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von Janko
28.10.2020 19:19
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Steinerne Schwingen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroder nickt knapp auf Keshmals Frage.
"Ich werde ihn darauf ansprechen."
Den restlichen Äußerungen folgt der Vermieter still, bemüht darum nicht im Weg zu stehen, bleibt er mit dem Rücken zur Wand, direkt neben seiner Wohnungstür stehen.
Keshmal kann hier und da eine kleine Lücke zwischen den Brettern erkennen. Nicht groß, man kann kaum etwas erkennen.

Maline wirkt nicht begeistert.
Weniger davon, dass es gefährlich werden könnte, mehr weil die Magierin auf der anderen Seite der Tür stehen soll.
Sie wirkt angespannt, legt die Hand auf den Knauf.
Auf ihre Abwehr angesprochen schaut sie kurz irritiert auf.
"Das kann ich nicht beantworten, Euer Wohlgeboren," gibt sie zu.


Mâri auf der Straße
In Wohnung 1 kann Mâri keine Bewegungen ausmachen. Das Fenster hat verspielte Vorhänge, mit flauschigen Bällen am Ende der Vorhänge, die in der Luft baumeln.

Auf der Straße des 12. Praios ist es etwas ruhiger. Ein paar spielende Kinder, die Mâri aber nicht weiter beachten.
Die Fensterläden von Wohnung 5 sind geschlossen, bis auf ein Fenster.
Im Inneren sieht es karg aus.
Spärliche Einrichtung.
Mâri sieht ein ungemachtes Bett. Sonst scheint der Raum leer.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Die Frau wiederholt eilig:
"Ich habe wirklich nichts gesehen! Ich ... was hast du gesagt?" hält sie irritiert inne und bleibt stehen.
Sie beruhigt sich soweit, dass sie es sich wagt Alvida näher zu mustern.
"Du bist nicht von hier," stellt sie fest und wartet, wie sie der Fremden helfen soll.
von Janko
27.10.2020 12:57
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Steinerne Schwingen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroders Blick folgt Quenias Fingerzeig. Er runzelt die Stirn. Kurz scheint er etwas nachdenklich, schaut in Richtung Eingangsbereich und wieder zurück zu dem Punkt, an dem der Zauber gewirkt wurde.
"In Ohnmacht fallen lassen," wiederholt er nachdenklich und wirkt kurz fast erleichtert. Doch das hält nicht lange an. Dann obsiegt die Sorge darum, warum man das tun sollte.
Er blickt nachdenklich Keshmal an.
"Verzeiht. Ich nahm an ein Nachbar und Freund hätte stark übertrieben, ungewünschte Fremde zu vergraulen.

Auf der anderen Seite wäre unangebrachter Schabernack fast besser, als ein gezieltes Einschläfern?"

Er schaut die Tür an, vor der der Zauber gewirkt wurde.
"Der Mann, der hier wohnt, wirkte auf mich eher wie ein Bettler, der spontan zu Geld kam und sich darum ein Dach über dem Kopf leistete.
Er hat im Voraus bezahlt.

Nun, ich habe zumindest bei dem ersten Mond darauf bestanden. Den zweiten hat er ebenso im Voraus bezahlt."

Dann schaut er wieder zu Quenia und nickt.
"Ganz oben, im Zwölften, wohnen der Elf und die Hexe, so sie denn tatsächlich eine ist. Beide gehen bei Verletzungen und Erkrankungen zur Hand, stellen auch mal ein Mittelchen her.
Sie ist oft außer Haus, er meidet den Kontakt zu Fremden.

Die junge Magierin ist auch eher wortkarg und ruhig, viel unterwegs und höflich. Sie wohnt dort drüben,"
erklärt er und deutet auf die entsprechende Tür.

"Der Scharlatan wohnt hier im Erdgeschoss, ist mehr Kind als Mann und hat den Bogen in letzter Zeit etwas überspannt," gibt er betrübt und scheinbar auch etwas verärgert zu.
"Er hat seltsame Gegenstände verschenkt, aus Pflanzen geflochtene Ringe, einfache Ketten und dergleichen, die beim anlegen merkwürdige Effekte hatten."
Auf vermutlich fragende Blicke erklärt er weiter:
"Etwa 'Duftwolken' die den Träger umgeben, dass man plötzlich nur noch in Reimen reden kann oder plötzlich in der Luft schwebt oder die Schuhe am Boden kleben."
Elfe, Hexe, Magierin, Scharlatan ... geht er gedanklich durch und nickt, knapp.

"Wege nach draußen?"
Er legt nachdenklich die Hand ans Kinn.
"Nun, in erster Linie die Wege durch die Wohnungen im Erdgeschoss und etwaige Fenster, zur Straße hin.
Dann natürlich durch die 'Gänge' nach oben und vielleicht über das Dach eines der Nebengebäude.

Ein 'Gang', der direkt aus dem Haus führt, ist mir nicht bekannt. Auch nicht aus dem Innenhof."



Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Wenige Augenblicke nachdem Alvida herum gewirbelt ist, erblicken sie und die Geweihte eine junge Frau von etwa 16 Götterläufen, die neugierig zur offenen Tür herein schaut.
Sie trägt ein einfaches, grünes Leinenkleid, das an einigen Stellen liebevoll geflickt ist. Die Statur der Frau ist hager, die braunen Haare sind schulterlang und zu einem einfachen Zopf gebunden.

Sie trägt einen Tuchbeutel in der linken Hand, stolpert aber sogleich rückwärts, als sie die Thorwalerin erblickt.
"Entschuldigt, ich habe nichts gesehen! Ich wollte nur ..." bemüht sie sich um einen schnellen Abgang.
Hinter zwei Türen im Inneren scheint sich etwas zu regen.
Ganz hinten rechts und vorne links scheinen Menschen in den Räumen zu sein. Nähern tut sich keiner von ihnen.
von Janko
25.10.2020 21:34
Forum: Abenteuer & Reisen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroder wirkt kurz irritiert von Keshmals plötzlichem Kurswechsel, doch aufkeimende Hoffnung sieht und spürt Keshmal nicht.
Er schaut den Inspektor noch irritierter an, als er meint, sie zwei würden aneinander vorbei reden.

Auf den ersten geschilderten Grund hin nickt er knapp, aber entschieden. Natürlich müssen wir das!
Auf den zweiten genannten Grund verdreht er die Augen und seufzt. Mehr eine unbewußte und routinierte Reaktion, wie es scheint. Er winkt schlicht ab und nickt.
Als Keshmal Magie erwähnt, scheint kurz Hoffnung aufzukeimen. Als würde man den erdrückenden Fels auf seiner Brust kurz anheben ...
"Er ist in einem der Gänge verschwunden? In welchem?" erkundigt er sich und - der Fels landet vermutlich mit Keshmals Antwort wieder mit Wucht auf seiner Brust und presst ihm die Luft aus den Lungen.

Die Praioskirche.
Natürlich würden sie aufmarschieren, wenn einer ihrer Leute mittels Magie verschwindet.
Das war Eschenroder schon bewußt.
Damit zu drohen, wäre als ob man jemanden auf einen Scheiterhaufen anbindet, anzündet und dann mit einer Fackel droht.
Ja, sie würden kommen.

Er blickt Keshmal erneut etwas irritiert, ja gar ungläubig an. Hält er mich für einen Narren?
"Genau das wird passieren.
Ich wüsste nicht wie bei allen Zwölfen etwas anderes passieren sollte."
Er schüttelt entschieden den Kopf.
Die Tatsache dass Keshmal hier vor seiner Tür stand, das war doch nur ein kleiner Vorbote dessen, was da kommen würde.
Ja, da war der Herr sich sehr sicher.
"Ich habe kein Interesse an einem verschwundenen Praios-Diener," gibt er knapp zu Protokoll.

Sein Blick folgt dem Keshmals.
"Eckfels? Er spricht kaum noch. Damals flog er hin und wieder davon.
Inzwischen hockt er nur noch dort, lauscht den Bewohnern und brubbelt diese Nummern."

Der Hausherr schüttelt den Kopf bei dem Gedanken daran, dass die Statue etwas damit zu tun haben könnte.
"Andere Magiebegabte? Nein, nicht dass ich wüsste."

Auf seine Feinde angesprochen schaut er wieder ein wenig misstrauisch. Er zögert, ... nickt dann schließlich.
"Die Familie Burkherdall ist Euch ein Begriff?" Eine rhetorische Frage.
Welcher Garether kannte sie nicht?
"Sie wollen das Haus erwerben."
Es klingt, als hätte man nicht nur einmal höflich angefragt. Doch er möchte offenbar nicht ins Detail gehen.

Nach kurzem Grübeln fügt er noch hinzu: "Vielleicht die vom Zirkel. Die waren eine Zeit lang ständig hier und wollten Dinge wissen und analysieren."
Kurz wandert sein Blick zu Quenia.
Bisher schien sie nicht so nervig zu sein, wie die Magier, die er sonst kennengelernt hatte.
von Janko
24.10.2020 10:17
Forum: Abenteuer & Reisen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroder reagiert weder auf Keshmals Schnalzlaut, noch auf die Entgegnung es wäre eine interessante Wortwahl.
"Was ich in Frage stelle, das müsst Ihr schon mir überlassen. Ihr könnt Antworten einfordern, aber nicht festlegen wie ich gefälligst zu denken habe," stellt er klar und verschränkt die Arme vor der Brust.
Würde er nicht diese Kluft missbrauchen um mich mit seiner herablassend Art zu beleidigen, hätte ich ihn schon längst stehen lassen!
"Und ich müsste nicht korrigieren, wenn Ihr nicht versuchen würdet mir Dinge in den Mund zu legen - ob nun bewusst oder unbewusst."
Die letzten Worte klingen schon versöhnlicher, doch es ist Eschenroder offenbar nicht entgangen dass Keshmal sich bereits ein Bild von ihm gemacht hatte, bevor Eschenroder auch nur den Mund aufgemacht hatte.
Was hatte man schon von so einem zu erwarten?

Soviel zu Eurer Behauptung.
Da war es wieder. Eschenroders Blick verfinstert sich.
Freundlich war nichts an diesem Gespräch.

Und wieder entsprach das, was aus Keshmals Mund kam, nicht dem, was Eschenroder gesagt hatte.
Er hatte gesagt was er gesehen und gehört hatte und bei Keshmal war es wieder nichts, was er mitbekommen hatte.
Seine Lippen Formen sich zu einer Erwiderung, schließen sich aber schlicht wieder.
Der Blick des Vermieters wirkt steinern und resigniert. Warum noch diskutieren? Der Kerl würde ihm irgendwas andichten, ein paar Behauptungen aufstellen und ihn mit zur Wache nehmen.
Das stand fest.
Er zuckt mit den Schultern.

Auskunft über Magiebegabte, genauer geht es nicht? Was will er wissen? Gerüchte? Wieviele es gibt? Was sie seines Wissens nach können?
Kurz schaut er noch etwas fragend, doch da der Gardist nichts mehr sagt, zuckt erneut mit den Schultern.
"Einige.
Ein Elf, eine Schülerin der Akademie, es gibt Gerüchte über Hexen und Scharlatane."



Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Die meisten Türen im Inneren sind geschlossen, einige sind allerdings stark beschädigt. Sie hängen teilweise schief in den Angeln, wirken aufgebrochen und marode.

Es gibt drei Türen links und drei Türen rechts. Geradezu führen hinter einer Treppe zwei Türen zum Abort.
Die Treppe wirkt instabil. Viele Stufen sind beschädigt und löchrig.
Teile davon finden sich verstreut auf einige Feuerstellen im Hausflur wieder. Keines der Feuer brennt im Moment.
Es ist still im Haus.
Schritte nähern sich von hinten dem Hauseingang.


Hof, am Feldweg
Lynia Wilmhold schaut überrascht zu Savina auf.
"Nein, wir nutzen diesen Punkt nur hin und wieder für Gespräche und zahlen für die Möglichkeit und Diskretion." Sie sammelt die Tassen zusammen und würde vor Ort verweilen, die Stühle und Tassen weg zu räumen.
Wenn sich Savina und Wila davon machen wollen, wird sie sich vorher höflich verabschieden.
"Ich würde mich freuen, euch am Zirkel wiederzusehen."
von Janko
21.10.2020 19:40
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroders Augen verengen sich bei Keshmals "Ist mir egal" - Blick.
"Nun, darum teile ich es wohl mit. Bevor die Frage danach kommt, woher ich von dem Verschwinden weiß." Er spricht es, als läge das doch klar auf der Hand.
Die beiden scheinen den ersten Eindruck voneinander zu teilen.
"Keine Ahnung ob es notwendig ist." Wäre es nicht an Euch, das zu wissen?
"Nein, bis eben wusste ich nicht wie er heißt," korrigiert er direkt.
"Und bisher hörte ich nur zwei Behauptungen, er sei zurück gekehrt und hier verschwunden," meint er mit erhobenen Zeigefinger.

"Und da ich nicht weiß welche Dinge er hier verrichten wollte, kann ich auch die Frage nicht beantworten, ob und warum er vielleicht unverrichteter Dinge ging.
Ich trank Tee mit einer Mieterin und sah ihn ramponiert das Haus verlassen, nachdem es laut im Flur wurde."

Er wirkt wie jemand, der bereits sehr viel Zeit mit Schreibkram, geltendem Recht und Aussagen vor Gericht oder dem Schreiben von Berichten hätte.
Lass dir von dem Jungspund keine Worte in den Mund legen.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Alvida ist keineswegs unbeobachtet. Die Mittellosen haben wieder ihre Plätze im Schatten eingenommen und lehnen an der kühlen Wand des Hauses Eschenroder, sowie gegenüber.
Sie und die spielenden Kinder heben sogleich den Blick und beobachten aufmerksam was die auffällige Thorwalerin dort tut.
Die Tür lässt sich öffnen.
Doch auf den ersten Blick erkennt Alvida dass dem wohl nicht immer so war. Spuren von Nägeln und dunkle Schatten von Brettern, die wohl eine ganze Weile die Türen verschlossen haben. Der Rest der Türen ist deutlich heller.
Doch Bretter und Nägel sind fort.

Zwei Kinder tuscheln miteinander und zeigen scheu auf Alvida. Die Mittellosen weichen etwaigen Blicken der Thorwalerin aus, doch neugierig folgen ihr ihre Blicke.
von Janko
20.10.2020 16:59
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroder schaut kurz der Geweihten und der Thorwalerin nach.
Es scheinen mir eher zuviele, als zu wenige Leute im Haus zu sein.
Dann wendet er seinen Blick wieder Keshmal zu.
"Übertreibt Ihr es nicht ein wenig?
Die Dame sprach von einer Person und ich habe ihr bereits gesagt, dass der junge Mann das Haus verlassen hat.

Sollte er wiedergekehrt sein, dann weiß ich davon nichts."
Er wirkt ungehalten und irgendwie auf dem Sprung.


Wiepenstieg, auf dem Weg zum Dach
Alvida sieht zwei Eingänge, die in Frage kommen. Doch sie erkennt das unebene Dach von hier unten wieder, auf dem die Statue lag.
Ein Haus mit fünf Etagen, direkt gegenüber.

Eine marode, splittrige Dopeltür führt in das Innere. Die Fensterläden sind teils geschlossen, teils hängen sie schief herab und geben den Blick ins Innere frei.
von Janko
19.10.2020 22:39
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Steinerne Schwingen

Hof, am Feldweg
"Richtig."
Lynia nickt bestätigend auf Wilas Worte hin.
"Es gibt nichts zu verzeihen," versichert sie außerdem, als Wila sich für ihre laut ausgesprochenen Gedanken und Thesen entschuldigt.
Sie trinkt ebenso aus und dreht die Tasse in der Hand.
Bei dem Wort Reichsadvokat schaut sie kurz fragend, dann nickt sie schlicht und schaut etwas verträumt in ihre leere Tasse.

Nach einigen Momenten der Stille schaut sie nachdenklich auf und nickt eifrig. "Gern, es gibt unangenehmeres dieser Tage, als in guter Gesellschaft Tee zu trinken."
Sie erhebt sich und lächelt schmal.


Auf der Treppe, zwischen Erdgeschoss und 2. Etage
Rhiannon und Alvida kommt die alte Gunelde entgegen, die ehrfurchrsvoll eine Andeutung eines Knicks vor der Geweihten macht und zugleich einen leichten Bogen um Alvida.
Mit besorgter Miene schaut sie sich nach ihrem Tier um.

Im Erdgeschoss steht die Wohnungstür, links neben der Haustür, einen Spalt weit offen.
Im hinteren Bereich sind Keshmal, Quenia, Maline und Mâri im Gespräch mit einem Mann.
Dieser ist für diese Gegend recht gut gekleidet.

Draußen scheint sich die Lage inzwischen beruhigt zu haben. Der Mob aus Schaulustigen hat sich aufgelöst und man hört gar wieder Kinder in den Straßen spielen.
von Janko
19.10.2020 16:02
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Der kräftige Mann bleibt stehen und zupft die abgegriffene, dunkelrote Seidenweste zurecht. Nicht dass dies notwendig gewesen wäre.
Er nickt der fremden Magierin knapp zu, die ihm offenbar nun deutlich mehr Aufmerksamkeit schenkt, als eben noch.
Dann wendet er sich gänzlich Keshmal zu.
Nachdem er nun erkannt wurde, wirkt er nicht so, als käme es ihm in den Sinn die Flucht zu ergreifen. Warum auch? Sein Eigentum stand hier.

Keshmals Begrüßung lässt ihn die Stirn kraus ziehen.
"Zufall? Wohl kaum," bemerkt er trocken und fährt sich mit dem Handrücken der Linken über die Stirn.
Er schaut auf Keshmals Hand herab und reicht ihm kurz darauf die rechte Hand.
"Worum geht es?" erkundigt er sich geschäftig, bevor sein Blick wieder auf Quenia fällt, deren Aufmerksamkeit er offenbar auch hat.
"Marek Cordovan Eschenroder," stellt er sich mit einer leichten Verbeugung in ihre Richtung vor, schaut dann aber wieder Keshmal an.
"Aber das wußtet Ihr sicherlich schon."
von Janko
19.10.2020 13:04
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss/Eschenroders Wohnung
Eschenroder nickt und öffnet die Tür.
In dem Wissen darum, wo die Magierin eben noch stand, bewegt er sich nach dem Schließen der Wohnungstür nach rechts, von der Wohnungstür weg.
Doch schon bei seinem ersten Schritt erblickt er mit überraschter Miene Keshmal. Die Farbe weicht ein wenig aus seinem Gesicht und er bleibt kurz stehen.
Musternd schaut er in die Richtung der drei dort Versammelten und will in Richtung Hauseingang gehen, ganz so, als wäre er nur zu Besuch gewesen ...

Maline spannt sich an, schaut kurz zwischen Keshmal und Quenia hin und her.


Hof, am Feldweg
Lynia nickt verstehend, schüttelt allerdings entschieden den Kopf, als die Rede von Syronius ist.
"Wie kommt ihr darauf? Der Gute ist ein Meister der Artefaktherstellung, Gargyle gehören nicht zu seinem Fachbereich.

Dazu müsste er ja auch seinen Laden verlassen,"
setzt sie schmunzelnd hinterher. Gut gemeinter Spott.
Sie wiegt den Kopf nachdenklich auf Savinas Spekulation hin und schaut fragend zu Wila.

"Ich überbringe euer Anliegen und euren Vorschlag. Man wird Syronius die Antwort überbringen," fügt sie hinzu, sollte Wila keine Fragen mehr haben bzw. nachdem Lynia darauf geantwortet hat.
von Janko
17.10.2020 18:58
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Steinerne Schwingen

Hof, am Feldweg
Die erhoffte Reaktion bleibt aus.
Der Alte Mann scheint sie nicht zu interessieren, nun das ist vermutlich auch einfach ein zu allgemeiner "Begriff". Das marmorne Mädchen lässt eine ihrer Augenbrauen nach oben wandern, doch mehr als stumme Nachfrage.
Nun gut, ein Gargyl in Form eines Mädchens.
Sie nickt knapp und schaut Savina beiläufig beim Putzen ihrer Brille zu.

Die folgenden Worte Savinas wecken zwar ihr Interesse, jedoch scheint sie noch immer keine Parallelen zu sehen zwischen dem Geschehen am Zirkel und dem Verschwinden eines Lichtsuchers in Eschenrod, an dem auch ein Kobold, mangelnde Orientierung oder schlicht der Pöbel schuld sein könnte.
Aber Weitsicht war nie verkehrt.
"Und unter Kooperation stellt ihr euch was genau vor? Hintergrundwissen heißt ihr wollt es lernen, verstehen, sehen gar?" bittet sie nun um Klarheit und dem Schritt weg vom "wenn" und "falls" und "könnte".

Bei der Empörung der beiden Frauen hebt sie beruhigend die beiden Hände, läuft fast Gefahr etwas von ihrem Tee zu verschütten, doch die Tasse ist - Phex sei dank! - fast leer.
"Sie ist wohlauf.

Es handelte sich um Kelmon, falls euch das etwas sagt."
Sie schaut die beiden Frauen fragend an.
von Janko
16.10.2020 20:08
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Eschenroder schaut bei der ersten Silbe perplex auf Mâris Finger hinab, bei der zweiten hebt er den Blick, bei der dritten schaut er ihr empört in die Augen und schiebt ihren Finger mit der Handkante der rechten Hand zur Seite.
Zumindest ist das sein Anliegen.
Besonders viel Kraft legt er nicht in seine Bewegung.
"Warum willst du das?" will er irritiert wissen und greift mit der Linken nach seiner dunkelroten Weste, sie eilig überzuziehen.
Nicht, dass er sonst frieren könnte, ...
Er will sich in Richtung Tür umwenden, scheint es sehr eilig zu haben, doch dann wendet er sich um und hebt den rechten Zeigefinger.
Nicht so, als würde er sich melden, mehr als wäre ihm eine Idee gekommen.
"Wenn du mir tatsächlich helfen willst und diese Magierin mir gleich nervtötende Fragen stellen will, dann lenke sie einen Moment ab, dass ich mich der Sache annehmen kann."
Er schaut Mâri fragend und vielleicht ein wenig prüfed an.

"Später kann ich dir mehr erzählen. Nun habe ich es eilig."
Er wartet auf Mâris Antwort und will dann zur Wohnungstür.


Erdgeschoss, Quenia, Keshmal und Maline
Auf der anderen Seite der Wohnungstür schaut Maline unterdessen etwas pikiert zu Keshmal.
Was denkt er denn? Dass ich zuschaue wie der Kerl das Mädchen in die Wohnung zerrt?
"Er hat sie zum Wein trinken eingeladen," antwortet sie knapp und mit ruhiger Stimme.
"Sie hat geklopft und er hat direkt geöffnet. Fast so lange, wie ihr dort oben geredet habt?"
"Geredet" war merkwürdig betont.

Als Keshmal nach Gesprochene fragt, schüttelt Maline knapp den Kopf. Sie steht zu weit weg zum Lauschen, doch nah genug um bei einem Hilferuf oder dergleichen eingreifen zu können.
Als Quenia sich mit einem Mal meldet, wirkt die Leibwächterin verblüfft. Vermutlich war sie schon das eine oder andere Mal dabei, wenn Quenia etwas analysiert hat und ist eine andere Zauberdauer gewohnt.
Ist die Zeit so schnell vergangen?
Sie schaut Quenia fragend an.
Vermutlich wird sie - wie so oft - nur die Hälfte verstehen, doch sie ist neugierig.


Hof, am Feldweg
Im Haus Eschenroder?
Endlich werden sie gesprächiger.

"Bisher sehe ich keine Aufregung um einen Gargyl im Haus Eschenroder. Ein Lichtsucher wird vermisst, das war es, oder?" hakt sie nach und schaut etwas irritiert, woher diese Verknüpfung zum Zirkel kommt.
"Ich stimme euch zu, dass man manche Vorgänge in die richtige Richtung steuern sollte." Sie nickt und nippt erneut.
"Aber meint ihr tatsächlich die Praioskirche sieht es gern dass Analysen oder Befragungen vom Zirkel oder regelmäßig dort einkehrenden Leuten gemacht werden?

Es ehrt euch, dass ihr helfen wollt."
Sie schaut Wila und Savina offen, mit Wohlwollen und Sympathie im Blick an. "Doch wie soll diese Hilfe aussehen?"

Sie nickt auf die vielen Fragen Wilas.
"Sie wird berichten, weiter wird der Zirkel aber vermutlich nicht einbezogen, abgesehen von einigen Befragungen, denen sich Einige von uns stellen müssen. Wie auch die, die schon wiederholt Gargyle beherrscht haben und euch aufklären sollen."
Erneut ein Nicken.
"Ja, die Hauptfrau hat eine Anfrage gestellt und die Akademie die Wahl getroffen."
Bei Wilas letzter Frage wirkt die Magierin kurz überrascht.
"Sie trat hinaus, dem Pöbel gegenüber und fiel einem feigen Angriff aus der Menge zum Opfer.
Keine tiefe Wunde, jedoch mit Gift versehen.

Syronius wird euch kontaktieren,"
beantwortet sie zum Schluss die Frage nach der- oder demjenigen, welche/r überzeugt werden muss und nickt erneut.
von Janko
15.10.2020 13:55
Forum: Abenteuer & Reisen
Thema: Steinerne Schwingen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Der Mann schaut Mâri entgeistert an.
"Gehen," wiederholt er ruhig, wenn auch etwas perplex.
"Von begleiten war nicht die Rede."
Kurz scheint er zu überlegen ob er zu harsch war. So recht kann er die Tänzerin nicht einschätzen.
"Wir können gern ein anderes Mal zusammen irgendwo hin gehen. In den Park oder etwas Essen," bietet er an und stellt das Glas ab.
von Janko
15.10.2020 13:14
Forum: Abenteuer & Reisen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Oh, es bedarf keiner Muskelkraft oder Waffen um anderen Schaden zuzufügen. Die Praioskirche oder die Garde im Haus, ... - ein äußerst unschöner Gedanke.
Eschenroder steht unter Druck.
Nicht zu wenig ...
"Hörst du mir nicht zu?"
Er schaut sie irritiert an.
"Ich weiß nicht wo er ist.

Und wenn er tatsächlich hier im Haus verschwunden ist, dann musst du nun gehen.
Hier werde ich es nicht herausfinden,"
erklärt er knapp und trinkt aus.
von Janko
15.10.2020 12:22
Forum: Abenteuer & Reisen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Eschenroder dreht sich kopfschüttelnd zu Mâri herum, mit der Rückseite an den den halbhohen Schrank gelehnt.
"Wie auch immer. Da kann ich nicht helfen," macht er klar und hebt die freie, linke Hand abwehrend.

Er wirkt unruhig.
von Janko
15.10.2020 09:55
Forum: Abenteuer & Reisen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Die Miene Eschenroders wandelt sich in kürzester Zeit von fragend zu verblüfft bis zu verärgert.
Was redet sie da?

Will sie mich erpressen?

Er erhebt sich und schaut musternd auf Mâri herab.
"Zum Tempel?"
Sicherlich will sie mich erpressen!
"Soweit ich weiß ist er gegangen.
Wenn der Herr seinen Heimweg nicht findet, so ist das nicht meine Sache. Sondern die der Garde oder ... "
er zuckt mit den Schultern und geht ein Stück in Richtung der Innenhof-Fenster und hebt erneut das Glas, kurz daran zu nippen.
Das Gesicht von Mâri abgewandt.
Doch sie erkennt durchaus, dass die Wangen erröten.
von Janko
15.10.2020 08:30
Forum: Abenteuer & Reisen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Eschenroder nickt und beginnt sich nachzuschenken, sollte Mâri bereits Anstalten machen, dann schenkt er auch ihr nach. "In Gareth verläuft man sich schnell."
Er hält das Glas locker in der Hand und schaut dem Wein zu, während er das Glas ein wenig schwenkt.
"Sicherlich kommt dein Freund bald an einem der Tore an. Die Stadtmauer ist schwerlich zu übersehen," meint er mit zuversichtlicher Stimme und schaut wieder zu Mâri auf.
von Janko
15.10.2020 00:36
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Steinerne Schwingen

Erdgeschoss, Quenia, Keshmal und Maline
Die Alte geht an Keshmal vorbei nach oben und sucht weiter die Katze.
Kaum ist Keshmal die Treppe hinab gekommen, da winkt ihn die Leibwächterin Quenias schon unruhig zu sich heran.
"Herr Inspektor, die junge Frau ist zu dem Herrn Eschenroder hinein gegangen." Sie wirkt besorgt. Bis eben hat sie zwischen der Tür von Herrn Eschenroder und der Tür rechts daneben gestanden. Diese scheint die Magierin gerade konzentriert in Augenschein zu nehmen.
"Ihre Wohlgeboren hat Spuren eines Zaubers vor dieser Tür gefunden und geht dem näher auf den Grund," erklärt sie weiter und deutet auf die Tür hinten rechts.


Hof, am Feldweg
Die Magierin schaut Savina forschend an.
"Natürlich ist die bare Münze nicht die einzige Währung. Ich sprach bereits von einer Alternative.

Gemeinsame Interessen, .. "

Sie schaut kurz zu Boden, doch Savina hat nicht den Eindruck dass sie tatsächlich eine Nachdenkpause benötigt, "das klingt nett, dennoch muss jemand davon überzeugt werden, ihre oder seine Zeit nicht dem zu widmen, was immer man sonst zu tun gedenkt, sondern euch aufzusuchen und Dinge zu erklären."
Dennoch macht sie eine Pause und denkt tatsächlich nach.

"Ihr denkt, was immer dort vor sich geht, wird weiter negativen Einfluss auf den Zirkel nehmen?" Erneut dieser forschende, suchende Blick, der mal auf Wila und mal auf Savina liegt.
von Janko
14.10.2020 12:20
Forum: Abenteuer & Reisen
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Steinerne Schwingen

Hof, am Feldweg
Die Magierin Lynia Wilmhold blinzelt.
"Gargyle gibt es schon seit langer Zeit. Der Mensch schaut nur nicht genau genug hin. Langsam mehren sich die Berichte von Begegnungen und Beobachtungen.
Neu sind sie nicht. Sie bekommen nur inzwischen mehr Aufmerksamkeit, als zuvor, als sie meist nur dem erhöhten Genuss von Alkohol oder allgemeiner Geistesschwäche zugeschrieben wurden.

Manus manum lavat,"
wiederholt sie erneut Savinas Worte und nickt.
"Solltet ihr über zu wenig bare Münze verfügen, ist es stets auch gern gesehen, im Zirkel Wissen weiter zu geben."
Sie lächelt, stets über neue Gesichter im Zirkel erfreut.
"Wie soll man euch kontaktieren?"

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Als Mâri von Ihrem Vater berichtet, senkt Eschenroder betroffen den Kopf. Als sie dann aber das Thema wechselt, hebt er den Blick und sieht sie überrascht und zugleich musternd an.
"Tumult? Ist diese Magierin deswegen in meinem Haus? Kennt ihr euch?"
Er hebt erneut das Glas und leert es.
"Ich bin überrascht heute so viele Fremde in diesem Haus anzutreffen."
von Janko
13.10.2020 23:36
Forum: Abenteuer & Reisen
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Eschenroder schenkt ein und reicht Mâri eines der beiden Gläser. Dann hebt er das Andere, hält jedoch auf dem Weg zum Mund inne.
"Dann auf eine erfolgreiche Suche?" Er schaut sie fragend an und trinkt mit ihr darauf, wenn sie keinen anderen Vorschlag hat.
Bei dem Wein handelt es sich um einen süffigen Rosé.

"Bist du darum hier? Wegen der Suche?" erkundigt er sich erneut nach dem Problem, das sie zu ihm geführt hat und setzt sich neben sie.
"Ja, es gehörte davor meinem Vater." Er nickt und schaut in Erinnerungen schwelgend kurz ins Leere.
von Janko
13.10.2020 20:09
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Steinerne Schwingen

Hof, am Feldweg
"Unsichtbare Geheimgänge, in denen ein Lichtsucher verschwand," wiederholt sie nachdenklich und schaut in die Richtung, aus der die beiden Frauen kamen.
Nach einem kurzen Moment blinzelt sie und mustert Wila neugierig.
"Ja, einige Magiebegabte nutzen sie zum Schutz," bestätigt sie mit einem leichten Nicken.

"Ich könnte euch mit jemanden zusammen bringen, der euch mehr dazu erzählen kann. Doch bräuchte es eine gewisse Reputation, klingende Münze oder stattdessen etwa einen Wissensaustausch?

Geheime Gänge klingen interessant.
Ihr habt sie schon untersucht?"
von Janko
13.10.2020 19:33
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, 2. Etage
Kaum erklingt der jämmerliche Ruf des Tieres, da öffnet sich im Erdgeschoss eine Tür.
Eine dürre, alte Frau mit strähnigem, grauen Haaren tritt aus ihrer Wohnung. In jeden Arm eine Katze gekuschelt, das braune Kleid mit vielen Katzenhaaren bedeckt.
Sie blickt mit mürrischem, ja fast strafendem Blick nach oben und schaut sich suchend um.
"Was ist denn das hier? Finger weg von meinen Tieren! Ich sage euch, wenn ihr auch nur eine.." sie verstummt, setzt eine Katze nach der Anderen ab und schaut musternd in Keshmals Richtung.
Sie stutzt überrascht und schaut sich mit nachdenklicher Miene um. Das faltige Gesicht zeigt Sorge.
"Reto? Retolein? Wo bist du? Haben sie dir wehgetan?" Unterdessen schlüpfen die anderen beiden Katzen wieder durch den Türspalt zurück in die Wohnung, aus der die Frau kam.


Hof, am Feldweg
"Das ist durchaus möglich.
Wie gesagt, ein Gargyl, der am hellichten Tag einen Geweihten angreift, wäre sehr auffällig.
Je nach Größe wäre es aber vermutlich auch sehr aufwendig ihn zu bewegen, geschweige ihn gezielt auf einen Geweihten zu stoßen."

Sie stellt die Tasse neben ihrem Stuhl ab.
"Warum seid ihr ursprünglich zum Zirkel gekommmen?" erkundigt sie sich mit neugierigem Blick.
von Janko
13.10.2020 14:51
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Eschenroders Wohnung
Mâri tritt in einen hellen Raum, der durch zwei Fenster einen guten Blick in die Straße des 12. Praios und durch zwei weitere in den Innenhof erlaubt. Die Fenster sind durch halb durchsichtige, dunkelrote Stoffe verhangen.
Der Raum wird dominiert von einem großen Tisch aus dunklem Holz. Dieser wird offenbar teilweise als Schreibtisch genutzt. Einige Bücher und Schriftrollen sind ordentlich auf einem Drittel des Tisches platziert.
In der Mitte steht eine einfache Wasserkaraffe und ein Zinnbecher.
Zum sitzen stehen zwei Stühle am Tisch zur Verfügung, sowie eine gemütliche Sitzbank vor den Fenstern zur Straße.

Links hinter der Tür sind halbhohe Schränke, mit stilvoll verzierten Schranktüren. Oben auf sind einige Blumenkästen. Der Inhalt jedoch eher braun, als grün.
Leblose Blätter und Blumen sammeln sich vereinzelt auf der Schrankoberfläche.
Über dem Fenster hängt ein Immanschläger mit einigen von hier aus nicht erkennbaren Wörtern, die eingeschnitzt wurden.

Gegenüber der Wohnungstür sind zwei weitere Türen. Eine ist geschlossen. Durch die andere verschwindet Eschenroder, nachdem er hinter Mâri die Tür geschlossen und seine Weste über die Stuhllehne gehangen hat. Offenbar die Küche.

Es quietscht, als er eine Luke im Boden öffnet und mit zufriedener Miene und einer Flasche Wein zurück kommt.
Er stellt die Flasche auf den Tisch und verschwindet wieder in der Küche. Es quietscht erneut, als er die Luke schließt, eine Schranktür wird geöffnet und geschlossen und er kommt mit zwei Gläsern zurück.
"Hornenfurter Lebensquell aus der Stadtmark Punin," verkündet er stolz und macht sich daran die Flasche zu öffnen.

Eschenroder wirkt fast dankbar für die Ablenkung. So, als hätte er in letzter Zeit einiges an Ärgernissen zu bearbeiten.
"Wie kann ich dir helfen?
Wie lange lebst du schon in Gareth? Hast du hier Verwandte?"
erkundigt er sich beiläufig, seiner Neugierde erlegen.
von Janko
12.10.2020 17:49
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, Erdgeschoss
Eschenroder mustert Mâri irritiert.
Wieder wandert sein Blick kurz zu Quenia und Maline.
Gehören die zusammen?
Was wollen die hier?

"Nun, das kommt ganz darauf an, was das für eine winzige Kleinigkeit ist."
Er widmet seine Aufmerksamkeit wieder Mâri und trotz dieser merkwürdigen Situation, den vielen Fremden im Haus .. gelingt es ihr, ihn in ihren Bann zu ziehen.
"Willst du mir dein Leiden bei einem Schluck Wein beschreiben?" Er macht einen Schritt zur Seite und eine einladende Geste hinein.

Maline sucht kurz mit verdatterter und unsicherer Miene den Blick der Tulamidin.
Ein: "ob das eine gute Idee ist?" liegt darin, aber auch eine Portion Anerkennung.


Haus Eschenroder, 2. Etage
"Wie ein tollwütiger Hund?
Du hast dich vor meiner Tür aufgebaut wie eine Schlägerbraut und meine Tür aufgestoßen!"
echauffiert er sich.
Die Ader an der linken Schläfe beginnt zu pochen und sein Gesicht beginnt erneut vor Zorn zu erröten.

Reicht mir die Hand?
Oho! Die Hand, die an dem unnützen Arm rumhängt, ja? Natürlich, die gebe ich doch gern, " spottet er.
Keshmal sieht deutlich, wie der Zorn in dem Mann erneut entfacht.
Doch da ist auch Verwirrung.
Sie mit Scheiße beworfen? Gast?
Ich entscheide, wer mein Gast ist. Leute, die ungefragt eintreten .. " beginnt er, als plötzlich die Tür zugeknallt wird.
"Schluss jetzt, verdammt!

Dieses Monster sucht doch nur nach einem Grund, jemanden zu schlagen! Und du? Du gibst ihr, was sie will
."

Eine kleine Pause entsteht.
Dann entfernen sich schwerfällige Schritte von der Tür.
"Wir haben niemanden mit Scheiße beworfen und von so einem brutalen Monster will ich garnichts lernen. Niemals!"
Elida schlägt von innen gegen die Tür und schluchzt.


Haus Eschenroder, 9. Etage
Das marmorne Mädchen erwidert den Gruß der Geweihten nicht.
Doch in dem Blick der regungslosen Statue liegt etwas Suchendes und zugleich Hoffnungsvolles.
Als hätte sie einen schönen Tagtraum.
Ein Traum, der sich gerade zum Guten wendet.


Hof, am Feldweg
Die Magierin schaut noch immer etwas fragend zwischen Savina und Wila hin und her.
"In Eschenrod ist ein Lichtsucher verschwunden," wiederholt sie knapp und nickt.
"Und was hat das mit einem Gargyl zu tun?" hinterfragt sie die Information, die Wila dem Mann hinter der Zirkeltür gab.

"Das ist meine Annahme, dass es ein Unfall war. Ein Gargyl mit einem Mordauftrag hätte sehr wahrscheinlich für deutlich mehr Aufsehen und einen toten Praios-Diener gesorgt." Lynia Wilmhold blickt den beiden Anwesenden offen in die Augen.
Sie nickt auf Savinas Einwurf hin.
"Das sind sie.
Es ist mit Anstrengung verbunden am Tag aktiv zu sein.

Soweit ich es verstanden habe, sind die beiden Bannstrahler direkt nach dem Vorkommnisse zum Zirkel gekommen. Es ist also noch nicht lange her."

Die Magierin nippt erneut an ihrer Tasse, bevor sie nach einem kurzen Nicken auf Wilas Vermutung hin fortfährt.

Gilara von Horsen?
"Ja, das ist sehr wahrscheinlich. Ich kann nicht sagen ob sie direkt von der Akademie der Magischen Rüstung kommt oder nur vermittelt wurde."
von Janko
09.10.2020 23:33
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Steinerne Schwingen

Haus Eschenroder, 2. Etage
Auf die Worte der Thorwalerin zeigt der wütende Mann keinerlei Reaktion. Wenn er sie bewusst vernommen hat, dann glaubt er ihr kein Wort oder es ist ihm schlicht egal.
Erst Keshmals Worte, er würde sie kaum kennen, lassen die Tür für einen Moment an einem Ort verharren und sich nicht weiter schließen.

Er sieht Keshmal ein wenig ungläubig an, überlegt vielleicht ob das tatsächlich die Wahrheit ist oder der Tulamide ihn anlügt.
Genug Zeit, um auch die anderen Worte zu vernehmen.
"Natürlich will ich dass die geht!" Ungläubig schüttelt Jolen den Kopf.
Was auch sonst? Hätte ich die hereinbitten sollen?
Seine Gedanken stehen ihm fast auf die Stirn geschrieben.

Noch immer liegt Zorn in seinen Augen, doch der Atem und die Stimme wird ruhiger.
Der Tulamide hat den richtigen Ton getroffen.
von Janko
09.10.2020 22:28
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Steinerne Schwingen

Feldweg, Wila und Savina
Die junge Frau nickt Savina zum Dank zu, als sie mitanpackt. "Arangen kann ich nicht hervorzaubern."
Das wäre in der Tat eine Wohltat.
Ein aufrichtiges Lächeln.
"Doch vielleicht kann es stattdessen etwas Tee sein?" fragt sie noch im Stehen und deutet auf die Stühle.

Sie verschwindet kurz im Haus und kommt mit einem Tablett zurück. Darauf stehen drei Tassen Tee, der nach Apfel riecht. Sie hält den beiden das Tablett hin und nimmt schließlich die letzte gefüllte Tasse.
"Lynia Wilmhold" stellt sie sich ebenfalls vor.
Sie hat einen sveltischen Akzent.
Das, ihr Zauber und die Zeichen auf ihrem Magierstab könnten auf die Akademie der Verformungen zu Lowangen hindeuten.

Sie nickt den beiden knapp zu, als ihre Namen genannt werden und nickt auf Wilas direkten Worte hin ernst.

"Ihr sagtet, es gäbe einen weiteren Vorfall zwischen einem Gargyl und einem Praiosgeweihten?" sie schaut Wila fragend an, setzt sich und nippt an ihrer Tasse.
"Es gab einen Unfall, südlich vom Greifenplatz.
Aus noch unklaren Gründen stürzte ein Gargyl auf einen Geweihten des Praios hinab. Der Geweihte nennt sich Praiwin und ist nur leicht verletzt.

Die Hauptfrau hat nach einer Gilara von Horsen schicken lassen. Sie soll eine Analyse der Trümmer vornehmen,"
gibt sie den beiden einen kleinen Vertrauensvorschuss.

Wila kann vorerst niemanden wahrnehmen, der sie hier beobachtet. Die Arbeiter widmen sich ihrer Aufgabe und scheinen kein weiteres Interesse an den beiden Frauen zu haben.
Auf dem Hof selbst hat Wila noch keine weiteren Personen ausmachen können.

Haus Eschenroder, Rhiannon 3>9. Etage
Rhiannon läuft wieder hinauf und erblickt erneut jene Schuhreihe vor sich. Sie läuft weiter die Treppe hinauf und dort ist sie schon wieder.
Das wiederholt sich erneut, bis die Geweihte schließlich außer Atem am Geländer entlang nach oben läuft und plötzlich mal nicht vor dieser Schuhreihe steht.

Mit schwerem Atem schafft die Tsa-Geweihte es nach oben und tatsächlich! Gegenüber scheint ein Mädchen auf dem Dach zu liegen. Sie liegt auf dem Bauch, die Unterarme aufgestellt und das Gesicht in die Hände gelegt.
Als würde es mit ihren saphirblauen Augen direkt zu ihr herüber schauen ... ?
Eine Steinstatue aus weißem Gestein. Schwanenflügel liegen an ihrem Rücken an.
Lächelt sie Rhiannon an?

Haus Eschenroder, 2. Etage
Harad Jolen schlägt weder die Tür zu, noch macht er Anstalten an Keshmal vorbei zu kommen.
Er steht ruhig dort. Vermutlich gedanklich einige Szenarien im Schnelldurchlauf durchspielend, wie er die Thorwalerin zu Fall bringen könnte.
Bei dem Wort Travia ist er schlagartig wieder bei Keshmal, fixiert ihn aus schmalen Augen.
"Was weiß diese Barbarin schon von Travia?" Seine Brust hebt und senkt sich sichtbar.

"Wie will die das entschädigen, dass meine Kleine Angst hat die Tür zu öffnen und vermutlich in Zukunft bei jedem Klopfen aufzucken wird?
Travia sagt er.. "
redet er sich in Rage.
"Macht sie das mit allen Leuten, die nicht mit ihr reden wollen? Mein Beileid, Inspektor.

So weit hoch gearbeitet, aus diesem Sumpf.. - die bringt dich noch unter die Erde."
Er schüttelt den Kopf und macht Anstalten die Tür zu schließen.
von Janko
09.10.2020 19:01
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Steinerne Schwingen

Feldweg, Wila und Savina
Der Hof ist nicht weit weg.
Der Vogel landet auf einem halbhohen Zaun, der eine kleine Ansammlung von Häusern von den Feldern abgrenzt.
Manche davon sind nur Unterstände für Fuhrwerke, Karren und Tiere.
Der Vogel schaut zurück, zögert einen Moment, verschwindet mit einigen Vorsprung durch eine offene Tür in eines der vorderen Wohnhäuser.

Einige Hühner streuen frei umher, ein Hund liegt faul in der Sonne, während sich eine graue Katze an eines der Hühner heran pirscht.
Vielleicht sind Savina und Wila noch unschlüssig, ob man den Hof tatsächlich betreten sollte, da erscheint in der selben Tür, zu der eben der Vogel verschwand, eine menschliche Silhouette.
Eine junge Frau, schlank und gerade dabei die letzten zwei Knöpfe einer dunkelblauen Bluse zu schließen.
Außerdem trägt sie einen einfachen, langen schwarzen Rock.
Sie greift nach einem halblangen Stab und mit der anderen Hand nach einer Stuhllehne.
Ihr Blick ruht auf Wila und Savina, während sie beginnt drei Stühle nach draußen, in den Schatten der Häuser und zugleich unter eine hohe Eiche zu tragen.
Die Frau mag um die 35 Götterläufe zählen. Sie hat blasse Haut, lange gepflegte Fingernägel und schulterlanges, blondes Haar. Sommersprossen lassen sie naiv und vielleicht auch etwas jünger erscheinen, als sie tatsächlich ist.

Erdgeschoss, Mâri und Quenia (Maline)
Der Mann mustert Mâri aufmerksam.
"Der bin ic... " will er gerade bestätigen, als sein Blick zu Quenia und Maline schwenkt.
"Was soll das bitte werden?" fragt er ungehalten und blickt dabei zwischen den drei Frauen hin und her.
Maline macht schlicht einen Schritt, dass sie schräg vor Quenia steht ohne in ihr Sichtfeld zu treten, das sie zu fokussieren scheint.
"Ahlan,.. " entgegnet er Mâri trotz seiner Verwirrung in brüchigem Tulamidya. Er wendet seinen Blick wieder ganz in ihre Richtung, da Quenia offenbar gerade beschäftigt ist und Maline nicht so wirkt, als wolle sie ihm antworten.
Immerhin konnte er selbst etwas mit dem Verschwinden des Lichtsuchers zu tun haben! Nur nicht in die Karten schauen lassen, Maline.
"Und was habt ihr gehört?" will Eschenroder natürlich auch wissen, gleich nach der Antwort auf die erste Frage.

2. Etage, Alvida und Keshmal
Keshmal vernimmt leichte Schritte, die sich der Tür nähern. Dann jedoch die gedämpfte Stimme Harads und die leichten Schritte kommen nicht näher.
Holz kratzt über Holz. Nichts Schweres, könnte ein zurück geschobener Stuhl sein.
Dann nähern sich schwere Schritte.
Das Holz knarzt an zwei Stellen unter dem Gewicht.
"Nein, ich mach das."

Die Worte sind nicht geflüstert, doch durch das Holz und den Abstand gedämpft.
Die schweren Schritte erreichen die Tür und sie wird einen Spalt breit geöffnet.
Tatsächlich wirklich nur einen Spalt breit. Man hat gelernt.
"Was wollt ihr noch? Ich weiß nicht wo dieser Praiosg ... " will er gerade sagen, als sich seine Miene schlagartig verfinstert.
Er hat Alvida erblickt.
Keshmal erkennt verschiedene Wünsche in den Augen Harads:
Sofort die Tür zuzuschlagen, auf die Thorwalerin einzuschlagen, - wenig Erfolgsversprechend mit einem Arm weniger - doch siegen tut vorerst die Sprachlosigkeit, was Keshmal dazu bewegt mit dieser Frau an seiner Tür zu erscheinen.

Er nimmt den Blick von Alvida, als wäre sie nur ein Insekt, das zertreten gehört und blickt den Inspektor fassungslos an.
von Janko
08.10.2020 23:20
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Steinerne Schwingen

Erdgeschoss, Quenia, Maline und Mari
Malines Blick wandert von Eschenroder zu besagter Tür. Sie nickt knapp auf die Worte Quenias.
"Natürlich, Euer Wohlgeboren.
Ich werde sie soweit in Kenntnis setzen."

Sie blickt kurz neugierig die Magierin an, doch im Moment geht es um den Lichtsucher.
Entsprechend richtet sich ihr Blick wieder auf jene Tür.

Feldweg, Savina und Wila
Schatten gibt es hier tatsächlich nicht.
Einzig könnte man sich vor, in Richtung Hof oder zurück, in die Schatten der Häuser, begeben.
Auf den Feldern sind einige hagere Arbeiter zu sehen. Sie blicken kurz zu den beiden Frauen auf, beachten sie aber nicht weiter und setzen ihre Arbeit fort.

Savina kann auf der Hauptstraße hin und wieder Leute wahrnehmen, die kurz stehen bleiben und Savina und Wila beobachten. Jemand, der sie über längere Zeit hinweg beobachtet, kann sie allerdings nicht ausmachen.

Nach einer Weile fällt Savina allerdings ein Vogel auf, der zuerst garnicht ins Auge fiel, sie aber beide länger aus dem Feld heraus zu mustern scheint.
Ein Blaukehlchen, das sich in Bewegung setzt, kurz vor Savina stehen bleibt, zu ihr aufschaut, hüpft und in Richtung Hof fliegt.
von Janko
08.10.2020 13:56
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Steinerne Schwingen

Rhiannon auf dem Weg nach unten, 4>3. Etage
Eine Etage tiefer ist sie wieder direkt eine Etage über Alvida und dem Inspektor.
Keine Schuhreihe, nicht einmal Schuhe.
von Janko
08.10.2020 12:34
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Steinerne Schwingen

Auf dem Weg zum Feldweg, Wila und Savina
Auf der Straße "An der Mark" haben sich hier und da ein paar kleine Menschen-Trauben gebildet, man klatscht und tratscht über die Geschehnisse am Zirkel und einem Attentat oder doch Unfall? So recht hat man sich noch keine Meinung gebildet.
Wo man sich hier jedoch überall einig zu sein scheint: "Es ist viel zuviel Garde hier im Viertel unterwegs! Und nun auch noch die Praioskirche!"

Einige hundert Schritt weiter weichen die Häuser auf der rechten Seite einer Reihe an Feldern und Ackerflächen. Links verläuft in einiger Entfernung weiterhin parallel zur Straße die Stadtmauer Alt-Gareths.

Auf dem Feldweg ist bisher noch niemand zu sehen.

Erdgeschoss, Mâri und Quenia (Maline)
Kaum hat Mâri das zweite Mal geklopft, da öffnet sich auch schon die Tür und das dritte Klopfen geht ins Leere.
Ein kräftiger Mann um die 40 Götterläufe alt steht vor Mâri. Er wirkt für dieses Viertel gepflegt, entledigt sich gerade einer abgegriffenen, dunkelroten Seidenweste. Darunter trägt er ein einfaches Leinenhemd.
"Ja?" Er wirkt kurz so, als hätte er jemand Anderes erwartet.
Er blinzelt, fährt sich mit der Linken über den schwarzgrauen Schnauzer und mustert Mâri nachdenklich.
"Was darf ich für dich tun?"
Er wirkt etwas zerknirscht und aufgewühlt, was aber offenbar nichts mit Mâris Erscheinen zu tun hat.

Maline Toberen ist Quenia wie ein Schatten hinab gefolgt und positioniert sich hinter Quenia, mit dem Rücken zur Wand und dem Blick mal in Richtung Hauseingang und mal zu der Tür von Eschenroder und der davor stehenden Mâri.
Das Ganze scheint ihr nicht geheuer zu sein.
Aber wem war es das schon?

Rhiannon auf dem Weg nach oben
Die Geweihte der Tsa setzt sich in Bewegung und läuft erwartungsvoll die Treppe hinauf.
Zwei Etagen weiter oben erblickt sie eine Reihe akkurat aneinander gereihter, blitzblanker Schuhe vor einer Tür.
In der nächsten Etage angekommen, erblickt sie das gleiche erneut. Oder das selbe?
von Janko
07.10.2020 15:15
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Steinerne Schwingen

Auf dem Weg zum Feldweg, Wila und Savina
Die beiden Frauen gehen die Treppe hinab und auf den Ausgang zu. Ein Mann um die 40 Götterläufe schlüpft kurz vor ihnen hindurch und betritt das Haus.
Er bleibt mit überraschtem Gesichtsausdruck stehen und mustert die beiden Frauen kurz. Mit einem knappen Nicken grüßt er sie, streicht mit der linken Hand über den peniblen Seitenscheitel und richtet den schwarzen, fast ergrauten Schnauzer, bevor er seinen Weg in den hinteren Bereich des Erdgeschosses fortsetzt.
Die Schaulustigen haben sich inzwischen zerstreut. Draußen geht jeder wieder seiner Wege.

Einige Bettler haben wieder ihre schattigen Plätze eingenommen, Kinder spielen in den Gassen und hier und dort stehen die Nachbarn zusammen und unterhalten sich.

Draußen herrscht wieder die unbarmherzige Hitze Praios', kaum noch ein Plätzchen Schatten duldend.