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von Borbarad-Moskito
13.02.2014 20:05
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

"Danke. Bei Travia, ihr seid ein freundlicher Herr", lächelt ihn das Schankmädchen zufrieden an.
von Borbarad-Moskito
05.02.2014 12:15
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Sobald die beiden Gestalten sich kampfbereit machen, beginnt ein Fischweib zu schreien und rennt herbei, aufgeregt machen sich die anderen beiden Fischweiber auch zu dem Duell auf. Der junge Stallbursche sieht nur beeindruckt zu, während Fensterläden geöffnet werden und ein paar Einheimische an den Duellschauplatz kommen.
von Borbarad-Moskito
03.02.2014 20:03
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Man merkt deutlich, dass die Schankmagd mit der Lage überfordert ist. Die Bauern johlen teilweise auf, als sich das Duell anbahnt und sie verfolgen den Dialog jetzt mit beiden Ohren. Die Schankmagd verschwindet kurz; daraufhin kommt ein beleibter, hässlicher Mann mit kurzem Haar und scharfen Blick aus braunen Augen aus der Küche. Eine Gesichtshälfte ist von einer Brandwunde grässlich entstellt und er trägt eine fleckige Schürze. "Das gefällt mir gar nicht", brummt er unverblümt und schwerfällig. "Verlasst bitte mein Gasthaus." Dabei hebt er eine seiner Pranken und zeigt auf die Türe. "Hier herrschen Travias Gesetze."

Meisterinformationen zu: "Salahudin": Bitte genauer mitlesen. Es befindet sich momentan nur eine Geweihte im Raum! Das macht die Stimmung etwas kaputt. Bitte noch ein Edit setzen :wink:
von Borbarad-Moskito
25.01.2014 12:19
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

"In dem Gasthaus hat es noch nie gezogen", murmelt die Schankmagd in Richtung Permine, als sie das Wasser bringt. Die Sonne scheitn auch nicht mehr, ein paar Wolken ziehen über den Himmel.
von Borbarad-Moskito
23.01.2014 21:43
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Unterwürfig bringt die Schankmagd das gewünschte zur Geweihten. Die Bauern unterhalten sich in Anbetracht der hohen Herrin angeregt und sehr leise; währenddessen fasst das Mädchen die Elfe ins Auge und fragt höflich: "Was darf's sein, bei Travia?"
von Borbarad-Moskito
23.01.2014 18:41
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Bevor Roana eintritt, fängt sie sich einige verwunderte Blicke der Flößer und Fuhrleute, die das Gasthaus schon verlassen. Der Erzgraf ist wohl schon weg, muss sie feststellen, als sie in die Stube kommt. Langsam erhebt sich die Sonne im Osten und kein kurzer Lichtschimmer blendet sie. Jetzt erkennt sie, dass das Gasthaus fast leer ist, die Bedienung ist damit beschäftigt, das Frühstücksgeschirr aufzuräumen. Nur einige Bauern sitzen an einem der Tische, diese waren jedoch in der Nacht zuvor noch nicht hier.
Die Schankmagd rennt völlig aufgewühlt zu Roana, lässt bei ihrem Anblick sogar einen Teller fallen: "Bei den Zwölfen, was ist euch zugestoßen, euer Gnaden? Kann ich etwas tun?", sagt sie völlig aufgewühlt mit den Händen vor ihrem Mund.

Achatazz und Zurbaran haben ihr Früstück davor schon bekommen, genau so wie Thimorn. Der Duft trügte nicht: Ein paar frische Brotscheiben und ein herrliches Räucherschinkenstück ziert den Teller. Dazu gibt es einen Kräutertee aus mit Kräutern aus der Umgebung, wie die Schankmagd anmerkte.

Den Erzgraf hat keiner der Anwesenden noch gesehen.
von Borbarad-Moskito
22.01.2014 20:57
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Der Schlafsaal wurde von den Flößern und Fuhrleuten bereits geräumt, wobei sie sich auch gegenseitig aufwecken, um rechtzeitig loszukommen. Tee, teilweise schon Bier und Brot mit Svellttaler Räucherschinken wird von der Schankmagd als Frühstück gebracht. Sie kommt auch kurz an Zurbarans Tisch vorbei und fragt: "Einen guten Morgen wünsche ich. Darf ich euch ebenfalls ein Frühstück bringen?" Selbstverständlich behält sie Achatazz im Blick, scheint jedoch mittlerweile bei seiner Anwesenheit nicht in eine Ehrfürchtigkeit un Ängstlichkeit zu verfallen, so dass es manchen Patienten eines Noioniten-Klosters alle Ehre machen würde.
von Borbarad-Moskito
22.01.2014 16:15
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Wie versprochen, stehen die meisten der Anwesenden in aller Frühe auf. Es ist noch dunkel draußen, als die Gespräche und der Lärm im Schlafsaal so zunehmen, dass sich hier keiner mehr wünschen kann, sich dem Boronsschlummer hinzugeben. Einige Kerzen wurden entzündet; der überfüllte Schlafsaal leert sich langsam. Der Duft von frischem Brot und Schinken, der durch die Dachluke strömt, erleichtert das Aufstehen ungemein.
von Borbarad-Moskito
21.01.2014 15:50
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Die Schankmagd sieht sich noch einmal in der leeren Gaststube um, nun, fast leeren Gaststube. Der bunte Tisch ist als einziger noch besetzt. Geduldig sammelt sie das Geld ein und sagt: "Wenn ihr es wünscht, könnt ihr euch noch weiterunterhalten. Allerdings bitte nicht zu laut. Morgen müssen hier alle früh raus." Damit wünscht sie dem Tisch eine gute Nacht in die Runde und geht.
von Borbarad-Moskito
20.01.2014 20:48
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

"Auf ein Le.. Leb... Leben in Frei...ei..heit", stottert der Floßer ängstlich hervor. Der Glatzkopf erhebt sich kopfschüttelnd und klettert die Leiter zum Schlafsaal hinauf; einige andere tun es ihm nach.
von Borbarad-Moskito
19.01.2014 21:58
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Der Glatzkopf hat sich die Erwiderung des Krieger nicht einmal ganz angehört, er ist nicht einmal stehen geblieben.

Nach einem weiteren kurzen Lied verstummt die Musik des Fiedlers für ein viertes Mal. Diesmal jedoch endgültig, denn es ist schon sehr spät. Die Schankmagd kommt an den Tisch, respektvoll den Achaz betrachtend. "Ohne Travias heilige Pflicht verletzen zu wollen, aber wir machen Schluss für heute. Morgen muss das Frühstück für die Floßer schon auf dem Tisch stehen, wenn die Praiosscheibe noch nicht einmal am Himmel steht.", sagt sie leise und entschuldigend. Am manchen Tischen werden schon die Kerzen gelöscht und alle steigen die Leiter am Ende des Raumes hinauf. Die Schankmagd nennt anschließend noch, was zu bezahlen ist. Die Preise sind angemessen für das schlichte, aber gepflegte Haus. Nun ist der Tisch an dem die kunterbunte Gesellschaft, die fast mehr Farben als Tsas Regenbogen trägt, der letzte, an dem noch eine Kerze brennt.
von Borbarad-Moskito
19.01.2014 21:32
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Nun wendet sich der "Erzgraf" dem Krieger zu. "Bei den Zwölfen! Dann kommt doch ihr mit uns. Ihr seid ausgebildet, kampferfahren und wisst anscheinend alles über die Schwarzpelze", spöttelt er. Bevor der Krieger etwas erwidern kann, steigt der Glatzkopf vom Tisch und die Lage beruhigt sich. Nach einem Handzeichen des "Erzgrafen" nimmte der Fiedler sein Spiel wieder auf; der Graf schlendert langsam in die Richtung der Geweihten und des Kriegers. Er sagt ,für beide gut vernehmbar: "Ich dachte solch rechtschaffenen Leute wie ihr wäret klüger. Diese Menschen brauchen Hoffnung. Wer seid ihr, dass ihr sie ihnen nehmen dürft?" Anschließend holt er sich ein Bier an der Theke und setzt sich wieder an seinen angestammten Platz.
von Borbarad-Moskito
19.01.2014 18:03
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Die Luft im Gasthaus ist gespannt wie ein Langbogen. Der Glatzkopf fixiert die Geweihte mit einem festen Blick. Dann setzt er an. "Noch nie.", beginnt er. "Noch nie wurde ein Herrscher in den Svelltlanden von einer Kaiserin des Mittelreichs eingesetzt und legitimiert. Der Svellt", dabei zeigt er auf die Leute, "war immer unabhängig. Wenn der Städtebund also jemals unter dem Schutz und Einfluss des Mittelreichs stand", nun beginnt er förmlich zu brüllen, wo war dann die Kaiserin, als die Orks unsere Frauen vergewaltigten, wo war sie, als die Tempel geschändet wurden, wo war sie, als unsere Häuser in Flammen aufgingen. Der Reichsverräter Answin von Rabenmund, wohl ein Verwandter eurerseits, zog mit seinem Heer nach Greifenfurt, um dort den Ruhm für den Sieg über ein schon geschlagenes Orkheer einzuheimsen." Er brüllt immer noch, speit kurz aus. "Dieser Bastard machte sich nicht die Finger schmutzig, um den verzweifelten Menschen hier zu helfen. Ebnso wenig die Kaiserin und ebenso wenig die Götter. Wie heißt es in den Phex'schen Lehren so schön: Hilf' dir selbst, dann hilft dir Phex. Aber Reno" , er wartet kurz, "Reno reißt sich seinen Arsch auf, er hilft den Menschen, und bei den Zwölfen, ihm würde ich in den Untergang folgen!" Die Menge ist immer noch still. "Und vor euch", setzt er nun leise knurrend an und zeigt auf die Geweihte, "brauche ich mich nicht zu rechtfertigen."
von Borbarad-Moskito
19.01.2014 09:57
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Der Blick des Glatzköpfigen fällt auf Permine. "Frieden? Das soll Frieden sein? Die Orks machen mit uns was sie wollen. Euer Gnaden, ich als der Erzzgraf dieser Region, befehle euch, euch nicht in weltliche Angelegenheiten einzumischen." Diesmal ist der Jubel nicht vollends auf seiner Seite, flößt eine Geweihte doch den Bewohnern selbst dieser Gegend einen gewissen Respekt ein.
von Borbarad-Moskito
18.01.2014 16:31
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Drinnen

Die Schankmagd bringt den Schnaps und das Bier. Schnell zündet sie auf dem Tisch, den der Kamin sowieso gut ausleuchtet, noch eine Kerze an. Nicht jedoch, ohne Achatazz aus den Augen zu lassen.

Plötzlich verstummt die ganze Gaststube. Ein hünenhafter, glatzköpfiger Mann im mittleren Alter mit kurzem Bart erhebt sich am anderen Ende des Raumes und steigt auf einen Tisch. "Meine verehrten Brüder und Schwestern vom Svellt...", setzt er an. "Zu lange schon sind die Orks im Besitz unseres Landes, zu lange schon lassen sie uns ausbluten. Ihr Kulte sind barbarisch, ihre Kinder allesamt Missgeburten. Wir alle wissen das. Wir alles leiden." Er lässt seine Worte kurz wirken. Vereinzelte Rufe der Zustimmung schneiden wie ein Arbach hinein in die Stille. "Nun, meine Kameraden. Sehet die Zeichen! Wann kam das letzte Mal eine Streiterin Rondras durch diese Tür? Die Götter sind mit uns! Kaiser Reno hatte Recht, dieses Land ist nicht mehr gottverlassen. Die Zwölfe,", anschließend folgt eine Aufzählung der Götter mit je einem Beinamen, "sie stehen uns in dieser schweren Zeit bei. Mein Lehnsherr, der Kaiser, kämpft seit Jahren gegen diese Ungeheuer aus der Steppe. Ich sehe starke Männer und Frauen hier, mein Herr kann jeden Arm gebrauchen. Bald ist es soweit. Bald werden wir frei sein. Aber dazu brauchen wir jeden einzelnen von euch." Dabei schweift seine Hand ausladend über die Gäste. "Erhebt euch, als freie Brüder und Schwestern des Svellts, und ich verspreche euch, Svellmja wird frei sein. Die Orks werden wir zermalmen und bei den Göttern! Ehre dem Kaiser am Svellt. Ehre sei Reno dem Ersten!" Der jetzige Lärm übersteigt alles, was bisher im Gasthaus zu hören war. Laute Rufe branden auf, Jubel hebt und legt sich wieder, und jeder trinkt auf einen gewissen Reno.
von Borbarad-Moskito
16.01.2014 20:38
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Drinnen

Der Mann, den Roana für den wirt gehalten hatte, geht ihr mit einem skeptischen Gesichtsausdruck aus dem Weg. Stattdessen ist das kleine Schankmädchen hinter ihm hervorgeschlüpft und antwortet in entschuldigendem Tonfall: "Rondra zum Gruße. Der Herr des Hauses ist in der Küche, verzeiht. Wir haben einen Geminschaftsschlafsaal, der wir dheute Nacht aber ziemlich voll sein..., überlegt sie weiter laut, nur um dann ein hastiges "euer Gnaden", anzuhängen. "Ach und Pater Brannowan dürfte in den nächsten beiden Tagen ankommen. Er verspätet sich niemals bei seinen monatlichen Besuchen." Wenn der merkwürdige Achaz nicht in der Nähe ist, so scheint es, sprudelt es nur so heraus aus dem Mädchen.

Währenddessen spürt Roana auch einige unbehagliche, aber auch bewundernde Blicke.

Im Stall

Nur der Mond erhellt jetzt noch den Stall. Vielleicht ist das der Grund, warum Efferdin den Krieger übersehen hat.
von Borbarad-Moskito
15.01.2014 20:12
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Thema: [Svellmja am Svellt] Gasthaus: Fuhrmanns Einkehr
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Draußen

"Nun nicht ganz. Tragt es dem Mann nicht nach." Er blickt kurz gen Sternenhimmel, der schön klar zu sehen ist und wendet sich dann wieder der Geweihten zu: "Es wird jetzt schnell dunkel. Geht besser hinein, eure Fragen werde ich ein andermal beantworten, Schwester", sagt er schnell. "Ich hoffe auf ein Wiedersehen. Eine Glaubensgefährtin ist wahrlich selten in diesen Landen. Doch bei Farmelors Schwingen, ich haben eine Verabredung." Damit verschwindet er im Dunkeln. Der Großgewachsene lächelt nur wieder schief.

Drinnen

Die Fortgeschrittene Stunde lässt einige Gäste zu Bett gehen, bei manchen fängt der Spaß jedoch gerade an. Der Fiedler trällert nun ein fröhliches Volksliedchen.
von Borbarad-Moskito
14.01.2014 20:59
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Draußen

Die Sonne ist jetzt vollständig untergegangen und der Großgewachsene entzündet nahe dem Unterstand ein Lagerfeuerchen. "Wir reden sofort weiter", flüstert der Geweihte seiner Glaubenssschwester zu. "Hier gibt's warmes Essen und gutes Bier!", ruft er in Richtung des vermeintlichen Waldläufers. "Komm', bei den Zwölfen, wir kümmern uns um dein Pony!"
von Borbarad-Moskito
13.01.2014 22:10
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Drinnen

Jetzt könnt ihr es eindeutig hören: Die Floßer und Fuhrleute grölen ein Lied über die Befreiung des Orklandes, der Refrain prägt sich langsam bei euch ein:

"Ob Wald und Wasser, Stock und Stein,
der Svellt wird wieder unser sein!
Gerissen aus der Orkenhand,
der schwarzbepelzten Ekelklaue,
so holen wir uns unser Land,
Fluss und Wiese, Wald und Aue!"


Das Lied geht noch einige Strophen lang so dahin und mit der Befreiung des Svellttals fällt desöfteren der Name eines gewissen "Kaiser Renos".

Draußen

"Ich werde euch nicht schlagen Schwester. Eure Absichten sind edel und..., er hält kurz inne, als drei Fuhrleute des Weges kommen, wechselt sofort das Sprachjargon: "Seid aber spät dran, Kameraden! Nichts wie rein mit euch, bei Phex. Wir kümmern uns um eure Wägen." Mit einem kurzen Nicken weist er dem Großgewachsenen die Aufgabe zu, wartet dann, bis die Fuhrmänner im Gasthaus sind und fährt fort: "Wie gesagt, ihr verfolgt edle Absichten, Schwester. Selbstverständlich ist euch eine Frage gestattet", endet er schließlich in gütigem Tonfall. Die Unterhaltung ist im übrigen jetzt zu leise geführt, als dass der in der Stalltür verharrende Krieger etwas verstehen würde.
von Borbarad-Moskito
13.01.2014 17:21
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Drinnen

Die Schankmaid macht sich wieder von dannen.

Draußen

"Rondra möge es euch verzeihen, Knappin. Nun frage ich euch wiederum, Schwester, was bei Sankt Leomar treibt euch in diese traurige Einöde?"
von Borbarad-Moskito
12.01.2014 14:17
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Draußen

Der Narbengesichtige spuckt Blut nach dem Hieb. "Temperamentvoll... Sag' mir Schwester, habe ich unsere Göttin beleidigt?" Dabei hebt er seinen Umhang leicht an und an dem Untergewand lässt sich eine gekreuzte Schwertfibel erkennen. Der Großgewachsene lächelt nur schief. Der Junge murmelt leise "Euer Gnaden..."

Drinnen

Als sich der alte Lärm wieder erhebt, fängt sich der Halbork immer noch einige gemeine und böse Blicke der Floßer und Fuhrleute ein; es wird jedoch niemand handgreiflich angesichts des orkischen Besuchs.
von Borbarad-Moskito
12.01.2014 12:44
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Drinnen

Das Schankmädchen bringt Zurbarans Tee. "Bitte sehr...", zögerlich, fast vorsichtig, immer Achatazz im Auge behaltend, fragt sie: "Wie viele Schlafplätze werden hier gebraucht?"

Während dieser Frage verstummt fast wieder die ganze Gaststube, denn ein Halbork steht plötzlich in der Tür.
von Borbarad-Moskito
12.01.2014 10:56
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Draußen

"Eine Rabenmund also...", murmelt er nachdenklich. Dann erhebt sich der narbengesichtige Mann, er ist bestimmt einen Kopf kleiner als die Geweihte. "Ich sag' dir was. Die göttliche Ordnung habe ich noch nie in Frage gestellt. Nur hier im Svelltland", und dabei tippt er ihr mit dem Finger an die Brust, "ist man das wert, was man geleistet hat. Namen machen hier keinen Unterschied. Nicht zwischen Leben und Tod und auch nicht zwischen Respekt und Verachtung, bei Kor. Führ' dich hier nicht so auf, sonst stecken die Orks deinen Kopf schneller auf einen Spieß als sich Rondra an ihrem behelmten Hintern kratzen kann." Mit diesen harten Worten setzt er sich wieder und sein Blick fällt auf den Ork. Der Großgewachsene erhebt sich schnell und greift zu seiner Axt. "Was willst du hier?" "Wenn man nur von diesen Missgeburten spricht...", murmelt der Narbengesichtige wütend. Der Junge steht mit offenem Mund da.

Drinnen

Mit gesenktem Blick kommt das Schankmädchen an den Tisch und bringt einen sauber zubereiteten Fisch mit Bohnen und verschiedenen Kohlsorten. Dann entfernt sie sich beschämt wieder.
von Borbarad-Moskito
11.01.2014 00:03
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Drinnen

"Verzeiht...", bringt das Mädchen nur kurz hervor und rennt von dannen.
von Borbarad-Moskito
10.01.2014 23:26
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Draußen

"Besser als so mancher", antwortet er kurz, richtet dann seinen Blick auf die untergehende Sonne und setzt sich wieder; die Geweihte beachtet er nicht weiter.
Der Großgewachsene setzt sich neben ihn, der Junge marschiert mit dem Hab und Gut der Löwenkriegerin demütig auf sie zu und fragt vorsichtig: "Wohin soll ich eure Ausrüstung bringen, euer Gnaden?"

Drinnen

Das Mädchen bringt gerade die gewünschten Speisen an den Tisch: "Bitte sehr, bester Bohneneintopf, bei Travia, eine Spezialität unseres Hauses." In der Tat riecht der Eintopf ziemlich gut, kleine Schinkenbröckchen mischen sich mit den Bohnen und dem undefinierbaren Brei. Diesmal schafft sie es durch schieres Starren auf die Tischplatte nicht den Achaz anzugaffen.
Die Sonne geht langsam unter und nun dienen einige Kerzen als Beleuchtung. Plötzlich wird der Lärm an der Wurfmesserscheibe am anderen Ende des Raumes ein glatzköpfiger Kerl mitten ins Schwarze trifft.
von Borbarad-Moskito
10.01.2014 13:32
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Draußen

Während der Junge gerade dabei ist, das Hab und Gut der Geweihten vom Pferd herunterzunehmen, erhebt sich der Narbengesichtige, der gut einen Kopf kleiner als die Geweihte ist und blickt sie abschätzend an. Seine grünen Augen treffen schließlich die ihren und er sagt: "Was treibt eine edle Leuenstreiterin in die Svelltlande?"
von Borbarad-Moskito
09.01.2014 21:55
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Im Stall

"Na dann." Der große "Stallknecht" stellt den Eimer und den Hafersack vor den blonden Krieger. Mit einem "Bitteschön" macht er kehrt und drückt sich wieder an der Geweihten vorbei zur Tür hinaus.
"Ja..." flüstert der Bursche einvernehmlich und fügt noch ein "mein Herr" an.

Drinnen

"Selbstverständlich, euer Gnaden!" Die kleine Dame dreht sich um, als ihr von einem anderen Tisch zugerufen wird, sie macht kehrt und begibt sich dorthin, nur um dann hinter die Theke in die Küche zu eilen.
von Borbarad-Moskito
09.01.2014 21:35
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Im Stall
"Ich würde ja liebend gerne...", setzt er an, hebt dann sachte seinen Kopf und bindet das riesige schwarze Pferd der Geweihten an. "Aber ich muss noch die Ausrüstung dieser edlen Herrin in die Stube bringen..." Das Lächeln des Edelmannes lässt den Jungen offenbar selbstsicherer werden. Seine Augen haben vielleicht 16 Winter gesehen. "Arbeitet er nicht zu eurer Zufriedenheit?", ertönt es von dem Großgewachsenen in der Tür, der sich vorsichtig mit einem Kübel Wasser in der rechten und einem Sack Hafer in der linken Hand an der Geweihten vorbeischiebt.

Drinnen
"Sehr wohl! Wir haben leider nur einen großen Schlafsaal im ersten Stock.", erwidert sie Zurbaran. Ihr Blick wandert, wider aller Versuche, in eine andere Richtung zu schauen, auf den Achaz. Dann redet si weiter: "Gevatter Brannowan sollte eigentlich in ein oder zwei Tagen eintreffen. Er ist ein sehr gütiger Mann." Sie wirkt nicht ganz bei der Sache, ist ihr Blick doch von Achatazz gefesselt.
von Borbarad-Moskito
09.01.2014 21:15
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Vor der Eingangstür

Der Junge erhebt sich zackig, bedankt sich für die Heller mit einem kurzen und schüchternen "Dankeschön", nachdem die Rondrianerin dann abgestiegen ist, merkt sie, dass der Narbengesichtige sie ausführlich mustert. Er setzt sich wieder auf die Holzbank vor dem Unterstand, lässt sie jedoch nicht aus den Augen. Auf seinem Gesicht zeichnen sich nachdenkliche Ausdrücke ab, er öffnet mehrmals seinen Mund und es scheint, er wolle etwas sagen, es dann im letzten Moment doch nicht tun.
Währenddessen hat der Junge den schwarzen Tralloper Riesen schon in den Stall geführt und der Großgewachsene ist herausgekommen. Im Stall blickt der Junge vor dem blaugewandeten, blonden Krieger nur beschämt zu Boden. "Der große Rik hat mir gesagt, ihr bräuchtet mich?", bringt er mit einer tiefen Verbeugung hervor.
Der Großgewachsene bleibt auch erst einmal wie angewurzelt stehen, als sich ihm der Anblick der Rondra-Geweihten bietet.

Drinnen

Nach einer kurzen Wartezeit bringt das dünne Schankmädchen, das vielleicht 12 oder 13 Gotterläufe alt ist, die vier Becher Tee und blickt in die Runde. Die Stille ist schon wieder in den alten Lärm umgeschlagen, der Fiedler spielt eine fröhliche, ausgelassene Melodie, die meisten Gäste klatschen im Takt mit.
Das Mädchen erstaunt offenbar der Anblick der Runde am Tisch; selbstbewusst stellt sie die Becher ab und fragt freundlich: "Travia zum Gruße. Darf's noch etwas sein?"
von Borbarad-Moskito
09.01.2014 14:31
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Re: [Svellmja am Svellt] Gasthaus Fuhrmanns Einkehr

Vor der Eingangstür

Die bewaffneten "Stallburschen" betrachten mit großen Augen den Neuankömmling auf seinem hohen Ross. "Na das is ja mal 'n Anblick", lässt der Narbengesichtige verlauten, immer noch stehend. "Ist heut' irgendwas Besonderes?", fragt er verdutzt seine beiden Kameraden. Der Großgewachsene verbeugt sich fast etwas und der sitzende Junge versinkt vor Scham mit gesenktem Blick fast im Boden. "Rondra zum Gruße. Kann ich euch helfen?", fragt der Große in Richtung des blonden Kriegers während die Rondrageweihte ankommt. Der Narbengesichtige hatte sich kurz in Richtung Stall umgewandt und wollte sich schon wieder setzen, da erblickt er die autoritären Augen der Geweihten. "Bei den Schwingen Famerlors", entfährt es ihm, "das sich hier noch Rondrianer rumtreiben." Vom Jungen ist lediglich ein kaum hörbares "Rondra zum Gruße" zu Vernehmen.

Im Schankraum

Die langgezogene Schankstube ist gut gefüllt mit Frauen und Männern. Am Ende des Raums, neben der Theke, führt eine Leiter durch eine Falltür nach oben. Der Kamin ist am anderen Ende des Raums; dort sind noch zwei Tische frei, will doch niemand an diesem (verhältnismäßig) warmen Tag am Feuer sitzen. Auf den ersten Blick sehen alle recht einheimisch aus. Lautstark wird gewürfelt und gebrüllt, ein dünnes Mädchen balanciert ein mit Räucherschinken und Bohneneintopf gefülltes Tablett durch den Saal. Zudem fiedelt ein gutaussehender junger Bursche inmitten des Raumes auf einer alten Geige; zu seiner Melodie grölen einige ein Lied, indem wohl mehrfach von Orks die Rede ist, jedoch nicht im positiven Sinne.
Dieser ganze Lärm verstummt, als Achatazz eintritt, selbst der Fiedler bricht ab und fast jeder Blick richtet sich nun auf die Tür, in stiller Erwartung, was der Achaz wohl als nächstes tun würde.