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von Benutzer 9587 gelöscht
04.07.2019 15:29
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Thema: Bezahltes Meistern?
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Bezahltes Meistern?

Sumaro hat geschrieben:
03.07.2019 18:00
Ich kenne bezahlte SL durchaus, solche die z.B. Rollenspiele für Fortbildungen auf Führungsebene leiten. Eine Bekannte von mir hat das mal während dem Studium als Nebenerwerb gemacht, was aber nicht wirklich lukrativ war.
Da liegt meiner Meinung nach der theoretische Kern der Sache: Das mag für einen Studenten in der Großstadt, der keine Lust hat Samstag abends an der Rewe-Kasse zu sitzen interessant sein um sich eine Hand voll Euros zu verdienen, sich vll damit auch nur das eigene Hobby zu finanzieren; aber darüber hinaus sehe ich dafür auch keinen echten Markt:
Viele Gruppen sind es gewohnt, dass der Meister viel mehr investiert als die Spieler und ebenfalls, dass P&P sowieso ein verhältnismäßig günstiges Hobby ist (Sammler außen vor).
von margolos
04.07.2019 09:03
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Bezahltes Meistern?

Alle Regelbücher und Quellenbücher um ein gut vorbereiteter und regelfester Spieler zu sein.
Nur die expliziten Meisterhilfsmittel braucht der Spieler nicht.
von margolos
04.07.2019 08:00
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Bezahltes Meistern?

Naja, wenn man in dem Rahmen nachdenkt in dem heutzutage übliche Preise sind (kurz auf Roll20 bei den pay to play Runden geschaut: 5—60$ im Monat bei wöchentlichen Runden), dann sind viele Hobbys ähnlich teuer oder teurer, von daher verstehe ich diese Weigerung nicht, für seine Hobbys zu zahlen ist jetzt nicht soo ungewöhnlich.
Zahlt man ja in Form von Büchern, was hohe 4stellige Beträge bedeutet bei DSA. Wer fürs spielen bezahlt ist nun selber Schuld, gibt ja nun genug Spieler die suchen, gerade Online.
von margolos
03.07.2019 12:10
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Bezahltes Meistern?

Wenn man realisiert daß man fürs Leiten “Bezahlt” wird, ändert das die Einstellung zum Leiten?
Ich glaube ja. Wenn man bezahlt wird, hat man doch einen viel größeren Anspruch an sich selbst, das Geld (or Whatever) auch Wert zu sein. Also ich würde mich so fühlen.
von margolos
03.07.2019 11:47
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Bezahltes Meistern?

Rhonda Eilwind hat geschrieben:
03.07.2019 11:41
margolos hat geschrieben:
03.07.2019 10:53
Timonidas hat geschrieben:
03.07.2019 10:46
margolos hat geschrieben:
03.07.2019 10:23
Die Grenze für Freundschaftsdienste liegt bei 256 Euro im Jahr. Erhältst du mehr (entweder bar oder in Sachbezügen diesen Wertes), musst du diese Freundschaftsdienste versteuern.
Hast du dafür eine Quelle? Ich rieche da nämlich Bullshit.
Keine Ahnung was du riechst, aber damit solltest du mal zum Arzt: https://www.businessandmore.de/wirtscha ... enste.html
In dem Artikel geht es aber nicht um "Sachbezüge", sondern es geht ausschließlich um Geld... :grübeln:
Sachbezüge nennt man geldwerte Vorteile und werden in sehr vielen anderen Links und Gesetzen behandelt.
Da wir ja auch von Bezahlung und nicht von Aufwandsentschädigung reden, ist Geld auch das hier vorherrschende Thema.
Ob Supporter die Rabatte und Coins auch als Geldwerten Vorteil in ihrer Steuererklärung angeben? Ich glaube nicht.
von margolos
03.07.2019 10:53
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Bezahltes Meistern?

Timonidas hat geschrieben:
03.07.2019 10:46
margolos hat geschrieben:
03.07.2019 10:23
Die Grenze für Freundschaftsdienste liegt bei 256 Euro im Jahr. Erhältst du mehr (entweder bar oder in Sachbezügen diesen Wertes), musst du diese Freundschaftsdienste versteuern.
Hast du dafür eine Quelle? Ich rieche da nämlich Bullshit. [/quote

Keine Ahnung was du riechst, aber damit solltest du mal zum Arzt: https://www.businessandmore.de/wirtscha ... enste.html
Falsch. Denn diese Tätigkeiten fallen alle unter Nachbarschafts- bzw. Freundschaftsdiensten und sind nicht steuerpflichtig.
Da liegst du völlig falsch. Ab 256 Euro im Jahr sind Freundschaftsdienste steuerpflichtig. Schreib doch nicht so ein Quatsch.
Ich glaube nur dass in der Realität keiner darüber Buch führt, also zumindest ich schreibe nicht mit, wann mir ein Kumpel mal für die Vorlesungsmitschrift einen Kaffee ausgegeben hat. Dann wird aus der Freundschaft doch irgendwie schnell eine Buchhalterrei.
Das meine ich mit überspitzt formuliert: In jedem steckt ein kleiner Steuerhinterzieher. Wissentlich und Unwissentlich.
von margolos
03.07.2019 10:23
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Bezahltes Meistern?

Die Grenze für Freundschaftsdienste liegt bei 256 Euro im Jahr. Erhältst du mehr (entweder bar oder in Sachbezügen diesen Wertes), musst du diese Freundschaftsdienste versteuern. Zudem muss es ein nicht regelmäßiger wiederkehrender Dienst sein, ansonsten wird dir ein Arbeitsverhältnis oder ein Gewerbe unterstellt (Gewinnerzielung ist da Nebensache)
Also jede Woche mit dem Hund von Nachbars Oma raus gehen, wäre Meldepflichtig, ebenso wie einmal die Woche Rasen mähen oder 10 mal im Jahr bei Umzügen helfen und dafür Geld zu kassieren.
Mir fiel es jedenfalls signifikant leichter als Meister Mitspieler zu finden wie als Spieler. Also Meistermangel ist definitiv ein Ding, ich wurde auch schon mehrmals von vollständigen Gruppen angesprochen ob ich Interesse hätte zu leiten.
Bei mir ist bzw. war es genau andersrum. Als Meister brauchte ich ewig eine Gruppe zu finden, als Spieler hätte ich gleichzeitig in 3 Gruppen anfangen können.
Auch jetzt sehe ich, dass als SL eine Gruppe aufmachen nicht so easy ist.
von margolos
03.07.2019 09:35
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Bezahltes Meistern?

Glaub mir die haben besseres zu tun als deinem Taschengeld hinterher zu rennen.
Das sag ihm mal ins Gesicht, wenn er sich mit deiner Steuererklärung beschäftigt. Dann wird extra gesucht.
Das wäre ein vernichtendes Urteil über die Rechtslage in unserem Staat, so schlimm ist es aber zum Glück doch nicht.
Naja Ansichtssache. Allein was man sieht, was alles über angeblich "Freundschaftsdienste" abgewickelt wird und ja Steuerhinterziehung fängt auch im ganz kleinen schon an (alles über Grundfreibetrag)
von margolos
03.07.2019 07:54
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Bezahltes Meistern?

Schon auffällig, wie viele hier in diesem Forum sich immer persönlich attackiert fühlen, nur weil die irgendetwas in Texte hineininterpretieren, was außer ihnen keiner nachvollziehen kann.

Danke Cherrie, dass du mal interveniert hast. Ich glaube aber auch, dass wenn einer wirklich Geld dafür nimmt oder andere geldwerte Vorteile als Bezahlung annimmt, dass er diese Einkünfte bei seinem Finanzamt angibt. Wie viele hier schreiben, was die sich schon alles dafür haben Geben lassen. Da würden die Finanzbehörden doch gerne mal Mäuschen spielen.

In jedem steckt irgendwie ein kleiner Steuerhinterzieher (wissentlich oder unwissentlich, doch Unwissenheit schützt bekanntlich nicht vor Strafe)
von margolos
02.07.2019 12:53
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Bezahltes Meistern?

Unter der Prämisse ist jedes Spielleiten nicht bezahlt gewesen, denn am Ende hat man mit Vorbereitung/Anreise schon mehr ausgegeben als man je bekommen würde. Um wirklich was am Ende verdient zu haben muss man direkt in anderen Dimensionen denken.
Mit Bezahlen ist hier aber von Janko denke ich nur gemeint dem SL eine geringe Aufwandsentschädigung zukommen zu lassen, nicht dessen Lebensunterhalt zu bestreiten.
Aufwansentschädigung und Bezahlung sind für mich zwei völlig verschiedene Welten.
Wenn es nach der Logik geht, bekomme ich bei jeder Runde eine "Bezahlung/Aufwandsentschädigung". Da ich zu meinen Runden hinfahre (n muss), erhalte ich Getränke umsonst, Snacks und im Normalfall Essen wir zusammen.
Aber so müssten sich dann auch die Spieler von mir entschädigt fühlen, wenn ich Runden bei mir beherberge und sie Essen und Trinken bekommen.
Ich glaube nicht, dass sowas unter Aufwandsentschädigung, geschweige denn Bezahlung fällt. Für mich ist das einfach "Guter Gastgeber" sein.
von margolos
02.07.2019 08:37
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Bezahltes Meistern?

Die folgenden Zahlen sind teilweise veraltet (ende 2000er):
Freier Eintritt gegen Spieleiten dürfte grob bei 0,5-4€ pro Stunde liegen, je nach Preis der Con und Spielrundendauer
Supporter bekamen zusätzlich zum freien Eintritt 4-10€ in Warengutscheinen vom Verlag.
Für besonders Vorbereitungsintensive Events kann ich mir auch 25€ die Spielstunde vorstellen.
Obiges wird alles vom Veranstalter/Verlag „bezahlt“ nicht vom individuellen Spieler.
Online hab ich kürzlich schon mehrfach gesehen daß SLs paar Dollar pro Spieler _und_ Stunde nehmen.
Auf US conventions soll das auch nicht unüblich sein direkt von den Spielern zu kassieren.
Freien Eintritt auf Cons bekommen ist doch keine Bezahlung.
Mit einer Bezahlung möchte man Geld verdienen, mit freien Eintritt erhält man eine kleine Aufwandsentschädigung dafür, dass man die Con Supportet. Vor allem bekommt man das nicht grundsätzlich auf Cons. Ich habe auf Dreieich und Feencon früher nie fürs Meistern eine Aufwandsentschädigung erhalten und habe jedes Jahr dort DSA und Shadowrun geleitet.

Supporter sind freie Mitarbeiter des jeweiligen Verlags, also keine privaten Meister, die bezahlt werden. Daher sehe ich das nicht im Sinne des TE.
Bei den Amis kann ich mir das sehr gut vorstellen, dass die dafür zahlen. Da ist der Dienstleistungsgedanke viel größer als in Deutschland.
Deutschland erwartet, dass Dienstleistung kostenlos ist. In anderen Ländern ist man viel eher dazu bereit für Dienstleistung auch zu zahlen.
von Benutzer 9587 gelöscht
01.07.2019 15:14
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Bezahltes Meistern?

In meinen Gruppen war es immer so, dass man sobald regelmäßig gespielt wurde, dem Meister wenigstens etwas finanzielle Last von den Schultern genommen hat, indem die Gruppe die Bücher geholt hat für ihn.

Direktes Bezahlen kam mir bisher weder unter noch in den Sinn, aber nach einer Nacht drüber schlafen kann ichs mir vorstellen: ich hab neben mir gerade 4 Interessenten/innen für eine Runde und keiner von uns traut es sich zu zu meistern, 3 mangels Erfahrung, 2 mangels Zeit.
Würde da jeder 3 Euro pro Stunde (was ein lächerlich geringer Kurs für eine Freizeitgestaltung ist) geben, wäre das durchaus ein Gehalt für einen einfachen Studentenjob hier in Berlin.

Moralische bedenken hab ich da keine. Spielerisch höchstens, dass sich der bezahlte Meister nicht traut bei einigen unpassenden Konzepten "Nein" zu sagen. Das müßte dann aber die Gruppe selbst regeln.
von margolos
01.07.2019 12:05
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Bezahltes Meistern?

Ach kommt bitte. Vermutlich macht das keiner "hauptberuflich", sondern eher so wie Studenten nebenher sich über Nachhilfe bisschen was dazu zu verdienen. Und Nachhilfe meldet auch keiner an, das läuft auch rein über Bargeldzahlung von kleineren Beträgen. (Auch wenn der Stundensatz 20 Euro pro Stunde gar nicht so schlecht war)
Was trotzdem illegal bleibt. Nur weil Finanzämter diese Einnahmequellen nicht herausfinden können (weil Barzahlung), macht es diese Art von Verdienst ja nicht legal, wenn man den nicht in der Steuer angibt, bzw. als Gewerbe ausübt
Womit es wiederum kein Gewerbe ist :D (bzw. kein Handelsgewerbe denn nur das muss auch ins HR eingetragen werden)
Klar ist es eins, nur kein angemeldetes. Somit ein illegales Gewerbe.

Ich kenne nur wirklich keinen der für Bezahlung meistert, habe aber auch schon öfter so Gesuche gelesen, dass manche für einen Meister bezahlen würden.
Leicht seltsam finde ich es schon, warum jemand dafür Geld ausgeben würde. Wenn keiner von uns dauerhaft meistern wollte, haben wir einfach immer durchgewechselt. Mit Meisterrotation zu spielen ist besser als gar nicht zu spielen, auf die Idee einen Meister zu bezahlen kam aber keiner von uns.

Da stimme ich dir vollkommen zu. Kenne jedoch auch Spieler, die wirklich überhaupt nie meistern würden.
von margolos
01.07.2019 08:27
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Bezahltes Meistern?

Also fürs Meistern bezahlen lassen käme mir auch nie in den Sinn. Vor allem ohne Gewerbeanmeldung ja auch illegal und ich bezweifel, dass man so viel damit verdient, dass sich ein Gewerbe anmelden, Buchführung, GuV-Rechnung usw. sich lohnt.
Aber wenn es Gruppen gibt die solche Meister suchen und es Meister gibt, die sich als Dienstleister verstehen, dann bedient das Angebot ja die Nachfrage. Für mich wäre das nichts.