Ich will die 4er RSH übrigens gar nicht kleinreden, da waren richtige Perlen darunter. Aber nach meinem Empfinden finde ich es schon seltsam, wenn in einer Region in Aventurien in 10 Jahren so wenig passiert, so wenig neues ausgearbeitet wurde, so wenig dazu an Abenteuern geschrieben wurde, dass man da nach 10 oder noch mehr Jahren nur ein "kleines Begleitheftchen" rausbringen kann.
Hauptproblem: Keine Veränderung ohne Autoren.
Ulisses hat ja mehrfach deutlich gemacht, dass fehlende Entwicklungen oftmals auch daher rühren, dass die entsprechenden Autoren fehlen und man nicht großangelegte Veränderungen (erneut) im Boten durchdrücken will. Ein "OMG! Andergast hat alle Zwölfgöttergläubigen verbannen lassen, weil sie auf Naturreligion und Waldgeister setzen wollen" wäre sicher eine passende Veränderung (Sumuglaube und Naturreligion for the win, Kinners), aber da braucht es dann auch Autoren, die dazu mit Abenteuerideen kommen und diese schreiben wollen/können. Oder anders: Man stelle sich mal vor, die G7 einfach als Settingänderung von 3 auf 4 ohne entsprechende Kampagne... das hätte im Lebtag nicht funktioniert ;)

Ähnlich steht es ja auch mit anderen Regionen. Für den Regenwald hätte man übrigens auch deutlich mehr auf die Echsen-Karte setzen können. Ein erstarkendes, sich neu ausdehnendes Echsenreich von H'Rexem aus... gibt doch sicher einige Echsengötter, die neu nach Macht streben. Und sei es nur ein Gott wie Kor, der sich halt nach X Jahren als Juniorpartner der Rondrakirche denkt "Wisst ihr was, ihr Loser?! Echsen sind nicht solche Pussys, ich bin hier raus" und sein karma den Echsen zuschiebt, statt den paar Hansels von Gladiatoren und Söldnern. Shinxir könnte sich ähnlicher Techniken bedienen, etc. Leider fehlt Pyrdakor als BigBoss der Echsengötter... aber da fände sich doch sicherlich ein Ersatz. Und sei es Schnappi das kleine Krokodil (und jetzt habt ihr einen Ohrwurm muhahaha)
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
28.10.2020 02:55
Ein Neustart müsste noch nicht mal ein massiver Bruch sein. Wenn man den Kontinent neu konzipieren würde könnte die Form grob erhalten bleiben so dass sich auch alte Spieler zurechtfinden. Gleiches mit den Reichen, selbst die Geschichte könnte annähernd gleich bleiben.
Das Jahr Null in dem der Spieler zum ersten Mal einsteigt könnte dann ein Zeitpunkt sein der mit dem Karmakorthäon zusammenfällt.
Auch wenn DSA-Spieler in der Mehrzahl sehr progressiv und weltoffen sind (zumindest wenn man so auf Cons mit welchen redet)... bei Weltbau und Beschreibung sind viele dann doch recht konservativ ;) Ist halt auch ein Punkt, der erschwerend hinzukommt.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
28.10.2020 02:55
z.B. die Geschichte Aventuriens wird wie bisher erzählt nur Borbarads Feldzug wird aufgebläht und als alles verschlingende schwarze Welle die über den Kontinent schwappt dargestellt. Aufgehalten konnte Borbarad nur werden, weil er gar nicht erobern wollte sondern irgendeinen heiligen Superduper Knotenpunkt im Herzen des Kontinent erreichen wollte und auf dem Weg dahin alles verwüstet hat. Der Feldzug bricht mangels Nachschub zusammen die Götter gratulieren den Menschen zur finalen Prüfung und verkünden ihr Zeitalter. Zwei Sekunden später geht das Gerangel in Alveran los, weil doch einiges in Schieflage geraten ist. Gleichzeitig liegen fast alle Reiche mehr oder minder am Boden da man Aventurienweit geblutet hat. Zusammenbruch der Ordnung, Reste des schwarzen Zuges die ihr Unwesen treiben, die 12G plötzlich in Kokurenz zueinander plus Emporkömlinge die meinen einen Platz in Alveran erhalten zu können usw.
Dafür hat man die Schwarzen Lande und Co zu sehr weggeputscht. Mit dem Jahr des Feuers hat man eine echt große Chance verpasst, dem Mittelreich die Klinge in den Rücken zu stoßen. Die Splitterdämmerung hat das ganze dann weitgehend beendet. Zumindest für diese Ideenvariante. Mondenkaiser und Almada waren dann auch nicht unbedingt förderlich.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
28.10.2020 02:55
Was ich aber zwingend zum Start brauchen würde. Wäre ein Geschichtsband der auch tatsächlich den Namen verdient mit Karten und so. Der die Geschichte der jüngeren Vergangenheit erzählt. Max. bis zur Landung der Horasier in Aventurien und gleichzeitigem Aufstieg des Diamantenen Sultanats. Evtl. als Doppelband der sich auf vor und nach 0 BF aufteilt.
Mit diesem Band der zum Startpunkt des neuen Aventuriens bereit sein muss, können dann alle Neueinsteigen. Für die Alten sollten genug Marken dabei sein um sich zurechtzufinden und die Neuen hätten dann eine lebendige Geschichte gleich parat.
Die HA war ja der Versuch dazu... mit dem entsprechenden "Erfolg". Was aber tatsächlich eine Option wäre: Regionalband und Hintergrundband trennen. Dass du also im Regionalband den Status Quo hast und in einem gesonderten Band dann die Geschichte zu der jeweiligen Region. Dann hätte man dafür auch mal ordentlich Platz und könnte einige Setzungen umdeuten. Für Andergast/Nostria würde sich eben tatsächlich anbieten, dass das Bekenntnis zu den Zwölfen dort seit jeher nur oberflächliches Blabla war. Nichts anderes ist ja Setzung (Hirsch und Ochse, Wald- und Naturgeister, etc. + Selem-Horas-Edikt nie offiziell anerkannt). Vor allem Andergast wäre da prädestiniert für, seit Wendelmir da an der Spitze hockt. Nostria ist (hart formuliert) eh eine halbe Saturiakratie, wenn man mal anguckt, welche MACHT die Hexen dort haben. Und Thorwal... Die werden doch seit ewigen Tagen eh schon als "Swafnir, sonst nix, Kinners" dargestellt, zumindest von Spielerseite her.

In Kurz: Mehr Regionen, die nach Borbarad, JdF, Orkensturm und Co vom Zwölfgötterglaube abfallen und mit denen es zu Konflikten kommt. Ohne Konflikte kein Metaplot.
Jasper Stoßenheimer hat geschrieben:
28.10.2020 02:55
Die fernere Vergangenheit kann dann nachgereicht werden, wenn Zwerge, Elfen und Trolle ihr Wissen zum Besten geben. Die Welterschaffung und die ganzen Zeitalter von 1 - 10 sollten einfach ein Geheimniss sein oder der Drogenrausch eines Mystikers. Woher wissen wir den heute in DSA das Zeitalter X genau das der Insekten war? Es gibt ja keinen der dabei war, selbst Pardona kommt nicht soweit zurück. Alles nur Spekulation. Die Kirchen können ihre jeweiligen Schöpfungsmythen in die Welt setzen und nur drauf hoffen, dass sie halbwegs dran sind.
Meiner Meinung nach falsche Stoßrichtung: Nicht weniger Verbindlichkeit, sondern mehr. Einen festen Hintergrund sollte es schon geben, es sollte aber halt auch Relikte, Überreste und Spuren der Vergangenheit geben. (Notiz: Zumindest in Andergast und im Orkland gibt es ja tatsächlich Ansätze dazu. Im Orkland auf Spielerbasis sogar seit "Die Orklandkampagne")
Damit kann man doch deutlich mehr arbeiten, indem da alte Überbleibsel zu neuer Macht streben. Mit Shinxir ist doch genau das der Narrativ für den "Plot" fürs Horasreich.

Mag jetzt sein, dass ich da als alter WOWler mit einem Herz für Käfer zu sehr an Silithus denke... aber... Hatten wir in der Khom nicht noch irgendwelche Insekteneier des Großen Schwarms? Ich wäre ja für eine Rückkehr der Insektoiden, die die Khom übernehmen und zu einer Art riesigem Insektenbau machen. Dann hätten die Tulamiden auch mal ein Problem vor der Haustür und Al'Anfa könnte mal zeigen, dass sie mehr können, als kleine Kemis zusammenhauen ;) Und Shinxir hätte auch mal ordentlich neue Anhänger.

Und mit Echsenreich im Regengebirge/Süden, Insektenstaat/Bau in der Khom/Mitte und Glaubensverfall ("Wo waren denn die Götter, als wir gegen Orks und Dämonenknechte standen?!") im Norden... dann hätte man mehr als genug Brandherde, müsste aber lediglich Entwicklungen verstärken, denn umändern.

(*hust* Und Wakanda-DSA hätte mal nen Grund, sich all die Jahre versteckt zu haben. Trainingslager gegen die Echsen. Ich meine... die verbuddeln sich in einem Berg, wie Zwerge. Ich will da Echsenhass sehen ;) )
von Wolfio
27.10.2020 15:12
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Erschwerend kommt hinzu, dass man aus political correctness und ähnlichem auf bestimmte Settingideen verzichten möchte, damit sich keine potentiellen Spieler angegriffen fühlen. So sind Glaubenskriege zwischen Zwölfgöttergläubigen und Novadis ja eher... ungerne gesehen. Vor allem im Setting des Sternenfalls könnte man mit dem Zwölfgötterglaube als allumfassenden Glaubensvorstellung brechen.

Zu den Schwarzen Landen: Tatsächlich sind die Schwarzen Lande vor allem als Konfliktherd von Potential. Als quasi uneinnehmbare Stätte der Finsternis, die immer wieder Agenten/Kultisten in die Welt schickt, wäre sicherlich eine Option gewesen. Etwaige Dämonenkulte in den Bergen oder Abseits der Städte wäre mehr als einfach einzubauen. Dann verschwinden halt in Hintertupfenberg immer mal wieder Geweihte oder Reisende, oder Attentäter der Dämonenreiche spinnen immer wieder ihre Intrigen und machen das, was sie eigentlich sollten: Chaos schaffen und Ordnung zerstören.

Hierfür wäre es halt praktischer gewesen, wenn die Schwarzen Lande nicht gebündelt an 1 Ort (Glorania mal ausgeklammert) platziert worden wären. Was im übrigen auch nichts gewesen ist, was man nicht hätte verbessern können. Stichwort: Jahr des Feuers und "Wo ist eigentlich der Heerzug von Dämonenfeldherr XY hin?" Svellttal, Regengebirge, Fjarninger/Gjalsker-Land wären hier sehr gute Positionen gewesen. Vor allem des Svellttal, wo sicherlich ... einige... Menschen dem Joch der Orks durch das ein oder andere Blutopfer entkommen wollen würden.
von Wolfio
27.10.2020 14:07
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Das Problem ist halt auch, dass mit der Splitterdämmerung alle großen Gegner erstmal ausgeschaltet sind, die bisher für Abenteuer zur Verfügung standen. Mit den Schwarzen Landen als ständige Bedrohung, die vielleicht sogar Agenten aussendet um in entlegenen Winkeln Unruhe zu stiften und vielleicht sogar weitere Brückenköpfe zu erschaffen, wäre eine sinnigere Idee gewesen, als die Auflösung wegen "Wollen mit DSA 5 neu starten".

Die Schwarzen Lande kränkelten ja primär an ihrer Lage. Gebündelt im Osten des Mittelreiches waren die gut eingekapselt. Gloarania und Oron boten ja gerade deswegen sehr viel (verschenktes) Potential. weil sie verteilt und nicht in diesem "schwarzen Klecks" lagen. Schade, dass man hier wenig mit gemacht hat. (Ich zähle übrigens auch die Dämonenbrache als eine Art von "Schwarzen Landen", wenn auch in anderer Art. Aber die ist ja auch eher ein Themenpark als ne wirkliche Bedrohung. Kam da außer einigen Banditen jemals etwas größeres aus der Brache?)
von Wolfio
20.10.2020 15:51
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Aryador hat geschrieben:
20.10.2020 15:28
Ich habe die Schwarzen Lande damals als aktiver Spieler gehasst, fand es komplett albern, dass DSA jetzt auch noch einen auf WoD machen will, und habe sie anfangs komplett ignoriert und nur noch in anderen aventurischen Regionen gespielt. Eine breite Streuung über den gesamten Kontinent hätte bei mir damals sicherlich dazu geführt, dass ich mich komplett verabschiedet hätte.
Entweder, ich hab ein sehr anderes Bild von WoD, oder deine Vergleich von WoD und Schwarzen landen... hinkt.
Hauptproblem der Schwarzen Lande ist aber halt wirklich, dass sie so gebündelt vorliegen. Das gibt sowohl Probleme bei Erklärungen mit Rivalitäten innerhalb der Lande, als auch das verschenkte Potential, überall finstere Kulte oder geschwürartige Metastasen der Schwarzen Lande zu erklären. Dämonenbrache, Oron oder Glorana bieten nicht grundlos deutlich mehr Plottiefe, als ein D-Day-Vergleich mit Rückeroberung Tobriens und Endkampf gegen Hit... Haffax.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
20.10.2020 15:38
Ich mag die Schwarzen Lande auch überhaupt nicht aus metaplotischer Sicht.
Aber sie zu bespielen, als Held für das MR oder den Glauben an die 12 zu streiten, das verlorene Land zurückzuerobern, usw. find ich schon geil.
Widersprichst du dir damit nicht selbst? Genau DAS ist doch der Metaplot zu den Schwarzen Landen: Rückeroberung und Krieg zwischen Licht und Finsternis.
von Wolfio
20.10.2020 15:12
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5 Jahre nach Umstrukturierung der Redaktion

Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
20.10.2020 12:37
Aber es bestand keine Notwendigkeit, Efferdan gegen diesen Druidenfanatiker auszutauschen, oder überhaupt eine neue RHS zu produzieren: Man hätte in aventurischen Boten über die (schleppenden und sehr mäßigen) Erfolge der nostrischen Königin und König Efferdan berichten können, den Frieden zu sichern und den Fortschritt zu fördern, ohne dass man den rückständigen Flair oder das Druidentum in Andergast hätte antasten müssen.
Die Notwendigkeit nannte sich "Game of Thrones" und "Wäre doch ne total coole Idee, nicht wahr?"
Das mit dem Karmakorthäon die Druiden an Macht gewinnen, ist gar nicht mal unplausibel. Auch wäre dann ein Bündnis Efferdan - Kusmin - Yolande möglich gewesen, mit Wendelmir als Störenfried im Hintergrund. So hätte man in Andergast einen Minibürgerkrieg ausbrechen lassen können, der das Land auf Jahrzehnte geprägt hätte. Das wiederum hätte in Nostria den alten Adel dazu verlockt, da doch nochmal für neue Grenzen zu plädieren, was Yolande hätte unterbinden müssen. Leider wollte man das Setting als solches beibehalten, ohne eine gute Begründung liefern zu können, warum. (Und nein: Pseudo-Yogg Saron im Keller ist KEIN guter Grund)

Zudem: Leider ist mir Don-Schaun bisher nie als großer Metaplot-Schreiber aufgefallen. Mit Blick auf Mysteria und Regionalabenteuer: Da scheint eher "Öhm... kp was wir mit der Region machen wollen" statt "Ich hab nen Plan" der Fall zu sein.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
20.10.2020 12:37
In Andergast ist das ja komplett schief gelaufen - - es sei denn, ein einschlägiges Abenteuer ist an mir vorbei gegangen?
Das entsprechende AB war "Ewiger Hass"... was nur das Talent besaß, sowohl keine sinnvolle Erklärung zu liefern, als auch die eigene Regionalspielhilfe mit Anlauf zwischen die Beine treten zu können.
Lafayette hat geschrieben:
20.10.2020 12:51
Völlig andersherum wird ein Schuh draus, erst die Spielhilfe, dann die Kampagne.
Aber das zeichnet sich mit Al'Anfa ja schon wieder ab - man will das Abenteuer/die Kampagne nicht spoilern, deshalb kommt die Spielhilfe Jahre! später raus. Dass man den SL damit allein lässt ist der Redax anscheinend egal.
Seidoss-Anima von Seelenheil hat geschrieben:
20.10.2020 12:56
Jagut, wenn man keinen Zugriff auf prä dsa5 Literatur hat und also gar keine RHS zur Verfügung hat, dann ist das echt kacke - vor allem wenn der SL selbst noch neu bei DSA ist.
Ulisses: Ihr könnt jedes Abenteuer nur mit Grundregelwerk und Almanach spielen.

In dieser Denkweise sind die Regionalspielhilfen eh unwichtiger Beifang.
Es gibt aber tatsächlich Gründe, erst die Kampagne und dann die Spielhilfe rauszubringen, da man so in der Spielhilfe die Veränderungen durch die Kampagne gleich mit einbauen muss. Hart formuliert: Es soll kein 2. Tobrien geben (Fun fact: Tobrien als Zentrum der G7 resultierte daraus, dass es einfach noch kaum Beschreibungen zu Tobrien gab, man da also am wenigsten "kaputt machen" konnte. Dass eine breite Streuung der Schwarzen Lande, wie etwa dann in Hexxen 1733 umgesetzt, deutlich cooler und für deutlich mehr Abenteuerstoff gesorgt hätte... Nebensache ;) )
von Wolfio
27.09.2020 15:47
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DnD-Flüchtling hat geschrieben:
27.09.2020 15:30
Harteschale hat geschrieben:
27.09.2020 15:26
Danke Morgel, das Abenteuer werde ich mir gleich mal besorgen. Habe einen Spieler mit einem Bylmaresh-Geweihten als Charakter, der den Bylmaresh-Kult wieder aufbauen will, aber keine Primärliturgie besitzt.
Wie kam der dann selber an die Weihe? :grübeln:
Gemeint ist vermutlich eine Art Champion, ähnlich dem Aikar
von Wolfio
27.09.2020 13:25
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Ich hätte mir halt echt ein anderes Artwork gewünscht, als ein Monster aus DnD mit sehr schlechtem Photoshop um nen Skorpionschwanz zu erweitern ;)

Da bin ich selbst von "Skorpion King" besseres gewohnt xD
von Wolfio
27.09.2020 13:04
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Gerwulf_Treublatt hat geschrieben:
27.09.2020 12:57
"Der Dunkle Mhanadi" zeugt von deiner Kreativität
War tatsächlich ein sehr schönes AB... auch wenn mich das Bild für den Endgegner sehr aus der Immersion gerissen hat.
Aber fürs Artwork kann der Autor ja eher weniger. Außerdem: Für mehr Drider in DSA ;)